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e taj Mxlnt jeden Werktag. Bezugspreis: monat-
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Mere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, 6bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Msprüche. Verlag Krieürich Ehrenklau, Julda, Mitglied des Vereins Deutscher Zeitungsver« leger. Postscheckkonto: Kranksurt a. M. Ilr.-i6ooo
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Kleine Zeitung für eilige Leser
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^^ -Die Zahl der Arbeitslosen hat weiterhin etwas abaenom- ifj toti " und betragt noch 629 000 gegenüber 642 000 in der Bor-
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Immer langsam voran!
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Man weiß ja aus Erfahrung, daß es in Deutschland ch nicht so ganz einfach ist, neue Regierungen zu bilden. M. immer so gewesen, wird vermutlich immer so Ätt und ist auch im gegenwärtigen Augenblick der Fall. Kitt über diesen Augenblick kann man darum zurzeit Sechen, samt nur sagen, was erreicht ist und was noch zu erreichen übrigblcibt.
Theoretisch ist die Groß
Ach fertig, aber es fragt sich noch gar sehr, wann sie Ira« auch praktisch unter Dach und Fach gebracht sein wirb. Die Deutsche Volkspartei im Preußenparlament hat sich überraschenderweise doch mit der Ablehnung ihres sofortigen Eintritts in die Weimarer Koalition begnügt, versch allerdings im Reich diesen Eintritt immer noch als âc gewisse Art von Bedingung durchzusetzen, obwohl sie Mei jetzt auf verlorenem Posten steht. Etwas un-
'_' «Mhmer für den sozialdemokratischen F^aktionsfichrer i/Al 11 NAer-Franketl, bei mit der Regierungsbildung beauf- ^ ist mußte es allerdings fein, daß vom Zentrum die Wim W Verhandlungsgrundlage insofern stark verschoben L* ^nrbe, als jetzt zunächst mal ein sachliches P r o *
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teirbe, als jetzt zunächst mal ein sachliches P r o - gramm der Koalition a u f g e st e l l t werden soll, ”Üo gerade das vorgeschlagen wird, was die Sozial- bemofratie von Anfang an vermeiden wollte. Viel lieber Mite sie es gesehen, wenn einfach ein Kabinett der Großen Koalition aus den maßgebenden Parteiführern gebildet, hierüber eine ganz kurze Regierungserklärung abgegeben M dann an die Arbeit gegangen würde. Das Zentrum h nun aber, wie es zu erwarten war, die ganze Geschichte
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ich w ^gedreht und verlangt als erstes die Feststellung eines : würd! Aeitsprogramlns, damit also eine genaue Regierungs- dass Erung, dem die Erledigung der Persönalfragen erst renU ^si-folgcn hätte. Es ist schon dnrchgestckert, daß tn Mein Arbeitsprogramm auch über die Schulfrage etwas Ogt werden soll, und hier wird es ganz besonderer tat- Wey Geschicklichkeit der Verhandlungsführer bedürfen, darüber eine einigermaßen inhaltsvolle Erklärung zu- m^H zu bringen, angesichts der Tatsache, daß gerade iqeleil! Men der Schnlfrage und des dabei erfolgten Zusammen- sj» ni( ^"^ des Zentrums mit der Deutschen Völksparter die hA ^ Politische Krise, Rcichstagsanflösuttg und Regre- ' ‘ 'ungsumbildilng, erfolgt ist. Weniger Schwierigkeiten allerdings die Behandlung der Wahlrechlsfrage „Uteri« weil sich über die Revision des Wahlrechts zum ollD Wtag und der Neueinteilung der Wahlkreiie ungefähr Ec Parteien einig sind. Hoffentlich bleibt cs hierüber ''M bei leeren Verheißungen.
n Neben diesen offiziellen parlameniarrschen Berhand- stijse Mgen laufen aber zurzeit noch andere interessant^ tische Strömungen. Auffallend war schon die ^ache, daß die Liberale Vereinigung, die zwischen der putschen Volkspartei und den Demokraten steht, die dieser beiden Parteien, Dr. Stresemann und Dr. diel M zu Ehrenvorsitzenden dieser Vereinigung gemacht auß ” I unb damit den Bestrebungen Nahrung gab, die zu- Ai auf eine Arbeitsgemeinschaft der beiden liberalen Mt"ien abzielen mit dem Endzweck einer jpateren ^er- MUng. Daß die Deutsche Volkspartei und die Demo- im Wahlkampf verloren hatten, führte natürlich zu eifrigen Gewissenserforschung nach den hierfür nta^ Kuden Gründen, führte vor allem dw Gefahr vor Kn, daß allmählich das früher so mächtige -ltbera -frei- Bürgertum zwischen den großen Barteleil der ,:,â und der Linken zerrieben und dadurch zu Po - , Jer Ohnmacht verurteilt werden wurde. Zah - S Stimmen in beiden Lagern haben sich s"r ein solche d?i-?"nnenfinden und Zusammengehen bereits erhoben, auch die des Vorsitzenden der Demokratischen testet. Vorläusia streitet man sich aber um Worte, hinter te'icb.S®Ä «Äiriff« ly. und d- .Küken sind auf beiden Seiten noch sehr groß, oe- 2^' da die Tcutfdjc Volkspartei auch über sehr enge Ntiplnct «och gepflegte Beziehungen namentl^zn rechtsstehenden Organisationen wie dem Stahl- befugt. Selbstverständlich wurde "ne ^beralc U m dem angestrebten Sinne eine Links,chwenkung die.Kochen Volkspartei bedeuten und daher Weilte der Rechten hrnüberdlickenden Teile dem aufs Entgegen. Ob also diese neben Parteillcheii tro- AxKu nicht doch wieder versickern werden, laßt sich mit »inttbeit jedenfalls nicht verneinen. .
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«mÄ die manchmal 'schon arg berstaubten Grundsätze w^Eslicht gezerrt mit dem Haupt,achlichcn C 1 T^iö». an praktisch immer nur langsam vorankomml. j
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Tagebla« für Rhön unS Vogelsberg Zulba- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt Re-aktton und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 * Zernsprech-Rnschluß Nr. 989 Nachdruck -er mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe »Zul-aer FnZeiger'gestattet.
Fulda, Donnerstag, 14. Juni
Der neue Reichstag zusammengetreten
Die SröffmlnMung »--ReichMges
Ruhiger Verlauf.
Von den Zinnen des Wallot-Baues flattern die Flaggen des Reiches zum Zeichen dafür, daß das parlamentarische Leben, das etliche Wochen sich der wohlverdienten Ruh« hingeben durfte, wieder von neuem erwacht ist. Ein starkes Polizeiaufgebot hält die Scharen der Neugierigen in Schach, die den ersten Gang der neuen Abgeordneten zu ihrer Tätigkeit selbst in Augenschein nehmen wollen.
Der Plenarsaal ist schon um 3 Uhr gut besetzt, die Regierungsbank ist völlig verwaist. Nur ein rotes Löschblatt und ein paar weiße Bogen zeugen von gewesener Macht. Verschwunden ist auch das Rednerpult, von dem aus die vorher Zurechtgemachteil Geistesblitze vom Stapel gelassen wurden.
Fast pünktlich um 3 Uhr eröffnet der Alterspräsident Bock (Soz.) die Sitzung mit einem Nachruf aus die Opfer der Eisenbahnkatastrophe in Bayern, zu deren Ehren sich das Haus von den Plätzen erhebt. Dann erfolgt ein endloser Namensaufruf, ab und zu gewürzt durch Zwischenrufe der Kommunisten, die die Namen ihnen unliebsamer Politiker mit mehr oder weniger bissigen Bemerkungen begleiten.
Nach Bekanntgabe einiger Anträge der Parteien, die sich unter anderem auch mit der Amnestie für politische Gefangene beschäftigen, gehen die Reichstagsabgeordneten auseinander. Ganz gesittet verladen sie den Saal; man erlebt noch Zeichen und Wunder!
Sitzungsbericht.
(1. Sitzung.) 66. Berlin, 13. Jun'.
Das Haus ist stark besetzt. Die Tribünen sind überfüllt. In der Diplomatenloge wohnen die Vertreter der fremden Mächte der Eröffnungssitzung bei. Pünktlich um 15.Uhr nahm Alterspräsident Bock -Gotha (Soz.) den Prästdentensitz ein und erklärte sofort die Sitzung für eröffnet Er stritte M M.LrmÜM Jahren, das älteste MitM-d des Hauses sei. Während sich die Abgeordneten von den Plätzen erhoben, gedachte er dann des schweren
Nobile über den Absturz der „Italia
Eingehender Funkbericht
über die Notlandung.
NochkeinErgebnisder Hilfsversuche.
Die funkentelegraphische Verbindung zwischen der Station der „Jtalia"-Mannschaft und der „Eitra di Milano", die sehr schwierig geworden war, wurde vollkommen wiederhergestellt. Daher konnte der Bericht Nobiles über den Unfall der „Italia" ausgenommen werden. Er lautet folgendermaßen:
Am 25. Mai um 10.30 Uhr flog die „Italia" in einer Höhe von 500 Metern, als sie plötzlich schwerer wurde und sehr schnell herunterging. Der Absturz auf das Packeis dauerte nur zwei Minuten. Die Kabine und ein Teil des oberen Gestells zerbrachen, während das Luftschiff in östlicher Richtung getrieben wurde.
Unter den Trümmern fanden sich wie durch ein Wunder
alle Insassen der Kabine auf dem Eise wieder,
auch fast alle Gerätschaften waren da. Am Abend des 30. Mai trennten sich zwölf Kilometer nordöstlich Der Insel Doyn die italienischen Majore Mariano und Zappi und der schwedische Gelehrte Malgrin von ihren Kameraden und schlugen, mit Lebensmitteln versehen, die Richtung zum Nordkap ein. Sie gedachten, zehn Kilometer täglich zurückzulegen. Bei Nobile selbst befindet sich der tschechoslowakische Gelehrte Behunek, der Leutnant zur See Viglieri, der Ingenieur Troiani, der Techniker Cecioni und der Funker Viag,. Die anderen Mitglieder der Expedition, die auf dem Luftschiff geblieben waren, sollen Lebensmittel für mindestens drei Monate und ihre ganze Ausrüstung mit sich haben. In der Gruppe Nobile sind zwei Mann verletzt worden, einer ist schon fast wiederhergestellt, der andere, der am Bein unterhalb des Knies verwundet wurde, wird in einiger Zeit geheilt sein. Das Eis, auf dem sich Nobile befindet, zeigt hier und da Risse, die sich zu weilen zu Kanälen erweitern.
Zunächst richtete man sich häuslich ein, so gut es ging, und baute aus den Resten der Gondel und aus Seidenstoffen, die zur Reparatur der Hülle bestimmt waren, notdürftig eine Unterkunft. Man ging daran, die Radiogeräte, die zum Glück nur leicht beschädigt waren, wieder in Ordnung zu brirtgen. Das gelang auch. Eigenartigerweise
trafen auf die ersten Fnnkmeldungcn hin keine Hn*
Worten ein,
obwohl fortwährend die Rufe von der anderen Seite vernommen werden konnten. Nobile beschloß, eine Patrouille zu entsenden, um zu versuchen/ aus eigener Kraft mit der Außenwelt in Verbindung zu treten.
Vordringen der „Hobby" nach Norden.
Die „Hobby" ist in See gegangen, um zu versuchen, das Nordkap des Nordostlandes von Spitzbergen zu erreichen. Die ElSvcrbälinissc haben sich gebessert und man begt daher vc- gründcte Hoffnung, daß der Dampfer weit genug nach Norden Vordringen kann. Riiser Larsen hat einen-Erkundigungsflug unternommen, über Dessen Ergebnis noch nichts bekannt ist.
Der auf dem Fluge nach Spitzbergen hier cingetroffcne italienische Flieger Maddalena will versuchen, der Nobile-Expedition durch Überbringung von Schlitten und anderem Rettunflsmaterial zu helfen. Er wird den Flug nach Spitzbergen fortsetzen und hofft, am Donnerstag oder Freitag in Kingsbay einzutreffen.
Die letzten Nachrichten von General Nobile besagen, daß die Expedition sich in der äußersten N a t befindet und daü sieben ihrer Mitglieder verschollen sind.
Anzeigenpreis: §ür Behörden, Genossenschaften,Banken usw. beträgt die Kleinzeile 0.30 H1L, für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Neklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk^ Nekiamezeile O.6O Mark ❖ Bei Rechnungsstel- hing hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ❖ Tag- und Plahvorschristen unverbindlich.
_________________ 5. Jahrgang
D-Zug-Unglücks bei Siegelsdors,
wobei 28 Passagiere teilweise einen grauenvollen Tod erlitten hätten; viele andere lägen als Kranke und Verletzte noch int Krankenhause. Der Alterspräsident berief zu Schriftführern die Abgg. T o r g e l c r (Komm.), Dr. Philipp (Dtn.), Dr. Teutsch (Ztr.) und Dr. Runkel (D. Vp.)> 1 Heiterkeit erregte cs, als der Alterspräsident und die anderen Schriftführer den Abg. Torgeler mit einem Händedruck b* grüßren.
Der ncugewählte Reichstag, so erklärte der Alterspräsident, stehe vor großen schweren Ausgaben. Millionen armer Menschen erwarteten von ihm Minderung ihrer Leiden. Er
Zrau stoße
Menschen erwarteten von ihm Minderung tbi erinnerte dabei an die Kriegsinvaliden, an die Witwen und Waisen, die Sozialrentner, die Kleinrentner, die während deS Krieges und nach dem Kriege in der Inflation ihr Hab und Gut verloren haben, und an die ausgesteuerten Arbeitslosen. Der Reichstag könne, wenn er wolle, die Not der betreffenden Kreise bestimmt lindern. (Zurufe aus dem Hause: „Er will aber nicht!" Heiterkeit.) Die Gesetzgebung werde sich auch mit der Entwicklung der Riesenkonzerne beschäftigen müssen, deren Macht so groß geworden sei, daß sie der Macht des Staates gefährlich werden können. Hier werde die Gesetzgebung eine Kontrolle ausüben müssen.
Es. erfolgt dann der Namensaufruf der Reichstags
abgeordneten.
Der Namensaufruf ergab die Anwesenheit von 462 Abgeordneten, so daß das Haus also beschlußfähig war. Der S^riftführer verlas dann die handschriftlich eingegatN genen kommunistischen und anderen Anträge, die aus Vorschlag des Präsidenten auf die Donnerstagsitzung gesetzt wer- den und über die nach der Wahl des Präsidiums beraten werden soll.
Darauf vertagt sich das Haus auf Donnerstag.
Gottesdienste vor der Reichstagseröffnung.
Im Berliner Dom fand vor der Reichstagseröffnung ein Gottesdienst für die evangelischen Abgeordneten statt. Die Predigt hielt Generalsuperintendem Burghart. In der St. Hedwigskirche wohnten die katholischen Abgeordneten und Minister einem feierlichen Hochamt bei, das von dem Abgeordneten Pfarrer Ulitzka zelebriert wurde.
Auch General Nobile verletzt.
Nach aus Rom eingetroffenen Nachrichten hat auch General Nobile bei der Havarie der „Italia" Verletzungen erlitten und zwar am rechten Arm und am rechten Bein.
Amundsen gibt seinen Hilssplan auf.
Amundsen erklärte, er habe seinen Plan, eine Expedition zur Bergung der „Italia"-Mannschaft zu organisieren, aufgeben müssen, da seine amerikanischen Freunde nur dann bereit seien, sich an der Organisation zu beteiligen, wenn ji# von einer Regierung darum ersucht würden.
Rückreise und Dank der„Vremen"-Flieger
Begeisterte Abschieds!undgebungen.
In einem Telegramm von Hünefeld an den Norddeutschen Lloyd von Bord des Dampfers „Columbus' wird kurz über die bisher verlaufene Reise berichtet und betont, daß die Flieger die Ruhe des Bordlebens auf das angenehmste empfänden.
/ Bei der Abfahrt des Dampfers „Columbus' von Newyork sang die zur Verabschiedung erschienene Menge am Newyorker Pier deutsche Lieder. Von befreundeter Seite wurden während der Einschiffung den Gattinnen der Flieger Blumenkörbe und andere Aufmerksamkeiten an Bord des „Columbus" überreicht. Der Bürgermeister der Stadt Boston sandte den Fliegern ein Telegramm, in dem er die Bitte aussprach, ihren Vaterländern die iuärmften Grüße der Stadt Boston zu übermitteln. Die Flieger beantworteten dieses Telegramm auf das herzlichste. Wetter richteten sie an den Kommandanten des Militärflugplatzes Bollingfield, Major Davidson, ein Beileidstelegramm anläßlich der Sturmkatastrophe. An dèn Bürgermeister Walker von Newyork richteten die Flieger ein Danktelegramm für die freundliche Ausnahme während des Aufenthaltes in Newyork. Das Telegramm schließt: „Auf Wiedersehen und alles Gute für die Zukunft! In Dankbarkeit Köhl, Fitzmaurice, von Hünefeld.'
Präsidentschaftskandidat Hoover.
Coolidge verzichtet endgültig. .
In Kansas City ist der Konvent der Republikanischen Partei der Vereinigten Staaten, der den republikanischen Präsidentschaftskandidaten nominieren soll, mit den bei solchen Anlässen üblichen Formalitäten eröffnet worden. Senator Feß von Ohio legte in einer großen Programmrede die Leistungen und die Ziele der Republikanischen Partei dar. Als aussichtsreichster Präsidentschaftskandidat gilt, daCoolidgecndgültigverzichtet hat, der bisherige Staatssekretär im Handelsdepartement
Herbert Hoover,
der von einer ganzen Reihe einflußreicher Parteigrößen unterstützt wird. Er dürfte wahrscheinlich schon im ersten Wahlgang aufgestellt werden.