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Fulda, Montag, 13. August

5. Jahrgang

Die Berfassungsfeier im Reiche

Festakt im Reichstag.

Hindenburgs Teilnahme.

»ie Reichsregierung hielt ihre offizielle Feier am "vcr-M« â da vor nunmehr neun Jahren die Weimarer Ver- , I begründet wurde, im Reichstage ab. Der weite vor dem Reichstagsgebäude, der heutePlatz der ^lenk«! heißt, war in besonders reicher Weise geschmückt. Mb jt btuii den ausgestellten Masten wehten die Flaggen der I putschen Länder, unterbrochen von den Reichsfarben, ^ni Große Pylone sind aufgestellt, die auf ihrer Spitze silberne schon Mgeln tragen. Sie wurden abends während des Fackel- 1 Es von innen erleuchtet. Außerdem wurden der Reichs- lhrcin Z und die umliegenden Denkmäler aus Scheinwerfern Mit Licht bestrahlt, ebenso die springenden Fontänen, so rbaniitÄé eine imponierende Wirkung entstand.

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M Der Plenarsitzungssaal hatte ein seine sonstige Nüch- Mheit festlich verbergendes Kleid angelegt, über dem des Reichstagspräsidenten zeigte sich, mehrere Meter Mit, der Reichsadler, flankiert von Schildern, die in irischen Buchstaben die Eingangsformel der Verfassung Mgen:Das deutsche Volk, einig in seinen Stämmen .. / Munter waren die Wappen der deutschen Länder an» einigt Oleanderbäume brachten Grün in die Sinfonie; Mlomatenloge, Rednerpult und Zuschauertribüne zeig­en schwarz-rot-goldene Drapierung.

I Kurz vor 12 Uhr war der Saal gefüllt und zahlreiche fydnenene mußten stehen, obwohl die Sitze der Abge- taten diesmal dem erschienenen Publikum zu freier M geboten waren. Besonders stachen die Hellen frischen

irben der Toiletten der Damen hervor. Man hätte fast M können, die Wählbarkeit der Frauen hätte sich ins «Ilse ausgewirkt, wenn man den diesmaligen An- uns ßM M mit den Tagen verglich, an denen nur Abgeordnete ksal Mwesmd sind.

: SietiM Df der Regierungsbank versanrmelten sich inzwischen ' Reichsminister mit dem Kanzler an der Spitze und die nm des preußischen Kabinetts, alle mit zahlreichen »»missaren hinter sich. Zwischen dem vielen Schwarz

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Mchen nur wenige Uniformen hervor, besonders lenkten W die Blicke auf den Leiter der Marine, Admiral Denker.

K Pünktlich betrat Reichspräsident von Hin-« Nenburg in Zivil die Diplomalenloge, geführt von dem Wmästdenten des Reichstages, v. Kardorf f. Neben Dm ^Reichspräsidenten nahmen links Reichsminister Ws Innern Severing, rechts Reichswehrminister Wröncr Platz. Die Versammlung erhob sich beim Er- Wmm des Reichspräsidenten von den Sitzen. Dieser kMxtemit Verbeugungen nach allen Seiten. Der Berliner Maats- und Domchor trug den .Festgesang" von Mar Mlbeck unter Leitung von Professor Rüdel vor. Dann Wann der frühere Staatsminister Professor Dr. Radbruch

Rede.

Reichsminister a. O. Prof. Dr. Radbruch Wwdte sich bei Beginn seiner Rede an den Reichsprâ- die deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen Eunuerte an die größte aller Verfassungsreden, die je worden sind, an die des Perikles, und zitierte bar» /W«« Verfassung heißt Demokratie, weil sie nicht wenigen, sondern auf der Masse des Volkes

I Efessor Dr. Radbruch führte dann u. a. aus: wkim ^ Scharfsinn oder Weisheit einzelner schafft eine Ver- HsminnWu . ern die allmächtige Geschichte. Nicht nur die I von 1919 steht bestimmend hinter

ilu 2i^èsaflung auch das Erlebnis von 1914 klingt in I iii>- ,. M Ruch uns, die wir nickt aufhören, der Welt zuzu- M^ ^.'^ wieder Krieg!, ist der Weltkrieg das Heldengedicht r Miau in N^ttSgefcbicbte eines Volkes, die als eine größere W iLsr Menschheit fortleben wird. Dem sich zu Hinden- |hW, ^zdend, der damals das Reich rettete, dem ersten Sol- MiltsHâ^" Deutschlands, dem ersten Bürger des neuen rc-i.n llilt unser ehrfürchtiger Gruß und Dank. Kt6nrfrJVir', "d"k daran Anstoß zu nehmen, die Wahrheit er $nM<?: dgst der Volksstaat ein Parteienstaat ist. Auch Ibic Sfu^PJbf wurde sich veredeln, wenn er ein Kampf um -MW ,or, ein Kamps um die Jugend würde. Die Nn,^- druderie ist aber nur die andere Seite des beut» leiiner siClfan^'SmuS- Wir führen Parteikämvfe nicht als dietHnns au^ verschiedenen Wegen dem gleichen Ziel zu- Mwaw>s>?^ "^ unpersönliche Feinde bis in das privateste Why^ Es kann kein Zweifel sein, daß bei uns ?(lltiat in mete,nfbftem den Zerfall von Bourgeoisie und Pro- Mten p>n^> Stelen von unversöhnlicher Gegensätzlichkeit be» laben uns«».» ^b1 die Vielheit der Parteien ist der Grund- niu6 Varteiwesens, sondern ihre Starrheit. Des- ibfani nhJ»n.e Koalition dem Parteigewissen bei uns erst ,'i*t nur innigen werden. Unser politisches Leben ist aber mit sP1 min Gegensatz der Parteien belastet, sondern fiten unter der Klassen. Schon beginnen die

W Ersten Wirtschgftsführern ihrerseits sich als Du Diener s ^ Wirtschaftsbürgern zu fühlen, als die M glauben xt? ^?^tschaft. Es hieße ungeschichtlich denken Tage r^ unsere Wirtschaftsentwicklung bereits ^vend sei. Der Redner kam dann auf das

betonte- - nationale Empfinden

Wu selbst. U>m?^,diaUonale versteht sich wie das Moralische t?^, base erj k ®edncr des neuen Staates sollten nie ver- MU,. als ex Jit.« "eue Staat diese Selbstverständlichkeit MMandcii iiir in-9^' bie dem alten Staate fremd geaen» U^lussung js?,ni^â^^d des Staates vermocht hat. Eine M ^ SchweriNi»^"^ Fahne, die um so heiliger wird, jemehr ÄÄ ^"schlissen und von Kugeln durchbohrt WMnfl einaetnL?1^ ^eben ist in das Fundament unserer Mk Pest Versass,,'n^^^^ordeu! Wie viele Namenlose haben »Würger unb L,?^ämpst und geblutet!

M "er, bas ictihi?Jrfiet ln,en der Deutschen Republik, das twarz-rot-goldene Banner, wirp stehen: die

Weimarer Verfaffung' wird stehen, die Deutsche Republik wird stehen!

Lang andauerndes Händeklatschen im Saale drückte dem Festredner die Beistimmung der Zuhörer aus. Der Domchor trug das LiedAn Deutschland" von Max K a l - heck vor. Nach dem Ausklang erhob sich

ReichâNZler Mütter

von seinem Sitz auf der Ministerbank zu folgenden Aus­führungen:

Herr Reickspräsident, meine Damen und Herren! Wenn das deutsche Volk in seiner Mehrheit auch heute wieder den Taa festlich begeht, an dem die in Weimar in schwerster Zeit geschaffene Verfassung die gesetzliche Grundlage des Reiches wurde, so darf es das mit stolzer Genugtuung. Denn diese erste große staatsrecktliche Schöpfung nach dem tragischen Ausgang des Weltkrieges, in einer Zeit grenzenloser innen- und außen­politischer Not und Bedrängnis, war eine Tat ungebeugten deutschen Lebenswillens, ein lebendiger Beweis für den natio­nalen Zusammenhalt des ganzen Volkes in allen seinen Stäm­men und Schichten und ein starkes Bekenntnis zum freiheit­lichen. demokratischen Volksstaat. Weimar ist erneut das Spmbol deutscher Einheit geworden, und darauf sind wir stolz. Immer mehr wächst von Jahr zu Jahr die Zahl derer im deutschen Volke, die dankbar und freudig die Wiederkehr des Geburtstages der Weimarer Verfassung feiern. Die Er­kenntnis setzt sich durch, daß nur auf der Grundlage dieser Verfassung ein Wiederaufstieg Deutschlands möglich ist.

In dieser Feierstunde wollen wir alle erneut geloben, für den Schutz und die Achtung der Reichsverfassung und ihrer Snmbole einzutreten, indem wi.r, worum ich Sie, Herr Reichs- Präsident, und Sie. meine Damen und Herren, bitte, in den Ruf einstimmen: Das in der Republik geeinigte deutsche Volk, es lebe hoch!

Die Versammelten einschließlich des Reichspräsidenten erhoben sich von den Plätzen und fangen die erste und die letzte Strophe des Deutschlandliedes. Nach Beendigung des Gesanges verneigte sich Reichspräsident von Hindenburg grüßend gegen die Reichsminister und das Haus. Dann verließ er die Loge und die Feier im Saal war beendet. Eilig strömte alles ins Freie, um auf dem Platz der Republik dem Abschreiten der Ehren-- kompagniesront durch den Reichspräsidenten nach Möglich­keit zusehen zu können.

Bor dem Reichsiag.

Das weite Rund des Platzes der Republik hatte sich inzwischen mit Tausenden von Menschen gefüllt, von denen viele schwarz-rot-goldene Fähnchen in den Händen trugen. Die Ehrenkompagnie stand zwischen Bismarck- Denkmal und der Vorderseite des Reichstages, am rechten Flügel die Offiziere und die Musik. Fröhlich strahlte die Sonne auf das bunte Bild. Als Reichspräsident

Der Reichspräsident vor der Ehrenkompagnie.

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Neichspräsidenr von Hindenburg schreitet in Begleitung des Reichswehrministers Gröner die Front der am 11 August vor dem Reichstagsgebäude aufgestellten Ehren- kompagnie ab.

von Hindenburg mit Reichswehrminister Gröner die Stufen des Reichstages hinabschritt, erscholl brausen­der.Zuruf der Menge. Der Reichspräsident ging in lang­samem, aber festem Tempo die Front ab, begleitet Von­den Herren des Gefolges. Der greife Marschall prüfte in gewohnter Weise die Linie der Kompagnie und sprach den Offizieren seine Anerkennung aus, während die Musik den Präsentiermarsch exekutierte und dann in die Melodie desDeutschlandliedes" überging, Hoch in den

Lüften freisten zwei Flugzeuggeschwader, eines von neun, erstes von fünf Fliegern, die mehrfach interessante Linien -und Formationen bildeten. Die Begeisterung der Menge -machte sich in jubelnden Hoch- und Hurrarufen kund, bU so lange anhielten, bis Hindenburg sein Automobil be­stiegen hatte und die Kompagnie im Parademarsch mit klingendem Spiel abmarschiert war. Damit war daL Ende der Veranstaltung erreicht.

Veranstaltung in der Berliner Staatsoper.

Die Reichsregierung, die preußische Staatsregierung und die Stadt Berlin veranstalteten am Abend des 11. August in der Staatsoper am Platz der Republik eine gemeinsame Feier des zum neunten Male wiederkehren­den Jahrestages der Weimarer Verfassung. Das Ge­bäude und das Innere der sog. Krolloper waren reich ge­schmückt. Zwischen den übrigen Festgästen bemerkte man zahlreiche Uniformen aus Heer, Marine und Schutzpolizei. Reichsregierung, Staatsregierung und Kommune bildeten mit ihren Vertretern einen großen Teil der Festversamm­lung. Ferner waren vertreten: Kunst und 'Wissenschaft, Handel und Industrie, die Parlamente, die Hochschulen, Handels- und Handwerkskammer, das Reichsbanner sowie zahlreiche Beamten-, Angestellten- und Arbeiterorganisa­tionen. U. a. sah man unter den deutschen und preußischen Ministern den Reichskanzler Müller, dann den päpstlichen Nuntius P a c e l l i. Die Feier wurde ein» geleitet durch musikalische Darbietungen. Dann hielt Oberbürgermeister Böß- Berlin die Festrede. Er schloß mit einem Hoch auf das deutsche Volk, die Republik und den Reichspräsidenten von Hindenburg. Den Abschluß der Feier bildete die Uraufführung desHymnus zur Verfassungsfeier". Der Hymnus klang aus in das Deutschlandlied. Schließlich begab sich die Festversamm­lung ^nack den Tribünen vor dem Moltke-Denkmal, die -der F a ck c l z u a mit Zehn tausenden von ^ejlnehmerr^ passierte. Aus der Grunewald-Mnnbahn wurde ein g^ waltiges Feuerwerk mit Konzert dargeboten.

Der 11. August im Reiche.

Fast überall in den Schulen und Lehranstalten wurde der Verfassungstag gewürdigt und dann der Unterricht für diesen Tag geschlossen. Auch die staatlichen und kommu­nalen Behörden veranstalteten Festakte neben den Kund­gebungen mehr privater oder genossenschaftlicher Natur. München.

Die bayerische Hauptstadt:*ot kaum ein anderes Bild wie zu anderen Zeiten. Die staatlichen Gebäude zeigten nur weiß-blauen Flaggenschmuck. Die städtischen Baulich- feiten sind flaggenlos, die des Reiches, Reichsbank, Post, Eisenbahn, Finanzamt, hatten schwarz-rot-gold ge­flaggt. Das Wehrkreiskommando der Reichswehr hatte seine Front in der Ludwigstraße mit zahlreichen weiß­blauen Fahnen geschmückt: an der Nebenfront in der Schönefeldstraße zeigte es weiß-blaue und eine schwarz­weib-rote Kriegsflaaae mit Gösch und Eisernem Kreuz.

Leipzig.

Die Verfassungsfeier der Leipziger Behörden fand in der Aula der Leipziger Universität statt. Die Festrede hielt Pro­fessor Dr. Robert Riemann. Manche Kreise brächten der Ver­fassung noch Mißtrauen entgegen, aber sie habe sich bewährt und gewinne täglich neue Anhänger. Der Rede folgten Rezi­tationen. Aufführungen des Leipziger Sinfonieorchesters beschlossen die Feier.

Dresden.

Aus Anlaß des Verfassungstages trugen die öffentlichen Gebäude und viele Privathäuser sowie die Straßenbahnwagen Flaggenschmuck in den Reichs-, Landes- und Stadlfarben. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand die gemeinsame Ver­fassungsfeier sämtlicher Reichs-, Staats- und Stadtbehörden, die um 11 Uhr im Großen Saale des Ausstellungspalastes stattfand, wo der sächsische Gesandte in Berlin, Reichsminister a. D. Dr. Gradnauer, die Festrede hielt,

Frankfurt am Main.

Die Stadt war reich mit Schwarz-Rot-Gold beflaggt. Der Magistrat hatte in der historischen Paulskirche zur Feier ge­laden, wo sich eine große Versammlung einfand, dabei die Spitzer« der Behördei«. Ter Kurator der Universität Frank­furt, Professor Dr. Riezler, hielt die Anspache. Er führte u. â. aus:Tage der Feier, wie der heutige, gelten dem Selbstbewußtsein eines Volkes Stiebt dem Selbstbewußtsein in dem platten Sinne des bloßen Stolzes, sondern in dem ursprünglichen Sinne des Stolzes, in dem Sinne des Be­wußt- oder Jnnesetns seines Selbst als einer Person. Auch ein Volk soll seines Selbst als eines Volkes bewußt sein."

Wiesbaden.

Zu bem Verfassungstag hatten die städtischen Behörden und viele Privatbetriebe geschlossen. Bei der im großen Fest­saale des Kurhauses abgehaftcnen Feier hielt der Landes- Hauptmam« von Nassau, Dr. Lutsch, die Festrede. Er gab einen Rückblick über die vergangenen zehn Jahre und sprach den Wunsch aus, daß auch in Deutschland nun bald, ähnlich wie in der Schweiz, das Gemeinschastsempfinden vorherrschend

werden möge.

Potsdam

Auf allen öffentlichen städtischen Gebäuden wehte am 11. August das schwarz-rot-goldene Banner. Der Magistra hatte dazu erklärt:Maßgebend ist für den Magistrat, daß, wie' in verschiedenen offiziellen Verlautbarungen und zuletzt auch in dem Verfahren vor dem Staatsgerichtshof bei der Wetgx- rung, die Anweisung der Staatsregierung in der Flaggen- frage nicht zu respektieren, vom Magistrat immer wieder be­tont worden ist, daß es sich nicht um einen Kampf gegen die verfassungsmäßigen Farben des Reiches, sondern um einen Kampf für die Selbstverwaltung handelte. Nachdem durch die bekannte Entscheidung des Staatsgerichtshofes die Freiheit der Selbstverwaltung wiederhergestellt war, sieht der Magistrat keinen vertretbaren Anlaß mehr, die Htssung der Reichsflagge zu unterlassen."