Einzelbild herunterladen
 

aus iU

r um

zum lir Silber etc ' nur

te

Kn

iei UNkl na

fpi Lei

Der Wahltag im Reich

hin ton

HC!

ulöaer Anzeiger

'ÜM rlefeeungsbehinüerungen durch Kewaltra', Streiks, Mssperrungea, usw. erwachsen dem Bezieher keine Verlag Zriedrich Ehrenklau, §ulöa, -es Vereins Deutscher Aeitungsoev. pMeckkonto: Zronkfurt a. EL Nr.^6oso

neu stäub erschci aas tont :in met er

81928

as vorläufige Wahlergebnis

Gilbst

n xa

I« 31

1^1'5

einen ijtatat rn be­t' eine ng «. Kittel»

: Alt» tbaim nW V:nd«> Kott Beisset

o kdne", ja ei'1«

.CIU

>crc

Berlin, 20. Mai. Nach den bis gegen 5 Uhr vorlieg, Achten aus dem Reich ist der Wahltag ohne befonbi fälle verlaufen. In Breslau kam es bei einem kom- n Demonstrationsumzug zu einem Zusammenstoß mit eines Lastautos, das mit schwarz-werß-roten Fähnchen I war. Die Kommunisten schlugen mit Fahnenstangen Insassen des Autos ein, wobei ein junger Mann am er verletzt wurde.

die Wahlbeteiligung ist ein abschließendes Urteil noch jglich, doch hat es den Anschein, als wäre die Wahlbe- , im Osten etwas schwächer als im Westen. Im Nord­land wird angenommen, daß die Wahlbeteiligung miqen Wahl wenigstens erreichen wird. Im Rhein- Kcstfaleii wird die Wahlbeteiligung auf 5075 der Wählerschaft geschätzt. In Frankfurt am Main eine 75progentige Wahlbeteiligung angenommen. In Wand machte sich eine regere Werbetätigkeit der Par- Itenb als bei den Reichspräsidentenwahlen. In Mün- itzl man die Wahlbeteiligung auf 6070 Prozent. Die Ziffer wird aus Stuttgart gemeldet; in Mannheim 80 in Obcrbadcn 7075 Prozent, in Karlsruhe 6070

Der Wahltag in Berlin.

einzelnen Wahlbezirken in allen Gegenden mußten die Schlange stehen, um ihre Stimme abgcbcn zu dürfen, sslugsverkehr in den frühen Morgenstunden war fast L Der gegen 10 Uhr einsetzende Regen war wohl in nie die Veranlassung, daß die Straßcnpropaganda der cn Parteien verhältnismäßig klein war. Man sah nur Ut Lastirajtwagen und Pferdefuhrwerke mit Fahnen iirft durch die Straßen fahreii. Hier und da erschienen dsahrtrupps und Plakatträger, ferner Autos, von denen er verteilt wurden. W erster Linie waren cs die isten und Sozialdemokraten, die an der Straßenpro- Kteiliat waren. Man sah aber auch Wagen anderer mit schwarz-rot-goldenen und auch solche mit schwarz-

7 ", an Ministerwahllokal in der Tauben- M dem sich eine große Anzahl Schaulustiger einge- 8ttc, um Zeuge der Anfahrt der Minister zu sein, er- ty nach Eröffnung des Wahlaktes Reichskanzler Marx, wn (einer Gemahlin. Einige Zeit später kam Reichs- non Hindenburg im Kraftwagen in Begleitung des tärs Meißner. Als der Reichspräsident das Wahl- mit Fliedersträußen geschmückt war, betrat, erhob IWvorstand zur Ehrung des Reichspräsidenten von 'fr Im weiteren Verlaufe des Vormittags erschienen ®et.? Minister, um ihrer Wahlpflicht zu genügen, so die Wer Dr. Hergt und von Itcubell. Nur ein Name Moi Wahllisten ungcstrichen, der des Reichsministers Mn, Dr. Stresemann, dem seine Krankheit, obwohl er " Wege der Besserung ist, es unmöglich inachtc, zu er-

Wren Zwischenfällen ist es bis in die ersten Nach- Wen nicht gekommen. Nur an einzelnen Stellen, wo Niüersdenkende belästigt wurden, mußten Zwangs- vorgenommcn werden. Die Polizei, die in Alarm- W lag, hatte, zahlreiche Schnellkraftwagen, Laftkraft- iofflie auch eine große Anzahl Streitmannfchaften zu ^.Kraftwagen ausgesandt. Von heute früh wird be- nad) einer Filiale desVorwärts" im Norden Ber- 'i, Überfallkommando gerufen wurde, weil die Filiale Kmmuniststen gestürmt wurde. Fünf der Täter, darun- Uveibliche Person, die sämtlich der kommunistischen Ar- â^angehörten, wurden festgenommen und der Poli-

$il t' sornai'. ^

Massenailsturm aus die Wahllokale in Berlin.

Arlm, 20. Mai. Die Wahlbeteiligung in Berlin, die, , gemeldet, in den Vormittagsstunden außerordent-

^ in den Nachmittagsstunden noch mehr zuae- Kan rechnet mit einer durchschnittlichen Wahlbe- " »on 8385 Prozent. In einzelnen Bezirken, bcson- en Außenbezirken der Stadt, Neu-Kölln, Lichtenberg Legend von Gesundbrunnen betrug die Wahlbetec- Er 9g Prozent. In einer großen Reihe von Wahl- der Andrang so stark, daß die Wähler bis zu einer ^ »angc stehen mußten und vereinzelt sogar im Regen (W warteten, um ihrer Wahlpflicht zu genügen Be- M das Wahlgeschäft durch die Neuordnung der Wahl- 1, en fast überall größere Stimmbezirke als bei den 'Zahlen wählten. In einer großen Reihe Wahl- des großen Andrangs der Wahlermaßen ? Schaft zeitweilig. ... ,

Stu Nachmittagsstunden ist es zu größeren Zusam- M gekommen Nur in der Kösliner Straße, wo i 'L?°""Nlinisten Widerstand gegen Anordnungen der srpon 2u^en mehrere Festnahmen erfolgen. Beim // .d°r Citierten sammelte sich eine große Ncenschem W6rCr ?°" der Polizei in Schach gehalten Ebe Luid.,?"lauf des Sonnabends und des heutigen 21 ah- ganzen von der Polizei 140 Personen est- ^e.nen jedoch der größte Teil nach Feststellung cn wieder freigelassen werben sonnte.

d k r ^"lm am Abend nach der Wahl.

Ä Der den ganzen Tag über anhaltende >btz'?"^dic Berliner an der Ausübung ihres Wahl. !dcsLändern können, hielt in den Abendstunden nach !«-,^^°hlaktes sicherlich viele ab. an den von den großen ^ie S Scherl, llllstcin und Mosse vorgcsehe>icn D< MWahlresultate zu erfahren D-egroßen V - ^ 'n der Innen- und Außcnstadt an zahl- ^' Projektionsapparate aufgebaut, auf denendie iit "ic dem Publikum mitgeteilt werden sollten. Wenn tzâ"cten Massenansammlungen, wie man ste bel ^n sah, ausgeblieben waren, so hatten sich doch

Mil

n»

jleife' Ss"! öin»1

s

Sonder- Ausgabe

Tageblatt für Rhön unö Vogelsberg' te^Bantra usw. beträgt Me Kleiozeite 0.30 IRL,

§â und Haunetal Inlöaer kreisbla« »g»Ä^

Fulda, Montag, 21. Mai

überall mehrere hundert Unentwegte eingefunden, die mit hoch­geschlagenem Mantelkragen und unterm Regenschirm die Wahl­resultate früher als in den gedruckten Zeitungen erfahren woll­ten. Auch die großen Filmhäuser hatten sich'in den Dienst der Wahl gestellt und gaben während der Zwischenakte die ersten Teilresultate bekannt.

Der Wahltag in Fulda

ist ohne jeden Zwischenfall verlaufen. Das Wahlwetter, das auf die Wahlbeteiligung von großem Einfluß sein soll, war zwar nicht sehr gut, doch hat es, da Regen erst in den Abend­stunden einsetzte, kaum jemand von dem Gang zur Wahlurne abgehalten. Die Parteien suchten durch mit Wahlplakaten reichlich beklebte Wahlnutos, Möbelwagen usw. bis in die letzten Minuten hinein die Wähler an ihre Wahlpflicht zu erin­nern und sic für die einzelnen Parteien zu gewinnen. Wir glauben jedoch nicht, daß sich Wähler und Wählerinnen durch diese Straßenpropaganda noch irgendwie haben umstimmen lassen.

Leider hat die Organisation der Stimmenzühlung in Fulda nicht recht geklappt. Es hat nahezu 5X> Stunden gedauert, bis das Gesamtergebnis bckanntgcgeben werden konnte. Die Stadt Gießen, die doch noch etwas größer als Fulda ist, konnte ihr Gesamtergebnis bereits 2 Stunden vor Fulda bekanntgeben. Auch aus anderen gleich großen Städten lagen die Ergebnisse bedeutend früher vor. Ini Landkreis Fulda dauerte ès noch viel länger bis das Ergebnis bckanutgegcben wurde. Uns lagen bereits seit Stunden die Wahlkreiscrgebnissc (!) aus den Wahlkreisen Hessen-Darmstadt, Dresden, Chemnitz, Zwickau usw. vor, als endlich gegen 1 Uhr das Ergebnis des Landkreises Fulda bekanntgegcbcn wurde. Es wäre interessant zu erfahren, woran diese verspätete Bekanntgabe der Wahlergebnisse im Landkreis Fulda gelegen hat.

Die Wahlbeteiliairng betrug,"', der Stadt Fulda etwa 77 Prozent, sie war also wesentlich geringer als bei den letzten Wahlen, wo sie 86 Prozent betragen hât.

Trotz der größeren Zahl der Wahlberechtigten haben alle alten Parteien, mit Ausnahme der Wirtschaftspartei, der Na­tionalsozialisten und Kommunisten eine teilweise recht erheb­liche Zahl von Stimmen verloren. Der größte Teil der bürger­lichen Verluststimmen ist auf die neuen Splitterparteien über­gegangen.

Im Landkreis Fulda ist sehr stark gewählt worden. Von 26 271 Wahlberechtigten haben zur Reicksstagswahl 22 573, also fast 90 Prozent, von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.

Das vorläufige Gesamt ergebnis im Reich.

(Bis 5 Uhr morgens.)

Sozialdemokraten

Deutschnationale

Zentrum

Deutsche Volkspartei

Kommunistische Partei

Deutsche Demokratische Partei

Bayerische Volkspartei

Wirtschaftspartei

Nationalsozialist. Deutsche Arbeiterpartei

122

59

51

37

44

21

4

19

11

Ergebnisse aus Hessen-Nassau.

Stadtkreis Fulda.

Gültige Stimmen 12 446. Ungültige Stimmen 214.

Wahlberechtigte 16 552.

Reichstag.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands 1832 (1 895) '

Dcutschnationalc Volkspartei 608 (993)

Deutsche Zentrumspartei 6 668 (7 365)

Deutsche Volkspartei 580 (923)

Kommunistische Partei 682 (627)

Deutsche Demokralische Partei 444 (492)

Linke Kommunisten 51

Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschafts-

Partei) 593 (467)

Nationalsozialistische. Deutsche Arbeiterpartei (Hitler-Be­

wegung) 335 (304)

Deutsche Bauernpartei 8

Völkisch-Nationaler Block 236

Christlich-Nationale Bauern- und Laiidvolk- Partei 24

Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwer­tung) 184

Evangelische Volksgemeinschaft (Evangelische Partei Deutsch­lands) 123

Reichspartei für Handwerk, Handel und Gewerbe 10

II. S. P D. 39 (49)

Volksblock der Inflationsgeschädigten 22

Deutsche Haus- und Grundbesitzer-Partei 7

Landtag.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands 1 813 (1878)

Deutschnationale Volkspartei 583 (991)

5. Jahrgang

Deutsche Zentrumspartei 6 605 (7 306)

Deutsche Volkspartei 549 (909)

Kommunistische Partei 679 (627)

Deutsche Demokratische Partei 425 (?)

Linke Kommunisten 56

Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschafts­

pariei) 628

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (Hitler-Be­

wegung) 298

Deutsche Bauernpartei 10

Völkisch-Nationaler Block 256

Christlich-Nationale Bauern- und Landvolk-Partei 21

Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwer­

tung) 175

Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands , 32

Volksblock der Inflationsgeschädigten (Allg. Volkspartci 13

Deutscher Reichsblock der Geschädigten 2

Deutsch-Soziale Partei (Richard Kunze) 12

Evangelische Volksgemeinschaft (Evangelische Partei Deutsch­lands) 156

Landkreis Fulda.

26 271 Wahlberechtigte. 22 030 gültige Stimmen.

543 ungültige Stimmen.

Sozialdemokratische Partei 2 452 (1 981)

Reichstag.

Deutschnationale Volkspartci 561 (399)

Deutsche Zentrumsparten 16110 (18 849)

Deutsche Volkspartci 464 (274)

Kommunistische Partei 783 (501)

Deutsche Demokratische Partei 143 (95)

Linke Kommunisten 81

Reichspartei des Deutschen Mittelstandes

Partei 506 (61)

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei

wcgung 197 (67)

Deutsche Bauernpartei 224

Völkisch-Rationaler Block 33

Christlich-Rationale Bauern- und Landvolkpartei

Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwer

(Wirtschafts-- (Hitler-De-

203

tung) 152 H" »-.M^ch

Evangelische Volksgemeinschaft (Evangelische Partei Deutsch­

lands) 43

Reichspartei für Handwerk, Handel und Gewerbe 22

U. S. P. D. 25

Volksblock der Inflationsgeschädigten 22

Deutsche Haus- und Grundbesitzer-Partei 6

Landtag.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands 2 447

Dcutschnationalc Volkspartei 504

Deutsche Zentrumspartei 16 012

Deutsche Volkspartci 390

Kommunistische Partei 781

Deutsche Demokratische Partei 146

Linke Kommunisten 79

Reichspartei des Deutschen !

Partei) 499

Nationalsozialistische Deutsche

gung) 198

Deutsche Bauernpartei 227

Völkisch-Rationaler Block 34

Mittclstandcs (Wirtschafts-

Arbeiterpartei (Hitlcr-De-

Landvolt-Partei 96

Christlich-Rationale Bauern- und

Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwer

tung) 149

II. 6. P. D. 24

Volksblock der Inflationsgeschädigten 21

Deutscher Reichsblock der Geschädigten 9

Deutsch-Soziale Partei (Richard Kunze) 25

Evangelische Volksgemeinschaft (Evangelische Partei Deutsch- lands) 39

Landkreis Gersfeld.

Gültige Stimmen 9 975. Ungültige Stimmen 234.

73.5 Prozent Wahlbeteiligung.

Reichstag.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands 1 017

Deutschnationale Volkspartci 12 77

Deutsche Zentrumspartxi 4 841

Deutsche Volkspartci 635

Kommunistische Partei 186

Deutsche Demokratische Partei

Linke Kommunisten 26

Reichspartei des Deutschen

Partei) 476

Nationalsozialistische Deutsche wcgung) 66

Deutsche Bauernpartei 421

Völkisch-Nationaler Block 308

207

Mittelstandes (Wirtschafts-

Arbeiterpartei (Hitlcr-Dc-

Christlich-Nationale Bauern- und Landvolk-Partei 362

Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und tung) 102

Evangelische Volksgemeinschaft (Evangelische Partei lands) 19

11. 6. P D. 13

Volksblock der Inflauonsgcschädigtcn . 5 Deutsche Haus- und Grundbesitzer-Partei Deutsch-Soziale Partei (Richard Kunze)

Aufwer-

Deutsch-

4

10

Landtag.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

DcutschnaUonale Volkspartei 1186

Deutsche Zentrumspartei 4 850 Deutsche Volkspartci 647

1011

Kommunistische Partei 185 Deutsche Demokratische Partei Linke Kommunisten 27

204