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Hessische Abendzeitung

Nummer 104

Fernsprecher 951 und 952

Freitag, 8. Mai 1922

Fernsprecher 951 und 952

12. Jahrgang

El

Wiederaufbau- und Anleihepläne

3m Femen Osten

if.rn Sie GonSerkonferenz.

mählich dadurch wachsen, daß er die militärische werden fortgesetzt. Auf jeder Seite wurde ei r!!. « dts Frage desB u r g f r i e d c n-

Gewalt des Führers Tuan Tschi Jui Vernichter-f®c"erttI ^ötet. Wu Pei Fu griff eine Vor- So sehr man auch einen dauernden

und auf ihrem Marsche nach dem Norden die jE von Peking an, zog sich aber wieder zurückE'A", Enscht tjtm doch Sudüreitkräfte Sun Yan Sens, eines der Urhe- Heißt daß die schwere Artillerie Wu Pei SuS auw« £ , rn 1 L^aKrte Situation

ber der chinesischen Revolution und gegenwärtigDn japanischen Kanonieren geführt wird. ' pessimistisch gegenüber.

Entsendung amerikanischer Kriegsschiffe.

ne «lang Sch, Yi eingerichtet hatte, konnte-den, um dort bcrt Schutz der amerikani beginnen, feinen Lieblingstraum s chen Staatsbürger, die durch die jetzt r nnlilcrrifchen Diktatur in die Mirttick,rtt auRnef.*,., sra-." *-

er

fvri aus französischer Seite die Hoffnung, daß

(Eigene Drahtmeldung.)

)

Wiedemufbau-Wäne.

Die finanzielle Beteiligung der LLnder.

Gouverneur der Provinz Kanten, aufzubalten vermochte. Bis jetzt hatte sich Tschang Tso Lin als der eigentliche Leiter der chinesischen Regierung gezeigt. Er brauchte seine Macht, um als Herr aufzutreten und Hsü Schi Tschang, dem nominellen Präsidenten der Republik, feine Politik zu diktieren. Nachdem er in Peking eine ihm ergebene Regierung mit seinem Lehns- manne Liang Schi Di eingerichtet hatte, konnte

ausgebrochenen Wirren bedroht scheinen, zu übernehmen. Zwei weitere Kreuzer des in den Philippinen stationierten Geschwaders stehen in Alarmbereitschaft. DerHuron" mit Admiral Bram? an Bord ist bereits in Tschin Wang Tao an der nord chinesischen Äüfte angekommcu. Die, _ ,,,, . . . -

amerikanische Gesandtschaft in Peking hat Deutschland im Sinne der amerikanischen Rat- Wachen erhalten angesichts derIWSfte bei der Vorbereitung einer interna- gefährdeten Situation. tionalenAnleihe aktiv Mitarbeiten werde.

^°"bon, 4. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Aus Manila wird gedrahtet: Der amerikanische groste KreuzerHuron", Flaggschiff des asiati­schen Geschwaders, ist nach China gesandt wor-

Die Berliner Meldungen über bevorstehende Besprechungen des früheren Staatssekretärs Bergmann mitdemWiedergutmachungs- Ansschuß in Berlin über angebliche Vor­schläge Deutschlands zu den in der letzten Note berührten Fragen, werden in hiesigen po­litischen Streifen lebhaft besprochen. Man än-

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 4. Mai.

Der General Wu Pei Fu werde' außerdem von den Japanernunterstützt.

ES handelt sich, wie wir hören, bei der An­leihe um einen Betrag von sechzig Milliar- den Mark. Von dem Anleihezwang befreit sind, soweit bis jetzt in Aussicht genommen ist, Vermögen bis zu hunderttausend Mark und Einkommen etwa bis zu vierziqtausend Mark. Genaue Einzelheiten lassen sich erst geben, wenn der Entwurf seMst vorliczt.

Der franzSfisch-bekklis<ve Dorbebalt.

Genua, 4. Mm (Eigene Drahtmeldung.) Rach demSerolo" ist die Verweigerung der französischen Unterschrift unter daS Me­morandum au die Russen auf ein Telegramm

Belgier an Poincars zurückzuführen, die den Ministerpräsidenten um seine Unterstützung in ihrer Opposition baten. Daraufhin hab- Poin- rare an Barrsre das Telegramm mrtcktct daS Memorandum nicht zu »nterschreib-n

Frankreich setzt große Hoffnungen auf die demnächst beginnenden Verhandlungen deS vom Wiedergutmachungs-Ausfchutz ernannten An teii;efomifeeS, zu denen der Amerikaner Morgan nach Paris kommen wird.

Besprechung gebeten Denkschrift an die Russen. Die lleberrsichung ist erfolgt.

Aus der Genua-Konferenz

Besprechung deutscher Augelegeuheiteu.

Sine internationale Anleihe

Frankreich hofft ans neuen Gewinn.

(Eigene Drahtmeldung.)

Poris. 4. Mai.

Milch-Versorgung.

Behandlung der Milch und ihr Transport.

Die RahrungSnot zwingt un6 dazu, die Ruhr. »ngSkioffe in weit größerer AusauLnng iu i»rr- ioenStcn al« es früher der T»N war. Wie vom Vieles verwendet wird, das man früher Vbfall bezrichnet hat, fo ist c« auch mit der Milch der Fall. Man schreibt »ns darSder,

Die »afielet Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich iechSmai und ,war abend«. Der A°onne°i«nr«pr-.S beträgt monatltd) Mart b«, freier -zustellun- in« Sau ° «« durch die Voft berogen 22.- Marl monatlich ein'chl,-blich Zuftellung. Beii-lluugc» werden l-derilu von 6« tietoäft«fteUe oder den Boten entgegengenommen. Truelnet

®ut unverlangt eingeiandte Beiträge kann i1" " ««untwortweg oder «-wahr in teinem Fall- übernehmen. Rückzahlung de«

BezugSgeldeS oder «nipruche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lieferung au«geschwfs-u.

* * * Das russische vrovkem.

«.F/".u 0. 4. Mai. (eigene Drahtmeldung.) ®tS$er ift eine offizielle Entscheidung des Pa- nser Kabinettsrates über die Annahme oder AL- lehnung des zweiten Teiles des Memorandums an die Russen in Genua nicht eingetroffen Es verlautet nur gerüchtweise, daß Poincars. l°wie d!e Mehrzahl der französischen Minister der Ansicht find, daß sie Belgien, das bekanntlich das Memorandum nicht unterschrieben hat, nickt rm $ti<fe lassen können. - Am Schluß des ge­strigen Kabmettsrates dankte Poinears im At­men der Regierung Barthou für das Talent und die Autorität, die er in Genua entfaltete, um die Arbeiten der Konferenz zu erleichtern (?) und dte Interessen Frankreich« zu verteidigen. Der Rat nahm Kenntnis von den Nachrichten aus Genua und Brüssel. Nach Prüfung der Lage beschloß dte Regierung einstimmig, daß Frankreich sich nicht von Belgien

regierungen itnb mit den ehrgeizigen Generalen.trennen werde. Barthou wird vielleickt am geworden Ware, ^.atfächlich erntet nun! Freitag wieder nach Genua abreisen.

Ä«pan dte Frucht feiner Taktik. Die Lage wird' aber noch dadurch Verlvickelt, daß sich auch Amerika einzumischen scheint, weil Wu Pei) Fu Anlehnung in Washington gesunden bat, ^. Genua, 4. Mai. (Eigene Drahtmelduna.) wogegen Tschang Tso Lin sich mit Japa^n Tic englische Pressestelle in Genua teilt heute

auf guten Fuß stellte. Die Vorgänge in China!U' AH Lloyd George darauf besteht, daß sind von großer Tragweite, wie aus nach- Signatarmächte des Vertrages von stehenden Telegrammen hervorgehtz, Versailles sich in Genua und nicht anderswo

* » I «och vor dem 31. Mai treffen sollen.

Ern DSrgerkriez i« China.

An China ist der Bürgerkrieg ausgebrochen. Londoner Telegramme melden, daß zwei Ar- meeführer, Tschang Tso Lin und Wu Pei Fu, nachdem sie ihre Truppen in der Gegend von Ttentsin konzentriert haben, zürn Angriff ubergegangen sind. Der elftere der beiden Ge­nerale ist Generalgouverneur der Mandschurei. Er ist der mächtigste der Militärgouverneure, "ften Macht und Einfluß merkwürdigerweise als Folge der Revolution noch zugenommen Ha­ven. Der andere, Generalinspekteur der Pro­vinzen Hunan und Hnpeh, sah seine Mackt all-

Durch die langen Jahre des Krieges und lerne Folgen hat die Aufzucht von Milch­kühen eine große Einschränkung erfahren, wo­durch sich in den Städten bald ein großer Man­gel an Milch unangenehm bemerSar machte. Um die Versorgung der Städte mit der dringend nötlaen Milch ausrecht zu halten, müssen die Molkereien, die bis dahin als Lieferantinnen für Trinkmilch nickt in Frage gekommen waren, hier­für in Anspruch genommen werden, was wieder­um nicht ohne große Opfer von Seiten der Land­wirtschaft, die früher die Magermilch zur Auf­zucht von Kälber und Schweinen zurück erhiel­ten, möglich ist. Durch teils feihr kostspielige Etnrichtungen ist es den Molkereien gelungen, ehren Betrieb für Trinkmilch einzurichten und dtese Milch in guter Qualität aus weite Entfer­nungen zum Versand zu bringen. Um letzteres zu ereichen. müssen vier Arbeiten von den Mol- lernen gewissenhaft ausgeführt werden, und zwar das Sortieren der von einer großen Anzahl von Landwirten eingesieferten Milch und das Reinigen, Erhitzen und Küh- l e n dieser zum Versand als Trinkmilch geeignet erachteten Milch.

Diese Art der Erhitzung ist einer kürzere» Erhitzung von 85 Grad Celsius bei weitem vor« zuziehen, da durch weiteres Verfahren die Milch schwerer verdaulich wird, weil auch die in der Milch vorhartdenen Keime mit vernichtet werden. Rach dem Erhitzen muß die Milch wieder abge- kühlt werden, und zwar auf eine möglichst nied­rige Temperatur, denn dabei wird eine bedeutend längere Haltbarkeit der Milch erzielt und die Säuerung macht fo gut wie gar keine Fort- schrttte. Bei dem Transport mit der Bahn mutz bauptsächlich im Sommer darauf Bedacht ge­nommen werden, die Milch möglichst kühl zu er- baltcn. Die Kannen müssen in einem geschlos­senen Waggon, möglichst sogar im Kühlraum befördert, mit nassen Säcken bedeckt und wenn angängig noch mit Eis gekühlt werden. Nur * bei Beobachtung aller dieser Vorsichtsmaßregeln ist es nvöglich, den Städten eine einwandfreie Trinkmilch zuzuführen.

einer militärischen Diktatur in die Wirklichkeit umzusetzen, den er bisher nur im Hintergründe und ohne der eigentliche Führer zu fein, geför­dert hatte. Aber in dem Maße wie seine Er­folge wuchsen, nährte auch Wu Pei Fu den Ehrgeiz, Diktawr zu werden. Als er an der Spitze eines auffallend aut geschulten Heeres von hunderttausend Mann sich mächtig genug fühlte, erteilte er am 25. Januar dem Präsiden­ten Hsü Schi Tschang den Befehl, den Präsiden­ten des Staatsrats Liang Schi Yi abzusetzen.

Diese Drohung wurde die Ursache des Kon­fliktes. Tenn als sich Liang Schi Di ohne Wi­derstand nach Tientsin zurtickzog, befahl fein Herr Tschang Tso Lin seinerseits dem Präsiden­ten, den Befehlen Wu Pei Fus nicht nachzuge- bcn und richtete zu gleicher Zeit seine Truppen nach süden. Trotz der Bemühungen Hsü Schi Tfchangs, den Ausbruch eines Konfliktes zu hindern, war es von diesem Augenblick an ge- wiß, daß der Krieg unvermeidlich geworden war. Eine verhängnisvolle Folge der Revo­lution, die, während sie der öftesten der Demo­kratien einen neuen Anstoß gab, die Macht der Partikularisten ttngeschwächl ließ und schließlich eine verstärkte Feudalherrschaft her­aufbeschworen hat. Die Feindseligkeiten haben bereits begonnen, die ersten Kämpfe haben in der Umgebung Pekings stattgefunden, und zwar, wie es scheint, nicht ohne große Heftig­keit, da die auswärtigen diplomatischen Vertre­tungen ihren Staatsangehörigen angeraten ha­ben, .in der inneren Stadt Zuflucht zu suchen. Was in der Zukunft geschehen wird, läßt sich schwer vorausberechnen, fo lange nicht genauere Nachrichten über die Ereignisse vorliegen. Trotz­dem Meint die Tatsache, daß Sun Pat Sen sich .e Tschang Tso Lin ertlärt umd ihm wirksame H'lfe gebracht hat, indem er die chinesischen Hauptkräfte, die sich weigerten, Neutralität zu beobachten, den Schantunggewässern zu trieb, die Sage Tsckang Tso Lins beträchtlich zu stär­ken. Es wäre unter diesen Umständen keines­wegs ausgeschlossen, daß die chinesische Regie­rung dazu gezwungen würde, sich für den einen oder den anderen der beiden Gegner anszuspre- chen und Stellung zu nehmen. Dies wäre aller­dings in jedem Falle ein gefährliches Erperi- ment für eine Regierung, deren organische Schwache offensichttich ist und die schließlich durch einen militärischen Führer zur Abdankung gezwungen werden könnte.

Genua, 4. Mai.

Das Memorandum der Alliierten an die Russen wurde cm Dienstag abend den Russen gereicht unter Vorbehalt der französischen und belgischen Zustimmung. Der französi­sche Vertreter hat, auf Weisung von Pari« noch nicht n nterzeichnet. ebenso v-rwei- ssertc der Belgier die Unterschrift. Wie aus englischer Quelle verlautet, hat der französische Znsatzantrag zu Artikel 7 des MenwrandumZ folgenden Wortlaut: Wenn die Sowfetregiernng das Eigentum nicht zurückgeben kann, hat » nim 666 Recht, es anderen znzuwei- ^ie Sowjetregieruna später eine Operation dieser Art ins Ange faßt, must den ehemaligen Eigentümern ein Vorzugsrecht Vorbehalten werden Wenn die Ausbeutung des Eigentums nur gesichert werden kann, wenn es «lssem allgemeinen Trust zusannnengestitzt wird, findet die vorangehende Bestimmung keine Anwendung sonder« der ehemalige Besitzer hat daS Recht an diesem Trust im Verhältnis zu seinem früheren Rechte teilzunehmen. Der Ab­änderungsantrag wurde angenommen.

Zum Ausstichen der Milch hat sich die Alko- holproDe bisher am besten bewährt Jede Milch me bet einem Zusatz tarn siebtzigprozentigen Al­kohol gerinnt, ist für die Verwendung als Trink­milch nicht mehr geeignet und mutz in den Mol- fereien anderweitig verwendet werden. Die durch diese Prüfung als gut hervorgegangene Mrlck muß nun zunächst gründlich gereinigt wer­ben, da auch bei gewissenhafter Behandlung der Milch durch die Landwirte Schmutzteile in die- ser enthalten sind. Filter unv Siebe 60atmen für diese Reinigung kaum in Frage, da deren Handhabung bei der großen Menge der Milch zu umständlich sein würde. Mm besten eignen sich hierfür die Zentrifugen, und zwar gibt es besondere Reinigungsizentrifugen, doch kann man auch die vorhandenen EntruHmungsmaschi- nen hierzu verwenden, wenn man den sogen. Reinigungsring in Anwendung bringt, damit der Rahm unb die Magermilch sich bei dem Austritt aus der Trommel gleich gut wieder miteinander vermischen. Die so gereinigte Milch wird an­schließend, um alle Krankheitsrettne abzutöten, einer längeren Erhitzung von etwa der Dauer einer halben Stunde auf 63 bis 85 Grad Celsius ausgesetzt.

< Will man die tieferen Hintergründe der jetzi­gen Vorgänge to China erkennen, bann wird man unschwer auf gewisse Zusammenhän­ge mit der Politik Japans stoßen. Die Washingtoner Konferenz hat keine Regelung der chinesischen Frage gebracht, vor allem deshalb, wei Japan zu verhindern wußte, daß für China die erbetene Erhöhung der Zölle zugestanden wurde. Die Zölle in China stehen unter der Kontrolle des internationalen Finanzsyndikats und bilden die Haupteinnabmequelle der chinesi­schen Regierung. Die chinesische Frage ist in der Hauptsache eine Geldfrage, denn die Zentral- regicutng ist durch die derzeitigen Rechte des Finanzsyndikats außerstande, sich größere Ein­nahmen zu verschaffen, um wenigstens die Ge­hälter der Beamten und Soldaten zu bezahlen und wirtschaftlich sich erfolgreich zu betätigen. Die chinestfche Delegation forderte in Washing­ton eine Erhöhung der Zölle auf elf Prozent. Japan fetzte durch, daß bloß eine Erhöhung von 31/- auf fünf Prozent zugestanden wurde Die wpanlicke Regierung hatte Interesse daran, die Pekinger Sentrafrcgierung nicht finanziell er­starken zu lassen, da diese dann mit den Neben-

Aufträge: Ti- einspaltige Anzetgenzetle M. 3. dte spatttg« R-tlamezetl« M i. b) Auswärtige Aufträge: Di- einspaltige Anzeigenzetle $ctIaTn«rtIe M. 8-, aller einschließlich Teuerung-zuschlaq uns lt besonders schwierige« Satz hundert Prozent Aufschlag, bäte« faT«"Sprecher ausgegebenen Anzeigen, sowie für Aufnahme.

hmfrLtH6 t«?, ^«Gewahr nicht übernommen werden. Truckerei: Schlacht.

ft tze r /30. stzeschaftSftelle: Kölnische Straße ö. Telephon Rümmer »öl und 952

London, 4. Mai. (Eigene Drahtmeldung) «, schwache Medensrrusflchken.

Aus Peking wird unterm gestrigen Datum bc L-kZ" . (Eigene Drahtmeldung.) richtet: Die Kämpfe um den Besitz von Pekin ; n,^2 "I^?rfd?e^2erieniCrte veranlaßte eine Be­werben fortgesetzt. Auf jeder Seite wurde ei : drs ^ragr des B u r g frieden-

. Das internationale Konsortium ----

fut den Wiederaufbau der notleidenden Länder ft Hl WH

und Rußlands, das unter dem Vorsitz des Eng. 7,1!VUSMNg.

landers Jnverforth steht, wird über ein An- 2ir«rrge« gegen die Genueser Konferenz.

s a n g s k a p i t a l von zwanzig Millionen Pfund (Eigene Drahtmeldung.)

An diesem Kapital betefligen sich Vie Genua, 4. Mat.

verbündeten Großmächte und Deutschland! DerCorriere della Sera" schreibt zu der T^nrLrrfCtSchweiz. Haltung Frankreichs, Poincars bezwecke nichts Dänemark, Schweden und dte Tscheche - Slowakei anderes, als die Arbeft der Konferenz in mtt je einhalb Millionen Pfund, Kanada und Genua zu hintertreiben. Bartbon i?nnlm®en ^^und, sowie Ja- te vielleicht besser, wenn er sich gleich ans der

^^^«^lkwuen Pfirnd; ferner gegenwärtigen unhaltbaren Lage zurück^xhc dl rechnet man noch bestimmt damit, daß flch auch er befürchten müsse von seiner Reaiernna iav bte Beremtgten Staaten beteiligen werden. 1 gestellt zu werden. - *us faÄrb gemeti tot: Bartbon hat dem Sonderberichterstatter desMotin" erflärt. er werde nur tn vollkom­menem Einverständnis mit dem Ministerrat nach völliger Billigung seiner Verhandlung in (Eigener Drahchericht. der Vergangenheit mtb mit dem ihm vom

Genua, 4. Mai. a^^f?r=d,cn^c", »ertragen in

Reichskanzler Dr. Wirth und Reichsanstcn- Sätigfett nach Genua zurückkehren,

^.^strr Dr. Rathenan find für heute von Lloyd George M einer morben. Es handelt sich um eine Aussprache itfier dte innere Lage Deutschlands, im Zusammenhang mit der deutschen auswär­tigen Politik. Man geht nicht fehl in der Annahme, daß Wirth und Rathenan in dieser Besprechung auch das Reparations-Pro- blcm anschnei^n werden. Die Reparations- komunssion befaßt sich immer noch mit dem in risttschen Gal achten über den deutsch-russi- schen Vertrikg von Rapallo. Der Abschluß der Beratungen steht bevor. Eine Antwort an otc Reichsregierung wird im Lause des heutiaea TaMs erwartet. Heute -fahren zwanzig Mit­glieder und Hilfskäfte der deutschen Dele­gation nach Hause, nachdem die Arbeiten der Kommissionen, an denen sie beteiligt waren, ihre Erledigung gesunden haben.

Die Vorarbeiten für die in Aussicht genom­mene Zwangsanleihe sind soweit gefördert, daß eine entsprechende Vorlage voraussichtlich schon m diesen Tagen aro den Reichsrat gehen wird; auch der Reichstag wivd dann wohl bald ©efegenljeit haiben, sich mit ihr näher zu beschäftigen. Beide Körperschaften werden ihre 9*weiten etwas beschleunigen müssen; denn man beabsichtigt mit der Zwanasanleihe, wenn irgend möglich, zum Herbst heraustzukommen. Und bis dachm würden dann noch zahlreiche techttische Fragen zu lösen sein. Der Reichsrat fowobl wie der Reichstag werden sicherlich an dem Gesetz­entwurf noch mancherlei Aenderungen vorneh­men. Umso mehr ist es geboten, daß sich die Verhandlungen von vornherein auf ein beschleu­nigtes Tempo einstellen.

Sie Zwcmgsanleßhe.

Fertigstellung des Gesetzentwurfes.

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