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Zulöaer Anzeiger

«K sMark.vei Ltefenmgsbehrnüenmg«, durch Mere Scwalten', Streiks, Aasfperrangtn, ^hasperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Sprüche. Verlag Friedrich Ehrenklau, §ui-a, MglleS -es Vereins Deutscher Zângsv«> ItgtL Postscheckkonto: Zrauksnrt a. KL fit.-1600«

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Fulda, Donnerstag, 31. Mai

5. Jahrgang

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Kleine Zeitung für eilige Leser

* 31t Genf wurde die 11. Internationale Arbcitskonsercnz öffuct, auf der Deutschland mit etwa 24 Personen, Rc- giciiuigs-, Unternehmer- und Arbeitcrvertrclern, erschienen ist.

* Reichspräsident von Hindenburg empfängt zur Gtn« Itihiua der offiziellen Verhandlungen über die Rcgicrungs- lèing den Reichstagsprästdenten Löbe.

* über Die Errichtung einer tschechoslowakischen Freihasen- Mite in Hamburg schweben Verhandlungen zwischen der Witschen und der tschechoslowakischen Regierung.

* Zwei große Betrugsprozessc, die weite Kreise ziehen und vierzehn Tage dauern werden, werden in Berlin und in Stuttgart ausgetragen. Im ersten sitzen 88 Leute auf der Anklagebank, int zweiten nur wenige Personen, darunter auch Fabrikdirektoren,

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Nettuno. _

Selten genug ist's schon im gewöhnlichen Leben, daß Mchbarn sich lieben. Man neckt sich nicht, sondern man ärgert sich gegenseitig, und wenn man etwa gar auf dem- selben Hausflur wohnt, dann dauert es gewöhnlich nicht chulange, bis der Krach da i st. Zwischen benach- lmicn Völkern ist's meist ebenso, und es wurde noch schlimmer, als die verschiedenen Friedensschlüsse die Balkanisierung" Südosteuropas bis an die Tore Wiens verschoben. Italien und der neue Jugoslawische Staat haben sich nie so recht vertragen, weil sie an Egoismus lmander wirklich nichts mehr vorgeben konnten. Der Sireit geht 11m die Herrschaft in der Adria, demmarc nostro", alsounserem" Meer, wie der Ita­liener sagt. Zwar ist die dalmatinische Küste von Fiume bis an die Südgrenze des ehemaligen Montenegro jetzt in jugoslawischem Besitz, aber gleich dahinter beginnt wieder die italienische Einflußsphäre, Albanien nämlich, wo ja praktisch und tatsächlich Italien herrscht. Und dann kommt Griechenland, mit dem Italien in allernächster Zeit ein Bündnis abschließen wird. Jugoslawiens Aus­gang zur Adria ist also recht problematischer Natur. _ -

' Dabei fühlen sich die Bewohner dieser Südwestecke des jugoslawischen Königreiches als ein auf sich gestellter, N eigenen Füßen stehender Bestandteil. Schon im früheren Habsburgcrreich erstrebten diese Slowenen und «Kroaten eine größere Selbständigkeit, unter Abtrennung I 'on Ungarn. Die Habsburger haben aber nie die Kraft msgebracht, diesen Willen zu nutzen, und mit Franz Fer- diiiand starb 1914 die letzte Hoffnung jener Volkstelle. Sie Serben und Belgrad fühlen sich als Sieger sehr ergaben über jene Zwangsuntertanen und wollen doch indlich mit Mussolini in ein besseres Verhältnis kommen. Rings ist man ja von nicht gerade befreundeten Nachbarn umgeben und daher vereinbarte man mit demDuce" die sogenannten Nettuno-Verträge, die jetzt in Belgrad lelbst, aber natürlich vor allem in Dalmatien zu großen Demonstrationen der Slowenen und Kroaten gegen - die eigene Negierung führten und in Italien die übliche Antwort fanden.

An und für sich handelt es sich bei diesen Vertragen Mr um Vereinbarungen wirtschaftlicher und kulturpoli- i'icher Art, die aber und das ist das Entscheidende dm Italienern zweifellos einefriedliche Durchdringung" der Adria-Ostküste ermöglichen. Italien ist nahe, aber fetgrab ist weit und gegen die Folgen davon wehren sich Dalmatiner ihrer Haut. Die alten Bestrebungen nach öfterer Selbständigkeit sind auch keineswegs erloschen.

Belgrad ist bei der ganzen Sache auch nur mit halbem w^it, eigentlich nur gezwungen dabei. Aber sicherlich drückt England, der Freund Italiens, rät auch Frankreich, mit dem Jugoslawien vor kurzem noch ein enges Bündnis Moß, zum Abschluß der Nettuno-Verträge. Und ®ctb 'mucht Belgrad auch, eine Anleihe, die natürlich erst zu

ist, wenn sich die Wolken über dem Balkan verzogen wen. Albanien ist und bleibt verloren. Mussolini, den cs besonders ärgern mag, daß er bei den Demonstrationen M Persönlich verspottet wurde, schießt schon mit dem ißw e r e n Geschütz drohender Not e n, beschul- mgt die Belgrader Regierung, diese in Gewalttätigkeiten msmtcnden Demonstrationen nicht verhindert zu haben, »langt Genugtuung usw., kurz, Belgrad befindet sich Unpolitisch in unangenehmster Lage, innenpolitisch

»linder, weil die Dalmatiller im Parlament die Allste Obstruktion ankündigen, wenn etwa wirklich die Nettuno-Verträge jur Ratifikation vorgelegt werben . ' beoretisch besteht ja einer der auch sonst so üblichen Mündschaftsverträge zwischen Italien und Jugo- Ploß merkt man in Wirklichkeit nichts rechtes da- . Wenn nämlich die Interessen aufeinanderplatzen, 'm Pflegen solche Verträge kaum das Papier wert zu auf bent sie uiedergeschrieben sind.

Der Gchachiy-Prozeß.

c bemerkenswerte russische Äußerung." D Russische amtliche Stellen machen den Versuch, die "uniingen, die sich infolge des Schachtp-Prozesscs zwischen » a»d und Deutschland aufgetan haben, zu beseitigen. Das ahn- AM"Jswestija", das oft als Sprachrohr russischer ^"^rungsstellen benutzt wird, betont in einem Artikel, daß bin V Sowjetunion niemand daran denke, in diesem Prozeß ,, putsche Industrie als solche zu verdächtigen. Auf der "a-zebank säßen nicht deutsche Industrielle oder Firmen, llllr ciuzclne deutsche Rcichsaugchörigc, denen un- p'lche Handlungen in Rlißland vorgeworfen wurden.

tejr ^fe bcachlcnslvcrten Äußerungen sollen von dem Ab« "'»gèlcitcr des Außcnkommissarials, Stein, stammen. Sie b^1 vielfach als ein Rückzug der russischen Anklage- hOi/W angesehen, die ja die Verhandlungen als eine große ^ Sensation aufgezogen haben. Wie es heißt, soll

|IrI) in Moskau über die Weiterführuilg dieses Prozesses Jl »»'S sein.

Die kommende Reichsregierung.

Wer wird Kanzler?

Löbe bei Hindenburg.

Tic offiziellen Verhandlungen über die Bildung der neuen Reichsregierung können mit dem für Donnerstag vorgesehenen Besuch des bisherigen Reichstagspräsidenten L ö b c bei dem Reichspräsidenten von Hindenburg als er­öffnet betrachtet werden. Tatsächlich scheinen ernsthafte Auseinandersetzungen h i n t c r d e n K u l i s s e n, die bei früheren Anlässen so viel Zeit verschlangen, ziemlich unter­blieben zu sein, unv so dürfte die Konferenz Hindenburgs mit Löbe ber Weg zu schnellerer Erledigung der brennen­den Frage unserer Innenpolitik eröffnen.

" Wie wird das neue Kabinett aussehen und vor allen Dingen: wer wird Reichskanzler? Daß die Sozialdemo­kratie nach dem für sie günstigen Abschneiden bei der Wahl den leitenden Posten im Reichskabinett beansprucht, hat sie wiederholt und deutlich genug kundgegeben. Es werden zwar hier und da Rechnungen aufgestellt, nach denen bei Zusammenfassung aller Kräfte auch eine bürgerliche Mehr­hat im Reichstage den sozialistischen Parteien Paroli bieten könnte, aber unter Berücksichtigung der wirklichen Verhältnisse haben solche Rechenübungen wenig praktische Bedeutung.

, Oie Kanzlerkandidaten.

Sowohl bei dem stärksten Widerpart der Linken, bei Den Deutschnationalen, wie bei den Mittelparteien scheint man sich nach Äußerungen von maßgebender Stelle mit dem Gedanken eines sozialdemokratischen Reichskanzlers abgefunben zu haben, zirrnal Marx nicht mehr die Absicht haben soll, den Wettbewerb um das Kanzleramt aufzu­nehmen. Er soll überhaupt kein Ministerium mehr über­nehmen wollen. Wenn in diesem Zusammenhänge im Falle des Zustandekommens derGroßen Koali­tion" (Sozialdemokratie, Zentrum, Deutsche Volkspartei und Demokraten), die ja wahrscheinlich ist, als Er,atz ,'ür Marx der ehemalige Reichskanzler Joseph Wirth ge­nannt wurde, so läßt sich die Ernsthaftigkeit dieser Mel­dung im Augenblick kaum nachprüfen. Der Wirklichkeit näher steht wohl die Vermutung, daß einer der sozialdemo­kratischen Kanzlerkandidaten, also entweder der preußische Ministerpräsident Braun, der ehemalige preußische Innenminister Severing oder der Abgeordnete Müller- Franken, der schon einmal Reichskanzler war, die Bildung der Regierung übernehmen wird. Was den Ministerpräsidenten Braun anbetrifft, so heißt es aller­dings, daß er die Leitung der preußischen Regierung un­bedingt behalten werde und eine Personalunion mit dem Kanzleramt nicht in Frage komme.

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Vorschlag einer Weltkohlenkonserenz.

91 n das Internationale Arbeitsamt.

Der in Rimes in Frankreich abgehaltene 18. Kongreß des Internationalen Bcrgarbcilervcrbandes beschäftigte sich haupt­sächlich mit den Pensionen für Bergarbeiter und mit der Rationalisierung der Bergwerke. Zehn Lander darunter Deutschland, waren auf dem Kongreß vertreten. ~er Redner der deutschen Delegation forderte eine :ntcr- nationale Untersuchung über die Ursachen der Stockung m ftoßtenabfab und die dadurch bedingte Notlage der Berg- englische Delegierte Cook unterstützten den deutschen Vor­schlag Cook gab einige Gründe an, die nach seiner Ansicht zur Einschränkung des Kohlcnvcrbrauchs geführt haben, vor allem die Entwicklung der Qlfcuerung und die Verbefferlmg der Heizapparate. Um eine Besserung herbelzusuhren, for­derte "er in erster Linie die Vereinheitlichung der Arbeits­bedingungen in allen kohleerzeugcnden Landern ww,e die Propagierung des Kohlenkonsums in den Ländern, die jnshcr "^Ä 0*6.6 -u b Tron,m ber internationalen Kohlenregclung eine Enischlrctzung an, ne welcher das Internationale Arbeitsamt aufgclordcrt wird, eine Wcltkonferenz einzubcru,cn. Diete Konferenz soll sich mit dem internationalen Kohlenproblem befassen. Die Konferenz forderte außerdem die Ratifizierung des Waihiug- tonet Abkommens.

642000 Arbeitslose.

Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit.

In der ersten Hälfte des Monats Mai' ging die Zahl der Hauptunlcrstützungsempsänger in der Arbeitslosenversicherung bau rund 729 3 0 0 am 30. April auf 6 12 20 0 am 15. Mai, also um rund 87100 ober um 11,9 Prozent zurück. Dieser Rückgang entfällt wiederum mit 84 700 fast ausschließlich auf bic Männer, während sich die Zahl der unterstützten Frauen auch diesmal nur wenig (um 2400 ober 1,6 Prozent) ver­ringert hat. . .

Die Zahl der Haupiempsangcr von Sprite nunter« st ütz un g hat in der ersten Hälfte des Alai fast in dem gleichen Maße abgcnommcn wie in der vorhergehenden Be­richts', cit. Sie sank von rund 162 400 aus 142 900 oder um 12 Prozent. .

Die Zahl der R o t st a n d s a r b c 11 e r ist in ber Bc- richtszcit wiederum gestiegen, und zwar um 1,7 Prozent. Sie betrug am 15. Mai rund 91 900. Davon waren vorher in der Arbciisloscuvcrsichcruug 70 400 unterstützt worden. Krisen- imtcrftütmna hatten 21500 erhalten. Auf 100 Haupluntcr- stützungscmpfängcr in der Arbeitslosenversicherung entfielen somit 11, aus 100 Haupwntcrftützuugsempfäuger in der Krisen- fürforge 15,1 Notstandsarbeitcr.

Das Zentrum fordert Stetigkeit.

Trotz ihrer nicht allzu erheblichen Schwächung bei den Wahlen nimmt die Zentrumspartei nach wie vor eine sehr ausschlaggebende Stellung bei den politischen Entscheidun­gen ein. Deshalb wird auch die neuerliche Äußerung des Zentralorgans, derGermania", zu den Bemühungen um die Regierungsbildung sehr beachtet. Das Blatt schreibt:

Die neue Gruppierung der politischen Kräfte im Parla­ment und auch das Ansehen der deutschen Demokratie machen es zur unausbleiblichen Pflicht aller an der Regierung be­teiligten Parteien, eine stabile und stetige Politik zu sichern. Das deutsche Volk ist Der sich häufenden Krisen satt. Es hat keinen sehnlicheren Wunsch, als daß der neue Reichstag und, auf ihn gestützt, die neue Regierung sich zu der stetigen Führung aufraffen, die allein die vor uns liegenden großen Aufgaben meistern kann. Nichts wäre schlimme^ für den Er­folg der deutschen Politik, als wenn der Reichâg von einer koalitionspolitischen Krise in die andere fiele Denn dies müßte sich bei den eindeutigen Mehrheitsverhältnissen, die nicht in dem Maße wie früher ein Spiel mit Koalitionen ge­statten, verhängnsvoll auswirken.

Bemerkenswert ist auch der Meinungsaustausch über das Gerücht, nach dem Deutsche Volkspartei und Demokraten eine engere Gemeinschaft für die Zukunft zwecks gemeinsamer Arbeit eingehen wollten. Von volks­parteilicher Seite wird dazu festgestellt, derartige Wünsche seien nicht in der Volkspartei, sondern in der demokrati­schen Presse geäußert worden. Von der Volkspartei konnte dazu noch nicht Stellung genommen werden, weil die Fraktionen noch gar nicht zusammengetreten sind und ein demokratischer Antrag auch nicht vorliegt. Praktisch wäre es vielleicht, wenn alle bürgerlichen Parteien, die mit der Sozialdemokratie in eine Koalition gehen, unter sich engere Fühlung halten.

preußischer Landtag 8. Juni.

Wie man erfährt, hat die preußische Regierung die Absicht, den neugewählten Landtag aus Freitag, den 8. Juni, einzuberufen, wenn die anrrlichc«! Feststellungen der preußischen Wahlergebniffe bis dahin abgeschloffen sind. Eine kurze Verschiebung soll immer noch möglich sein. An dem Termin vom 8. Juni werde aber vorläufig festgehalten. Es soll möglichst so eingerichtet werden, daß der Landtag noch vor dem Reichstag zusammentritt, jeden­falls nicht an dem gleichen Tage. *

In der ersten Sitzung wird zunächst auf die Dauer von vier Wochen der Präsident des Landtages gewählt werden, der nach Ablauf dieser Zeit bestätigt werden muß. Die zweite Sitzung würde die Regierungserklä- r u n g bringen, und zwar vertreten durch das bisherige unveränderte Kabinett, dem die Neuwahl ja gleichsam ein Vertrauensvotum brachte.

Elste internationale Arbeitskonferenz.

Die 11. Internationale Arbeiiskonferenz wurde Mittwoch vom Präsidenten des Verwaltungsrals des Internationalen Arbeitsamtes, dem französischen Regierungsdelegierten Fon­taine, mit einer Ansprache eröffnet, die in einem Rückblick auf das vergangene Jahr feststcllte, daß die Jnternatronal»- Arbeitskonferenz im Gcsamtrahmen der wirtschaftlichen Tätig­keit des Völkerbundes dazu beitrage, das internationale Pflichtgefühl und die Erkenntnis von der Bedeutung der sozialen Pflichten auch für das internationale Wirtschaftsleben zu erhöhen. Der argentinische Regierungsdelegierte, der frühere Justizminister Saavedra Lamas, wurde zum Präsidenten der Arbeitskonserenz gewählt. Der neuge-vâhlte Präsident erklärte in einer Ansprache, die Arbeitsorganisation könne mit Recht stolz darauf sein, daß mehr als 300 Ratifika­tionen der internationalen Arbcitsabkommen bis jetzt er­folgt seien. >

Im ganzen sind etwa 250 Delegierte und 300 Sachver­ständige zu der Tagung erschienen. Der deutschen Dele­gation gehören an als Regierungsvcrtretcr der Präsident des Sächsischen Verwaltungsgerichts und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sozialrcform, von Nostitz, Ministerialdirigent Weigert vom Rcichsarbeitsministeriunl, als Unternchmcrvertretcr Kommerzienrat Hans Vogel (Chemnitz), als Arbeitcrvcrtreter Hermann Müller, der stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Deurschen Gc- wcrkschaftsbundcs. Die deutsche Delegation umfaßt mit Ersatzmännern und technischen Beiräten 24 Personen. Die Konferenz wird bis Mitte Funi taaen.

Die moderne Ausstattung des Landwirts.

Die Werkausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft-

Die Aufbauarbeiten für die diesjährige Werkausstellün^ der Deutschen Landwirtschaftsgesellschast in Leipzig sind zu cincm vorläusigen Abschluß gelangt, insofern nämlich, als die von der D. L. G. selbst zu leistenden Bauarbeiten beendet worden sind. Es stehen nicht nur sämtliche Stall- imd Hallen« b anten vollendet, darunter 30 Ställe für 2000 Stück Groß­vieh, sondern auch Tribünen und Vorführungsringe sind voll­kommen fcrtiggestcllt. Ebenso sind bic Anschlüsse an die Wafferleitung und an das Stromnetz für Licht und Kraft hcrgestellt. Dieser hohe Stand der Vorbereitungen ist erreicht worden, obwohl ein wesentlicher Teil des 360 000 Quadrat­meter umfassende» Ausstcllungsgcläudcs erst durch Anlegung von Wegen gangbar gemacht werden mußte. Besonderem «ntcrcffe wird neben dem riesigen Elcktrohof das vom Stahl- wcrksvcrband in Düffeldorf ausgestellte Gchöft aus Stahl, das zwischen Halle 8 und 9 auf dem Ausstcllungsgclände der Tcctnuscheu Messe erstellt worden ist, begegnen. Von der D. L. G. sind zur diesjährigen Wcrkausstelluiig allein 150 000 Mark für Buchprcise gegeben worden, die für Tier-. Prämiierung zur Verfügung stehen, neben einer großen Anzahl wertvoller und schöner Ehrenpreise.