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Kasseler Abendzeitung

9. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 952.

Sonntag, 29. Juni 1919

Fernsprecher 951 imb 95t

Stammet 173

tgfleier Uor-N«, Nachrtchte» ntoetnen roödjentitd; sechsmal oni> ,war eben. Der LbEementSprelr bttrigt monofi. 1.50 M-rt bet freier Zuft-llimz taS tz-uL EestellMgei-. »erben ieberjett ernt bet «efchäftSstelle ober den Boten cntgegengeiwmmra. $ruäeret. »erlM mb Stebattien; rchlachLhoffkaße M/s». ^ur unverlangt elngefandte «etträge kann buSiebattion et* Verantwortung oder CewLhr in feinem 7 alle übenu6mnt. ShKftablmg beä veMgSgelbeS oberLnfprüchewegen etwatgernichtorbnungrniLtzigerLie erunganSgefchloAen

JnfertionSyreife-. Die fiebengefpaltete Zelle für einheimische SeschLfte M Dfg.. für _ au«, irartige An,eigen 35 Sf. «ettamejelle für einheimlsche Geschäfte 73 Pf, für aaSw^rtige Geschäfte t Mk. Einfache Beilagen werden mit ä Mark pro Tausend berechne. a_Se< «rtt JFf, Ten'rnn^S.Znschlag. Bei Uebermittlunz von Anzeigen auf feierb. Rege wird lut durch Hör- fehler bereergercfene Irrtümer f einerleiHaftunzübernommen. Mr die Aufnahme oonAn>eiqen an beftimmtra Tagen oder Plätzen wirb ». Zr. feine Gewähr geleistet. Geschäftsstelle: Soln-str. ->

Mder Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Sie VorgSnge in Hamburg unh Berlin.

Zusammenstoß in Bochum.

Waffengebrauch in Frankfurt a. O.

das

werden

MM sich grrrsenHe

den Gesetzenchvsirse zugegangen:

1. Entwurf eines Gesetzes über eine «UBtr- ordentliche KriegsabgaLe für das Rechnung z» jobr 191*', 2- Entwurf eines Gesetze« über eine Kriegsabgabe Dom VermAgenszuwach«. 3. Ent­wurf eines Grunowechseftteuergesetzes. 4- Gut- Wurf eines Ratzonsteuergesetzes. 8. " eines VerMügunossteuergefetzeS. 6. eines ErbschastMeuergesetzes. 7- En Tabaksteuergesetzes. 8. Entwurf eines Wer Erhöhung der Zuckersteuer. 9.

eines Aiudwarensieuergesetzes. 10. GafimM eines Dpielkartensteuergesetzes.

Der ©ntivurf eines Gesetzes über eine «ufre«» ordentliche Kriegsabgabe für da» Rechnmt«» jabr 1919 will die Erhebung einer KriegS-tzMu von dem vornehmlich im Jahre 1918 erhielte» j Mehreinkommen der Einzelverssne» und | von dem im fünften Kriegsgeschäftsiahre ftyiev | ten Mehrgewinn der Gesellschaften vorschreibe». Ttementsprechenb zerfällt der Gesetzentwurf zwei Hauptteile: erstens in die der Etnzelpersonen und zweitens in 6« 1 I gabepflicht der Gesellschaften. Das Mehtetako«» men. das die Einzelpersonen gegenüber dr» im Gesetzentwurf naher bezeichneten ^ttAens» eiwkommen erzielt haben, soll, soweit eS 8088 I Mark übersteigt, mit einer Steuer belegt teet- sich, den. die für die ersten 10000 Mack S d. S. btz-

ginnen. Anders, gang anders hingegen sieb et mn die Drobnngmr der äußersten Anken. ES tzst heute unerMrlich, wie sich solche asw'ssen- kofen Elemente finden Kimen, die nicht nur daS Unglück Dr-S SandeS vergrößern. sondern sogar durch ihren grenzenlosen Unverstand auch

Der Abmarsch der Truppe«.

Hamburg. 28. Juni. (Eigene DroWmel- düng.) Bekanntlich hatten sich die Führer der Bewegung verpflichtet, die gefangenen Bahren- selber zu entlassen. Trotzdem ist eine Reihe von Urnen bisher zu ihre« AwgehSrigen nicht zurück, gekehrt, Abgesehen von denjenigen, die die von ihnen verlangte Erklärung nicht abgeben woll­ten. werden neunzehn Angehörige der Bahren­felder Truppen vermisst. Man befürchtet, daß diese zmn Teil von der aufgeregten Menge in

Reue Stenern.

Ein Bukett von zehn Blüte«.

Der Nationalversammlung sind die folge»

Plünderungen in Hamburg.

Berlin, 28. Muni. (Privattelegramm.) Die Rücknahme der Reichswehrtruppen aus Hamburg ist nur eine vorläufige. Vor Hamburg werden mehr als 20000 Mann Re- aieruugZtruvpen konzentriert. Der neue Ein- nnrrsch der Reichstruppen steht unmittelbar be­vor. Die der Division Lettow-Vorbeck über­tragene Aufgabe wird planmäßig durchgeführt werden . Heute «acht wurden in vielen Gegen­den Plünderungen auSgefiihrt. Me Stadt ist voMormnen den bewaffneten Räu­berbanden preisgegeben. Sicherungs- «taßnahmen sind nicht zu bemerken.

Bochum. 28. Juni. (Privattelegramm.) Vor dem Rathaus kam es gestern zu bedroh­lichen Zusammenrottungen. Als die Menge durch Steiuwürfe einige Fenster des Rathaus:s zertrümmert hatte, ging die Matro- senabterlung gegen die Menge mit Maschinen- oewchren und Handgranaten vor und säuberte die Straßen. Von den Tumultuanten sind, so­weit viS jetzt feststeht, drei getötet worden.

eine weitere «1 tret«. Die UhgaLesätze für sich in ef? Abstufungen.

Auch eine Erhöhung der Zuckersteuer, wirb norwendia Sie soll statt 14 Mark in der Folge 30 Mark fite hundert Kilogramm Rein­

aar nicht Möglich ge'.vesen da »te Belksmengr Vvllständsig ohne Waffen war. Die Reichs- wehrtruppcn haben vismehr, nachdem sie von der Menge über die Lage in Hamburg auf­geklärt worden waren, ihre Waffen f rerw tk- I I g abgegeben, da sie inrter diesen Umständen gegen die Arbeiter nicht kämpfen wollten. Es wurden auf diese Weise etwa 600 bis 700 Ge­wehre, Handgranaten, Praschinengewchrc. Mt- nenwerfer, sowie die gesamte Munitjon ausge- lieferl. Sämtliche Gewehre wurden von der Dtenge zerschlagen und in die Mer geworfen, die Handgranaten entsichert, dir Maschinenge­wehre und Minenwerfer unbrauchbar geniacht.

Unglück ist, das---- ,

ihre Kräfte voll mW ganz dem Lande -mr Ver- üme stelle«. Von dort her droht aflo keine Gefahr. Di« Kämpfe, frte sick tat Parlamente phspielen werden, können selbst den tzöswtllig»

Sie Intervention.

Wirkung der inneren UneiuWeit nachautzen.

ES ist scheinbar nicht genug gewesen, daß tetr Miimmten, unS über die Grenzen unserer LrMngsfähigksit himmS aussaugen « lassen. >ES war nicht genug, dass war alles hmgaven, was unser Wehr und Waffe fein konnte und obendrein, der Macht weichend, einer Vcrgewal- riquna unserer nationalen Ehre unsere Zusftm- unurg gaben. Es gibt in unserem westliche« Aackbarlande noch Leute, die mehr wollen, de­inen eS daran gelegen ist, uns vollkommen vom Schauplatz der Geschichte verschwinden zu las­sen Es klingt fast unglaubhaft, aber verschie­dene Nachrichten lassen teilten Zweifel darüber, dass in Frankreich eine einflussreiche Grichpe mit den Ergebnissen der Versailler Verhandlungen sicht zufrieden ist. Richt weil das Gerechng- kertsg-ssühl sich in ihnen zu regen beginnt und sie sümM'-d einsehen, dass man besser getan kätte, nicdt so viel Umnögliches zu fordern und ftwi-l Hass zu säen. Die erwähnte -Interessen. tmftsw? wünscht nichts Geringeres, als trotz Unter zeichn''««, des Friedensvertrages £>re alliteriert Armeen weiter nach Deutschland einmarschieren zu lassw. »Solange das Reich, wenn auch stark geschwächt, besteht, wollen sich diese Anterventronisien nicht

Die Eisenbahner, von einer flehten Gruppe von gewsssyckosen Hetzer« auf^wsiachelf, 6e<tbiW:.wn, einen Generaksineik dS Leben zu ruft« Die Folgen eines solchen Schrittes Wä­ren gerade jetzt naturaemüß entsetzlich. Die Stockuna der Koblenznftrhr würde die sftrdu- Rrte lahmlegen und damit jedwede Möglichkeit der Bezahlung der ausländischen LebenSntittel #ttd rauben Die Znftchr würde in kümesicr Zeit stocken und mit dem Hunger wäre schnell her Terror da. schn wünschen allerdings ver» schieden- Element« sehnkichst herbei. D« trau. rtoen Vorfälle, die sich m d-n letzte« Tagen m verschiedenen Städte« Deutschsrnds ereignete«, wobei eine grosse AnwA öwt Geschäft«« au»a»' plündert w"rde«. sbrecken deuklicker. «18 alles andere die RotwendiMt «ul. setzt oder me mit all«« Mittel« brat Ungeheuer, bet uns van

gusn allgemeinen Durcheinander, so würde man uns wie die wilden Tiere mit afrikanischen Horden zu Paaren treiben, würde mit roh er Ge­walt eine Diktatur aufrichten. wie sie schlimmer norv nie ausgeübt worden war. Und wir, wir wären machtlos und müssten zusehe«, wie alles in Staub sinkt und zu Nichts wird, was einst blühendes Leben war. Mr haben noch immer nicht alles verloren. Noch steckt in unserem MillionenvoVe eine Kraft, die. wenn sie ratio­nell angewandt wird, alle äh misse unserer Aett Mcklich umgeben, die Hindernisse nehmen und uns neben dem papierene« Dokument der Ge­walt das geben kann, was wir im Wahrheit bramh-m: den Frieden nach innen und aussen.

fetzen f« alles daran, dieser einen noch frucht­bareren Boden zu verschaffen.

Fragen wir uns, was dem, »och letzt den sroMSsiscken Nattomckisser * «mnS te tbntne, rfirt hriwrück-lchw Pläne auSznfirhren, I w bekommen wir darauf leider AnÄvort genug. Unsere jetzige Regrerun« hat Mar die Mehr- bei* der Nationalversammlung hinter sich ge­habt, als es steh darum bandelte, ob der Fr-e- de« unterzeichnet werden sollte oder nicht. Aus den Reden ernzekner Abgeordneter ki an« jedoch deutlich genug die Ankündigung schwe- ter. Mutiger Kämpfe. En Mefterleuch- ten waren die Aeutzerungen der Demtckrate«, der Rechtsparteien und der Unabhängigen. Die Entrüstima. die die Offiziere und Mann-ch-ften der Reichswehr ergriffen hat, trägt recht vrel dazu bei, die Hoffnungen der oben erwähnten französischen NationcklMn zu stärken. . Man fest o« verschiedentliche Putschver- suche von rechts, die darauf hinzielen könnten, den bereits unter-eick-neten Frieden zunichte z« machen. Das wäre da« gegebene Zeichen zur Intervention. Man könnte unbehmdert den -stormarlch in dich unbesetzte Deutschland an­treten. Bald würde sich dann da« Reich tn Bet. schieden« Teile auflösen, und das Werk erneS Fabrünrsends deutscher Dolttik wäre dohm.

Es genügt wohl, daraus hjnquwersen, dass Mae Hoffnungen auf reckst schwacher Basis sieben. Die Verhandlungen des RetchS. mimsierS Roske haben bereits »u einem M«- stiaen Ergebnis geführt, die TrunpenMrer wolle« auf dem Po"en bleiben und werde« sicherlich die nöfiqe Energie ausbringen können, um die Mannschaften beieinander zu halten. Die Entrüstung über die uns angetane Schmach ist nicht nur zu verstehen, sie fit sogar Pflicht !#tne8 jeden rechtlich denkenden Deutschen über- 6tnftrt. AnS ihr darf jedoch nicht die Verzweis- ftrng entstehen, die dazu treibt, das DitzLeu, das «nS noch gebliebe«, auch zunichte zu m«ben. Gerade die Kreise, die wissen, wie

Frankfinst a. v. Oder, 28. Innl. (Eigene Dr-chtMeldung.i Insolac der Unruhen der ver- Mnnenen Taae wurde der Belagerungs- :uftand verhängi. Als die RegierunaKiruP-., . ....

pen das Rathaus besetzten, versammefte sich. den. dre fiir die ersten 10000 Mark S V..S. d«° ungccdrfet des DelagerungLzichmides und eut- tragi usid ayt

stte. i,si>et btil >eÄn liornerungcn d«S I «Ulf v. H. .Urstetz.^ vom sltbtgtrtegcrtoit» 'itlÄ, eins grosse Menschenmenge auf dem die Gesellse^ften int fünften »tu. grjerf .^F., Machplatz. Um den Platz zu räumen, waren rahr erztelk baoen, F rtne Abgab« oie ? .gieinngstruppen Wied.--ftplt aezwungen, V H. zu bezahlen, ^er ßnthntn ett tptflfttng.) Schreckschüsse n b - - -geben, ssowle tchars zu schie- < rwer eme Krie^-wgrDe -S'- , von

6«n. Es gab sieben Tote und 22 Per- zuwacvfe beichranft sich aw die wundete Gegen ncint Uhr übernahmen der Einzelpersonen. Sie haben eute Tugnb# ungeöffnete organisierte Arbeiter dm Schutz von dem ta derZnt vom 31. Dezember Ivlsi der inneren Stadt. Di« RegierunHstruppen I bis zum 31. Dezember 1918 er*ietten 8er» zogen sich in die Kascrnm mrück. Seitdem inögenszitwachhe, fWctt cr den Detrag vsn-OB herrscht Ruhe. Es kommt immer mehr ;u Mark übersteig, M Zahlern Uetzer dir Tage, dass die Unruhe» von Mswartigen der Abgabe bestehen zwiick-ender Regten»« Elementen hervorgerusen wurden. und d-N'. Schmtenausschusie MetnintgSvenchte»

e I denhe-ten. Von den neu in den Entwurf ge»

. kommenen »estrmmungeu ist besonders Hemer»

Der vereitelte Kommunistcnvi.tsrh. i Lutz die feit dem 31. Dezember 191?

Berlin, 28. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) eirigetteteuen Verluste berücksichtigt werden Am Ztmfe des gestrige« T«geS sind in Verlin sollen.

weitere Mengen kommnnistlscher «nf- Von den Gesetzentwürfen, die dem Reiche rufe und Flugblätter beschlaMabmt pLuerude Einnahmen zusiihren sollen, ist in würde«, die zu einem allgemeinen Verkehrs- erster Reihe der Entwurf eines ErbschaftS. und TranSportstreik in ganz Deutschland zum steuergefetzeS zu erwähnen. Er sieht de» Zwecke des Sturzes der jetzigen Serie rang «nf» Ausbau der bestehende« Erbschaftsbesteuerung fordern. Nach den Aussrigen verhafteter Kam- tm Sinne ihrer Rusdehmmg mrs das Gatten» nrunrften war der allgemeiue Komm«-! unb Kindeserbe und der verschärfte« Hrran- n isten-Um stürz in Dentschland für die ziehung der entfernten VerwandtschastSgrckde letzte Funiwoche vorgesehen und in allen>vor, ferner eine errtsprechendr Erweiterung! bgr Einzelheiten vorbereitet. Sein Beginn sollte SchenkungNteuer. Bei großen Ertzanfällen «ich wieder in den Hafenstädten erfolgen und den großen bereits vorhandenen Vermögen formt die Charakter einer Lohnforderung tragen. I Steuer annähernd bis auf 75 d. H. und untre ----- I Hinzurechnung der Weiter unten erwähnte« ~ ,, I Nackssaßsteuer bis zu einem Höchstsätze von fast

Mßfilßflfalß ©KChthSlt. 80 v. H. hinaufgehen. Dem Erwerbe towTe« ÜIMI85UW64I5, UHt JHJui. deswegen wird der Erwerb durch unentoEM (Eigene Drahtmeldung.) I Zuwendungen unter Lebenden^ gleichgesteM. M

Versailles, 28. Fimi. I mußte jedoch hier rückwirkend auch für eine Be.

Es scheint sich immer denllicher herausM- steiierunq dcrjenigen Sck)enlungen Sorge »h* Schen, dass die recht toben, die erklärten, dass gen ftwrden, die m ben $^ten fahren - 6i«» « Untemeichnung der Versklavungsattc uns rach ut der Erwartung, dadurch Steuern erst»« nicht vor einrat Einmarsch retten würde. War reu zir »mten vmaenommen wurden. ®<w Me Rede Clememecrus in den Vorräumen der entsprecheitd sollen alle Schenkungen, Me Kammer, daß an eine DemvbMsation vorliftrsigI nach dem 31. x «ikmber 1 918 erf»k»f nicht gedacht werben könnte, weil man die Rus | ftab, dem nraen Gesetz untmworfe« ftra sührung des Vertrages überlvachen muhte, ml Schließlich ist m dem Entwurf enre Nachlass» diesem Sinne sehr Mverwiegend, so mehren sich! steuer vorgesehen.

die Anzeichen, bass Clemencemr entschlossen ist. Der Entwurf etnes G r nn d wechsel» irgendwelche dlirch die UnmöglichEeit gegebenen st euer aesetzeswÄ toe verWedeEW» RichtlMsführungen der Vertragsbestimmungen gaben, feie letzt vom Reiche, von den Bmides- als Bruch des Vertraoes und Grund eines ruck» floaten «nd Kommunen berat Grundsteuer» sichtSlofen mMtärischen Vorgehens zu betrach- Esatze erhoben w«r«m vereinheitlichen ft« ten. Die Nachrichten aus dem oeutsiton Osten Entwurf eenes T a b a k st e u e r g e f e tz e »Wich werden so gruppiert, als ob ein deutscher An» I eine Neugestaltung der Tatokbesteuenmg taby griff auf Polen hevorstände. Aussagen und Re-1 Rickitung vorgeschlagen, daß von allen Jsatof*

, den von Generalen intb nmnentlich der Reichs-1 erzeugnUen eine nach Mrem Klelnv^karMprets«. bsaustragten für den Osten. Winnig und Hör- atzgeftufte Verbrauchsabgabe unter DerweudnA (trog, werden benutzt, um den Billen Deutsch- von Steuerzeichen erhoben werden soll. Me lafchz den Vertrag unter allen Umständen zu 1 Besteuerung des rnländischen Rohtckbak» soll tz»- brech««, festzustellen. Tie gaw Methode ist | seftigt werden, wodurch dle Herstellung der frj» durchsichtia genng. es fei aber ausdrücklich daraus Ügeren Zigarren erleichtert wird, nnd vom «r» hiÄvies-ch Der Leitartikel des .TcmpS-' ländischen Robtabak soll unter Aufbebmfq toS frärMMi« ben ärgerlichen Sätzen an:Wenn Wertzufchlages lediglich ein Gew.chkszoll i« der ein KonflAt Mischen Polen mto Deutschland Höhe zur Erhebung gelmtgra. wie er zu« au spricht, der unsere Denwbflrfgtion verzögert. Scknltze des heimischen T at> aktoues notwendrg der die Unrtibe wiedererweckt, die der Trieben ift. Die Verbrauchsabgabesatze Mr.^gamen to» besänftigen sollte, wird sich die ftanzöftsche Be- wegen sich i« 22 Mchufungen zwnckra 8 Mack völkerüng mit Erstaunen fragen: .Wie ist es! für tauienb etud unb 500 _®hnf für tausend möglich, daß acht Monate nach dem Kriege die stuck, je nach der HSto der KleuwerkauMweise. D^e bis «r diesem Punkte »eiben iemaen?* Set beit 3 soll her. Kris^aufichlLz mjt

DsArrSs schließt: ^tzütet Huch vor dem | bw 3 ensteuer vereinigt werden und bau cvenerEoyunL ete*

Die Vnmhen im Reich.

$/ i Unzuverlässige Truppen.

(Eigene Drahtmeldung.)

Hamburg, 98. Juni.

Ser Kinmarsch der RegiernngS- truppen vollzog sich zunächst ohne Awischen- sftll, da außer den Mehrheitssozialiste« auch d>e Parteileitung der Unabhängigen «nd der Kom­munisten die Parole ausaegebeu hatte, unter keinen Umständen Widerstand zu leisten, eine Parole, die von der Arbeiterschaft mit muster­gültiger Disziplin befolgt wurde. Im Laufe des BormittagS wurde eine Reihe von Vororten und Außenvierteln an der Alster besetzt. Gegen

! Waffengattungen zufammcnsehten, gegM die innere «tad>orgrrÜckt mb hsfte» Bahn­hof ohne Wiberstnnv befetzt. Bald zergte sich jedoch, daß ei« Teil der Truppen mit den Arbeitern fympathifierle. Den Enrflüsterungen geschickter Agitatoren gelang es, einzelne vorgeschobene Abteilungen zur Abgnlr der Waffe« zu bewegen, die dann i« die Alster geworfen wurden. Auf biefe Weist wurden etwa 600 Mann entwaffnet, worauf bie gesamten einmarschierte« Streit­kräfte nutz erneuter Berhandftnrg des Ober­kommandos mit dem ZwölferauSschuß. der die Gewähr zur Anfrechterhaltung der Ruhe 'n der Stadt übernahm, fenseftS der Hamburger Grenze auf Wandsbecker Gebiet zurückge­zogen wurden. Es zeugt für die Besonnen­heit und DiSzipfin der Hamburger Arbeit«- schafl «nd ihrer Führer, daß eS trotz dieser über, rasche«den Wendung der Dinge im Strafe des geftreoen Nachmittags nnd Abends zu keinerlei Zwischenfällen und RuhestSnmgen gekommen ist. Was allerdings btc nächste« Stunde« brm- tjett werden, läßt sich augenblicklich «och nicht sage«. Die Stimmung m der Stadt ist nervSs.

bie Alster bezw. i« bie Meets geworfen wurden. Ein tragisches Ende hat auch der zweite Sohn des ehemalk-kru Senators Sander gefunden, der mit den Reichswehrtrnppen an be« Kämpfen teilgenommen hat und von einer Kugel getros- ch. Als bie Angreifer sich auf rzen wollte«, gelang es ihm. über das aber in das Fleet zu springen, um den Derfolgeen zu entkommen. Diese schickten Mm Verwundeten aber mehrere Kugel« «ach, bie ihn träfe« mkd feine« Tod herbeiführten. Die Zurücknahme de, Lruppen erfol-fte tzaffelmeis». «n t*rfSiebenen Stellen drang Sie -«Fes-rmmelte Menge aus M» ödetet** Drup. ------- t>e* ita tntb entriß chne« uMer*VerhShnungk^. -'> tarn Sarigt to«t W« Me tSeffn Hieran «Heb noch mm eine, f > vor der rabgfltttgertUnter 'm,! KttnetMugM ndtgeteto, baß bie Reichswehr^I ttensvertragel die Stlirrmv Huppen aacht von bet Stenge, wie btKh« beriifij je. mft» die Rervosftar rst r itnwbe. evSoaftnet wmden fei. DaS w»rr>s.