hlw
tz! d’lllJS
H:
s N
Aj fe»
Lulöaer /lnzeiger
Meint jeden Werktag. Bezugspreis: monat- 9 Mark. Bei Lieferungsbehinöerungen durch Mere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Lahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Zriedrich Ehrenklau, §ulda, siltglied des Vereins Deutscher Feitungsver- cgcr. Postscheckkonto: Krankftirt a. M. Nr^^üos-
jk, 141 —1928
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulöa- und Haunetal »Möaer Kreisblatt Redaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ❖ Zernfprrch-Ansthluß Hr.989
Nachdruck -er mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe ,Zul-aer stnzeiger'gestottet.
Fulda, Montag, 18. Juni
Tlnzrigenpreis: §ür Behörden, Genossenschaften,Banken usw. beträgt -ieKleinzeile 0.30 Ulf., für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk.u.alle anderen 0.15 Mk^ > Reklamezeile 0.60 Mark ❖ Bel Rechnungsftel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ❖ Tag- und Platzvorschriften unverbindlich.
ö. du^iyang
Mine Zeitung für eilige Leser
* Reichspräsident von Hindenburg richtete an den König von sieben anläßlich seines 70. Geburtstages ein Glückwünsch-
xlegramm.
* Reichstag fanden interfraktionelle Besprechungen über, y kommende Negierungsprogramm statt.
<?cr deutsche Geschwaderflug nach Afghanistan hat Dessau Massen und fliegt über Teheran nach Kabul, der Residenz Sinan Ullahs.
VkkWluz über te
"g
lemcrhaven.
Äergeffene Menschlichkeit
mti
# Die Abgeordnetenmandate der elsässischen Abgeordneten in und Rossö sind von der Französischen Kammer für g erklärt worden.
Der Dampfer „Kolumbus" mit den „Bremen"-Fliegern Hünefeld, Köhl und Fitzmauric ist heute früh 4 Uhr auf befer «ingetrossen und liegt zur Zeit auf der Reede von
Im
ult
fr
to
Man sträubt sich dagegen, dies für wahr zu halten: bei dem grauenhaften Eisenbahnunglück bei Siegelsdorf sotten sich, wie mehrere Augenzeugen jetzt erklären, außer- Mdcntlich üble Vorkommnisse abgespielt haben, als man an die Bergung der Schwerverletzten ging. Die beiden Schlafwagen waren ja unversehrt geblieben mit ihrem reichen Material, das sofort für die in ihren furchtbaren Schmerzen sich Krümmenden hätte verwendet werden müssen. An der Weigerung der Schlafwagenbeamten. irgend etwas au Matratzen, Leinentüchern, ja sogar Wasserkannen herauszugeben, scheiterte diese ?lb» 'sicht selbstverständlicher Hilfeleistung. Man sträubt sich dagegen, das zu glauben, aber die Mitteilungen der Augenzeugen lauten so positiv, so eindeutig, gehen so sehr ms ins einzelne, daß im Reichstag über diese besonders unerfreuliche Seite der traurigen Angelegenheit feine Anfrage an die Reichsregierimg erfolgte.
Denn auch das scheint festzustehcn: bie Schwerverletzten wurden nicht etwa in den wundervoll abgefeberten j Schlafwagen nach Nürnberg zurücktransportiert, sondern die Vahren wurden in Wagen der 4. Klasse oder Güter-
Die Koalitionsberatungen im Reichstag.
Wünsche und Forderungen.
Im Reichstag, dessen Plenum bis zur Neubildung der Negierung vertagt wurde, fand beim Abg. Müller- Franken eine Aussprache der Vertreter der für die Re- gicruttgskoalition in Aussicht genommenen Parteien statt. Die Besprechung drehte sich um die von den verschiedeucn Parteien für das Regierungsprogramm ausgestellten Forderungen. Die grundsätzliche Frage der Homogenität mit der preußischen Regierung wurde nicht berührt. An den Verhandlungen waren nicht nur die Fraktionsführer, sondern auch die Sachrcfcrcntcn der Fraktionen für Sozialpolitik, Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik und andere Fragen beteiligt. Vertreten waren die Sozialdemokraten, das Zentrum, die Deutsche Volkspartei, die Demokrgte« nnb die Bayerische Volkspartei. Den Fraktionsvertretern wurden auch bic von der Wirtschaftspartei schriftlich überreichten Forderungen vvrgelegt. Sie behandeln in der Hauptsache M i l d e r u n a der W o h n u u g s -
Zwangswirtschaft und Differenzierung der Ar- beitszeitvorschriften zwischen Industrie, Handwerk und Kleingewerbe. . ,
Wie weiter bekannt wird, wurde in den Verhandlungen auch die Frage des Einheitsstaates berührt sowie die Frage der Feier des V e r f a s s u n g s t a g e s , wobei von der Volkspartei als Nationalfeiertag nicht der 11. August, sondern der 18. Januar in den Vordergrund gerückt wurde. Ferner stand der Plan zu Aussprache, durch ein Pensionskürzungsgesetz der Aus- zahlung zu hoher Pensionen zu steuern, besonders, wenn die Pensionsberechtigten ein großes Arbeitseinkommen haben, obwohl sie sich in amtlichem Ruhestande befinden. Größere Schwierigkeiten scheint die Behandlung der Schulfrage zu machen, deren Formulierung für bie kommende Regierungserklärung nochmals im Schoße der Fraktionen durchberaten werden soll.
Weiter wird gemeldet, daß von sozialdemokratrsche, Seite eine Ausdehnung der Krisenfürsorgr und eine Erweiterung der Versicherungsgren z e n bei der Kranken- und Unfallversicherung verlangt wird. Die militärpolitischen Fagen, die ebenfalls eine totebttge Rolle bei den Verhandlungen spielen, sollen am Montag beraten werden.
tti/'i Wh gestellt. Die Balireu, auf die die, zerrissenen, ver- » brühten, mit schweren Wunden bedeckten Leiber gelegt »ad) wurden nach eiligstem Verbinden. Man schiittelt ld.il) den Kopf, wie kopflos gehandelt wurde. Dre M beste Transportmöglichkeit war für die Unglücklichen doch
li.il)
iM
W
5 SU M
M :-s r^ )JI*
gerade noch gut genug. Und es ist doch eine Selbstverständlichkeit, daß bei jedem derartigen Unglücksfall, besonders natürlich bei einem Unglück von derartigen Ausmaßen, jedes und alles zur Verfügung gestellt oder benutzt wird, das zur Rettung, zur Linderung der Schmerzen der Verunglückten dienen kann. Da gibt es keine Schranken „privatrechtlicher" Bestimmungen. Auch der Autofahrer, der — ob durch eigene Schuld oder nicht, ckt dabei gleichgültig — irgend jemanden überfährt und sich dann um das Opfer nicht kümmert, verfällt mit Recht harter Strafe. Und es ist gleichgültig, ob die Schlaf- - ■ — — ‘“ gehören oder
Der 70. Geburtstag des Schwe-enlönigS
H i n d c n b » r g gratuliert.
Zur Feier des 70. Geburtstages des Königs Gustaf von Schwede n hatte Stockbolin reichsten Flaggenschinnck angelegt. In allen Kirchen der Hauptstadt fanden am Vormittag des 16. Juni Festgottesdien sie statt. Bereits am frühen Morgen sprach die ganze königliche Familie - - die Königin ist bekanntlich Deutsche von Geburt — dem König ihre Glückwünsche aus. Dann fanden sich die Minister und andere Vertreter der Regierung zur Gratulation ein.
Das bcmtrkenswxrtcste Ereignis am ^pbilüumstag war die Überreichung einer Ehrengabe der Nation in Höhe von 4 700 000 Kronen, die vom König einem Fonds für die Krebsforschung zur Verfügung gestellt wurde.
Nach der Entgegennahme der Nationalgabe fand ein Empfang statt, auf bem die Vertreter der Stadt Stockholm, die Spitzen der Behörden, der Erzbischof Söderblom als Vertreter sämtlicher Bischöfe des Landes, die Universitäten und Hochschulen, die Königliche Akademie, die Nobelstiftung usw. ihre Glückwünsche aussprachen. Das Diplomatische Korps entbot seine Glückwünsche durch seinen Doyen, den finnischen Gesandten. Reichspräsident von Hindenburg hatte ein Glückwunschtelegramm gesandt.
M wagen und ihre Beamten der „Mitropa" er :fi:. ob cs sonstige Wagen sind — hjer gebot s ländlichste Pflicht, a
hjer gebot selb st Der* ...... w alles sofort zur Verfügung zu leiten, wobei cs nicht darauf ankommen konnte, ob ein paar Matratzen Blutflecken erhielten ober die Seinen» sicher für das Verbinden der Wunden in Anspruch ge-
teß«
e«
kommen wurden. • .
Um so unverständlicher bleibt das Verhalten der Schlafwagenschaffner, als die Mitropa darauf verwerfen hnn, daß bei dem furchtbaren Eisenbahnunglück von Set» erde es gerade ein solcher Schlafwagenbeamter war, >er besonders tatkräftig und mit allen ihm zu Gtzbotc Gehenden Mittelu half, seinen Schlafwagen für die Ver- vundeten frei machen ließ und dafür von der Direktion der v-itropa eine hohe Belohnung erhielt, fein umpch- iges uiid vorbildliches Verhalten auch der ganzen Be- imtenschaft der Mitropa mitgeteilt wurde. Entsprechende Anweisungen seien auch schon längst ergangen —• aber nau fragt sich, ob es denn für Menschen mit normalen Sinnen in solchen Fällen überhaupt ein Zögern oder schwanken, ein Bedenken und „Erwägen" überhaupt geben
ann?
Wenn aber wirklich selbstverständliche Menschenpflicht it irgendwelchen „Bestimmungen" halb- oder ganzamt- $er Natur einmal in solchem Falle in Konflikt kommen kg imb die M e n s ch c n p s l i ch t von den P a r a - räphen erwürgt zu werden droht, dann sollte es och eigentlich immer jemanden geben, der die Erfüllung euer Menschenpflicht erzwingt und die Paragraphen- eister verjagt. Bei den Vorkommnissen in Siegelsdorf einigte das Eingreifen des Zugführers, um die Weige- >mg der Schlafwagenschaffner bciscitezuschieben, diese agcii für den Abtransport der Verwundeten frei zu achen, Hilfeleistung in jeder Form zu erzwingen. Jst's ücht versucht worden und warum nicht? Die Reichsbahn ird gut tun, sehr bald durch g r ü n d l i ch e Unter- f u ch u 11 g von sich aus die Ansrage im Reichstag zu üe- ntworten. Denn untragbar ist der Gedanke, entsetzlich as Bild, die in ihren Schmerzen sich krümmenden Schwcr- erletzten und Sterbenden vergeblich nach Wasser schreien ntb stöhnen zu höre«, nur weil die um ihre Kannen besorgten Schlaswagenschafsner ihre Pflicht nicht taten, forte schärfsten Tadels genügen hier nicht und wenn es ich wirklich hcransstellen sollte, daß die Schilderungen ber Augenzeugen nicht übertreiben, sondern leider nur ahres berichten, dann wird gegen die Betreffenden, die tätenlos zusahen, denn doch wohl sehr energisch von der Mitropa vorgegangen werden müssen, es nicht bloß bei Ausdrücken der Mißbilligung belassen werden dürfen. Zerrn es gibt nicht bloß Verstöße gegen Verordnungen und Paragraphen, sondern — meist viel schwerere — gegen Were menschliche Pflichten.
neu’4 rat'i
Der Salbmdiaoer als ÄizeprâfidentsthastS- kandtdat.
Hoovers Botschaft an die Republikaner.
Der Republikanische Wahlkonvent inKansasCity hat mit 1052 von 1089 Stimmen den Senator für Kansas, Charles Curtis, zum Kandidaten für den Bizepräsi- dentenposten gewählt. Curtis, der 68 Jahre alt ist, stammt von Indianern ab und war in seinen jungen Jahren Jockei.
Präsidentschaftskandidat Hoover hat bald nach seiner Nominierung, zu der ihn Präsident Coolidge herzlich beglückwünscht hat, dem Republikanischen Natio- nalkouvent eine Botschaft zugehen lassen, in der er seine bisherige Laufbahn schildert und feierlich verspricht, daß er, wenn er gewählt werden sollte, den Traditionen der Amtstätigkeit Coolidges treu bleiben und sein Bestes Versuchen werde, um das moralische und materielle Wohlergehen des amerikanischen Volkes zu fördern.
Wie cs beißt, wird der amerikanische Botschafter in Berlin, S ch u r m a n, sich nach Amerika begeben, um an den vorbereitenden Arbeiten für die Präsidentschaftswahl te ilzu nehmen.
Oie Ziele des Ostbundes.
Tagung in Duisburg.
Die Tagung des Deutschen Ostbundes wurde durch den Bundesvorsitzcndeu, Geheimen Oberregierungsrat von Tilly. in Duisburg eröffnet. Tn seinem Referat betonte er u. a.. die Hauptaufgabe des Ostbundes sei der Kampf um die deutsche Kultur im Osten und um eine Rückkehr in die alte Heimat. Danach sprach Posens letzter deutscher Oberbüraermeister, Geheimrat Dr. Wilms, über „Der deutsche Osten und der Westen".
Dr. B ö b l c s a h r - Berlin hielt einen Vortrag über das Thema „Was der Osten dem Westen gegeben und zu geben hat". Als einen der sichersten Wege zur Lösung aller Lebensfragen des Ostens und des Westens habe man neben der unbedinaten Notwendigkeit der Wiederherstellung der Rentabilität der Landwirtschaft
die Siedlung in ihren verschiedenen Formen anzusehen. Buudes- dircktor G i n sch c l - Berlin behandelte in seinem Vortrag die Entschädigung der Verdrängten und Liguida- tionsgeschädigten und ihre Einreibung in das deutsche Wirtschaftsleben. An den neuen Reichstag und die neue Reichsregierung müsse die Forderung gestellt werden, als eine der ersten und wichtigsten Aufgaben sich mit dem Entschädigungs Problem zu beschäftigen.
Im Rahmen der Hstbundtagung fand im Rathauss sâkhem eine Sitzung des SiedlunasausschâL statt.
Bismarckiaq in Köln.
Eine Ansprache Kardorffs.
Dm großen Saal der Kölner Messe inmitten der .Vrefla" veranstaltete der Verein zur Errichtung eines Bismarck-Nationaldenkmals in Gestalt einer großen öffentlichen Kundgebung, an der etwa 5000 Personen teil» nahmen, seinen zweiten deutschen Bismarcktag. Schwarz- rot-goldene und scbwarz-weiß-row Falmen, gruppiert um die überlebensgroße Büll- des AlGeschskanrlers, gaben dem Riesensaale ein festliches, Gevräge. Unter den Anwesenden bemerkt- man Abgeordnete sowie xcf’Tr»i*e führende Persönlichkeiten der Reicbs-, Staats- und Kom- munalbehördeu. Nach dem von dem greiken rheinischen Dichter Rudolf Herzog gedichteten und gesprochenen Festvorspruch begrüßte her Erste Versitzende des Vereins, Staatsminister a. D. Erzellenz W a l l r a s. die Nu- wesenden. Als Hauptredner deS Abends sprach Reichs« laasabgeordneter v. Kardorff über „Bismarcks Kebenswerk und Rubeial'r". An den An sang feiner A"s« sübrunaen stellte er die Betonung der Pflicht, immer und immer wieder
des ReichSgründers mit Dankbarkeit zu gedenken, denn, so führte der Redner weiter aus, die Einheit deS Deutschen Reiches ist das einzige, was wir aus dem innen- und außenpolitischen Zusammenbruch des FabreS 1918 uns gerettet haben, und diese Einheit des Reiches ist das Werk des Altreichskanzlers einzig und allein. Der Redner sprach sodann über die innenvolitischen Kämbke, die Bismarck während feiner Amtstätigkeit zu bestehen hatte, und ließ diesem Rückblick die Mahnung folgen, über dem Werk und d-m großen Staatsmann nicht den großen Menschen zu vergessen. Zum Schluß gab der Redner in zündenden Worten der Hoffnung Aus« druck, es möge einst wieder die Stunde kommen, wo ein freier deutscher Rhein einmal wieder seine grünen Wellen in das Meer ergieße, wo ein freies» stolzes, mächtiges Deutschland von sich einmal wieder singen und sagen dürfe: „Von der Maas bis an die Memel, von der @tfd) bis an den Bell: Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!" Die Rede von Kardorffs wurde mit stürmischem Beifall ausgenommen.
OLe Borksmusikbewegung<
M i ii i ft c r Becker auf bem Arbeiter sängerfessi Auf dem Deutschen Rrbcitersängerscst in Hannover hielt der preußische Kultusniinister Dr. Becker namens der Reichsund Staatsregierung eine Ansprache. Die Realität unseres staatlichen Daseins wird weiterhin beruhen auf der innigen kulturellen Verbundenheit aller Schichten unseres Volkes, nicht nur einer dünnen Schicht derer, bie als Privilegierte an bent überlieferten geistigen Erbe teilbaben. Dem kommt die Sehnsucht her breiten Volksmassen entgegen, das Maschinentempo des Alltags uns bre Entseelung des Lebens durch geistige Werte zu überwinden. Zwei lebendige Strömungen fördert die Regierung in diesem Bestreben:
Sport und Volksmusik.
In der Hilfe für bic Sportbewegung ist sich die Regierung mit allen Volksteilen einig. Die Polksmnsikbewegung aber muß sich noch durchsetzen. Der demokratische Staat darf nicht an den großen kulturellen Strömungen im Volk achtlos vorübergehen. Unser Ideal hat sich gewandelt. Es ist nicht mehr eine von welligen für wenige ausgeübte Kunstpsiege. Uns kommt es auf das ganze Volk an. Die Musik nimmt eine Mittelstellung zwischen Bildung und Unterhaltung ein, sic schafft ein Gegengewicht gegen die rein verstandesgemäßen Bildungsmittel und vermittelt gefühlsmäßig und in gesteigerter Eindringlichkeit Kulturgüter. Das Arbeitersängerfest liefert den Beweis, daß bic Arbeiterbewegung nicht nur ein Kampf um größeren Anteil an den materiellen Gütern ist, sondern eine der großen Kulturbewegungen unserer Tage. Die Erfolge der Arbeiterbewegung, bic jeder fortschrittliche Mann in dem sogenannten bürgerlichen Lager begrüßen muß, auf politischem und wirtschastlichcln Gebiet werden auch zu einer inneren Bereicherung der Arbeiterschaft werden, zum Segen der Arbeiterschaft nicht nur, sondern auch zum Segen der Menschheit.
J