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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 99

Einzelnummer 130 Mk.

Sonntag, 29» April 1923.

Einzelnummer 130 Mk.

13. Jahrgang.

aufträ*>e: ®te einspaltig- An,-tg-n,ktl- 200 Mark, Fami. ltenna(Sti<5ten, dte ZeU-160 Marl die einspaltige Reklamezetle 700 Mar! b) AuSwckrtta« Wuf- X^V±altt04e^i84ntlt' *x)Tiarr die einspaltige Reklam-z-tle 700 Mark, alle» ein. schließlich reuerungrznschlag und Anzetgensteuer. Rür Anzeigen mit besonders schwierigem

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Vor -er lleberreichuug unseres Vorschlags

Quertreibereien

kroßen Schwierigkeiten gegenüber, glaubte aber Cfm Rn#< AottKA« nein bei geben zu dürfen, um nicht ihre Lage vUÖ OtlltfCy? -ÄNgkdO»

Die Ausarbeitung in der Regierung.

Die »m 27. Avril im Hamm versammelten

Die industriellen beim Kanzler.

wersschastsbuni«

organifierten

christlich.

lPrivat-Telegrmnm.)

g

et,

der Franzosen, daß sie sich militärisch sichern ^n von den Franzosen ausgewies, mußten, um nicht von Deutschland bedrobt Mrrimgsrat, zwei Steuerinspektoren.

21t re. 3_____ ____V . I fmitortttfHflfine- «Hin:

in Witten gehört. Welche Brücke de; ng zum Opfer gefallen ist, konnte je-

Mussolini« Meinung.

an

Derbrecher-Drelftigkett

Die Zustände im besetzten Gebiet.

weil es ihnen nützlich erschein, die große Menge T,c Zustande im besetzten Gebiet. &ne solche Ungültigmachung würde an dem tat- em S^f'* «"die.

b" »öUer aber ist gleichgültig oder un^ffend <«ig.nr D^htmeldnnst.) sächlichen Widerstand im Ruhrgebietnichts LandN«dieHeilkräftiger Bäder"v^sknO

Bochum. 28. April, ändern, höchstens dazu führen, STer"Jg taX Or'irtS «

meinen, dag wenchsten^Ä/d eut"sch «in Bild von den Zuständen, die sich nach ®IbCrC ^arnTEn "«"ehme. Keine Min des Verkehrs und der Güte und Preis-

in sich zufammenba ten' müsse ° 9H^r *,-»«>» k&U2Lbcr Schutzpolizei im Industriegebiet '* .^Merung kann durch einen Ukas den ^urdlgkelt der deutichen Hotels muß die deutsch« sehen wir Stt-tt neben G^ickoültiakeit ^Ä ^^.^en. gibt em aufregender Vorfall, der ,pamttcn Widerstand zum Aufbören bringen J ^-chkimst Hand in Hand geben. Di-rck die Be-

derzwistzwschensinks und ^btsde »lrnachmittag Inder Tcharnhorstst'raße kann nur Frankreich durch 8 utüT, i7 h *;Sn^«,b?T b^els würden auch Hunderttan. tiakeit aewiss^ Kg-Knelt hat. Kriminalbeamte waren auf der «ng seiner Truvu«» !«* von Angestellten in Mitleidenschaft gezogen

sehen

ung feiner Truppen. Gtwas anderes ist nh ttirfH r. ' n

Berlin, 28. April. (Pridattelegramm.) Aus der gestrigen Unterredung der Vertreter der In­dustrie mit dem Reichskanzler wird uns mitge- teilt, daß der Kanzler auch über die in Vorbe­reitung besindlichcn Maßnahmen gegen die weitere Markverschlechterung vrr-

ViünSerungkn der Geschäfte.

Essen, W. April. (Privattelegramm.) Ham­born und Oberhausen hatten vorletzte Rächt unter Plünderungen zu leiden. In Oberhausen sind besonders Lebensmittelgeschäfte ausgeräumt worden. Der franzöfische General hat die Bereitstellung von Sicherungspolizei für die Nacht abgelehnt, während die Plünderer bis an die Zähne bewaffnet waren.

der Woche überreicht werden. In seiner v-orlän- sigen Faffunq ist das Angebot fertiggestellt. Am heutigen Sonnabend beschäftigt sich das Reichs­kabinett in seinen Beratungen mit der Note. Für Sonntag ist der Empfang der Parteifüh­rer zur Unterrichtung über den Inhalt unse­res Anerbietens geplant und am Montag soll das Kabinett die endgültige Formulierung vornrg- men. Wie behauptet wird, sollen zwanzig Mil linrden Goldmark unter Benennung bestimmter

lPrival-Telegrarnrn.)

Berlin, 28. April.

sGiaen» Drahtmeldung.)

Hamm i. W., 28. April.

Der deutsche Widerstand.

Pestchlutz d-v HrfftilcheL'S-roer^chnfteu. 1

Berlin, 28. April.

... Aus denk besetzten Gebiet wird berichtet: Aus , Godesberg sind wiederum rund vierzi

,Eisenbahner " "

Unter der fremden Gewalt.

Der Kampf geht weiter.

b-s Vaterland ,n stellen, die Raufereien der VerderbrechVrn. «8 Ätt sich u°m die'

5 o MTf» e Sb?

tzl'.rnehmen mochte und auch!Verbrecher, der den Sckuß aui den 9rimir- a,T""rr':a kah'g wäre, Deutschlands beamten abgegeben hatte, flüchtete in das Haus

Lage zu bessern. Gerade die jetzige Zeit, in der es darauf ankommt, den Feinden als geeintes Volk gegenüberzustehen, sollte die Parteigruppen und reden Einzelnen veranlassen, dem Vater- die Treue zu halten und im beut» en -u leben! Würde unser Volk nicht so viel Einsicht und Klugheit aufbrin- ßeni.^In ellTC Einheit gegen einen äußeren Feind zu bilden, dann wäre das eine schlimme Verken- nung unserer politischen Ziele, unserer Rechte und Pflichten! x p p;

Neste Haftung der Sozialisten. Je mehr die deutschen Köche beweisen, daß sie

Vertin «» aru^r . lalle Kocharten beherrschen, desto eber weiden wir

T, ^^^nel^ung.) den großen Fremdenstrom, der einst hauvti'äch-

"^?5^örts fügt den heutigen Pariser Be- lich der französischen Küche wegen nach Paris, richten über das Berhandlunasthema folgenden I--er Riviera und der französischen Schweiz aing, treffenden Kommentar an: Geradezu unstnulgluach Deutschland lenken. Tie Differenzierung des st die franzöfische Forderung, daß die brutschen Dargebotenen, die Verfeineruna der einfachsten Verordnungen, die den passiven Widerstand im!-^-'»"' B'S ^nannte .Aufmachung" ermöglicht Richroebiet regeln fallen unaültia fein fniTen "klein die höhere Bewertuna der Ksich« Eine solche Unchiltimnachüno LüiL J-damit, «'*.*« ans die-

des Oberbürgermeisters und erschien bald daran auf dem Dache des Hauses. Von dort ans feuerte er fortgesetzt auf die sich in der Straße ansammelnde Menschenmenge. Da die Kriminal­beamten machtlos waren, wurde die Feuer­wehr alarmiert, die sofort in Aktton trat, und in einem Auto heran rückte. Ehe aber die Feuer­wehrleute von dem Auto absteigen konnten, wurde der Führer des Autos durch einen von dem auf dem Dache sitzenden Verbrecher abge­gebenen Revolverschuß in den Kopf ge­troffen. Als der Verbrecher sah, daß das Haus vollkommen umstellt war und daß es kein Ent­kommen mehr gab. schoß er sich selbst eine Kugel in die Schläfe. Der zweite der Brüder Fischer wurde von der Menge überwältigt und fesigehal- en. Er wurde von der Feuerwehr in das Ge- angnis geschasst. Man fand bei dem Verbrecher unter anderem auch eine Handgranate.

einem Lande gefallen, wo es nur gekochtes Rind­fleisch und eine einzige Sauce gibt?" Als nach 1871 der Milliarden-Segen ins Land kam, als Handel und Industrie zu nie geahnter Höhe stie­gen, da begann man auch in Deutschland sich der neuen Zeit anzupassen und schuf großartige Ho­tel- und Restaurant-Bauten. Der gewalttge Auf-, stieg der deutschen Großstädte und Badeplätze ist unv größten Teil der erwachenden G a st w i r t s- tfWuW"ft e'züznfchttlden. "Man'Mwo'onte-sich in Deutschland verfeinerte Kultur und Lebens­weise an. Anstelle des üblichen altväterlichen

- -- - ,- kalten Abendbrotes' paßte man sich französisch- bevollmachttgten Bettretcr der im Deutschen Ge- englischer Sitte an mit auserwählten Diners werkschastsbunde organifierten christlich- Franzöfische Kochkünstler wurden damals nach nationalen Arbeitnehmer aus- dem Deutschland berufen, um den verwöhntesten An- EinbruchSgebiet haben erneut Stellung zu der sprüchen gerecht zu werdens denn deutsche Köche Lage des Bbwehrkampfes genommen und ihre gab es herzlich wenig.

»"'«-"»Etuung wie folgt festgelegt: 1. Die In den neunziger Jahren setzte ein gewaltiger roip MnlTn^ tleht Umschwung ein. Die deutschen Köche ahmten

ro,e vor auf dem Boden entschlossenen unbewass- nickt nur ihren französischen Lehrmeistern natt»

sondern sie vervollkommneten die Methoden bis um» 5 ,Sle der festen Ueberzeug- zur künstlerischen Reife. Es gab Wohl kein Land in ben ersten Großbetrieben nickt

"ur die Zerschlagung bet deutschen nationalen deutsche Köche tätig waren, die wegen ihrer ftaa^äraettiA? 'RrrbtTnfinfr <*rEigenschaften gerade im Anslande gerne staa.sviirgerliche Rechtlosigkeit der Arbeitneh i gesehen und bevorzugt waren. Sogar die großen Ausaona bea^nrnnr^tr ^*51 an ^er französischen Riviera halten meist

ab8hnft'OHe8 eS,n Sa n « ^ntlich davon deutsche Küchenchefs, die wiederum ihre deutschen S ,w besetzten Koche mitbrachten. Die deutschen Hotels hatten und unbe.etzten Deutschland alle mittlerweile einen solch hohen Ruf erlangt, daß

inneren Zwistigkeiten zurückstellen l"te durch kein fremdländisches Unternehmen in

und die Reichsregierung in allen ihren dieSbe- b-n Schatten gestellt werden konnten.

züjflichen Maßnahmen unterstützen. 3. Die kom - unglückselige Krieg hat nun manchem ein mendrn Berhandlungen müssen vorbehaltlose bereitet Rauschende Feste und kulinarische i Räumung des Einbruchsgebiets und des Sank-I^ ^nh uns nur noch in bescheidenem Maße I tionsgebiets zur Voraussetzung haben. An der bfichieben. Der Ausspruch des alten Preußen- , staatsrechtlichen Stellung beS altbefetzten Ge Isönigs, daß jeder Untertan Sonntags fein Huhn bietes innerhalb deS Reiches darf nicht gerüttelt IF^^fe haben müsse, hat sich für die meisten 1 werden. Das linksrheinische Deutschland mufii§Esgenossen zu einem schier unerreichbaren seinem Willen gemäß beim Reiche bleiben 4.1Traum verdichtet. Aber es wäre falsch, wollte Den durch die französisch-belgischen Öcmaltma6=|!nan nun alles ausschalten, was zu unserem Auf­nahmen Geschädigten aller Art, insbesondere notwendig ist. Deutschland ist auf das Aus- Gefangenen und Vertriebenen, mutz volle [oni) genau so angewiefen wie umgekehrt. Wollte

,.v ff.««!. |man die deutsche Hotel-Industrie, die ja dazu da

Genugtuung und Entschädigung ift Bernde zu beherbergen und zu verpflegen,

gewahrt werden. 8. Alle ertreme Regungen nnp kaltstellen, so hieße dies, da? 5-uibn töten. daS Handlungen, gleichviel welcher Art, die die Ein inns die goldenen Eier legt. Die deutsche Hotel- , pamven Widerstandes gefährden und Industrie hat zu unserem großen Fortschritt vor auf gewaltsame Losung ober Aufgeben der Ab- dem Kriege bedeutend beiaetranen. Wir arbeiten wehr drängen, lehnen die Versammelten ab. Siejw.it der Unterbindung unseres Hotels dem Aus- find überzeugt, datz die neu aeweckten moralischen lande ja geradezu in die Hände: denn anstatt Srf* ve« deutschen Volkes schließlich poch der nach Berkin, geht der Ausländer nach Paris, an- roben Gewalt des französisch-belgischen Milita-1''tatt nach Wiesbaden, nach Trouville oder Nizza, «smus überlegen sein werden. Rhein und Sein Geld, das wir so notwendig braucken, fließt Ruhr deutsch immerdar; in die Taschen unserer ausländischen Kon-

e j kurrente"

Der Fremdenverkehr.

Stellungnahme gegenüber Ausländern.

ie furchtbare Seit, da Deutschland itifolae der billigen «Preise non den Schare» der AnslSnder anSgeianfi tonrbe, ist vorüber. Der Zustrom der «nSlünde» hat nachaeiagen. «lückticher- weis« werden die Franzosen und »elgict von un« ausgrfchaltet, aber e« gibt genug andere AuSliiuder, die wieder willkommen gereiften werde». Man schreibt un« au« »otrikreifrn

Es werden jetzt wieder Anstrengungen ge­macht, um den Fremdenverkehr zu heben und auch Ausländer heranzuziehen. Deutschland war das größte Fremdenland der Welt und hat ge­wisse Verpflichtungen, unter anderem den guten Ruf seiner Küche aufrechtzuerhalten. Besonders beachtenswert ist die historische Entwicklung der deutschen Küche: Bis vor dem «Kriege 1870/71 traf der Fremde in Deutschland wenige Gasthäu­ser an, wo er behaglich wohnen konnte, wo Küche und Keller auf der Höhe standen. Im Auslande waren zur damaligen Zeit die deutschen Hotels geradezu verpönt, und Baron Barst schrieb in sei­nen Reiseerinnerungen:Wie kann eS mir in

an »en französischen Schwindel.

rwek Wochen geht nun schon das Spiel um das Zahlungsangebot. Die Franzosen wer- den ihres fehlgeschlagenen Ruhrunternehmens nicht froh und wünschen, daß Deusschland seinen Widerstand aufgebe, damit wenigstens, da man mit Gewalt nicht weiterkommt, doch etwas durch Verhandlungen erreicht werde. Die deussche Reichsregierung sieht sich in ihrem Abwehrkampf großen Schwierigkeiten gegenüber, glaubte aber

Truppen johrelc-na im Ruhraeb-. - zu bclussen ^nau berechneter Garantie-' --Angeboten werden, Das sind natürlich nur EinsckZMerungsversuche,1 füglich einer bcsttmi-itt^ um die deutsche Regierung möglichst gefügig zu sikwissen Voraussetzungen von Au, machen. Vielleicht werden die Franzosen froh ioritSten festgesetzt werden soll.

sein, wenn wir ihnen eine Brücke bauen, auf der! e *

n_e fick ohne Prestigeverlust langsam zurückziehen " ~ " tonnen. Aber sie sind bestrebt, dabei reiche Beute mitzunehmen, was aus ihren vielerlei Vorwän­den ersichtlich ist.

Eine große Rolle spielt auf französischer Seite! der Vorwand der Sicherheiten. Wir er­kennen darin eine neue Probe jenes niedetträch- tigen Schwindels, mit dem Frankreich schon immer die Welt belogen hat. Frankreich besitzt in seiner überlegenen Militärmacht so viel Ge- uns das Leben schwer zu machen, falls wir nicht halten würden, was wir versprachen, daß überhaupt keine Sicherheiten erforderlich sind Die.deutsche Regierung hält, was sie unter­schreibt, deshalb weigert sie sich ja gerade, etwas zu unterschreiben, von dem sie weiß, daß sie es Nicht halten kann. Die Erfüllung des Versailler Schmachvertrags in Bar- und Sackleistungen bis zum^anuar dieses Jahres zeigt deutlich genug,! wie Deutschland dadurch zu Grunde geht, daß es! den Unterdrückern den übermäßigen Tribut zahlt Wenn seit einem Vierteljahr die Leistungen ein- gestellt sind, so bedeutet das nicht, daß wir uns, von den Verpslichttmgen befreien wollten. son-> dem nur, daß wir uns gegen nicht ber.l^*'690 wieverum rund vier, tragsmäßige Forderungen aufleh- ^Esenbahner ausgewiesen toorbu. nen. Aber bie Weiterzahlung und Weiterliese- ^?^em schon vor einigen Tagen zweiunbzwan- rung wird sofort wieder einsetzen, sobald der M Ausweisungen erfolgt waren. Ferner find rechtswidrige militärische Druck von uns aenom- E'senbahner von Duisdorf, Sechsen und Knotten- men wird. forst anSgewiesen worden. Ohne erkennbaren

Der größte Schwindel aber ist das Geschrei wurden im Finanzamt Höchst am der Franzosen, daß sie sich militärisch fiebern |.in öon den Franzosen ausgewiesen: ein Re- mußten, um nicht von Deutschland bedroht mrrungsrat, zwei Steuerinspektoren, ein Ober- zu werden. Es kommt uns zu dumm vor, immer I f,.cu2nnibeftor, zwei Stenersekretäre, zwei Boll- Wwder darzulegen, wie sehr Deutschland auf riehungSbeamte und ein Angestellter. Auf der finanziellem wirtschaftlichem, militärischem Ge- "llttanfierten Strecke Hattingen-Vorhalle wurde biet und in seiner Ernährung geschwächt ift c,n£ **r Brücken in die Luft

also auf Grund bifer Mängel gar nicht in berlncL?r e?*9L sieben schwere Detonationen LaM ist, einen Krieg zu führen gegen das in «urt>cn ,n Witten gehört. Welche Brücke be; Waffen, starrende Frankreich, das aeröffet ist als r«m Opfer gefallen ist, konnte je-

wolle es für ewige Zeiten ganz Europa beherr-D bisher noch nicht festgestellt werden.

Solang« Deutschland unter dem Versail-' ler Diktat ichmachtet. kommt es auch nicht in die.

2 f ä f ®aifengetoalt zu wehren. Die Berlin. 28. April. (Eigene Trahtmelduna j

r-ärtniap « S > «rurig kennt diese Ver- Ein amtlicher Bericht aus Rom teilt mit: Bei

*üatn fhft3, rn nmr ;nabet treirLmit Bcginn des estrigen Ministerrats besprach Mini- relck^n des ^""da, um sich ein Man- fielvraß^ent Mussolini die Ereignisse in Deutsch

»d/« Rechts umzuhangen, fet es auch nur land. Er verweilte hauptsächlick bei der Sage 1 Die Welt liebt die Mas-der Ruhr und der angewndigten Rutsche.

und d,e Gewalt schafft fich ihr Recht! Note, wobei er erklärte datz diese Sote eine ielen w daß 'st Torheit. Wir umfassende diplomatische Attion auslöfen könnet

wyen ja, daß fich die Welt um uni er Elend nicht' 5 Eierechten, die den fran-

zouichen Rechtsbrnch mißbilligen, bringen mit! 'brer Mahnung nickt durch. Andere schweigen,!

lT.^. «. t - - o , » rtmsfl I« iv , .-------------- Mitleidenschaft gezogen

ob nickt während der Dersiandlun»» - ^ lft ^' werden. Frettoillig und einmütig hat das deutsche ftr Wasse^ifistand «ln gewtt- Hotel- und Restaurant-Gewerbe die Verpflegung

werden fHun#» «T" Ruhrgebiet beschlossen leiner Gäste den Anforderungen der Zeit ange* ^»ssmorm « » wozn tut Zustimmung b«r orts- vaßt nimmt man ihm aber auch noch den aus- «..luk Bevmkeruna notwendig wäre, ave, ländischen Gast, der die lieb er preise zabli, auch dann mützte der Waffenstillstand bei den sum Ausgleich der Küchen ausfälle unbedingt Angreifern an fangen, die daraui v-r - ß.J,nb« stkmdiltt man auch in gleichem

Achten müßten, in die wirtschaftlich«! <nnc- i)te Unmenge a>eschäftsleute und Lieieran-

BevölkerungI, Gew.., 8c

trauliche Informationen den Vertretern der In­dustrie gegeben hat. Der Reichskanzler erhofft !v»n den neuen Matznahmen eine schnelle

S c n l n n g des hohen Dollarstanbes. Wie ver- laurek, wird kommende Wvch« eine weitere Kon­ferenz der Vertreter der Industrie beim Reichs kanzler ftattsinden, bie fich mit Repara­tionsfragen befassen soll.

zu schwächen. Schließlich muß es aber doch ein­mal zu Verhandlungen kommen, und so muß Deutschland als der schwächere Teil wohl oder übel den erst-n Schritt tun. So bedauerlich diese Sachlage auch ist, die Regierung ist nun ensschlos- Das deuische Angebot wird den Regierungen sen, mit einem bestimmten Angebot her- der alliierten Länder vorausfichtlich im Laufe bSSk St Ä) 6er$Ä ä Sl1*8 ^ienSta9' f,,ätcftcns om Mittwoch kommen eine feste Zahl zu nennen, stellt auch gewisse Vor­aussetzungen und Bedingungen auf. Und fchon! während dieser Arbeit setzt auf der Gegen­seite die Quertreiberei ein. In der Pa­riser Presse wird angedeutet, bie französische Re­gierung werde keine Zahl anerkennen, die sich un­ter der französischen Forderung bewege, sie werbe auch nicht darauf eingehen, daß Deutschland Be­dingungen stelle. Vor allen Dingen werde bas Ruhrgebiet nicht geräumt werden, ehe die Bezah- lung erfolge, und man richte sich darauf ein, die!