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M-aer Anzeiger

KTÄ-5 Tageblatt für Rhön UN- Vogelsberg

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267 1933

Fulda, Dienstag, 14. November

10. Jahrgang

Die Volksfront.

hm-enburgs Dank an Hitler.

Amtlich wird mitgetcitt:Reichskanzler Adolf Hitler . zum Reichspräsidenten von Hindenburg, [' dgs amtliche Wahlergebnis zu melden und im 2ln= hieran politische Fragen zu besprechen. Der Reichs- mt sprach dem Herrn Reichskanzler insehrherz- .»Worten seinen tiefempfundenen Dank und aufrichtige Anerkennung für die nun durch- M politische Einigung des deutschen Volkes aus und L sicherer! Hoffnung Ausdruck, daß auf der nunmehr >zffc!i--n Grundlage die Arbeiten im Innern und nach mit Erfolg fortgesetzt werden können zum Segen Irlandes und des deutschen Volkes."

*

Während Reichskanzler Adolf Hitler Glückwünsche des ^Präsidenten anläßlich des überwältigenden Ab- mungsergebnisses entgegennahm, hatte sich eine große nschenmenge auf der Straße versammelt, die den iter bei der Rückfahrt vom Hause des Reichspräsidenten Aeichslanzlei stürmisch begrüßte.

Wer Goebbels über das Ergebnis.

Ein Dank an alle Beteiligten.

Nachdem das Wahlergebnis seststand, versammelte der Wopagandaleitcr, Reichsminister Dr. Goebbels,

< engeren Mitarbeiter aus der Reichspropaganda-

W und aus dem Reichsministerium für Volksauf- Wg und Propaganda, um ihnen den Dank für die Arbeit auszusprechen. Dr. Goebbels dankte be- der ganzen deutschen Presse, die in diesem MMmpse manches von dem wieder gutgemacht habe, Mägen der Nationalsozialismus ihr in vergangenen Opposition bittere Vorwürfe habe machen

Ebenso galt der Dank des Reichspropaganda- W'km deutschen Rundtunk, den Landespropaganda- den Rednern und Propaaandaleitern der Partei jedem einzelnen Parteigenossen, der in der Propn- in diesem Wahlkampfe in aufreibender Kleinarbeit, MBe und Opferbereitschaft unermüdlich mitgearbeitet MèihliMich aber dankte Reichsminister Dr. Goebbels Ecu Dingen

1 dem deutschen Volke selbst,

M der Negierung Adolf Hitler einen unerhörten Ver- MMcweis gegeben habe, einen Vertrauensbeweis, der Wirlr große Verpflichtung für die Partei bedeute.

D Iir empfinden", so erklärte der Minister,cs als ein M Whes Glück. diesem Polke dienen zu können, und Geschlechter werden uns um unsere Zeit beneiden Den. Has deutsche Volk bat in dieser Wobt mit einer W^utigkeit, die noch vor wenigen Monaten nie- E für nötig gehalten hätte, bewiesen, daß es hinter Ms vitler und seiner Regierung steht. Was wir erreicht verdanken wir der

.Miliaren Führung des Volkskanzlers Adolf Hitler.

. Wauenten Arbeit seiner Regierung und der Jntelli- M und dem Fleiße aller Mitarbeiter am deutschen

ser Kamps gch 1 weiter. Wir denken nicht ^seren Lorbeeren auszuruhen. iâck?^^Wglilausggng mit seinem grandiosen Ergebnis LZ ^^inn nicht nur einer neuen innerpolitischen M Ölung sein, sondern wird auch

W ^^^ außenpolitische Perspektiven der Rede des Reichspropagandaletters !».!>,? i- Nisters sprach Staatssekretär Funk Dr. M, ^ls den persönlichen Dank der Mitarbeiterschaft

Hfl

«

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^Sant des lleichsinnenminiflers.

i bie liroßzügige Durchführung der Wahl.

5 ^chsminister des Innern gibt folgen- k ? - .'Reichstagswahl und Volksabstimmung d Millionen deutscher Männer und Frauen L!ln ^^urne geführt. Vorbereitung und Durch- M »??«.^ie Feststellung des Endergebnisses von kJ,/ Abstimmung haben an das Organe- in kJ 9 * ck und die Arbeitskraft der Be- k°>!dink^adt und Land sowie an die Arbeits- We Wahlvorstände, denen die Entgegen- R b /: ^schichtlichen einzigartigen Volksbekenntmsies I Den ° udershocheAnsorderungen gestellt.

SsTeid,cn Männern und Frauen, die mden oder sonst bei Durchführung der Wahl b A «er ^l tätig gewesen sind, spreche ich D a n k k Neben r^unung aus. In diesen Dank schließe P^naib^ beteiligten Reichs-, Landes- um b deuL^onden die Deutsche Reichsbahngesellschaft, ^^ -kJ übrigen I ^^^ngcn ein, die zur E r l c i ch t c r u n g L a 9abc wesentlich beigetragen haben.

^ . Erfüllt Eure Pflicht!

mit Hitler gegen Hunger und Kälte!

Aeubiae SrnoghMg im ganzen Reich.

Das Bekanntwerden der Wahl- und Abstimmungs- ergebnisse hat im ganzen Reich stürmische Freude und tiefste Genugtuung ansgclöst. Vielfach war die Be- volkernng bis tief in die Nacht aus den Beinen, um den großen Sieg und die daraus sich ergebenden Folgen zu erörtern. Es bildeten sich auch Ansammlungen und Um­züge. Vic unter Absinaen vaterländischer Lieder und unter

Nach dem Wahlsieg.

Reichskanzler Adolf Hitler nimmt von einem Fenster seiner Wohnung in der Reichskanzlei nach dem großen Treuebekenntnis des deutschen Volkes die Huldi­gungen der Menge entgegen.

Heilrufcn ihrer Freude über die beispiellosen Ab- stimmungserfolge der Rerchsregierung Ausdruck gaben.

In der N e i ch s h a u p ist a d t waren die Kund­gebungen am stärksten in der Umgebung des Palais des Reichspräsidenten und der Reichskanzlei. Die stürmisch sich äußernde Begeisterung veranlaßte den Führer Adolf Hitler noch mehrmals in der Nacht,

sich den Massen am Fenster zu zeigen, Die ihm nicht cudenwollende Ovationen darbrachten. Auch den Reichsminister Dr. Goebbels umbrauste der Intel, als er vor seinem Ministerium vorfuhr. Immer wieder wurde das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied gesungen.

Es ist bezeichnend für die Würde und Ruhe, mit der Dei Wahltag durchgeführt wurde, daß im Gegensatz zu den Wahlen der Systemzeit mit ihren unzähligen blutigen Ausschreitungen diesmal keinerlei Zwischen­fälle gemeldet wurden. Die Polizei, für die früher ein Wahltag eine Strapaze war, hatte geradezu einen Rubetag.

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Dr. Letz an dir Amtswalter der PO. und an die Arbeitsfront.

Der Stabsleiter der PO. und Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. R o b e r t Ley, hat einen Aufruf an die A m t s w a l t e r der politischen Organi­sation der NSDAP, erlassen, in dem es heißt:

Wie immer, habt ihr eure Pflicht getan. Der Sieg, größer als selbst von uns erwartet, ist errungen. Wie in allen den früheren Kämpfen, standet ihr auch diesmal wiederum in vorderster Linie der Partei. Aber was am meisten die Welt bewundert: Ihr seid ein so einheit­lich e s K o r p s von gleichem Fühlen und Denken ge­worden und so mit dem Führer, unserem Adolf H i t l e r , verwachsen, daß ihr befähigt seid, die Gedanken des Führers in vollendeter Weise dem Volk zu ver­mitteln. Führer und Volk sind eins geworden, und ihr seid die besten Prediger und Soldaten zugleich."

Weiter hat Dr. Ley einen

Ausruf an die Arbeitsfront

erlassen, in dem es heißt:

Kameraden der Arbeitsfront! Ihr habt das Ver­trauen das der Führer in den deutschen Arbeiter setzte, mehr als gerechtfertigt. Ihr habt ihm, Adolf Hitler die Jahre eurer marristischen Verirrung abbitten wollen. Habt Dank für eure Treue!

Die Arbeitsfront, noch vor Monaten ein Wagnis und Experiment, ist heute bereits neben der Partei das st ä r k st e, F u n d a m e n t des neuen Staatcs."

*

Mexiko-Stadt. Das deutsche Wahlergebnis hat in Mexiko starten Eindruck hinterlassen. Die gesamte mexikanische Presse gibt in groß aufgemachten Meldungen die Wahlergebnisse wie­der und weist in den Überschriften darauf hin, daß das deutsche Polt einmütig seine Regierung unterstützt. Dem Beispiel der Heimat folgend hatten auch die deutschen Geschäftshäuser geflaggt.

Friedensoffensive.

Die Unabhängigkeit, die staatliche Freiheit, die nationale Ehre, geht einem Volk, wie dem unseren, über alles!" Der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck sprach das Wort vor der zweiten Kammer des Landtags im Jahre 1867. Am 12. November 1933 hat das deutsche Volk dieses Wort in einem Maße bestätigt, wie es die staatspolitische Geschichte bisher nicht gekannt hat. 45,1 Millionen Deutsche hatten diesmal das Wahlrecht. Es spielt praktisch keine Rolle, daß zwischen den End­ergebnissen der Reichstagswahl und der Volksabstimmung ein Unterschied von einer knappen Million Stimmen be­steht. Entscheidend sind und bleiben folgende Tat­sachen:

1. Von den fast 43 Millionen für die Reichstagswahl abgegebenen Stimmen haben sich 92,2 Prozent für die NSDAP, erklärt. Von den 43,4 Millionen bei der Volks­abstimmung abgegebenen Stimmen haben 95,1 Prozent das Ja gesprochen.

2. Die Zahlen der ungültigen Stimmen (Reichs­tag 3,3 Millionen) und der Neinsager und ungültigen Stimmen bei der Volksabstimmung (2,8 Millionen) sind gegenüber dem Gesamtergebnis so gering, daß sie praktisch bedeutungslos sind; so machen bei der Volksabstimmung die Neinsager und ungültigen Stimmen zusammen nur 4,9 Prozent der überhaupt ab­gegebenen Stimmen aus!

3. Durch beide Stimmergebnisse ist die Politik der Negierung Hitler von der Gesamtheit des deutschen Volkes ausdrücklich in freier Abstimmung gebilligt worden.

4. Die besonders von gewissen Teilen des Auslandes immer wieder angezweifelte Erklärung der NSDAP., daß sie heute mit "her Gesamtheit des deutschen Volkes gleichbedeutend ist, wurde durch die beiden Stimm­ergebnisse in stärkstem Grade als richtig nachgewiesen.

5. Die Stimmergebnissc bedeuten weiter eine ein­mütige Zustimmung zu der bisher von der Regierung Hitler betriebenen Politik einschließlich der Be­seitigung aller früheren Parteien.

Dies letztere wird besonders dann klar, wenn man sich vergegenwärtigt, daß selbst in solchen Wahlkreisen, die noch im letzten Jahre als uneinnehmbare Hochburgen einer Partei galten, jetzt eine fast restlose Mebrheii für die NSDAP, brachten; Beispiele, wie etwa der Wahlkreis Oppeln, der früher vom Zentrum beherrscht wurde, oder der Wahlkreis Pfalz, der eine Domäne des bayerischen Zentrums, der sogenannten Bayerischen Volkspartei war, beweisen das zur Genüge. Sie vermochten nicht ein­mal mehr 3 Prozent der abgegebenen Stimmen der Regierungspolitik zu entziehen. Damit ist erwiesen, daß der Einschmelzungsprozeß der früheren Parteien in Deutschland nahezu gänzlich durchgeführt ist. Eins der größten geschichtlichen Verdien ste Hitlers, die Beseitigung des übersteigerten Unfugs der Vielparteilichkeit in Deutschland, ist mit den nüchternen Zahlen des 12. November auch rein rechnerisch dargestellt.

Damit ist die innerpolitische Bedeutung dieser Wahl noch nicht annähernd erschöpft. Bekanntlich wurden nach dem 14. Oktober auch die L ä n d e r p a r l a m e n t e auf­gelöst. Es wird mit zu den Aufgaben Der Zukunft, auch zu den Aufgaben des neuen aus 661 9(bgeorbneten bestehenden Reichstages gehören, die Land erfrage einemendg ültigenErgebnis zuzuführen. Schon auf dem Nürnberger Reichsparteitag fiel eine hoch- bedeutsnme Andeutung des Sinnes, daß es im Zuge Der Neichsvereinheitlichung bei dem durch das Reichsstatthaltergesctz hinsichtlich ^der Länder geschaffenen Zustand kaum bleiben dürfte. Und die von dem Preußi­schen Ministerpräsidenten Göring geschaffene Institution des Preußischen Staatsrates enthält ja bereits alle Vor­bedingungen zu einem kommenden Ausbau als Reichs- rat. Die zahlreichen Länderparlamente waren bis zum vergangenen Jahr mit ihren mehr als 2 0 0 0 0 0 Ab­geordneten ein getreues Spiegelbild des von 38 poli­tischen Parteien heimgesuchten Reiches.

Wo ist jetzt noch ein Nörgler oder Besserwisser, der zweifelnd nach der Notwendigkeit dieser Wahlen fragt?! Der 5. März brachte der Regierung Hitler einen Rück­halt von insgesamt 5 1,9 Prozent der abgegebenen Stimmen der l 2. N o v e m b e r brachte eine Heerschau über mehr als f ü n f u n d n e u n z i g Prozent aller ab­gegebenen Stimmen. Mit dieser Aktivlegitimation gehen der Führer und sein Kabinett an die kommenden inner­und außenpolitischen Entscheidungen heran; sie läßt an Umfang und Reichweite die der Hitler-Regièrung schon von dem März-Reichstag erteilte Ermächtigung weit hinter sich.

Es ziemt sich nicht für den einzelnen in einem autori­tären Staat, Vermutungen oder gar Prognosen über die nun von der Reichsregierung einzuschlagende Außen­politik anzustellen. Man braucht hier hinsichtlich der Außenpolitik nur darauf zu verweisen, daß Reichsminister Dr. Goebbels noch in der Wahlnacht angesichts des überwältigenden Ergebnisses mit vollem Recht von Neuen außenpolitischen Perspektiven" sprach, und man braucht nur daran zu erinnern, daß durch die Wahlergebnisse auch den Ausländsdeutschen, beson­ders den bedrohten Minderheiten, der Rücken gestärkt wird und daß die nationale Bewegung in Österreich, wo Herr Dollfuß seit einigen Tagen mit dem Standrecht regiert, einen noch stärkeren Auftrieb erhält als nach 'dem 30. Januar und nach dem 5. März.

Dasunerbittliche deutsche Ehrgefühl", wie Bismarck es nannte, hat sich durchgefetzt. Noch in der Nacht des Wahltages hat unser Führer Adolf Hitler dem ganzen deutschen Volk seinen Dank ausgesprochen ihm selbst aber, der das nationale Selbstbewußtsein des