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>â^i 'Mtlich für den Inhalt: Bernd Heim, Fulda. Nachdruck der mit * verfchrnen Früts! nur mit «TneHkriangabe „Zulö«erfinZeigrr"gestaS«1.
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^ 97— 12. Jahrgang
Fulda, Freitag, 26. April 1935
Einzelverkaufspreis 10 Pfg.
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Tag der Freude
md der Wiedergeburt des Volkes
kter Neichsorganisationsleiter und Leiter der Wen Arbeitsfront. Dr. Lev, befaßt sich in einem
Artikel mit dem 1. Mai, dem Rationalen Feiertag Witschen Volkes, und zeigt die W a n d l u n g e n v o N »lrn auf heute sichtbar auf. Er schreibt in dem
Ml u. a.:
! W neue Deutschland feiert nun bereits zum niste nm al den Rationalen Feiertag der Arbeit. Es sm Tag der Freude. Alles Schlechte, was aus der Wgenheit übernommen wurde, und was als Ballast qeschleppt wurde, wird verbrannt, um damit den bischen für das Kommende frei zu machen. Der Marxis- W und seine Trabanten hatten aus diesem Tag der tobe einen Tag des Hasses gemacht. Der National-
»(Asmus bat mit dieser Verdrehung des 1 Mai auf- iMiimt und hat ihn wiederum, wie ehedem, zum jmalfeiertag der Arbeit und der Freude gemacht.
Der Erfolg beweist die Richtigkeit einer Idee. Und wir nun wissen wollen, ob unser soziales Wollen la war und richtig ist, so müssen
auf das, was wir erreicht haben. Wir übernahmen ! Sozialordnung voll Dünkelhaftigkeit und Klassenhaß. >e Gemeinschaft war aufgeteilt in Gruppen, Parteien
wir eine Rückschau
Jnteressenhausen.
Wie bietet sich dieses Deutschland heute dem Beer und unbefangenen Beobachter? Heute können wir ii Stolz sagen, daß keine Weltpolitik mehr gemacht den kann, ohne Deutschland zu fragen. Deutschlands Men in der Welt ist wieder wie ehedem groß und ge- tig. Dem entspricht im Innern ein ge - lossenes und einmütiges Volk. Klassen- i und Standesdünkel, Zerspaltung in Parteien, Gesten und Arbeitgeberverbände sind unmöglich. Und dm den Gegnern des neuen Deutschland auch nur dir leiseste Hoffnung hegt, wird durch die letzten tttrau e n s r a t s w a h l e n eines anderen belehrt Men sein. Der Geist der Gemeinschaft ? da.
Diese Wandlung allein war nicht möglich durch ssung neuer Gesetze. Sondern hierzu war schon not- 8, daßderMensch neugeboren wurde. Das M Wunder nationalsozialistischer Wiedergeburt liegt deutschen Menschen selber.
Ein kleiner Schreiberling der Sozialdemokratischen Mei verfaßte im Jahre 1904 ein ebenso phantasievolles M verlogenes Flugblatt. Dort heißt es: „Arbeiter und Leiterinnen, ihr werdet einmal die Schönheiten der M sehen, auf den Schiffen die Meere durchkreuzen, M dem Flugzeug die Lüfte durchfahren. Nichts wird euch oorgèn sein, ihr werdet alles genießen." Wie oft wird i>.?euhche Arbeiter darüber gelacht und gehöhnt haben.
'M ihn, als Mitglied der Sozialdemokrati- u.p Ite’ oder der Freien Gewerkschaften, in den dM Kriege an diese Versprechungen er- L .e' schämte sich der Arbeiter derselben. U nd L e • Heute ist das, was damals ein kleiner Schreiber- y MMn in marxistischen Versprechungen von sich W M geworden. Der deutsche Arbeiter fährt heute ton™ '® er der gesamten Welt auf den schönsten w See und über die Meere. Aber selbst K Molge der N S, - Gemeinschaft „Kraft MW.,^/eude", auch sie geben uns noch nicht den M lenem Geheinmis der Wiedergeburt unseres Rnbp'r , mu^ hineinhorchen in dieses Volk, um dieses I M ?u erkennen.
Mgi, was ist der größte Erfolg ®°ßen3 und eurer Arbeit: So ist es jene RiberiLvr «^ Aus dem Proleten mit seinen ^er ^.Ml^'iskomplexen ist e i n st o l z e r deut- blter geworden. An Stelle des Neides und Mile At tritt die Freude und der Lebenswille. An Re erhav-» . h"^igkeit und niedrigen Genußsucht tritt L ? 'nn«e Freude.
Wen ®cr 8^oße Erfolg, den wir zum 1. Mai 1935 einend ""d der uns berechtigt, diesen 1. Mai pbiirt ag der Freude und der Wieder- . Mit di"se?5^lkes zu feiern.
l ' Nation ^.-/M^ormnng und mit diesem Neuwerden ^and in Hand das Tragen von Ver-
"^s Reichsunterrichtsministenum
«.Zum 1. Mai.
Mr, r -^Ministerium für Wissentliche M'Fh U n 8 und Volksbildung bittet ‘Eliten auf diesem Wege davon Kenntnis M ^ 1 . Durchführung des nationalen Feier- Hände» M bereits in den vergangenen Jahren «Al nnd 1 keS Neichsministernnns für Volksauf- lient E"baganda und der Organisationen der ^ die Schulen an den Feierlichkeiten Wct Metoir, en sie sich nach den Anordnungen der ^en. - ihrung beauftragten örtlichen Stellen zu
antwortung und das Meistern neuer Aus« gaben. Wir glauben daran, daß, wenn wir dem Polke die Ziele zeigen, die Wege frei zu machen, sich dieses Volk sein Schicksal und sein Haus selber bauen wird. Wir sind der Meinung, dem Volke jetzt und für die Zukunft die größtmögliche Selbstverwaltung auf dem Gebiete der Sozialordnung zu geben. Wir wollen nicht eine gerechte Interessenvertretung abtöten, den Menschen
Die Maiplakette.
Das Symbol der Überwindung von Klaffenhaß und Standesdünkel. Ein jeder trage die Plakette am 1. Mai,
dem Tag der deutschen Volksgemeinschaft!
Friede» Deutschland und Stresa
Matvonald; Auffasfung
London, 26. April.
Ministerpräsident Ramsay Mac Donald veröffentlicht in seiner Eigenschaft als Parlamentsmitglied im „News Letter" dem Wochenblatt der Nationalen Arbeiterpartei, einen Artikel, der die Überschrift trägt: „Friede, Deutschland und Stresa". In dem Artikel heißt es:
Heute ist das Los des Friedensstifters hart. Er steht sich plötzlich einer schnellen Bewegung Deutschlands gegenüber die neue Befürchtungen in den Gemütern der europäischen Nationen erregt. Herrn Hitlers Ankündigung war begleitet von der üblichen Erklärung frwdfernger Absichten und während seiner Besprechung mit Sir John Simon und Eden hat er sich auf gewisse Vorschläge für Friedensgarantien festgelegt, von denen, obwohl |te, gemessen an den gegenwärtigen Erfordernissen, «ehr wenig Bedeutung Habens zweifellos einiger Gebrauch gemacht werden kann wenn Europa in der Gemütsverfassung ist, M einer ruhigeren Prüfung der Sicherheitsprobleme zu- rückzukehren. 'Die Berliner Besprechungen haben einige Punkte aufaezeigt, die weiter untersucht werden sollten, um festzustellen ob sie irgendwie zur kollektiven Sicherheit ^Aber^ welches auch das Ergebnis sein mag, Deutschland bat in einer Weise gehandelt, die das gegenseitige Vertrauen in Europa zerstörte. Es beansprucht ein Maß be- wasineter ^acbt das die meisten Nationen Europas ferner Gnade preisqcht Das deutsche Volk verlangt viel zu viel ?on denen die es am besten verstehen und das größte Mitgefühl mit ihm haben, wenn es fordert, daß sein Ziel So Sie Aue Methoden ohne Furcht und ohne Verdacht hingenommen werden sollten. Kern europarsches Vo.k, nickt einmal ein Volk, das das größte Vertrauen genreßt, ann es sich leisten, sich selbst von dem Friedenssystem Euro das in isolieren. Die brrMche Regierung gäbt, die Hilfe Deutschlands bei allen Friedens- und Ab° rüstungsverbandlungen wesentlich ist. Ich weiß, daß, wenn unruhige Gesckichte dieser Zecken im kacken und gerech- w S her Wahrheit studiert und ausgezeichnet werden wird nicht die ganze Schuld vor Deutschlands Türe ab- Shen werden wird. Dies wird aber Deutschland von dem Vad-l »M b-!r-i->,. di- -AuSIicht-» auf Sr^g ter Fri-. teti8bemü6ung serftört zu beben.
9ie Tür für eine ehrenvolle Vereinbarung, dre Deutschland nicht nur sicher machen, sondern ihm auch das Vertrauen seiner Nachbarn geben und es zu einem geschätzten Gefährten beim Friedenswerk, anstatt zu einem ungewissen und verdächtigen Beobachter machen wird, ist nach wie vor offen, und niemand anders als Deutschland wird
das Nvckgrat brechen und sie zu allem unld jedem knecht- selig willfährig machen, sondern wir wissen, daß, wenn wir in diesen Menschen den Stolz züchten und sie z u Herrenmenschen machen, sie auch damit befähigt sind.^am besten ihre Interessen zu vertreten.
So wird der i Mai 1935 dem deutschen schaffenden Menschen die Selbstverwaltung bringen. Der Vertrauensrat, wie er im Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit vorgesehen ist, war der erste Ansatz dazu. Der neue Selbstverwaltungskörper hat den Vertrauensrat als unterste Stufe. Alsdann kommt der Arbeitsausschuß in Anlehnung an die Betriebsgemeinschaften. Darüber steht zusammenfassend die Gauarbeits- und -Wirtschaftskammer und als oberste Instanz dieses Selbstverwaltungskörpers die Reichsarbeits- und -Wirlschafts- kammer.
Deutschland ist das ersteLand der Welt, das eine neue Sozialordnung sein eigen nennt, eine Ordnung, die nach der Vernunft und nach der Gesetzmäßigkeit der Natur angeordnet ist. Und alles das danken wir Adolf Hitler, der uns zurückführte zu dem Ouell unseres Seins, unserer Rasse und unserer göttlichen Bestimmung, nicht mehr das Schicksal allein in unserem kleinen Amt zu sehen, sondern immer vor Augen zu halten: das ewige, das ewige Deutschland.
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Die Verpflichtung des Vertrauensrates am 1. Kai.
Das Reichsarbeitsministerium teilt im Einvernehmen mit dem Neichsministerum für Volksaufklärung und Propaganda und der Leitung der Deutschen Arbeitsfront mit:
Es besteht Veranlassung, noch einmal darauf hinzuweisen, daß das im Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit geforderte gemeinsame Gelöbnis des Führers des Betriebes und der Vertrauensmänner im Betriebe selbst stattfinden muß, und zwar iw d er Regel am 1. M ai, und dort, wo aus besonderen betrieblichen Gründen das Gelöbnis an diesem Tage nicht abgelegt werden rann, am 3 0. Apri l oder 2. und 3. Mai. Unabhängig von diesem Gelöbnis im Betriebe findet im Rahmen der Feierlichkeiten am Nationalfeiertag eine weltanschauliche Verpflichtung der Vertrauensräte statt, die vom Tempelhofer Feld in Berlin (wo am 1. Mai die große Feier in Anwesenheit des Führers stattfindet — Red.) aus im Rundfunk übertragen wird?
sie schließen. Stresa hat dies klar gemacht. Wird die deutsche Regierung ihre friedfertigen Absichten beweisen durch die sofortige Erklärung, daß sie bereit ist, ihre Rolle bei der praktischen Durchführung der Entschließungen von Stresa zu spielen?
Der Protest in Kowno wirkungslos?
Vorläufig keine Veröffentlichung der Rote der Memelsignatarmächte an Litauen.
Die Londoner Zeitung „Times" weiß mitzuteilen, daß eine Veröffentlichung des Wortlautes der Note der Memelsignatarmächte an Litauen gegenwärtig nicht beabsichtigt sei. Die Einigung zwischen der englischen, französischen und italienischen Regierung über den Schritt in Kowno, der von der litauischen Regierung die Bildung eines Direktoriums für das Memelgebiet nach den Bestimmungen des Memelstatuts fordere und ein gesetzmäßiges Zusammentreten des Landtages verlange, sei in Stresa erfolgt.
Die künftige Arbeit der RGB.
Reichstagung der Reichskaffenverwaltung der NS.- Volkswohlfahrt und des Winterhilsswerks.
Im Gebäude des Hauptamtes für Polkswohlfahrt in Der Reichsleitung der NSDAP, in Berlin fand eine Reichstagung der Gaukassenverwalter der NS.-Volks- Wohlfahrt und des Winterhilfswerkes statt. Aus den meisten Gauen waren neben den Gaukassenverwaltern tuch die Gauamtsleiler sowie deren Vertreter erschienen.
Nach einem Treuebekenntnis zu dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erteilte der Reichsoberrevisor Dem Hauptamtsleiter der NS.-Volkswohlfahrt, Pg. Hilgenfeldt, das Wort. Zu den kommenden Aufgaben übergehend, betonte Hauptamtsleiter Hilgenfcldt, vaß neben der bisherigen Arbeitsleistung ein weiterer Aufbau und eine noch umfassendere Betreuung der hilfs- bedürftigen Volksgenossen in Zukunft, nötig sei.
„Die Partei hat gestürmt; es ist nun die Aufgabe her Pioniere, die Stellung zu besetzen, auszubauen und für die Zukunft zu halten." Das aber werde nur möglich sein, wenn jeder einzelne Vertrauensmann im Namen ves großen Werkes ein lebendiger Träger des Glaubens und der Kraft und ein Träger des bewußt deutschen Denkens ist. Es werde notwendig sein, in sittlichen, seelischen, charakterlicken und geistigen Dingen dem deutschen Volke bis in die untersten Schichten hinein eine neue Haltung zu vermitteln.