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Meier Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hesfische Abendzeitung

Nummer 134

Fernsprecher 951 und 952

Freitag, 17. Zunr 1921

Fernsprecher 951 und 952

11. Jahrgang.

Vermehrte Gefahr für Oberschlesien

Schau für Kleintierzucht,

Oberschlesien von den

Die Engländer fallen wieder um.

2-Nlckzug der Selbftschub-Dorpoften.

Silk-rtt-nrpr-ik» « «nd-imtsch« Sufttige: Die etnfpaltige Anjeigen-geile M. L20, btt etnfpatttge StettamtjetU M. b) «uärourttge Auftrage: Die etnfpaltige Hnjeigenjeile ~~ *tiifp«ltige iRetlamejeile M. 8.60, alle- einschNetzlich Leuerungszufchlag und

Lnzeigensteu«. Anzeigen mit befand-r- schwierigem Satz hundert Prozent Aufschlag Fw: bte ^ichtigieu aller durch Fernsprecher abgegebenen Anzeigen, sowie für Aufnahme. 51 *2n!®eTeil6t "tcht übernommen werden. Truckerei: Schlacht- hosstrabe 28/80. BeschLft-stelle: kölnische SltaBe 5. Telephon Nummer 961 und 962.

n» ortuna für die kritische Lage, die durch das Scheitern der Derbandlungen zwischen d r inter­alliierten Kommission u. d. Zwölferausschuß in Oberschlesien zeitweise geschaffen worden sei, dem Selbstschutz znznschieben. Diesen Ausführungen trat der Reichsminifkr Dr. R o - fen mit Nachdruck entgegen. Er teilte dem französischen Botschafter und dem englischen Geschäftsträger, die einzeln bei ihm vorsprachen, mit, daß eine Röte an die alliierten Regierun­gen abgegangrn sei, in der die unerträgli­che Lage in Oberschlesien geschildert wird und in der erneut das Verlangen an die Regie-

Llm Oberschlesien.

Die Alliierten gegen de» Selbstschutz.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 16. Juni.

Halbamtlich wird gemeldet: Der französische Botschafter und der englische Geschäftsträger haben gestern abend Einspruch beim Reichsmi- nisirr des Auswärtigen erhoben. Im Lanfe der Besprechungen versuchten sie, die Verant-

scheint sich eine B-rständjgung der alliierten. Truppenführer mit General Höfer anzubahncn.

Industrie-Tagung.

Die oberschlefischc» Organisationen.

«Eigene Drahtmeldung.)

Die polnischen Llebergriffe. Kein Ende -er Greuel. (Privattelegramm)

Oppeln, 16. Juni.

Auf dem hiesigen Friedhof wurde« gestern drei entsetzlich verstümmelte Leiche« einge­liefert. Die Toten sind im Walde aus^funden worden und gehörte« einer deutsche« Pa. trouille an, die von den Polen überfallen ermordet und in entsetzlicher Weise verstüm-' mell worden find. Die Verbindung mft dem Kohlenrevier ist vollständig unterbrochen. Die Hindenburg« Abstimmungsfwlizei ist vo« der interalliierten flomifRon entwaffnet worden.

" Kunzendorf ist d« als geisteskrank bekannte Grubenarbeiter Meixn« als polnisch« Platz­kommandant eingesetzt worden. In sadistischer Weise peitscht « mit Vorliebe deutsche Frau­en und Kinder, die verschleppt werden.

* *

Bolschewismus.

Sie Kafjeler Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich fech-ural m» mm oben es. ».»

okereinem Falle Übernehmern^aLg^s

<cußsae.De» ober ^niDiucfce menen etmn m..-_____ ?

gegangene« Befehle zurückzuführen, die Abliefe­rung d« Waffen von den Aufrührern zu for­dern und zum Arbeitsbeginn zu mahnen.

Fortdauernde Kümpfe.

Gleiwitz, 16. Juni. (Eigene Drahtmel­dung.) Am Dienstag vormittag griff ein pol­nischer Panzerzug die Stadt Gleiwitz an Bei Matthesdors, dicht bei Gleiwitz, wurden etwa zweihundert Insurgenten von diesem Zug ausgesetzt, die auf d« Bahnlinie vorgingen. Sie wurden vom Selbstschutz umzingelt. 69 Mann wurden gefangen genommen und entwaftnet. Die Gefangenen wurden den Italienern übergeben.

Nach Paragraph 1 des neuen Gesetzes Der« ätaxet man auf gemeinschaftstiftende Fugender- ziehung. vielmehr teilt man die Volksschulen in Srmultan-, Welt- und Weltanschauungsschu- len und schafft damit nach den verschiedenen, sich widersprechenden Erziehungsbetriebm dieser Schularten vier verschiedene Erziehungsmetho­den und unterbindet damit völlig eine einheitliche Volkserziehung. Denn Simub, tanschule erzieht anders als Bekenntnisschule, wiederum Welt- und Weltanschauungsschulen treten für Selbsterziehung Selbstbestimmung?- rechr und Aushebung jeglichen Zwanges ein. Die Inn ahme des neuen Gesetzentwurfes würde «Wir die Erzishung unserer Jugend nach ver-

' a1®; Juni. (Privattelegramm.) Obcrschlesische Zeitungen von gestern bringen Nachrichten von der großen Ge- Bolschewisrerung des polni- Ufflon»e8, besond«s in Ratibor EL**» $^ rom6äc Seite gewinnt immer a ^en. Die Bewegung gleit^ den Füb- m-hrak ä»afKn die Waffe nicht ")/is hinter sich, sonder« gegen sich Dieser ge- fnhrl.chc Clmralter,d« Lfstandsbewegung "st wohl auf die den einzelne« Kommandanten zu-

. _ Breslau. 16. Juni.

D.e Spitzen-Orgmis.-ttionen der gesamten oder)chle,.fchen Industrie, der Berg- und Hütten­männischen Vereinigung werden am kommenden Sonnabend in Breslau zu einer Vollsitzung zu- fammentteten. Reben den Fachfragen, Koh­le n p r e t s e und Sch i chtlö h n e, die zur Be- sprechung stehen, wird sclbskverständluh auch die durch den Aufstand geschaffene oberschlcsischc Frage eine ausgeschlaggebenide Rolle bei den Be­ratungen spielen. Es ist schm ans diesem Grunde zu erwarten, daß die Tagung eine An­zahl der führenden oberschlesischeu Persönlichkei­ten in Breslau zusammen sichren wird.

V^eußens Aufgaben

Stegertvalds Politik.

tt öffentlichen: Der demnächst dem Reichstage zu- Reichsschulgesetzentwurf zeigt selbst dem Voreingenommenen, daß seine Bearbeiter von dem redlichsten Bemühen erfüllt waren, die un­geheuren Meinungsverschiedenheiten in den Schulftagen zu überbrücken. Trotzdem ist der Entwurf dieses neuen Schulgesetzes die schlirnm- ste Gefahr für den gesunden Fortbestand des deutschen Bildungsweiens. Den« der Geist des Entwurfs ist nicht der Geist der erzieherischen Vergemeinschaftung, sondern der Geist der erzieherischen Krengung unseres Volks­wesens.

Grundsatz ist, alle Kräfte, die dem Staatsganzen dienen können, zur Mithilfe zu verwerten. Er hat sich vamit eine schwierige Aufgabe gesetzt, denn die Parteiwiderstände sind sehr hartnäckig! Sollte es ihm gelingen^ die notwendige breitere Basis zu schaffen, dann wäre das für ihn ein großer Erfolg und für Preußen ein arvtzer Nutzen. K. F. Dr

Die Landwirtschaftliche Wanderausstellung d« Deutschen Landwirtschaftsgesellschast. die in der Zeit vom 16. bis 21. Juni 1921 auf dem Aus- stellungsgestmde am Völkerschlachtdenkmal iu Leipzig stattfindet, Wird am heutigen Tage eröff­net. Am meisten fallen dem Besucher ins Auge die beiden schönen Bauten dos Kalisyndtkates und der Superphosphai-Jnidustrie. Für das Reit- und Fahrturnier, das vom Reichsverband für Zucht und Prüfung deutschen Halbbluts ver- anstaltet wird, ist ein großer Turnierplatz Mit fest eingebauten Hindernissen hergerichtct

Die randwletschaft.

Wander-Ausstellung in Leipzig.

Landwirtschaft zur Zeit untc« wichtigster Erwerdszwetg ist, da Deutschlands SrnShrui'a davon abhiing«, gewinnt die Wiedereinrtwtuna ^?""EranSftellnngen mit ihren Reuheiicn a Bedeutung. Man fchreidt uns darüber.

Ueber die aktuelle Frage, die etwaige Umbil- preußischen Regierung. Werte sich Stegerwald sehr bestimmt. Er lehnt Parlaments-Neuwahlen ent« ' *!*£ fie «u der gegenwättigen Lage er^ks^rn wurden Mit dieser Ansicht scheint 4 getroffen zu haben, denn es is ncher, daß die parteipolitische Hetze bei den Wahl ^ereiiungen so heftig auf allen Seiten sein wuidc, daß ec Gewinnaussichten für die Var- teren zweifelhafter Art sein würden D« ein- zige sichere Erfolg wäre eine Entzweiung "cht sehr festgekitteten Volks- feh? Re^errmg, deren Grundlage

lArmch ift hat, nach Stegerwalds Meinung, stattere Stellung als eine Regierung auf ,^prn der alten linksgerichteten Koalition.

Für eine Regierung mit einer n o ch st ä r k e r e u Z°^ion las heißt unter Hewnziebung der 7r^"ghen Vowschartei, sei « stets zu haben Für bie 6ei den anormalen Verhältnisse der Gegenwart noch mehr als fr* eMkft ahCf4nrri*d,ent<3te,['-en müsse, gebe er fuh persönlich unter keinen Umständen her ,ft £tflr- ausgedrückt, in welcher Zusam­mensetzung er sein Kabinett sehen will.

dieser Geg-nwattspolttik hat Steger- muh bestimmte Richtlinien für die Wre wir gestern durch Tele- ri^n^-YI**tcn konnten, erstrebt er: Nachdrück- lrche Steigerung der Produktivität der preußischen Landwirtschaft durch Ver- 9Zu6f£äApnet'^>b-fnler^iItniffe' Vermehrung der he« don Siedlungen, Hebung

-e. Ärbeitslust und Ärbeitsstetigkeit, weiter die Balanzterung des Staatshaushalts und

Durchführung der V-rwaltungs. reform. Bemerkenswert ist dabei fein Blick fn>?»iW bewußt, daß die Mitwirkung o« Landwirtschaft notwendig ist. Mit Zwang allein ist eine M- ^ng der Produktivität nicht möglich Wenn h^6;t*b$,o $^ent sämtlicher selbständigen Landwirte, die in den beiden Rechts- pmteien organisiert sind, in Opposition zur Re- err^ichstar"^-reE Staate stehen, ist das Ziel nicht

3 ~te *ß®^un«it zur Heranziehung ^^^.ksgerichteten Kreise macken sich muh sonst berneEar. Eine Balanzienina des StaarshaushÄts, wozu eine ertragreiche Grund- freuet Reifen soll, bedarf gleichfalls der Mitwir- tting der vorgenannten Kreise. Stegerwald sagt hHtCiLm^erein:~®einer Staatsregierung wird

Zusammensetzung des j-anöta^ gelingen, eine ertvagreiche Grundsteuer durchzusetzen, wenn sie nicht auf breitestes torb Mit Mehrheitssoziah "Nb Zentrum allein sei erreichbar. Ein gleiches gilt für die Venvaltungsrcform, da zwischen Zentra a ,^u-5^;ftTOfr^esm J?cfer ^raae starke Ge- g-liftitze bestehen, wodurch manche Vorlage zu Fall kommen konnte. Aus allem geht hervor daß der preußische Ministerpräsident realePo- lstik zii treiben gedenft. Er will nicht an par- terpolftischen Theorien hängen, sondern sachlich unL nüchtern die wirklichen Strafte wägen; sein

Berlin, 16. Juni. (Privattelegramm,) Die Bofsifche ZettiMg schreibt: Dem Schritt des fron- hat sich auch t>« englische ©efWSträfl« angeschlossen, nachdem bereits in Oppeln Sir Harald Stuart den Forderungen des General Le Rond beigetreten war. Offenbar be­reitet sich hier eine Schwenkung der engli- scheu Taktik vor, die durch die örtliche« Vvr- gange erklärt wird. So fchmcrzlich die neue Enttäufchnng ist, die der ob«schlcsischen Be- völkeruug durchpie Verzögerung der Räummigs- ukiwn bereitet ift, fo notwendig ist es gerade jetzt, kaltes Blut zu bewahren. Es wurde b«eits ge­stern betont, daß die Wiederherstellung des Rechtszufdrndes eine Berpftichtung d« Entente darstellt, die nicht durch irgend welche Gründe lwer Vorwande aufgehoben w«de« kann.

dreslan, 16. Juni. (Privattelegramm.) Aus Niest meldet die Schlefifche Zeitung, daß die direkt vor der Stadt liegende« Vorposten des E^^^^-^^^nrückgezoge« worden sind Auf höhere Anweisung ist eine Spe«zone zivlfcheu Uiest und Slawentitz im Kreise Kosel gefchaffen worden Im Schlosse z« Ujest find Bettreter Frankreichs, Englands und Italiens hnfletroffen zur Verhandlung (!) mit den In furgenteu Über die Räumung Oberfchlesiens.

Sefthlarnahmst |mit fest eingeibanten Hindernissen hergerichtet

Beschlagnahme der deutsche« Flugzeuge, worden. Auch die achthundert Personen fassende (Eigene Drabtmeldimg.) Urii&une im Großen Ring, das fünfhundett Sitz-

Amsterdam, 16 Juni Äsende Dorfkino, sowie die Ställe für

" « 6 r ben Unter schied von Militär- und 'Die Tierzucht auf der Ausstellung beschränkt sich

Handelöflugzengen geeinigt'haben, entschied ge- T "Ußer den Vorführungen des Reit- und Fahr- stern der Botschafterrat, Deutschländ f>-*6e hir h^tnu^'-,3u ^em fünfhundett Nennungen aus ü»a d.?B-u toa"te ®SM -

r-ugen verletzt. (?) Zur Strafe sollen allein' Deutschland vorhandenen Flugzeuge be- schlagnahmt werden. Die Botschaft« wie­sen die interalliiette Kommifsion in Berlin an, alle militärischen Maschinen und fünfundzwanzig Prozent d« Verkehrsflugzeuge Str-ist für M- - '

fceren valWwirtschastlichcr Nutzen auf dieser Ausstellung in ausgeprägter Form verkörpctt wird.- Die landwittschaftliche Maschinen-Ans- stellung und das Bauwesen versprichk sogar alle »)nedensausste'sungen zu übertreff:-, denn -s

s. m . ------4 als und nicht weniger als 678 Mias'tonenavdt

T«; bte-. Verletzung der Baubefchränkung steiler mit fast nculitauserch K^Hchinen- 10<i _ ju vefchlagnahnten. Die übrigen fünfundflebzig I ®erStenummern vertreten. Die zur Prüstlng be- Prvzent werden nur voüäufig in Befcklaa Neuheiten beziffern sich allein aus über

SS T» Ä * ***?* RRS

burd>9efüf'rt hat. Man erwartet, daß sind vorhanden: die fachtechnisch sehr gut vor­der Post-, Personen- und Paketlustdienst zwischen bereitete AusstellungDir Elektrizität in den verschiedenen Städten aus Mangel an Ma- Landwittschaff und die Sonderausstellunq Minen sofott eingestellt werde CXnLts " Kartoffelbauzesellfchaft, in der die Entwick- sick, hem werve. Deutschland w,rd lung und der Stand des Kartoffelbaues,

f ! d m Vernehmen nach mit d« Erfüllung der kowie die zu seiner Förderung notwendigen Vcrtragsßeftiuimmgen beeilen, um die 25 Pro- Maßnahmen vor Augen geführt werden. Dre zent der Haftflugzeuge Wied« freizubekommeu. Elektrizitätsausstellung ist in der Mcrschinen- ----- »uunummen. hrzeugnishalle untergebracht und zeigt die vn-

M^errsten Anwendungen der Eleftrizität im vXClUJÖIUyy--<4rvtllcn. Dienste der Landwirtschaft, vom eleftrischen Flie- Der Beratungsstoff für die nächsten Daae Anfänger und Brutapparat bis zur elektrischen (Pttvat-Telearamm i Konservierungsanlage für Futterattikel und der. itrnoar-^eiegramm.) gleichen mehr. Auch das

D« . ®ern' 161 Fmri. Bau- und Siedlniigswesen

6ef*6fHrt7, n* ?» ! Reichstages findet reichliche Beachtung. Bauten ans Holz,

v.,cyattlgte sich gestern in ausgedehnter Sitzung Lehm und Ersatzmitteln aller Art werden die mit dem Beratungsmaterial das für Möglichkeit der Besiedelung unter den gegenwär- die nächsten Tage in Aussicht «ntninm :» erschwerten Verhältnissen dartun. Die Nachdem aenommen .st volkswirtschastliche Bedeutung der Ausstellung

R awem arn Donnerstag das Geietz üb« die kommt ferner in den zahlreichen Preisstif. ivetreide-Bewirtschaftung erledigt tun gen zum Ausdruck, die Behörden, Körper- fein wird, soll am Freitag die Interpellation ^L?^? lür dasttlnternehmen zur Verfügung d« Nnabhänaiaen über he« «n ra. E^üt baden. Zahlt mrn dazu noch die beiden am "I". den Fall Gareis und großen,Wlttschasteii und die Konditorei, die auf

am Sonnabend die Interpellation über Ober- dem gattnerisch sehr geschmavoll hergerichteten s ch l e s i e n zur Beratung gelangen. Für den ®£Ianlb'e errichtet worden sind, so darf man dieser öte Förderung des Wohn»ngsbaues und Volkswittichast bedeutsamen Verlauf voraus- das Relchsmietengefetz sowie die Inter-' M.

pellation Üb« dieSanktionen" im Mein- . , -----

Innbe in Aussicht genommen. Im Aeltefien- Dlk

ritt fand fern« eine Besprechung über einige Um die Gemeinschaftsschule.

iRnrh 1!^0Cn bCS ^'"Eengesetzes statt, zu deren Mr werden gebeten, den nachstehenden Auf- ^orbereirung eine UntCTlommiffio« eingesetzt sittz der .Freien Arbeitsgemeinschaft von Eltern- rst. Bei dies« Gelegenheit wird auch die Krane -lir5t,e.n an böderen deutschen Schulen" zu der- d« Benutzung von Kleinbahnen durch die Ast .......

geordneten zur Sprache kommen. Ein Be­schluß üb« den Beginn der großen Sommerfe- tten ist noch nicht gefaßt.

. D« preußische Ministerpräsident Stegerwald hat, seitdem er feinen keineswegs beneidenswer- terL?4jr£en bekleidet, noch feine Gelegenheit ge- W. sich wirksam zu betätigen. Die chronischen Regierungskrisen im Reich und in Preußen Ha­den ihn noch nicht zu planmäßiger Arbeit kom­men lasten. Dafür hat er aber theoretisch feine ^lane fertig, unb wenn man ihn nach feinen Aeußerungen beurteilen will, die er in einer Un­terredung mit dem Hauptschriftleiter der ,Ger- mama tut, io muß man sagen: er weiß jeden- faO, was er wist Hätten wir endlich einmal W-^?"bolttffch ruhige Zeiten, so daß eine Steuerung nach Planen auf weite Sicht arbeiten Stegerwald dürfte man wahrschein- llch Tatkraft erwarten. Wenn « in der erwähn» "Erredung «klärte,bte politische Denk- bes dultschen Volkes ifr noch nicht auf das H ber Stunde eingestellt-, dann kann man ihm vorbehaltlos zrOimmen. Es wird bei uns noco zu viel über den verlorenen lktteg ge­lt irrten, ohne daß dadurch etwas zur Befft- nmg geschieht. Das Aufeinanderplatzen der Mernuirgen ist verständlich, ab« es ist uns da­mit im Augenblick nicht gedient. Es vergeht keine größere polrtifthe_ Aussprache in den Parlameu- Schuldsrage am Kriege und über Monarchie oder Republik immer wie- Worigeseckst entbrennt. Auch damit wird nichts geroennen. Die Schuldfrage führt immer wieder zu neuem Strert; gang zwecklos, denn die ^ra.stsiorm wird nicht entfchieden durch lange * -------------

...Den, sondern dadurch, ob die Reichs- und rungen gerichtet wird, Vvti।ujiviich mm oen

u^5ÄU^?eeab«r?^?eoH Zubern. Inzwischen laaFrn die Folgen der Nieder­

lage so kurzfristig und erträglich wie möglich zu machen. Das sollte man immer tat Auge be- Pulten.