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Fuldaer Anzeiger

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Tageblatt für Rhön mrö Vogelsberg

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$ UM - 1928

Fulda, Mittwoch, 6. Juni

5. Jahrgang

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Kleine Zeitung für eilige Leser

«Vor dem Disziplinargericht des Kammcrgerichts in Berlin

11 ein Prozeß gegen einige Staatsanwälte aus dem Barniat- ceteii iojc6 begonnen.

* an Leipzig wurde die Landwirtschaftliche Wanderans- (llyng mit einer großen Rede des Reichsernährungsministers

Der Freiheit eine Gasse

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Die

Ter AmerikaAustralienflug ist ^n. Die Flieger haben noch di<

"" men. Ale Unegcr yaoen noa, Die tey, 'M Mi-Jnsèln nach Sydney zurückzulegen.

't bisher glänzend ge- e letzte Etappe von den

* Zer nordchinesische Diktator Marschall Tschangtsolin ist n Verletzungen, die er bei dem gegen ihn verübten Bomben- mental erlitten hat, erlegen.

in Leipzig.

Bedeutsame Rede des Reichsernährungsministers.

Bei herrlichem Sonnenschein und einem nach vielen

I Son derItalia" liegen immer noch keine Nachrichten it. Leutnant Lützow Holm wird heute von der Dirgo-Bay Hanni »en Lrkuudungsstug antreten.

Tausenden zählenden Andrang von Besuchern wurde in Leipzig die 34. Wanderausstellung der Deutschen Land- tschaftsgesellschaft feierlich eröffnet. Nach dem Spiel

wir

uiern mb j| über;

DieIubiläumsfitzung"

y Die 50. Sitzung des Völkerbundrytes leidet.wieder ""E !! größter Interesselosigkeit bei den Völkern, deren Dele- ! icrte zum Genfer See gereist sind. Nur einer von den , £ gießen Drei" ist ja diesmal da, Chamberlain, während y liiani unb Dr. Stresemann fernbleiben. Man hat in lens Mar viele Beratungsgegenstände, wie das wohl

-nH ideUial der Fall ist, aber nicht viel wirklichen Stoff zur

«M Lotung.

.J Beringung das ist die wichtigste Tätigkeit dieses

>eidiiiK Merbundrates. Alle Streitfragen vertagt er, wenn sich

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ine Macht nur mit der nötigen Energie Qegen eine Ent-

, djeibung sträubt. Die rumänisch-bulggrrsche Optanten- e beilt rege z, B., die nun schon zahlreiche Sitzungen des Nates 11N leschâsiiyi hat, wird wahrscheinlich auch jetzt wieder ver-'

^agt werden, da man keinen Mittelweg findet. Genau ! imhI^ ^ «$ wohl auch mit der Wilnafrage sein, also zl».7-Mii den Beziehungen zwischen Polen und Litauen. Auch

Mas ein paarmal vertagt worden, überließ es der Nat den $ ^'ssiMftM privaten Verhandlungen zwischen den beteilig» unb ben angrenzenden Mächten, wo man ein Interesse to dem Zustandekommen einer Einigung hat. Daher be» it W eiltet es fast eine Beleidigung für den Völkerbundrat, enn der litauische Staatspräsident Woldemaras trotz der . - letijanblungen mit Polen in Königsberg und in Lem-

des Niederländischen Dankgebetes begrüßte Geheimrat Dr. Steiger-Dresden als Vizepräsident des Gaues Frei­staat Sachsen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft die Festversammlung.

Dr. von Helldorff-Baumersroda dankte für den freundlichen Willkommensgruß. Die Wanderausstellun­gen sollen die Bedeutung und die Leistungen der hei­mischen Landwirtschaft zeigen und in unserem ganzen Volke die Erkenntnis zu vertiefen suchen, daß letzten Endes alle eine wirtschaftliche Einheit bilden, in der alle Stämme unseres Volkes unlösbar miteinander verbunden seien.

Michsernahrungsminifler Schiele überbrachte die Grütze des Reichspräsidenten und der Reichs­regierung. Führende Kreise der Industrie und des Handels hätten der Landwirtschaft verständnisvoll den ihr gel ihrenden Platz neben sich eingeräumt und damit zum Ausdruck gebracht, daß alle drei Wirtschaftsgruppen, die die Grund- und Eckpfeiler Unserer Volkswirtschaft bilden,

aufS innigste miteinander verflochten

Ferner wurden die Ehrengäste und Aussteller begrüßt von Oberbürgermeister Dr. Rothe, Leipzig, dem Ge­heimen Hofrat Prof. Dr. Le Blanc, dem Prorektor der Universität Leipzig, und Prof. Dr. Römer, dem Vertreter der Universität Halle. Dann schloß Landesältester Dr. ehrenhalber von Websky-Karlsdorf als Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft den Festakt mit einem herzlichen Dank an das Reichser h- rungsministerium, die Landesregierungen und alle ande­ren, die der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft geholfn haben, das diesjährige große Werk mit so schönem Erfolg durchzuführen.

Was die Ausstellung bietet.

Gleich am Vormittag gewann man den Eindruck daß der Besuch der diesjährigen Wanderausstellung den der vergangn nen Jahre bei weitem übertreffen wird. Die Ausstellungen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft sollen kein Verdienst- unternehmen sein und ein erhebliches Minus tst eigentlich die Regel bei diesen uneigennützigen Veranstaltungen. Diesmal aber hat es den Anschein, als ob der veranstaltenden Gesell- schaft das Glücksgeschenk eines Überschusses in den Schatz fallen werde. , ,, ,

Von den drei traditionellen Abteilungen, in welche die Ausstellung nach dem Plan und der Anlage ihres Gründers, Max v. Evth, zerfällt. bildet immer noch die Tierabteilung das Herz der ganzen Ausstellung.

Hier hat sich im Laufe der Jahre ein gewisser Wechsel vokl-

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mit 1V

« hmT1 ^VUHUlUliyen THU ^VICU Ul siucuyvvvvy UHV '" -^V.^ 3 »ii und trotz heftigen Zuredens jetzt in der neuen Ver- ' fag seines Staates das von Polen geraubte Wilna

seien. Es könne für sie auf die Dauer nur ein gemeinsames Blühen oder Welken geben. Die geographische und politische Lage Deutschlands zwinge zur Ausgleichung unserer Wirt­schaft im eigenen Lande und die wohlverstandenen Zukunsts- möglichkeften der deutschen Industrie und des Handels lägen nicht zuletzt in der Stärkung der deutschen Landwirtschaft. Keine Wirtschaftsgruppe habe unter den Folgen des Krieges und der Nachkriegszeit so empfindlich gelitten wie die Land­wirtschaft.

" ser bedrohlichen it den Lanves-

"H zur Hauptstadt Litauens erklärt hat. Einst °! die oberste Botschafterkonferenz den Einfall Polens

2 Ö die Einnahme Wilnas gutgeheißen; gefügig beugte MM 6 auch der Völkerbundrat diesem Beschluß, obwohl dieser M} 111 Verstoß gegen die bestehenden Verträge war. Aber Sie m tr Völkerbundrat hat andererseits die Besetzung des bni5 i Maates Memelland durch Litauen trotz aller deutschen en A Meste sanktioniert und hatte für die Beschwerden der FiÄ iemelländer immer ein ebenso taubes Ohr wie für die r-A kr Saarländer. < ' ' '

erlitt« i|

_____Er berät, er verhandelt aber er fast nie zur« Entschluß. Und wenn er sich einmal Mich zu praktischem Handeln aufschwingt, w:e cs auf Ä " letzten Tagung bezeichnenderweise gegenüber, einer x W Erlösen Macht wie Ungarn geschah, uâmlrch m der Wnaffäre von St. Gotthard, dann verläuft sogar diese i SW imon im Saude. , ,

er $01 Wirkliche Politik wird in Genf nicht im SitzuugSjaal Set« ks Völkerbundrats getrieben, sondern draußen bei den cibred)ititgcn der Außettministcr. Auch jetzt ^ i Chamberlain nach Genf nicht wegen der Tagesordnung Mi Ratssitzung hinübergereist, sondern weil er offenbar 2 zwischen Südslawien und Italien glimmende Feuer treten möchte. Er hat allerdings auch eine dntei» Mig mit dem deutschen Staatssekretär v. Schuber t Wi, der diesmal an Stelle Dr. Stresemanns die deuftwc Negation führt. Hoffentlich hat unser Vertreter die von Deutschen Ostoberschlesiens ine gen der polinichen isterdrücküngspolitik nach Genf gerichteten Beschwerden ^ besonders dringlich bezeichnet; auch dort bat sich ja M das mehr als schüchterue Vorgehen des Völkerbund­es bisher immer nur als ein Schlag ins Wasser her- ^Schellt. Angeblich sollen diese deutschen Beschwerden '' dieser Tagung verhandelt werden, aber im Hm- e?'^ frühere Erfahrungen muß mau,auch hinter d eie ldung ein beträchtliches Fragezeichen iejen. ^hambe^ 1 Mt nach seiner Vorbesprechung mit Briand sicherftch einem festen Programm nach Genf llekommen da Mter den Kulissen durchführen wird Die weltbewe- wcn Fragen pflegen ja den Rat nicht 311 beschäftig , Ebenso wie Chamberlain mit Briand in Paris über Umwälzung in Cüina gesprochen halbst mag wird er 'M auch das Notwendige über die ltallenlich-jUgo

°'?uche Streitfrage vereinbart haben. Demgegenüber Miviudet alles ande/c, was auf der Tagesordnung in cnl sicht.

Laus

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^irf^e^ Klagen vor dem Bötkerbundrai.

ier '-weite Sitzung des Völkerbundrates begann mit ?^nmfl einiger Fragen von geringer Bedeutung, litie ein Kommissionsbericht über den t u r k 11

$c 11 Bevölkerungsaustausch verlesen. Ji» Hi X^nlt behandelte der Rat die Klage der alb a- bZ Regierung gegen Griechenland T ^ albanischer Staatsangehöriger aus ii^, Inland. Auf der Tagesordnung standen ferner die dn °" schIcsis cb e n M inder h e iteufr a gen, ^^ sieben Petitionen des Deutschen Volksbundes, V lDteft der Polen in Oberschlesicn gegen Deutschland ^iiiW Zutscher Protest, der die Lage der dcutfchen dieser K"cn betrifft. Bei der Behandlung der ersten beO^cn, die die Errichtung einer deutschen Minder- Dr 8-^u betrifft, beschloß man, slnen DrcierausfchUtz Husung der Fülle dieser Art cuijuie^iu.

Die Reichsregierung habe in Kenntms die Entwicklung der letzten Jahre im Verein mi regiernngen und gestützt auf die Zustimmung des Reichstages den ernsten Bersüch unternommen, ein freilich zunächst nur auf die dringendsten staatlichen Hilfsmaßnahmen beschränktes

Logen.

Die grundlegende Neuheit des Gedankens von Max von Eyth war, daß die lediglich auf enge Heimatsgebiete b^ schrankten Ausstellungen, in denen nur immer Ziere eines kleinen Wirtschaftsgebietes verglichen werden konnten, sehr bedeutend in ihrem Werte herabgemindert wurden in Dem Augenblick in dem das Pferd aus Ostpreußen mit dem Vn;- gauer aus Bayern und Oberösterreich in Vergleich trat, als das friesische Vieh sich mit dem Vieh der Hochalpen messen mußte. Ursprünglich glaubte man, daß das Heil in oer Stellung besonders günstiger Vorzugsrassen liege ^mmer mehr hat es sich aber gezeigt, daß innerhalb der einzelnen Rassen es aus den Stamm und feine Leistungen ankommt. Das spiegelt sich auch in der diesjährigen Ausstellung wider, lch gewisse Edelrassen auf allen Gebieten nach wie vor eine bevorzugte Stellung bewahren.

Eine große Sorgfalt auf dem

hr Hal tffen es au

wenn am

Gebiete der Kleinviehzucht

landwirtschaftliches Vorprogramm

aufzustellen. Seine Durchführung werde, so hoffe er, in kurzem eine gewisse Erleichterung bringen. Er selbst werde sich

mit ganzer Kraft das, so bald als möglich

ür einfefeen, daß das gesamte Programm ) und ohne Behinderung durch etwaige politische Umftitabc durchgeführt werde. Darüber aber fei er

ist der Geflügelhaltung zugewendet worden; wir wenden alle Kräfte daran, uns von der Auslandseiereinfuhr unabhängig zu machen Ganz eigenartig ist diesmal die Abteilung der Bienenzucht vertreten Es sind nicht nur sämtliche euro­päischen und zum Teil sogar außereuropäischen Bienur- Wohnungen zum Vergleich in der Art eines großen historischn ~ - ' " " ondern es treten

wohl mit aßen einig, daß, so sehr weitere staatliche Hilfe für die Landwirtschaft vonnöten sein werde, um ihr den Weg zur Gesundung zu ermögliche», so sehr cs des Verständnisses für ihre besondere Lage und für ihre besonderen Bedürfnisse auch bei den anderen Wirtschaftsgruppcn und bei den städtischen Berbrauchertreifen bedürfe, im letzte« Grunde die Landwirt­schaft die Notlage, in der sie sich jetzt befinde, nur dann mit dauerndem Erfolg überivmden könne, wenn sie über alle Nöte der Zeit hinweg den beschrittenen Weg der Selbsthilfe ««ver­drösse« und entschlossen fortsetze. Das Losungswort der nächsten Jahre müsse heißen: Qualität und Organisation; insbesondere Organisation des Absatzes.

Daß die Landwirtschaft den Willen zur Selbstbtlfe hege und daß die technischen Möglichkeiten seiner Verwirklichung vielfach in ungeahntem Ausmaß gegeben seien, davon lege die Ausstellung ein beredtes, verheißungsvolles Zeugnis ab. DaS gewaltige Mal der Völkerschlacht, die vor 115 Jahren au dieser Stelle geschlagen wurde, rufe mahnend und tröstend die Er­innerung an eine der größten Taten der deutschen Geschichte zurück. Wie es damals dem vereinten Ringen der verbündeten deutschen Stämme gelang, die Ketten der Fremdherrschaft zu sprengen und dein Vaterlande die Freiheit zurückzugewinnen, so möge heute das verständnisvolle, zielbewußte Zusammen­wirken von Landwirtschaft, Handel und Industrie, von Stadt und Land, wie es durck die Ausstellung verkörpert sei, der »virtschaftlicheu und damit letzten Endes auch der politischen Freiheit des deutschen Volkes eine breite Gasse bahnen:

Die Versammlung fang stehend das Deutschland­lied und nahm besonders die Ausführungen über die Durchführung des Notprogramms mit starken: Beifall auf.

Dailtl sprach der sächsische Wirtschaftsminister Dr. K r ü g v 0 n N i d d a im Namen seiner Negiernng allen, die zu«« Gelingen der Ausstellung beigetragen baden, den Dank der sächsischen Staatsreaieruna aus.

Der Stille Ozean überflogen.

f Der A in e r i k a - A u st r a l i e n - F l u g.

Kapitän Kingford-Smith ist mit seinem Flugzeug Kreuz des Südens" in Suva aus den Fidschi-Inseln ge­landet und hat damit die zweite, 3200 Seemeilen lange Strecke seines Amerika Australien-Fluges von Honolulu nach Suva in 34% Stunden zurückgelcgt.

Der Flug der Australier von Honolulu nach den Fidschi-Inseln übertrifft an Flugdauer die Ozeanüber- guerung Lindberghs, der 33% Stunden in der Luft mar. Ehamberlin brauchte jedoch von seinem Abflug in New- York bis zu seiner Landung bei Eisleben 43 Stunden. Der Australienflug verdient aber insofern besondere Anerken­nung, als er von Honolulu aus ununterbrochen über den Ozean führte, so daß dem Flugzeug keine Möglichkeit einer Zwischenlandung geboten war.

Die Sllchc nach Nobile.

Auf derHobby" wird jetzt eine Radiostation ange­bracht, die von italienischen Telegraphisten bedient wer­den soll. Vier oder fünf Italiener werden, mit Schnee­schuhen und einem Schlitten versehen, an der Fahrt der

päischen und zum

Wohnungen zum Vergleich in der Art eines gi 'graphischen Museums aufgestellt, fi Üe in Deutschland gebauten Bienenwohnungen zum

Wettbewerb an Es sind ihrer über 50 Für die meisten von

und ethno. diesmal al

ihnen aber wird diese Ausstellung ein Begräbnis werden denn es sollen nach der schließlich streng durchgeführten Auslese nicht mehr als drei normale Bienenwohnungcii für Deutschland ubrigbleiben. Räumlich weitaus das größte Gebiet nehmen die landwirtschaftlichen Maschinen

und Geräte ein Wie außerordentlich intensiv die deutsche Industrie auch in den letzten Notzeiten der Landwirtschaft bemüht gewesen ist, Neuerungen herauszubringen, zeigt sich in den vier Nicsenzeltcn, in denen die einstweilen nur gewisser- maßen zur Diskussion gestellten Neuigkeiten gezeigt werden. 11 a. wird eine Maschine gezeigt, die automatisch die Aus­pflanzung von allerhand Stecklingen, nicht nur Rüben, sondern auch Strauchwerk und dergleichen, vollbringt

Die dritte Abteilung, die der Erzeugnisse, steht ins­besondere im Zeichen der Saatveredelung und -Verbesserung. Hier hat ganz besonders die Landwirtschaftskammer der Provinz Sachsen, die größte Landwirtschaftskammer, die in Deutschland besteht, eine außerordentlich eindrucksvolle und geschlossene Ausstellung zustande gebracht.

Dem größeren Publikum wird in der Halle des ObsteS und der Frühgemüse gezeigt, daß mit uns in erheblichem Maße von der Einfuhr von Südfrüchten und ausländischem Gemüse frei machen können In der

Tabaksabteilung

zeigen die beiden Haupttabaksländer Deutschlands, die Pfalz und Baden, dem Verbraucher durch Kostproben, was der deutsche Landwirt auch nach dieser Richtung hin zu mengen vermag. Das Krönungserzeugnis aber ist die in diesem Jahre glänzend beschickte Abteilung der

Natlirwcinc.

über 160 verschiedene deutsche Kreszenzen kommen hier zu ihrer vollen Geltung. Die Weine werden hier zum Selbst­kostenpreis verabreicht.

Hobby" teilnehmen. Auch Tandberg und Nöis sollen mit einem Hunoegezpann aus derHovvy" an Bord bleiben, bis Lützow-Holm dieItalia" entdeckt oder doch Beob­achtungen gemacht hat, die einer näheren Prüfung be­dürfen. Lützow-Holm wird vermutlich Freitag wieder in Kingsbay eintreffen, um sich mit Niiscr-Larsen zu beraten, doch ist es auch möglich, daß Riiser-Larsen selbst zu seinem ersten Erkundungsflug starten wird.

Die vier italienischen Alpenjäger unter der Führung Kremers haben die Mosselbay noch nicht erreicht. Die Flieger haben Vie Absicht, bei ihren Nachforschungen auch zu erkunden, wo sich diese Italiener befinden, um ihnen notwendigenfalls Hilfe angedeihen zu lassen.

Die Organisation der italienischen Hilfsexpedition für General Nobile nimmt einen raschen Fortgang. Das Expeditionsslugzeug wird u. a. 35 Fallschirme für Per- fönen und Pakete mitnchmcn.

Die gestrige Meldung, daß die Obdorskcr Radiostation einen Funkspruch Nobiles aufgefangen habe, wird nicht be­stätigt. In Gelehrtenkreisen hält man es jedoch für wahr­scheinlich, daß Nobile auf Franz-Joseph-Land nieder- gegangen ist.