W
latste
-'gen. s laito*. » b«:
$ci|
: 6|
L: Gf(
Zul-aer Anzeiger
- -âint seien Werktag. Bezugspreis: monat- LL Mrk.BeiLieferungobehmöerungen Lurch
Ä Xre Gewalten", Streiks, Msspereungen, in: 5 äbnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine
erscheint seien Werttag. Vezugsprels: monat.
6Sh-re Gewalten", Streiks, Mssperrungen, '^ . '.hm »tm »«ößdifen Arm BMi'phor Fmhi
Brüche. Verlag Krieürich Ehrenklau, Kulöa, E^c-a' ao« Vereins Deutsiber ^ektunassr«-
Doe" n, Dieö des Vereins Deutscher Zeitungen «^ eil, “g£^ Postscheckkonto: ZrankfurL a. M. Ht-i^
ZS-E
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Krlöa- und Haunetal * Zuldaer Kreisblatt
Rr-aktio« -n- Gefthäftsstette: Mühlenstraße 1 ♦ Kernsprech-finschluß Ur. 984
Nachdruck tat mit * »ersehenen strittet nur mit Guelleaangabe. ZntSaer Nw^t-er' geS-ttket.
(5a|
Fulda, Samstag, 11. August
Jtagefgenpreis: Kür BehSr-ev, Graoyenscha^ ten,Banken usw. beträgt die Kleinkes le 0.30 DIL# für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk.,für die Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 0.15 Mk^ Reklamezeile 0^0 Mark ♦ Bel Rechnungsftel» tung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ♦ ^ag» und Platz Vorschriften unverbinöllch.
5. Jahrgang
L in
Nrnoti in: Ä ein J
UdeW t: M lubs, ä trabt 1
Deutschlands Volitik des Friedens
:5: (1 Dal 'Del
Dren 1 aftsltl 15: $1 DtuiM tabeM
Watenempfänge
beim Reichspräsidenien
Eine Rede Hindenb il rgs.
In Reichspräsident empfing Freitag drei neue Ver- ftemder Mächte zur Überreichung ihrer Beglaubi- nunliÄeiben. Der wichtigste Vorgang dabei war zweisel- bei Empfang des neuen englischen Botschafters S i r hor«ce R u m b o l d, der ein Handschreiben seines Königs überbrachte.
An der Feierlichkeit nahmen in Begleitung des ur §È Reichspräsidenten teil Staatssekretär Dr. Meißner unb : Piiiâiaaissekrètär von Schubert als Vertreter des Reichs- :Ministers Dr. Stresemann sowie der Chef bes Protokolls. Gesandter Köster.
Sir Numbold
5: SHtl; WW Santa
Seit®
Rein
Som
Mert in Vr«,r 1, bet bie Santo* .15: & r. Giro ranWs
Leitiq: its hü
übe: L t. • t iborieiti: Planet
d
1......
15: Hw
I e 111. :adjrii||tn in Fini 20:
b in seiner Ansprache die Bedeutung, den Einfluß und geographische Lage Deutschlands hervor und betonte, ß diese Umstände es zu einem entscheidenden Faktor im friedlichen Wiederaufbau und bei der friedlichen Wicklung Europas machten. Er fuhr fort:
Jie allgemeine Entspannung, die durch die Verträge II Locarno herbeigeführt worden ist, zusammen mit Wschlands erfolgreicher Teilnahme am Werke des ilkerbundes bieten die beste Gewähr für die weitere Mit- beitdieses Landes an einer PolitikdesFriedens ab der Verständigung. Dadurch, daß es meinen beiden orgängern gelungen ist. das Vertrauen Euerer Erzellen;
und Ihrer Minister zu erwerben, haben sie, aufrichtig unterstützt von Ihrer Regierung, in großem Maße dazu beigetragen, die gegenwärtigen ausgezeichneten Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern herzustellen. Es wird mein ernstes Bestreben sein, ihrem Beispiele zu folgen, um, wenn möglich, diese Beziehungen immer herzlicher zu gestalten.
Oie Antwort des Reichspräsidenten
würdigte die Ehre, ein Handschreiben des englischen Monarchen zu empfangen, und die hervorragenden Stellungen, die Sir Rumbold im Dienste seines Landes bereits eingenommen hat, und gedachte mit warmer Anerkennung seines Vorgängers. Dann sagte der Reichspräsident:
Ich begrüße es lebhaft, Herr Botschafter, daß auch Sie es als Ihre vornehmste Aufgabe betrachten, Ihr Amt im Geiste vertrauensvollen Zusammenarbeètens zu führen, um die zwischen dem Deutschen und Britischen Reiche bestehenden guten Beziehungen zu pflegen und auszubauen. Seien Sie versichert, daß Sie hierin bei der deutschen Regierung und bei mir stets vollste Unterstützung finden werden. Ich hoffe mit Ihnen, daß die Verträge von Locarno und die Einrichtungen des Völkerbundes die von Deutschland und Großbritannien in gleicher Weise verfolgte Politik des Friedens und der Verständigung erleichtern und fördern werden.
Hindenburg hieß dann den Botschafter herzlich willkommen, ebenso anschließend den Gesandten Argentiniens, Dr. E r n e st o R e st e l l i, und den Gesandten Haitis, Herrn Luc Dominique, die ebenfalls ihre Beglaubigungen überreichten.
Kleine Zeitung für eilige Leser
* Reichspräsident von Hindenburg empfing Freitag den neuen englischen Botschafter Sir Horace Rumbold und diL neuen Gesandten Argentiniens und Haitis zur Überreichung ihrer Beglaubigungsschreiben.
* Der Reichswirlschaftsminister erhält den Einspruch gegen die geplante Kohlenpreiserhöhung für Hausbrandbriketts in Mittel- und Ostdeutschland aufrecht.
* Die Berliner „Hellas"-Ruderer konnten in Amsterdam das Rennen im Riemenzweier an erster Stelle gewinnen und errangen eine Goldene Olympische Medaille.
* Der Marktflecken Luhe in der Oberpfalz ist das Opfer eines Riesenbrandes geworden. Der ganze Ort wurde ein Raub der Flammen.
* Die Erdbebenkatastrophe in Niederländisch-Jndien ver> nichtete 2000 Menschenleben.
i Wer Wer seine ReWmaMiWlM
le. N iraphW M5: & ir Soll» t. «
Orchis
? 0.4 dig, Ä
i atz«
WM 5 W verbiß
Bildung von Reichsprovinzen.
Är einiger Zeit wurde unter dèr Führung des ehe- mligen Reichskanzlers Dr. Luther der „Bund zur Er- merung des Reiches" begründet. Es entwickelten sich Mals ziemliche Auseinandersetzungen zwischen den ver- Mdenen Parteiblättern über die Ziele, denen der Bund zchèbe. Dr. Luther hat nun soeben in einer Unterredung eijilge Richtlinien gezogen für die Arbeit des Bundes. M Bordergrunde standen die Fragen nach einer anderen Einteilung der Länderabgrenzungen bzw. die Schaffung von sog. Reich s p r o v i n z e n. Dr. Luther bemerkte Mi, daß verwaltungsgemäß in Süddeutschland und in Wien die Verhältnisse übersichtlicher lägen als in weiten Men Norddeutschlands, weil sich die Bezirke der groben Mchsverwaltungen, wie Finanzverwaltung und Landes- WmtsMtz in der Hauptsache mit den Ländergrenzen oder sich ihnen einfügen. Ein Fall wie der des Mideâarbeitsamtes Nordmark, zu dem sechs Staaten Mm, nämlich außer Preußen Hamburg, Mecklenburgs . »Willi, Mecklenburg-Strelrtz, Lübeck und Oldenburg Mu leimt Exklave Eutin, bestehe in Süddeutschland nickt.
Verfassungsmäßig sehe der Vorschlag des Bundes davon ab, für die südlichen Länder die Umwandlung in Provinzen des Reichslandes zu empfehlen, sondern stelle diesen Entschluß ganz in das freie Ermessen dieser Länder. übrigens baue der Bund auch sonst in seinen der Öffentlichkeit noch unbekannten Einzelarbeiten grundsätzlich auf dem freien Entschluß aller beteiligten Länder, besonders Preußens, auf.
Die Ausräumung der En- und Exklavenfrage würde nach Dr. Luthers Meinung sicherlich Nutzen bringen. Entscheidend aber komme es hieraus nicht an, da das Schicksal des deutschen Volkes nicht von der Bereinigung dieser Kuriositäten unseres Staatsgebäudes abhänge, sondern von der sachgemäßen Gestaltung der Zentralstaatsgewalt des Reiches nebst richtiger Behandlung der Länderfrage und der Selbstverwaltungsfrage.
So lange würde, wie Dr. Luther sagte, eine Entwicklung zu Groß-Preußen jedenfalls gefährlich bleiben, als nicht die Vereinigung der Reichsgewalt mit der preußischen Staatsgewalt erfolgt sei. Die grundsätzliche Lösung aber heiße: Beseitigung des Dualismus zwischen Reich und Preußen unter Erhaltung des preußischen Staatszusammenhanges.
Für bedingungslose Rhemiandräumunü
Beschlüsse im Haag.
Auf dem Internationalen Soziali sten- kongreß im Haag gab namens der französischen Sozialistischen Partei Paul Faure die Erklärung ab, daß die Besetzung des Rheinlandes nicht mehr gerechtfertigt sei. Man solle es vermeiden, mit der Räumung, die sofort und nicht erst 1935 erfolgen solle, finanzielle Forderungen zu verknüpfen, weil dies die Erledigung der Besetzungsfrage nur erschwere. Die Räumung dürfe überhaupt nicht zum Gegenstand eines Handels gemacht, könne lediglich in Verbindung gebracht werden mit der Abrüstung. Die Kontrolle der Durchführung dieser Abrüstung bedeute gleichzeitig eine genügende Kontrolle auch über das Rheinland und die Abrüstung Deutschlands.
Als Abschluß dieser Debatte nahm der Kongreß eine Entschließung an, in der gegen die Rüstungen der Völker und gegen die Bedrückung der nationalen Minderheiten protestiert wird. Die Kundgebung erinnert gleichzeitig die Alliersm qn ihre.Vex,spreZungen. Hinsichtlich dLr obligatorischen Schiedsgerichte, der Abrüstung, der Rheinlandräumung und der Wiederherstellung der deutschen Hoheit im Saargebiet und spricht sich gegen den Faschismus und den Bolschewismus aus.
Des weiteren beschäftigte sich der Kongreß mit der Weltwirtschaftspolitik, gegen deren zunehmende Vertrustung er sich in einer besonderen Entschließung ebenso aussprach wie gegen die Hochschutzzöllnerischen Bestrebungen; auch in allen K o l o n i a l g e b i e t e n müsse die Politik der offenen Tür durchgeführt werden. Schließlich nahm der Kongreß noch eine Entschließung an, die das Selbstbestimmungsrecht und die Unabhängigkeit für China, Indien und Ägypten fordert.
trgW n bk'
I rot deü eUW
iriiifl# iftes eit M 2)a*
Sie
zu fe
von W inö äf
ften 6°
HM
niM>* i kE erte d-'
HerB
Die beiden deutschen Vlympiasieger
Fortschreitende Mobilmachung in Psmmerellen?
Königsberg Die Ostpreutzische Zeitung schreibt: „Die allmähliche Mobilmachung in Poinmerclien läßt sich nirgends mehr verheimlichen und wird auch nicht verheimlicht. Aus dem Kreise Karthaus ist uns aus zuverlässiger Quelle mit« geteilt worden, daß dort von den Gütern mitten in den dringendsten Erntegeschäften jugendliche Landarbeiter zu den Waffen gerufen worden sind. Es würde ohne ernsten Hintergrund keinem Lande einfallen, seiner Landwirtschaft während der Haupterntezeit die notwendigen Kräfte uni des Manövers willen zu entziehen. Aus Thorn bestätigen Reisende die von uns gemeldete auffällige Verstärkung der Garnison und teilen uns ferner mit, daß auch hier die jungen Reservisten plötzlich und unerwartet zu den Fahnen gerufen worden sind." lDiè Verantwortung für die Richtigkeit obiger Meldung muß der Ostpreußischen Zeitung überlassen werden.)
äu$ im Rudern
eine Goldene Medaille. d!ur noch ein einziges deutsches Boot, der R i e m e n - r E den beiden Berliner „Hellas"- Leuten
= ®l o e f d) I e r, war bei den Vorläufen der , PWn Ruderwettbewerbe nicht ausgeschie- rmn^^s Boot vermochte im Endkampf am Freitag , die englische Mannschaft zu schlagen und holte
unter dem Jubel der zahlreich anwesenden Deuten die Goldene Medaille.
^ Hilde Schrader Schwimmlömam.
^»i^âin Hilde Schrader ist jetzt Schwimm- L 7„' °eF ste errang im 300-Meter-Brustschwimmen litten'fita Ersten Preis; Frl. M ü h e , die vor kurzem büU ^"^^rd ausgestellt hatte, der höher ist als die ilcit >"'. ^uder in der Entscheidung geschwommene vcrdcn" ""^o ^*uter Frl. Baron- Holland Dritte zu
Deutsche Aussichten beim Reitturnier.
Nicht schlecht sind die Aussichten für Deutschland im Reitturnier; dort hat bei der Dressurprüfung die deutsche Vertretung sich den dritten Platz erkämpft, doch hängt es von dem weiteren Verlauf dieser Vielseitigkeitsprüfung ab, ob schließlich Deutschland unter den Siegern endet. Ziemlich aussichtslos steht es für die Deutschen im Boxring: Hier blieb nur noch der Halbschwergewichtler P i st u l l a übrig, der aber in den Ausscheidungskämpfen Wohl durch die überlegene Kraft der ihm noch verbleibenden Gegner erledigt wird. Auch im Säbelfechten gehörte. Deutschland nicht zu den Siegern.
Oie Olympiamedaille,
^cht lüm-^chen Siege, durch die Deutschland wieder' ättihtt da? führende Amerika gelangte, wurden er- Mtes ^or holländischen Königin und ihres Hof-
Rtidièn"^1 °en sonstigen Entscheidungen vermochten die Drinnen sich nicht durchzusetzen, weder im Kunst, ne Dcäk während 7v der Damenstaffel über 4 X 100 Meter, AM Vertreter ^"-.^"^nspringen der Herren drei deutsche
^ie Sens^ ^ die Endentscheidung qualifiziert haben. " "'eisMl^Zn des Tages aber lvar, daß beim 400-Meler- ^toebe sür Herreil nicht der bisher unbesiegte ^siseniini- Borg gewann, fonberu hinter dem Wst Dritter H 0 V11 a und dem Australier C h a r l e t o n Modder? i^rde. Sieglos blieb auch der Deutsche der ^00-Meter-Rücken schwimmen für Herren, fc^itote ~ g" Kojac (Amerikaner) einen Weltrelortz
^enlva^
ite,
die den Siegern in Amsterdam in Gold, Silber oder Bronze verliehen wird.
Furchtbare Brandkatastrophen.
Drei Ortschaften niedergebrannt. — Hunderte von Familien obdachlos. — Erntevorräte vernichtet. — Zahlreiches Vieh umgekommen.
Ein furchtbarer Brand verwüstete den Marktflecken Luhe, der etwa sechs Kilometer von Weiden (Oberpfalz) entfernt liegt. Infolge Kurzschlusses brach in einem An- wesen der Hauptstraße Feuer aus, das sich mit ungeheurer Schnelligkeit ausbreitete. Innerhalb kurzer Zeit wurden 53 Wohnhäuser mit 120 Nebengebäuden, vollgefM mit Getreide, Futtervorrâten und Vieh, in Schutt und Asche gelegt. Luhe ist so gut wie vernichtet. Infolge des stets wechselnden Windes schlugen die Flammen bald nach dieser, bald nach jener Richtung, so daß alle Anstrengungen der zahlreichen Feucrivehren, dem wütenden Element Einhalt zu tun, vergeblich waren. Infolge der furchtbaren Hille mußte man sich schließlich darauf beschranken, die weiter außerhalb liegenden Häuser zu schützen. Zahlreiches Vieh ist in den Flammen umgekommen. Die Bevölkerung hat die ganze Nacht im Freien zugebracht, sie steht zum größten Teil buchstäblich vor dem Nichts.
*
In der Stadt Loschitz brach ein Brand aus, der mit rasender Geschwindigkeit um sich griff. Innerhalb kurzer Zeit stand das Judenviertel in Flammen. Bald darauf wurden auch das Rathaus und das Postgebäude von den Flammen ergriffen. Infolge Wasserknappheit war an eine energische Bekämpfung des Brandes nicht zu denken. 12 Feuerwehren aus der Umgebung, zwei Abteilungen der Olmützer deutschen Feuerwehr und ein Motorwagen der tschechischen Olmützer Feuerwehr waren mit den Losch- arbeiten beschäftigt. In der brennenden Stadt herrschte
Bei den sieben Vorläufen, die Freitag für das Freistilschwimmen über 100 Meter ausgetragen wurden, kam der Deutsche Heitmann hinter dem Amerikaner und dem Japaner als Dritter ein und qualifizierte sich so für den Zwischenlauf. Im zweiten Lauf sicherte sich der Deutsch» Schubert den zweiten Platz für den Zwischenlauf hinter dem Amerikaner Koiac.
furchtbare Panik.
*
Ein Großseuer vernichtete in der Gemeinde Szöny 173 Häuser. 600 Familien mit 2000 Köpfen sind obdachlos 'tyoei Kinder werden vermißt. Der Schaden beträgt etwa 10 Millionen Kronen. Große Erntevorräte sind der- nichtet worden.