Zul-aer Anzeiger
Erscheint jeden Merktag-Bezugsprels: monatllch 0 20 RM. Bek Liefemngsbehinderungen durch ködere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Sriedrich Chrenklau, §ulüa, Mitglied des Vereins Deutscher Zeltungsver- legee. Vostscheckkonto: Srankfurt a. M. Nr. 16009
^W1 — isst
Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg
Zul-a- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt
Redaktion un- Geschäftsstelle: KSnlgstraße 42 ❖ §ernsprech-slnschluß Nr.4S- Nachdruck -er mit * »ersehenen Artikel nur mit (ßutllenangabe „Suldatr Nnzeiger"grsiaa*t.
Mzekgenpreis: Zur Behörden, Genossenschaften,Banken usw. beträgt dieKleinzeile 0.30 Mk., für auswärtige Tiustraggeber 0.25 Mk., für die Reklamezeile 0.90 Mk. u.alle anderen 0.15 Mk., Reklamezeile 0.60 Mark ❖ Bei Rechnungsstel- lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu erfol- gen ♦ Tag. und Platzvorschristen unverbindlich.
Fulda, Freitag, 1. Mai
8. Jahrgang
Neue Agrarzötte.
Zollerhöhungen für lebende Schweine, Hafer, Hülsenfrüchte und Gänse. — Aufhebung der Zwischenzölle für Speck und Schmalz. — Noch keine Entscheidung über Weizen» und Butterzoll.
Einigung im Reichskabinett.
Das Kabinett geht zum Sommerprogramm über.
Die zwischen dem Reichskanzler und den Chefs der einzelnen beteiligten Ministerien geführten Verhandlungen haben die Punkte, die in der letzten Kabinettssitzung noch strittig geblieben waren, geklärt. Eine neue Kabinetts- schung über die Agrarzollsragen ist daher nicht mehr festgesetzt worden. Das Reichskabinett wird erst in nächster Woche wieder zusammentreten und dann das Arbeitsprogramm des Sommers aufstellen.
Die argrarpolitischen Beratungen des Kabinetts hatten fol- ' gendes Ergebnis:
Der Zoll für lebende Schweine wird zunächst mit Wirkung ab 1. November d. J. auf 40 Mark für den Doppelzentner festgesetzt. Für die Folgezeit bleibt die Entschließung des Kabinetts vorbehalten. Sie wird sich nach der weiteren Entwicklung des Schweinemarktes zu richten haben
Diese Erhöhung des Zolltarifs für lebende Schweine geht in der Linie der bisherigen gesetzlichen Bestimmungen. Danach ist eine Zollerhöhung davon abhängig gemacht, baß der Richtpreis von 70 Mark unterschritten wurde. Diese Voraussetzung ist durch das Abgleiten der Schweinepreise aus etwa 45 Mark gegeben. Der Fleischzoll ist im bisherigen Verhältnis zum Viehzoll festgesetzt worden.
Für Hafer wird der Zoll aus 16 Mark für den Doppelzentner erhöht. Für den für die landwirtschaftliche Pro- duktronsumstellung unentbehrlichen Lcguminoscnbau sind »Lie erfordeMchen ZollerhLhungen voTgenummen, und War für Speiseerbsen auf 20, für Futtererbsen und Bohnen auf 8, für ungereinigte Linsen auf 6 und für peinigte auf 8 Mark. Für Futterbohnen, Lupinen und Wicken wird der Zoll aus 5 Mark bemessen. Für Gante tritt in der Zeit vom 16. Oktober bis 31. März eine Erhöhung des Zolles aus 2,10 Mark für das Stück oder Mark für den Doppelzentner ein. Die Zwischenzölle lttl Speck und Schmalz werden aufgehoben. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Maß. nähme wird noch bestimmt werden.
Diese Maßnahme bedeutet einen weiteren Schritt auf dem -^>ege zu einer Besserung der Lage der landwirtschaftlichen r e d e l u n g s p r 0 d u k t i 0 n, die nachdrücklich gefördert werben muß, zumal sie weit überwiegend auf den mittleren unv kleineren bäuerlichen Betrieben beruht und für die ^ripenzgrundlage dieser Betriebe und der Landarbeiter ent- icheidend ist.
Gleichzeitig wird der Reichsminister für Ernährung und ^IP^afl v"u allen zur Verfügung stehenden Mitteln Gebrauch machen, um einer
öcnt Verbraucherschutz nach dem Gesetz vom 28. März 1931 widersprechenden Preisentwicklung vorzubeugen.
Sorge tragen, daß die Länderregierungen darüber d'e Handelsspanne auch in den Gemeinden "Urd, in denen im Gegensatz zu anderen Gemeinden der Handelsspanne noch nicht in ausreichendem 7<-be ersolgt ist. Bei Fleisch wird dies um so leichter sein, aimm^ ^rhdhung der Zölle für Speck und Schmalz hierfür 18 Voraussetzungen schafft. Weiter wird alles ge- । um eine ungerechtfertigte Heraufsetzung des Brotpreises zu verhindern um/nt/.^ângig zu machen. Es ist eine Reihe von Matz- neu emgeleitel, die es ermöglichen werden, aus den M e h l-
Die erschütterte Zwingburg.
Revisionsangfi.
Französische Nervosität.
. ^ ist eigentümlich: Auf das entwaffnete, wirtschaft- 9 geschwächte Deutschland starrt der „Sieger" Frankreich vie gebannt hin und beobachtet argwöhnisch jede seiner Legungen. Merkt es, daß sein allzu kunstvolles Vet- i Her Gebilde auf Sand gebaut ist und fürchtet es, aß ein Stoß von Deutschland ausgehen könnte, der die Zwingburg zum Zusammenbruch bringen könnte? Eine geradezu krankhaft aninutende Furcht vor allem, was -eugchland außen- oder innenpolitisch unternimmt, zeigen d r ^s französischen Politik immer wieder die „b e -
° 111 e S i ch e r h e i t", gibt dann den Vorwand ab für <'i.nvahrungen, Einsprüche und Proteste gegen deutsche bni« Damnen, die ein Gott sei Dank wieder allmählich auf- , staatliches Selbstbewußtsein und ein im >'en öinne „eigenmächtiges" Vorgehen zeigen.
n te'^ möchte auf jeden Fall den Krampfzustand erbrüt ’ den das Versailler Diktat geschaffen hat, aufrecht h J und will nicht sehen, daß im Grunde genommen liri- u ng. öer Weltgeschichte die Grundfeste oon „Zwing bereits gefährlich erschüttert hat.
p. Ausführungen, die Reichsbankpräsident Dr.
9 ,e * uuf der Generalversammlung der Reichsbank in V - ^^Wirtschaftskrise gemacht hat, hat jetzt wieder lebhaftes Echo gefunden. Sie wird von lind Ast • Uttern in großer Aufmachung wiedergegeben V n gemein als die Einleitung eines neuen scharfen vaaandakeldzuaes acaen die Repa
preis so einzuwirken, daß er eine sichere Grundlage für die entsprechende Berechnung des Brotpreises liefern wird. Auch ist vorgesehen, die
Bestimmungen des Brotgesetzes aufzuheben, durch die die Bewegungsfreiheit des Mühlen- und Bäckereigewerbes zum Nachteil der Brotpreisbildung eingeengt wird. Die Lage des Getrcidemarktes bietet nunmehr die Möglichkeit hierzu.
*
Unter den aufzuhebenden Bestimmungen des Brotgesetzes ist im wesentlichen die Bestimmung über die Ausmahlungsquote für Roggen zu verstehen, sowie kleinere Bestimmungen über Art und Beschaffenheit des Brotes. Die Aufhebung macht ein neues Gesetz notwendig, das unter Zuhilfenahme des Artikels 48 erlassen werden dürfte. Bestehen bleiben die Bestimmungen über den Deklarationszwang, über die Kartoffelmehlbeimischung sowie über das Brotgewicht. Die hier vorgesehenen Maßnahmen sind nicht zu verwechseln mit dem Vermahlungszwang für Weizen, der sich auf,ein besonderes Gesetz stützt und der nach wie vor bestehen bleiben soll. Die von verschiedenen Seiten geforderte Aufhebung des Nachtbackverbots soll zunächst noch nicht vorgesehen sein. Es scheint aber trotzdem, daß das Verbot zu einem späteren Zeitpunkt fallen soll. Obwohl die
Frage des Weizenzolls
in der amtlichen Mitteilung unmittelbar nicht angeschnitten worden ist, besteht nach wie vor die Absicht, den Weizenzoll für ein bestimmtes Kontingent herabzusetzen. Zeitpunkt und Ausmaß dieser Maßnahme hängt >e- doch von dem Ergebnis der obengenannten innerwirtschaftlichen Maßnahmen im Interesse des Verbraucherschutzes ab, über die mit den in Frage kommenden Wirtschaftsorganisationen. noch besondere Verhandlungen vorgesehen sind.
über den Butterzoll ist die Entscheidung noch offen geblieben, da noch Verhandlungen geführt werden mit den Ländern, die an der Buttereinfuhr nach Deutschland besonders interessiert sind.
Der Vorstand der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion nahm einen eingehenden Bericht über die Unterredung der Fraktionsvertreter mit dem Reichskanzler entgegen. Im Vordergrund der Aussprache standen die Frage der Brotpreiserhöhung und die von der Regierung geplanten Maßnahmen zur Senkung der Brotpreise sowie die beabsichtigten Zollerhöhungen für H a f e r , Speck und Schmalz. Es wurden starke Zweifel geäußert, ob sich die von der Regierung in Aussicht genommenen Maßnahmen zur Senkung der Brotpreise auch als wirksam erweisen würden. Auch die Absichten der Regierung auf sozialpolitischem Gebiete wurden stark kritisiert.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage der Einberufung des Reichstags erörtert; man will dazu Stellung nehmen, sobald man konkrete Pläne der Regierung vor sich sieht. Dem jetzt vorliegenden k 0 mmutt i st i s ch e n Antrag auf sofortigen Zusammentritt des Reichstags werden die Sozialdemokraten noch nicht zustimmen. Der Ältestenrat wird zur Beschlußfassung über diesen Antrag am Mittwoch, den 6. Mai, zusammentreten. Präsident Löbe wird der Sitzung nicht beiwohnen, da er zum Kuraufenthalt nach Bad Mergentheim fahren mußt an seiner Stelle wird Vizepräsident von Kar- dorfs die Sitzung leiten.
rationen angesehen. Man wirft die Frage auf, ob diese Ausführungen die Informationen bestätigen, nach denen die Reichsregierung nicht den Monat Juni vorübergehen lassen werde, ohne die gesamte Reparationsfrage aufzurollen. In diesem Zusammenhang zeigt man sich in französischen Kreisen auch über die Besprechungen beunruhigt, die Dr. Brüning und Dr. Curtius in der letzten Zeit mit dem amerikanischen Botschafter in Berlin hatten, und in denen man den Versuch der Reichsregierung erblickt, Amerika an der Revision der Reparationen zu interessieren. Man glaubt, daß der Botschafter im Namen von Dr. Brüning und Dr. Curtius der amerikanischen Negierung die Bitte unterbreiten werde, Amerika möge die Initiative ergreifen, eine internationale Aussprache über die Erleichterung der Lasten des Young-Planes herbeizuführen. Auch in englischen politischen Kreisen ist man dieser Ansicht, doch betont man hier zustimmend, Deutschlands stärkster Beweisgrund sei, daß die Erhöhung des Goldwertes und der Sturz der Preise die Lasten der Reparationen und auch aller internationalen Schulden um 3 () Prozent e r h ö h t habe. Unter diesen Umständen sei es ganz richtig, daß Deutschland zunächst an die größte Gläubigermacht und den Besitzer des größten Goldvorrats heran- trete, um sich dessen Mitarbeit zu vergewissern.
Hier ist Frankreich allerdings nur aus Vermutungen angewiesen und infolgedessen noch nicht in der Lage, etwas Positives zu unternehmen, aber es fürchtet, daß es ihm hier so gehen könnte, wie mit dem deutsch-österrei- chlschen Z 0 l l a b k 0 m m e n . wo es zu seinem großen
Ärger, aber vollkommen berechtigt, vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Schnell genug hat es ja gegen diesen Versuch einer Zollunion seine Gegenaktion eingeleitet, und Briands Gegenvorschlag gegen das deutsch-österreichische Zollabkommen wird bereits in den allernächsten Tagen durch die diplomatischen Vertreter Frankreichs den verschiedenen europäischen Regierungen übermittelt werden. Der Ministerrat nahm bereits Erklärungen Briands entgegen, die sich auf die Methoden für den Absatz der Getreideüberschüsse und die Absatzmöglichkeiten der Jnvustrieerzeugnisse bezogen. Die finanzielle Unterstützung fand ebenfalls weitestgehende Berücksichtigung. Die verschiedenen interessierten Ministerien haben sich inzwischen eingehend mit dem Vorschlag befaßt, der nach Annahme durch die beteiligten Ministerien sofort den diplomatischen Vertretern Frankreichs im Ausland zur Weitergabe an die Regierungen zugänglich gemacht wird.
Man sieht, es ist sehr schnell gegangen mit dem Briandschen Gegenprojckt und kaum hat Curtius seine Karte aufgedeckt, so wirft Briand die seine dazu, mit der er zu stechen glaubt. Alle Maßnahmen Frankreichs gegen Deutschland zeigen eine übereifrige Hast, wie sie jemand zeigt, der sich nicht mehr ganz sicher fühlt
Die Mi des deutschen Waldes.
(230. Sitzung.) tt. B e r l i n, 30. April.
Der Preußische Landtag setzte auf Antrag der Deutschnationalen und der Deutschen Volkspartei einen
Untersuchungsausschuß zur Prüfung der Verwirtschaftung öffentlicher Gelder im Wohnungsbau
ein. Der Ausschuß soll seine Beweiserhebung auch auf die Prüfung der Beziehungen erstrecken, die zwischen amtlichen bzw. halbamtlichen und privaten Unternehmungen bestanden haben oder noch besteben. Das Haus setzt hierauf die allgemeine
Aussprache zur zweiten Lesung des Forsihaushalts
fort. Abg. Bruhn (Komm.) wendet sich gegen den Lohnabbau in den staatlichen und privaten Forstbetrieben.
Abg. Meyer-Hermsdorf (Christlichsoz. Volksdienst) kritisiert gleichfalls die Lohnpolitik bei den Forstarbeitern. Gegen die russische Holzeinsuhr müßten wirksame Maßnahmen getroffen werden.
Abg. Kraft (Soz.) ist der Ansicht, daß von erhöhten Holz- zöllen lediglich die großen Waldbesitzer Vorteil haben würden, während die übrige Holzwirtschaft darunter zu leiden hätte. Die Krise auf dem Holzmarkt sei ein Teil der allgemeinen Wirtschaftskrise.
Abg. Gieseler (Dtn.) wünscht Erhöhung dei Holzzölle. Bei unseren heutigen Holzpreisen seien Maßnahmen auf dem Gebiete der Handels- und Zollpolitik erforderlich, um die Forst- wirtschaft wieder rentabel zu machen.
In den Forsthäusern sei die Not bereits Stammgast geworden; eine Erhöhung der Stellenzulage für Förster sei daher erforderlich.
Abg. Jacoby-Rafsauf (Ztr.) erklärt, daß der Landwirtschaftsminister Steiger auch in der Forstwirtschaft Mustergültiges geleistet habe.
Äbg. Werdes (Landvolks begrüßt den Grundsatz sparsamer Wirtschaft auch für tue Forstverwaltung. Er ersucht die Staatsforstverwaltung, auch ihrerseits Brennholz auf Ratenzahlungen zu verkaufen
Abg. Schmelzer (Ztr.) meint, die Reichsbahn müsse insbesondere Verständnis für die notwendigen
tariflichen Erleichterungen für den Holztransport aufbringen.
Landwirtschaftsminister Steiger schildert die Maßnahmen, die er zum Schutze gegen die Holzbeschädigung durch Wild getroffen habe.
Der Oberlandforstmeistcr beantwortet dann die Große Anfrage der Deutschnationalen, die sich gegen
die Entlassung des Staatsoberförsters Bütow
in Sorau ohne Pension aus dem Staatsdienst wendet. Er betont hierbei u. a.: Obgleich dem Oberförster Bütow der Beschluß des preußischen Staatsminlsteriums vom 25. Juni 1930 betreffend Betätigung von Beamten in der Nationalsozialistischen Partei bekannt war, hat er nach wie vor die Versammlungen dieser Partei in seiner Dienstkleidung besucht und am 13 September 1930 an einem Fackelzug dieser Partei in voller Dienstkleidung teilgenonimcn. Das Dienststrafgericht bei der Regierung Frankfurt a. d. O. hat durch Urteil vom 22. November 1930 auf Dienstentlassung erkannt.
Die Abstimntungen finden am 5. Mai statt.
Bei der zweiten Beratung des
Diätcnkürzungsgesctzcs für die Landtagsmitglieder
erklärt Abg. Leinert (Soz.), es sei in der Öffentlichkeit Kritik daran geübt worden, daß der Landtag erst letzt die Diätenkürzung beschließe, während der Reichstag diesen Beschluß bereits am 1. November v. I. gefaßt habe. Demgegenüber sei darauf hinzuweisen, daß auch die Mitglieder des Preußischen Landtages bereits seit dem 1. November auf 20 Prozent ihrer Diäten verzichtet hätten und jetzt lediglich die gesetzliche Festlegung uachgcholt werde.
Die dritte Beratung der Vorlage wird ebenso wie die namentliche Abstimmung über den Antrag der Deutschen Fraktion aus den 5. Mai vertagt.
Der Gesetzentwurf über die Kürzung der Auf- iv a ii d s e n t s ch ü d i g u n g der S t a a t s r a t s Mitglieder, wonach diese ein Tagegeld von 30 Mark statt bisher o7,50 Mark erhalten, wird endgültig verabschiedet.
Das Haus vertagt sich auf den 4. Mai.
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* Das Reichskabinett ist zu einer Einigung über die Agrar- zollfragen gekommen. "
* Ein Schadenersatzanspruch gegen das Reich über viele ' "°' MrMUWtafu», wird
T°d-Ä«NL “ «°uI-,°» h« mehrere hu„d°n
93ci j?cr Explosion in einem brasilianischen Marinelaba- getöü“^ vorläufigen Meldungen etwa 50 Personen