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Zulöaer Anzeiger

Erscheint jeden werktag.Vezugspreks: monatlich o oo nm. Bei âferungsbehinöerungen durch höhere Gewalten", Streiks, Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Verlag Friedrich Chrenklau, Zulda, Mitglied des Vereins Deutscher Aeitungsoer- leger. Postscheckkonto: Zcanksurt a. M. Nr. 1600?

Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Zul-a- un- Haunetal Fuldaer Kreisblatt

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Nr. 186 1931

Fulda, Mittwoch, 12. August

8. Jahrgang

Auf der Spur der V-Zug-Attentäter.

Aufklärung des D-Zug-Anschlages.

Ein wichtiger Fund.

Die Ermittelungen nach den Urhebern des Eisenbahn­attentats bei Jüterbog haben in überraschend kurzer Zeit zu einem wichtigen Erfolg geführt.

Die an der Untersuchung beteiligten Behörden haben die gesamte Materie des Falles in eine Anzahl einzelner Abschnitte aufgeteili, deren jeder von einer bestimmten Beamtengruppe zu bearbeiten war. Ein sehr wichtiger Abschnitt war die Feststellung der

Herkunft der zur Ausführung der Tat benutzten Materialien.

Ick weitem Umfange wurden Ermittlungen in entsprechen­den Geschäften, Fabriken usw. angestellt. Diese Ermitt­lungen wurden außerordentlich erleichtert durch einen Fund, den ein Beamter der Reichsbahn bei einer erneuten Absuchung des Geländes machte.

Bekanntlich wurde die Sprengladung auf elektrischem Wege zur Entzündung gebracht, und zwar von einem Punkte aus, der vom Tatort selbst etwa 180 Meter entfernt ist. Es handelt sich um ein dichtes Gebüsch, das in einer tiefen Mulde neben dem Bahn­damm ein außerordentlich günstiges Versteck darstellte.

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Das geheimnisvolle pofet

An der betreffenden Stelle wurde unter Gras und Moos verborgen ein Paket gefunden, das in Packpapier eingeschlagen in erster Linie eine Holzrolle enthielt, auf der sich noch etwa 200 Meter des gleichen Drahtes befan­den, wie er zur Ausführung der Tat benutzt worden ist. Es war ohne weiteres erkennbar, daß der bei der Tat benutzte Draht von dieser Rolle entnommen war. Eine große Zahl von Beamten suchte auf Grund dieses neuen Fundes wiederum alle nur irgendwie in Betracht kom­menden Geschäfte auf, mit dem Erfolg, daß die Herkunft der Rolle mit Draht festgestcllt werden konnte. Sie stammt aus einem Jnstallationsgeschäft in der Berliner Fried­richstadt und ist dort durch einen bisher unbekannt geblie­benen Mann gekauft worden, in dem augenscheinlich der oder einer der Attentäter zu suchen ist.

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Oer Kauf im Installationsgeschäst.

Der betreffende Mann war schon am vorigen Freitag, den 7. August, gegen mittag in diesem Geschäft und kaufte zwei Eisenrohre, 1,57 Meter lang, Durchmesser % Zoll. Am nächsten Tage, Sonnabend, den 8. August, kaufte er vormittags zunächst noch eine Schachtel Isolierband und danach eine Holzrolle, enthaltend 500 Meter Draht der erwähnten Art. Jeder Zweifel daran, daß es sich bei der gefundenen Rolle Draht um den in jenem Geschäft erwor­benen Draht handelt, wird beseitigt durch den Um­stand, daß

die Umhüllung des geheimnisvollen Pakets ganz charakteristische Merkmale aufwies: Die Gattin des Installateurs hatte gerade am Morgen jenes Tages von ihrem außerhalb wohnenden Sohne eine Wäschesendung erhalten. Die Adresse war zwar zum Teil beseitigt, immer­hin aber noch deutlich erkennbar. Übrigens fand sich in ; der Umhüllung außer dem Rest des Drahtes auch noch die Schachtel Isolierband vor. Anscheinend hatte derselbe Mann schon bei einer anderen Firma am Freitag abend den Versuch gemacht, etwas dünneren Draht zu erwerben. Der Draht wurde auch besorgt. Er hat ihn jedoch nicht i abgeholt.

Die Person des Käufers.

Der Mann wird folgendermaßen beschrieben: Etwa 1,72 Meter groß, bis 35 Jahre alt, aufrechte Haltung, schlank, auffallend bräunliche Haut (Sonnenbrand?), glatt­rasiert, doch starker Bartwuchs erkennbar, fast schwarzes Haar, dunkelbraune Augen, spricht angeblich gebrochen Deutsch, will früher irischer Offizier gewesen sein und Pensionen von 700 Mark monatlich beziehen, will vor vier Jahren in Deutschland eingebürgert sein. Seine Frau soll sich zurzeit in Frankfurt a. M. befinden. Der Unbekannte wollte hinter Potsdam ein Garten­grundstück bewohnen. Das Häuschen soll drei Zimmer enthalten. Bekleidet war der Unbekannte mit graublauem Jaüettanzug, weißem Oberhemd, weißem Umlegekragen, rotbraunem Selbstbinder, grauem Tchlapp- hut mit vorn heruntergebogener Krempe und Sommer» mantel aus vermutlich grauem Stoff. Er trug Halb­schuhe, Farbe kann nicht angegeben werden.

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Für Mitteilungen, die zu einer Aufklärung des Ver­brechens führen, ist nunmehr eine Gesamtbelohnung von iOOOslo Mark ausgesetzt worden. Die Angaben des Ge­suchten über seine persönlichen Verhältnisse sind sicherlich ganz oder größtenteils unwahr. Dennoch bieten sie viel­leicht weitere Anhaltspunkte. Zur Untersuchung der ^Lprengstücke bzw. Feststellung deS zur Tai benutzten Sprengstoffes ist Professor Dr. Ritter, eine anerkannte .lutorltai aus diesem Gebiete, an Ort und Stelle tätig. . . xn schon jetzt mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, aas; die obenerwähnten Rohre bei dem Attentat Perwen- funden haben. Hoffentlich gelingt es den Be- rudüA^ der öffentlichen Sicherheit die ver­ruchte Tat bald aufzuklären.

Maßnahmen gegen Eisenbahnanschläge.

Hilfe bei Eisenbahnunfällen.

In Zürich trat eine Konferenz zusammen, auf der die von einigen Ländern wegen der Eisenbahnanschläge ge­troffenen Maßnahmen beraten werden sollen. Es handelt sich hierbei vor allem um die Kontrolle, die S ü d s l a - Wien, Italien und Österreich an der Grenze in den aus der Schweiz kommenden Zügen ausüben. Die italienische und südslawische Staatsbahn haben auf Grund der vorgekommenen Anschläge auch an der schweize­rischen Grenze in Chiaffo sind Bomben gefunden worden beschlossen, keine direkten Kurswagen mehr anzunehmen. Durch die Kontrolle wird eine starke Ver­zögerung im durchgehenden Eisenbahnverkehr hervorge­rufen, und namentlich hat die gesamte Güterabfer­tigung darunter zu leiden.

Der Unfallhilfsdienst der Reichsbahn.

Die Entgleisung des k'v -Zuges Frankfurt- Berlin hat neben den Fragen der erhöhten Sicherung der Gleise auch die des Unfallhilfsdienstes der R e i ch s b a h n wieder in den Mittelpunst des Interesses gerückt. Die Reichsbahn hat einen umfassenden Hilfs­

Die Verfassungsfeiern.

Zm Zeichen des Freiherr» vom Stein

Die Feier tm Reichstag.

Zur Feier des Versassungsiagcs Hauen in der Reichshaupt- stadt die Reichs-, Staats- und städtischen Behörden, die Sßer kchrsanstalleu und die Fahrzeuge wie üblich geflaggt. Dem Ernst der Zeit entsprechend war der Rclchstagssttzungssaal würdig, aber sehr einfach geschmückt. Rings um den Saal, in dem die Feier der Reichsregierung stattsand, zogen sich schwarz- rot-goldene Fahnentücher: über dem Platz des Redners war ein großer Reichsadler angebracht. Darunter stand auf dem Präfidentcupuli eine Bronzebüste des Freiherr» vom Stein, von Blumen umgeben. Von der Brüstung der Präsidenten- loge hing die Flagge des Reichspräsidenten herab. Pünktlich nahm Reichspräsident von Hindenburg, von der Versammlung durch Erheben von den Plätzen geehrt, in der Loge Platz. Hierauf setzte der Chor ein, mit der Motette von Johann Sebastian Bach:Der Geist hilft".

Oer neue Staatsbürger.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers, Reichsfinanz- mini st er Dr. Dietrich, ergriff sodann das Wort zur Festansprache. Er führte u. a. aus: Einen ungeheueren wirtschaftlichen Wiederaufbau haben wir seit 1923 vollzogen, aber nicht allein aus eigener Kraft, sondern auch mit dem Vermögen fremder Nationen. Verhängnisvollerweise geschah es vielfach in der Form, daß dieses Kapital nur auf kurze Zeit geliehen wurde. So wurden wir in die

fürchterlichen Wirren der vergangenen Monate

gestürzt. Doch die Ursache unserer erneuten Kris- liegt tiefer. Die Unruhe und das Mißtrauen in der Welt sind letzten Endes auf politische Gründe zurückzuführen. Es ist nicht eine Krise der Wirtschaft allein, sondern es ist die K r if e bei Friedensverträge, die an uns rüttelt. Wenn wir hoffen dürfen, daß die Krise ihren Höhepunkt überschritten hat, so bauen wir darauf, daß das Verständnis, wie ^ehr bie Wirtschaftsvölker aufeinander angewiesen sind, sich durchzu­setzen beginnt und daß die revisionsbedürftigen Verträge eines Tages revidiert werden

Die vergangenen Wochen haben bewiesen, daß eine Gefahr für das Reich nicht besteht. Die Ruhe, mit der das Volk dir Sorgen der letzten Wochen trug, und die Einsicht, mir der es sich den harten Maßnahmen der Regierung fügte, war impo­nierend. Der Deutsche hat sich als besserer Bürger bewährt, als man geneigt war, ihm zuzutrauen. Sein wahres Gesicht ist Geduld, Mut und Vertrauen zu sich selbst und in die Zu­kunft. Der deutsche Smatsbürger hat keine lange Geschichte. Gemeinhin geht man davon aus, daß der Freiherr vom Stein ihn geschaffen hat. Als Preußen zerbrochen war, hat der große Staatsmann die Vorbedingungen der Erhebung Preußens geschaffen, indem er

einen neuen Staatsbürger

schuf. Die Aufhebung der Leibeigenschaft in Preußen, die Ver­wandlung der Domanenbauei in freie Eigentümer, die Bil­dung städtischer Gemeinden durch die Städteordnung von 1808 wußte die Liebe zur Gemeinde und Teilnahme an Gemeinde- angelegenheiten zu erwecken. Als unerschütterliche Pfeiler jeden Thrones bezeichnete er den Willen freier Menschen. Der Aufbau unserer Wirtschaft hat sich vielleicht auch nach falschen Richtungen hin bewegt. Es wäre besser gewesen,

das platte Land mehr zu entwickeln.

als die großen Städte ständig anwachsen zu lassen. In der Verbindung mit der Erde und der Natnr liegt ein solides Fundament menschlicher Entwicklung. Nur der kann ein richtiger Staatsbürger werden, dessen Lebensnolwendigkeiten richtig erfüllt sind. Das Fundament, das die Weimarer Ver- mssung dem deutschen Volk gegeben hat, ist durchaus gesund. Die Grundgedanken müssen bleiben. Der einzelne muß an bie Spitze seiner politisch wirtschaftlichen Betätigung den Ge­danken an das Reich und an das deutsche Volk stellen. Erst wenn die Notwendigkeit, den Staat zu verteidigen, die übcr- luicgenbcn Schichten unseres Volkes beherrscht, werden wir im wahren Sinne des Wortes eine Nation sein. Deswegen ist die Bildung deS Staatsbürgers das große Problem. Wir suid stolz auf unser Voll und seine glänzende Geschichte und wir verbinden heute mit der Achtung vor der Vergangenbeit den Glauben an Deutschlands Zukunft.

Zuversicht auf bessere Zukunst.

Daraus erklärte Reichskanzler Dr. B r ü n ln g u.a. folgendes: Die Feier des Verfassungstages fällt in eine Zeit wirtschaftlicher Not. ,Die Bedrängnis der Gegenwart findet

dienst eingerichtet, damit, falls Unfälle vorkommen, schnell­stens Hilfe geleistet werden kann. Verbandskästen für die erste Hilfeleistung befinden sich in jedem Packwagen der Züge und auf allen Stationen, die außerdem mit den Tag und Nacht hilfsbereiten Bahnärzten in Verbindung stehen. Bei jedem Zugunfall eilen Rettungszüge zur Unfallstelle. Im ganzen hat die Reichsbahn 1 1 8 solcher Hilfszüge, die auf größeren Bahnhöfen stets zur Abfahrt bereit sind, aus Hilfsgerätewagen, Arzte- und Mannschaftswagen bestehen und fünfzehn Minuten nach Eingang der Unfallmeldung abfahren. Tie Hilfsgerätewagen enthalten alle Geräte und Werk­zeuge, die für Aufräumungsarbeiten erforderlich sind. Sie sind auch mit einem Laufkran versehen. Der Ärzte­wagen birgt die nötigen Instrumente und eine große Anzahl von Krankenbetten. In den Mannschafts- wagen halten sich die Aufräumungsmannschaften wäh­rend der Fahrt auf.

Um der Öffentlichkeit durch die Presse eine einwandfreie Orientierung schon auf der Unfallstelle zu ermöglichen, begibt sich gleichzeitig mit dem Hilfszug ein Vertreter des Pressedienstes der Reichsbahn an die Unglücksstelle. Er ist an einer gelben Armbinde mit der AufschriftAuskunft" kenntlich und steht auch in dauern­der Verbindung mit der Pressestelle der betreffenden Reichsbabndirektion, der die Aufklärung der Öffentlich­keit obliegt.

ihre greifbarste Parallele tn den Jahren, tn denen der große Staatsmann Fre.iherr vom Stein lebte, der Wegbereiter deutscher Einheit und Freiheit, der Führer zum volkhasten Staat. In der Linie seines Zukunftswollens liegt die Reichs­verfassung vom 11. August 1919 als bedeutsame, wenn auch nicht in allem vollendete Erfüllung. Die Erinnerung an diesen großen Deutschen soll uns Mahnung sein, alle ausbau­fähigen Kräfte einzusetzen zur Überwindung der Nöte und Gefahren dieser Tage. Auf die Zeit der Not, in die Steins Schaffen fiel, folgte der Aufstieg. So soll uns auch ictzt die Zuversicht erfüllen auf eine bessere Zukunft und den Wieder­aufstieg unseres Vaterlandes. In diesem Sinne bitte ich Sie mit mir einzustimmen in den Ruf: Das in der Repuä! einte deutsche Volk, eS lebe hoch! Mit dem Gesang dc-. D.- .- . landliedes schloß die Feier.

Hindenburg bei der Ehrenkompagnie.

Nach der Feier im Reichstage begab sich der Reichs­präsident in Begleitung des Kanzlers und des Reichs­tagspräsidenten vor das Hauptportal des Reichstages wo er von einer zahlreichen Menge mit lebhaften Hochrufen begrüßt wurde. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritt der Reichspräsident, begleitet vom Neichswehrminister. General Hasse, und dem Stadtkommandanten von Berlin General Schreiber, die Front der Ehrenkompagnie ab Der Reichspräsident begab sich hieraus im Kraftwagen, von der Menge immer wieder lebhaft begrüßt, in sein Palais zurück.

Siem und der Sinai.

Bei der Verfassungsfeier, die das Reich. Preußen und die Stadt Berlin in der Krolloper abhielten führte O b e r - bürgermeister Dr. Sahm u. a. folgendes aus: Im ganzen Deutschen Reich steht die heutige Verfassungsfeier im Zeichen des Reichsfreiherrn vom und zum Stein, dessen 100. Todestag vor wenigen Wochen begangen worden ist Mit warmer Anteilnahme müssen wir gerade am Verfassungstage dieses großen, wahrhaft deutschen Mannes gedenken, denn er hat die

Grundlagen für den freiheitlichen Aufbau des Reiches geschaffen. Sein Ziel war, die preußische Monarchie frei und in altem Glanz wtederherzustellen und darüber hinaus ein einiges Deutsches Reich zu schaffen. Im Gegensatz zum Obrigkeitsstaat war desStaat" für Stein vor allem anderen Zusammenfassung der sittlichen Kräfte des Volkslebens und höchstes Mittel zu ihrer Entwicklung, eine

Schule für den Charakter der Menschen.

Steins Städteordnung gab den Städten die Rechte und Pflichten der Selbstverwaltung und ist damit die Grundlage für die künftige Entwicklung der preußischen Städte geworden.

Unserer Festseier aber wollen wir die rechte Weitze geben indem ich Sie alle bitte, mit mir einzustimmen in den Rus der zugleich ein Treucgelöbnis sein soll; Das Deutsche Reich und fein hochverehrter Reichspräsident von Hindenburg leben hoch!

Oie DerfassungSfeiern im Heich.

Im Reich fanden Veranstaltungen anläßlich des Ver- sassungstages statt, bei denen des Reichsfreiherrn vom und zum Stein gedacht wurde. Im Hinblick auf die allgemeine deutsche Notlage war von größeren Feierlichkeiten abgesehen worden. Auch die deutschen Vertretungen im Auslande veranstalteten Gedenkfeiern.

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Anläßlich des Verfassungstages fanden in Berlin und tm Reich Feiern statt.

* Der Polizei ist es gelungen, auf die Spur der Täter zu tommen, die den Anschlag aus den FD-Zug Frankfurt a. M. Berlin verübt haben.

* Der Neichsbankdiskont wurde von 15 auf 10 Prozent herabgesetzt.

* Der Sachverständigenausschuß zur Durchführung des Hoover-Planes hat feine Beratungen abgeschlossen.

* Die Polizei hat schare Maßnahmen gegen die kommuni­stischen Ausschreitungen ergriffest.