Zul-aer /lnZeiger
Erscheint jeden Werktag.Vezugspreis: monatlich 2.20 RM. Bei Lieferungsbehindernngen durch „höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Vahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Zriedrich Chrenklau, Zulöa, Nitgiied des Vereins Deutscher Aeitungsver» leger. Postscheckkonto: Aranksurt a. M. Hr.16009 1^70 1930 '
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- und Haunetal ♦ Zulöaer Kreisblatt
Reöaktion und Geschäftsstelle: Mühlenstraße 1 ♦ Zernsprech-sinschluß Nr. »S»
Nachdruck der mtt ♦ »ersehene* RrtiFH nur mit ^eflenangabe .Fulda« Rnjetger'gestatte*.
Anzeigenpreis: Zür Veh6r-en, Genosseascha^ tra,Banken usw. beträgt die Meinzeil« OJO Hit# für auawckrtig« Mistraggeber 0.25 Mk., für die Reklame-eile 0.90 Mk. u. all» anderen 0.15 Mk^ Reklamezeile 0.60 Mark ♦ Bei Rechnungsstellung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfolgen ♦ Tag. und Playvorschristen unverbindlich.
Fulda, Montag, 24 März
7. As -rgnng
WWWWWIN^^ AWW»»*» ■ ‘MM^*W*Wta»Hii*i^^
Die Politik der Volkspartei.
Als-ar'eilicheTaglma «.IKannheim
Programmrede von Dr. Scholz.
Bei der offiziellen Eröffnung des 8. Reichspartei- taqcs der Deutschen Volkspartei in Mannheim wurde zum Vorsitzenden auf Vorschlag des Parteiführers Dr. Scholz Geheimrat Kahl gewählt. Kahl übernahm sein Amt mit einer Gedenkrede auf Dr. Stresemann und w es darauf hin, daß die jetzige Stellungnahme des Parteitages die Richtung geben solle für die Haltung der Reichstagsfraktion bei den kommenden wichtigen Entscheidungen.
Bei allen Handlungen werde das Vaterland über der Partei stehen. Als Beispiel höchsten vaterländischen Pflichtgefühls gelte Reichspräsident von Hindenburg, dem die Partei ihre Huldigung darbringe. Wenn auch Erbärmliche anders dächten und redeten, so sei er doch das reine Vorbild pflichtbewußter Vaterlandsliebe.
Telegramm an Hindenburg.
Aus Vorschlag des Redners sandte sodann der Parteitag ein Telegramm an den Reichspräsidenten, in dem es heißt, der Parteitag gedenke zu Beginn seiner Beratungen in entscheidungsschwerer Zeit des Retchsober- haupts, des lebendigen Symbols der nationalen Einheit aller Deutschen. Er erneuere das Gelöbnis getreu dem vom Reichspräsidenten gegebenen hohen Beispiel, das Gesamtwohl von Volk und Vaterland allem anderen voranzustellen und mit allen gleichgesinnten Kräften dem Wiederaufstieg des Reiches zu dienen. Nach weiteren Begrüßungsreden trat dann der Parteitag in die Tagesordnung ein und das Wort nahm der
Parteivorsitzende Dr. Scholz
zu seinem Vortrag über „Deutsche Politik". Er erinnerte an den verstorbenen Führer Dr. Stresemann, unter dessen Zeichen die gesamte Entwicklung der deutschen Politik seit der Staatsumwälzung gestanden habe. Die Deutsche Volkspartei habe nun schon seit nahezu zehn Jahren unter seiner Führung mit einer kurzen Unterbrechung aktiv an maßgebenden Stellen in der Reichsregierung gearbeitet. Stresemanns Wahlspruch: „Heran an den Staat!" habe sich aus die Dauer keine der großen Parteien entziehen können. Dr. Scholz fuhr dann u. a. fort:
Es sei die größte Sünde wider den nationalen Geist, dem Volk den Glauben an seine wahrhaft großen Männer zu nehmen. Der Parteitag werde das Wort bekräftigen, daß es keine Partei gebe, die treuer zum Reichspräsidenten stehe als die Deutsche Volkspartei.
Historische Aufgabe der Deutschen Volkspartei sei es, gemeinsam mit den übrigen Parteien der verantwortungsbewußten Mitte die beiden großen Flügelparteien zur restlosen Hingabe an den Staat, wie er sei, zu veranlassen oder gar zu erziehen.
Dr. Scholz erklärte weiter, wer mit den Verhältnissen rechne, wie sie nun einmal sind, und Realpolitik treibe, müsse zurzeit feststellen, daß ein Regieren gegen oder auch ohne die Sozialdemokratie auf die Dauer kaum möglich sei; das müsse auch eine Partei anerkennen, die im innersten Kern ihres Weiens antisozialistisch sei, denn der Liberalismus vertrage sich grundsätzlich weniger mit sozialistischer Weltanschauung als etwa der Konservativismus. Dringend nötig sei eine Sammlung des deutschen Bürgertums nicht mit der Aufgabe der dauernden Ausschaltung der Sozialdemokratie von den Regierungsgeschäften, sondern allein, um ihr einen annähernd Äèichariigen Verhandlungsfaktor entgegenzusetzen.
Der Redner richtete an die bürgerlichen Parteien, die mit bcr Volkspartei gemeinsam positive Arbeit leisten wollten, w Aufforderung zum engeren Zusammenschluß, der unter Umständen auch vor einengenden Parteischranken nicht halt- zuniachen brauche. Weiter betonte Dr. Scholz, es sei für die Partei eine Selbstverständlichkeit gewesen, alles daranzu- sttzen, um das große vorläufige Endziel Dr. Stresemanns,
Befreiung des Rheinlandes, in kürzester Frist zu erreichen, und jeden Schritt zu unterlassen, der diese Absicht gefährden sonnte. Daher rühre die einmütige und positive Haltung der 'Fraktion zu den Young-Gesetzen und auch zum polnischen Liquidationsvertrag, der als ein Teil des Gesamtwertes gewertet werden müsse.
Um so stärker aber müsse die Partei nunmehr sich den Stagen Der inneren Sanierung der deutschen Verhältnisse aus dem Gebiete der Wirtschaft und der Finanzen zuwenden. Die Partei werde bei Verfolgung ihrer Auffassung getreu der Ansicht pes Zentralvorstandes von den grundsätzlichen Forderungen, die dieser aufgestellt habe, nicht abweichen und verlachen, mit allen Kräften innerhalb der jetzigen Regierungs- iemeinschaft ihre Auffassung durchzusetzen. Sie werde auch °°r den letzten Konsequenzen nicht zurückschrecken, falls das Ml möglich sein sollte. Die Deutsche Volkspartei habe allen Maß, die Frage der Reichsreform nunmehr mit aller Ertt- ichlossenheii anzupacken, darunter auch die außerordentlich bedeutungsvolle Frage des Wahlrechts.
. Dr. Scholz verwies auf die große Gefahr des Bolschc- wlsmus für die Kultur- und Staatenbildung in Europa.
setzte sich weiter für eine Erhaltung und Förderung der mistlichen Grundlage unserer Kultur ein und wies auf die âunehmende Bolschewisierung der Kunst hin.
Moldenhauers feste Zukunftshoffnungen.
„Wenn wir wollen!"
Auf oem Reichsparteitag der Deutschen Volkspartei hielt Reichsfinanzminister Dr. Molden- Hauer eine Ansprache, in der er etwa folgendes ausführte: Ich weiß, daß ich mit meinen Vorlagen in der Gegenwart dem deutschen Volk außerordentlich viel zumute und daß es mir nicht leicht geworden ist, nachdem Nein sozialdemokratischer Vorgänger S t e u e r s e n k u n- Sen in ganz erheblichem Umfange zum 1. April 1930 zu- Uagt hatte, statt dessen zum gleichen Termin dem deut- imeu Volke Steuererüöbuuacn ruzumuten. Es ist
nicht zu denken, daß ein anderer, der an meiner Stelle stünde, wenn er auch nur etwas Verantwortungsgefühl besitzen würde, einen anderen Weg gehen könnte. Ich weiß, daß wir in sehr erheblichem Umfange in den nächsten Monaten ausländisches Geld nach Deutschland hereinbekommen werden. Das setzt voraus, daß der Ausländer das nötige Vertrauen in die deutsche Finanzwirtschaft hat. Das hereinströmende Geld wird aber unserer Wirtschaft neue Impulse geben. Man wird diese Mittel, die Hereinströmen, nur dann gut verwenden können, wenn zu der Sanierung der Kasse ein ernster Wille hinzukommt, den Ausgaben in Reich, Ländern und Gemeinden zu steuern und zu einer Senkung der Steuern zu gelangen. Wir haben den ernsten Willen dazu. Was wir im Augenblick schaffen, ist nur die erste Etappe zu der zweiten und wichtigeren, zur Sanierung und Entlastung der deutschen Wirtschaft. Ich glaube an die Lösung dieser Aufgabe. Wem eS ernst ist um das Wohl des Ganzen, der wird eintreten müssen für eine Wirtschafts- und Finanzpolitik, die die Fehler der Vergangenheit vermeidet und zu besseren wirtschaftlichen Verhältnissen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber führt.
Ich wende mich gegen den hoffnungslosen Pessimismus, der weite Kreise erfaßt hat. Wenn wir wollen, haben wir in einem Jahr die Finanzen des Reiches in Ordnung
Türme und Schlüssel.
Zusammenschluß Hapag-Lloyd.
Arbeitsgemeinschaft für 50 Jahre.
Zwischen der Hamburg-Amerika-Linie und dem Norddeutschen Lloyd ist eine Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen worden, die der Rationalisierung des Verkehrs auf allen Weltmeeren dienen soll. Eine aus die Dauer von 50 Jahren abzuschließende enge Arbeitsgemeinschaft wird aus den beiden deutschen Großreedereien eine enge Einheit bUden, wenngleich auch die beiden Gesellschaften nach außen hin bestehen bleiben, also ihre Schiffe, wie bisher, unter der alten Flagge abseitigen werden, ohne daß eine Umgruppierung innerhalb der Flotten stattsindet.
Eine direkte Verschmelzung zwischen Hapag und Lloyd ist nicht vorgesehen, aber doch immerhin eine sehr weitgehende Zusammenarbeit. Es besteht dadurch die Möglichkeit, daß die Vereinheitlichung der Dienste den Gesellschaften die Gelegenheit bietet, ohne Neubauten gewisse Dienste weiterzuentwickeln bzw. neue Verkehrsgebiete zu befahren. Die Ergebnisse aus diesen Abmachungen werden sich also weniger in einer Verminderung der Ausgaben auswirken, obwohl natürlich auch dort gewisse Einschränkungen möglich sein werden, als in der Einsparung bisher unproduktiv arbeitenden Schiffsraumes, der künftig mit besseren Ertragsaussichten eirr- gesetzt werden kann.
Schiffahrt tut not!
Es muß ein wundervolles Schauspiel gewesen sein, als das neuste Schiff des Norddeutschen Lloyds, die „Europa", auf seiner ersten Fahrt nach Amerika sein Ichwesterschisf, die „Bremen", in nahem Abstande passierte. Der Baß der Schiffssirenen brüllte über die Wogen des Ozeans hinaus: Im friedlichen Wettkampf auf den Wogen des Weltmeeres sind wir die Sieger, wir Deutsche?" Und hinten am Heck der beiden Schiffe flatterten die Flaggen des Lloyds mit den beiden gekreuzten Bremer Schlüsseln in symbolischer Bedeutung: „Wir haben uns die Welt wieder aufgeschlossen durch eigenes Können, eigen« Leistung, durch eisernes Wollen!" Wenn die „Europa" die deutschen Farben hinüberträgt nach der Neuen Welt, dann sieht nicht nur Europa, sondern die ganze Welt, daß am Schiffahrtsamt in Bremen nicht vergeblich die Mahnung steht: „Navigare necesse est, vivere non", „Schiffahrt zu treiben ist notwendig, nur so dahinzuleben aber nicht."
Vor zehn Jahren war die deutsche Handelsfotte in die Hand des Feindes gegeben worden, war dort geblieben. Ein paar „alte Kähne" von geringem Tonnengehalt — das war alles, was von der deutschen Handelsflotte uns gelassen worden war. Und jetzt hat ein deutsches Schiff das „Blaue Band" erobert, ist als schnellster Ozeanrenner hinübergefegt von England bis nach Long Island. Und jetzt stürmt das Schwesterschiff in vielleicht noch schnellerer Fahrt nach Amerika. Und wenn dieses Schiff im Hafen von Newyork einläuft, dann wird dort das Sirenengeheul davon künden, daß das alte Europa den Wettkampf um die Weltgeltung noch längst nicht ausgegeben hat.
Eine Kunde trägt die „Europa" mit Hinüber, eine Nachricht, die die internationalen Schiffahrtskreise noch aufmerksamer aufhorchen lassen wird: Der Norddeutsche Lloyd und die „Hapag", die Hamburg-Amerika-Linie, werden eine Arbeitsgemeinschaft miteinander schließen. Und als dritte tritt die Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrtsgesellschaft hinzu: das bedeutet, daß die drei größten deutschen Reedereien sich zu gemeinsamer Arbeit gefunden haben. Etwa die Hälfte des Schiffsraumes der ganzen deutschen Handelsflotte wird damit zusammengeschlossen, mehr als zwei Millionen Tonnen. Aber weder die Bremer Schlüssel noch die drei Hamburger
gebracht und in einem Jahr die Senkung der Steuern und Entlastung der Wirtschaft. An uns liegt es, ob wir obsiegen oder verzagen.
Abschluß und Ausklang.
Nach der Rede des Reichsfinanzministsrs Dr Moldenhauer auf der volksparteilichen Tagung in Mannheim betonte unter vielen anderen Rednern der Reichstagsabgeordnete Dr. Schnee die Notwendigkeit der Wiedererlangung kolonialen Besitzes. In seinem Schlußwort wies der Ehrenvorsitzende Dr. Kahl darauf hin, daß sich während der ganzen Tagung in allen Fragen volle Einmütigkeit ergeben habe. Niemand wisse, welches schließlich der Ausgang unserer gegenwärtigen politischen Katastrophe fein werde. Geheimrat Kahl schloß seine Ausführungen mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf das Vaterland und erklärte darauf den Parteitag für geschlossen.
Am Abend fand dann noch eine öffentliche Kundgebung statt, bei der Reichstagsvizepräsident Dr. von K a r d o r f f die Festansprache hielt.
*
Auf das Huldigungstelegramm der Deutschen Volks- Partei hat der Reichspräsident wie folgt geantwortet: „Dem Reichsparteitag der Deutschen Volkspartei danke ich für das freundliche Meingedenken. Ich nehme Ihr Gelöbnis entschlossener Mitarbeit im Dienste von Volk und land gern entgegen und wünsche Ihren, diesem Ziele dienenden Beratungen guten Erfolg."
Türme werden vom Weltmeer verschwinden, sie werden bleiben und rings um den Erdball die deutsche Flagge tragen.
Vor ein paar Tagen, als die „Europa" sich zur ersten Fahrt rüstete. bat der Leiter des Norddeutschen Lloyds ausgeführt, Ziel der deutschen Ozeanschiffahrt sei. einen Expreßverkehr mit der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von Eisenbahnzügen zu schaffen. Das „Navigare necesse est" schließt ja nach deutscher Auffassung auch in sich, daß die Zuverlässigkeit und Sicherheit dieses Schiffsverkehrs eine nach menschlichem Ermessen absolute sein soll. Man will keine Rekordkahrten veranstalten, die einstmals die „Titanic" gegen den Eisberg jagte und Hunderte von Menschen ins Wasser und in den Tod geschleudert hat. Wenn auch bisher eine Art Konkurrenzkampf zwischen Hamburg und Bremen bestand, so hat doch das „Sicherheit ist erstes'Gebot" nie darunter gelitten.
Die nach dem Kriege erfolgte Umstellung im überseeischen Verkehr hat von vornherein darauf abgefärbt, wie in den beiden Hansestädten der Neubau der Handelsflotte vor sich ging. In Bremen ist das sogenannte „Passagiergeschäft" in den Vordergrund gerückt worden und wurden dementsprechende Schiffe gebaut. In Hamburg war es das alt überkommene „Answanderergeschäft", ferner die Erpreßbeförderung von Frachten, die die Richtlinien für die Neubauten abgaben. Die Hapag hat nur wenige große Passagierdampfer, hat sich nicht entschließen können und wollen, die „Standard"schiffe wie Me „Vaterland", die „Imperator", die „Deutschland" durch Neubauten zu er- setzen, mit denen jetzt Amerika und England prunken dürfen. Und der Erfolg hat gezeigt, daß die Schiffbau- politik unser beiden größten Reedereien richtig gewesen ist.
Fast möchte man sagen: es gedieh der deutschen Smtfp fahrt zum Segen, daß uns der Bruch feierlicher Verpflichtungen die Handelsflotte nahm. Denn infolge des Zwangs zum Wiederaufbau von den Grundlagen an stellt die deutsche Handelsflotte von heute das m-Fernste Schiffsmaterial dar, was um so wichtiger ist, wett ebm o die Personenbeförderung wie die Frachtentransporte nach dem Kriege ein ganz anderes Aussehen batten mfo ae- dessen auch ganz andere Forderungen an die Seeschiffahrt stellten als vor dem Kriege. Darauf haben sich die „Hapag und der „Lloyd" rechtzeitig einrichten können -, aber was nicht vergessen werden darf, mit Unterstützung bei Reichs, also des gesamten deutschen Volkes. Gera e darum ist es zu begrüßen, wenn letzt der Großteil der deut- schen Schiffahrt endlich sich zusammen gefunden hatund Hamburg und Bremen vereint das Wort verwirklichen. „Navigare necesse est."
Kleine Seifunfl für eilige Leser.
• Der Parteitag der Deutschen Volkspartei wurde in Mann- heim mit einer großen programmatischen Rede des Parteiführers Dr. Scholz eröffnet.
* Der französische Außenminister Briand erklärte, daß die Rheinlandräumung zum vorgesehenen Zeitpunkt geräumt sein werde.
* Zwischen der Hamburg-Amerika-Linie und dem Norddeutschen Lloyd ist eine Arbeitsgemeinschaft für 50 Jahre ab, geschlossen worden.
* Der Hapag-Dampfer „Oceana" (früher „Peer 6gnt"), der sich mit 200 Passagieren auf einer Mittelmeer- und Orient- tayrt befindet, ist im Aegäischen Meer ausgelaufen, soll aber nicht beschädigt sein.
* Schwere Lawinenungliicke werden aus den Alpen gemeldet. Fünf Personen, darunter drei Frauen, fanden unter den Lawinen den Tod.
• Der auf seiner ersten Amerikafahrt befindliche Lloyd- Dampfer „Europa" macht gute Fahrt, und es besteht die Möglichkeit, daß der Schnelligkeitsrekord der „Bremen" gebrochen wird.