Möaer Anzeiger
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Fulda, Montag, 10. September
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5. Jahrgang
Des Reichskanzlers Besprechungen in Genf
Das Echo
/ -rm Völkerbund hat erstmalig ein deutscher Reichs- ..„ter gesprochen. Da war immerhin ein Ereignis, daS M diese Versammlung zu würdigen wußte. Der ^Mgssaal und die Tribünen waren überfüllt, weil alle
Kichskanzler hören wollten. Herr Müller kann mit ^Aufnahme seiner Rede zufrieden sein. Wie aus den qchchten hervorgeht, brachte man ihm und seinen Aus- MMgen nicht bloß die Achtung enb------ " "
Mrungen nicht bloß die Achtung entgegen, die dem titelt Vertreter eines immer noch so wichtigen Mitglieder unter den Nationen der Erde, wie es Deutschland ist, gebührt. Der Beifall während der Ausführungen mußte dem Kanzler sagen, daß er vielen im Hause aus der Seele gesprochen hat. Bei unseren Hauptgegen- spiclern, unseren ehemaligen Gegnern im Kriege, scheint Herr Müller allerdings nur eine Art Achtungserfolg “ Hingen zu haben. Herr B r i a n d soll sich Pressevertretern gegenüber dahin ausgesprochen haben, daß Herr Müller nü deutscher Reichskanzler besonders über die Ab-
er-
chtungsfrage nicht anders habe sprechen sönnen. Das ist aber immerhin doch ein Eingeständnis, an dem man Herrn Briand einmal erinnern könnte. 6t gibt damit indirekte zu, daß der deutsche Standpunkt eine gewisse Berechtigung hat. Den meisten Mang fand jedoch der Reichskanzler bei den Vertretern bei Heineren Nationen, soweit sie nicht im Barme der Entente stehen. Diese unterstrichen besonders die Aus- Mungen, als der Kanzler den Völkerbund an seine Pflicht mahnte, endlich einmal dafür zu sorgen, daß die MPmgsfrage vom Flecke kommt. Diese kleineren Wimm leiden ja selbst unter dem Druck der Rüstungen, eie Am die Kriegsvorbereitungen der Staaten auf* MWN, die die Väter der A b r ü st u n g s i d e e sind, die sie selbst in den Friedensverträgen verankert haben. Hier sieht man wieder, wie sichTheorieundPraris scheiden.
In der deutschen Presse wird Herrn Müller im all- gemeinen bescheinigt, daß er sich redliche Mühe gab, dm deutschen Standpunkt zu vertreten. Bei der Lage der Dinge ist es nicht zu verwundern, daß die deutsche Lssentlichkeit weniger Wert auf die offiziellen Kund- gebimgen in der Völkerbtindversammlung legt als aus N was, wie man so sagt, hintenherum geschieht. Herr Kuller beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Abrüstuugs- broblem. Damit hängt aber eng das Besatzungs- droblem zusammen. Herr Briand hat dem Reichs- Mzler gelegentlich einer privaten Unterredung den Rat Weben, sich in der Frage der Rheinlandräumung zuerst E den einzelnen Delgierten der Besatzungsmächte in Ärbmdung zu setzen. Verschiedentlich wird darin der serylch Briands gesehen, die ganze Angelegenheit auf Melange Bank zu schieben.
«enn Herr Müller es unterließ, auf die Besatzungs- W in seiner Rede einzugehen, dann liegt es bloß daran, " etwaige spätere Verhandlungen nicht ■ ”.T c 11 wollte. Er hätte aber in feine- Rede auf die vWZemeinsamen Manöver der Franzosen und Eng- besetzten Gebiete hinweisen können, die auf der L deutschen Überfalls auf Frankreich aufgebaut . geradezu wie eine Ironie einem Lande er wirken, das man nicht nur in finanzieller, Wt auch in militärischer Beziehung bis aufs Hemd hat. Er hätte auch auf den großen Wider- .^wwersen können, der darin liegt, daß man Deutsch- an allen Bestrebungen teilzunehmen, die auf Vn and Abrüstung hinzielen, während man selbst nicht nur geheim in der Tasche ballt, sondern in der Gestalt der Rheinlandmanöver zeigt.
der Reichskalrzler bei Cushendun.
Briands Gegenbesuch.
Sonnabendsitzung der Völkerbundver- tiiipJpV ^ noch innerhalb der Beratungen Reichs- cincn «nf 1er jm Hotel Beau Rivage Lord Cushendun Querte "? Die Unterreduug mit Lord Cushendun Jtin L ™" vierzig Minuten. Reichskanzler Müller hat englischen Außenminister das Ge- üeleqt mtbV 5 R h e i n l a n d f r a g e eingehend dar. lautet ernns. Hat sich aus den Besprechungen, wie ver- ht bett msa«”' W die Gesamtbesprechungen der Mächte Agierte „1111 ?Men beginnen können. Der englische Und erhärtn* d?e deutschen Darlegungen zur Kenntnis ber gebiattfcn^^^ der Fortsetzung der Besprechungen in notf) ^üfii tnn« ttm einverstanden. Das bedeutet zunächst der eiqei»li^vahme mit Italien und Belgien vor Beginn n Am Aben^, "'""^Verhandlung^
Briand dem hEe der französische Außenminister ^nen deines) ^^anzler Müller im Hotel Metropol lach der N^^estattet, der eine Viertelstunde dauerte. Innung m> 3n? wurde von feiten der deutschen Ab- , gleiche« daß,den Gegenstand der Unterredung W zwischen gebildet hätten, die bereits am Mitt- ^"Kenminister Reichskanzler und dem französischen ,?wus geeinia?^^*"^ gelangt seien. Man habe sich °r Besitz,, a^ daß vor den Besprechungen zwischen den M achst ßittuSeÄ und dem deutschen Reichskanzler sg ^n der zwischen den einzelnen Ver- Ntfin^ und dem deutschen Reichs-
Die „Schwierigkeiten" des Abrüstungs- problems.
Rußland ist schuld.
Über die Unterredung, die Reichskanzler Müller mit dem stellvertretenden englischen Außenminister Lord Cusbendun hatte, äußerte sich der französische Außenminister Briand einem Journalisten gegenüber. Er erklärte u. a.: „Das Abrüstungsproblem ist viel komplizierter als gemeinhin gedacht wird. Es erfordert eine durchgreifende Prüfung aller innerhalb des Völkerbundes bestehenden Wünsche und Berücksichtigung wichtiger Einzeünicressen Dazu kommt der Umstand, daß der Reichskanzler die Tatsache außer Acht ließ, daß Rußland den Bürgerkrieg für zulässig hält. Die Eventualität einer Entfachung des Bürgerkrieges bleibt aber ein ernstes Moment der Friedensgefährdung und solange dieser Zustand andauert, muß er zwangsläufig auf die Behandlung der Abrüstungsfrage seinen Einfluß ausüben "
Bevorstehende Erklärung Briands über die RheinlandsraH«?
wtb. London, 10. Sept. „Morning Post" berichtet aus Genf: Es besteht die wachsende Ueberzeugung in allen Kreisen, daß Briand demnächst eine bedeutsame Erklärung über die Frage der Rheinlandräumnung abgeben werde. Eine Antwort irgendeiner Art könne kaum viel länger verschoben werden, da die deutsche Delegation in Genf nicht ungeschickt vorgehe und die deutsche Presse in unmittelbarster Weise die Räumungsfrage im Vordergründe aller politischen Probleme von internationr- ler Wichtigkeit gehalten habe. Die Wirkung davon sei, daß die übrigen der Versammlung vorliegenden Probleme in den Schatten gestellt worden seien. In dieser Hinsicht hätten die Deutschen bereits einen Anfangserfolg errungen. Es werde in Genf geglaubt, daß Briand seit langem zu einer Entscheidung in der Näumungsfrage gelangt sei, und daß er die Gelegenheit sich nicht entgehen lassen werde, um seinen Ruf noch zu erhöhen und sich als den Staatsmann des augenblicklichen Zeitalters in die vorderste Stelle zu rücken. Man nehme daber an, daß er der Votkerbundsverfammlung die größte Ueberraschung bereiten werde.
Die Frage der Rheinlandräumung.
wtb. London, 10. Sept. „Times" berichtet aus Paris: Die Rede des Reichskanzlers in Genf, verbunden mit den dort stattfindenden Besprechungen der interessierten Mächte über die Rheinlandräumung scheint in Paris den Eindruck erweckt zu haben, daß sich die Ereignisse rasch vorwärtsbewegen und daß eine Konferenz erwartet werden kann, die wichtige Beschlüsse erzielen könnte. Die Berichte, auf die sich diese Schlüsse gründen, werden jedoch laut „Times" in gutunterrichteten Kreisen sehr stark angezweifelt. Die amtliche französische Haltung gegenüber der Besetzungsfrage habe sich nicht geändert. Die Besetzung werde als Gewähr für die Zahlung von Reparationen angesehen und das habe sich in keiner Weise geändert durch die verschiedenen Versprechungen, auf die der Reichskanzler in seiner Rede anspielte und die unter die Sicherheitsfrage fallen. Man scheine der Ansicht zu sein, daß es Deutschlands Sache ist, eine andere Form der Garantie vorzuschlagen. Es werde weiterhin die Ansicht vertreten, daß die in Thoiry besprochene Politik die beste Aussicht ist. Es sei klar, daß die Franzosen — mit der wichtigen Ausnahme gewisser Militärkreise — wünschen, daß die Annäherung an Deutschland fortschreite und gern bereit sein würden, die Zurückziehung der Truppen aus dem Rheinlande zuzugestehen, wenn ein Ersatz gefunden wird. Der Korrresp. bezeichnet es als einen großen Fortschritt, daß in allen Kommentaren zum Räumungsproblem die Sicherheitsfrage, in den Hintergrund rückt und daß die Anwesenheit der Besatzungstrupprn im Rheinlands nur der Notwendigkeit der Gewährleistung der Reparationszahlungen zugeschrieben wird.
Der Plan einer gemeinsamen Konferenz über die Näumungsfrage.
wtb. London, 10. Sept. Wie der Genfer Korrespondent des „Daily Telegraph", so hält auch der Genfer Korrespondent der "Times" eine gemeinsame Konferenz der fünf in Betracht kommenden Mächte in Genf über die Räumungsfrage für wahrscheinlich. Diese Konferenz würde den Zweck haben, eine Grundlage zu bestimmen, auf der offizielle Verhandlungen nach Schluß der Völkerbundsversammlung fortschreiten könnten. Von deutscher Seite werde in Abrede gestellt, daß der Reichskanzler die Notwendigkeit der Gewährung eines quid pro quo für eine vorzeitige Räumung erkannt habe. Es wurde jedoch zugegeben, daß er es für ratsam finden könnte, zugleich mit den Erörterungen über die Räumung solche über die deutschen Reparationsschulden vorzuschlagen. Es werde geltend gemacht, daß es ein Vorteil für Deutschland selbst sein würde, wenn die Höhe seiner Verpflichtungen bestimmt und es in die Lage versetzt würde, sich sobald wie möglich von seinen Verpflichtungen zu befreien. In dieser Richtung könne vielleicht ein Abkommen erzielt werden, aber vorläufig scheine jede Seite darauf zu warten, daß die andere einen endgültigen Vorschlag mache.
Konferenz aller an der Rheinlandfrage Interessierten in dieser Woche?
wtb. London, 15. Sept. Der Genfer Korrespondent des Daily Telegraph" meldet, er erfahre, daß eine Konferenz der Vertreter aller für die Näumungsfrage in Betracht kommenden
Staaten in dieser Woche zusammentreten werede, die, wie man hoffe, eine Lösung finden werde.
Oesterreichs Standpunkt in Genf.
Nach dem Höhepunkt, den die Beratungen in Genf durch die Rede des deutschen Reichskanzlers erreicht hatten, war anfangs das Interesse am Sonnabend nicht allzu groß, als in der Sitzung des Völkerbundes einige geschäftliche Mitteilungen gemacht wurden und der schweizerische Bundespräsident Motta darauf hinwies, daß die unparteiische Anwendung der Minderheitenverträge eine der größten Sorgen aller der bleibt, die für die Festigung des Völkerbundes und den Frieden arbeiten. Die Aufmerksamkeit steigerte sich jedoch bald, als der österreichische Bundeskanzler das Wort nahm.
Bundeskanzler Dr. Seipel begrüßte das bei der Sanierungsaktton für Österreich gegebene Musterbeifpiel des Erfolges internationaler Zusammenarbeit.
Der eigentliche Grund des österreichischen Interesses nm Völkerbund sei, daß Österreich besonders viel an der Stabilisierung und Organisierung des Friedens liegt. In die Mitte Europas gestellt, durch seine Geschichte und in seiner Wirtschaft an engste Beziehungen zu seiner Umwelt gewöhnt, fühlt Lstereich jede Störung, jede Erschütterung, jede Reibung, die irgendwo in Europa entsteht, aufs schmerzlichste mit. Die bisherige Behandlung der Ab- rüstungssrage durch den Völkerbund sei eine Enttäuschung. In den Friedensverträgen wurde ausdrücklich jenen Staaten, die sofort abzurüsten hatten, die allgemeine Abrüstung versprochen. Der gegenwärtige Gesamtrüstungsstand ist dadurch, daß die technischen Kampfmittel seit dem Weltkriege wesentlich vermehrt worden sind, ein effektiv viel stärkerer als der der Vorkriegsjahre. Der österreichische Bundeskanzler führte zum Minderheitenproblem weiter aus: Das Recht aller Völker und Stämme, an ihrer Muttersprache, an Art und Brauch ihrer Väter, an der Quelle ihrer kulturellen Eigenat und ihres Volkstums festzuhalten und sich ungestraft als Angehöriger eines Volks- stammes zu bekennen, dies muß endlich einmal endgültig in das Bewutztsein der Allgemeinheit, dann aber möglichst rasch auch in die Satzungen des Völkerrechtes übergehen.
Der Bundeskanzler schloß mit den Worten, jeder möge in seinem Herzen die verschiedenen Begriffe von Natton, Minderheit und Minderheitenrecht erwägen. Dann käme man wieder zusammen und dann könnte man mit aller Autorität sagen, was Recht ist in der Sache der Minderheiten. Aber tun wir beides, erwägen und sagen was Recht ist, recht bald, damit nicht inzwischen der Friede zu Schaden kommt.
Nach Seipel äußerten sich wieder der polnische Minister Zaleski und der litauische Ministerpräsident Woldemaras in der gewohnten Weise über den Streit ihrer Länder. Zaleski lehnte die Vorschläge des Holländischen Außenministers auf Schaffung eines ständigen Minder- heitLnausschusses, denen sich Reichskanzler Müller und Bundesrat Motta angeschloffen hatten, grundsätzlich ab. Französisch-englisches Flottenabkommen hinfällig.
Verschiedene Londoner Blätter, so der »Daily Herold der „Daily Telegraph", wußten zu melden, die englisch gierung sei entschloss« geheimgehaltene Flotte
und
englische Re-
gierung sei entschlossen, das umstrittene und andauernd geheimgehaltene Flottenabkommen zwischen Frankreich und England fallen zu lassen. Der Hauptgrund für die Preisgabe des Abkommens sei die Erkenntnis der Feindseligkeit, die es in den Vereinigten Staaten und in Italien erzeugt
habe.
Zu diesen Berichten gibt nun der amtliche britische F u n k d i e n st eine Veröffentlichung, die als Dementi auf*
..-.^^ ------Bestätigung aufgefaßt '—
Presse erschienenen
rü
Funkdienst eine Veröffentlichung, die als Dementi auftritt, tatsächlich aber mehr als Bestätigung aufgefaßt werden kann. Es beißt da: Tte Jn der Presse erschienenen Berichte, daß das brittsch-französische Kompromiß über die Flottenab- istung aufgegeben worden sei, dürfen unbeachtet bleiben. Die Vorschläge liegen noch immer den Regierungen der Vereinigten Staaten, Italiens und Japans vor, denen sie vor einiger Zeit zugestellt wurden. Die Vorschläge wurden nur entworfen, um den Fortschritt der Arbeiten in der Vorbereitenden Kommission für die Abrüstung zu fördern, nachdem durch die Meinungsverschiedenheiten zwischen
Großbritannien und Frankreich über die Methoden zur Durchführung einer Flottenbeschränkung ein Stillstand eingetreten war. An Stelle der beiden vorhandenen Entwürfe waren die Sachverständigen in der Lage, sich auf einen Entwurf zu einigen, der darauf den Mächten, die hauptsächlich beteiligt sind, zur Erwägung unterbreitet wurde. Es ist wiederholt betont worden, daß alle anderen Mächte, die in Genf vertreten sind, sich dem Abkommen anschließen müssen, wenn dieses wirksam fein soll, da sonst die Vorschläge überflüssig werden würden.
Mit anderen Worten heißt das, ein besonderes Abkommen zwischen England und Frankreich wird nicht getroffen, nachdem der Plan vorzeitig bekanntgeworden ist, darf man wohl hinzufügen.
Schluß der 51. Ratstagung.
In der letzten Sitzung der 51. Tagung des Völkerbundrates wurde die Beschwerde des Deutschen Volksbundes über die öffentliche Unsicherheit in Polnisch-Oberschlesien verhandelt. Die Klagen richten sich hauptsächlich gegen die Terrorakte, die sich der Verband der Aufständischen hat zuschulden kommen lassen, ohne dafür genügend zur Rechenschaft gezogen worden zu sein. Die polnische Regierung erwiderte, daß ein großer Teil der Beschwerdefälle auf die besondere Lage im oberschlesischen Industriegebiet zurückzuführen sei, auf wirtschaftliche Gegensätze und auf deu Alkohol. Der Verband der Aufständischen verfolae überhaupt keinen politischen Zweck.