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Zul-aer /lnZeiger

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Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- und Haunetal »Zulöaer Kreisblatt Redaktion und Geschäftsstelle: Königstraße 42 Zernsprech-Rnschluß Nr.9S4 Nachdruck der mit * versehenen Artikel nur mit SeitenangabeZulSaer Fnzeiger"gestaaet.

Nr. 155 1931

Fulda, Montag, 6. Juli

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8. Jahrgang

Schwieriges Kompromiß

Der Abkommenseniwurf feriiggestelli.

Entscheidung bei Hoover.

In einer Sitzung im französischen Ministerpräsidium, an der von amerikanischer Seite Schatzsekretär Mellon und Botschaftssekretär Edge und von französischer Seite Ministerpräsident Laval, Finanzminister Flandin, Außenminister Briand und Untcrstaatssekretär Francois Poncet teilnahmen, wurde von beiden Seiten ein Abkommenseniwurf gebilligt. Dieser wurde sofort nach Washington gedrahtet. Am Montag soll die endgültige Entscheidung des Präsidenten Hoover in Paris vorliegen. Im Fall der Annahme findet die französisch­amerikanische Schlußsitzung am Montag um 15 Uhr statt.

Nach der Sitzung wurde folgende amtliche Ver­lautbarung herausgegeben: Im Laufe der Konferenz haben die französischen Unterhändler dem Schatzsekretär Mellon und dem Botschafter Edge den Wortlaut der vom Minister­rat am Sonnabend ausgearbeitetenAbkommens­grundlage" überreicht. Der festgelegte Text wird in der Nacht mit den während der gemeinsamen Verhand­lungen vorgenommenen Änderungen nach Washington ge­drahtet. Die Regierung der Vereinigten Staaten wird Montag vormittag bekanntgeben, ob sie diesen Text als mit dem Wortlaut des Hoover-Vorschlages in Einklang stehend erachtet. In diesem Falle würde die endgültige Entschei­dung noch am gleichen Tage getroffen werden. Eine neue Sitzung findet am Montag um 15 Uhr statt.

Kompromiß in allen strittigen Kragen.

Wie aus amerikanischer Quelle zu den abgeschlossenen Verhandlungen verlautet, ist in bezug auf alle strittigen Punkte ein Kompromiß erzielt worden. Für die Rückzahlung wurde angeblich eine Marimalfrist von zwölf Jahren festgesetzt. Die Frage des Garantie- s o n d s soll diplomatischen Verhandlungen beziehungs­weise einer Konferenz der Yonng - Mächte zur Lösung vorbehalten bleiben. Von anderer Seite heißt es, daß die Frage der Sa ch l i e f e r u n g e n während der letzten Nachtsitzung angeblich besondere Schwierigkeiten bereitet habe, da die französische Regierung entgegen der amerikanischen Auffassung auf ihrer Fortsetzung bestehen wollte. In welchem Sinne diese Frage gelöst worden ist, läßt sich zur Stunde nicht übersehen, da der Inhalt der nach Washington gedrahteten Abkommensgrundlage ftrena ae- heimgehalten wird.

Oer Reichspräsident an Präsident Hoover.

Anläßlich des amerikanischen Nationalfeiertages hat Reichspräsident vonHindenburganden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Hoover, ein Glückwunschtelegramm gerichtet, in dem es u. a. heißt, er hoffe aufrichtig, daß die Beziehungen zwischen den Ver­einigten Staaten und Deutschland sich immer enger ge­stalten möchten und daß die großherzige von Hoover ein- gelettete Aktion ein Segen für die ganze Welt werden möge.

*

Wichtige Kabineitsberaiung.

Einberufung des Generalrats der Reichsbank.

Das Reichskabinett trat zu einer Besprechung über die allgemeine Finanz- und Wirtschaftslage zusammen. An den Beratungen hat Reichsbankpräsident Luther maß­geblichen Anteil genommen.

Im Zusammenhang mit dieser Sitzung steht die so­fortige Einberufung des Generalrats der Reichsbank in­folge der durch die Verzögerung der Inkraftsetzung des Schuldcnfreijahres durch Frankreich geschaffene finanzielle Lage.

*

Geilgemeinschafi."

Unabhängigkeitstag jeder Amerikaner feiert diesen 4. Juli, in denStaaten" oder sonst in der Welt, allüberall. Den Tag, an dem die politisch reif gewor­dene Kolonie sich vom Mutterlande England lossprach. Aber das Wort war noch nicht Wirklichkeit; diese Wirklich­keit, die Befreiung selbst mußte erst schwer und har, erkämpft werden und so manches Mal schien es, als ver­möchte England doch den jungen amerikanischen Staat wieder in die Unfreiheit zurückzuzwingen.

Es ist eine Art Höflichkeit des Schicksals, daß die Aktion des amerikanischen Präsidenten Hoover gerade am 4. Juli doch noch zu einem Erfolg führte, daß an diesem Tage die schwierigen Verhandlungen zwischen Amerika und Frankreich zu einer Art von Abschluß kamen, der immerhin aber doch eben nur ein Kompromiß dar­stellt. Nicht ganz unabhängig von Schuldenlast und Toung-Plan für die Dauer eines Jahres wurde Europa und die inneren nur zu bekanntenAbhängigkeiten" Frank­reichs waren es, die ein gutes, wohl das beste Stück des Hoover-Planes zum Teil zerbröckeln ließen: den Welt wirtschaftlichenEla n" vielleicht darf man hier einmal dieses französische Wort wählen, den eine schnelle, glatte Annahme der Grundidee Hoovers unbedingt ausgelöst hätte und auslöscn sollte. DicserElanwurdc durch Streitigkeiten um Einzelheiten zersplittert, gedämpft, zer­mürbt. Aber er ist nicht ganz zerstört worden. Denn abgesehen von einigen Schönheitsfehlern und Bedeuklich-

keilen jene Grundidee ist ja doch wenigstens einiger­maßen durch die Klippen der Pariser Verhandlungen hin­durchgeführt worden. Und darum ist doch zu hoffen, daß dasS ch u l d e n f e i e r j a h r" jetzt der Welt eine Rettungsplanke in den Fluten der Krise werden kann.

Zu hoffen ist aber auch, daß in diesem Jahr gewisse Abhängigkeiten sich lockern. Sie ganz zu zerstören, würde auch jetzt, wie am 4. Juli 1776, ein Wort allein nicht aus­reichen. Zur Wirklichkeit kann es ebenfalls erst durch Kämpfen werden; nur zu reden genügt nicht, wie es niemals ausreicht. Und daß dieses Schuldenfeierjahr be­sonders für Deutschland nur eine Atempause ist, ist auch doch schon zu allgemeiner Erkenntnis geworden.

Atempause" dieser Ausdruck ist nicht ein­mal glücklich gewählt, weil er einRasten-Wollen" in sich schließt. Wir können und dürfen aber nicht rasten am Rand des Abgrundes, in den wir hineingestürzt wären, wenn nicht die Botschaft Hoovers uns vor diesem Sturz bewahrt hätte. Aber unser Fall hätte noch so manchen mit hiNübgerissen, mit dem wir durch das Seil wirt­schaftlicher Abhängigkeiten und Bedingt­heiten verbunden sind. Stürzt erst einer in dieserSeil- gemeinschast", dann gibt es oft für die andern kein Halten mehr, nützt das allzu späteSichern" nichts. Tas hat Hoover rechtzeitig erkannt; sein Staatssekretär Mellon hat in London aus den Mitteilungen Macdonalds, aber auch aus dem nur allzu sichtbüren Äbgleiten der deutschen Reichsbank nach unten einen klaren Überblick über die Lage erhalten können. Da hat er aebandelt. zoa d..^ Seil

Englischer Flottenbesuch in Kiel

Btoei&We^ew

Feierlicher Empfang.

rilei-Feuerfchifs enigegcngesayr hier mit seinem Signaloffizier fhire", auf dem der Komma

Die englischen KreuzerDorsetshire" undNorfolk" sind, von Stockholm kommend, in den Kieler Hafen ein- gelaufen. Zur Begrüßung der Kreuzer waren die Begrüßungs­offiziere, Kapitänlcutnant Ruge und Oberleutnant zur See Godt, mit dem Boot des Hafenkapitäns den Engländern bis Kiel-Feuerschiff entgegengesahren. Kapitänleutnant Ruge ging V. 1 " "V-t an Bord des KreuzersDorset- hire", auf dem der Kommandant des zweiten britischen Kreuzergeschwaders,

R e a r a d m i r a l E. A. Astley-Rushton

feine Flagge gefetzt hatte. Oberleutnant Godt begab sich an Bord des KreuzersNorfolk", der von Kapitän C. B. P r i k -

Bord des Kreuzers k e t geführt wird.

Admiral Astley-Rushton ist nicht zum ersten Male als Gast der deutschen Marine in Kiel. Bei dem letzten britischen Flottenbesuch im Juni 1914 führte er den KreuzerSouthampton", dessen Führer er später auch in der Seeschlacht am Skagerrak war.

Als die britischen Kreuzer unter deutscher Lotsenführung die Friedrichsorter Enge erreichten, fiel von derDorsetshire" der erste Schuß des Saluts, mit dem die Engländer

die deutsche Flagge salutierten.

Die Batterie von Friedrichsori erwiderte dann die 21 Salut­schüsse der Engländer mit der gleichen Zahl. Die englischen Kreuzer liefen in den Kieler Hasen ein. Kurz darauf ging Admiral Astley-Nushton an Land, um dem Generalkonsul Shepherd seinen Gegenbesuch zu machen.

Der englische Admiral macht Besuche.

Nach einem Besuche im HotelConlinental" begab sich der englische Admiral A st l e y - R u s h t o n im Auto zum Kom-

Deutsche Front" auf breiter Grundlage'

Die Ziele des Kyffhäuserbundes.

In Königsberg «Preußen) fanden sich die Vertreter des Kyffhäuserbundes zu der Hauptversammlung zusam­men. Der ostpreußische Vorsitzende des Kyffhäuserbundes, Generalmajor K a h n e , übergab dem Präsidenten, Erzellen; von Horn, den Vorsitz. Dieser begrüßte die Ehrengäste und ging dann in allgemeinen Worten auf

die Ziele des Bundes

ein. Die Erhaltung und die Schaffung neuer Gesinnungswerte, nicht etwa parteipolitische Arbeit, gehöre zu den Aufgaben des Bundes. In längeren Ausführungen ging der Präsident auf die innen- und a u ß e n p o l i t i s cy e Lage des deutschen Vaterlandes ein. Die politische Einstellung des einzelnen habe vielfach dazu geführt, daß sich jeder

zur Kritik und zum Schimpfen berechtigt

fühle, während sich früher nur begabte Köpfe um die Politik kümmerten. Das Gebot der Stunde heiße: staatspoli­tisches, nicht parteipolitisches Denken. General von Horn erinnerte sodann an die Zollunion, wo Deutschland zum ersten Male einen selbständigen Entschluß gefaßt habe.- Es habe sich dabei allerdings auch gezeigt, daß es keinen Freund im Ausland habe.

Der Hoover-Plan sei auch aus Amerikas Angst geboren, alles zu verlieren.

Zur Innenpolitik betonte der Redner die Härten der Notverordnung, die als eine Grundlage zur Einleitung

einer Revision des Uoung Planes

allein zu verstehen seien. Die Stellung des Reichskanz­lers werde heute in Berlin so beurteilt, daß er seit Bismarck der erste Kanzler sei, der energisch und ohne nach rechts und nach links zu sehen, den Weg gegangen sei, den er für richtig halte. , .

Er erklärte dann noch, die Schaffung einer Deuls ch e n Front aus breiter Grundlage sei das Ziel des Bundes. r.cr Kyffhäuserbundes stehe über den Parteien.

straf,sicherte" es durch seine Botschaft. Es ist ihm nicht leicht gemacht worden, den Protesten entgegenzuwirken, die von dieser Rettungsarbeit nichts wissen wollten, weil die Protestler selbst sich für gesichert genug hielten.

Es ist das dritte Mal, daß Amerika entscheidend in die, Entwicklung derR e p a r a t i o n s"frage âge- grissen hat. Dawes, Doung und Hoover sind die Namen, die über den einzelnen Etappen dieser Geschichte stehen. Immer sreilich waren es nur Kompromisse, keine radikalen Lösungen dieses aus dem Europa der Nach­kriegszeit und nun auch der Welt lastenden Problems, dessen Gefahren durch die Weltwirtschaftskrise derart ver­vielfältigt wurden, daß Amerika als wichtigster Träger dieser Weltwirtschaft das Zittern und Beben des Bau­werks schon fast überdeutlich verspürte. Auch jetzt wieder geschah nur ein Anfang, erfolgte der Aufschub einer Lösung, die doch einmal kommen muß. Man braucht auf Einzelheiten nicht allzusehr zu achten, über Buchstaben des jetzigen Kompromisses nicht zu stolpern; denn im Mittel­punkt steht doch die nackte Tatsache, daß der Doung-Plan ein Jahr lang außer Kraft gesetzt ist. Damit ist der Be­weis geliefert die Amerikaner haben es in Hoovers Botschaft festgestelli und alle Gläubigermächte stimmten schließlich zu, daß der Doung-Plan eben nicht so durchzuführen ist, wie seine Väter es geglaubt haben Die Weltwirtschaftskrise hat dieUnabänderlich­keit" des Wortes von Paris und dem Haag beiseite­geschoben und dasheilige Recht der Verträge" als eine Buchstabengläubigkeit erkennen lassen, die mit Geist, mit weltwirtschaftlicher Lebensnotwendigkeit nicht das geringste zu tun hat, sich aber freilich noch nicht als ge­schlagen ansieht. Jedoch auch jetzt noch hat der Satz seine Richtigkeit nicht verloren, daß der Buchstabe tötet, der Geist aber es ist, der lebendig macht.

manbogebäube am Düsteren Brool, um Dem «Lyes ver marine* station Der Ostsee, Vizeadmiral Hansen, einen Besuch zu machen. Anwesend waren der Ebes des Stabes, Konter­admiral Groos, sowie die Herren des Stabes und der Inspektion. Nach kurzem Verweilen fuhr der Admiral zum Schloß, wo ihn der Oberpräsident Kürbis empfing. Vom Schloß begab sich der Admiral zum Rathaus, um dem Oberbürgermeister Dr. Lüken seine Aufwartung zu machen. Der englische Geschwaderchef fuhr dann zur Vineta- brücke zurück.

Von dort fuhr er in seinem Boot zum Linienschiff Schleswig-Holstein", auf dem der deutsche Flottenchef, Vizeadmiral Oldekop, seine Flagge gesetzt hatte. Beim Anlegen des britischen Bootes am Fall­reep trat die Wache unters Gewehr. Gleichzeitig wurde der Salut von 13 Schuß abgegeben. Der englische Admiral wurde von Admiral Oldekop empfangen, in Dessen Begleitung sich außer den Herren seines Stabes der Befehlshaber der Aufklâ- rungsstrcitkräfte, Konteradmiral Albrecht, sowie Die Kommandanten und Chefs aller im Hafen liegende» Schiffe befanden.

Oie deutschen Gegenbesuche.

Nachdem der englische Admiral seine Besuche gemacht hatte, fuhr der Flottenchef Vizeadmiral Oldekop vom Linien­schiffSchleswig-Holstein" zum britischen FlaggschisfDorset­shire", um dem britischen Admiral seinen Gegenbesuch zu machen. Kurz nachdem er den britischen Kreuzer wieder ver­lassen hatte, legte das Chefboot des Stationskommandanten am Fallreep derDorsetshire" an, und Vizeadmiral Hansen begab sich zum Besuch des Admirals Astley-Rushton an Bord. Beim Eintreffen der deutschen Admirale wurde je­weils der Salut von 15 Schuß gefeuert. Auch der Oberpräsident fuhr zum englischen Flaggschiff hinüber, um den Besuch des englischen Admirals zu erwidern, ebenso der Oberbürger­meister von Kiel.

Jm Rahmen der Königsberger Tagung des K n f f - Häuserbundes sand eine Tagung der Landesgruppe Preußen des Verbandes der K r i c g s b e s ch ä v i g , e n und Kriegerbinterbliebenen des Deutschen Rcichskrieger- bundes Kyffhäuser statt. Nach dem Geschäftsberickl bat der Auf- und Ausbau der Organisation des Verbandes in den letzten beiden Jahren ständig zugenommen. Im weiteren Ver­lauf der Tagung wurde eine Entschließung angenommen, die sich gegen die

untragbaren Vorschriften der Notverordnung richtet, soweit sie die Kriegsbeschädigten und die Kriegerhinter­bliebenen betrifft. . .

Daraus fand die Hauptversammlung der Deutschen Kriegerfechlan statt statt. Der Vorsitzende.Amann, konnte unter den Anwesenden auch den Pranventen bey Kyn häuserbundcs, General a. D. von Horn, begrüßen.

Die feit 1884 bestehende Deutsche Knegersechtanstatt hat bekanntlich die Ausgabe, Mittel zur Ausbildung, Pflege und Erziehung deutscher Kinder zu beschatten die in den Kriegerwaisenbäusern der Deutschen Kriegerwohlsiihrtügemcln- schasi untergebracht sind.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Das Reichskabinett hielt eine Besprechung über die allge­meine Finanz- und Wirtschaftslage ab.

* Zwei englische Kreuzer sind zu einem Besuch in Kiel ein- getrossen, wo sic feierlich empfangen wurden.

* Im Zndustriespionagcprozetz Leunawerk sind mehrere An- geklagie zu hohen Zuchthausstrasen verurteilt worden.

* In Mainz wurde die Weihe des Stresemann-Ehrenmals vollzogen.

* In Königsberg l Preußen) fand die Hauptversammlung des Kyffhäuserbundes statt.