Einzelbild herunterladen
 

Nummer 7

Sonntag, 9. Januar 1921

Fernsprecher 951 mq> 952.

11. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 952.

Das Lesolduugs-Mlommen ist unterzeichnet

Beobachtung.

KF.Dr.

w einer ^ii^öfung yttoc..

*

i

um die CmfuhrerlmibniS

des AmeMamers Ortzeit entsprechen, Kevvlution m der

wünsche die Beteiligung der Verbündeten. Diese aber seien wenig geneigt, rnitzumachcn.

Lugano, 8. Januar.

General Bencivrnga unterzieht imTempo" die französischen Entwaffnugs-Forde- rungen einer vernichtenden Kritik. Er er- kk> et: Hütte Deutschland die Entwaffnung nach dem Buchstaben durchgesührt, so stände heute DeutsiUand und ganz Westeuropa unter konnnu- Nistrscher Herrschaft. Es fei sinnlos, zu glauben, vast Einwohnerwehren wie in Ostpreußen oder in Bayern Frankreich angreifen könnten. Frank­reich fühle, daß es unter der übertriebenen Militärlast niederbreche. Aber Deutsch- land stehe wieder aus, und Frankreich suche deshalb unter täten möglichen Borwänden ihm den Todesstoß zu versetzen. Die Besetzung des Ruhrgebietes soll nur eine Etappe auf dem Vormarsch ngch Berlin sein. Frankreich, welches allein gegen Deutschland nichts ausführen könne,

3nfertton»pretfe. a) irintjetuitfd)« Kufträge- Die einfpatttge Anzeigen-Zelle M UX>, bte etnfpattig« Reklame,-Ui M. X5O. b) A-Swarttg: Aufträge: Die rtnspalttge Anzeig enzetle M. Bit einspaltige Reklame,eil- M. 2.75, alle« einschließlich Teuerung«,Uschlag und AnzeigenNeuer. Für Anzeigen mtt besonders schmierigem Satz hundert Prozent Aufschlag Für die Richtigkeit aller durch Fernsprecher au-gegeben«, Anzeigen, sowie lür Aufnahme- raten und Platze kann eine Gewähr nicht übernommen werden. Druckerei: Schlacht­hofstraße 28/30. SeschLstSstelle: kölnische Straß« 5. Telephon Nummer 961 und 962.

BauprograuMl befinden sich vier Dreadnoughts, sechs Schlaüftkreuzer und etwa sechzig Unteusee- boote. Für die U-Boote sind zahlreiche Neuerun­gen vorgesehen, so zum Beispiel der Bau von Unterseekreuzern, wie Deutschland sie bei Kriegs­ende gerade angefangen hatte. So ergibt sich nun, daß das gegenseitige Mißtrauen wädüft umso mehr, als auch am Ausbau der Luftschiffahrt $u Kriegszwecken in jenen Ländern mit großer Beschleunigung ge­arbeitet wird. Zum Schein ist wieder einmal eine Abrüstungskonferenz angeregt worden, die aber wahrscheinlich nicht zustande kommen wird, wie schon aus den geioundenen Regieruugserklü- rungen hervorgeht Die neue Entwicklung ver­dient auch auf deutscher Seite ein« aufmerksame

Sie stntwoffrmllgs-Frase

Italienische Kritik an Frankreich.

(Eigener Drohtbericht.)

Festsetzung einer Frist?

Z ü r i ch, 8. Januar. (Eigene Drahtmekdung.) Aus Paris wird berichtet, daß Italien und Eng­land die nochmals zu gewährende Entwasfmiugs- stift auf den 30. März sestsetzrn wollen.

anbetrifft, so ist allerdings guter Rat teuer Man müßte sehen, ob die Maschinenteile nicht ander- 'Wettig veavimdbar sind. Schtimmstensalls nrüß»

deuvschen Landwirtschaft bedeuten, wie wir sie seit den Zeiten Liebigs und Thaers nicht erlebt haben. 'So weit Wäre alles ganz schön und gut, sogar höchst begrüßenswen. Rrm kommen aber die Bedenken! Es ist klar, daß die deutsche Motor-Pslngindustrie infolge der allgemeinen wirtschaftlichen Schwäche den Wettbewerb mit Ford nicht aushakten kann, vorausgesetzt, daß der Fordsrn wirklich das leistet, was ihm nach­gesagt wird. Angeblich hat er sich aus leichten Prärieböden und schwerstem Nilboden bereits bewahrt. Vermöchte der Fordson es rott dm deutschen Fabrikaten nicht außzunehmen, fallen alle Bedenken sowieso hin, da dann nicht tott, sondern Henry Ford den Nachteil seines kostspie­ligen Versuches der Einführung seiner Tractoren in Deutschland zu tragen Hütte. Was aber, wenn der Amerikaner Recht behält? Tann sind $u- nächst die Lagerbes ände an deutschen Moter- pflügen und sie sind sehr erheblich, betrauen einen Wert von mekrreren Milliarden entwer­tet, und dir Industrien selbst stehen vor dem Rlrin. Was

die Lagerbestände

tzrzdergers Wandlung?

Wie er über seinen Friedensdertvag denkt. (Privat-Telegramm.)

Friedrichshafen, 8. Januar.

In einer Zentrums-Bersammlung für die württemörlgischc und badische Bodenseegcgend firo.ch Erzberger über TeuffchlandS Zukunft. TaS Jahr 1921, so führte er aus, werde ein har - tes, schweres Jahr werden, härter als die letzten sechs Jahre. Das deutsche Bolksvermügen sei ausgrMndert. Was die Feinde uns genom­men, werbe auf dreihundert Milliarden Papier- ntark berechnet. Die Weltgeschichte kenne kei.ren zweiten derartigen Vorgang. Es lastet auf uns ein langsames Siechtum und Sterben und dennoch hätten die Opfer das Ende noch nicht erreicht. Noch wiffen wir nicht, was wir bezah­len sollen. Dazu kommt, daß wir für zwanzig Milliarden Mark Drotfrucht eiusühren müssen. Alles das Resultat des Friedens von Versailles.

herausgebracht, der gegenüber Men bisherigen Typen einen großartigen Fortschritt darstellt. Er wiegt nur 22X Zentner, so daß er aus allen Böden zu arbeiten vermag: er fährt schnell und

Besoldnngr-Berhandlungen.

In de« Roichsministerie«. (Privat-Telegramm.)

Berlin, 8. Januar.

Dir Besprechungen zwischen dem Berkehrs- ministcrium, Postministerin«, mW Finanzmini­sterium und dem Deutschen BeomteNbmkd, sowie den Eisenbahner-Organisationen werden heute fortgesetzt. Durch eine bisher erreichte Verstän­digung sind die Grundlagen geschaffen für die Be­ratungen im Kabinett. Der Beanttenbund sttäubt sich aber dagegen, daß die Erhöhung der Teuc- rungszufchlöge nach den Ortsklassen abge stuft werden und findet die prozentuale Er­höhung, wie sie im Reichsverkehrsministe' nua mit den Eisenbahnern vereinbar- worden ist. zu niedrig. Andercrsetts HSll das Reichsfinanz­ministerium an der Staffelung nach Ortsklassen fest, um Ungerechtigkeiten zu vermeiden, und will über die mtt den Eisenbahnern vereinbarten Sätze nicht hinausgehen. Im Namen einer großen An- uchl seiner Kollegen machte ein Eisenbahnbeam- ter, nach derVafstschen Zeitung", bce Vorschlag einer freiwilligen neunten Dienststunde zur He­bung der Produkttvität der Derkehrsanstalten.

dieser FaDrikate. Regierungsvertreter, landwirt- schastliche Sachverständige und Maschinenfmh- teitie sollen die Arbeit auf dem Gut beobachten und die Rentabilität nachprüfen, um selbst zu sehen, ob die Verheißung stimmen. Wenn sie der

Neuer Naschisenbas?

Ci« großer amerikanischer Plan«

Nurztich berichtete ein Zelegramm vor Industriellen Plänen des Amerikaners Ford in Doneschiarrd, wvriider NUS jetzt nach­stehende Ltnzethetten geschrieben werden- Es ist bekannt geworden, daß Henry Foüd, der reichste Mann und geniale JnÄrfttielapitän der Vereinigten Staaten, sich mit dem Gedmcken triägt. seine Motorpflüge in Deutsch­land herzustellen, was in spaterer Folge wahr­scheinlich auch die Herstellung gewisser landwirt­schaftlicher Maschinen anderer amerikanischer Formen bei uns zeitigen würde. Das hat natür- Üch großes Lluffehen erregt. Heftiger Wider­spruch ist aus den Kreisen der deutschen Stift- pflngindustrie laut geworden, dem sich voraus­sichtlich die ganze landwirtschaftliche Maschinen- ind-ustrie anschfießen wird. Auch in nationale« Kreisen hat der Plan große Bedenken verursach«. Man befurchtet eine amerikanische Invasion größ­ten Stils und derMfdlge eine Erdrosselung der deutschen Volkswirtschaft. Der Man Henry Fords ist in der Tat von so einschneidender Be- deudtung für Deutschland, daß es sich verlohnt, ihn nach allen Richtungen hin zu prüfen. Wer .zudem am Wiederaufbau Deutschlands tätig mit. wirkt, kann an dem Projekt nicht stillschweigend vorübergehen. Stellen wir zunäMt ins Licht, was Henry Ford uns bietet. Ford hat während des Krieges nach langjährigen Versuchen einen

Motor für die Landwirtschaft

Die deutsche und polnische Mark.

Berlin, 8. Januar. (Privattelegramm.) Der Deutsche Ostbund hofft, daß der Versuch des Ge­setzentwurfes, eine Entschädigungspflicht abzu- lehnen, vom Reichstag abgelchnt wird, umso­mehr, als diese strittige Frage bekanntlich iur Zett der Entscheidung durch unsere höchsten Ge­richtsbehörden hartt. Weiter hat der Ostbwrd beantrag, daß in das Gesetz eine Bestimmung ausgenommen wird, nach der in berechtigtem Um fange auch solche Schäden ersetzt werden müssen, die den Vertriebenen durch die polnische AvangSverordmmg entstanden sind, die itn- kckmMicherweise die polnische Mark der deutschen Mark gleichstellt, obwohl sie heute nicht den tebn- ten Teil ihres Wettes besitzt.

Setlieet Knndgebnngen.

Die Unabhängigen gegen die Kommunisten. (Privat-Telegramm.)

Berlin, 8. Januar.

Der Bezirksverband Lettin der unabhängigen sozialistischen Pattci ersucht in einer Erklärung seine Mitglieder und die mit der U. S. P. sym- pachisiercnde arbeitende Bevölkerung Grotzber- lins der für den Sonntag im Lustgarten geplan­ten kommunistischen Demonstration sernzublei - ben. In der Begtt'mdnna dieses Aufrufes wird gesagt, die K. P D. durchkreuze mit dieser polli- tischen Demonstration die gewettschaftliche Kund­gebung der Eisenbahner. Sie nehme dieser die Möglichkeit eines ungcstöttcn Verlaufs und zwinge die Eisenbahner zur Vermeidung unlieb­samer Zwischenfälle die Demonstrafion abzusa - gen. Die K. P. D. habe bereits eine Demonstra- tton der unabhängigen Partei gegen den weißen Schrecken in Ungarn durch Aanvate i« stören gesucht u. da anzunehmen fei, daß die Kommu­nisten ihre Demonstranten zu Zwecken zu benut­zen vettuchen, yie dem Gesamfintereffc des sozia­listischen Proletariats eher schädlich seien, fei e8 nötig, an der Demonstration nicht teilzunehmen.

für den Landwirt auf etwa zwanzigtmlsend Matt stellen. Besitzer von hundert Morgen können ihn bereits mtt Vorteil brauchen. Infolge seiner Bil- ligjkeit ist seine Anschaffung durch gleichzeitigen Verkauf von Pferden, die überflüssig werden, er­leichtert. Eine nach amerikanischem Muster be­triebene Wirtschaft entbehrt fast völlig der Pferde Lastautomobile, kleine Perfonenautonwbsie, für größere Betriebe Feldbahnen machen Pferde­kraft nahezu unnötig. Auf diese Weise wird we­nigstens fünfzehn Prozent Ackerboden für die Ernährung der Menfchen frei, der bisher für den Futtrranbau bleiben mußte. Der landwirt- schafikiche Bettieb nach Fordscker Methode arbei­tet mithin billiger und volkswirtschaftlich produk­tiver. Es kommt hinzu, daß der Motor weniger Arbeitskräfte erfordert lwvdurch das Problem der landwirtschaftlichen Arbetterbeschaffung ge­löst oder wenigstens gemildert wird), die Br- stellirng der Wirtschaft um ein ganz Bedeutendes beschleunigt und Dadurch den Landwirt von der. WitterungSeinflüssen unabhängiger macht. Der Fovdsche Motor und die dazu gehörigen Maschi­nen sind denkbar einfach konstruiett und werden von vMig imgefdhttim Leuten (in Amerika teil­weise von Negern) bedient. Ob die Versvreckim- gen Fords der Wirklichkeit tatsächlich entshrechen soll auf einem herrischen Gut von fünftausend Morgen mit acht Fvrdson-Traetsren so nen­nen sich die Mvtorpflüge ausprobiett werden. Der Kamps geht augenhsicksich

zlöchtlinsr-Snlfchäd-Sllng.

Die Lage der Vertriebene« aus dem Offen

(Pttvat-T elc granun.)

Berlin, 8 Januar.

Der Deuffche Lstbund hat dem Reichstage zu dem ihm jetzt vottiegenden Gesetz über den Ersatz der den ost märkischen Flüchtlin­gen entstandenen Schäden Anträge zugehen lassen, die eine bessere Wahrung der Interessen der Geschädigten btzwecken. Der Deutsche Ost­bund hat feit jeher die Interessen der Kriegs- noterrinhaber mit Nachdruck vertreten und dabei, wie bekannt, auch nicht unbeträchttiche Erfolge er­zielt. Er hat jetzt beim Reichstage den Antr rg gestellt, den in dem Gesetzentwurf zur Kriegs- noten-Einwechselung aus Billigkeit vorgesehenen Bettag von 25 Millionen Mark, der völlig unzu­länglich ist, entsprechet^» zu erhöhen und er hat sich in der Begründung dieses Anttages mit Ent. schiedenheit gegen den Bettuch gewandt, durch das vorliegende Gesetz eine authentische Feststellung dahin herbeizusühren, daß das Reich den Kriegs­roteninhabern gegenüber keine Berpfllchtuug

Richt einverstanden.

Berlin, 8. Januar. (Privattelegramm.) Ver- fammlirncs'.-n der Eisenbahner der Berliner Werkstätten erklätten sich mit den Zuge­ständnissen der Regiermrg an den Sechzehner­ausschuß nicht einverstanden. In ein­stimmig angenommenen Resolutionen wurde die nochmalig? Urabstimmuna der deutschen Eisen- bahuer über Annah.' oder Verwerfung der Re- gierungBzuAeständnisse bis 17. Januar verlangt. In Königsberg statigeiundene BeittebS- rätcverfammlungeu der Eisenbahner verwarfen mit großer Mehrhett die Berliner Abmachungen als ungenügend und fordern die Ausführung des Streikbeschlufl.'s der deutschen Eisenbahner.

Meier Neueste Nach

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Jtommt eine Wendung?

Auf neuen Kriegspfaden.

Man ziehe aus der Ueberfchrift keine falschen Schlüsse. Es ist nicht etwa Deutschland gemeint, *t3 sich auf dem Wege zum neuen Krieg befindet. Da afcer in manchen Köpfen unklare Gedanken über die deutsche militärische Leistungsfähigkeit spuken, fei besonders darauf hingewiefen, daß fein ernsthafter politischer, militärischer oder wirtschaftlicher Führer an einen Ktteg denkt. Sekbst vernünftige AusWuder betonen, daß Deutschland für mindestens zwei Jahrzehnte oder länger lahangclegt sei Im allgemeinen hat man iro AusSaude für unsere VetteidigungAstätte nur ein mitleidiges Lächeln übrig Nur Frankreich, dessen jetzige Generation zur Rache erzogen wurde und das auch seine heutige Jugend zmn Deutschenhaß erzieht, verdächtigt aus Gründen sbeu dieser Haßpolitik Deutschland' als gefähr­liches Element, womit lediglich ein Vorwand zum französischen Mrlitarrsmius konstruiett wird. Ge- «toe jene Sette, unsere Ehemaligen Gegner, ha­ben den Kriegspfad betreten Im gärenden Europa bmnühen sich Frankreich, Polen und Rußland um das Ziel der Herrschaft, das jedem d-r drei Doller in anderer Form vor­schwebt, obwohl bei keinem eine politische oder kulturelle Berechtigung vorhanden ist. Ader der Tftieh zum Herrschen ist nun einmal da und wird wiederum, wie es immer und überall der Fall war, durch Siegi und Niederlage entschieden wer­den, und der Stänkere bchäü Recht. Wie da­bei Deutschland äb-schneiden wird, das ist eine ' Angelegenheit, die mchr iwt der autzereuroPä'i- schen Entwicklung ab hängt. Solange England und Amerika daran interessiert sind, in Europa keiner Macht die entscheidende Vorherr­schaft zuzuerkennen, solange wird sich muh für Deutschland nichts ändern. Was wird aber werden, wenn die weUbeherttchenden Seemächte von Europa abgelentt werden? Man muß die Möglichkeit in Rechnung ziehen, daß diese Wen­dung einmal kommen wird.

Schon heute erkennen wir deutlich, daß sich auch die großen Weltmächte auf dem Kriegsvsade befinden, vottäufig noch schleichend, spionierend und insgeheim rüifteni>, aber doch unabänderlich auf dem Wege vorwärts schreitend. Nach dem bereits erreichten Stande der Rüstungen gibt es kein Zurück mehr, zumal die tertttottalen und kommerziellen Verschiebungen zwischen Eng­land und Amerika, denen noch ein Wett­bewerber in I a p a n entstanden ist, jo statt sind, daß auch da nur ein kriegerisches Messen der Kräfte den Ausschlag geben kann. England hat bereits die Einleitung in bewährter Taktik mtt dem Mittel seiner weitverbreiteten Presse begon­nen. Die von der örifischen Regierung «mgezetz- tette Preßfehde, um die Vereinigten Staateu von weiteren Rüstungen abzuhatten, hat jenseits des Ozeans ein Echo gefunden. Auch in der ameri­kanischen Presse wird eifrig die Frage der Not­wendigkeit oder Zwecklosigleit der Flotten­vermehrung erörtert. Obwohl sich die Steuerungen der amtlichen Persönlichkeiten tot» versprechen, was vielleicht gerade beabsichtigt ist, bttteht in amettkan-ischen Mattnetteisen kein Zweifel, daß Ametttos Flotte unter allen Um­ständen weiter ausgebaut wird, bis sie mirti» stens die Stätte der englischen hat. Tas soll, wie unser Telegrapherrbureau zu berichten weiß, in längstens drei bis vier Jahren erreicht wer­den Auch der newgewählte Präsident Hardtng ist davon überzeugt und kann kaum anders hm- deln. Selbst Wil-son, der früher große Freund­schaft zu England hielt, hat seit feiner Rückkehr aus Frankreich unaufhaltsam für den Ausbau der Flotte gearbeitet Ob biete Rüstungstätig­keit mit einem Hinweis auf England oder auf. Japan begründet wird, Bleibt sich schließlich ' gleich. Beabsichtigt wird die Verteidigung gegen , Beide.

Im den Vereinigten Staaten wird die Frage ' erörtert was man beim eigentlich über den Aus- ' bau der Flotten jener Wettbewerber wisse. Don > Japan weiß man, daß die gewaltige Vermehrung i nach den bekannten Plänen durchzeftihtt wird, j lieber England besteht aber weniger Gewißheit. , Tie amtlichen Stellen in England sind in letzter . Zeit oft überführt worden, daß sie bezüglich mili- , tättscher und maritimer Fragen die Unwahrheit zefagt Haden. In Mttlichkeit wird in England, wie sich kürzlich herausgestellt hat, ein noch wäh­rend des Ktteges au sgtarbeitetet Fl-ottendau- prvgramm jetzt anSgejWhtt, nachdem es von 1919 bis Anfang 1920 eingefteHt war. Irr diesem

ft beweglich; er kann zu fast allen landwirtfchast» uchen Arbeiten verwendet werden (zum Pflügen, Eggen, Walzen, Säen, Dreschen, Mahlen, Kar­toffel- und Rübenherausnehmen, Getteideauf- laden, Schoberrrttchten ustv) und hat noch den Vorteil großer Billigkeit. Der SBiotor wird sich

Eine Ei»ig«ng ist erreichL.

Berlin, 8. Januar. (Privattelegramm. )Die heute früh begonnenen Derhandlungen des Sech. rehner-AusfchusseS der Eisenbahner mit der Rei chsregiernng haben bereits in der zehnten Stunde m einer Einigung geführt. Das Eifenbahnerabkommen hat die Unterschrift des FimmzministerS und der Organisation Sv »r- ftände gefunden und ist daher für beide Teile rechtskräftig geworden.

LU Äafititr S!«ueNe» Rochrichren rrfdjeinen roodjentltcb fedjtinal und znxnr a be x 6 *. Der Abonnementtprel« beträgt monatltd) 6.00 Mark bei hreier flufitUun» in« Hau« Au«, würt« durch die Poft bezogen &30 Siart moaalltch etnschllebNch Zustellung, «eftellungen werden lederz.-ik von der ÄeschäftSftelle oder den Poteni enkgegengenouttnen. Truckerei, Berlag und Redattiou .. Echlachthofstrafte A/Sv. Für mroertongt eiugesandte Bettrüge kann dte Redaktion eine Verantwortung oder Gewähr tu keinem Falle übernehme«. Rückzahlung de« B^ngSgelde« oder Lnspräche wegen ekwaiger nichtordnungSmätziger Ltejerung auSgeschloften.