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Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
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10. Jahrgang.
Dienstag, 30. November 1920
Fernsprecher 951 und 952.
Nummer 277
Fernsprecher 951 und 952.
Englands Besorgnis um Irland.
schon seit längerer Zeit als vorbildlich. Gradierwerke geben den Kindern gute G
gute Gelegen-
Wie der Newyork
Deutschland verlangt.
Deutsche Fragen im Völkerbund
Neue Verbände in Preußen.
Berlin, 29. November. (Privattelegvamm.) Nach einer Mitteilung des Ministers des Innern an die Regierungspräsidenten haben sich, entgegen den ministeriellen Verboten in Prentzen, biS Ende der letzten Woche zweiundvierzig DelbstschutzvcrbSnde neu gebildet und ihre Anerkennung durch die Reichsregierung nachgesucht. Auf Bettin entfallen allein zwölf Srlbstschutzver- bände und unbewaffnete Einwohnerwehren.
chicken sollten, um die bevorstehende Abstimmung zu sichern. — Die Londoner „Mornigpost" verSffemlicht einen Moskauer Funkfpruch, wonach eine Proklamation der Sowjetregierung an das Heer die Wiederbesrtzung Wilnas verlangt.
Die Kampfe im Süden.
Genf, 29. November. (Eigene Drahtmeldung ) „Echo de Paris" meldet aus Warschau: Nach der Einnahme von Kiew rücken die roten Trnppen gegen den Bug vor. Berditschew erscheint durch den Vormarsch bedroht.
chNor einiger Z'-it weilte der indische Großindustrielle A. M. Ieevanjee aus Bombay in
Lchwierigkeiten mit Polen.
Paris, 29. November (Eigene Drahtmel« düng.) Wie der „Temps* aus Warschau ev- cthrt, ergaben sich in Riga erneut Schwierigkeiten für den Abschluß des -Friedens zwischen Rußland und Polen Die polnischen Vertreter reisten nach Warschau, um mit der Regierung zu verhandeln. — Die belgische Regierung hat mit Polen einen Liefcrungsv/rtrag abgeschlossen. demzufolge Belgien den Polen bedeutendes Kriegsmaterial abgibt.
Herald" weiter meldet, hat Senator Lodge erklärt, daß für eine Ratifikation des Versailler Bretrages durch den Kongreß keine Aussicht bestände. Es sei daher unnötig, in eine neue Diskussion über diese Frage einzutreten.
Sie «Widm Wirken.
Russisches Vorgehen gegen Litauen. lEigen« Drahtmeldung.)
Loudon in AnftesunZ.
Revolutionäre Anschläge in England 7 (Eigene Drahtmeldung.)
Rotterdam, 29. November.
Aus London wird berichtet, Die Sinnfeiner, welche die Docks von Liverpool und die Elrktri zitätswerke von Manchester zerstören wollten, haben auch einen Angriff auf die Londoner West- minster-Abtei, die Downing-Street und die Ermordung der englischen Minister vorgesehen Diese und ähnliche Schauergeschichten werden in London verbreitet. Immerhin must an der Sache etwas wahr fein, da seit gestern die Dow ning-Street umfangreiche Absperrma st nahmen zr'gt. Havas meldet hieniz« aus London, daß einige Blätter nähere lßinzelheiten über die Nrsachcn oerösfentlichen, die zu den Sicherheitö- vorkehruaM!« in der Downing-Street geführt haben. Man habe Grund anzunehmen, datz gewisse Dokumente, die im Bcrlaufe der letzten Haussuchungen beschlagnahmt wurden und ein Komplott zur Zerstörung der Downing-Street enthüllten, znrückerobert werden sollen. Ter An- griff sollte nm heutigen Montag erfolgen. Die Sinnfeiner wollten mit Automobilen nach der
Maßnahmen der englischen Regierung
London, 29. November. (Eigene Drahtmeldung.) Die englische Regierung ist entschlossen den bisherigen Verhaftungen der Sinnfeiner- Führer weitere Verhaftungen folgen zn lassen. Man wird große Konzentrationslager anlegen, in denen die Mitglieder der irischen-re- dublikanisckkn Armee interniert werden sollen. In den letzten Wochen wurden bereits einige Tausend Iren in einem großen Lager interniert. Die Downing-Street ist von großen Barrikaden umgeben, da man einen Angriff auf das Amts- gebände Llody Georges befürchtet.
Amerika and starapa.
Besprechung über die Friedensverträge.
(Eigener Drahtbericht.)
Genf 29. November.
Der „Herald" meldet aus Newyork: Senator Max Cormick hat sich am Freitag nach Enropa eingeschifst. Es steht noch nicht fest, ob der Senator im Auftrage Hardings auch die Genfer Konferenz informatorifch besuck-en wird. Dagegen wird er für Harding unverbindliche Besprechungen mit den Alliierten über die von Amerika noch nicht ratifizierten Friedens- veiträge führen. Nach einer Radio-Meldung aus Washington wird Senator Knox, der vor aussichtlich« Außenminister Hardings, am 6. Dezember im Kongreß einen Antrag einbringen, der den unmittelbaren Friedensschlutz mit
Neue Anruhen in Irland.
London, 29. November. (Eigene Drahtmeldung.) Nach den Berichten aus Irland sind am Montag in Dublin wieder zwei Offiziere in ihrer Wohnung e rt-- offen worden. Bet der Verfolgung der Täter . »in es iu einem Feuer gefecht zwischen Truppen, wöbet es Tote und Verwundete gab. Reuter zufolge hat der Vizr- könig die Einsetzung von Sta tdgerichten beim englischen Kabinett beantragt— In Cork fand gestern in einer Fabrik eine treue Bomb en- explosion statt. Die ganz« Rächt hindurch wurden Explosionen, Rcvolvcrschüffe und Gewehrschüsse gehört. Mehrere Häuser in verschiedenen Teilen der Stadt wurden in Brand gesteckt.
auf allen Warengebieten dürfen jedenfalls durch die Nachrichten aus dem Ausland nicht hoch gespannt werden. Es ist allerdings möglich, daß eine Preissenkung nach unten cicktreten wird, aber eine dauernde Besserung Wäre nur dann zu erwarten, wenn vor allem die Kohle, die die Hauptursachi unseres Preiselendes bildet, billiger würde. Damit .aber hüt es vcrlün- fig aber noch immer lange Wege. L.
SelWuHrgmiiWn.
Die Entwaffnung in Bayern ist vertagt.
(Prtvat-Telearamm.1
München, 29 Nrvember.
In der bayerischen EntivaffnungSfragr sind, wie wir erfahren, die Verhandlungen zwischen Herrn von Kahr in Berlin «nd der Reichsrrgie- rung dahin auSgegangen, daß Bayern die Entwaffnung der Einwohnerwehr im Prinzip anerkannt hat. daß diese Entwaffnung aber biS znr Entscheidung der Entente auf die neuen bayerischen Vorstellungen zurückgestellt worden ist. — Der Landesverband Bayern des HansabundeS hat an das bayerische Ministerium eine Kundgebung gerichtet, in der die dringende Bitte ausgesprochen wird, an der Erhaltung der Einwohnerwehren auch fernerhin mit aller Entschiedenheit frstzuhalten. Ministerpräsident von Kahr ist am Sonnabend von Berlin abgereist.
fern ausgedrückt. Die Warenvorräte sind 6er» giboch erwachsen, und die die Amerikaner schließlich auch nicht ewig auf ihren Vorräten sitzen bleiben können, sondern sie verlaufen müssen, so hat man sich tu wesentlichen Preissenkungen entschließen müssen Der amerikanische Waren- damvfkessel hat ein Ventil geöffnet, um nicht «erpkaven. Die Lage der amerikanischen Innen fn den letzten Monaten ist keineswegs als eine besonders günstige zn bezeichnen. Die Zahl der Betriebe, die sich zu ständig wachsenden P r odukt iense i nschrän k n n gen genötigt gesehen haben, wächst täglich mehr und mehr an. und die hohe Zahl der Fallissements im lausenden Jahre hat auch den Amerikanern allmählich zu denken gegeben. Eine Reiste von Betrieben halten sich nur mehr nmMam über Wasser und können nur drei bis vier Tage in der Woche arbeiten. Die Zahl der Arbeitslosen wächst damit ständig, und die Tatsache verdient fest-gehalten zu werden daß eine Anzahl von Arbeitern selbst angeregt bar, die Löhne um fünfzehn bis zwanzia Prozent herabzusetzen. Das ist in den amerikanischen Baumwollspinnereien auch zum Teil schon geschehen. Die bisherigen Stürze der Preise im Aussande sind immer noch zum großen Teil auf Nrtverkäufe einiger Warenmassen zurück- zuführen, die auf dem Weltmärkte verlauft werden müssen. Man muß bedenken, daß die Rie- feninbuftrten Amerikas und anderer Staaten, die von zwei Jahren noch immer und ausschließlich für Kriegszwecke tätig waren, nunmehr voll- komrnen auf die Friedensarbcit eingestellt sind und bife daher die produzierten Warenmengen im Saufe der Zeit so groß worden laugen, daß das Angebot die dtaaefrage übersteigt und damit der Preis notwendigerweise sinkt.
Die Lebensmittel batten sich sonst auch tm Ausland noch immer ziemlich fest im Preise gehalten. Die von dem Londoner Wirtschafis- Fachblatt „(scononrft* fiir die Länder der ganzen Welt an fgestellten Zahlen zeigen dies deutlich. Aber jetzt ist allenthalben, mit Ausnahme der früheren Zentralmächte, eine geringe aber stärker« Preissenkung zu verzeichnen. Der Grund dafür ist im Ausland aus die erheblich gesteigerten Zufuhren von Lebensmitteln zurüctzufihren Solange eine siqlche nicht auch in De-itzcbland erfolgen kann, müssen alle angewandten Mittel versagen. Man braucht ja zwar deshalb nicht direkt verkehrte Mittel anzuwenden, wie es beispielsweise ;etzi beim Kaffee geschieht, dessen Ein, fuhr von Der Regierung unterbunden worden ist, mit dem Ergebnis, daß Kaffee genau so zu haben ist wie vorher, nur mit dem Unterschiede, daß der Preis wieder einmal um 25 Prozent gestiegen ist. Das Bestreben, Luxuswaren möglichst fernzuhalten und dafür notwendige Lebensmittel in großen Mengen auf den Markt zu bringen ist zweifellos zn unterstützen. Aber es hat doch nur dann Sinn, wenn der Schleichhandel wirklich unterbunden werden kann, und dazu fehlen Vorläufig bei uns noch all- Voraussetzungen. Tie Hoffnungen auf einen Preisrückgang
Genf, 29. November. (Eigene Drahtmel- düng.) Ter Rat des Völkerbundes wird heut« ein« Sitzung abhalt«n, auf bereit Tagesordnung folgende für Deutschland interessanten Fragen stehen: Ernennung des neuen Obertom- miffars für Danzig, Beschwerde des Mui- „. ___.... ...... , , -----
fürs des Auswärtigen des deutschen Reiches ge-Berlim, irm Vorbereitungen für einen direkten gen die Zuweisung von Eupen und Malme- deutsch-indischen Handelsverkehr zu treffen Es d y au Belgien. Protestschreibcn des interna- Men unter Vermeidung j'dwcden Zwischen- tionalen Gewerkschaftsverbandes gegen die Zu- nnd Ninschbaghandek? im Austausch «gzn teilung des rechten Weichselulers an Polen, 'deutsche Industrie-Erzeugnisse indische Produkte
Ile Preisbewegung.
Geringe Aussichten für Deutschland.
Aus Amerika, aus England und Frankreich fotote aus Holland überstürzen sich jetzt die Nachrichten von ftarfin Preisrückgängen auf allen Gebieten. Was besonders bemerkenswert ist, ist dabei die Tatsache, daß zum ersten Male auch die Lebensmittel in diese Preissenkung eirube« zogen worden sind. Zwar sind die Preife auf dicfen Gebieten nicht allzu stark gefallen, aber es hat doch den Anschem, daß die höchste Kurve mm- mehr erreicht ist und allmählich auch an den Abbau der Löbcnsmittclpreise gedacht werden kann. Bei uns in Deutschland merkt man aller- diitgs int Augenblicke von den großen Preissenkungen die int Auslände in den Kreisen des Handels und der Industrie eine ungewöhnliche Beunruhigung erzeugt haben, noch nichts oder doch nur lehr wenig. Im Gegenteil, seit den letzten Wochen hat man geradezu den Eindruck, daß sich aus manchen Warengebieten ein leichtes Anziehen der Preise wieder bemerkbar macht, und die Lebensmittel vollends sind bei uns sogar von einer Preissteigerung ergriffen worden. Man darf nicht übersehen, daß solche Nachrichten über Preisstürze imAuslaude, vor allem in Amerika, schon öfters zu uns herübergekom- men find, und baft sich trotzdem die Hoffnungen, daß wenigstens ein Ausläufer dieser Preiswollc nach unten sich auch in Deutschland bemerkbar machen würde, nicht erfüllt haben.
Die Senkung der ausländischen Preise charakterisiert sich Möhr oder weniger immer wieder als eine Ausg-liichnng der Spannung, die zwischen der hohen Valuta Amerikas auf der einen dem großen amerifanifdjen Warenvorrat auf de' anderen Seite nokw-endigerweife einlreten trat fite. In den letzten Wochen hatte bekanntlich der Stand des Dollars wieder eine geradezu uner-
gehört bas in dem von waldigen Höhen und Re. beuhügeln umgebenen Talkessel der Ilm unweit Weimar gelegene Bad Sulza, wo sich ein von her verstorbenen Großherzogin Sophie von Sachfen-Weimar erbautes, von einem großen Garten umgebenes Kinbwheilbad befindet, in dem alljährlich während des Sommers ein« große Anzahl von Kindern meist unbemittelter Eltern von Schwestern des Weimarer Sophien» haufes verpflegt werden. Sieben Solquellen von fünfundzwanzig Grad und ein ungemein mild:s Klima, in dem sich der Weinbau bis Heu. tigen Tages erhalten konnte, sind die HlMvt- faktoren dieses Badeortes, der auch durch seine Taubennrärkte weit und breit bekannt geworden ist. Das Kurhaus von Bad Sulza ist vor einiger Zeit an die Mtllionenstiftung der Jenenser Zöiß. Werke übergegangen. Die andere große ®aft* statte das Bades, Schloß Sonnenstein, touroe vor kurznn vom Schwedifchen Roten Kreuz erworben, das kn diesem Hause ein Erholungsheim für unterernährt» deutsche Kinder au? allen deutschen Gauen einrichtet. Dieses Heim Wird am 1. Januar 1921 als Prinz Karl-Stiftung eröffnet und mit ICO bis 120 Kindern belegt. Die Bewirtschaftung erfolgt durch das Rote Streut. Tuberkulös erkrankte Kinder Werden keine Aufnahme finden, da sie anderweit umtigebrad't Werden sollen. Das Sulzaer Kinderheilbad gilt ’ ... Drei
Zm Thüringer Land.
Künstlicher Meerschaum. — Gute Heilstätten.
Im Thüring«r Lanve,wo b«4£ebtn in bin Klein- ftiibten beiefcauti* unb »efdieibcn datzinplnl» schert — adgrsohtn von einigen PkLtz«n, bie in« @eteiebe der stürmischen Polittt qeriete« — macht eine nützliche Srftntmiin von sich »oben. Iuzleich kommt die Mitteilunq von «ine« schwedischen Liebe«werk, da« neben de« ®ci. «arer Sophienhan« wohltätig wirken wirb.
Aus Ruhla ton Thüringerwald kommt bi» Meldung, daß dort ein neuer Stoff, „Ruhlaer Kunst-Meerschaum" erfunden worden ist, der alle Vorzüge des echten Meerschaums mit wesentlich billigerem Preise vereint. Diese Nachricht kann nur von dem ganz gewürdigt werden, der weiß, daß Ruhla feit der Zeit des Siebenjährigen Kriegs her eine Pfeifenindustrie besitzt, die weltbekannt geworden ist. Galt Ruhl« doch in der zweiten Hälfte des vorigen Iah runde vls als Metrohole des Pfeifenhandels. Von Beginn an verwendeten die Ruhlaer Pfeifen - machet neben Bernstein Weichselholz, Zedern- nnd Bruvsrchohz, Birken, Buchsbaum, Horn und Porzellan vor allem Meerschaum in größtem Umfange. Dioses wurde schon damals aus Klein, asten bezogen. Das älteste Meerschamnbergwerk bsfinbet sich in der Nähe von Eskischehir in Nordwest-Anatolien. Meerschaum ist ein Zer- setzungsprodutt eruptiven Urgesteins und wird nur in Kleinasien im Bergbau gewonnen. Mit dem Meer uno mit dem Schaum hat der Meerschaum nichts zu tim. Bis in den Weltkriea hin. ein war dieses noch verhältnis-mäßig preiswert zu beziehen. Jetzt ist es aber derart im Preise gestiegen, daß es für die Ruhlaer Pselfenin- dustrte als Material praktisch kaum noch in Frag« kommt. Die Valuta und andere in den jetzigen Verhältnissen begründete Ursachen haben es in geradezu unerhörter Weise verteuert. Wenn e8 jetzt gelungen ist, einen gleichwertigen Meer« schaum-Ersatz hwzuisteven, so kst das für Ruhla von fite ster Wichtigkeit. Die Geschichte bet Ruhlaer Pseifenindustrie meldet übrigens, daß unechter Meerschaum schon seit etwa 1780 berge- stellt wird. Die damaliae Erfind tg wurde einem gewissen Job. Christoph Dreitz zugeschrieben. Künsilicher Meerschaum ist in Ruhla bereits vor hnndertfnmszig Jahre in großen Mengen heraestellt und zu Pfeifen verarbeitet worden. Neben Ruhla ist Prag durch seine bedeutende Meerschaumverarbeitung bekannt; auch dort ist naturgemäß der Meevschaumbezua auS Kleinasien erheblich kostspieligergeworden. Zrden
besten deutschen Kinderheilstätten
Königsberg, 29. November.
Aus Kowno wird berichtet: Der diplomatische Vertreter der Sowjetrrgierung in Kowno, Axelrod, hat der litauischen Regierung bekanntgegeben, datz bolschewistische Streitkräfte sich genötigt sehen würden, die Stadt Wilna von neuem zu besetzen. Trifft diese Meldung zu, so handelt es sich um einen Vorgang von schwerwiegender Bedeutung, denn die Ankünd - gnng Axrlrods besagt im Grunde nichts mehr und nichts weniger, als dass in absehbarer Zeit der Krieg mit Polen von der Sowjetregierimg wieder ausgenommen wird. Machen die Russen ihre Drohung wahr, so sieht sich auch der Bök- kerbund -n Kürze einer höchst peinlichen Lage gegenüber. Man braucht sich nur die Tatsache zu vergegenwärtigen, datz sechs Mächte, darunter Spanien, Truppeukontin^nte nach Wilna
sthwingliche Hohe gegenüber den Valuten anderer Staaten anfgewiesen. Die Folgen sind für Amerika natürlich nicht «mSzeblirhs-t und haben Downing-Street kommen, um Bomben zn werfen, sich in einem Rückgang des Dollarkurses und einem ravidem Sinken der Exportzif-
beit zum Einatmen der folbaltiqen Luft. Herr- Nche Ausflüge nach dem Kräbenftein, der matert. scheu Sonnenburg. der Eckartsburg und d?m Himmelreich geben auch den Kleinen leicht Gelegenheit. sich einen herrlichen Stückchen Thürin. aer Landes zu erfreuen. Das schwedische Lie- beswerk für deutsche Kinder konnte sich im „grünen Herzen Deutschlands»' kanm einen schöneren und geiegttner.'n Platz anssuchen als Bad Sulza dessen Name ein Svmbol sein wird für Ws Menschlichkeit und Brüderlichkeit, die das schw«. dische Volk dem deutschen Brudervolk erweist.
DMchlMd UNd ZMsy.
Einrichtung eines diretten Handelsverkehrs?