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Fuldaer Mzeiger

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Ar. 92 1933

Fulda, Donnerstag, 20. April

10. Jahrgang

Deutschland im Flaggenschmuck.

Adolf Hitler der Führer.

Von Hans Hinkel, M. d. R., Staatskommissar z. b. V. im Preuß. Kultusministerium.

In all den schweren nun hinter uns liegenden Jahren ^ Kampfes der nationalsozialistischen Bewegung als Marer Opposition gegen das Novembersystem von PS hatten wir zum 20. April, dem Geburtstag Adolf Mers, in Liebe und Treue zu ihm nur einen Wunsch: $ge der Führer einmal diesen Tag in einem narional- iÈlistischen, von marxistischen Fesseln f r e i g e w o r - ^en Deutschland begehen! Dieser Wunsch von einst- Mf Hunderten, dann Tausenden und später Millionen Malsozialistischer Deutscher ist nun im Jahre der Uchen Revolution endlich Wirklichkeit geworden.

Durch das Vertrauen des greisen Generalfelomar- Ms des Weltkrieges, aber auch durch das beseligende »reueverhältnis von Millionen und aber Millionen deut­scher Volksgenossen, die zum letzten Einsatz bereit, wurde der Führer unserer Bewegung zum Führer des ganzen Mes berufen. Schrien noch vor wenigen Monaten sozialdemokratische Wahlplakate ins Volk:Hitlers drittes Reich? Nein! Niemals!" der 30. Januar hat den Totengräbern der deutschen Nation ein für allemal das Handwerk gelegt.

Gerade der Geburtstag Adolf Hitlers mahnt jeden Deutschen, nie zu vergessen, was die vereinigten Gegner des jungen Deutschlands durch mehr als 14 Jahre an unserer Nation gefrevelt und gesündigt! Heute erinnern wir uns daran, daß man diesem unserem Volkskanzler einst eine deutsche Staatsangehörigkeit ver­weigern wollte! Heute erinnern wir uns daran, daß man ihn schon vor zwölf Jahren in München ins Ge­fängnis warf, als er gegenbayerische" Separatisten From machte; heute erinnern wir uns daran, wie wenig damals maßgebliche Kreise unseren Führer verstehen wollten, als er fünf Jahre nach dem schamlosen Verrat ton 1918, am 8. November 1923, unter Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit versuchte, das Steuer des sinkenden Lchiffes herumzureißen.

Heute erinnern wir uns daran, daß man gerade ihn damals alsHochverräter" in die Landsberger Festung brachte, und daß die marxistische und demokratische Journaille, samt all ihren so verschiedenartig kaschierten Helfershelfern jahrelang denösterreichischen Anstreicher" durch den Kot ziehen durfte. Heute erinnern wir uns daran, daß man ihn aus sicheren Amts- und Redaktions- ftuben verleumden und schikanieren durste, daß es in Preußen Minister gab, die ihm jahrelang das Re­denverboten, daß damals sein braunes Hemd die Sicherheit des Staates gefährdete, daß man ihn aus- toeijen oder hinter Schloß und Riegel setzen wollte, daß ein Berliner Polizeipräsident für Adolf Hitler d i e Hundepeitsche forderte, daß bestimmte Herren ihn zumAntichristen", andere ihn zum bezahlten âeiterschlächter" stempeln wollten!

A all das erinnern wir uns heute, erinnern wir den deutfchm Volksgenossen, der guten Willens ist, bem Wgen als seinem Führer zu folgen. Wir erinnern deutsche Volk nicht zuletzt deshalb daran, damit es die dieses Mannes, die Macht seiner Persönlichkeit, den Sewaltigen Flug seines Geistes zu ermessen vermag.

.. ,-W i b e r ft ä n b e sind dazu da, daß man sie bricht!" ^cses Wort des Führers war uns alten National- WMften stets Kampfparole. Er hat uns als wahrhaftiger ^og seiner braunen Soldaten in jeder Stunde all dieser ^ahre die reinste Treue gehalten. Nur auf sich selbst ge- W hat er die deutsche Freiheitsbewegung, ohne die acute unsere Nation nicht mehr bestünde, entgegen allen endlichen Mächten zum Siege geführt. Der unbekannte Soldat des Krieges, der unbekannte deutsche Arbeiter, «er unbekannte schöpferische Mensch ward durch die Kraft mnes Glaubens, durch die Gewalt seines Geistes und die Äie seines zähèn, stahlharten Willens der Netter von E und Heimat. Er hat gegen marxistisches Gift und Wen bürgerlichen Dünkel die Front aller Deutschen s chmiedet, und in den wenigen Wochen unter seiner â"chsführung das Werk Bismarcks vollendet.

-sn deutscher Schlichtheit lebt uns allen der Füh- den neuen deutschen Menschen vor. Die Welt wird ^uyer oder später in ihrer Gesamtheit ihren Beschützer der alle Völker zerfressenden Seuche des Marxismus' ij^nen, und wir Deutsche, die das Glück haben, unter Hitler für die Vollendung der deutschen Revolution damit für die Vollendung des Baues eines neuen : «Yes arbeiten und kämpfen zu dürfen, wollen ihm an i Geburtstage im neuen geeinten Reich deut-

[ Nation das Gelöbnis unwandelbarer Treue und ? tz b e r e i t s ch a f t darbringen.

« â wollen immer und überall ihn und sein Werk döl .u'"0fer Opserfreude als Soldaten der deutschen 3tc= stützen und fördern, und wollen die Reinheit dez Wchen Freiheitsbewegung, die Reinheit der Idee .Ehrers in allen Stunden des Kampfes über alles D i alle wollen, wie er als unser Führer, unserer Nation sein. Führet d i e Z u k u n ft, weil u n s c r d l e s c r

von Papen ist heute morgen von seiner Rom- laufet da* Stahlhelms,Regiment Reinhardt. den Brze- w einem kräftigenFront SeilJ

Deutschland ehrt seinen Kanzler.

Aus Anlaß des Geburtstages des Reichskanzlers Adolf Hitler tragen in ganz Deutschland die Dienst­gebäude des Reiches und der Länder reichen Flag­genschmuck. Das Reichsinnenministerium hatte an geordnet, daß dir Beflaggung in derselben Weise zu er­folgen hat wie am 21. März. Demnach wurden überall die Fahnen der nationalen Regierung und die Landes­flaggen gezeigt. Auch die Privathäuser waren allenthalben mit Fahnen und Fähnchen geschmückt, so daß am ersten Geburtstag, den Adolf Hitler als Kanzler des Reiches verlebt, ganz Deutschland im Flaggenschmuck prangt

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Hindenburgs Glückwunsch.

Reichspräsident v. Hindenburg hat dem Reichskanzler Adolf Hitler zu seinem Geburtstage sein Bild in silbernem Rahmen mit eigenhändigem herzlichem Glückwunsch­schreiben durch Staatssekretär Meißner übermitteln lassen.

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Adolf Hitler und dieDeutschen Misten"

Zum 44. Geburtstage des Reichskanzlers Adolf Hitler nimmt die GlaubensbewegungDeutsche Christen" in Betrachtungen des Bundespfarrers Friedrich Peter-Berlin Stellung, in denen es heißt: Der 4 4. Geburtstag unseres Volkskanzlers Adolf Hitler, zum ersten Male in Deutschland offen ge­feiert, ruft uns Deutsche Christen zu besonderer Besinnung. Wir haben an die politische Sendung des Führers ge­glaubt in guten und in bösen Zeiten. Wir haben den Führer niemals nach den Anschauungen und Denkweisen unserer eigenen religiösen Überlieferung und Erziehung beurteilt. Wir haben in ihm zunächst und immer den Sachwalter eines großen deutschen politischen Amtes gesehen. Hitler ist für sein Amt von einem Goltvertrauen so reiner und tiefer Art erfüllt, daß er sogenannteGläubige" in ihrer Zaghaftigkeit, Lau­heit, Schwäche und Verlegenheit durch seine Zuversicht und Kraft reichlich beschämt. Seine nächste Umgebung bezeugt es, wie er wiederholt, wenn alles auf des Messers Schneide stand und keiner zu sagen wußte, wohin sich die Waag­schale des Schicksals launisch neigen würde, die Worte brauchte:Gottwir'dmir'strotzallemglücken lassen."

Wenn wir Deutschen Christen uns das alles an Adolf Hitlers Geburtstag durch Herz und Sinn gehen lassen, dann können wir nur auf den Knien dankbar sein vor Gott, daß er unserem deutschen Volke diesen Mann erweckte. Wir wollen uns heute vereinigen in dem Wunsche: Gott, der Herr, schütze unseren Volkskanzler Adolf Hitler.

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Die Fürbitte der Evangelischen Kirche für den lletchslanzler.

Der Präsident D. D r. Kapler hat im Namen des Deutschen Evangelischen Kirchenbundes und seiner deut­schen evangelischen Auslandsdiaspora dem Reichskanzler Hitler zu seinem Geburtstage die wärmsten Segens­wünsche übermittelt.

Die Feier des Geburtstages, führt das Schreiben aus, treffe zusammen mit einer Schicksalswende des deutschen Volkes.Aus diesem Anlaß haben die im Deutschen Evangelischen Kirchenbunde geeinten Landes­kirchen in den Gottesdiensten des zweiten Osterfeiertages fürbittend den Reichskanzler des deutschen Volkes, sein Regiment und sein Werk dem Schutz und Schirm des Allmächtigen Gottes befohlen." Als ein Symbol des Segens, ben die Deutsche Evangelische Kirche für die Wiederaufrichtung des Reiches erfleht, werde am 20. April die Flagge des Kirchenbundes von den Gotteshäusern wehen.

Die Evangelische Kirche habe seit dem Tage der Re­formation Amt und Würde der Obrigkeit in Ehre«! gehalten. Sie habe vor über 100 Jahren zur religiösen Wiedergeburt des geknechteten deutschen Volkes auf­gerufen. Kämpfend gegen die Mächte der Finsternis er­hebe sie in der Stunde der nationalen Erhebung mit neuer Freudigkeit den Schild des Glaubens und das Schwert des Wortes für den Beruf der deutschen Nation. Echte Volkserhebung schöpfe Kraft und Bestand aus der demütigen Beugung unter Gottes heiligen Willen.In diesem Sinne ihren Dienst am deutschen Volke auszurichten", erklärt das Schreiben,wird der beste Dank der Kirche für Ihr Kanzlerwort in Pots­dam und vor dem Reichstag sein."

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Hugenberg zum Geburtstag Adolf Hitlers

Der deutschnationale Parteiführer, Reichsminister Dr. Hugenberg, veröffentlicht zum Geburtstage des Reichskanzlers Adolf Hitler einen Artikel imTag", in dem es heißt:

Adolf Hitler, dem Mitkämpfer und Kameraden an der gemeinsamen vaterländischen Aufgabe, bringe ich heute meine aufrichtigen Glückwünsche und die Glückwünsche der Menschen dar, die in der deutsch nationalen Bewegung zu-

fammensteyen. Marschieren wir doch, wenn auch auf ver­schiedenen Wegen, schon seit dem Zusammenbruch des Novembers 1918 beiderseits dem großen gemeinsamen Ziele zu: der Befreiung des Vaterlandes aus fremden Ketten und aus dem Banne des volksfremden Weimarer Systems.

Beim Ringen um den Y o u n g - P l a n fanden sich zum erstenmal die braunen Scharen Hitlers mit den schwarz-weiß-roten Kolonnen der Deutschnationalen und den grauen des Stahlhelm in klarer Bundes­front zusammen. Sie führten damals gemeinsam den Hieb gegen das System, dem zwar der augenblick­liche Erfolg versagt blieb, der aber doch in seinen letzten Auswirkungen ein tödlicher war. H a r z b u r g wurde der äußere Ausdruck dieses Gedankens. Er erlosch nicht mehr, obwohl noch ein sturmbewegtes Jahr durch- gefochten werden mußte, ehe der greise Feldmarschall und Reichspräsident mit ernstem Entschluß am 30. Januar der Sehnsucht der Nation Erfüllung brachte.

An diesem Tage beschloß Hindenburg einen Bund, der sich nicht mehr lösen darf, wenn Deutschland be­stehen soll.

Als dann die Nation dieser Regierung, in der sich alles eint, was an Deutschlands Zukunft glaubt und sie wirklich will, am 5. März Gefolgschaft lieh, war die Bahn für den Wiederaufbau des Trümmerfeldes frei, das vier­zehn Jahre Marxismus hinterlassen hat.

Adolf Hitler, der Mann gläubiger Hoffnung von Millionen, ist sich der ungeheuren Verantwortung vorder Weltgeschichte bewußt, die ihm Deutschlands großer alter Mann und der Ruf des Volkes auferlegt haben. Wie er während seines ganzen Aufstieges immer seinem Stern vertraute, so wollen wir mit ihm jetzt das Steuer des erneuerten und gereinigten Vaterlandes mit fester Hand durch Stürme und Klippen zu neuen Ufern führen.

Er weiß, daß ihm auch der kampferprobte schwarz- weiß-rote Sturmbann der Deutschnationalen eine unentbehrliche Kerntruppc für die kommende Aufbau­arbeit ist. Und so sagen auch wir Adolf Hitler am heutigen Tage, daß wir ihm in Kameradschaft und Sreue bei dem schweren Werk zur Seite sieben, das nur durch Gottes Segen gelingen kann.

Einer neuen großen Zulunfi entgegen."

Der Führer der DNVP., Reichsminister Dr. H u g e n- berg, hat an den Reichskanzler folgendes Glück­wunschtelegramm gesandt:

Namens der Deutschnationalen Volkspartei und im eigenen Namen sende ich Ihnen aufrichtige Grüße und Wünsche. Möge es der gemeinsamen Arbeit unter Ihrer Führung gelingen, Deutschland wieder groß und fr^i zu machen."

Der Vorsitzende der deutschnationalen Reichstags- fraktion, Schmidt-Hannover, sandte folgendes Telegramm:Die deutschnationale Reichstagsfraktion grüßt mit aufrichtigen Wünschen den Kanzler des Reiches und Führer der deutschen Nationalregierung. Ihr neues Lebensjahr, Herr Reichskanzler, steht im Zeichen größter geschichtlicher Entscheidungen, schwerster außenpolitischer Gefahren. Auf die Kampfkameradschaft des 30. Januar gründen wir die Hoffnung, daß das Reich allen Wider­ständen zum Trotz einer neuen großen Zukunft entgegen geht."

Seldtes Glückwunsch an Hitler.

Der Erste Bundesführer des Stahlhelm, Reichs­arbeitsminister S e l d t e, hat an Reichskanzler Litler folgendes Glückwunschtelegramm gerichtet:Dem Front­soldaten des großen Krieges, dem Kanzler des Neuen Reiches herzliche Wünsche in kameradschaftlicher Ver­bundenheit. Front Heil!"

Der Glückwunsch der Reichstagsfraktion der NSDAP.

Der Führer der nationalsozialistischen Reichstags­fraktion, Reichsinnenminister D r. F r i ck, hat an Reichs­kanzler Hitler das nachstehende Glückwunschtelegramm gerichtet:Sieg-Heil dem Führer und Volkskanzler zum ersten Geburtstag im neuen Deutschland. NSDÄP.- Reichstagsfraktion gelobt an diesem Tage erneut treueste Gefolgschaft und restlose Pflichterfüllung. Wir sind stolz, unter Ihrer Führung am Neuaufbau des Reiches mit­arbeiten zu dürfen."

Die Rcichskraftfahrstaffcl des Stahlhelm hat folgendes Funktelegramm an den Reichskanzler Adolf Hitler gerichtet:Reichsstaffelführer und 23 Kraftfahrer- kommandeure der Landesverbände des Stahlhelm ent­bieten dem Führer ehrerbietigste Glückwünsche und vor sichern treue Gefolgschaft."

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Anläßlich des 44. Geburtstages des Reichskanzlers Adolf Hitler prangt ganz Deutschland in reichem Flaggenschmuck.

* Der Reichspräsident hat Adolf Hitler sein Bild in silbernen« Rahmen als Geburtstagsgeschenk überreichen lassen mit Herz- liclren Glückwünschen.

* Die deutsche Außenhandelsbilanz weist ein Anwachsen des Ausfuhrüberschusses auf.