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Zuiöaer /lnzeiger

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Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg Zul-a- un- Haunetal * Iulöaer Kreisblatt

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Nr. 176 1931

Fulda, Donnerstag, 30. Juli

8. Jahrgang

Um Geld und Brot

Vor schweren Aufgaben.

Die englischen Minister sind nun ab gereist, der Besuch der französischen Minister in Berlin liegt noch in weiter Ferne, auch der Besuch der deutschen Minister in Rom ist noch ungewiß. Es ist gut, daß unsere Reichsminister nach all den Konferenzreisen und Besuchen endlich die Hände frei bekommen, um sich ganz den Aufgaben imJnnern zu widmen. Hilfe von außen haben wir ja nicht zu er­warten, das steht nun als Ergebnis aller Besuche fest, ja vielleicht ist das wenige, was in London für uns heraus- gefommen ist, noch gefährdet, weil die gerissene franzö­sische Geldpolitik auch die Engländer in Geldverlegenheit gebracht hat. In normalen Zeiten könnte uns das gleich­gültig sein, aber jetzt, wo wir darauf bauen, daß die eng­lischen Bankiers ihre Kredite in Deutschland nicht zurück­ziehen, ist der englisch-französische Finanzstreit für uns nicht unbedenklich. Vielleicht zielt auch hier die franzö­sische Politik nur darauf ab, unsere Schwierigkeiten noch zu erhöhen.

Das alles ist Grund genug für die Reichsregierung, jetzt mit voller Kraft an die Arbeit zu gehen, damit die deutsche Wirtschaft wieder auf die Beine kommt. Das wichtigste ist, darüber besteht nur eine Meinung, daß der Zahlungsverkehr so schnell wie möglich voll in Gang gesetzt wird. Das ist gewiß keine leichte Aufgabe, aber einmal muß der Schritt gewagt werden, und je länger damit gezögert wird, desto mehr wächst der Schaden, der nicht mehr gutzumachen ist. Man spricht jetzt davon, daß am nächsten Montag alle Zahlungsbeschränkungen wegfallen sollen. Aber es gibt Zweifler, die meinen, daß man vorerst nur die bargeldlose Zahlung völlig freigibt, und daß man auch die Spar­kassen anders behandeln will als die Privatbanken. Es ist schwer zu glauben, daß man an maßgebender Stelle mit dem Plan umgeht, die Sparkassen, die doch in den kleinen Städten und auf dem Lande eine außerordentlich große Rolle spielen, den Einschränkungen länger zp unterwerfen als die Privatbanken. Die Sparkasse ist die Bank des Volkes, des Bauern, des Handwerkers und des Klein­gewerbetreibenden. Gerade hier, wo der b a r g e l d - 0! * Zahlungsverkehr noch sehr wenig entwickelt ist, muß dafür gesorgt werden, daß die Auszahlungsbeschränkungen völlig wegfallen.

Neben den Sorgen um die Geldbeschaffung für Banken und Sparkassen gibt es für die Reichsregierung noch eine zweite Sorge, die immer schneller sich vergrößert, das ist die Ebbe in den Staatskassen. Der Reichsfinanzminister hat eine Übersicht über die Steuereingänge im letzten Vierteljahre (1. April bis Ende Juni) herausgegeben und stellt darin fest, daß in dieser Zeit 400 Millionen Mark weniger an Steuern eingegangen sind, als man im Vor­anschlag eingesetzt hatte. Mittlerweile haben sich die Ver­hältnisse ganz gewaltig nach der schlechten Seite hin ent­wickelt. Wie sich das auf die Steuereingänge auswirken wird, kcmn man sich leicht ausmalen. An neue Steuern kann die Reichsregierung nicht denken, es bleibt ihr nichts anderes übrig, als an den Ausgaben zu streichen, und dies in einer Weise, wie man es bisher nicht für möglich gehalten hätte.

Gleichzeitig bat sie den Genossenschaften empfohlen, die Verwertung der Ernte Zug um Zug durchzusuhren, ohne das mit der Bildung hoher Lagerbestände verbundene Preisrisiko zu übernehmen. Dabei griff sie aus die Ersahrun- gen srüherer Jahre zurück, in denen die landwirtschaftlichen Genossenschaften schwere Verluste dadurch erlitten hatten, daß sie in der

Hoffnung aus den Erfolg von Preisstützungsmaßnahmen

unwirtschaftliche Getreideläger durchzuhalten versuchten. In diesem Zusammenhang der Preußenkasse eine Sabotage der Erntefinanzierung vorzuwerfen, ist um so weniger begründet, als sie bereits der Getreideindustrie- und Kommissions-A.-G. im Zusammhang mit der Erntefinanzierung ihr Giro für nicht unerhebliche Beträge zur Verfügung gestellt hat. Nach Auffassung der Preutzenkasse ist aber das^ landwirlschaftliche Genossenschaftswesen nicht imüi männischen Handhabung der E

ändere Banken sich der Kombination anschließen. Als erster Schritt zur Durchführung des Zusammenschlusses haben die Sächsische Staatsbank und die Adca eine offene Handelsgesell­schaft gebildet, in die das gesamte Geschäft beider Institute ein­gebracht wird.

Da gemäß Staatsbankgesetz für die Sächsische Staatsbank der Staat für die Verbindlichketten der Staatsbank volle Ge­währ leistet, bedeutet dies dieGarantiedesFretstaates Sachsen für sämtliche Verbindlichkeiten beider Institute Es dürfte zu erwarten sein, daß das aus der Vereinigung hervor­gegangene. mit Staatsbaftung vorgesehene große Institut der sächsischen Wirtschaft einen verstärkten Rückhalt im In- und Ausland gewährleisten wird.

*

Afzept-undGaranüebanlbeginnldje Arbeit

[tanbe, das Risiko einer unkaus-

rnteverwertung zu trage».

*

Bankenzusammenschluß in Sachsen.

Adca-Sächstsche Staatsbank.

Aus Leipzig wird gemeldet: Die Verwaltung der Sächsischen Staatsbank" und derAllgemeinen Deutschen Credit« n st alt" haben die Vereinigung ihrer Interessen beschlossen. Es dürfte damit zu rechnen sein. daß

In den Räumen der Reichsbank fand die Gründungsver­sammlung der Akzept- und Garantiebank statt. Die bekannt­gegebenen Gründer, ausschließlich Berliner Firmen, haben zu- sammen mit dem Reich Vas gesamte Kapital übernommen. Der Kreis der zugezogenen F-------- "" '

Berlin und auch dort nur aus

armen ist von vornherein auf

eine kleine Zahl von Firmen beschränkt worden, weil die Behandlung der von der Akzepl- und Garantiebank A. G. zu erledigenden Geschäfte erforder­lich macht, daß die beteiligten Firmen dauernd in enger Füh­lung miteinander bleiben, weil sonst von vornherein unmöglich gemacht worden wäre, die vielen mit der geplanten Wieder­aufnahme des Zahlungsverkehrs auftauchenden Probleme mit Schnelligkeit zu erledigen.

Der Weg aus der Krise

Besonnenheit, Ruhe und Verlranen!

Das Handwerk zur Lage.

Der Reichsverband des deutschen Hand­werks nimmt zur gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage Stel­lung und führt dabei u. a. folgendes aus:

Ängstliche und kleinmütige Seelen haben schon geglaubt, in den Erscheinungen der letzten Tage den Auftakt einer neuen Inflation erblicken zu müssen. Dem ist nicht so. Keine auch noch so gesunde Volkswirtschaft der Welt kann einem solchen Masten« «sturm ruf die Sparkonten staudhalten, wie wir ihn Mitte Juli erlebten.

Die Sparkassen,

die z. B. von ihrem Einlagebestand mit über 11 Milliarden Mark rund vier Fünftel, vor allem in Hypotheken, langfristig--- gelegt haben, sind beim besten Willen nicht in der Lage, diesem Zusammenhang heraus alle Konten an einem Tage auszahlen zu können. Hierzu sind ebensowenig die Kredit­genossenschaften oder auch die Großbanken fähig.

Was wir heute erleben, ist nicht efne Aufblähung des Notenumlaufs, die den Beginn einer Inflation kennzeichnen würde, vielmehr kündet eine Verknappung der Zahlungsmittel uns in untrügsamer Weise eine Deflation an.

Ihre Auswirkungen wie sehr man auch immer die Schäden für die Wirtschaft beklagen mag können

gan»

age, aus

*

Der Fortgang der Erntefinanzierung.

300 Millionen für Erntebewegung im August.

Wie die Landwirtschaftliche Wochenschau in Ergänzung der amtlichen Mitteilung über die Bereitwilligkeit der Reichsbank zur Finanzierung der Ernte erfährt, kann im Augenblick mit so­fortiger Sicherheit durch bte Zusammenarbeit von Reichs- bank, Rcntenbank-Kreditanstalt, Bank für In­du strieobligationen, Preußenkasse und Privat­banken mit annähernd 300 Millionen für die Erntebewegung im August gerechnet werden. Es handelt sich dabei um die Er­klärung der Reichsbank, den Rediskont zur Erntebewegung auch für Mühlen und Getreidehändler zur Verfügung zu stellen und

laufende landwirtschaftliche Warenwechsel zu verlängern. Weiter werden durch Rentenbank und Preußcnkasse je zur Hälfte 50 Millionen den G e n 0 s s e n s ch a f t e n zur Verfügung gestellt. Ferner sind 20 Millionen von der Rentenbank-Kredit­anstalt und 10 Millionen von der Bank für Jndustrieobliga- tionen als Warenumschlagskredite flüssig gemacht worden, die insbesondere für das Lombardgeschäft der Getreide­industrie und Kommission A.-G. zur Verfügung stehen dürften. Außerdem sind kleinere Mittel von dem Berliner Bankenkonsor­tium zu erwarten. Dazu kann mit Sicherheit gerechnet werden, daß bie Rentenbank-Kreditanstall schon in den näch­sten Tagen einen nennenswerten Teil der ursprünglich

für die Erntefinanzierung bercitgestellten 120 Millionen, die inzwischen in der kurzfristigen Anleihe bei anderen Banken eingefroren waren, zur Verfügung erhält.

Die Stellung der preußenkaise.

den Anfang zu einer wahren Gesundung bilden. Der stockende Umlauf der Zahlungsmittel und damit das dem Wirtschaftskörper zum Leben fehlende Blut finden einen Ersatz in den sich

überstürzenden und jagenden Notverordnungen.

Wenn schon bei der außergewöhnlichen Wirtschaftslage bei der Gesetzgebung die Arbeit am fließenden Band vielleicht nicht ganz entbehrt werden kann, so wäre es doch zu begrüßen, wenn der Gesetzgeber bei seinem Beginnen größere Rücksicht auf bie Verschiedenartigkeit der Wirtschaft nehmen würde, die ja doch nicht nur durch die Großwirtschaft verkörpert wird.

Das Handwerk muß wieder einmal mit Bedauern fest» stellen, daß die Notverordnungen aus seine besonderen Wirtschafts- und Kreditvcrhältnisse nicht genügend Bedacht nehmen.

Das Ausbleiben langfristiger ausländischer Kapitalien

bedeutet, daß sich die deutsche Wirtschaft aus einer Kredttdecke einrichten mutz, die gegenüber dem bisherigen Umfang um mehrere Milliarden Mark gekürzt ist und daß sich dann auch der gesamte Zahlungsmittelumlauf dem tatsächlichen Umsatz an Waren und Löhnen anzupassen hat.

Wir sind uns bewußt, daß sich eine solche Auswirkung nicht ohne Schwierigkeiten und Nachteile für die Wirtschaft wird durchführen lassen. Wenn aber ein­mal eine wahre unb richtige Gesundung des deutschen Wirt­schaftsleben erfolgen kann, dann ist es nur möglich, wenn man letzt die Fehler einer allzu langen Vergangenheit mit Stumpf und Stiel ausrottet.

Grundsätzlich darf unsere Wirtschaftspolitik in --,... - Wirtschaft sein, sondern

Zukunft keine Politik mehr gegen die Wirtschaft sie muß zugunsten der Wirtschaft gefüh Jetzt ist die große Stunde gekommen, wo

schaft geführt werden.

e teilt mit: Die Mitteilungen in einer _ älter aus die von der Reichsbank in Aus- istellte Prolongattonsmöglichkeit für derzci- echselsälligkeiten, fordern eine Klarstellung über die

Die Prrußenkasse Reihe agrarischer Blä

Behandlung der genossenschaftlichen Wechselkredite

und die für die Verwertung der Ernte zur Verfügung steh.

ben Kreditmöglichkeiten. Ilm auf die aus der Gesaintlage ergebenden Notwendigkeiten genosienschaftlicher Kredit- polltik hinzuweisen, hat die Preußenkasse in einem internen .Rundschreiben die mit ihr in Geschäftsverbindung stehenden Ver­bandskassen des ländlichen Genossenschaftswesens auf die Not­wendigkeit hingewiesen, nach Möglichkeit für die

ICH»

wir selbst Ordnung schaffen können.

Wehe, wenn diese Stunde ein schwaches Geschlecht findet! Das Hereinholen einer neuen Anleihe darf uns die Preisgabe unserer wirtschaftlichen und politischen Freiheit niemals wert sein. Die Klärung und Reinigung, die alle die be­sprochenen Auswirkungen mit sich bringen werden, bleiben vielleicht wichtiger und wesentlicher, als die Opfer, die das Umstellen auf eine schmalere Plattform bedingt.

Die Wahrung von Besonnenheit, Ruhe und Vertrauen ist ein ernstes Gebot für uns alle. Mit Genugtuung darf fcstgestellt werden, daß das deutsche Volk in seiner überwie­genden Mehrheit die Vernunft behalten hat. Diese Tatsache berechtigt auch zu der Hoffnung, daß es die Kraft findet, um den Weg zurückzulegen, der allein zur Freiheit führen kann.

Mut und Vertrauen erleichtern den Weg, der uns dem Chaos entwindet. Nur keine Halbheiten mehr! Die Wirtschaft muß leben, auch wenn einzelne Teile bei dem Gesundunas- vrorek notleiden sollten.

Der Arbeiishunger

des -euischen Volkes.

Ein Aufruf zur Selbsthilfe.

Der Zweckverband der Industrie- und Handelskammern zu Bochum, Dortmund, Essen und Münster übergibt der Öffent­lichkeit einenAufruf zur Selbsthilfe". Die Wirtschaft befinde sich in einem verzweiflungsvollen Notstand wie vor der Währungsstabilisierung, und auch jetzt müsse oas deutsche Volk

zu stärksten Anstrengungen aushole«.

Gefordert wird schnellste Beschränkung der Ausgabenwirtschaft durch Abbau der öffentlichen Ausgaben und der Wirtschafts- Unternehmungen der öffentlichen Hand, durch einen Umbau der Verwaltung, durch Einschränkung des übertriebenen Parla­mentarismus in den Gemeindeverwaltungen usw., ferner Orb» nung der sozialen Institute ohne Steigerung der überhohen Beitragssätze und unter Vermeidung von Zuschüssen aus dem allgemeinen Steueraufkommen, entschloßener

Einsatz der tätigen Hilfe aller Vollsangehörigcn zur Linderung der vorhandenen Nöte, Senkung der Ge­stehungskosten der Wirtschaft und beweglichere Gestaltung des Arbeitskostenanteils an der Gütererzeugung sowohl hinsichtlich der Arbeitszeit als auch der Lohnhöhe. Die Arbeitskosten, be­dingt durch Lohn- und Arbeitszeit, feien ein Teil der Markt­erscheinung, richteten sich nach den Weltmarktpreisen und könn­ten nicht durch politische Gewalt davon gelöst werden. Nie sei ein größerer Arbeitshunger im deutschen Volke ge­wesen, wie gegenwärtig. Die breitesten Schichten des beutseben Volkes seien bereit.

durch gesteigerte Leistungen der Not der Zeit zu Leibe zu gehen. Nur wenn die Welt sehe, daß das deutsche Volk bte stärksten Anstrengungen mache, um sein Schicksal selbst zu meistern, werde das innen- und außenwirtschaftliche Kredttvertrauen ausreichend wiederher­gestellt, das uns durch Tributauspowerung und eine falsche wirtschaftliche Lebensführung verlorengegangen sei.

Arbeiten und Sparen

seien die einfachen Mittel, die zur Wiederherstellung von Wohl­stand und Freiheit und Macht führten.

Selbsthilfe der Landwirtschaft !

Richtlinien des Reichslandbundes.

Der Bundesvorstand des Reichslandbundes hat einen Auf­ruf beschlossen, in dem es u. a. heißt: Die Sicherung der Ernte und damit die Sicherung des Realkrcdites, der Sparguthaben und schließlich auch der Währung ist nur dann aewahrlelstet, wenn die Verwertung der jetzigen Ernte in einer Weise erfolgt, die die Erhaltung und Weiterführung der landwirftchastlichen Betriebe ermöglicht. Der Bundesvorstand des Retchvland- bundes ruft die Landbundmitglieder in den Ländern, Provin­zen, Kreisen und Gemeinden sowie darüber hinaus alle Land­wirte auf, den Getreide- und Viehverkauf nach folgenden Gesichtspunkten vorzunehmen: , .

Soweit Brotgetreide in Frage kommt, dürfen nur diejenigen Mengen verkauft werden, bte zur Brotversorgung jeweils erforderlich sind. Das bedeutet, daß für die Zett bis zum 5. August jegliche Neuverkäufe unterblewem ^n der Zeit vom 5. bis 31. August darf leder Landwirt nicht mehr als dreiviertel Zentner Getreide ie Morgen der Ge treideanbaufläche anbieten. Unbeschadet der von der Reichs- reaierung durch Gesetz als notwendig anerkannten Richtpreife, von 230 Mark je Tonne Roggen usw., betragt der M"ides^ preis, der für Getreide in marktfähiger Beschaffenheit nach berliner Notiz erreicht werden muß, für Augustverkaufe je Zentner Weizen 12, Braugerste 11, Roggen 10, Fnttergerste 9 ^nfcr 9 Mark (für spätere Lieferungen entsprechend hoher).

Wiederherstellung ihrer Liquidität aus eigener Kraft LU sorgen.

Die Ford-Werke schließen.

N e w y 0 r k. Die gesamten Ford Werke schließen bis An­fang September. Die noch vorhandenen Arbeiten werden zum größten Teil in 11 von 36 Fabriken sertiggesteltt. Bekanntlich haben auch die Ford-Werke in Köln den Betrieb zunächst kür 14 Ta-x ein-restellt

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Der Wirtschaftsausschuß des Reichskabinetts beschäftigt sich ununterbrochen mit der Frage der Ingangsetzung des vollen Zahlungsverkehrs.

* Die Steuereinnahmen des Reiches für Juli sind nach einer Mitteilung des Reichssinanzamtcs katastrophal zurückgegangen.

* Der englische Ministerpräsident Macdonald ist in London eing^ctrossen. Er äußerte sich über die Berliner Besprechungen

* DerGras Zeppelin" wird heute auf dem Rückflug von der Arktisfahrt in Leningrad erwartet.