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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

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E

Fulda, Donnerstag, 30. April

8. Jahrgang

Der Alp der Wirtschaft.

Nutzloses Gotö.

Der ReichKbankprtfident Wer die Wirtschaftskrise.

Auf der Generalversammlung der Reichsbank machte der AeichSkankprüsident Dr. Luther bedeutsame Aus­führungen zur Gold- und Reparationsfrage. Er wies u. «. darauf hin, daß die Verteilung des Goldes über die Erde hin falsch sei, nicht aber die Goldwährung als solche.

Die falsche Verteilung des Goldes

ei die Folge politischer Vorgänge. In Deutschland z. B. ei der für Währungszwecke zur Verfügung stehende Gold- lestand von 64 Mark im Jahre 1913 auf 36 Mark im Jahre 1930 je Kopf der Bevölkerung zurückgegangen, während z. B. in Frankreich dieser Goldbestand im gleichen Zeitraum von 150 auf 214 Mark und in den Vereinigten Staaten von 86 auf 161 Mark gestiegen sei. Hauptursache dieser Goldverschie­bungen seien

die Reparationszahluugen

Deutschlands und die internationalen Kriegsschuldenzahlungen. Solange diese Zahlungen andauerten, wäre es wirtschaftlich vernünftig, von Empsängerländern her einen natürlichen Aus­gleich der Zahlungen durch Einfuhr ausländischer Wertpapiere oder durch langfristige Anlage der Zahlungsüberschüffe im Auslande herbeizuführen. Dieses geschehe jedoch nicht, jeden­falls nicht in dem erforderlichen Umfange, und namentlich nicht von Frankreich aus. Der Ausgleich werde vielmehr zum größten Teil durch G 0 ld einfuhr vollzogen.

In einer Zeit, wo die ganze Welt und in besonder« hohem Maße Deutschland nach langfristigem Kapital Hunger leide, entziehe man dem Lande, das eS am nötigsten gebrauche, wicht nur durch die Reparationsleistungen das Kapital, sondern ver­hindere obendrein aus politischen und anderen Gründen, daß dieses Kapital nach seinem Umweg über die BIZ. sich »»eiter als Kapital zur Befruchtung der Weltwirtschaft betätigen könne.

Durch die politischen Zahlungen werde ein dauerndes Störungsmoment in die internationalen Wirtschastsbeziehun- Mn gebracht. In Deutschland liege die durch die hohe kurz- fnstige Auslandsverschuldung begründete Sorge vor weiteren plötzlichen und unerwarteten Goldentztehungen als lahmender Alp auf dem Wirtschaftsleben. Nur so seien die Schwierigkeiten zu »»erstehen, vor denen die Neichsbank bei ÉH deschafsung der für die Reparationszahlungen erforder­lichen Devisen sich fortgesetzt befinde.

Der jetzige Gold- und Devisenbestand der Reichsbank vmoe hinter dem Höchststände des vorigen Jahres noch um a^^Marde' zurück und sei gegenüber dem Zustande nach âfchluß der Verlustperiode des Herbstes nur um etwa 200 Mllioricn gebessert.

Das Aktivwerden der Handelsbilanz beruhe in keiner Weise aus einer Steigerung der Ausfuhr, sondern lediglich auf einer Verminderung t .. 3 :

Dr. Luther betonte sodann, daß die geringe Belebung m/.^^lschofi in den letzten Wochen über das saisonmäßige ..uiß mchi hinausgehe. Ja, die Verminderung der Erwerbs- wngkeit bleibe hinter der vorjährigen jahreszeitlichen Er­holung zurück.

der E i n -

Abschluß der Agrarzollberatungen.

Das Kabinett vor entscheidenden Beschlüssen.

Die nächste Sitzung des Reichskabinetts ist für Donnerstag anberaumt worden und man erwartet, daß in ; /.^scheidende Beschlüsse in den Agrar-

- 9en gefaßt werden. Inzwischen fanden unter Äââ'sth des Reichskanzlers Chefbefprèchungen über die statt, an der der Reichsernährungsminister, der âd der Reichsarbeitsminister teil-

m Xu$ die Besprechungen des Reichskanzlers mit a g s a b g e 0 r d n e t e n Würbe fortgesetzt. So Dr. Brüning die sozialdemokratischen meryandler, die ihre Bedenken vorbrachten gegen Er- des Brotpreises und weitere beabsichtigte Zoll- r$en: Der Brotpreis müsse auf den Stand des eS Halbjahres gehalten werden. Eine Verschlechterung ^âs dürfe nicht erfolgen. Der Kanzler erwiderte, die Reichsregierung beabsichtige, den Brotpreis a u f alten Höhe z u halten, und daß die Entschei- über die dazu erforderlichen Maßnahmen vorn mnett in kürzester Frist herbeigeführt werben soll. Langte zur Besprechung die ungünstige Finanz- öffentlicher» Körperschaften und die sozial- ittschen Maßnahmen zur Behebung der Arbeitslosigkeit.

Q ferner empfing der Reichskanzler den Vertreter des sj?Jdolks, Dr. Gereke, nachdem dieser vorher eine wit Reichsernährungsminister Schiele ge- Haacke. Die gesamtpolitische Lage und insbesondere Zollsordenrngen der Landwirtschaft wurden besprochen, in solchen innenpolitisch bewegten Zeiten die Gerüchte über eine Ministerkrise nicht Bald wird der Reichsernährnngsminister, der Arbeitsmittister genannt, deren Ministersessel niLl9c der Behandlung der Agrarzollfragen im Kabinett J J He^r feststehen sollen. Mit der Möglichkeit, sogar einer kurzen Tagung des fall- J otages während des Sommers, jeden- in } der Zusammenkunft von Chequers, rechnet man paUamemarischen Streifen immer mehr.

tarn euren der bisherige,» Beschlüsse des Reichs- fcbmJVt wird jetzt bekannt die Zubilligung eines Zu- non-iE don sieben Millionen für den Monat Mai für die Sckn-i^â -^ n a p p s ch a f t s v e r f i ch e r u n g. Weitere oeieber» ^* Lösung dieses Finanzproblems sind vor-

So falsch es wäre, leere Hoffnungen zu erwecken," so schloß Dr. Luther,so kann doch andererseits darauf hin­gewiesen werden, daß offensichtlich in wichtigen WirtschaftS- zweigen her Konsum seit längerer Zeit aus Lagerbesttn- den befriedigt wird, ohne daß eine laufende Wieberauf- füllung in hinreichendem Umfange stattgesunden hat. boivelt solche Lagerbestände sich erschöpfen, ist mit einer

allmählichen Erleichterung der Krise

durch Aufträge auf Herstellung dieser Konsumgüter zu rechnen. Außerdem soll mit Befriedigung festgestellt werden, daß die zusätzliche Nol, die wir aus psychologischen Ursachen seit mehr als einem halben Jahre zu erdulden hatten im Schwinden begriffen ist. Das Vertrauen im In- und Auslande zur Stabilität der deutschen Verhältnisse wächst erkennbar an.

Diese eingetretene ruhigere Beurteilung enthebt die für das deutsche Volksschicksal Verantwortlichen in keiner Weise der Notwendigkeit tatkräftigen Handelns, drückt aber bas be- rechtigte Vertrauen des In- unb Auslandes aus, das: die de»»tschc Wirtschaft und das deutsche Volk, die vor, .end und nach den« Kriege so Gewaltiges geleistet haben, auch der Schwierigkeiten der Gegenwart Herr werben."

Der wachsende Wert

der AeparsiwtrsZÄhümgen.

Politische Feststellungen der Reichsbank.

Der Jahresbericht der Reichsbank für 1930 enthält bedeutsame politische Feststellungen. So stellt der Bericht ausdrücklich fest, daß die seit 1928 zu beobachtende Ver­schlechterung des deutscher» Wirtschaftslebens während des Berichtsjahres unter der Einwirkung der Weltwirtschafts­krise sich außerordentlich verschärft habe. Daß Deutsch­land überhohe Reparationsleistungen zu tragen habe, gebe der inländischen Depression ihre besondere Schwere.

Dabei falle erschwerend ins Gewicht, daß die Repa­rationszahlungen seit Beendigung der Pariser Konferenz ihrem realen Wert nach um ein Fünftel gewachsen seien. Es zeige sich mit erschreckender Deutlichkeit, was die deutschen Pertreter bei der Pariser Konferenz fortgesetzt, aber erfolglos, betont hätten, nämlich, daß der unauf­hörliche Druck der Forderungen der Gicgerstaaten immer von neuem politische und wirtschaftliche Erschütterungen verursache.

Der Bericht betont sodann, daß diese Lage den Nähr­boden für W ährungsbeforgnisse gebildet habe, die durch innenpolitische Vorgänge ausgelöst worden seien, die als Reaktion einer auf die Spitze getriebenen P 0 l k s n 0 t gewertet werden müßten. Die Reichsbank habe indessen den Beweis liefern können, daß alle Be­fürchtungen wegen der Stabilität der Reichsmark durch­aus grundlos seien.

Wie es scheint, sind die Vorberatungen des Agrar- programrns jetzt abgeschlossen, und die Reichs- regier»l»»g wird sich in der» komrnenden Wochen mit den großen innenpolitischen Fragen der Reform der Sozial­versicherungen und der Re i ch s r e f 0 r m zu be­fassen haben. Ailßenpolitisch wird das Arbeitsprogramm der Vorbereitung der Genfer Tagung des Völker­bundes und der deutsch-englischen Zusainmenkunft in Chequers umfassen.

ttnLersuchung der AoggenstützungsaMon.

Um vie Preisgestaltung des Roggens.

Der Reichstagsausschutz zur Untersuchung der Roggen- stützungsaktion ist wieder zusarnmengetreten. Der Vorsitzende, Abg. Dr. Weber kStaatspartei), teilte mit, er habe jüngst nur sagen wollen Danzig gehöre geographisch nicht mehr z»i Deutschland und man müsse daher, wenn Danziger Firmen als Sachverständige vorgeschlagen würden, besonders vorsichtig sein.

Ein Sachverständiger vertrat die Ansicht, datz es ke'n Erfolg der Stützungsaktion sei, wenn beute der Roggenprets hoch liege. Ein hoher Preis sei für den Landwirt natürlich nur dann notwendig, wenn er Ware zu verkaufen habe. Jetzt aber fei der Preis H 0 ch zu einer Zeit, zu der der Landwirt nichts mehr abzngeben habe. Bei der Stützung habe 311 wenig Praxis geherrscht; man sei mit un- zenügender Sachkenntnis und mit ungenügenden Mitteln an Die Dinge berangegangen, ohne sich die Erfahrungen anderer zunutze zu machen. Aus dem Gutachten eines anderen Sach- oerftänbigen war zu entnehmen, datz eine nicht unwesentliche Marktentkastung und eine wesentliche Beeinflussung der Preise trrekbt worben sei, die nach Ansicht des Sachverständigen ohne Die Stützung ins Bodenlose gesunken wären.

Das Zentrum für die Regierung.

Sitzung der Zcnlrumsfraktion des Reichstages.

. Der Vorstand der Neichstagsfraklion des Zentrums hielt Reichskanzler Dr. B r ü n i n g Kabinetts Mitglieder des Zentrums tetlnabmen. JJ Relchvkanzler gab einen überbtief über die gegenwärtige J®c' , J Aussprache berichteten die Vorstandsmitglieder tm ""Ude. Die westdeutschen und jistst^u ^ögeordneten teilten u. a. die dringlichen Wünsche der Bevölkerung in den West- und Ostgebieten mit. Lebhaft n rourt6e' 6a6 sie Aussührungsbeftimmungen vom "^ "^1 klaffen ieien. Die schwebenden agrarpolittscheii Fragen waren Gegenstand sachlicher Erörre- M- D s r Vert r a g ,n i t Ö st e r r e , ch iv u » d e a l s i m btner gesunden europäischen Ent- wacklunalieaendaebilttat.

Die Äberschwemmuvg des deuischen

H-lMarkies.

(229. Sitzung.) tt. Berlin, 29. April.

Ter Preußische Landtag überwies einen kommunistischen Antrag, 10 OüO Mark als erste Hilfe für die bei der Explosion in einer chemischen Fabrik in Magdeburg geschädigten Arbeit­nehmer zu bewilligen, dem Hauptausschuß und setzte dann die Aussprache zur zweiten Lesung des Forst Haushalts fort.

Landwirtschaftsminlster Dr. Steiger erklärt, daß durch Auflösung von 23 Oberförstereien, 19 Forstrentmeisterstellen, 26 Revierförsterstellen und 22 Forftsekretärftellen nennenswerte Ersparnisse bei den persönlichen Ausgaben gemacht worden seien. Bei den Holzwerbun^skosten sei dayegen teilweise eine Erhöhung der Ausgaben eingetreten. Die Fläche der ver­pachteten Jagden habe von Jahr zu Jahr zugenommen. Der Erlös hieraus sei im Verlauf der letzten drei Jahre etwa auf das Doppelte gestiegen. ITn den Erlös beim Holzverkauf möglichst günstig zu gestal seien die Regierungen erneut Darauf hingewiesen worden, alle Verkaufsmöglichleiten aus­zunutzen. Bedauerlicherweise seien die Holzpreise fast sämtlich unter Vorkriegspreis gesunken. Die Einfuhr aus Rußland sei in den letzten Jahren ständig gestiegen, da Rußland Holz für jeden Preis verkaufe. In nächster Zeit müßten

die Holzzölle neu geregelt werden. Der Minister beschäftigte sich eingehend mit der Frage der Verselbständigung der Forstverwaltung und legte im einzelnen seine Bedenken gegen die Überführung der Forst- verwaltmtg in eine andere Rechtsform dar.

Abg. Helmers-Brinkum lD. Vp.) weist auf die Überschwem­mung des deutschen Marktes mit ruflischem Holz hin. Die russische Holzeinsuhr nach Deutschland sei im Jahre 1930 aus zwei Millionen Festmeter gestiegen. Die einzige Möglichkeit zur Einschränkung der russischen Holzeinfuhr sieht der Redner tn einer Kontingentierung, die auf dem Verhandlungswege erreicht werden müsse.

Der Landtag nimmt sodann

Abstimmungen zum Haushalt des Jnnenininisteriums vor. Annahme finden u. a. Anträge auf vorzugsweise Berück­sichtigung des mittelständlerischen Handwerks und Gewerbes bei Lieferungen und Jnstandsetzunben. Angenommen wird ferner ein Zentrumsantrag, gemeinsam mit der Reichs- regierung baldmöglichst ein auf mehrere Jahre abgestelltes Westhilftgesetz vorzule^en. Bei den zuständigen Stellen soll erreicht werden, daß bic Arbeiten aus öffentlichen Mitteln in den Grenzgebieten des Erstens möglichst an das einheimische, ortsansässige Gewerbe vergeben werden. Weiter werdeii noch einige Anträge zugunsten der Poiizcibeamten angenommen.

Das Haus setzt sodann die Aussprache zum Forsthaus- balt ko r

Abg. Barteld-Hannover »Staatspartei) wünscht anständige oder angemessene Entlohnung der Waldarbeiter. Er tritt für Hilfsmaßnahmen für die Harzaebicte ein und fordert vor­sichtige Zollsätze aus Schnitthölzer und Holzwaren, während eine Überspannung der Holzzölle den Waldbesitzern infolge der stentenden Kaufkraft der Bevölkerung keinerlei Vorteile ver­schaffen würde. In der Forstwirtschaft sollte man, wie in den Privatforsten, auch Wohltahrtscrwerbslose beschäftigen

,Abg. Haase-Liegnitz tWirtschaftsparteis verweist aus die trostlose Lage des privaten Waldbesitzes. Jnsolge der modernen Bauweise sei der Holzverbrauch sehr zurnckgegangen Er wünscht Klassisizierung des Holzes bei der Zollsrage und Aus­gleich der tarifarischen Verschtedeiiheiten beim Holztransport. Dann vertagt sich das Haus auf Mittwoch, 10 Uhr. Weiter- beratung.

Hugenberg schlägt preußische Neuwahlen vor.

Für den November.

Anläßlich der bevorstehenden Landtagswahlen in Olden­burg sprach hier der deutschnationale Parteiführer Dr. Hugen­berg über die Politik des Zentrums im Reiche und in Preußen, und fragt:Was wurde aus der Hofftrung auf Zwiespalt wegen des Stahlhelm-Volksbegehrens? Was mürbe aus dem stampf des Zentrums gegen dieseunnötige Geldausgabe"?" Die Hauptausgabe konimt erst beim Volksentscheid Das Zen­trum könnte sie uns ersparen. Einigen wir uns doch ö a.bin, daß wir in Preußen im November tv ä h l e n. Nach dieser Wahl werden wir dann alle klarer sehen.

Deutschenhaß in Litauen.

Verbotene Kirchenlieder.

Die litauische Polizei verhaftete in bem an der Grenze gelegenen Ort W i r b a l l e n sieben führende Mitglieder der dortigen 4000 Seelen zählenden rein deutschen evangelisch-lutherischen Gemeinde. Die Festgenommenen »vollten auf Grund eines einstimmigen Beschlusses ver­hindern, datz der gegen den Willen der Gemeinde zum Seelsorger ernannte jugendliche litauische Prediger Wiemer das Pfarrhaus bezieht. Bereits bei seiner Ein­führung kam es zu einem erregten Zwischenfall, da er die Antrittspredigt in litauischer Sprache halten wollte, woran ihn die Gemeinde durch TingendeutscherKirchen- > jeder hinderte. Es ist zu bernerken, daß das ganze Kircheneigentum der Wirballener evangelisch-lutherischen Gemeinde ausschließlich Den dortigen Deutschen gehört.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Die Vorberatungen zu den Beschlüssen des Reichskabinetts ln der Agrarzollfrage sind abgeschlossen worden.

* Reichsbankpräsident Dr. Luther machte bemerkenswerte Ausführungen über die Gründe der Wirtschaftskrise.

* Der Bersicherungsmörder Tetzner wird am Samstag früh in Regensburg hingerichtet werden. "

* Ausschüsse von Handwerk und Gewerbe haben in den «ne. Klagen der Gutachterkommission Stellung genommen! 6 ®

pnb zwölf Orte, darunter die Stabt cTmk schien Erdbeben heimaesucht fuL hab?« ' hundert Menschen solle« de« T^