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Hessische Abendzeitung

Nummer 217

Sonntag, 19. September 1920

Fernsprecher 951 und 952.

10. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

politische Krisenstimmung in Berlin.

tendier in München als König pon Bayern

Minifter-Rülktritt?

Dozialdemo der M twir-

Reihen der Einwohnerwehren, der frühere Kronprinz Rupprecht solle am 28. Sep-

Stellen und Frankreich.

Französische Politik gegen England? (Eigene Drahtmeldung.)

3 Mben könnte. AVer die Deutschen im ch einlande Haven kaum eine andere Wahl Wenn

ben soll. Daraus ist ersichtlich, warum Scheide­mann sagte, daß feine Partei jetzt noch weniger mit Stinnesleuten gemeinsam eine Regierung bilden könne als früher. Mit einem sekbstbe- wußten Au Mang der Rede gab Scheidemann das Leitmchiv: »Den Zeitpunkt festzustellen und die Bedingungen z-u formulieren, unter denen di: sozialdemokratische Partei in die Berliner Wil- helimstraße einziehen kann, stecht bei uns/ Diese Absage ist vorläufig nur eine Rede und noch kein Beschluß. Man wird sich wohl daran erinnern, daß schon gm manches große Wort ge­lassen aus gesprochen worden ist und daß cs dann doch anders kam! Mer der ablehnende Standpunkt herrscht auch in Berlin vor, wie aus cinsm heutigen Telegramm hervorgeht. Danach 'würden die Sozialdemokraten es auf eine Re- gierungs- und ParlamentskrffiS ankommen las. sen. Daß so etwas unfern schwachen Kredit

(Telegraphische Meldung.)

Bettln, 18. September.

Urttifche Lage im Finanzministerium. (Privat-Telearamm.)

Berlin, 18. September.

Kabmettfragen.

®ie Verbretterung der RegierungsbafiS.

Berdleste Strafe.

Der Hereinfall eines Franzosen in Bonn.

El« Vorfall, der für da« Betragen de» Franzosen am Rtz«r» bezeichnend ist, hat fich in Bonn ereignet. ®i« in Berlin in englischer Sprache erscheinende ^«uropean Preß- gibt darüber folgende Schilderung. Manchmal begehen die Franzosen in ihrer Anmaßung gegen die Deutschen im Rheinland: Fehler, tote diese Erzählung zeigen wird. Auf der Hinteren Plattform einer überfüllten elettri-

hjerzu sollen die Großberliner Frage, das Kir- chenaustrittSgesetz, f#r dessen letzte Fassung nur die bürgerlichen Parteien eintraten, sowie Mei. nungsverschiedenbeiten über die Aufgaben und die Lebensdauer der Landesversammlung ge­geben haben. Die Führer der beiden Parte en erklären aber, daß eine Krise n-cht w befürchten sei. Die Mehrheitssozialisten haben eine Aen- derung des KirchengesetzeS bei der am Dienstag statgeftindenen Lefimg versucht, im übrigen werden alle wichtigen Fragen zwischen den Koalitionsparteien verhandelt. Ueber die Aufgaben der Landesversammlung und £6et die Durchführung der BerfaffitngSberatungen wird zweifellos eine Einigung erzielt werden.

sie eine Beleidigung übel aufnehmen, wie schwer, sie auch immer sein mag, so formt das für sie den ... -..Tod oder Jahre der Gefangenschaft bedeuten,

n »ahntA $ci nächsten Haltestelle stieg der Zivilist vom

ausgerusen werden. Dadurch veranlaßt, fragt ^^ n av Er bat den franiöMckun Of^rier der ..Vorwärts--: Was weiß die Neichsregierung ZeKallS ckbMteigen. De/ Osfizwr Lt es mit von diesen Treibereien tu Bayern? Weiß sie vor hochmütigem Schritt und einem Verachtu-tos» allem davon daß Frankreich sich gegen die Ver-1 lächeln auf den Lippen. Der Wogen und feilte ordnuuq des Reiches im Gegensatz zu dem Dik- Fahrgäste warteten, um zu seihen, was geschehen tat von Spa für den Fortbestand der Einwoh- würde Sie hatten nicht lange zu warten. Der nerwehren ausspricht? Weitz fie ferner um bie glSr;1* ge^de auf den fran,ösifchen Abfichten der reaktionären Einwohnerwehren Danmenm den Kra-

undihreKünigSmacherei, und wenn sie davon ^ib^ HättdL HEdkragm imb ÄS fu" wrltz. welche Mittel sind anzuwenden, um die- summen. Dann hob er mit einer Kraft, die von sen Hochverrat an der Republik zu verhindern,!der Wut gesteigert war, den kleinen hübschen der geeignet ist, den schwersten Bürgerkrieg in Franzosen glatt vom Boden aus, hielt ihn ia die Deutschland herauszubeschwören? In Verbindung ^öhe und

mit diesen Ausführungen teilt der Vorwärts begann ihn zu schütteln.

mit, daß die sozialdemokratische Reichstagsfrak- er fMtielte ihn so, tote man wohl einen Sack fion beabsichtigt, eine Interpellation über die ^.^?^chütwlt den man verpacken will. Er Durchführung des Entwaffnunas-GoteUo« . schüttelte ihn, bis ihm die Zähne klapperten, bis TeZeZim «eirfX« SZSZZt*S bie Nähte seiner Kleidung fast riffen, bis die ^en.sch.and nn Reichstag einzubringen. Arme und Beine schloss herabhingen, wie bei finer Vogelscheuche und die verlöschenden Augen fctS Offiziers über dem Kragen heraussahen der ihm fast ganz über den Kof gezogen war. Dann setzte er ihn nieder auf den Boden mit einem dumpfen Laut und zog ihm das Gesicht und dm Kopf wieder ans der Kleidung heraus. Die Reit« Genf, 18. September lösche war noch immer in der Hand des Fran.

Trost aller (M&nmn«. s«. qirnff» hh Der Zivilist nahm die Peitsche und schlug

- amtlsihen Berstcherunafett ^ü GioMti M nnem ftorten z-oruigen Streich dem Frau. - «f. r.s » « , , m ,ofen tcn links nach rechts ins Gesicht. Sie machte

den Besprechungen in Aix les Barns keine Ver-1 eine Wunde, fast wie ein Säbelhieb, und das Pflichtungen einging. Anders lautende Behaup- Blut strömte hernieder Wer die vorher flecken- tungen der Pariser Presse bleiben fromme Wün. lose Uniform. Dann zerbrach er die Peitsche in sche. Millerand hat einsn Vorschlag gemacht, den. Hand en und warf sie dem Offizier ins Ge- um zwischen Frankreich und Italien ein ähnli- uwt. Dann langte er langsam in seine Tasche, ches Militärabkommen ,« frhlifßr» 5°8 seine Karte heraus, überreichte sie dem Offi- S * i'« und sagte in vollkommenem Französisch: f £ . ße- bin der Oberst und Kommandeur

schloffen ist. Dieser Mrlttärvertrag soll dazu des schottischen In sanier i ere gi- , dienen, einerseits die Mittelmächte von einem ments, das hier einquartiert ist. Bitte, berich- neuen Angriffskrieg abzuhalten, aber das Haupt- fen Sie diesen Vorfall Ihrem Kommandeur, dem , ziel des Abkommens mit Italien wäre, die ffcb rber. falls Bericht erstatten werde!-- Einige Oberherrschaft der beiden Staaten im Mittel- die herbeigeei-ltwa-

mernfamen Äniaaüe die yupfir pftttpri st?n»SsSrte hörten, metn^men Aufgabe die Wege zu ebnen. Ra- und Weiließen das erschöpfte Opfer seinem türlich kann sich eilt Flotienbünduis zwischen Schicksal. Mer der schottische Oberst in Bürger- Frankreich und Italien nur gegen die eng» kleidung wünschte keine weitere Rache. Er stieg lische Beherrschung des MittelmeercS richten, wieder auf die Bahn und setzte feine Fahrt fort, die von nationalen Politikern beider Staaten in --

ÄÄ ÄttÄ« segendieFremdherrfchllst Rückkehr in Italien mit Sachverständigen zu be-1 3« der Preußischen Landesversammlung. sprechen. ES darf aber wohl erwartet werden,!

daß die innere Politik Italiens ein Hemmnis

für Ausführung der franzöfifchen Pläne sein wird , Die aeftrtoe Sitzung der LandeSv-rsmnmlung e bcschästLte sich mit den Zusiöndm in den be-

g.9ra <s>«,(WI«nb. ta,*a atxss

Paris, 18. September. (Eigene Drahttnel- die Fremdenlegion im Rheinland er« dung.f Die Besprechungen in Aix-les-Bains, klärt ein Vertreter der Regierung, das Ein- die man anstmgs für einen höflichen Begrü» schreiten der preußischen Behörden im besetzten pungsakt ansah, haben in Frankreich große Gebiet sei sehr schwierig. Das Vorliegen stras- Hoffnungen geweckt. Millerand verfolgte gera- barer Handlungen sei schwer nachzuweisen Ja deswegs fein Ziel und sprach Giolitti offen von Köln ist es gelungen, einen augenscheinlich in dem Beitritt Italiens z«r Entente. Da- fremdem Solde stehenden Werber sestzunehmen. mit würde die Kette der französischen (rinfreH^r ist zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt sungspolitik voll werden, wenn die meisten der worden.

bereits gefestigten und der noch in Aussicht ge- Eine französische Werbeftelle

^^^^nL-^F^ich vorschwe-^n Köln ist beseitigt, ein angebrachtes Schild entfernt worden. In Bonn ist g-lctthsallSd.rs r! Auftreten einer Weichestelle beobachtet worden.

wrrtschaftlich e Annäherung Die Staatsregierungwird im Einvernehmen um zwischen beiden Landern vor und Millerand den Reichs-behorden alles erforöerlüberuu um laate au- datttt einen neuen Plan SASzuarbeften. hie strafbare Anwerbung unmöglich zu uwchcu.

In dieser Woche ist in der hohen Politik Viel die Rede gewesen von einer Verbreiterung der RegierungAbasts, die durch den Wiederein­tritt der Mehrheits-Sozialdemokra­ten in die Regierung zustande kommen sollte. Zweifellos ist schon seit längerer Zeit von sozialdemokratischer Sette darauf hingearbeitet worden obgleich es Herr Scheidemann nicht wahrhaben will, bei passender Gelegenheit wieder In die frühere Stellung einzurücken, denn das Beifett-estehen hat bei zahlreichen Anhängern kem Gefallen gefunden. Die Frage ist nun, welche Parteien die neue Koalition umfassen soll, ob fie aus vier Parteien, also der Deutschen Volks-1 den Demokraten und den

etwa wieder die alte ffoaKtion^ofint'bk°Deuffch> f4eint wrtt! wohl nicht zu

»clkSPartei erstrebt. Bot einigen Tagen Men A senken. K. F. D.

habe- Die Deutsche Volks- EöWWM Uttd KüblUett.

5rem früheren Ablehnung der rechtsstehenden Parteien,

zialdemokraten zusammen zu arbeiten. Der M>- lPrivai°Telearamm.i

geordnet« Strefemann nimmt einen ter« Berlin. 18. Sept.

Ähnlichen Standpunkt ein und erblickt in der Seit einigen Tagen finden Besprechungen so- »eteiligung mi der Regienmgeinen vernüns-! zialdemokratischer Führer mit Vertretern bür.

Bürgertum und So- gerlicher Parteien, unter Ausschluß der Deutsch- * r

zahlenmäßig nach ihrer Frakttonsstärke lukommt ^"^'"^sttschen Vertrauensleuien lehnen die Fmmcrhin bliebe das bürgerliche Element wn I d^hrheitsso^.alisten, wie dies Scheidemann be- Sttescmann sagt, in dieser Koalition führend E in einer Funttionär Versammlung in Kas- tmtch das Schwergewicht seines gegenwärtigen IfeI Mm Ausdruck gebracht hat, einen Eintritt cmfiufT^ In der praktischen Politik sei dann in die Reichsregierung unbedingt ab. Sie

Jn M £Sen' ®ie fie ia weistn eine Mitarbeit der Rechtsliberalen zurück

ZLLL'LL ÄSS'S**,Wtr$**1**5 geführt worden ist. die Vornahme von Neuwahlen einer Mitarbeit

Auch heitte noch hat diese Haltung der Deut. Imit den Rechtsstehenden vor.

schen V-offspartei die Oberhand, nachdem auch *

g®"r.m Demokraten sich in ähn. Mr di« Regierungsbeteittgttttg. «u6toe£TLeeäf2rf.6abrCn ro®ln e£toli^l Magdeburg, 18. -September. (Prfvattele- Regielun^ wird v^ den^ürgerUche? Partettn>ief$8,En Mehrheitssozialisten haben

nicht in Erwägung gezogen. Wenn vielfach von dem sozialdemokratischen Parteitag

einer Regrerumgskrisis gesprochen wurde, so be-!'" folgende Erklärung vorzulegen: Der ruht diese Darstellung aus der fazialdemokrati- Parteitag möge erwirken, daß die sozialdem»-

.^aitung, obwohl man in ReUierungskreifen statische Reichstagsfraktion unter Verwendung gar nicht an eine Auflösung der jetzigen Koalitton oller parlamentarischer Machtm'ttel die po-

°ben angedeu- litische Macht erobert und in ette Re- reten (smetteniwarechnet. Mb«.r man kann unter nierun» eintritt in hör den obwaltenden Umstünden heute nicht wisse,, flterun<* emrritt, tn der die wie sich die Dinge entwickeln werden Dottäufia! ßnrf ""irrten ist. Rur von

ist alles noch in Vorbereitung. Die sozial- *""8 der Sozialdemokratie wird eine Gesun demokratisch« Partei, die dem Kabinett düng unserer Verhältnisse erhofft.

eine andere Richtung geben möchte, scheint ae- nenst, bie gegenwärtige Koalition zu stören, wenn ««viffe politische Vorgänge günstig sind. Am 10. OAober findet erst ihr Parteitag hier in Kassel statt und am 24 Oktober felgt der Parteitag der! Unabhängigen in Hall«. Die Mehrheitsfozinl- ÄÄÄs**1?«t ««E e»**. «» ,w« d-, W» warten iM^b ibre Wtt "es Reichsfinanzministers Dr. Wirth mr-

fett. Dann Sti?grJAuÄEfl? £S! bc0?e^n- einc ^he von Schmie, men, ob sie mit der ßKÄX n mnt^ c§, *w möglich, gewisse Fi- Kabinett vertreten sein wollen^oder nanzreiormen in seinem Sinne durchzuführen,

die Parole des früheren soziafistischen Außen Möglichkeit, daß das Rücksttttsgesuch Dr. Minister- HeimannMÄll^ 'mtter kettien »ne für das Kabinett Fehren.

den in eine Regierung mit der T-utscken VEs- |6a<6 2°8t entwickelt, ist nicht von der

panei einzutreten, genügend Unterstützung fin. 5,01,11 ** weifen. Indessen ist, wie man in par. det, dann rückt allerdings die MöglicReir einer lamentarifchen Kreifen zu wissen glaubt, die RegiirmigSkttfiS näher Hoffnung auf Beilegung diefeS Zwiefpaltes noch

Wenn man aus der Siede des Lberburoermei-1 ausgegeben. Man betrachtet in den Krei. sters Scheidemann, die er am Mittwoch BclHen der Regierung den Schritt des Reichsfinanz. Gelegenhett der fvzialdemostatifchm Funktionär. Ministers zunächst als Stellung der Vertrau, dersammftmg in Kassel hielt, bestimmte Schlüsse enSsrage, bie das Kabinett nötigen wird, ziehen darf, fo Mjut er das Zufammenarbeiten eingehend mit ben Differenzpunkten zu be» mit der Dolkspartei auch künftig> Vottüufig I fchäfttgen. Es handelt sich um fachliche Unter­habe es überhaupt keinen Reiz für die Sozial, friede »nd ParteiPolittsche Gesichtspunkte. Von dcmokraten. in die Regierung einzutreten, denn sonstigen Berfchiebenheiten ist dabei mnfoweniger die Zustände im Lande hätten sich derart ver- die Rebe, als bie hauptsächlichsten Gegensätze schlimmert, daß seine Partei frech sein könne, eine -wischen Dr. Wirth und einem ebenfalls zur Passive Taktik eingeschlagen m haben Zentrumspartei gehörigen Kollegen bestehen. Und dann zeichnete er ein Bild von der Lag-, ------

grau in grau.Wir gehen schlimmen Monaten entgegen. Kartoffelwücher, Lebensmittelnot, PUrlLlsikktüglLüön.

WohnungSelend schlimmster Art, Kehlennot,! Demokraten en> MehrheitSsozialisteu. Sjort im HEse- Ar^eiMosigkttt und graues lPrivavDele«ramm.s

Elend auf unabsehbare Zeit« Angesichts dieser ' 1R

trüben Aussichten fei eS also nicht verlockend,I , CeK

der Regierung mitzuarbeiten. Das heißt, wurde geftetn

fcaä dem bürgerlichen Kabinett die Veranttoor- motraten und den'Me brhci tsso i ia' w-eg für die schlimme Zukunft überlassen blei-IUsten sich eine Kluft gufaeton habe. Anlaß j

ichen Sttrßenbahn in Bonn stand ein sranzö- sischer Offizier in schneidiger Uniform, die Rcitpiitsche in der Hand. An der nächsten Haltestelle spravg ein Mann in Bürger- .kleidung ans den Wagen und berührte den Monarchismus in Stehern? ter rftÄÄ Sonderstellung Bayerns Einwohnerwehr, entich-üldigte sich Die Antwort des französi- lPrivat-Telegramm l f$en OMiers war ein leichter

Berlin, 18. September. Sckstag mit der Reitpeiffche,

Eine amtlich verbreitete Mitteilung der 6atje ^r tirG MM ging »le

rischen Staatsregierung sagt, daß diefranz ö7"MrowieFeuer, __. . aber er sagte mckn, und er tat nichts. Er blieb

I rU^»0e2!" ®inen Fortbestand der absolut ruhig, während alle, die zusahen, sich

bayerischen Einwohnerwehren nichts wunderten, tote ein Mann eine solche Beleidi- etnzuwenden habe. Gleichzeifig erPhrt bie so- gung tuKben könnte Aber die Deuffchen im zialdcmokratische Partei Bayerns aus ben Rfeinlande haben kaum eine andere Wahl Wenn