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Zul-aer Anzeiger
Erscheint seöen Werktag. Vezu, reks: monat- lich 2 Mark. Bei Lieferungsbehinderungen durch „höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Zriedrich Threnklau, §ulda, Mitglied des Vereins Deutscher Zettungsver- leger. Postscheckkonto: Zrankfurt a. M. Nr. 16000
Nr. 288 — 1928
Stresemann geht einen schweren Gang
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Die Dezembertagung des Völkerbundrates
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Berlin, 6. Dez. Reichsaußenminister Dr. Stresemann wird morgen mit her deutschen Delegation von Berlin nach Lugano zur Dezembertagung des Völkerbundsrates abreisen. Auf der offiziellen Tagesordnung sieht man wieder alte Bekannte. Zwar wird der Optantenstreit diesmal im Rat nicht ausgekämpft. Ungarn und Rumänien werden am 15. Dezember unmittelbare Verhandlungen einleiten. Wir werden aber wieder den polnisch- itauischen Streit erleben und wahrscheinlich genau bas« elbe Bild wie beim letzten Mal erblicken. Zaleski wird über den litauischen Kriegszustand und Woldemaras über die bösen Polen Reden halten. Danzig legt den Entwurf einer neuen Verfassung zur Annahme vor. Das Saargebiet wünscht die Neuwahl der Regierungskommission. Bon grundsätzlicher Bedeutung ist die ostoberschlesische Schulfrage. Das Wichtigste ist aber die Zusammenkunft bet sogenannten drei Großen, Chamberlain, Briand und Dr. Stresemann. Aus offiziösen englischen Kreisen verlautet, daß Chamberlain entgegen den Gerüchten, nach denen ihn die Krankheit des Königs hindere, doch kommen wird. Die Reden Briands und Chamberlains waren ja auch nur dann verständlich, wenn sie als Äuftakt für die schwierigen Verhandlungen gedacht waren.
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Man ist sich hier in politischen Kreisen durchaus klar darüber, daß die kommende Tagung ungleich schwieriger sein wird als die Septembertagung, denn die politische Lage hat sich in der Zwischenzeit keineswegs gebessert. Man konnte in den letzten Tagen getrost von einer Verschlechterung sprechen; die Reden Chamberlains und Briands beleuchten, namentlich da beide Staatsmänner sich nacheinander in langen Ausführungen festgelegt haben, eine ganz ungewöhnliche Situation, und man kann richt behaupten, daß die Ausführungen beider Minister -twa für den deutschen Außenminister ermutigend klingen. »« W Mitik ist ârdinas nicht Überraschu.sie
^eMereschon mit einer Verschlechterung nach dieser Rich- naten nicht immer klar gewesen — auch dann tung hin. Der eigentliche Ausgangspunkt dieser Entwick- wenn wir die beste außenpolitische Leitung zur Verfügung lung ist •’ haben, denn kein außenpolitischer Leiter, mag er noch so
die Versetzung von Tyrell, ; Echtig sein kann ersetzen was uns den andern gegenüber
! an Macht mangelt. Wir dürfen annehmen, daß die der 20 Jahre im englischen Außenministerium führend deutsche Oeffentlichkeit, soweit sie verantwortlich in der war und nun in Paris Botschafter geworden ist. Auf der , Politik denkt, diese Schwierigkeiten bei der Abreise des anderen Seite ist nach der Abberufung von Lord • deutschen Außenministers bedenkt.
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Die Reparationskonferenz
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Parker Gilberts Unterredungen.
Paris, 6. Dez. (Europapreh.) Nach Informationen des „Matin" hat Parker Gilbert in seinen Unterredungen, die er dieser Tage mit Poincarè hatte, dem französischen Ministerpräsidenten mitgeteilt, daß nach seinen persönlichen Erhebungen die amerikanische Regierung bereit sein werde, zwei sachverständige in das Scchverständigen- lomitee für die Reparationen zu entsenden. Die ameri- stnische Regierung wolle allerdings keine Verantwortung mf sich nehmen,' d. h. sie würde sich durch den Standpunkt ter beiden amerikanischen Sachverständigen nicht als ge» Lunden erachten. Sie würde diese Sachverständigen als durchaus unabhängig und nicht offiziell betrachten. Die amerikanische Regierung werde es daher ablehnen, die beiden Sachverständigen selber zu ernennen oder bei der Ernennung auch nur im geringsten mitzuwirken. Sie würde die Ernennung der Reparationskommission überlassen bzw. der amerikanischen Delegation innerhalb dieser Kommission. „ ,
Weiterhin glaubt der „Matin" zu wissen, daß, ob- üleich die amerikanischen Sachverständigen durch die Reparationskommission ernannt würden, die Einladung an die amerikanische Regierung zur Beteiligung an der Kommission von allen interessierten Regierungen ausgehen werde. Auf diese Art würden die Vorverhandlungen bedeutend abgekiirzt werden. Denn wenn man den Grundsatz annehmcn, daß die amerikanischen Sachverständigen durch die Reparationskommission ernannt werden sollen, 1° könne man dies mit Bezug auf die Vertreter der übrigen Länder nicht ablehnen. .
Die Zeitung hält es für wahrscheinlich, daß »nnerhalb lwei oder drei' Tagen sämtliche Prozedurfragen endgültig
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Ase für die englische Landwirtschaft.
. Die Notlage der englischen Landwirtschaft, die kürzlich Arch einen merkwürdigen Prozeß in Südwestengland sehr deutlich gemacht worden ist, soll nach den grade zur Croff- "ung des Parlamentes kommenden Angaben der Regierung e>ne bedeutende Besserung erfahren, allerdings erst vom nâch- "en Herbst ab. Der Prozeß, der oben erwähnt wurde, war der eines ehemaligen Offiziers, der nun eine Farm bewirt- WH gegen feine Nachbarn und Farmergenogen. Die Armer feines Distriktes hatten ein Abkommen untereinander schlossen, die diesjährige Getreideerzeugung ntebrig zu
um die niedrigen Getreidepreise, soweit diesen ihren K—beschränkten Kräften stand, nicht noch weiter sinken zu 'dssen. Der Kläger hatte sich diesem Uebereinkommen nicht ^geschlossen und war deswegen von den anderen Farmern veleidigt und tätlich bedroht worden. Daß sich der phlegma- • * >e englische Farmer zu solchem, sonst nur den irischen
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zulöa- und Haunetal ♦ Zulöaer Kreisblatt Kedaftfon und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ♦ Zernfprech-flnschluß Nr.9S- Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit Quellenangabe »Zuldaer flnzetger'geftattet.
Fulda, Freitag, 7. Dezember
d'Abernoon von seinem Berliner Posten die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und England nicht mehr fortgeführt worden wie das früher der Fall war. Es bestätigt sich jetzt aus den Aufzeichnungen dieses englischen Diplomaten, die in diesen Tagen in einer großen Berliner Zeitung veröffentlicht worden sind, wie eng die Verbindungen seinerzeit zwischen London und Berlin gehalten wurden. Inzwischen hat man sich in London in manchen Dingen eines anderen besonnen. Und die Tatsache, daß Tyrell in Paris sitzt, hat zweifellos zu einem noch stärkeren Zusammenarbeiten zwischen England und Frankreich geführt. Man kann deshalb annehmen, daß
Ehamberlain in seiner deutschen Politik nicht mehr ganz frei
ist, und der eigentliche Schlüssel für die Schwierigkeiten liegt nach wie vor in Paris. Dort ist aber Poincarö nur noch stärker in den Vordergrund getreten. Man muß allerdings sagen, daß Poincarè vielleicht heute persönlich nicht einmal mehr der stärkste Opponent gegenüber Deutschland ist. Poincarü hat für Frankreich große Erfolge erzielt. Er hat heute — darin sind sich diejenigen, die seine Politik genau verfolgen, doch klar — ein stärkeres Jn-
. teresse daran, die Schulden- und Reparationsfrage zu I lösen, damit er selbst nicht in neue Schwierigkeiten gerät.
Aber auf der anderen Seite ist Poincarë nicht der großzügige Politiker wie Briand. Er ist der Formaljurist. ; Zudem besteht kein Zweifel mehr, daß Briand fick schon auf der (Septembertagung taktisch in vielen Beziehungen i den Poincarèschen Wünschen angeglichen hat.
All diese Hinweise lassen keinen Zweifel, daß der beut« 1 sche Außenminister vielleicht diesmal die schwierigste Lage in Lugano antreffen wird. Man muß sich über seine Schwierigkeiten von vornherein klar sein. Es wäre eine schlechte Politik, wollte man in irgend einer Form optimistische Aussichten erwarten. Die Lage Deutjchlands ist ^-. darüber sind sich. doch. mAycheLxe»j.c in den letzten Monaten nicht immer klar gewesen — auch dann schwierig,
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I geregelt sein werden, und daß man dann das Datum der I Einberufung der Kommission festlegen könne. Ueber die Tagesordnung der Kommission sei man sich ebenfalls schon einig. Die Sachverständigen hätten lediglich die Zahl der Dawesannuitäten festzusetzen und Vorschläge für eine etwaige Herabsetzung der Höhe dieser Annuitäten auszuarbeiten, um Deutschland für die Aufhebung der Transferklausel eine Kompentsation zu gewähren. Außerdem hätten die Sachverständigen nützliche Vorschläge für die beste Methode vorzubringen, die politische Reparations- schuld umzuwandeln. Man sehe aus diesem Grunde ein, warum die Beteiligung der amerikanischen Sachverstän
digen so notwendig sei.
Ein Vorschlag Gilberts in der Räumungsfrage?
London, 6. Dez. (W.T.B.) Ein französischer Korrespondent des „Daily Telegraph" meldet aus Paris: In den letzten Tagen scheinen einige Fortschritte in den Besprechungen der sechs Mächte betreffend die deutsche Note vom 30. Oktober erzielt worden zu sein. Eine endgültige Entscheidung ist zwar noch nicht erreicht, aber alle sichtbaren Zeichen deuten darauf hin, daß in der Frage, ob die Sachverständigen, mit Ausnahme der deutschen, von der Reparationskommission ernannt werden sollen, die französische Ansichten durchdringen.
Bezüglich der Bedingungen der eventuellen Rheinland- räumung soll Parker Gilbert ungefähr folgende Formel vorgeschlagen haben: „Die Räumung wird erfolgen, sobald die Regelmäßigkeit und Kontinuität der deutschen Reparationszahlungen einen solchen Stand der Dinge geschaffen haben wird, daß Deutschland es nicht mehr mög, lich finden würde, seine Reparationszahlungen zu unterbrechen, ohne seinen eigenen Kredit zu schädigen."
Pächtern nachgesagtem Vorgehen Hinreißen läßt, zeigt, wie sehr er die Unerträglichkeit der nun seit einigen Jahren schle,- chenden Krise zu spüren beginnt.
Abgesehen von dem Nachteil, daß die dadurch verschafften Erleichterungen erst im nächsten Jahr einsetzen, ist das Hilfs- nroiett der Regierung wahrhaft großzügig zu nennen: es ist nichts weniger als die Abschaffung aller Ge- meindest euern auf Grund und Boden, der zu landwirtschaftlichen Zwecken benutzt wird. In diesen Ge- meindesteuern liegt die Hauptbelastung des landwirtschaftlichen Betriebes; die Erleichterung, die durch ihre Aufhebung eintreten wird, beträgt mehr als 115 Millionen Mk. jährlich. Dazn treten zwei andere große Erleichterungen indirekter Natur: Die Uebernahme der Unterhaltung der öffentlichen Landstraßen auf den Staat und die Mitbeteiligung des Staates an den Kosten der Erwerbslosenfürsorge, die bisher von den Gemeinden, .und Distrikten allein getragen wurde.
Knzelgenpreks: §ür BehSr-en, Genossenfcha^ ten,Banken usw. beträgt Sie Kleinzeile 0.30 HIL, für auswärtige Auftraggeber 0.25 Mk., für dir Reklamezeile 0.90 Mk. u. alle anderen 015 Mk., Reklamezelle 0.60 Mark ❖ Bei Rechnungsstellung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ♦ Tag. und plahvorschristen unverbindlich.
5. Jahrgang
Da infolge der recht veralteten Einteilung Englands fit Selbstverwaltungskörper oft eine reinliche Scheidung zwischen 'ndustricllen und landwirtschaftlichen Bezirlen nicht besteht, rft die Landwirtschaft vielenorts genötigt, die Arbeitslosen der Industrie mit zu erhalten. Die Regierung hofft, daß sich diese Reform in einem Sinken der von den Selbstvermal- tungskörpern erhobenen Steuern ausdrücken und so indirekt die Landwirtschaft entlasten wird. Dasselbe erwartet man auch von der Aufhebung der oben beschriebenen unglücklichen verwaltungsmäßigen Verquickung von industriellen und landwirtschaftlichen Bezirken. Daß alle diese Reformen erst im nächsten Herbst einsetzen sollen, hat neben budgetären vor allen Dingen politische Gründe: die konservative Bhldwinregierung gedenkt, die Trümpfe, die sie für die Wahlen des nächsten Sommers in der Hand hält, nicht vorzeitig auszuspielen und ihre eigene Existenz für das Bewußtsein der landwirtschaftlichen Wähler mit den Reformen wirkungsvoll zu verbinden.
Von allgemeinem Interesse ist, daß in den Reformplänen der englischen Regierung stillschweigend zum erstenmal ein Grundsatz anerkannt wird, der in der Steuergesetzgebung aller Länder allmählich durchgesetzt werden müßte: daß der be- trieblich genutzte und vor allen Dingen der landwirtschaftlich genutzte Boden gegen- über allen anderen erdenkbaren Vermögens» und Einkommensbestandteilen durch seine vollkommene Greifbarkeit im Nachteil ist und infolgedessen einer steuerlichen DorzugsbeHandlung bedarf.
Nückkehrzwang der polnischen Wanderarbeiter.
Es mehren sich die Anträge auf Genehmigung zur Weiter» beschästigung polnischen Wanderarbeiter Über den 15. Dezcm»
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ber 1928 hinaus.
Das Albeeitsamt macht darauf aufmerksam, daß solche trägen nur dann ensprochen werden kann, wenn die V setzung hierzu gemeaß dem deutsch-polnischen Vertrag über polnische Wanderarbeiter gegeben ist. Alle polnischen Wanderarbeiter, welche nach dem 31. Dezember 1925 In Deutschland eingereist sind, unterliegen dem Rückkehrzwang und sind ausnahmslos bis spätestens am 15. Dezember d. J. zu entlassen und in die Heimat zurückzuführen. Die Genehmigungen zur Beschäftigung ausländischer Landarbeiter für das Jahr lös'" sind ohne Ausnahme mit Frist bis spätestens zum 15. Dezember 1928 ausgefertigt und verlieren mit diesem Tage ihre
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Gültigkeit.
Ausländische Landarbeiter, die vor dem 1. 1. 1919 in Deutschland eingereist sind, haben Anspruch auf Erteilung des Befreiungsscheins und das Recht, als landwirtschaftliche Arbeiter in Deutschland zu verbleiben. Die Befreiungsscheine werden ausschließlich von der Deutschen Arbeiterzentrale ausgestellt und sind vom Arbeitgeber durch die zuständige Polizeibehörde zu beantragen
Diejenigen polnischen Wanderarbeiter, welche In der Zeit vom 1. Januar 1919 bis zum 31. Oktober 1925 nach Deutschland gekommen und dort verblieben sind, unterliegen nicht deine allgemeinen Rückkehrzwang, sondern sie werden erst allmählich bis zum Jahre 1932 in die Wanderbewegung eingereiht.
Die Deutsche Arbeiterzentrale wird bis Ende November dieses Jahres den Arbeitgebern durch die Hand der Kreisdirektoren mitteilen, welche von diesen Ausländern bereits Ende dieses Jahres als erster Rate in die Wanderbewegung einzureihen und zu entlassen sind.
Etwa durch dies Entlassung und Rückführung polnischer Wanderarbeiter freiwerdende Arbeitsstellen wollen umgehend dem Arbeitsamt Gießen zur Besetzung mit geeigneten deutschen Kräften angemeldet werden.
Aus Sessen-Aossa» und Aachbaraeweten.
Ein schwaches Stäbchen ist die Liebe, — Das deiner Jugend Rebe trägt, — Das wachsend bald der Baum des Lebens —1 Mit seinen Aesten selbst zerschlägt. Und drängtest du mit ganzer Seele — Zu allerinnigstcm Verein, — Du wirst am Ende doch, am Ende — Nur auf dir selbst gelassen sein.
Theodor Storm.
Wetterbericht.
Das über Nordengland liegende Tief hat mit einem ausgedehnten und kräftigen Drucksallgebiet weiter an Einfluß gewonnen. Der aus seiner Vorderseite heranflutende Südweststrom wird zunächst noch etwas weitere Erwärmung und verbreitete Niederschläge bringen. Dahinter ist ein recht kräftiger Kaltlufteinbruch zu erkennen, der über England bereits einen erheblichen Temperaturrückgang gebracht hat. Bei seinem Eintreffen über dem Festland sind vielfach Schnee- und Graupelschauer zu erwarten. — Vorhersage bis Freitag abend: Zunächst bei auffrischenden Winden aus Süd bis Südwest vielfach verbreitete Niederschläge und langsame Erwärmung, später Ucber- gang zu Schauern und beginnende Abkühlung. — Witterungsaussichten für Samstag: Weitere Abkühlung, Schnee- und Graupelschauer, auf Nordwest drehende Winde.
* Fulda, den 7. Dezember 1928.
Bunter Abend der Oberrealschule.
Seit ihrer Einrichtung erfreuen sich die „Bunten Abende" der Oberrealschule, deren Zweck es ist, die Beziehungen zwischen Schule und Elternhaus zu festigen, bei der Elternschaft und darüber hinaus bei der gesamten Fuldaer Bürgerschaft größter Beliebtheit. Auch gestern abend war der große Sladtsaal wieder übervoll, wer nicht früh gekommen war, fand keinen freien Stuhl mehr und mußte sich mit einem Stehplatz begnügen. Wir schätzen die Zahl derer, die gekommen waren, um sich von der Oberrealschuljugend ein paar Stunden aufs angenehmste unterhalten zu lassen, auf weit über tausend.
Nach einem einleitenden Musikstück und nach herzlichen Begrüßungsworten des Oberprimaners Erb wickelte sich in flotter kurzweilige Programm ab: Die Schüler der hr turnerisches Können durch teils bei gewandt und schneidig ausge-
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Prima zeigten am Reck ii recht schwierige, immer al