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Hessische Abendzeitung

Nummer 139.

Einzelnummer 200 Mk.

Dienstag, 19. Juni 1923.

13. Jahrgang

Einzelnummer 200 Mk.

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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung -

Dringende Anträge zur MarWtzung

Vroteft der (Regierung.

Gemeinschaftsgeist und Handwerkerstolz, Mut und Entschlossenheit. Bürgermeister Zee- den-Sooden sprach über die Einigkeit und be­dauerte das Naheliegendste: Die Feindschaft der Bewohner von Sooden und Allendorf und um­gekehrt, obwohl die einen auf die anderen ange­wiesen sind. Der Abend nach einen abwechse- lnngsreichen Verlauf. Der leider vollkommen verregnete Sonntag brachte neuen Zuzug von Teilnehmern. Zunächst gab es Ausschußver- scmmlungen sämtlicher Innungen des Kreises, an denen vielfach auch die Kasseler Vertreter teilnahmen, um sich gegenseitig über das zu un- ksskichten, was not tut und tote abzuhelfen ist. Die Metzger fetzten einen Ausschuß ein, der die -vrage der Griindung einer Zwangsinnunq zu prüfen hatte. Im übrigen wurden die bisheri­gen Vorstände saft durchweg unverändert wie- dergewahlt. Ein großer Teil Besucher konnte erst nachmittags eintreffen, weil eine seit drei Wochen getroffene Maßnahme der Eisenbahn den Verkehr mit dem Werratal empfind­lich geschädigt hat. Der

nit« bon den Mitgliedern nationalen Kammer-Blocks.

Reichstagsabgeordneter Kniest-Kaffel, berichtete über eine Tagung im Ruhrgebiet, der er beigewohnt hatte und schilderte in ernsten

Berlin, 18. Juni. (Privattelegramm.) dlum gegen das neue Urteil des Werden er egsgerichts hat die Rcichsregiernng die

Absendung einer Protestnote beschlossen.

Es scheint, daß das Schwinden der P a- piermark nicht mehr aufzuhalten ist. Ihre Entwertung über die Hunderttausend-Mark- grenze für den Dollar bedeutet eine neue Etappe auf dem Katastropheniveg der deutschen Valuta Die Pessimisten, die der Mark so gut wie jeden Wert absprechen, haben Oberhand bekommen, und man weiß nicht, ob man sich in dem Wahn wiegen darf, daß wir bereits den Tiefpunkt er­reicht haben. Das Beispiel des Sowjetrubels lehrt uns, daß es auch für die Mark unbegrenzte Möglichkeiten gibt. Schon schwirren wilde Ge-, rüchte über eine angeblich bevorstehende Ab--1 stempelung der Geldscheine auf ein Tausendste! ihres Nennwertes umher, die, wie versichert wer-1 den kann, gegenstandslos sind. Durch solche I äußeren Mittelchen ist eben das Währungsübel nicht zu kurieren. Unterdessen frißt dies Uebel weiter um sich, greift auf das ganze Wirtschasts- leben über. Die Katastrophenhausse an der Börse, die wilde Flucht von der Mark zu den sogenannten Sachwerten ist nur ein! Ausfluß des Markschwundes. Die fühlbarere Folge ist für die große Masse die auf allen Ge­bieten einsetzcndc neue Teuerung. Durch die panikartige Markflucht werden täglich neue Be­unruhigung und neues Elend heraufbeschworen I Weite Kreise der Wirtschaft, besonders die klei-tz ttdn und Mittelbetriebe, können kaum '

Die öeutfche Finanznot. Antrag zur nochmaligen Markstützung. (Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 18. Juni.

Reparationsregelung übrig bleibt. Nur eine Stabilisierung der Mark, auf welchem Tiefpunkt sie auch immer erfolgen würde kann hier Rettung bringen. Im Reichswirtschasts- und im Reichsfinantzministerium finden zurzeit über diese Fragen, in deren Mittelpunkt die Schaffting einer Devisenzentrale steht, Verhand­lungen statt, und es werden im Anschluß daran noch weitere Maßnahmen geplant, um die Mark wenn irgend möglich auf dem abschüssigen We­ge zur .Rubelmark" aufzuhalten. Tas Aerzte-! konsilium wird sich freilich mit seinen Er­wägungen beeilen müssen, wenn der Pattent die Operation noch erleben soll! Dr. »Y.

Die Haltung der Radikalen.

Paris. 18. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) iK radikalen Parteien hotz-n die zu ihnen gehörigen drei Minister des Kabinetts Pmncars aufgefordrrt, ihre Demission einzu- reichcn. Für den Fall einer Weigerung sollen sic aus der Parte: ausgeschlossen werden. Damit würde der endgültige Ruck nach Rechts im Ka­binett Poincars vollzogene Tatsache werden.

Frühzug Eichenbcrg-Efchwege - verkehrt nur noch Wochentags. Viele tisußten gar nicht, daß vieler Zug Sonntags ausfalle und blieben stundenlang in Eichenberg liegen Ge­rade an Sonntagen aber ist er der Träger des Fremdenverkehrs. Wohin ich kam, auf dem Han- stem, in Werleshausen in Sooden vor allem >as als aufstrebender Badeort unter der ungün- sttgsten Schnellzugsverbindung zu leiden hat und nun mich jetzt Sonntags früh von der benötigten steremdenzusuhr abgetrennt ist, herrscht völlige Verständnislosigkeit für das Vorgehen der Eisenbahn, ja eine offene Empörung. Von Sach­verständigen wird versichert, daß dieser Zug Sonntags der ertragreichste auf der ganzen strecke ist Die von der Reichsbahndirektion Kassel ernstlich zu erwägende Forderung ist, daß dieser Zug auch Sonntags wieder verkehrt, daß mindestens aber ein Pendelverkehr zwi- >wen Eichenberg und Niederhone eingerichtet

Die erwähnte Nachmittags-Zusammen- mnst sah den Saal im altehrwürdigen Hochzeits­baus überfüll. Es kam zu einer gewalttgeu Kundgebung des Handwerks. Erster Red­ner war der bekannte Handwerkermhrer Töpfer­meister Murawski-Hanau. Er stellte die wirtschaftliche Lage im Vorjahr und in diesem >«ahre gegenüber, schilderte die Einwirkungen der Ruhrbesetzung, die sich nicht zuletzt in einem emp. kindlichen Mangel an Betriebskapital erkennen lassen. Die Lage des Mittelstandes, namentlich des Handwerks, wird verschärft durch die Wucher­gesetzgebung. Preisunterbietung in den eigenen Reihen infolge des Sttebens, überhaupt Arbeit zu erhallen. Redner appellierte zu reger Mitarbeit in den polittschcn Parteien, wobei er den Wert der Kommunalpolitik erörterte und schließlich das Schillerwort sprechen ließ: Immer sttebe zum Ganzen ...! Der anerkannteste Führer des heimischen Handwerks,

Handwerksnöte.

Eine Kundgebung in Allendorf (Werra).

3» einer groben Sandwerkerknndgebung gefaltete fld> der am Sonnabend und ge- stern in Ackendorf (Werra) abgebalten« «reispandwerkertag des «reise» Witzen Hansen im «nrhrsflf<hen Aandwerkerbnud

Nationaler Block in Varis Neues Vertrauensvotum für Poinearö. (Eigene Drahtmelduna.)

Unter dem fremden Loch.

Weitere Verhaftung und Truppeiwerstärkung. (Brivat-Telearamm)

Brüssel, 18. Juni. roürben1. »«dem Poinrar, das

«?< ««*» Mitelche». dl«* «Ul' »

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ttn Ruhrrevier, welche die Billionenflut der ftn.- w Ifl£l,are" beinahe gar nicht von den Mitgliedern

K a b i n e t t s k r i fe noch nicht gelöst. Es un­terliegt feinem Zweifel, daß im Laufe des heu­tigen oder morgigen Tages das Kabinett mit den führenden bisherigen Männern neu gebi.det und daß dann die Verhandlungen über ue Reparationsfrage fortgesetzt werden.

Alle Zweige des Handwerks im Werratal und weit darüber hinaus, besonders zahlreich auch Kassel, hatten ihre Vertreter nach Allendorf, der alten Salzstadt an der Werra, entsandt. Landwirtschaft und Kau stnannschäft gesellten sich hinzu. Auch verschiedene Behörden, sowie die Stadtverwaltungen von Allendorf und Sooden waren vertreten. Eine mächtige Ehrenpforte mit Eichenlaub und Fahnen eröffnete sich den Gästen jenseits der steinernen Werrabrücke. Der große Saal von Hartmanns Felsenkeller war bald ge­drängt voll. Gesänge der Handwerker-Vereini­gung Witzenhausen, Konzert der Allendörfer Musikvereinigung umrahmten die Veranstal- tung. Frl. Fischer sagte ausdrucksvoll einen Vorspruch auf, in dem das Handwerk zur Einig­keit gemahnt wird. Die Ortsvorsitzenden, Bäcker­meister Kleinsorge aus Witzenhausen und Küfer­meister Hebaum-Allendorf entboten Willkom­mensgrüße. Es folgten Ansprachen der verschie­denen Gäste. Kommunallandtags-Abgeordneter Fritz Murawski-Hanau appellierte in zündender Rede an die Mitarbeit aller Handwerker am Be­rufsganzen. Frau Schulz-Kassel spann in sehr beachtenswerter Weise den Gedanke« einer Ar­beitsgemeinschaft der Handwerker­frauen aus. Die Handwerkerfrauen sollten sich danach in -Krankheitsfällen tn'to. gezenieittg in der Hausarbeit unterstützen! Dr. Hartmann, zweiter Syndikus der Handwerkskammer, griff in die Geschichte des Handwerks, grub aus, was ick als gut erhalten hat und forderte seine Er- baltung und Anpassung an die gegenwärtigen Verhältnisse. So unter anderem

die Erklärung, daß Frankreich mit dein' Fort-

°*!We8e'e, ®;ifcr meldet Im und betTierten^egenüber fcimn°Verhand' 6 - ----'lnngswillen über die Reparationen bekundet habe.

Gteigenöe Teuerung

Gefahren d.S MarksturzeS.

stützungsaktion mit allen Kräften weiter sortzu- setzen fest entschlossen- sei. Die Verhandlungen n - . . ® 9. ,

des Untersuchungsausschusses in Sachen der Sc?o'o" melde?lPrivattelearamm ) Markstützung haben hinlängliches Beweismate- K^ieosaefaftrS&rJÄS? bte nur mapr ^elgebrachr, daß diese Aktion nichi geben, wenn sich der neue Anschluß Bulm-riens I e , P"ns, 18. Juni,

nur mit unzureichenden Mitteln, sondern auch an die Türkei und die Rückkehr des Königs Fer- L, ^ach vielfachen Zwischenfällen wurde der nicht mit der erforderlichen Umsicht uno Tatkraft b'inand mit Radoslawow vollzieht Der fer6i-1c 91 c r n fl 'n der Kammersitzung mit 376 in die Wege geleitet wurde. Endlich beginnt man Gesandte war gestern bei Mussolini. £8 200 Stimmen das Vertrauen ausge- auch in den leitenden Kreisen einzusehen, daß ------ , Die Minderheit fetzt sich aus den So-

man die Dinge nicht so weiter gehen und trei- ^^"listen und den Kommu-

b-n inten «n ®SnXS. Die belgische Krssk. hSLKÄrc Ä 10

-"lchc di- R-lch-bnnl oomolm, um nuf den S-,l-llstlsÄ-S«ev«»k,nnhm-geflendenKönig nntionnlen Dlock^unü dem in? bVr Tollarturs zu drücken, haben sich als .verlorene (Eigener Druhtbcricht.l iLinken, der bei den nächsten LSahleu auftrttcn

Liebesmüh- erwiesen, und die Erkenntnis setzt Brüssel, 18 Juni l°ll-, ^schaffen worden. Indem Poineare das

sich immer mehr durch, daß man der Währungs- Die belgische sozialistische Partei bat fr^ro!aS^.Lrt.n?.m'^!unt,5.te er- d°st er

tm Ruhrrevier, welche die Billionenflui der rn Van^rvekde warf dem König vm'm"habe siation immer rapider anschwellen läßt, ein« sich in den Dienst der französischen Großflnan' RadUalkur kaum ermöglicht, besonders so lange gestellt. Der Kongreß beschloß, in der Regie- i>ie jetzige Ungewißheit in der Reparattonsfrage nicht mehr mit den bürgerlichen Parteien fortdauert und es nicht endlich gelingt, zu einer £?'°.?me.tt. <u "beiten, sondern, selbst um den erträglichen Regelung der dem deutschen Bolle cm wer Mißerfolge, die Eroberung

aufgehalstm Entschädigungszahlungen zu ac- Lmmomiß z . erftre^n 3 langen. Immerhin gibt es auch bis dahin Mit- B P \

tef, den Weg zur Katastrophe wenigstens zu Noch kein neues Kabinett,

verlangsamen, den Markschwund so weit! 9trürr»r cv,

einzudämmen, daß noch irgend eine Basis zurjdun?.) Bis Sonntag mittag wa?die^be?Ache

Hamm, 18. Juni.

Sm Ruhrgebiet ist von den Franzosen gegen insgesamt dreiundzwanzig weitere ^Zechendirektoren kriegsgerichtliche An­klage erhoben worden und zwar wegen Nicht­ablieferung von Reparationskohle. In Lud­wigshafen sind die Direktoren der Gas- und

. , Elektrizitätswerke wegen Nichtablieferuna von

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stcrn beim Finaazminister. um ihm den WunschI -Zod Meldungen aus Dortmund der Partei nach einer nochmaligen Mark!,,nb von den verhafteten fast 300 Einwohnern nprVnrtr?4;h?nt^7itl"' tocnn schwere in - der Stadt mehr als 200 wieder entlassen worden uerpokltlsche Gefahren vermieden wer- die üfirinr« , J '

,den sollen Vertreter der Gewerkschaften tm llntersuchungsge-

weilten mit demsell>en Ersuchen beim Reichs- des Kriegsgerichts untergebracht. Um

Itoufer. Sie gestalteten ihre Forderung sehr welches Strafverfahren es sich hierbei handeln dringlich und machten den Kanzler auf unab- soll, ist den Beschuldigten bisher nitfp miwete,« wendbar kommende Unruhen aufmerksam, worden - "in JniLn.s -f* m,®etetrt wenn sich, die (rtitwickirmg der Verhältnisse i«L c ' . Dortmund ruckte am Sonn

der bisherigen Weise fortfetzen sollte. ton 'ruh ein französisches Eifenbah-

__ » ' * V»--"*üii«e.t.e,n. vs wurde in Schulen und

Slne Bitte um Internationale yllse. I Hotels untergebracht. Alle Bahnhöfe südlich der Berlin. 18. Juni. (Privattelegramm.) Wie!Ruhr werden am 16. Juli militärikck b.-sj-i

Ivertäutet hat die Reichsregierung durch! e e

i'hre Botschafter in London und Washington be- *

stimmte Schritte unernommen, die wieder für! £e&eni'!nltfe?-^au5!

^internationale Finanzhilfe für Münster, 18. Juni. (Privattelegramm) Di utsch<and Anregung geben sollen. Die in Stcto -1 ofuf Bobnbok o;;nn «, A ,

tmrt sich aufhalt-de deutsche Bankiertommission «,L3t .£pr " &te 'rtanzosen alle

-inter Führung eines Frankfurter Grostbankiers oensmittel der Ruhr- und Anslands- ***** """ - ------- 'Hilfe beschlagnahmt. Es handelt sich um

fünfzehn Waggons. Gestern sind wieder vier- hundert ausgewjesene Eisenbahner markt, erneut eingesetzt, und die Folge hier-1 tLruste Rüstungen gegen Bulgarien. I einge.rofstn.

ton sind wiederum weitere Forderungen naw (Eigener Drahtbericht.) Die Franzosen schlagen Wurzel.

Lohn- und Gehaltserhöhungen, durch die jede Wien, 18. Juni. Poris, 18. Juni. (Eigene Drahtmelduna)

soeben erst zustandegekommene Lohn- und Ge- Wie aus Belgrad gemeldet wird, hat berPm Finanzausschuß wurde ein weiterer Kredit Haltsregulierung über_ den Haufen geworfen dortige englische Gesandte dem südslavischen! Millionen Franken für die Förderung erhebt sich das Verlangen nach Ministerpräsidenten erklärt Enalanv inM>Ir^ani!eisbeziehnagen mit dem be- Goldlohnen. Die Vorstände des Allgemeinen = .. ' L fl,, n b. .,, Lc deutschen Gebiet angenommen. Die

Deutschen Gewerkschaftsbundes haben bereits f e f'nanz.elle Hrlfe «ozmllsten stimmten für die Kredite. Der Ne-

beschloffen, die Frage der wertbeständigen ""^.hen, wenn die südslavische Regierung ^'»UMsvertret-r Abrahmi beschränkte siw auf Löhne, gegen die sie bisher Stellung genom-bcn etwaigen Maßnahmen gegen die neue men hatten, in den einzelnen Gewerts'chastsbe-^ bulgarische Re,' ratungen zur Erörterung zu stellen, und die ^as Blatt, daß Südflavien am Freitag mobi- Lohnfrage beginnt zum Angelpunkt der inner- lisieren werde. Das Ultimatum ber kleinen poritifdö-en Lage zu werden. Entente an Bulgarien fülle vorher abgefandt

Guno tonn an dieser bedroh-1werden. - Der Bester Lloyd meldet aus Bn- oeben ^n8«. aref(: Die rumänische Regierung mobili-

sie »gemeinsam mit der Reichsbank die Mart-1 ^ozedonrsche Freischärler bedrohen Rumänien.

noch die Kredite erlangen, die sie zur Auf­rechterhaltung für Lohnzahlung und Materia- lienbeschaffung notwendig haben. Die Löhne selbst hinken hinter der Teuerung nach, weil sie nieumls schritt halten mit den gestiegenen Ko­sten des notwendigen Lebensunterhalts.

Ein Keil treibt den anderen. Die neue E r- . Höhung der Kohlenpreise um 52 Pro- 3cnt nach der am 1. Juni stattgefundenen um 54L . - . ----- -

vrosent ist nur zu geeignet, die Preisrevolution, ,ct aiu »rertag die Rückreise angctrsten. in ber wir leben, zu verstärken. Die Steige-!

rungen haben denn auch auf der ganzen Li- ($^1*55110 flilH 5%51^45» nte, vor allem auf dem Lebensmittel- Sv? U183 ul:Ult.

Ernste Rüstungen gegen Bulgarien.

(Eigener Drahtbericht.)