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iSS^ ben Inhalt: Bernd Heim, Rulba. Nochâruck der mir * versehenen Fräkci »ur mir Stz»«tzenangade,Zutd«er fZuzetger'-rftaUrt.

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spvuch auf Nachlaß.-DA." II. 910.-Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 gültig. Verantwort!, fâr de»

Anzeigenteil Ferdinand Ehre»««», SaâhalLè

93 - 12. Jahrgang

Fulda, Samstag, 20. April 1935

Einzelverkaufspreis 10 Pfg.

«deutsche Volk gratuliert

Der Führer 46 Jahre alt

[Munterem obersten SA.-Mrer! I Msbefehl des Chefs des Stabes der SA.

Chef des Stabes der SA., Lutze, hat an die

20. April folgenden Tagesbefehl erlassen: M-Mcinner! Seit jenem Tag, an dem der Führer Pasten Mitkämpfern den Namen Sturmabteilung k gedenkt die SA. mit besonderem Stolz und litt Freude des Geburtstages ihres Führers. Wir ja in der Zeit des Kampfes nicht viel, was wir L Führer zum Geburtstag bringen konnten. Aber i mir gaben, das war das Höchste und Beste, das WMänner geben können: Das Versprechen, jiti zu kämpfen, nicht zu rasten und, wenn nötig, Gut M einzusetzen, bis Deutschland wieder frei und des strè Wille der Wille des Volkes und des Reiches ist. Sie ZA. ist, getreu ihrem Wort, durch die Not der |tii marschiert und hat im Einsatz ihres Lebens den

Sieg für Führer und Volk erkämpft.

hrmd andere in den Parlamenten in schönen oder Unschönen Reden sich ergingen und feilschten, hat die ^im Kampf auf der Straße, in Saalschlachten und im llhcn Einsatz für die Partei sich selbst im wahren iMgeist erzogen und den Geist geschaffen, der allein 9 war, den Sumpf des Parlamentarismus zu über- cu und im Volk die geistigen und moralischen Vor- Zungen zu seiner völkischen und militärischen Wieder­itt zu schaffen.

M, das war es, was wir einst dem Führer ver­machen, ,

M das ist es, das uns den ersten Weg zur Er­dung der Macht gehen ließ,

M wird es immer sein, das allein den endgültigen ; verbürgt.

d ^â marschierten, marschiert und wird immer WW. an erster Stelle des Führers SA.

Wenn ich heute unserem Führer in eurer aller Namen Attes Zeichen übergeben darf, dann ist das nur G durch eure Treue, euer Opfer, euren Einsatz.

M das ist heute Wunsch und Versprechen zugleich: â 1 So ist es! So wird es immer sein! Heil 6»hrer, Heil unserem Obersten SA.-Führer."

. H Führer des Nationalsozialistischen Kraftfahr- u h n lein, hat zum Geburtstag des Reichs- Wer folgenden Tagesbefehl erlassen:

"EK.-Fuhrer und -Männer! Was wir still im tt lluten wie in schweren Stunden, in ^ampf und Sieg gleich unwandelbar und fest

*Ue' unsere Liebe und unsere Ctt âum Führer, zu dem Manne, der j sL ^^orriß aus tiefster Schmach zu neuer Kraft ttrii wir ein in unsere heißen Wünsche, ^ èhrer zu seinem 46. Geburtstag heute dar-

*

Mllose Geburisiagsglückwünsche an den Führer.

I iS Führerund Reichskanzler sind zu fei» , Äa0 am 20. April aus allen Kreisen des Treu eku nd ge b ung en und w zugegangen. Außer den Glück- knUh .^elchsverbandes Deutscher Offiziere, des und der NSKOV. übermittelte u. a. Pich. Oberbürgermeister Fiehler die @lüd» M zu Ehren des Führers wird die

1 ^bebürftige eine Sonder- hoo JUM im Gesamtbeträge von »nd ^/.A^erteilen. Der K a m e r a d s ch a f t s - T Polizeibeamten übergab der Penbe ^u» ^11 5000 Mark zur Verwendung für not- Ptit e r e wA"°^n am Geburtstage des Führers. ^ ü n f $ c gingen unter vielen ande- Mtistisch^ ^^)sgeschäftsführer des Bundes National- Juristen und vom Führer des

1 NemJlL ,,en Dozentenbundes und der Dcut- Auch der Reichsbund der Inhaber [Nen Geln,/AEe widmete dem Führer einen be- 5ct ^urtstagsgrnß.

Etnatskommistar der Hauptstadt Berlin, den , Dr. Lippert,

^^«äes^ " und Reichskanzler anläßlich seines h^ Niein^ mUbes Glückwunschtelegramm gesandt: r Wörbe spreche ich Ihnen, mein Führer, di- i^ ans.D;, A'uustage meine ehrerbietigsten Glück- Bevölkerung gedenkt gerade an £ besonderem Stolz ihres Führers und !â°?^ dein Ais/ Reichshauplstadt ihren alten guten "un auch die Wehrpflicht wicder- I ' Uine^ mutige Vorsehung möge dem deutschen er noch viele Janre erhalten."

Mit Rücksicht aus den gewaltigen Postetmaus ist Die Kanzlei des Führers bis einschließlich Mittwoch, 24. April, für sämtliche Besucher ge­schlossen.

Der Glückwunsch des Ireichssportführers.

Der Reichssportführer von Tschammer und Osten hat namens der deutschen Turn- und Sport­gemeinde an den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zu seinem 46. Geburtstag ein Glückwunschtelegramm mit folgendem Wortlaut gesandt:D e u t s ch l a n d s T u r n- und Sportgemeinde, einig in dem Vorsatz, die gestählte Kraft des Leibes und die entschlossene Stärke des Charakters bis zum Letzten einzusetzen für die Er­füllung der Aufgaben, die Sie, mein Führer, uns stellen, versichert Sie anläßlich Ihres Geburtstages aufs neue ihrer tiefen Verehrung und Treue, einer Treue, die sich um so fester um Sie schließt, je mehr die Welt Sie mit der schwersten Bürde belastet."

*

Zum 20. April wurden im NSKK. bei der Dienststelle der Korpsführung Berlin fol­gende Beförderungen ausgesprochen: Obersturmbann­führer Krenzlin zum Standartenführer, Sturmbannführer von Bayer-Ehrenberg zum Obersturmbannführer, Sturm­hauptführer Schmiedel zum Sturmbannführer und Sturm­führer Richter zum Obersturmführer.

Wer ist zum Heeresdienst tauglich?

Die amtlichen Bestimmungen über die Tauglichkeit im Heeresdienst.

Der VerlagOffene Worte", Berlin W 35, gibt jetzt Die amtlichen Bestimmungen über die Taug­lichkeit im Heeresdienst heraus. Danach ist dem Untersuchten nach der ärztlichen Untersuchung das Urteil über seine Tauglichkeit bekanntzugeben. Seinen Angehö­rigen und anderen Personen soll der ärztliche Befund im einzelnen nur insoweit mitgeteilt werden, als es dienstlich notwendig oder für das eigene gesundheitliche Interesse des Untersuchten erforderlich ist.

Um den hohen Anforderungen des Dienstes in der Wehrmacht zu genügen, sollen als tauglich nur d i e Unter­suchten bezeichnet werden, die kräftig gebaut, gut entwickelt und frei von solchen Fehlern sind, die die Gesundheit, die Beweglichkeit und Ausdauer beeinträchtigen.

Geistige Frische und Regsamkeit, Sinn für Kamerad­schaft und Charakterfestigkeit sowie erhöhte und gestählte Leistungsfähigkeit durch körperliche Ertüchtigung in den Jugendjahren sind, so heißt es in der Bestimmung weiter, Vorzüge, die in gewissen Grenzen einen Ausgleich für etwa vorhandene körperliche Fehler schaffen. Die Min­tz estaröße für den Dienst in der Wehrmacht beträgt 154 Zentimeter. Wehrpflichtige und Freiwillige mit einer Körpergröße unter 160 Zentimeter werden jedoch nur ein­gestellt, wenn besondere Verhältnisse dies erfordern.

Das militärärztliche Urteil hat zu lauten: tauglich oder 2), bedingt tauglich, zeitlich untauglich, be­schränkt tauglich, untauglich (für Wehrdienst), völlig untauglich.

Ist der Untersuchte körperlich und geistig völlig gesund, von hinreichender Größe und kräftigem Körperbau, ist er alstauglich l" zu bezeichnen.

tauglich?. Werden bei dem Untersuchten stärkere Fehler feftgefteKt oder hat er eine Körpergröße unter 160 Zentimeter, so ist er alstauglich 2" zu bezeichnen, sofern der übrige Befund nicht ein anderes Urteil bedingt.

Als t a u g l i ch l o d e r t a u g > i ch 2 sind auch Un- teriudite zu bezeichnen, die an vorübergehenden Krank­heiten leiden, die mit größter Wahrscheinlichkeit bis zum Zeitpunkt der Einberufung behoben sind. Ist eine Brille nötig, um auf einem Auge volle oder fast volle Sehschärfe zu erreichen, so ist dem Urteil stets hinzuzu- füaen* Brillenträger."

' 8 B e"d ingte Tauglichkeit wird durch Fehler und Gebrechen begründet. Hierunter sind Fehler aufge- führt die zwar die Gesundheit nicht beeinträchtigen, die Leistungsfähigkeit aber, wenn auch nicht erheblich, herab- ^^^Z e i t l i ch u n t a u g l i ch sind solche Wehrpflichtigen und Freiwilligen, die in der körperlichen Entwicklnng stark zurückgeblieben sind oder die, infolge überstandener Krankheiten noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Lei­stungs ähigkeit sind, oder die zur Zeit der Uuterfudjung an heilbaren Krankheiten leiden, deren Heilung bis zur Einberufung aber noch nicht mit Sicherheit erwartet wer- ^ B c'sch ränk 1 e Tauglichkeit haben Untersuchte mit erheblichen körperlichen Fehlern und Gebrechen, die die Leistungsfähigkeit zwar herabsetzen, zedoch noch eine beschränkte dienstliche Verwendung -Ulanen

Das Gelöbnis der Kriegsopfer

Der Reichskriegsopferführer Oberlindober hat, wie die NSK meldet, dem Führer zu seinem Geburtstag im Namen der Frontsoldaten und Kriegsopfer ein von Pröses, sor Vollbehr entworfenes Bild von der Entstehung der Reichsautobahn bei Rosenheim am Inn zusammen mit folgendem Brief als Geschenk übersandt:

Mein Führer!

Angesichts der Genfer Vorgänge und der erneuten Schuldlüge gegen unser deutsches Volk find zu Ihrem heutigen Geburtstage die Wünsche der fast eineinhalb Mil­lionen Soldaten und Soldatenfrauen in der National» soziasistischen Kriegsopferberforgung verbunden mit dem heiligen Gelöbnis unbedingter Gefolgschaft.

Sie haben den Kämpfern des Weltkrieges ihre Sol­datenehre zurückgegeben. Sie danken Ihnen das heißen Aerzens und kämpfen mit Ihnen um die Ehre der Nation.

Unser bescheidenes Geschenk zeigt ein von Ihnen be­gonnenes Werk des Friedens und des friedlichen Auf­baues. Tausende von alten Soldaten haben bei diesem Werk Arbeit und Brot und neues Verttauen auf die eigene Kraft gefunden. Mit ihnen sind ihre Familien zu­frieden und glücklich geworden.

Auch aus diesem Grunde vereinen sie ihre aufrichtigen Wünsche zu dem heutigen Geburtstage mit den Wünschen

des gesamten deutschen Volkes.

Für meine Kameraden und mich ist es eine nugtuung, mit Ihnen mitschaffen zu dürfen an scheu Zukunft.

Das sei unser Geburtstagsgruß und unser zugleich.

tiefe Ge­ber deut-

Gelöbnis

Hierunter fallen auch Untersuchte, die eine Hilfsschule besucht haben, sofern sie nicht auf Grund anderer Fehler alsuntauglich" odervöllig untauglich" zu bezeichnen sind.

Bei Beurteilung der U n t a u g l i ch k e i t muß der Arzt prüfen, ob der festgestellte Fehler den Untersuchten nur für den Wehrdienst untauglich macht. Denn die Er­gebnisse der militärärztlichen Untersuchungen sollen auch für andere Zwecke (z. B. Arbeitsdienst, allgemeine berufliche Verwendbarkeit) nutzbar gemacht werden kön­nen. Es ist hierbei von der Voraussetzung auszugehen, daß ein Untersuchter auch mit einem erheblichen körper­lichen Fehler oder einer nicht heilbaren Erkrankung im bürgerlichen Erwerbsleben sehr gut noch eine voll leistungsfähige Arbeitskraft darstellen kann, auch wenn er den Sonderanforderungen des Dienstes in der Wehrmacht nicht gewachsen ist.

Als völlig untauglich sind Untersuchte zu be­zeichnen, die infolge hochgradiger geistiger oder körper­licher Fehler und Gebrechen dauernd berufsunfähig sind oder nur unter besonderen Voraussetzungen eine be­schränkte berufliche Tätigkeit ausüben können.

Es sind tauglich für:

1. Seer.

a) Infanterie. Wehrpflichtige und Freiwillige, die den Anstrengungen der Märsche gewachsen sind.

b) Artillerie. Schlankwüchsige, aber kräftige Wehr­pflichtige und Freiwillige.

c) Kavallerie. Wehrpflichtige und Freiwillige mit nicht zu hohem Körpergewicht. Das Gewicht soll

tt)

e)

l)

65 Kilogramm möalicbst nicht übersteigen. Da das Gewicht mit der Körpergröße eng verkoppelt ist, soll Die Größe 1,72 Meter möglichst nicht überschreiten. Kur­zen Oberkörper und lange Beine wird man meistens unter Bewerbern von schlankwüchsiger Form finden. Geistige Begabung ist notwendig, Gewandtheit und eine gewisse Schreibfertigkeit erwünscht.

Pioniere. Muskelkräftige Wehrpflichtige und Freiwillige.Muskulöse" oderrunde Körperbau­form". Untersuchte mit einer Körpergröße unter 165 Zentimeter sind nur in beschränktem Maße zuzuteilen. Nachrichtentruppen. Geistig geweckte Wehr­pflichtige und Freiwillige mit guter schneller Hand­schrift. Farbenschwache sind nur in beschränktem Umfange zuzuteilen.

Kraftfahrtruppen. Gewandte und geistig ge­weckte Wehrpflichtige und Freiwillige mit gutem Hör- und Sehvermögen und unbehinderter Nasen­atmung. Farbenschwache und Brillenträger sind nur in beschränktem Umfange zuzuteilen.

S a n i t ä t s t r n p p c n. Geistig rege und kräftige Wehrpflichtige und Freiwillige. Berufliche Vorbil­dung ist weniger wichtig als Neigung zum Sanitäts­

dienst.

Ist ein Untersuchter zwar tauglich, aber auf Grund der vorstehenden Sonderforderungen für eine bestimmte Waffengattung nicht geeignet, ist dies im Urteil zum Aus­druck ru brinaen: x. B. würde das Urteil bei einem fehler-