Einzelbild herunterladen
 

Meter Neueste Nachrichten

Kaseler Abendzeitung

ate Sefleter tiweflei Äe<6*t*«w erto«tx* x>ed)««fltd) W6»mel *» «war «»«»*. $<* Ibemitm entertet* betrag* wieweil. 1-M Statt bei frei« SafieOuwg W £ait* VeHefianiea verbat >*tr;eti eee Hr «ef*仫SeHe eher bat »eNn eateegeeeeeeewu*. IreKt*. Berta» Und Sebattiw-. e»Iedit6efflrwte Ä/80. g6t wweariawet «weefaKbte Beiträge teim die Kebattion eine Berawnrortunc ober Bewähr in feinem F«Ule kbemehme» «ücttaliluwgbeS Segugegelbet oder Ansprüche »egen et»aiger nichierbm»g«möbigor Lieferung <msgeschlofsen.

Hessische Abendzeitung

3n(ertieii*t>retfe: Sie NeLewgeipaklaie Zelle für eintzevntscho SefchSfte *e Pf», für eae. ro&t««e «ngetge* ss X. ÄeHamqetie für etnWwtf* «Ifchüsti » «, W ee«wto*ge »eschäNe 1 Ml., etnfache Beilagen werde- Ml 5 Statt W Xe*e* berechnet. alle« att **f, SewrungS-gafcbta». Bet nebecntltfltm» ow »ajetge« <wf tele* ®ee» tatet» für durch Jta fehler ttervorgerufeae^rrlfaMr tetnerlet Oaftun« übernemmen. Aür die 'jtnfwabme vonSneetg* an befttmmten lagen ober PiützM wir» feine Gewähr geleistet. «eschSftMfteüe: »Statt $< Stt 5.

Nummer 259.

Fernsprecher 551 und 952. MltUvvch, 8. Otfobet 1919.

Fernsprecher »1 m» 952. 9. Jahrgang.

Die KriegSstimmung an der Adria.

fe der «ranzen

Rrisfisch-lettische ZusamueenstStze.

vom 28. zu« 29. September an der deutsch-ruf- betßr es bas-btt.ioÄ in beu acht Stzmden ge» fisch-lettischen Demarkationsliniezwischen Mita» rode foto$d «eleWet werde« als bet der frühe»

rtn lSntzere» AMÄSströ. Diffe.AiBcht (sagt der

und Riga, »wischen Eschen B-rp-fien, die die

Deutschen' aSgclö« haben, und fc. Hfdjtr! Sftfb. hat sich a» irrt« erwiesen: die tSolich»

macken ein Fenergefecht stattgefunden. »etter Ardeitskerstnu« beS ewqrfyw Gehfffev

e Armee. Tie Balm druckerrö »esu»len. Itt vröerenffNmnu Korden bereits von; mit dem AeichSurinifter der Finanzen habe R-hwt »bedöafb hon Vorschlag der RenbSdrmkerei

Dünaburg-Pleßkau tft sin

ei

deSvälb dem Dorschlag der Re«HSdr»ckerei zu

bei Nordostarm« besetzt worden.

des! Md»

England drangt zürn Rückzug.

Lugano. 7. Oktober. (Ebener Drahtbe- richt.) Eine Meldung aus London besagt, daß (En.ctfanb beabsichtigt, in Rom aus rascheste Be- endiatuna des ungesetzlichen Anstandes tn Fiume zu dringen, widrigenfalls Italiens verbleiben im Völkerbund gefährdet sei.

ist mich dem ßschbe^ndignr Urteil der Reichs» ' funken. An UebereinsNinmun-

Mitim. 7. Oktober. (Eigener Doa-tbc ficht.) Saut Meldungen der Pressestelle beim Heneral- kommand» des 6. Reservekorps hat in der Rocht

wird berichtet: Pleßkau steht dar der Einnahme rurch die antibolfchewiftische Armee. Tie Bah«

Neber Me Wirkung des AckMundentageS ans die LrbeÄÄeistung ft««t eins bemerken»

ben. Sie befirtben sich dabei freilich in einer eigenartigen Rechtslage. Die der Landeskirche angehörigen Kirchengemeinden sind leider», mit Ausnahme einiger besonders wohlhabenden Gemeinden derart zu einem wirtschaftlichen Verbände znsammengeschlosien, daß eine die an»

Das belgische Feldheer.

»rüffel, 7. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Das Inform-ttiousbureau meldet: Durch einen köniWchen Erlaß ist der Generalstab der bel­gischen Feldarmee aufgelöst worden. Anfang

Die Italiener behalten Fiume.

Zürich, 7. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) Offenbar unter dem Eindruck der öffentlichen Meinung ist die Blockade gegen Fiume aufgehoben worden DerSeoolo" meldet: Die Zeitungen treffen regelmäßig ein. ebenso LebenSmittelsendungen. Auffallend ist, daß dÄnnunzio eine Bekanntmachung erließ, wo rin er Maßregeln für den Fall einer Warnrie- ruing erteilt. Ein besonderer Prxssenachvichten- dienst ist eingerichtet worden.

8n den besetzten Gebieten.

Der Empfang der deutschen Kriegsgefangenen.

(Privat-Telearamml

Koblenz, 7. Oktober.

Die amerAanische Behörde macht neuerdings bekannt: Der Empfang Mrstckkehrender deutscher KrieaSgefangener muß sich unbedingt auf per­sönlich« urtd Familienemvfange be­schränken. Die Rückkehr der Gefangenen darf nicht Veranlassung! geben zu offiziellen Empfän­gen, Umzügen, öffentlichen Versammlungen öder Demonstrationen. Argend welcher Flag- genschmuck mutz entfernt werden. Falls derartige Kundgebungen entdeckt werden, wer­den die verantwortlichen Behörden sofort aus dem Amt entlassen. (!)

In Italien ratifiziert.

Pari», 7. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Der römische Berichterstatter desPetit Jour­nal" meldet, daß der K ö n i g von Italien den Vertrag von Versailles auf Grund der im letz­ten Ministerrat gefaßten Beschlüsse gestern durch einen Erlaß ratifiziert hat.

Hm die baltischen Provinzen.

Die Drohungen der Feinde.

(Vrtvat-Telegramm.)

©aag, 7. Oktober.

Die Preßinformation meldet au? Paris- Nm Deutschland zur Räumung des Baltikums zu veranlassen, firtb im Obersten Rat erneut Mittel itnfc Wege besprochen worden. Man herfhridrt sich viel von einer Blockade der Nord- und Ostseehäfen Me vielleicht dmchzgrfüh- ren fei und die Lebensmittelversor­gung Deutschlands ins Stocken bringen würde. Ehe man jedoch zu diesem Mttel grei­fen wirb, soll ein ernstes Ultimatum an Deutsch­land gerichtet werden, in dem die Venmtwor- ttrna für die Folgen einer Weigerung sehr dmt- lich gemacht werden sollen. Aus Paris wird gemeldet, daß die deutsch« Rote am Sonn tag in Versailles ermgegcmqeu ist. Der große Kriogsrat unter Vorsitz Marschall Fachs wird am Dienstag die Robe begutachten. Der Rat der Alliierten wird am Mittwoch Me deutsche Rote beraten und am Donnerstag erwidern. Das Pariser Blatt .Home Libre' schreibt: De* Inhalt der deutschen Antwort auf die Note dez Marschall Foch über RL-mnna de§ Battff knms wird M weiteren Verhandlun­gen mit Deuffchlaud fiihren. Ein Ulttmotam «, Deutschland ist durch die Zugeständnisse Deuffchlands hinfällig geworden.

gtaiienM-slavikche Krisis

Verwicklungen an der Adria.

lEiaene Drahttneldung.)

zur Besoldung der Pfarrer der Gemeinde er­setzt, sodaß also höhere Pachteinnahmen eine EnÄaMmg des Zuschußfonds bedeuten und. jede einzelne Airchengemeindevertrettmg in ihrer Vermögensverwaltung zugleich da- wttffchaft.

Sechsfache der früheren Summen erreichen bis-! weilen sog« noch bedeutend übersteigen. Wenn Privatleute sich «ff diese überraschend schnelles Umwertung ihrer Vermögenswerte einlassen, so mögen ftc sich auch nicht beschweren, wenn di« Steuerbehörden sich demnächst lebhaft dafür it»^ teressieren. Soweit aber Staats-, Gemeinde- und Stfftungseigentmn in Frage kommt, hat die Oefsentlichkeit heute mehr als jemals etxt Interesse an der Fernhalttrng alles dessen, wall, nach Bodenwucher auÄieht. ES ist sehr erfreu­lich, daß gerade Vie Kirchengememde-Vetwab»

November werden drei belgische JrOmterie» und ein Artillerie-Regiment ihre neu angeordneten Quartiere am Rhein b^iehen.

NaKfizierung des Vertrags.

Vermehrter Widerstand in Amerika.

(Eigene Drahtmelduns.)

Basel. 7. Oktober.

AuS WaMugtsn wird berichtet, .die Rati- fizierung des Friedensvertrages fei ungewiß. Durch die Krankheit Wilsons entfalten die Gegner des Vertrages eine fieberhafte Agitation und treten dafür ein, daß der Vertrag durch den gegenwärtigen Senat, dessen Amts- dauer nächsten März abläust, nicht ratifiziert werde, sondern daß zunächst Neuwahlen abzu- warten seien. Der amerikanische Senat hat di« vorgefchlägenen 28 Zusatzanträg« zum Frie­densvertrag abgelehnt. Dre Pariser Presse glaubt darin ein Anzeichen erblicken zu können, daß der Friedensvertrag ohne Zusätze von den Vereinigten Staaten ratifiziert werden wird.

Slaven md Italiener.

Die Schwierigkeiten wcaen Fiume.

Die Zusammenstöße zwischen flavischen und ttalienischen Truppen wegen der italienischen Annektierung von Fiume und der Erobe- rungsobsichien auf Dalmatien lassen erken­nen, daß die Feindschaft jener Völker tiefer ist als es vorher den Anschein hatte. Die Gegen- | sätze zwischen Italien und dem Staate S.-H.-S. (dem srüsko - hroatsko «slovensk: - Staate), das heißt, dem serbisch-kroatisch-slowenischen Staate, der die SÄdslaven umfassen soll, erfahren ihre Ausprägung mit zunehmender Schärfe. Mtt Eifersucht wacht Italien über jeder Regung des südslavischen Nebenbuhlers. In der Konstellation der Nationalitäten am LaMan scheint sich nämlich, nach den! neuesten Wt ei düngen zu urteilen, eine Neugruppierung zu vollziehen. Diese Aenderung hat ihre Ur­sache in dem neuesten Verhaften eines der frü­heren Verbündeten der Zentralmächte, Bulga­riens. Die Zugehörigkeit Bulgariens zum Slaventum wird zwar heute von allen Autori­täten der Wissenschaft bestritten, und taffächlich scheint es sich bei diesem Volke um einen Stamm mongolischer Abkunft zu handeln. Aber im Laufe der Jahrhunderte ist dies« Nation der­artig zu stavifcher Sitte und slavifcher Sprache übergegangen, sodaß sich nun auch seine Seele nur mehr zu jener großen indogermanischen Familie hinaezogen fühlen kann. Aber ganz ab­gesehen von diesen rein spekulativen Erwägun­gen ergibt sich deute für Bulgarien der zwrn- gende Grund, einen möglichst innigen Kontakt mit den umgebenden Völkerschaften anzustreben. Und wie die Ereignisse zeigen, ist dies auch be­reits geschehen, oder zumindfft auf dem besten Wege Batin.

So wird es wohl wenig BefteMden erregen, wenn man vernimmt, daß die führenden Män­ner in Sofia sich entschlossen haben, in die jugoslavische Union einzutreten. Wie ge­tagt, ist ein solches Vorgehen sowohl vom theo­retischen als auch vom praftischen Stinrdvunfte aus vollkommen verständlich. Tas übrige Europa aber wird sich Mit einer solchen Tat- fache wohl abfinden müssen. Die Vorgänge an der OsMste der Adria habsn bereits ge­zeigt, wie gewitterschwül und unheilschwauger die dortige poliftsche Atmosphäre ist. Italien hat allen Grund, solchen Nachbarn mit schweren Sorgen entaegenznsehen. Die Rechnung erweffi sich als falsch, die von einer Erschöpfung JUgo- slaviens berichtete. Italien ist ein gewaltiger Gegner efftanden. dessen bloßes Vorhandensein allein schon genügt, wie ein Damoklesschwert Mer dem Schicksal des Landes südlich der Alpen zu schweben. Und der Westen nnsereS Konffnents, England und Deutschland? Wir werden speziell mtt dem Anwachsen der süd- flavischen Macht mtt vollem Recht um das Schicksal Deutsch-Oesterreichs besorgt fein müs­sen, das auf die Dauer einem feindlichen Druck von Nord und Süd, narnenffich bei einer ferne­ren Isolierung von Deutschland, nicht wird widerstehen können.

Ob diese Sorge begründet ist, muß die Zu­kunft lehren. Vorläufig sind Vesttebungen im Gange, die eine Hinneigung der Slaven zu Deutschland bezwecken. Neuerdings hat sich Dr. Ribar, früherer Abgeordneter des Wiener Par­laments und Führer des slovakischen Zirkels tn Triest, der der jugoflavischen Abordnung bei der FriedmskonserenlZ angehört, über die Auf­nahme freundschaftlicher Beziebun. gen seines Landes zu Deutsch-Oester- reich ausgesprochen. .Deutsch-Oesterreich, so äußerte er sich, liegt unserem Lands als In­dustriestaat am nächsten und ist zugleich der ge- & Warft für unsere landwirtschaftlichen e. Deutsch-Oesterreich, dem Südtirol entrissen wurde, befindet sich in natürlichem Gegensätze zu Italien, das auch uns heilige Gebiete jur sich beansprucht. Wtt haben daher alles Interesse daran, uns durch gute Be­handlung der in unserem Lande ansässigen Deuffchen deren ShmpaMen zu sichern, da sonst die Gefahr bestAnde, daß die Anbahnung freund- schaftlicher Beziehungen zu Oesterreich auf er­hebliche Schwierigkeiten stoßen würde. Es ist nicht unsere Absicht, uns jetzt nach Friedens­schluß für früher seitens der Regieruna der habsburgischen Dynasttt erduldete Unbill zu rächen. Zu lange haben wir selbst erlitten, um nickt zu wissen, welche Empörung erlittenes Un­recht 'auslöst. Für uns bedarf sS keiner Gren­zen gegen Oesterreich mehr!'

setzt werden durch die Anbahnung engster freundschaftlicher Beziehungen zwischen Deuffch­laud und dem Staate S.-H.-S. Die, Berichte über die beiden Interviews haben ht Ita­lien größte Beachttmg gefunden. Man erkennt zwar an, daß vorläufig von einer offenkundigen Offensivstellung Deutschlands gegen Italien nicht die Rede gewesen fei, doch müsse damit S'net werden, daß für die Iugoslaven die ität mit Italien stets richtunggebend sein Coerde. .Daraus ergebe sich eine Gefahr, der rechtzeitig vorgebeugt werden müsse. Ob dies dadurch geschehen soll, daß der Wiederanbah- uimg der deutsch-italienischen Be­ziehungen besondere Aufmerksamkeit zuge- wendet werde was gegenwärtig zwar der Fall fft, offiziell jedoch noch nicht in die Er­scheinung tritt, darüber liegen keine Aeuße- nmgien der italienischen Presse vor.

terstützt. Daß bei dieser Sachlage einzelne Ktt-, chenvorstände sich gegen die geschilderte Pachte steigerung M sträuben suchten, fft ein Zeichen wahrhaft gemeinnütziger Beurteilung der Land»- frage.

TaS Konsistorium hat nunmehr zu dem aus­gesprochenen Zwecke einer möglichst gerechten Befriedigun« deZ Landbedürfnis» s«s der ärmeren Landbevölkerung und der Verhinderung einer übermäßigen Stei­gerung der Pachtgelder den Presbyterien (Kir» chenvofftänden) folgende Maßnahme irorge* schlagen: Das Presbyterium fordert zunächW durch öfsintkich« Bekanntmachung alle Pachtlieb« Haber auf, sich zu melden und dabei anzugeben, ob sie schon eigenes oder gepachtetes Land be» wirtschaften. Für die Pachtliebhaber ohne ir­gendwelches Land wird ein Teil des Kirchen- gutes ansgeschieden, in kleine Parzellen einge» tritt und in einem besonderen Termin ausge» boten, während tn einem zweiten, zur Verpach­tung des Restgutes bestimmten Termin alle anvemeldeten Interessenten zum Meten znge- lassen werden. Vor Abhaltung der Termine hat das Presbyterium nach Anhörung landwirt- schaftKcher Sachverständiger Kr jede einzelne Parzelle einen RormalpachtpreiS festzusetzen. In jedem der beiden Termine werden dann W Parzellen den Höchstbietenden rngeschlagen, je­doch unter Vorbehalt späterer Herabsetzung des getretene« Höchstpreises aus denjenigen TeWe- trag der Gesamtftmmte der ssstgesetztm Normal, preise, tret dem Verhältnis zur Gesamffumme der gebotenen HSchstpreffe entspricht. Es folgt alsdann röt Musterbeispiel, in dem das Ge­bot um volle 66 Prozent erniedrigt wird. Wenn die Kttchenvo-fftände in dieser Weffe verfahren, kann das Kirchengut niemals höher verpachtet werden aks zum festgesetzten Normalpreis. Die BerjÄgung her kirchlichen AuMchtsbehörde fst von ein-schreidender Bedeutung. Jin dieser Not- zett uuseres Sandes, in der die Kftche wttffchaft. lich besonders bedroht wird, ist d-ieft Verfügung em ofssnes und freimütiger Bekenntnis zu dem, was aerf Wirffchaftffchem ©rötete sittlich not­wendig fft. Möchte der Glaube des Konsisto­riums, der der Verfügung jn Grunde siegt, daß >ie Presse der ländlichen Grimdstücke und damit «mch di« Prmse der kandwttffchaftlicheu Erzeug­nisse wieder normol« werden, auch bald in Er­füllung gehen zrmr Segen des BoSkes.

Sirfmm 6 es Achtitimtentazr.

Herme rn Wendel, der. wie kürzlich ver­lautete, als deuffcher Gesandter für Belgrad auSerskhen fein soll, hat sich ebenfalls vor we­nigen Tagen einem serbischen Ion aasisten ge­genüber üb-r die Beziehungen Mischen Deuffch- jand und den Südslaven geäußert und sich für deren Vertiefung ausgesprochen. Der Gedanke Beffirv-Korrilanffnopeft und .Berlin-Belgrad^ bedeute, daß abe Völker, die die durch diese Verkehrslinie verbundenen Länder bewohnen, Gliedern einer einzigen Kette zu vergleichen ,<ien. Dieses Symbol müsse in die Tat lange»

KircheugM-Pachtpreise.

Verfügung des Kasseler Konflstoriums.

»ie Kite«mä8« Stoß« »et E«nb>ac6i»relfe M mrtgengut«, Me in »et jewigen fenfttgtn 'Seat*» ung ein« besondere tSebentnng hat, erdeter« i« folgenden «nfsa» -err Pfarrer Martin-Kassel.

Di« Nachfrage nach Grund und Boden auf dem Lande ift so stark gestiegen, daß die Preise völlig andere geworden find wie etwa noch vor zwei oder drei Jichren. Bei ösferttftchen Ver-

Befchleunigte Znkraftsetz«Ag.

Genf, 7. Oftober. (Ergener Drahtdericht.) Eine allem Anscheine nach aus dem General- sekretariaf der Friedenskonferenz stammende Mitteilung deS Pariser .Temps" versichert, daß die Ratifikatton des Friedensvertrages mtt Deuffchlaud durch den König von Italien uüd den König von England unmittelbar bröorftehe. Da der franzöitsche Senat den Ver­trag spätestens am Sonnabend annehmen weröe, so werde der Präsident der Repu­blik Frankreich sicher am nächsten Sonn­abend oder Sonntag ebenfalls die Rattfikatton unterzeichnen. Auf diese Weife werde am 12.

vft REfkattoe» von W GrvHmäMen vorliegen, die notwendig fei, damit der Vertrag in Kraft trete. Voraussichtlich werde so­fort am 12. Oktober ttn Ministerium des In­nern das Protokoll unterzeichnet werden, das di« notwendige Ratifikation bestätigt, sodaß die im Friedensverttag vorgesehenen Fristen von diesem Tage an laufen wurden. Die Folge sei, daß sich der Vorstand des Völkerbundes dann innerhalb zwei Wochen versammeln müsse, itm nach dem Artikel 48 des Friedensvertrages die Abgrenzt'ng des Saargebietes zu regeln und die Regierungskommission für diesGebiet, eben­so einenOberkommifsar fürDanzig zu ernennen.

Franzöfische Aebergriffe.

Ludwigshafen, 7. Oftober. (Privattele- gramm.) Ueber eine schwere Mißhandlung eines Stratzenbahnsckaffners durch die Franzo­sen erfährt dieLandeszeitung" von zuständiger Stelle: Mrörere frattzösische Soldaten, die am Donnerstag nachmittag die Straßen­bahn nach der Anilmsabrff benutzten, fügten sich nicht den Anordnungen deS Schaffners und weigerten sich, die Fahrt zu bezahl««. RS der Schaffner sie zurechtwieS, schlugen sie ih« blutig. Ein in der Straßenbahn onroefenber französischer Offizier weigerte sich, einzugreifen. Eine frauzösifche Patrouille, die dazu kam, ver­haftete schließlich noch den Schaffner, über dessen Aufenthalt bis jetzt nichts brörnnt geworden ist.

Lugano. 7. Oktober.

AuS Rom wird berichtet, daß bereits demo­bilisierte italienische Jahrgänge wieder einberufen wurden. Die römische Presse schreibt bereits allgemein, daß Italien am Vor­abend seiner Auseinandersetzung mtt Serbien stehe. In Lugano find zahlreiche Serben aus Italien em getroffen. Nach ihren Berichten rüstet sich die Mehrzahl der in Italien ansäsfi- gen Serben zum Verlassen Italiens. Schwei­zer Blättern zufolge hat die aus Brindifi ausgelaufene italienische Flotte die Ausgabe, Italiener au« den gefährde;cn nlbauii-ben Ha­fenstädten nach Italien zu bringen. In (-afan sind Serben einoerüSt. Valona wird von den Italienern eigenmächffg gehalten.