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Fuldaer Anzeiger

^Ä Bei Lieferungsbehinderungen durch Tageblatt für Rhön und Vogelsberg

§ulüa- und Haunetal. Zulöaer Kreisblatt

Ansprüche. Verlag: Christian Seipel, Fulda. Reöaktion und Geschäftsstelle: Königstraße 42 * Zernfprech-Rnsthluß Nr. 1989 für ^ige'äÄ Drues - Friedrich Ehrenklau, Lauterbach i. H. Nachüruck der mit * versehenen Artikel nur mit (Quellenangabe .Zulüaer Fnzeiger'gefiottl.

M, 233 1933

Der ReichstagsbranSstifler-prozetz

Schlußbericht des 9. Tages.

Die Verhandlung wendet sich nunmehr den

Vorgängen am Tage des Reichslagbrandes

,u _ Vorsitzender: Die letzten Personen, diè den Reichstag verließen, waren also Sie, die Frak- ßonSsekretärin und Koenen? Torgler: Ja. Es ist damals am Tage nach dem Brande in der Presse zu lesen gewesen, daß Koenen, die Sekretärin und ich flucht­artig den Reichstag verlassen hätten. Davon kann keine Rede sein, denn die Fraktionssekretärin ist schon ihrer Figur nach nicht gerade für ein schnelles Laufen prä­destiniert. Außerdem hat sie ein Beinleiden.

Oberreichsanwalt Dr. Werner: Warum haben Sie sich gerade im Zimmer 9 aufgehalten, warum nicht in Ihrem Zimmer, im Zimmer 9b? Torgler: 'M wollte mit Koenen über verschiedene Dinge sprechen. Koenen hat von seinen Erlebnissen im Karl-Lieb- Iiiecht-Haus erzählt, vor allem von seinem Gespräch mit Kommissar Braschwitz. Es handelte sich da um die statakomb enge schichte, über die hier noch zu leben sein wird. Es wird nunmehr die

sehr wichtige Begegnung dreier Zeugen mit Torgler und van der Lubbe im Vorraum Wi Haushaltsausschußsaal erörtert.

Am Nachmittag des 27. Februar, gegen 3.30 Uhr, haben diese drei Zeugen den Reichstag besucht. Sie sind ia das erste Obergeschoß gegangen und sind dann in den Arraum 0 38 gegangen. Dort find ihnen von links zwei Mner entgegengekommen, die sie scharf a n - Miiten. Der eine von ihnen wurde als Torgler bt*et, der andere war ihnen damals nicht bekannt, titln andere soll van derLubbe gewesen sein.

Nörgler bemerkt dazu: Ich weiß nichts von einer Wmqg. Die drei Zeugen müßten sich bei ihrer Be- Waug, er wäre ihnen mit van der Lubbe ent- Mgekommen, irren. Im übrigen habe er van der Abbe erst am 28. Februar durch eine Gegenüberstellung lMmgelernt. Ebenso habe er von der Existenz der d r e i Vulgaren erst am 13. März in der Zeitung gelesen, «d der Angeklagte P o p o f f, den die Zeugen als seine Weitung wiedererkannt haben wollen, sei ihm erst am April zu Gesicht gekommen. Vor dem Haushalts- ^ichuß habe er sich in Begleitung des Abgeordneten »Iori an befunden.

. Vorsitzender: Die Zeugen wollen Sie doch aber «m einer Personen gesehen haben, die einen Hut ins Auch! gezogen hatte, imb bei der es sich um Popofs jubelt haben soll. Torgler: Das ist aus Nloffcit. Bei dem merkwürdigen Mann, mit dem ihn Zeugen gesehen haben wollen, kann es sich nur uni Abgeordneten D r. Neubauer gehandelt haben. 6$ tritt dann eine Mittagspause ein.

Aach Beendigung der Pause fährt der Vorsitzende ucn Angeklagten Torgler zur Sache zu ver- Men und hält ihm zunächst vor: Angeklagter Torgler, ^ bunten bisher noch nicht mitteilen, wer denn der MN war, mit dem Sie von den drei Zeugen ge - Worten sind. Aber die Angelegenheit wird durch 1 Micheinaufnahme in Berlin geklärt werden.

«... M Angeklagter Torgler, haben Sie über die wich- ^x ^uldigung, daß Sie mit van der Lubbe gesehen V >ind, nicht immer gleichmäßig ausgesagt.

Nörgler erklärt die

Widersprüche zwischen seinen ersten Aussagen Aufenthalt im Reichstag damit, daß er zu- gewußt habe, welche Bedeutung der Raum 38 habe. Erst bei der zweiten Vernehmung am üwn ihm drei Vorgänge eingefallen: 1. das Ge- LJ "ui Redakteur Oeh m e in einer Sofaecke im die c 2' die dortige Begegnung mit zwei oder s^. '-er reu, die ihm auffielen, weil sie ihn an- und seinen Namen nannten und 3. eine Be- «J Frau Rehse an der Tür zwischen 38 ZG Es sei ihm tatsächlich ein Irrtum bezüglich der Ue re in der er das Gespräch mit Oehme gehabt £' selbst der Meinung gewesen, daß eine Ver- M Dehmes mit van der Lubbe schon des wegen ganz ausgeschlossen sei.

dch^j/hhendcr: Es ist doch aber ausfallend, daß Sie aus- unb ß n behaupteten, nicht außerhalb der beiden Zimmer 9 dast 1 gewesen zu sein, nachher aber zugeben mußten, iiiaJ ^"h in 38 gewesen sind, als Ihnen die Zeugen- ' oer drei Herren vorgehalten wurde.

i Lubbe im Kreuzverhör.

'Ne1«,^^^ ruft nun den Angeklagten van der Hegt«.. M und fragt ihn kategorisch, ob er den Angc- P "^glrr jemals gesehen habe. Lubbe: Nein. ^ichz ? ätzender: Sie sind um 2 Uhr vor dem gesehen worden, sind Sie dagewescn? Vorsitzender: Sie sind nicht

Mb wit Torgler zusammengewesen?

^ ~ Vorsitzender: Haben Sie ihn

'tii^^ Teichert fragt den Angeklagten: baß Sie durch Ihr Schweigen vielleicht k°ßer' , »geklagten gegenüber ein noch viel ^bltifh? Verbrechen begehen als durch die M 'm Reichstag? Lub b e: Nein

bet BeiÄkÄiZsr SWM Rk-Ma»w-L * -uergisch und verlangt in entschiedenem Ton

Fulda, Donnerstag, 5. Oktober

vom Angeklagten zu wissen, ob er mit den Angeklagten, dlc hier mit ihm aus der Anklagebank sitzen, zusammen den Brand im Reichstag gelegt hat.

Vorsitzender: Haben Sie den Reichstag allein angesteckt oder haben Ihnen irgendwelche Leute dabei geholfen? Lubbe: Nein. Vorsitzender: Ist Ihnen bekannt, daß durch Gutachten festgestellt ist, daß Sie allein den Brand gar nicht so legen konnten?

Lubbe: Ja.

Die Bemühungen, Lubbe zu klaren Aussagen zu ver­anlassen, sind ebenso schwierig wie erfolglos.

Vorsitzender: Haben Sie den Reichstag allein oder mit anderen zusammen angesteckt? Lubbe: Allein!

Vorsitzender: Haben Ihnen andere geholfen? Haben andere die Sache so hergerichtet, daß Sie sozu­sagen nur das Streichholz anzulegen brauchten? Lubbe (immer leise): Nein.

Rechtsanwalt Dr. Sack: Haben Sie die Kohlen­anzünder auf Grund einer Verabredung mit Leuten gekauft, die Sie nicht nennen wollen? Lubbe: Nein.

. Dr. Sa ck: Ist Ihnen die E i n st i e g st e l l e zum Reichstag vorher gezeigt worden. Lubbe: Nein.

Als letzter Punkt der Verhandlungen werden die Be­kundungen des Zeugen Major von Weber stedt be­handelt, der angegeben hat, daß er am Brandtage in der Nähe des kommunistischen Fraktionszimmers zwei Männer angetrossen habe, bei denen es sich um T a n esf und van derLubbe gehandelt haben müsse. Van der Lubbe habe eine kleine Kiste hochkant auf der Schulter getragen.

Torgler: Ani Freitag, dem 24. Februar, einen Tag nach der Beschlagnahme des Karl-Liebknecht-Hauses, war ein Kaufmann Bernstein zu uns ins Fraktions­zimmer gekommen. Dieser Bernstein sieht dem Ange­klagten Ta ne ff sehr ähnlich, ebenso besteht eine ge­wisse Ähnlichkeit zwischen van per Lubbe und einem Mann namens Wundersec, dem Hausverwalter, der ebenfalls nachmittags zu mir in den Reichstag ge­kommen war. Es ist wohl möglich, daß Herr Major von Weberstädt die beiden verwechselt hat.

Darauf wird die Weiterverhandlung auf Donnerstag vertagt.

*

Der 10. Tag.

Weitervernehmung Torglers.

Leipzig, 5. Okt. (Eigene Funkmeldung.) Zu Beginn der heutigen Verhandlung wird zunächst der Angeklagte Torg­ler weiter vernommen. Der Vorsitzende hält ihm eine Aus­sage der Zeugin Baumgart vor, die etwa um 4 Uhr am 27. Februar gesehen hat, daß Torgler im Vorraum zum Saal 12 mit dem Abgeordneten Neubauer im Sofa gesessen hat. Der Vorsitzende fragt, wie das mit seinen Angaben zu ver­einbaren ' sei, er habe F>och geradezu gesagt, daß er nicht mit Neubauer dort gesessen habe. Torgler erwidert, er habe mit Neubauer an jenem Tage dreimal gesprochen, und habe deshalb nach Wochen und Monaten nicht mehr auseinan­derhalten können, wo und wann die einzelnen Gespräche geführt wurden. Der Vorsitzende hält dem Angeklagten weiter die Aussage des Amtsgehilfen Aldert vor, daß van der Lubbe am 27. Februar im Reichstag gewesen sei, und daß er ihn selbst im Fahrstuhl nach oben befördert habe. Nach einiger Zeit sei derselbe Mann wieder mit einer Pa­piertüte in der Hand heruntergekommen.

Torgler betont erneut, daß er van der Lubbe nicht kenne; im übrigen halte er es für ausgeschlossen, daß man einen so aussehenden Menschen ungehin­dert in den Reichstag hineingelassen hätte.

Weiter erklärt Torgler, er habe seit November 1923 für die kommunistische Fraktion einen Studenten Kerrl beschäftigt, der van der Lubbe ähnlich sehe, allerdings einen Kopf kleiner sei. Vielleicht sei dieser Mann von dem Zeugen als van der Lubbe angesehen worden. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob es nicht möglich sei, in Begleitung eines Abgeordneten in den Reichstag zu kommen, erwidert Torg­ler, das sei so unbeanstandet nicht möglich gewesen, gib: dann aber auf weitere Fragen zu, daß die Möglichkeit im Allgemeinen wohl bestanden hätte.

Der Vorsitzende weist dann darauf hin, daß van der Lubbe damals doch noch nicht so abgerissen gewesen sei. Van der Lubbe sei doch auch schon früher, wie ein Zeuge bekundet, im Reichstag gewesen und zwar bei einer Be­sichtigung. Torgler erwidert, daß sich an Massenbesichtigun- gen jeder, ganz gleich wie er aussah, beteiligen konnte, wenn er sein Eintrittsgeld bezahlte. Der Vorsitzende wen­det sich dann zu van der Lubbe und fragt ihn, ob er an einer solchen Besichtigung des Reichstages teilgenommen habe. Van der Lubbe steht auf, lacht, und erklärt:Das kann ich nicht sagen". Als dem Angeklagten durch den Dolmetscher die Frage noch einmal vorgelegt wird, ant­wortet van der Lubbe mit nein.

Der Vertreter des Oberreichsanwaltes, Parrisius, fragt den Angeklagten Torgler, ob bei der kommunistischen Frak­tion immer nur elegant gekleidete Kavaliere verkehrt hätten. Torgler erwidert, cs komme immer darauf an, wer der Beurteilende sei. Besonders an Tagen an denen der sozialistische Ausschuß tagte, seien Erwerbslose gekommen, aber aotML dann set-LN bis 9?e^chst-Lsbeamten besonders auf dem Posten gewesen.

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nungsstellung Zahlung innerhalb 8 Tagen.

10. Jahrgang

en worden.

Leute ohne weißen Kragen seien nicht aus den Augen gelassen worden.

Landgerichtsdirektor Parrisius weist auf die Behauptung Torglers hin, daß v. d. Lubbe unter Umständen mit dem Studenten Kerrl verwechselt worden sein sann; er fragt den Angeklagten, ob er mit dem Studenten Kerrl in dem Vor­raum gesessen habe und fügt hinzu, das wäre wieder eine neue Lesart. Gegen die Art der Fragestellung protestiert der Verteidiger Torglers, Rechtsanwalt Dr. Sack. Der Vorsitzende richtet nun seinerseits die Frage an Torgler, ob er am Brandtage im Obergeschoß des Reichstages mit dem Studenten Kerrl zusammengewesen sei. Torgler ver­neint und sagt, er habe die Verwechslungsmöglichkeit des Kerrl nur im Zusammenhang mit der Behauptung erwähnt, daß am Tage vorher ein v. d. Lubbe ähnlich sehender Mann im Fahrstuhl hinaufgefahren sei. Der Vorsitzende weist weiter auf die Aussagen einer Zeugin hin, daß der kommu­nistische Abgeordnete Koenen zusammen mit v. d. Lubbe im Preußischen Landtag den Fahrstuhl hinaufgefahren sei. Torgler hält das für ausgeschlossen. Die Fragen des Vor­sitzenden ân v. d. Lubbe, ob er den preußischen Landtag kenne und ob ihm der Abgeordnete Koenen bekannt sei, ver­neint der Angeklagte. Der Vorsitzende hält dem Angeklag­ten Torgler weiter die Aussage des Zeugen Weberstedt vor, wonach am Tage nach dem Brande aus dem kommunistischen Fraktionszimmer 53a beide Schreibmaschinen entfernt wa­ren und das ganze Zimmer so aufgeräumt gewesen sei, als ob man die Absicht hatte, nicht zurückzukehren. Der Ange­klagte Torgler erklärt, daß seines Wissens nur eine Schreib­malchine dort und daß von Aufräumen ebenso wenig wie bei den anderen Zimmern die Rede gewesen sein kann. Wei- ter gibt der Vorsitzende eine Zeugenaussage bekannt, wo­nach am Tage nach dem Brande ein Loch im Glatzdach fest­gestellt ist. Ueber dem kommunistischen Fraktionszimmer sei eine Scheibe herausgewesen und die Scherben hätten unten glegen. Ueber dem Loch sei eine Leiter gestellt ge­wesen. Der Angeklagte Torgler erwidert, daß ihm dieser Vorgang völlig unverständlich sei. Als er abends das Zim­mer verlassen habe, habe er nichts davon bemerkt und er wisse nicht, durch wen und um welche Zeit diese Scheibe zer­brochen worden sei. Vorsitzender: Auch Spuren von gena­gelten Stiefeln sollen auf einem Fensterbrett entdeckt wor­den sein, über das man vom 2. Obergeschoß zu den kommu­nistischen Fraktionsräumen gelangen kann. Torgler er­klärt, daß von den Angestellten des Fraktionsbüros nie­mand genagelte Schuhe gehabt habe.

Es kommen dann die Vorgänge nach dem Reichstags­brand zur Sprache. Der Angeklagte Torgler schildert, daß er vom Reichstag aus zum Restaurant Aschinger gegangen ist, wo er sich mit dem Zeugen Virkenhauer verabredet hatte. In seiner Begleitung war außerdem Koenen. Torg­ler erklärt, daß er hier noch eine neue Aussage zu machen habe. Es sei richtig, daß außer den dreien später noch zwei Personen hinzugekommen sind, nämlich Bruno Petersen und ein Parteifreund Herbert Wehner. Er habe sich zu­nächst nicht daran erinnert und sei erst durch den Vorhalt von Zeugenaussagen nach der Vernehmung vom 1. Juli darauf gekommen. Etwa um 10 Uhr, fuhr Torgler fort, sei ein Kellner an ihren Tisch gekommen und habe gefrag ob sie schon wüßten, daß der Reichstag brenne., Torgler erklärt, er habe das zunäckll als Flachserei aufgefaßt und gesagt:Machen Sie doch keinen Unsinn." Der Kellner erwiderte jedoch:Nein, nein, es sind schon tausende von Leu­ten da". Erst dann habe ich die Sache ernsthaft aufgefaßt. Ich bin sofort aufgestanden und wir haben kurz nach 10 Uhr das Restaurant verlassen. Vorsitzender: Das wesentliche bei der Sache ist doch, daß der Zeuge Hoeft, der Geschäftsführer des Lokals ist, sich darüber gewundert hat, daß Sie die Nach­richt so ruhig ausgenommen haben.

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Torgler: Das ist nur dadurch zu erklären, da wir, die wir allein hinten in der Eecke saßen, noch gar keine Ah­nung davon hatten, wenn auch vorn die Leute es schon wußten und schon aufgeregt waren. Er habe sich in die Straßenbahn gesetzt und sei zum Reichstag gefahren. Er habe es aber aufgegeben durch die Absperrung zu kommen, besonders nachdem er gesehen habe, daß in dem Flügel, wo die Zimmer der kommunistischen Fraktion lagen alles dunkel war. Er sei dann zu Aschinger zurllckgefahren und habe dort Birkenhauer seine Beobachtungen erklärt. Koenen, fuhr Torgler fort, hatte sich inzwischen zum Alexanderplatz begeben. Wir hielten uns dann bei Aschin­ger noch bis etwa %12 Uhr auf und dann fuhr ich eben­falls zum Alexanderplatz und ging in ein Restaurant, wo wir uns schon am Nachmittag für den Abend verabredet hatten.

^Deutsches Frauenwerk" begründet.

Rach Rücksprache des Rcichsleitcrs der NS-Frauen- schaft Landrats Dr. K r u m m a ch e r, mit Reichsinnen- minister Dr. Frick ist folgende endgültige Regelung tn der s^rage der Zusammenfassung der deutschen Frauen- Verbände erfolgt: m (

Die bisherigen OrganisationenRerchsart'cltsgeincrn- schaft Deutscher Franenverbände" undFrauenfront" werden als solche aufgelöst und in einer Einheitsorgani­sation, dem Deutschen Frauenwerl, zusammen- geschlossen m trister Dr. Frick hat die Schirmherrschaft über dasDeutsche Frauenwerk" übernommen. Landrat Dr. Krummster übernimmt die Führung des Deutschen Frauenwerkes. Frau S i b e r wurde als Beauftragte des Rcichsinnenmrulsteriums zur Stellvertretenden Leiterin ernannt. Die Leitung des Deutschen Frauen- Werkes befindet sich in München. Der Sttz der GsWaFs- ffelle ist Berlin.