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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 274
Einzelpreis: 80 Milliarden.
Son« abend, 24. November 1923.
13. Jahrgang
Einzelpreis: 80 Milliarden.
Das Kabinett Dor der Entscheidung.
Die Kanzlerrede.
Auseinandersetzung mit der Opposition.
Am Schluß der Rede des Reichskanzlers wurde am Donnerstag das unbegründete Mißtrauensvotum der Deutsch» ationa- l e n bekannt gegeben. Damit ist die Kabinettskrise, die zugleich, nach einem Kanzlerwort. eine ParlamentSkrise ist, in ihr entscheidendes Sta dium eingetreten. Was folgt, wenn das Miß trauen ausgesprochen wird, weiß heute niemand >m Reichstag. In dieser Hilflosigkeit liegt das Tragische des Parlamentarismus. Letzten Endes auch manches, das an seiner Politik nicht recht klar war. Stresemann hat Klarheit gegeben, sich zur Entscheidung in offener Redeschlacht gestellt. Daß er den Schleier hinwegriß von den Bestrebungen der Parteien war hoher Einsatz, aber verdienstlich. Wir vermögen jetzt zu erkennen, welchen Formates die Parteiführer sind, mit denen der Kanzler seither eine Politik der Volksgemeinschaft treiben wollte. Der Versuch ist zerbrochen. Auf der anderen Seite liegt jetzt klar: Stresemann wollte zunächst ehrlich die große Koalition mit den Sozialisten, da es aber so n icht ging, verfluchte er ohne Sozialisten, nach historischem Vorbild durch diktatorische Maßnahmen eine allmähliche Sanierung zu erreichen, ferner, gewissermaßen eine antimarxistische, nationale Re glerung zu schaffen, die Bürgerlichen zu einigen. Seine Grundanschauung geht nach rechts. Nach Umweg kehre Strrfemami wieder zu einer Sammelpolitik des Bürgertums zurück. 1 Da seine Taktik Mißtrauen einflößte, stieß sie auf erbitterten Widerstand der Deutschnationalen Partei.
Aus der Erkenntnis heraus, der Parlamentarismus. wie er im Reichstag sich gebürdete, sei unfähig, hat der Kanzler versucht, große Politik zu machen. Ihm stand gegenüber einmal die Sozialdemokratie. Stresemann hat ihre Vorwürfe widerlegt. Drei dieser Anklagen wurden schnell erledigt. Zunächst ist es gerade Hilferding gewesen, der die Einführung des wertbeständigen Geldes hinausgeschobcn wissen wollte. In diesem Zusammenhang stehen die Fragen der Erhöhung der Produktion, des Arbeits- zeitgesetzes, der Einschränkung der Reichsausgaben. Man wird zugeben, daß die Absichten des Kanzlers und auch seine Ansätze tatsächlich der Gesamtlage entsprachen. Der zweite Vorstoß richtete sich gegen die Behauptung, der Belagerungszustand könne nicht mehr ertragen werden. Diese Frage erledigt sich nach dem Matz von Ordnung, das man an die öf sentliehen Zustände anlogen will. Auch befaßte er sich mit der sozialistschen Außenpolitik. Die Sozialisten haben die Verständigung mit Frankreich gefordert. Die Aussprache von Regierung zu Regierung scheiterte. Die Verhandlungen privater Gruppen find bisher ergebnislos geblieben. Daraus dem Kanzler oder den Gruppen einen Vorwurf zu machen, wäre uw gerecht.
In der Polemik gegen di« Deutschnationalen betonte der Kanzler vor allem, er sei Evolutionist, also Anhänger einer Entwicklung, die ohne revolutionäre Dammrisse sich vollziehen müsse. Diesem Prinzip zuliebe wurde der Versuch der großen Koalition unternommen. Darin sah er .verantwortliche Staatspolitik", das Chaos durch Anschmiegen in gegebene Dinge zu vermeiden. Darüber hinaus wollte er die Idee der nationalen Selbstbehauptung fördern. Innenpolitisch ist das Ziel nicht erreicht. Außenpolitisch sind die ersten Ansätze dazu unter Stresemann getan worden, nachdem, wie Stresemann noch sagte, auf dem Höhepunkt des Ruhi- kampses die Befürworter des passiven Widerstandes alS des einzigen Mittels einen gün fügen Zeitpunkt verpaßten, mit allen Mitteln die nunmehr verlorene Ruhrschlacht auszufechten.
Eine Politik des Zusammenhaltens, da alles sich löste. Eine Politik der Vorbereitung.- Das war Htresemanns Ziel. Er hat int Reichstag sein Programm ganz offen dargelegt Wie der Reichstag es begutachten wird, davon hängt das Schicksal Deutschlands ab. Die Schlacht ist auf der ganzen Lrnie entbrannt, und man muß sagen. daß der Redner Stresemann in der Defensive vielleicht niemals vorher glänzendere staatsmännische Worte fand Mögen sie unter ihm zur Tat werden. Eine Weitereutwickluna ist nur liäft» diesen Grundsätzen möglich, und sie gegen
über dem Parlamentarismus aufgestellt zu haben. darin liegt das historische Verdienst des Kanzlers. S.
Regierung und Reichstag.
Um das Kabinett Stresemann.
(Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 23. November.
Im Laufe des gestrigen Tages hat sich die parlamentarische Lage insofern verändert, als auch die Sozialdemokraten nach der Kanzlerrede beschlossen haben, ein Mißtrauensvotum gegen das Kabinett Stresemann einzubringen und dieses ausführlich zu beg Linden. Der Reichs.anzler hat daraufhin erklärt, er würde sich mit einer bloßen Ablehnung der vorliegenden Anträge n cht zufrieden geben, sondern von sich auS die Vertrauensfrage stellen. Soweit bis jetzt Beschlüsse der Fraktionen voriicgen. wird die Vertrauensfrage des. Kanzlers keine Mehrheit im Parlament finden. Es dürsten nur die Mittelparteien dafür slim men, während die Opposition geschlossen gegen den Kanzler steht. Wenn die Abstmmung im Laufe des heutigen Tages oder im Verlaufe des Sonnabend keine Mehrheit für daS Kabinett Stresemann bringt, so wird eine kritische Lage eintreten. Es gewinnt den Anschein, daß der Reichspräsident an der Kanzlerschaft Stresernanns vorläufig weiter sesthal- ten wird, wenn nicht die heutige« B.sprechun A-n, d>e der Reichskanzler mit verschiedenen Führer« der großen Parteien hat. eine Aende rung in der Stellungnahme herbciführen sollte.
Nutzlose Obstruktion.
Berlin, 23. November. (Privattelegramm.) Die kommunistische Reichstaasfrattion beschloß heute die Fortsetzung der Obstruktion im Reichstage um die Aufhebung des militari scheu Ausnahmezustandes und den Rück tritt des Kabinetts Stresem nn zu erzwingen. Infolge der geschlossenen Stellungnahme der übrigen Reichstagöyarteien hinter den Reichs- tagsvräsidenten dürste das Borgehen der Kommunisten keinen Erfolg haben.
Aus dem besetzten Gebiet.
Sperrung der Beamten gehälter? (Privat-Telegromm.)
Essen, 23. November.
Wie der Duisburger Gen.-Anzeiger meldet, ist an einem Teil der preußischen Staatskassen irn besetzten Gebiet die Mitteilung ergangen, daß die Zahlung der Beamte ngc- hälter bis auf weiteres gesperrt fei, da diese Pflicht den Besatzungsmächten obliege. In der Beamtenschaft des besetzten Ge bietes herrscht ungeheure Erregung. In Duisburg und Essen seien bereits am Montag die regulären Gehaltszahlungen durch die Staatskassen auf Grund einer telegraphischen Anweisung des Finanzministeriums gesperrt worden ob vorübergehend oder dauernd, sei im Augenblick nicht festzustellen.
»le Arbelm-Wlederaufnodme.
Paris, 23. November. (Eigene Drahtmel- düng.) Mali« meldet aus Düsseldorf, daß die Gruben Blumenthal 1, 2 und 5, die der Gesellschaft Hibernia angehörern, bestossen haben, die Kohlenförderung wieder auszu- nehmen. Die Ergebnisse' sollen, dem letzten Abkommen gemäß, Italien zugute kommen für tetne Reparationsforderungen.
•
»er franzvflscde Btkllonenroud.
Düsseldorf, 23. November. (Pktvattelegramm.) Die Franzosen haben bei der Reichsbankstelle Düsseldorf wieder 35 000 Billionen Mark „beschlagnahmt". Die Gesamtsumme der von den Franzosen und Belgiern seit dem Einbruch in das Ruhrgebiet fortgenommenen Reichsbankgelder hat damit die Zister von zweihunderttausend Billionen überschritten.
Separatisten und Franzosen.
Umtriebe in der Pfalz und am Rhein.
(Pridat-Telegramm.)
Mannheim, 23. November.
In der Pfalz find seit Sonntag zwei neue französische Regimenter eingetrosfen, ohne daß die bisherigen Truppen abtransportiert wurden. In Ludwigshafen sollen für dreihundert französische Offiziere und Indentantur-
beamte Privatwohnungen innerhalb 24 Stunden lmqefordert sein. Französische Militärflugzeuge überfliegen Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe. — Kaiserslautern und Ludwigshafen sind gestern abend endgültig von den Separatisten besetzt worden. Die Polizei wurde entwaffnet. Die Finanzkaffen und das Bahnhofsgebäude sind von den Separatisten besetzt. Auch im Rheinland haben die Se> paratisten gestern wieder eine Anzahl Ortschaften besetzt. Im Jülicher Land ist auch ein großer Teil der Landstädtchen besetzt worden.
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Neuer deutscher Vrötest.
Berlin, 23. November (Privattelegramm.) In einer Rote, die der deutsche Geschäftsträger in Paris dieser Tage der französischen Regierung übergab, legt die deutsche Regierung ge gen die fortgesetzte Unterstützung der separatistischen Bansen durch amtliche französische Organe und gegen die Behinderung der deutschen Behörden und Beamten bei der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und der Bekämpfung der aufrührerischen Elemente erneut nachdrückliche Verwahrung ein. Die Rote, die eine ganze Reihe von Beweisen für die Haltung der französischen Organe gegen die Separatisten in der Pfalz enthält, wiederholt die Forderung, daß den französischen Truppen alsbald Befehl gegeben werde, den völkerrechtlichen und vertragsmäßigen Verpflichtungen der Besatzungsmächte gemäß zu handeln.
Bayerns Sonderstellung.
Um die Verfolgung der Putsch-Teilnehmer.
(Eigener Drahtberichst)
München, 23. November.
In Münchener politischen Kreisen steht man mit großer Besorgnis etwaigen Schrittest des Reichsanwaltes hinsichtlich einer strafrechtlichen Verfolgung und Auslieserung der am Münchener Putsch beteiligten Personen entgegen. Der „Regensburger Anzeiger" erklärt, daß ein derartiges Vorgehen des Reiches eine politisch« Kurzsichtigkeit sondergleichen wäre, die neuerdings das Verhältnis zwischen Bayern und dem Reich auf das schwerste belasten würde. (?) In maßgebenden Münchener politischen Kreisen verlautet, daß Bayern unter keinen Umständen in dieser Angelegenheit auf seine Iustizhoheit verzichten würde und daß eine Auslieferung der in Haft befindlichen Personen nach Leipzig nicht in Fragg kommen könnte.
Äuverlüsslge Münchner Schutzpolizei.
München, 23. November. (Privattelegramm.) In der Türkenkaserne versammelte sich gestern die Schutzpolizei und Schutzmannschaft Münchens. Generalstaatskom- miffar v. Kahr richtete an sie eine Ansprach «, in der er betonte, daß die Polizeitruppen durch die Ereignisse der letzten Zeit vor die schwerste Probe gestellt worden seien, die es gäbe, und daß sie diese Probe glänzend bestanden hätten. Landespolizei und Reichswehr hätten in diesen Tagen ein bewundernswertes Beispiel von Pflichttreue und Manneszucht gegeben.
BtrUn Münchener Verhandlungen.
München, 23. November. (Privattelegramm.) Die gestrigen Abendblätter teilen mit, daß gestern neue Verhandlungen zwischen München und Berlin eingeleitet wurden. Ob sie zu einem Erfolg oder zur Aufnahme offizieller Verhandlungen führen, steht noch dahin.
Unter der fremden Äontrolle.
Geheime französische Befehle.
(Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 23. November.
Wie verlautet, soll die französische Mil tärkon- irollc über Deutschland Anfang Dezember beginnen In Frankreich betont man, daß Poinrars sich das Recht Vorbehalten habe, notwendigenfalls selbständige Sanktionen gegen TeutsMand durchzusühren. Haras stellt in einer offiziösen Mitteilung fest daß General Rollets Vollmachten nicht eingeschränkt worden seien. Der General werde noch heute von d r Botschaf terkonferenz neue geheime Instruktionen erhalten. Die interalliierte Militärkontroll komm ffion in Deutschland werd in ihrem Vor gehen völlig unabhängig sein und ihre Beschluss durch Stimmenmehrheit fassen Die Sicherheit Frankreichs werde vorläufig durch den B e- sitz des Ruhrgebiets und des Rhein- landes gewähr est Sollte Deutschland aber die Sicherheit Fra>.kreichs bedrohen, so werde Poincare sofort gegen Deutschland vorgehen.
Die Fremdenlegion.
Die Franzosen als Sklavenhalter.
®fe franjBftfthe 5e«mbenlegi»n, bi« feit b«m Jahre 1831 besteht unb in bet mehr al« bie Hälfte ®eut «he bienen, ist schon vielfach al« Knltnrschanbe gebranbmarkt worben ®t. Robert Ceefter veröffentlicht eine intet- efsanteBettachtnng ubtefem ttUdenKapitel.
Der Verefasser geht von der rechtlichen Stellung der Sklaverei aus, deren Unhaltbarkeit erst mit der Aufstellung dest Menschenrechte durch Rousseau, Montesgmeu und Kant erwiesen wurde. Mit der Anschauung von der ursprünglichen Freiheit sedes Menschen konnte sich die Sklaverei nicht vertragen, und sie wurde daher von nun ab für rechtswidrig erklärt. Ein Ueberrest dieses altckn Sklaventums ist aber noch die Fremdenlegion« und die Franzosen besitzen vor allen Kulturstaaten das traurige Vorrecht, die Skl a- verei als Staatseinrichtung ausrecht- zuerhaltcn. Der Unterzeichner des Vertrages, der ihn für die Legion verpflichtet, erwirbt kein Bürgerrecht und keinen Anteil am Staat, ist vollkommen dem Militärrichter ausgeliefert, und während über dem Wohl der französischen Landeskinder die französische Verfassung und die öffentliche Meinung wachen, ist für das Wohl des landfremden Legionärs nichts maßgebend als der Nutzen des französischen Staates, der ihn am Leben erhält, um seine Arbeitskraft nach Belieben zu verwenden. Die Gegenleistungen, die er im Vertrage z«gebilligt erhält, eine Werbcprämie von fünfhundert Francs, eine Löhnung, die nur ein kleines Taschengeld ist, und ein winziger Pensionsanfvrnch nach fünfzehn Jahren Dienstzeit, sind so lächerlich gering, daß sie gar nicht ins Gewicht fallen.
Cocster weist nun in juristischen Ausführungen nach daß sich der Fremdenlegionsvertrag in den entscheidenden Punkten nicht vom Sklaverei- Vertrag unterscheidet. „Der Fremdenlegi- onsvertra g," sagt er, „hat alle wesentlichen Gründe, die Rousseau gegen den Sklaverei- Vertrag anführt, gegen sich. Der französische Staat kann vom Legionär alles verlangen und ist darum praktisch zu nichts verpflichtet. Dieser Umstand macht den Vertrag ebenso nichtig, wie den Sklavereivertrag Man kann ihn vergleichen mit dem Galeerckndienst des Mittelalters. der ebenfalls mit den Ideen der Jetztzeit nicht mehr vereinbar ist." Die Ungültigkeit von Verträgen, die in den Staatsgesetzen als „unmoralisch" bezeichnet werden, versteht sich von selbst, mag nun diese Ungültigkeit in den Gesetzen ausgesprochen sein oder nicht Die Gesetze der zivilisierten Staaten nehmen ja ausdrücklich auf dis „Moral" Bezug. Das Ergebnis ist daher unausweichlich: Wenn der Sklaverei- vertrag zu den unmoralischenund rechtsungültigen Verträgen gehört, muß auch der Fremdenlegionsvertraq dazu gehören, da er dessen wichtigste Ungüliiakoitswcrkmale ebenfalls enthalt. Der französische Volkswille kann einen solchen ungültigen Vertrag n-ckit rechtmäßig machen, besonders wenn er mit Nichtiranzo- fen abgeschlossen ist. Man stelle sich vor, man könnte einen unparteiischen internationalen Schiedsgerichtshof errichten, der über beiden Parteien, dem französischen Stqpt unv dem Legionär, stände und der über Ansprüche aus dem Vertrage zu befinden bätte. Es wäre undenkbar, daß ein solcher überstaatlicher Gerichtshof einen entflohenen Legionär zwingen könnte, zurückzukehren und seinen Dienst wieder aufzu- iwbw.en.
Die Agitation gegen die Fremdenlegion, die uns Deutsche besonders angeht, weil so viele unserer Landeskinder dieser fluchbeladenen Einrichtung verfallen sind, muß daher vor allem das Unrechtmäßige und Usinmoralische der Legion bervorkehren. So mancher abenteuerlustige junge Mensch läßt sich aus falscher Romantik zum Eintritt verleiten. Wenn ihm aber klorgemacht wird, daß di« Unterschrift unter dem FrewdenleaionSvertrag eine moralische und verächtliche Schwäche ist, daß sie dem allgemein geltenden Recht widerspricht, so dürste dies einen starken Eindruck Nicht verfehlen. Roch viel wichtiger aber ist ein Werbeseldzug für di« Schaffung neuer völkerrechtlicher BMmmunaen, durch die ein militärischer Dienstvertrag zwischen einem Staat und dem Bürger eines anderen Staates für ungültig erklärt wird Die Franzosen, die dereinst bid ersten Verkünder der Menschenrechte waren und eine Ueberlieferung zu wahren haben, werden nicht in aller Oestentlichkeit diesen Idealen, die sie so gern im Munde führen, Hohn sprechen. Wenn bie anderen Nationen ber Erbe eine solche völkerrechtliche Bestimmung annehmen, bann werden sich auch die Franzosen nicht länger weigern können. ,
Befchltunrounö im Vrozeßvrrfadren»
Ein Entwurf im Reichstage.
Dem Reichstag ist ein Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Verfahrens in bürg er»