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Sulzaer Anzeiger

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Deutscher Zeitungsver.

^ 1931

:§rankfurta. M. Nr. 16009

Schlußkampf in Genf

Keine Offenlegung der Rüstungen.

Nur Mitteilungen über den Nüstungsstand.

Der Völkerbundrat hat ben Antrag der deutschen Regierung aus Offenlegung sämtlicher Rüstungen noch vor der Abrüstungskonferenz abgelchnt und eine Entschließung angenommen, nach der der Völkerbundrat nicht die Macht­befugnisse hat, von den Regierungen eine Bekanntgabe der Rüstungen zu verlangen, sondern den Regierungen, die an der Abrüstungskonferenz teilnehmen werden, lediglich an rät, der Abrüstungskonferenz die notwendigen Mitteilun­gen über den gegenwärtigen Rüstungsstand zu geben.

Dr. Curtius gab seinem großen Bedauern über diesen Beschluß Ausdruck und hob hervor, daß diese Stellungnahme des Rats nicht mit den Satzungen in Einklang zu bringen ist, in denen es heißt, daß die Staaten sichin offenster und vollstänvigster Weise" ihre Rüstungselemente anzugeben haben. Aus der anderen Seire wolle er jedoch nicht so weit gehen, durch Ablehnung des Berichtes das Zustandekommen der er­forderlichen Einstimmigkeit zu verhindern und damit eine, wenn auch unzureichende Maßnahme zur Durchführung der Entschließung des Rates vom 24. Januar d. J. unmöglich zu machen Er enthalte sich daher der Stimme.

Die Vertreter von Norivegen und Irland waren für den deutschen Antrag eingetreten.

Henderson hatte erklärt daß die englischen Vorschläge der Abrüstungskonferenz nicht das Recht nehmen, die notwendigen Auskünfte über die Rüstungsangaben von Den einzelnen Mächten zu verlangen

Der Rat hat damit einen Beschluß gefaßt, der im offenen Widerspruch zu den Bestimmungen des Völker­bundpaktes steht, in dem ausdrücklich auf Wunsch Wilsons die Verpflichtung zur uneingeschränkten Veröffentlichung des gesamten Rüstungsstandcs der einzelnen Länder fest-

S wird. Der Beschluß bedeutet ferner eine schwere

rdung der kommenden Abrüstungskonserenz, die nicht in der Lage sein wird, einen Vergleich des Rüstungs- slandes vorzunchmen. Damit ist die entscheidende Grund- loge des gesamten Abrüstungsproblems vom Völkerbund rat selbst auss schwerste erschüttert worden.

*

Sie deutschen Minderheiten in Polen.

Im September Prüfung des polnischen Berichts.

Nach Erledigung der Abrüstungsfragen im Völker­bund übergab Dr. Curtius den Vorsitz an Henderson und gab eine Erklärung zur Behandlung des polnischen Berichts über die Durchführung der vom Rat be­schlossenen Maßnahmen zur Erleichterung der Lage der deutschen Minderheit in Polen ab.

Dr. Curtius erklärte, daß er den Bericht erst so spät er­halten habe, daß er nicht in der Lage gewesen sei, »hn so ein- gchend zu prüfen, wie cs seiner Verantwortlichkeit entspreche. Dr. Curtius sagte weiter: Der polnische Bericht enthält zwar in dieser Richtung einige Reden und Erlasse, und cs wird auch auf einzelne Maßnahmen fange Wiesen, die sich im wesent­lichen innerhalb der polnischen Verwaltungsorganisation ab­gespielt haben; aber diese Reden und Erlasse der Polen reichen noch nicht aus, heute schon festzustcllcn, daß wirklich das Ven- lrauen der Minderheit wiederhergestellt ist und daß nunmehr normale Beziehungen zwischen der Minderheit und der pol­nischen Regierung bestehen. Ich glaube daher, heute noch nicht zu einem abschließenden Ergebnis kommen zu können, und bitte deshalb, die Beratung der Angelegenheit auf die Rats- tagung im September zu vertagen.

; Nach den Erklärungen von Dr. Curtius fand

i eine bewegte Anssprache

gen Beschluß fasse, so bestehe die cheit sehr schwere Bedenken gegen ngen des Völkerbundrats erheben

fall Der Vertreter Polens, Sokal, erklärte, daß er den deut- ichen Pertagungsantrag kategorisch ablehne. Die polnische Regierung habe loyal und gewissenhaft die ihr auferlegten Verpflichtungen des Völkerbundrates erfüllt. Die normale Lage

>n Oberschlesien sei Wiedechergestellt. Die Zusammenarbeit 11111 der Minderheit zeiae wesentliche Fortschritte.

,, Der Vertreter Frankreichs, Staatssekretär Poncet, lehnte Wann den deutschen Vertagungsantrag ausdrücklich ab, eben- der südslawische Außenminister Marinkowitsch.

Dr. Curtius betonte demgegenüber: Falls der Volker- mmdrat jetzt einen endgültigen Möglichkeit, daß die Minders,

abschließenden Feststellungen des Vv»w------ tonnte. Der Völkerbundrat dürfe sich dem unter feinen Um« Wen aussetzen. In dem Bericht der polnischen Regrerung werde der deutschen Minderheit

der Vorwurf der Fälschung von Dokumenten

und illoyalen Verfahrens gemacht. Dr. Curtius erklärte, er tonne im gegenwärtigen Augenblick kein abschlteßendes Urteil Set geben, ob tatsächlich, wie die polnische Regierung be- ,^üt, die vom Völkerbundrat an Polen gestellten Fordc- vollständig burdjgefübrt worden seien.

Schließlich nahm der Völkerbundrat den deutschen Antrag ^.Vertagung der Prüfung des polnischen Obcrschlestcn- vercchts einstimmig an. , 1 _

e Vertreter der französischen und der polnischen erklärten, sie sähen sich gezwungen, ihre Opposition den deutschen Vertagungsantrag zurückzuztehen, da cs »so» in seiner Eigenschaft als Ratsprastdent die etw 1 "unlge Annah,ne des deutschen Antrages gewünscht habe.

Henderson tadelt Polen.

@hm?ttbctfdh erklärte, er empfinde weitestgehende Äathie für den deutschen Standpunkt. Die Berlik ^kgierung sei durchaus zu tadeln, daß hc diesen so spät cingercicht habe, und könne nicht erwarten, daß einen *!Viner so schwierigen Angelegenheit in kürzester Frist RMt?^luß fasse. Dr. Curtius sei durch die Leitung der schiiMMng sowie durch die Verhandlungen un Europa Aus- 3cit hnf, "Mlnstek gewesen, daß er unmöglich die notwendige fahrt slodnt können, den polnischen Bericht zu prüfen. Er witinS -rnste Zweifel, ob der Völkerbundrat in einer so ^una»»Ükk "Gelegenheit jetzt bereits eine endgültige Enlfchei- Er lehne jedoch ans das nachdrücklichste Brests Klärung der polnischen Regierung ab, daß sie letzt Verantwortung für die Folgen eines Vertagungs- u ablehne.

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

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Fulda, Dienstag, 26. Mai

Die Polnische Regierung dürfe sich unter keinen Umständen der Verantwortung ent­ziehen.

. rtagi . .

scheine daher als uni sodann als Präsident

Die Vertagung der Oberschlesiensrage auf den September er- unbedingt notwendig. Henderson erklärte t des Rates, er nehme an. daß sein Vcr- tagungsantrag auf keinerlei Widerstand stoße, und ging sofort zum nächsten Punkt der Tagesordnung über.

Diese unerwartete Wendung rief im Saale größte Überraschung hervor. Die Annahme des deutschen Ver- tagungsantrages durch den Rat führte sodann zu einem pol­nischen Gegenzug. Der polnische Vertreter beantragte unver­züglich Vertagung der Frage der Zulassung zu den deutschen Minderyeitenschulen in Oberschlesien mit der gleichen Begrün­dung, wie sie Dr. Curtius vorgebrachi hatte. Er habe keine genügende Zeit gehabt, das für die deutsche Minderheit günstig ausgefallene kürzliche Gutachten des Haager Gerichtshofes zu prüfen.

*

Zum dritten und letzten Piale.

mmen vom 24. März 1930 abgeschlossen he? Konferenz einzuberusen. Der Generalsekrelä

Der Rai beschloß, die bereits zweimal erfolglos zusam­mengetretene Zollwaffen stillstandskonserenz, die das Handelsabkommen vom 24. März 1930 abgeschlossen, zu einer neuen Konserenz einzuberufen. Der Generalsekretär des Völkerbundes wird beauftragt, die Einladung zum ge­

gebenen Zeitpunkt vorzunehmen.

*

Anrufung des Haager Gerichtshofes.

Im Rat gelangten die Beschwerden der deutschen Regie­rung gegen die litauische Regierung zur Verhandlung, in denen Litauen in verschiedenen Fragen ein Bruch des Memelstatuts vorgeworfen wird. In den Streitpunkten zwischen Deutschland und Litauen, den Kriegszustand im Memelgebiet und die rzrage der Gerichtshoheit, beschloß der Rat im ordent­lichen Gerichtsverfahren ein Urteil des Internationalen Haager Gerichtshofes herbeizuführen, inwieweit die von der litauischen Negierung eingenommene Haltung den Bestimmungen deS Memelstatuts entspricht.

Kein besonderer Schutz für Polen inDanM

Ein Zwischenfall auf der Ratskonferenz.

Im Völkerbundrat gelangte die Danziger Frage zur Ver­handlung. Der Rat nahm zunächst einstimmig einen von Hen­derson vorgelegten Bericht an, in dem es u. a. heißt, daß nach Auffassung des Völkerbundkoinmiffars in Danzig keinerlei Ver­anlassung für Polen vorliegt, einen militärischen Schutz für die polnischen Interessen in Danzig auf Grund der Ratsentschei­dung von 1921 zu verlangen. Der Bericht Hendersons spricht dann Gravina das Vertrauen aus und sieht sodann eine neue Regelung vor, in der die bisher von Danziger Seite scharf umstrittene Macht des Völkerbundkommissars neu geregelt Wirh. Am.SchluLPer Beratung kam es zu einem.Zwischensall,

Jm Zeichen des deutschen Volkstums

Segensreiche Arbeit des VDA.

Die Tagung in Aachen.

Im reichbeflaggten Aachen hat die Tagung des VDA. mit einer Sitzung des Hauptausschusses ihren Anfang genommen. Nach Begrüßungsworten durch Prof. Hofs, Den Vorsitzen­den Der Ortsgruppe Aachen, sprach Prof. Ammende-Wien über Die Lage der deutschen Volksgruppen in Europa". Er betonte, daß au der Spitze aller am Nationalitätenproblem interessierten Völker mit über neun Millionen Minderheitenvolksgenossen Deutschland marschiert. So ist es selbstverständlich, daß

das deutsche Volk Träger des europäischen Volkstums­gedankens

sein muß. In dieser Richtung besteht geradezu eine Mission des deutschen VolksU - is zum besten der europäischen Friedens- gestaltung. Daran schloß sich ein Vortrag von Universitäts­professor Dr. Kühnemann-Breslau an überDeutscher Osten deutscher Westen". Der Redner gedachte hierbei besonders der kulturellen Arbeit des Deutschen Ordens im Osten und der deutschen Siedlungen in Siebenbürgen. Wie die Liebe des Rheins in jeder deutschen Seele lebt, sollten die Westdeutschen um die Schönheit des deutschen Ostens wissen. Der deutsche Volksstaat will werden, aber als der Volksstaat des einigen nationalen Willens. Er wird

das Herz Europas und seiner Freiheit

sein. Es wird als ein Weltreich des deutschen Geistes alles Deutsche auf dem Erdenrund zusammen fassen in einer Einheit der Gesinnung. Er wird statt des Reiches der Lüge, des Unrechtes und der Gewalt, das die Welt jetzt ist, das Reich der Wahrheit, des Rechtes und der Liebe fein, und da­durch das wahre Friedensreich aus Erden begründen. Der Volksverein der Deutschen, der Verein für das Deutschtum im Ausland, grüßt die Deutschen in aller Welt als die Träger des fontmenben deutschen Reichsgcdankens, als die Einheit des deutschen Westens und des deutschen Ostens.

Aus einer Pressetagung teilte Admiral Seebohm mit, daß Reichsminister a. D. Geßler die Wahl als

Vorsitzender angenommen

habe und brachte ein Schreiben zur Verlesung, aus dem zu er­sehen ist, daß auch der neue Vorsitzende die alten bewährten VDA.-Psadc gehen wird.

Besonders erfreulich sei cs, daß die Breffe von allen Seiten, von links und rechts, ohne Ansehen der Partei und der Konfession die VDA. Arbeit unterstützt. Ohne die Presse wäre der VDA. nicht geworden, was er ist: Ohne Presse fein VDA. Studiendirektor i. R. Robert Treut gab Gedanken, Eindrücke und Erfahrungen aus seiner siebenjährigen

VDA.-Arbcit in den Vereinigten Staaten.

Seiner Ansicht nach kann man drüben von keinem sterbenden Deutschtum sprechen. Zwar hat die deutsche Sprache durch die Kriegsverfemung schwere Einbuße erlitten, heute geht aber eine Reaktion zu ihren Gunsten von der Jugend selbst aus. Alle deutschen Kulturbestrebungen in den Staaten tollten von uns

8. Jahrgang

da Henderson ernarte, er richte den dringenden Appell an den Danziger Senat, im eigensten Interesse alle Möglichkeiten zu vermeiden, aus denen sich Unruhen ergeben könnten. Insbe­sondere schlössen Demonstrationen nationalsozialistischer Orga­nisationen auf Danziger Gebiet gefährliche Risiken in sich. Das gao Curtius Veranlassung, festzustellen, des Völkerbundrates, daß von s

sstzustellen, und zwar im Namen beiden Seiten die erforderliche Unparteilichkeit gewahrt werden und dafür Sorge getragen werden müßte, daß es zu keinerlei Provokationen komme.

Polen greift Curtius an.

Wegen seiner Amtsführung als Ratspräsident.

als bei bei

Zaleski hat Dr. Curtius in dessen Eigenschaft Präsident der Ratstagung nach Schluß Verhandlungen eine schriftliche Note übermittelt, in, er gegen die Erklärung protestiert, die der Reichsaußen­minister beim Abschluß der Ratsverhandlungen über die Danziger Frage abgab und in der Dr. Curtius die dringende Aufforderung auch an die polnische Regierung richtete, sich aller Provokationen in Danzig zu enthalten und mit allen Mitteln die Sicherheit und den Frieden auf­rechtzuerhalten. In der Note sagt Zaleski, daß diese Er­klärung den Gebräuchen des Völkerbundes widerspreche und eine Erklärung politischen Charakters darstelle, die vorher mit ihm hätte vereinbart werden müssen. Er sehe sich daher verpflichtet, ausdrücklich und offiziell gegen diese einseitige Handhabung der Präsidentschaft

durch Dr. Curtius zu protestieren.

Curtius hat darauf durch Vermittlung des General­sekretärs des Völkerbundes dem polnischen Außenminister eine kurze Antwortnote erteilt, in der mit größtem Nachdruck die Intervention des polnischen Außenministers als unbegründet und unzulässig zurückgewiesen wird.

Landvolk gegen (Luriius.

Dr. Gercke zu den Genfer Verhandlungen.

In einer Vertrauensmännerversammlung Der, Land- volkparIei in Halle sprach der Stellvertretende Vorsitzend« der Landvolkpartei, Dr. G e r e k e , M. d. R., über die durch Gens geschaffene außenpolitische Lage. Dr. Gercke erinnerte daran, daß die Landvolkpartei bei aller veraulwortungs- bewutzien positiven Einstellung zu den 'Maßnahmen des Reichs­kanzlers Brüning und des Ernährungslninisters Schic le von vornherein die schwersten Bedenken gegenüber der Weiterführung der außenpolitischen Geschäfte durch den Außen- mlnister Curtius gehabt habe. Die Landvolkpartei habe daher auch ein besonderes Mißtrauenvotum gegen den Außen­minister Curtius im Winter im Reichstag eingebracht gebabt.

Nach einer ablehnenden Stellungnahme zu dem Vorgehen Curtius' in der Frage der Zollunion und der pol­nischen Minderheitenfrage kam Dr. Gerete zu dem Schluß: Deutschland brauche wieder einen Außenminister, aus den das Wort des Freiherrn vom Stein zutreffe:In großen Situationen entscheidet der Charakter mehr als Geist und Wissen!"

aus tatkräftig unterstützt werden, ohne daß Versuche der poli­tischen Beeinflussung oder der Einmischung in die Interna des deutschamerikanischen Organisationslebens versucht werden. Der gewaltige Umschwung der öffentlichen Meinung Amerikas zugunsten Deutschlands ist aus die Betätigung des deutschen Elements drüben zurückzuführen. Auch die deutschamerikanischen Zeitungen sind wieder ein sehr beachtenswerter Kulturfaktor. Von 600 Vorkriegs­zeitungen bestehen heute nur noch etwa 250 mit rund 1,25 Millionen Abonnenten, d. h. etwa fünf Millionen Lesern. Die ganze deutsche Zeitungswelt hat unsere VDA.-Heimat und Freundschaftsarbeit Drüben einmütig begrüßt. Das ameri­kanische Deutschtum braucht jede Art der Ermutigung aus der Heimat, damit die neue Freundschaft zwischen ihm und dem Stammvolke in Europa im Interesse beider Länder erhalten und befestigt wird.

Hindenburg an die VDA.-Tagung.

Reichspräsident von Hindenburg hat den Teilnehmern an der Pfingsttagung des VDA. in Erwiderung eines Ergeben­heitstelegramms seine herzlichen Wünsche für weitere erfolg­reiche Arbeit für das deutsche Gesamtvolk ausgesprochen. Die Stadt Aachen zeigt reichen Flaggenschmuck.

*

Die Notgemeinschaft des deutschen Menschen.

Die Rheinlandkundgebung des VDA.

Auf der großen Rheinlandkundgebung, die an­läßlich der Pfingsttagung des Vereins für das Deutschtum im Auslande in Aachen stattfand, würdigte der Oberpräsidenl Der Rheinprovinz, Dr. e. b. Fuchs, in seiner Ansprache die Be­deutung der Aufgaben des VDA. und fuhr dann u. a. fort: Nicht prahlerischer und überheblicher Nationalismus schweißt die große Gemeinde des Deutschtums im In- und Auslande zusammen: der Hammer, der uns zusammenschmiedet, ist die

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Der Völkerbundrat nahm einen deutschen Antrag an, die Prüfung des polnischen Oberschlesienberichtes erst im Sep­tember vorzunehmen.

* Der deutsche Antrag auf Offenlegung der Rüstungen wurde vom Völkerbundrat verworfen.

* Das Schlagctcr-Dcnkmal ist in Düsseldorf feierlich einge­weiht worden.

* Auf der Eisensteingrube in Schmiedeseldt wurden durch niedergehendes Gestein sechs Bergleute verschüttet. Bier wurden als Leichen geborgen.