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^^^"Hiuptschriftleiter Friedrich Ehren- V

Siu, Fulda, KWgftr.^ 42, F^nsprecher^ 2989.^- Schristleitung und Geschäftsstelle: Königstraße 42 Zernsprecher Nr. 2989

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Anzeigenpreise 1 mm Höhe in der 46 mm breiten Anzeigenspalte oder deren Raum 4 Pf., im Textteil (90 mm breit) 12 Pf Bei Wiederholung wird Nachlaß nach Preisliste gewährt, bei Kon­kurs erlischt jeder Anspruch auf Nachlaß. D.A." IX. 35. 910. Zur Zeit ist Preis­liste Nummer 3 gültig. Verantwortlich für den Anzeigenteil Ferdinand Ehrenklau, Lauterbach-H.

^ 254 - 12. Jahrgang

Fulda, Mittwoch, 30. Oktober 1935

Einzelverkaufspreis 10 Pfg.

kMAWK

$es neue Gesicht Münchens.

Bauten eines neuen Zeitalters.

Adolf Hitler der Baumeister des Dritten Reiches,

Turch die Monumentalbauten Adolf Hitlers, durch ^München den Ausdruck als Stadt der nationaisozia Wchen Bewegung bekommt, hat sich das âvs^chsMn ta neuen Zeit ein erstes Denkmal gesetzt. Seit der Re­gierung des Bayernkönigs Ludwigs 1. hat München nicht solche eindrucksvoller! und wuchtigen Bauwerke er- Wen, wie die, die am 3. November eingeweiht werden. In den neuen Monumentalbauten drückt sich der lünstlerische Wille des nationalsoziali­stischen Deutschland und seines Führers aus.

Der K ö n i g s p l a tz in seiner neuen Gestalt, an dem in hunderttausend Tagschichten gearbeitet wurde, ist eine der schönsten Platzanlagen Europas geworden. Er ivird in Zukunft als

das Forum der Bewegung

50000 Menschen eine Persammlungsstätte bieten, wie sie Oer Welt wohl einzigartig dasteht. Im Norden, âen und Westen haben die klassischen Bauten Lud­wigs I., die Glyptothek, die Staatsgalerie und die Propp- tai, ein neues Gewand erhalten, und im Osten ver- "»tteln die beiden Monumentalbauten der Be­rgung, das Führerhaus und das Verwaltuugsge- Me mit den E h r e n t e m p e l n , einen überwältigen- Eindruck. Der ganze Königsplatz wird jetzt von einem «eg aus mächtigen Granitplatten zu einer Einheit zu- Mmengefaßt. Eine niedrige Mauer umzieht den Platz, Md m der Archisstraße wurden zwei riesige, 3 8 E^r hohe F a h n e n m a st e n aus Stahl errichtet, "ren Spitzen mit dem Adler und dem Hoheitszeichen ge sind. Gegenüber den Propyläen erheben sich

die Ehrcntempcl,

!" dfe am 9. November die 16 Gefallenen, die an der y^^suhalle für die nationalsozialistische Idee ihr ' ei lu'Ben, feierlich übergeführt werden. Schon stehen

Pylonen, aus deren Opferschalen am 9. No- beis Wammen Zum Himmel lodern werden. Die Ehrentempel werden aus besonderen Wunsch durch 'lassen abgeschlossen, um ihnen einen würdigen -'"-ergründ zu geben.

in ih? W^ Monumentalbauten der Partei wurden U Formgebung und ihrem Baustoff harmonisch öc- Königsplatzes angepaßt. In der Mittel- iiX. ersten Obergeschosses des Führerbaues be- ber , _ der Kyngretzsaal,

Ost" J10 Personen faßt und in dem die feierlichen heil ^ Bewegung stattfinden sollen. Vor den 40 Senats- out -°"en sich, im Halbrund ansteigend, die Sitzreihen bet' h blc riesigen Wandflächen sind nach einer Idee °u « dT^ «roße Gobelins mit Darstellungen Der' Geschichte der Bewegung vorgesehen. 13 tv ist 28 Meter breit, 20 Meter tief und !'l£ inl\H Durch die Glasdecke strömt eine Flui von lidjtcit , l-c'C11 Räum, dessen architektonische Eigengesetz feierl-^E^n Eindruck auf die Besucher macht und den lmterZ;L^ dieses ganzen Baues besonders Sel<u,e«.^^Pom FÄhrerzivtmer und von dem ihm vor­aus tz. -n p«it°u aus bietet sich ein herrlicher Ausblick Ähre mâonigsplatz. Das Führerhaus wird etwa im Der endgültig fertiggestellt sein.

ebenso schalt p n g's bau der NSDAP, macht Rosses uns ^^ Führerbau durch die Wucht des Bau- iiberiox durch die edle Schlichtheit der Form einen Stößer sme?ti n Eindruck, wie ihn nur die Sprachgewalt Dieser Meisterwerke der Baukunst vermitteln kann. Illich lvrrd im Herbst des nächsten Jahres voraus- ^r Bestimmuna übergeben. Die Gesellschafts-

Das neue Gesicht des Königsplatzes

Das Modell des Platzes mi: den monumentalen Bauten der Bewegung und den bei­den Ehrentempeln im Hinter gründ, in denen die 16 für die Idee des Nationalsozia lismus gefallenen Kämpfer ihre letzte Ruhe finben werden.

(Scherl Bilderdienst.»

räume sind zugunsten der Arbeitsräume eingeschränkt. Über den im zweiten Geschoß liegenden Schranksälen Zieg^üte Den ^au^chM^dleil dieses Baues

die große Kartothek der Partei,

in der etwa 2 5 0 Panzerschränke aufgestellt wer­den. Die beiden Bauten mit ihren je 100 000 Kubikmeter Gebäuderaum sind durch einen Gang miteinander verbünde n. Gleichlaufend damit' führt der Rohr­kanal alle Heiz-, Licht-, Kraft- und Fernsprechleitungen, die von einer eigenen Zentrale kommen und beide Bauten versorgen. Diese in hellem Donaukalkstein ausgeführten Bauten werden als einzigen Schmuck in Bronze ge­gossene Hoheitszeichen tragen. Der Flügelbau, in dem die Zentrale untergebracht ist, enthält auch ein eigenes Postamt und verschiedene Büroräume.

Diese gewaltigen Werke wurden nach den Plänen und Modellen des im Januar 1934 verstorbenen Pro­fessors T r o o st vom Architekten Professor Kahl weitergeführt.

Die neuen Anlagen auf dem Giaspaiastgeiände.

Dank der Initiative des Führers, der auch hier seine Liebe zu München und seinen künstlerischen Gestal-

Sparen für Freiheit und Brot!

Dr. Schacht sprach im Rundfunk zum Nationalen Spartag.

Im deutschen Rundfunk sprach Dienstag abend Rcichswirtschastsminister und Rcichsbankprüsident D r. Schacht zum Nationalen Spartag am 30. Oktober, wo­bei er die Parole aufftelltc:,Sparen für Freiheit und Brot!". Im einzelnen führte er u. a. aus:

F r e i h e i t u n d B r o t: Unter diesen kurzen Stich Worten werden die beiden großen Ziele des National- sonalismus für das deutsche Polk zusammengefaßt. Sie bedeuten auf der einen Seite die Sicherung unse­rer politischen Selbständigkeit und na­tionalen Unabhängigkeit und auf der anderen Seite die Beschaffung ausreichender Ar­tz e i t s in ö g l i ch k e i t e n, um unser wirtschaftliches Da- sein zu sichern und unsere kulturelle Lebensführung auf einen möglichst hohen Stand zu bringen. Das erste Ziel, die Freiheit, verwirklicht der Nationalsozialismus durch die Wiederwehrhaftmachung des deutschen Polkes; das zweite Ziel, das Brot, wird durch die unter Führung Adolf Hitlers eingeleitete Wirtschaftspolitik gesichert.

Mit vollem Recht ist bei den beiden Worten die. Freiheit vorangestellt. Denn

cs ist unmöglich, Brot zu erlangen, ohne die Freiheit zu besitzen.

Wir haben es am eigenen Leibe erfahren, was es für unseren Broterwerb bedeutete, daß wir unsere politische Freiheit verloren hatten. Wir haben die furchtbare Geißel der Arbeitslosigkeit in der Zeit unserer Wehr­losigkeit kenueugelernt. Das marxistische System hatte geglaubt, durch Unterwürfigkeit an das Ausland uni durch Verzicht auf die Freiheit uns wenigstens den Brot­erwerb zu sichern, aber es erreichte nichts als eine Schuld­knechtschaft, an der wir heute noch zu tragen haben.

Die Wehrhaftmachnirg erst, die uns Adolf Hitler wiedergegeben hat, sichert uns den Broterwerb jetzt

tungswillen offenbarte, ist nun aus den Ruinen der Klaspalastanlagen neues kunstfrohes Leben erstanden. Es entsteht hier ein Stadtpark mit einer prächtigen Brunnenanlage, einem Gaststättenbau und einem Alls­stellungstempel. Die neue Parkanlage umfaßt eine

Gartenfläche von 38 000 Quadratmetern.

Die B r u n n e n a n l a g e umfaßt eine 30 Meter lange und 15 Meter breite Wasserfläche, in deren Mitte sich eine 6 Meter hohe N e p t u n g r u p p e erheben wird. Mit der Fertigstellung der gesamten Neuaulage ist bis An- fastg Mai nächsten Jahres zu rechnen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten am 3. November in München wird auch das Richtfest der neuen Bauanlageu auf dem Gelände des alten Glaspalastes begangen. Jahrelang bot der Platz, an dem einst der Münchener Glaspalast stand, den traurigen Anblick einer Schutt­halde und trostloser Ode.

Der Geburisiag des Aeichsm nisters Dr. Goebbels.

Persönliche Glückwünsche des Führers.

Anläßlich des Geburtstages des Reichs­ministers Dr. Goebbels fanden sich in seiner Ber­liner Wohnung im Laufe des Dienstag eine große An­zahl von Gratulanten ein. Gegen Mittag erschien d e r Führer s e l b st, um Dr. Goebbels persönlich seine Glückwünsche zu überbringen und ihm ein wertvolles Originalgemälde von Spitzweg zu überreichen.

Musikkapellen der SA. und der Marine-SA. sowie ein Trommler- und Fanfarenkorps des Jungvolks und ein Singchor der HI und des BDM. brachten dem Ber­liner Gauleiter ein Geburtstagskonzert, während Ober­gruppenführer v. I a g o w mit Gruppenführer Uhland, sämtlichen Berliner Brigadeführern der SA. und Reichs­

musikführer Fuhfel persönlich ihre Glückwünsche dar­brachten. Auch Obergebietsführer Axmann erschien mit den Führern der Berliner HI., um die, Glückwünsche der Jugend zum Ausdruck zu bringen.

Den ganzen Tag über liefen außerdem zahllose G l ü ck w u n s ch s ch r e i b e n , Telegramme, B l u - m e n g r ü ß e und Geschenke aus allen Schichten des Polkes ein, unter denen sich auf eine vom Gau Berlin- Brandenburg des Reichsarbeitsdienstes überreichte und von Arbeitsmännern in mühseliger, vierwöchiger Arbeit selbst geschnitzte Geschlechterwiege für den am 2. Oktober geborenen Stammhalter des Ministers befand.

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Der Deutsch-Bulgarischen Handels- k a m m e r hat der Führer und Reichskanzler auf einen Huldigungsgruß telegraphisch geantwortet:

Dem Herrn Präsidenten und der Generalversamm­lung der Deutsch-Bulgarischen Handelskammer danke ich für die mir aus Anlaß ihres zehnjährigen Bestehens übersandten Grüße und für 1 das Gelöbnis der Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Bulgarien und Deutschland auf wirtschaft­lichem Gebiet in bisheriger Weise. Ich erwidere die Gruße aufrichtig und wünsche Ihrer Arbeit gute Erfolge.".

und für die Zukunft. Es gibt keine Arbeitsbeschaffung ohne Wehrhaftmachung.

Diese beiden Grundlagen unseres Volkslebens stelle ich Ihnen eitlen, meine deutschen Volksgenossen, vor Augen, wenn ich nun zur Einleitung des Spartages an Sie alle als Sparer, das Wort richte. Denn die Er­langung von Freiheit und Brot ist ohne die Arbeit des Sparers nicht denkbar. Sparen heißt, das, lvas man er­wirbt, nicht sofort und restlos wieder verzehren, sondern es bei Sparkassen. Banken, Versicherungen usw. a n - s a m in ein, auf daß damit die Beschäftigungsmöglich­keiten vermehrt und Kapitalgüter geschaffen werden, die uns die Arbeit erleichtern und das Leben angenehm ge­stalten.

Sparen aber kann und darf nicht eine Angelegenheit weniger Bevorzugter sein.

Wenn die Erfolge des Sparers dem ganzen Volke und nicht nur wenigen Bevorzugten zugute kommen sollen, so muß das Sparen Aufgabe aller Volksgenossen sein. Der Nationalsozialismus hat daher den Schutz des Sparers immer wieder vorangestellt. Er hat deshalb durch die ganze Neugestaltung der Wirtschaftspolitik dafür gesorgt, daß die Erfolge der Wirtschaft nicht mehr wie früher nur einzelnen bevorzugten Klassen, sondern dem Volksganzen zugute kommen. Was die Wirtschaft leistet und erwirbt, soll ihr nicht genommen werden, aber sie soll die Erträge so wieder verwenden, daß dem Volksganzen dadurch gedient wird.

Sondcrinteressen einzelner Schichten und Klassen gibt es im Nationalsozialismus nicht.

Diese auf das Wohlergehen des Volksganzen und aller Schichten des Volkes gerichtete Politik ist es, die der Staatsführung Adolf Hitlers das große Ver­trauen sichert, das im ganzen Volke heute zu unserem