Kasseler Abendzeitung
S. Jahrgang
Sonnabend, 14. Juni 1919.
Fernsprecher *51 mA IM.
Fernsprecher 951 mtb M*.
Nummer 160.
Die Verhandlungen Des toten Parteitags
AL.
Clerneneeans Sieg?
Haag, 18. Elmri.
tie eaPtler «Reuefien 9ta»rt»ten erfd)«tn«n »Lck-ntlich f«*8*»1
Tb«m.m°MwtelS betragt mwott UW Woxt t>« tretet
jeberjelt een bet S!.«ch4ttMell, eher bet Boten J*«*"**’
Bertag unb Sebaftimu «glrchstossteal« W*. Für unverlanzt etaßtfanMt Bettrtg« tarn bte tRebettton «tat ti«anheortung ober Bewähr tn keinem gelte Ubwtwbmei. MtfjaMimii ba» SerogegeibH «der «nlprüche »egen eu»etgeent»torbntmgrmL»t,»r «eferung «tageschl-ffe»
zerstören. . , .
3. Die Besetz«»* der Rbetnlande. Die Franzosen wünsche« eine Besetzung der Brückenköpfe Köln mA Main, attf mindestens fünf Fahre. Die Engländer und ebenso w Amerikaner wollen ihre Truppen so schnell w« möglich mrückziehen, sobald man Sicherheit j hLtte, daß Deutschland die Fried ensbedingun- gen erfüllt. Die Energie. mit der die englische Ansicht voraettagen wurde, hat ihren Grund wohl hauptsächlich ht der französischen Grün- Mms der rheinischen Rttmbttk. die England unter keinen Umständen in den Pertand Frankreichs emaehen lassen will. Außerdem haben enalisch« Truppen erklärt, man könne «ich schließlich ohne Bedingungen «gch^Hause gehen.
4. Die volnilche 8x»A«. Sie fefie <ai*<
festgeftellt werden konnten und dieser Drittel für Belgien schon 13 Mlliarden Fr. betrögt.
Weimarer Parteitag.
Stimmungsbild unseres parläment. Vertreters
Am Mittwoch begann di« eigentliche Tagung des so, wlöe iirokratische« Parteitages mit dem »Ehrlichen Bericht de» Parteworsitzende»
anferttonebtetta $te ftebegM-NNe »>
märttae Zneeigen 15 <Bf. ReNamegetle für «tatzttmssch« Gefchäft« 75 Bf, für attfmärttge «efebefte MM Btafedi«Bettagen »«b« mtt» »tert W lanfenb ber^net, <£•« mtt W. leuenmge.fluftMag, Bet ttebtrmittiung een «"Irtgen auf teleph. «ege tettb für bur<6 «er- fegler »wwgetutoe Swtüm« tetaertet ^fttmg überttBrnsteru ^4t bt««ufnebme an bestimmten Zagen ober Stagen nrtrb». Zt. keine Seeübr getetttet Geshättiftelle; »Sta-Stt.
Sie ASmble in Rußland
Di« Lage des Admirals SoltschalS. lBr'tvabEelegramm-s
Lor der Antwort.
Die vier Streitpunkte der Entente.
Unter na* Bertolte« «ntfattbter e»nber. »eri*terftatter »elf Brandt schreibe un«:
Aach den letzten Pariser Meldungen M der französischen Presse ein« offizielle Mit. tetlung von dem Eanae ^r Beratungen gemacht worden. Danach sollte die Slirtttrort der Entente am Freitag bm 13. Juni übergehen werden, und man r«bMte dann mit einem Zeitraum von zwei bi» steh«« Tagen bis zur et
Versailles. 18. Juni. (Privat-Telegramm.) Die französischen Zeitungen stellen mit Befriedigung fest, daß gestern der .Ratder Vier'' gu. te Arbeit getan hat. Das wall sagen, daß er sich in wesentlichen Punkten für die fran« ßSsischeAuffassuns entschieden hat Ne Antwort wird in jedem Falle am Freitag abrich, spätestens jedoch aber SamStaq früh Werrekchr werden. Deutschland werde eine Woche Zeit zur Entscheiduna haben. Doch sind m diesen sieben Tagen auch die drei Tag« enthalten, die zur Kündigung deS Waffenstillstandes nötig sind, damit im Falle der Nickiunterzeichnnng die militärischen Operationen sofort beginnen können- ES wird hinzugefügt, daß Elemen« cemr gestern Marschall Foch und General Wcy. »and empfange« hat und sich mit ihnen über die Vorbereitungen der evtl. Besetzung unterhielt.
liiertenirupprn werden an der Mur- manküste vollstSndig zurück gezogen. Den Kampf aeaen die roten Garden «erden di« vom Bierverband ausgerüsteten und organtsterlen antibokschewistischen Truppen fortsetzen Ihre fahl beträgt das Vierfache d«S Erpeditions- heereS der Alliierten.
Sie Zugeständnisse.
Milderung in 5 Punkten.
<Eigene Drahtmeldung.f Amsterdam, 13. 3M
Laut «llgemeen tzandelSLlaad melden eng- lifche Blätter au, Pari«: Es,»»«de^ange« nommen, daß die hauptsächlichsten Aendeningen tm Friedensvertrag folgend« sein werden: _ -
L Saarbecken, keine «enderung der vestimmung, der zufolge diese« Gebiet während eines Zeiträume» von 15 Fahren der««' maltung des Völkerbundes unterstellt wird Es soll jedoch eine Bestimmung ein gefügt werden, die es klarstsllt. daß, wenn Deutschland es per- säumt, am Ende dieses Zeitraumes die Berg, werke in Gold zurück-nkausen, die Einwohner unter die deutsche Obrigkeit zurückzufübren sind, wenn ein BottSabstimmunKbeschluß die«
I fordert.
t. v»ers»lesien: ES besteht ernster Grund zu fragen, ob die Einwohner dieses Gebietes aus Polen bestehen und die polnisch« SmrverSnität der deutschen vorziehe«. ES soll daher eine Volksabstimmung unter Aufsicht der Verbündete« ahgebalten I werden. Zitgleich erhält Deutschland da« Recht genügend Kohl« zu angemessenem Peei<e aus diesem Gebiet zu beziehe« und zwar ««abhängig davon, ob die Volksabstimmung zu I Gunsten Deutschlands aussällt bS*r ckkcht. I DiekeS Recht kann auf den Zeitraum beschränkt I werden, wälirend welchem Deutschland der Erträgnisse aus dem Saarkohlenbccken beraubt
wird.
3. Die Frage de« linksrheinischen NferS hängt davon ab. daß Deutschland seine Verpflichtungen loyal erfüllt. Der Z ei t r a u m der Besetzung wird wahrscheinlich gekürzt werden. Zugleich Wird dieses Gebiet, soweit die Verbündeten dafür verantwortlich sind, so gut wie sicher einer bürgerlichen und nicht ein« militärischen »erwaltung unterstellt werde«.
< Entschädigungen; Neber dtese Frage gehen die Ansichten totit «ehr auseinander al- über irgend eine andere Frage und man ist daher «och zu keiner Entstehung gelangt. Es ist wahrscheinlich, daß der amerikanische Vorschlag, hast ei« endgül- tiger vetraa festgelegt wert*« soll, zn Gunsten einer Regelung geopfert werten so«, nach der die Abschätzung der EntfchädigungS- ! fitmtne den verschiedenen Abteilungen, welche im Vertrag näher bezeichnet und ««gedeutet sind, zufammengefastt wird, und Deutschland d-e Gelegenheit geboten werden soll, entweder eine eigene «bschätzung vorzMegen. »der i« fedem Fall Bemerkungen zur Berechnung der verbündete« Kommission zu machen. Es besteht die Absicht. Vorkehrungen zu treffen, daß virleS Verfahren bis Ende dieses Jahres er- kediat ist, statt sich bis 1921 hinzuziehen, wie im ursprünglichen Vertrag vorgesehen war.
5 Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund: Hiergegen sträubt sich Frank- I reich energisch, obgleich französische Vertreter in der Kommission für den Völkerbund, abgesehen von einem bedeutungslosen Vorbehalt, de« fe^r liberalen Vorschlägen, die diese Kommission dem Ra« der Bier übermittÄt hat, zustimmten. ES ist wahrscheinlich, daß keine diesbezügliche Bestimmung i« den Vertrag aufge- nonrmen wird. Die Rrimmg. Deutschland ht den Völkerbund aufzunehmen, nimmt jedoch Wie verlautet, ständig zu.
SafendiebstShle.
Mau mutz den Sozialdemokraten zuerkennen, daß sie eine Leistung vollbracht haben, die einzig tn ihrer Art ist. Dir verhehlen uns aller- >inas nicht, datz die Rechen sich mit der Zett Wieder merKich lichten werden. Die Unabhängigen und Kommunisten wühlen eifrig und drei Agitation ist es Wohl zuzuschreiben, wenn immer mehr Anhänger nach links abschwenken. Zudem macht sich in letzter Zeit auch die Un- einigkeit im den Reihen der MehrhettSsozlalttten immer fühlbarer. Man kann beute schon deutlich einen rechten und Unken Flügel der Parte erkennen. Der Stimmungsumschlag zuaunster der bürgerlichen Parteien nimmt auch vor Tag w Tag immer mehr zu.
NoSke« Verteidig«ng.
Recht bewegt gestaltete sich die Mittwoch RachmittagSfttzrmg. Es war ein Antrag eW- gangen, den ReichSwehrmmtster N oste, der neben anderen RegierunaSmitgliedern erschie- neu ist, au» der sozialdemokratischen Fraktion auSzuschließen. Die beiden Genossen Ditt- mar und Davidsohn richteten scharfe Anklagen gegen ihn und forderten die sofortige Neuorganisieruua der freiwilligen Verbände, kbürzung der Gehälter von Offizieren und Mannschaften, vor allem aber die fofortige Aushebung des Belagerungszustandes. Endlich er- hält Rosse, der Vielgeschmähte und Vttt- verfolgte, da« Wort zur Verteidigung. Energisch legt er Verwahrung gegen den Vorwurf der Streberei et«. Wenn er auf Aufrechterhaltung der Ordnung tn Berkin und im Reiche dränge, fo geschehe daS aus dem Grunde, weil er dies al» seine Pflicht erachte. Auch ihm bereitet es kein Vergnügen, feinen ehrlichen und unbeschol- teitert Romen durch alle Gassen und Gossen Deutschlands schleppen zu kaffen. Die ewigen Lohnforderungen seien nicht nur ungerechtter- rigt, sondern auch völlig haltlos. Es ist höchst unverantwortlich, wenn man noch immer durch Streiks weitere Erhöhung der Löhne durchzusetzen versucht. Ws Tunnnköpfe und schamlose Damagoaen bezeichnet er all« diejenigen, die zur Arbeitsniederlegung auffordern. Den Ge, «offen müsse man vielfach den Mut absprechen, die Dinge beim rechten Namen zu nennen. Wenn in Berlin ein paar Fensterscheiben ein- geschhagen werden, dann entrüstet man sich, wenn ober die Regierung snrschx eitet, um die Rädelsführer zu bestrafen, dann schreit man Zeier und Mordio. Nicht mir die Unabhängigen allein hätten sich zu Ausschreitungen hinreißen kaffen. Der von unabhängiger Seite sett Wochen und Monaten betriebenen Hetze gegen die Regierung stimmten die Genossen in rhrer Schafegutmütiqkeit zu, weil man den Mut nicht finde, seine eigene Meinung zu vertreten. Er selber sei wiederholt von eigenen Parteiange- höeigen in den Arm gefallen toorten. Warm Nimmt Noske Vst FreÄvilligenvertände in Schutz. Ueber aller Kritik dürfe man nicht »er- fleffen, daß die Truppen Deutschland vor dem Chaos bewahrt hätten. Eine UmorgaiMerung könne nicht mit einem Male vor sich gehen.
RoSke fuhr bann unter großer Erregung der Versammlung fort: Während die Parteigenossen dvrch eine verallgemeinernde Kritik Mißtrauen
geographische UnstnntniS der Miikrtenpresse läßt die Dinge nur sehr undeutlich erscheinen. ES wird nur von Schlesien oder womöglich Galizien gesprochen. SS scheint beabsichtigt zu sein, die Teile des deutschen Volkes. Vie pol- Nische Resthstagadgeordnete in den Reichstag geschickt haben, an Posen zu geben, mit einem besonderen Kohlmmbkommen für Teile von OberMesten. In den andere« geschloffenen Ostprovinzen wurde aber Doffsabntmmung unter Garantie sSntente-Gcranttekl ftatifmben. Die Franzosen scheinen in den Osifrawn neA- zugeven. Die Ausführungen de» .Math,-., wie weil Frankreich mit den engirsch-amertkamichen VorstWaen Ergeht. fmb aeftr:c6en. Daiqtg ist nicht besonders erwähnt, müßte aber dem Sm« nach unter die Bestinunungenfallen.
»i wäre verfrüht endgültige Schluss« aus
Die Gründe für den ganz anormalen Zuwachs der sozialdemokratischen Mandate sind verschiedener Natt». Wie Schulz fetbft zugibtz hat dauptsächlich die Unzufrrrtenhint, ine wäh» rend der langen Kriegs zeit immer mehr wuchs. Me Massen in die Parte: geführt, wo sie ihr« Antereffm am besten vertreten «tagten. Groß ist auch der Zusvrung der Fntellaktuellen, di« beim Sozialismus tbeale Ziele suchen, und der- olgen. Um alle diese Leut« der soztardenwkra- ttschen Partei zu erhalten, sind aroße Plime gefaßt. Die Massen sollen überall aufgeflärt und mit den Zielen der Partei vertraut semachl werden. So beabsichtigt man auch di« Intellektuellen insbesondere mit den soztaüstischen Schriften bekannt zu machen, um sie nachher als Lehrer und Bildner des Volkes zu verwenden. Der Rachwnch. bi* Jugend, soll tnJsUgrob*«- einen gesamm-lt und geschult werten. Deson- der« SÄrgfatt will man auch der Werbung auf dem platten Sande, wo insbesondere die Lehrei gewonnen werden müßten, widmen. Zu dem Zwecke soll auch eine sozialistische Lehrerzerttlng gegründet werden, in der sie all das finden, war zu ihrer AuflWrun« in foztaldemokratte schem Sinne dient. An Parteiblättern wurden eit der Revolution trotz der schwierigen De-- chafsmra aller dazu gehörigen Materialien, tote Maschinen, Papier usw., 24 neue Zeitungen in» Leben gerufen und vornehmlich dort, wo man die ländliche Bevölkerung zu gewinnen üchte. Gegenwärtig zählt die Partei sünfunv
Meter Mueste Mnchten
Hessische Abendzeitung
feT ob Freitag der Text der Entenst-Äntwort '-stgeMllr fein kann; »denn di« Schwierigkeiten, die man noch zu überbrücken lat, sind so groß, daß man zweifeln mutz, daß bi« wm,Freitag die Aufgabe erledigt fern wirb, »tt und
Gilson will^Frettag nach I ^‘feln^anvmelmen, daß I
TMag« fahren und vorher den Text überrecht Standpunkt mner v-m Druck der Ereignisse sich haben Falls der Termin innegehaltrn Wirt, I nicht mehr aufrecht erhalten läßt.
nimmt dis französische Presse an. daß Graf! —
Vrockvorff-Ranyau sofort am Freitag nach *• flMethrtteefMlWÄ
Deutschland fährt und nach Beratungen mtt der Alp »HiVü”USIlUläV*
Regierung am Montag nach Deriailles zuruck-1 'S
'ehrt Die nächsten Maßnahmen. ,
Wa» hier sch«r im der vergangemn Woche sEigene Drahttnelvung.i
voransgcsagt war, hat sich in einer scheinvar Zürich. 18. Funi.
Ä.TTffe Di. Hlii« m.n>« «M
Wenn nicht schon aus den von der englischen tze Alki ter lenk onfere«, «ird bis •mb amerSamschen Presse mitgeteilte« Emrel-- Sonnabend komurender Woche in ^riS^,us°m leiten derartiges zu ersehen Ware, würbe der menble»ben um
unerhört heftige Ton. bett die Pariser Presse ß»ng abruwarton. Dw Antroort Deutsch, gegen Llohd George cmschlägt. Vies zur Ge- land-wirt b,S spätem» Fretta^-mmender nüM be-veisen. Rach den Einzelheiten, bte man Woche erwartet Di« «cklitärtsch«, diaßnaym-n | zusammen steilen kann, gewinnt man den Em. gegen Deutschland bcgimum nicht vor -onners- druck, daß die Konzessionen der (Entente bi» tag. den 23. d. Mts. Marschall Fach tstj jetzt ungenügend erscheinen, daS deutsche Le- mit den Militärbevollmächtigten Donnerstag venKintereffe zu sichern. Die sicherlich wett- früh i n d a s H a « ptq u a r t i er ab ft 0" ist. gebenden Gegenvorschläge werten nur zum Vorber hat der Marschall im Rat der Btw F«- Tekl berücksichtigt. Selbst fe wichtige Dmge wi« ftritftionen für notwendig werdende mUitärische Vie deutschen Auslandsguthaben, Vie Kolonien, Maßnahme« i« Empsana genommen.
Vie deutsche Handelsflotte, sind ht dem verös-I • e •
fentlichten Versuchsballon übertmtpt Nicht er. Deutschland und der DSlkerbund. noiihnt. Allerdings haben die wichtigsten Korn-1 \ Der
Missionen, nämlich die über die Entschädigun- Bern. 13. Ruttl kPrivat-Telegravuntt Der aen und di« über Deutschland» Ostgrenzk. Übre Genfer Vertret» deS Berner Tageblatt erfähtt Gutachten «och nicht beenbrgt, und,di« Beröf- aus Varis: Wils»«. Llovd G«»r ge und «•nrtkffimg des VertrarMntwurfeS in Amerika, Clemenceau laben envgültig de- Vie Herrn Wilson ft» unerwünscht erscheint, Wirt schlosse«. Deutschland sofort nach Unterz^ich. weiter im ©inne der Vernunft wirken. I nung des FriedenSperttages t n 11 e Ge 1 el l-
Di« Antwort bet^Stttente beschäftigt sich mit I s ck »s t der Rationen auszunohmen.
twr hauptsächlichen Punkten:
1. Dio- Frage der Entschädigung««. Die Schadenevsatzpftttyt.
Frankreich hält hstr mit Heftigkeit an jehter Rotterdam. 13. Fünf. (Eigene Drahtmel. Äutzfaffung fest, daß die Summe nicht fixiert . DaiW Mail meldet aus Pari»; Auch werden solle, bis auf di« Pensionszahlungen, « »r61 en erklärt sich gegen die festen* bte wir überhaupt nicht angenommen haben. ,»na der Schadenersatzpflicht Deutsch- Di« Frist, in der Deutschland die endgültige ba allein die belgischen Schadenersap- Smnme mttgeteitt wird, (oll allerdings aus ^,-berunaen his jetzt kaum zu einem Drittel zwei Wonast herabgesetzt werten: e» braucht | Toroeruitfftr« vi ir >_ ± «»->«.«
nicht gesagt zu werden, datz Deutschland nach I allen Erfahrungen mst der Entente diesen! Dlcmoo-Wechsel nicht unterschreibe« tarnt. Die Amerikaner vertreten den Standpunkt, di« Re- varation-Kommission zu beauftragen, den Ge- samtbettag festzustellen und die Befugnisse der Kommission zu beschränken, sodaß sie sich wicht in deutsche Angelegenheiten «inmiichen kann. England Will sofort di« g«förterte Summe sest- stellen und Mitteilen. Aber die Entschechung ist noch nicht getroffen. Di« französische Auffassung wird, tote gesagt, sehr hartnäckig der-! teivigt. ,,, . „ ,
2. Die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund. F« dieser Frage hat Lord Robert Cecil tm Namen Englands den Antrag gestellt, Deutschland im Oktober przu- lass-n. nachdem die Höhe der Entschädigungen sMgestellt ist. und zwar mit allen Rechten Und mit Sickerungen der deutschen Minderheiten in aller Wett, gleichzeitiger Entwaffmmg alle, Länder, Aufhebung der ökonomischen Beschränkungen für Deutschland. Di« Amerikaner wollen Deutschland sech» Monast später eine beschränkst Teilnahme bewilligen. Die Franzosen sind außer sich über den englischen Vorschlag Ne Werfen Lloyd Georg« vor. daß er sich amchtcke, den Sieg zu sabotieren, da» FriedenSwerk zu
Hamburg, 13. Im«. (Telegraphisch« M«l- bimip DaS Ueberbarckmebmen der Diebstähle von amerikanischen Leben»- mittet« gab Veranlassung, gestern abend bme
h. el»uS?« »»» ewMf. [“““J““ AJ“ in
te« unter Murawiew besetzt wmdenfind. Tiefe I l«ff-n. tte&v Ä nttße ^Bohnen
schewisten vor. Rach wetteren aus London ein- Verhaftungen vorgenommen.
getroffenen Berichten soll Admiral Kottschak be-1 re«*»» ürMM»
obsickttarn. zu-nmsten des Bruders d 3 ehemgli- (stlte vrt-tsche Stegesamety».
gen Zaren. Michael Alexandrow itsch, Haag. 13. Funi. (Vrtvat-Telegrammf Die zu verzichst«, Times melden, daß die britische Reg-ermtg
• die neue SiegeSgnleihe vorbereite, di«
Zürich 18. Funi. sPrtvat-Tel«gramrn.> Zta- mindestens t Milliarde Pfund Sterling aus- rumKA. Melden aus London: Die A l. i ■■«ettien werde