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Nummer 282

Sonnabend, 15. Dezember 1923,

EmrÄpreis: 150 Milliarde«.

13. Zahrgang

Einzelpreis: 150 Milliarden.

Wirkung der deutschen Finanznot

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Die Spannaßnadmen.

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Vor allem aber auch anders, als angenommen wurde. Eine unerwartete Erscheinung war da- t"?t die Reaktion der Papirrmark auf die Rentenmark. Fast allgemem war erwartet wor­den, daß die Rentenmark der Paviermark das Lebenslicht völlig ausblasen, daß der Verkehr, sobald rr mit Rentenmark einigermaßen gesättigt sei, die Papi-rmark ansschalteu werde. In der ersten Zeit wurde denn auch dj« Rentenmark,

Papiormark. Für den Verkauf muß der Kunde außer dem RsichsstemvBl und Teleqrarmnkosten/ ; derm Höhe nicht von den Banken, sondern von dem entsprechenden Rerckstarif abhäugt, augen­blicklich folgende Betröge zaSleft: z Prozent Pro­vision mit 2700, MaklerqcbWr mit 135 und Ma-, terialspesen mit 500. zusammen 3335 MMarden Mark, also faft 4 Prozent deS Verkaufserlöses und in Goldmark artsgedrückt ungefähr 3l4 Mk. Fm Frieden standen Herkules zuletzt etwa ioo: Prozent. Drei Aktien wären Äso 4800 Gokd- rnark wrrt gewesen, und der dem Verkauf hätte, die Dank, wiederum avgesrhen von Reichsstem­pel und Telegrammkosten, % Prozent Provision' mit 12 Mark und yi pro Mlle Maklergebühr mit 1.50 Mack, zusammen also 13,50 Mark gerechnet. Daraus gcht hervor, daß eine Bank trotz der im Verhältnis zu dem fetzigen Wert der Aktien tat­sächlich sehr hohen Spesen für den Verkauf der drei Hcrknlescrktien nur etwa ein Viertel von dem bekommt, was sie vor dem Krichfe bekam. Run wird man oinwenden, daß es heute den fünffachen Betrag von Herkrtles-Akkien gibt, daß! also mich fünfmal so viel Geschäfte wie frühere gemacht werdchr und daß wahrscheinlich noch viel mehr Geschäft« wirklich getätigt werden, weil heute alle Welt speichert irrin sich damit di- llmsätz« vervisksachen Das ist richtig, aber die Folge ist auch, daß b* Beamtenapparat der BanLm sich ganz maßloS vergrößert hat, und damit ebenso wie durch die gesteigerten sach­lichen Ausgaben ihre Unkosten gegen frühem sich vervielfacht haben. Meine eigene Firma beschäf­tigte im Oktober in Kassel etwas mehr als eklmal so viel Menschen als Mtte 1914, die Umsätze meines Kasseler Bankgeschäftes stellten sich aber im Oktober 1923, umgerechnöt zum DollarsurS vom 15. Oktober auf Gold nur auf 75 Prozent der Umsätze vom Oktober 1913. Das bedeutet, daß die Unkosten im Verhältnis zu 'den Umsätzen «Len 1913/14 sich fast vestsünffacht haben.

summen aus Deutschland im Ausland in M- cherheit gebracht wären, ist einigermaßen naiv. An der Klärung dieser Frage hat Deutschland deshalb ein beträchtliches Interesse. Anderer­seits ist es nach deutscher Auffassung durchaus wünschenswert, daß restlos llaraefiellt wird, in­wieweit deutsches Kapital i« ausländischen Un- ternchmungeu eingedrungen und damit unserer Volkswirtschaft entzogen ist. Wenn es gelänge, Kapital, daß auf diese Weise ins AnSland abge zogen ist, znrückzicholcn, so wäre die deutsche Re­gierung die erste, die zur ^Ratifizierung solcher Beiträge die Hand bieten würde.

Das Gesetz über Ausdehnung der Abbau- verorduung der Beamtenschaft auf den di­plomatischen, den Konsular, und .H a »- »elsdienst ist im Finanzministerium fertigte» tellt und steht vor seiner Verabschiedung durch das Kabinett. Das Gesetz erfolgt auf Grund deS Ermächtigungsgesetzes. Der Sparkinnms. är hat beim Rricksüibinett Einspruch erho­ben gegen die Fortzahlung der um IM) Prozent erhöhten Diäten an die Abgeordneten der Par- lamente während der sttzungsfreien Ferienpause.

9Rttdrru«g »ei enilafftinßtn.

Berlin, 14, Dezember. (Privattelrgramm.) Ter FünfzehnerauSschuß des Reichstages führte sein« Beratungen über die Bemntcuabbauver- ordnun« fort. Angenommen wurde ein Antrag, der den in der Verordnung enthaltenen Unter­schied zwischen lebenslänglich angestellten und planmäßig, aber auf Kündigung angestellten Be­amten beseitigt. Auf Kündigung angestelltr planmäßige Beamte können demzufolge nicht entlassen, sondern nur unter Bewilligung des gesetzlichen Deamtenruhegeldes in den einst­weiligen Nuhrstand versetzt werden. Auch außerplaumäßigeBeamte, die auf Probe und auf Widerruf anqestellt stud, können in den eiustwei- ligen Ruhestand versetzt werden, wenn sie eine längere als zehnfährige ruhegehaltsfähige Dienst­zeit zurückgelegt haben. Sonstige außerplan­mäßige Beamte und Beamte auf Probe, auf Widerruf oder im Bor bereitungs- dienst, könne« ans dem ReichSdirast entlas­sen werden. Die BeamtenaMSschüsse sollen vor­her darüber gehört werden.

Steigende Fiysrnztwr.

Die Suche nach ausländischen Anleihen.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 14. Dezember.

nach dom Ausfall der englischen Wahlen und den Erklärungen des amerikanischen Hand-ls- sekretärs Hoover die Aussichten etwas gebessert haben, könnte sich der notwendige Uebergang von dem Rentenmarkprovisormm zu einer stabi­len Goldwährung und damit zur Stabilisierung unserer Wirtschaft vollziehen. Dr. -st. "

Berlin, 14. Dezember.

Wie heute verlaute', steht ein KabinettSbeMuß unmittelbar bevor, der weitreichende Pläne der Regierung hinstchtlich einer grundlegenden Aen- dernng der ganzen Mietpolitik enthält. Ter Grundgedanke dieser Berordnung, tüc aus der Basis des ErniäÄtiMnssSssefetzes sofort «ach er­stelltem KabinettKeschluß in Wirksamkeit treten wird, ist in großen Umrissen kurz folgender: Im Laufe einiger Monate soll ganz ab gemein die sriedensmiete erreicht sein. Davon sol­len 50 Prozent dem Hausbesitzer, und 50 Pro­zent den Ländern tmb Gemeinden zufallen. Der ursprüngfiche Plan, 25 Prozent den Ländern und 25 Prozent dem Reiche zugunsten einer Fortsüy- runq der WohnungSbautätigkeit M überlassen ist fallen gelassen worden, da das ReichSfinanz- minifterium sich in Uebereinstimnmaa mit dem ReichswirtschaMministerium auf den Ttandptmkt gestrstt hat, daß im Hinblick auf die vielen son­stigen Wirtschaftfichen Nöte in unserem Bater- lande die Wohnungsnot nicht derart groß ist, daß zu einer Ueberwindnng fetzt besondere Mit­tel zur Berstgung gestellt werden könnten. Gleich- zeitig soll ouf_ dem VerordnungSwea- eine Auf­wertung der Hypotheken grundsäÄich ausarsvro. cken werden, aber an Bedingungen gelnüvst se-n. Die Heranziehung der Besitzer der Eigenhäuser zu der MietzinSstenrr soll in das Beliebe« der Länder gestellt werden.

Der Weg zur Fmdensmlete

Dor einem RegierungSSeslAutz.

(Eigener Drahtbericht.)

Bankbedlnaungen

«nd 'Vieutenmarkkontcn.

»err Ban«-, Rarl e. f® »eist en« #feev

»« aKgemera intwscfnecenSenSSa.siftagen einen Rtj öeaajteuatocrten «uffa«, in dem die haupr. fikWUchen BeNchtSpnukte tote folgt batßelegt fts» . Seit Kahren schon kranken wir wirtschaftlich, wie Unzählige meinen, daran, daß der Kauft mann seine Mitmenschen bewuchert; gegen ihn in chster Lime richtete sich die Empörung der Bevölkerung und die 9üttitoudxrateßnähmen der Polizei und Staatsanwaltschaft. In den letzten Monaten hat sich der Unwille über die steigen­den Preiset noch mehr auf die Landwirte entla­

ßen und jetzt sind als neue Schuldige die San», -'-'n entdeckt, gegen die sich schon lauge ein starker Groll in industriellen und kaufmännischen Krei-' fAt ebenso wie bei dem Privatpnblikum artfle* sammelt hat. Dieser Groll ist begreiflich, weil das. was die Banken in den letzten Jahren, i>or allem in den letzten Monaten, an Zinsen, Pro­visionen, (Gebühren und Spesen gerechnet ha» ben in Papiermark ausgedrückt ungeheuerlich viel ist und sich so sehr von den vor dem Kriegs Üblichen Sätzen entfernt, daß der Gedanke einer ungebührlichen Ausnutzung ihrer Machtstellung, gegen die man sich zur Wehr setzen müßte, nahe- liegt. Es koimnt hinzu, daß Verzögerungen und Fehler in der Erledigung von Aufträgen heute ganz maßlose Folgen haben und es den von ihnen Betroffenen unerträglich erscheint, daß die Banken für solche Folgen nicht einstehen wollen.: Die Vorwürfe gegen die Banken sind aber int allgemeinen nicht berechtigt, und es wäre meiner

BmmSengehStterunöAdbau

Die Auszahlung für Dezember. (Privat-Telegramm.)

Berlin, 14. Dezember.

Das Reichskabinett umßte sich angesichts der außerordentlichen finanziellen Notlage des Rei­ches zu seinem Bedauern entschließen, «nzuorv- nen, daß die für den 17. Dezember in Aussicht genommene Gehaltszahlung an Beamte und An­gestellte für die zweite Dezemberhälfte nur zur «älstx an trief cm Tage geleistet wird. ES ist in Aussicht genommen, den Rest am Freitag, den 21. Dezttüber auSzuzahleu. Die Reichsregie rung hat sich zu dieser Anordnung trotz der ihr beüttlnte« Notlage der Beamten und Ana:stell­ten gezwungen gesehen, da die M ittel zu einer rechtzeitige« Vollzahlung «icht vorhanden sind und trotz aller Anorvurmgen nickt herbci- geschaft? werden können.

lleberzeugung nach ein Unglück für tri» Wirt- schofkliche Zukunft unseres Landes, wenn der Ritz zwischen den Banken und ihrer Kundschaft sich vertiefen würde. Denn in den 25 Jahren stärkster wlr-schasMcher Entwicklung von 1895; bis 1920 sind die Danken für zahllose Untchneh- nteit eine unentbehrliche Stütze gewesen und jle weiden sie wieder werden müssen, weftn der Wiederaufstieg sich nicht noch viel langsamer voll­ziehen soll, als es untest den gegebenen Verhält­nissen schon an und für sich der Fall sein wird. Deshalb möchte ich versuchen, an 'dieser Stelle die Gründe der ungünstigen Bankbet>inqungeu darzulsgen und dadurch Verständnis für dis Zwangslage zu schassen, in der sich die Banken befinden.

Der Grund liegt eben da, wo er auch bei der Kaufmannschaft und Landwirtschaft zu suchen ist- in dem Sinken deS Wertes der Markl fast auf den Nullpunkt und der darin sich aus- drückenden vvölligen Zerrüttung unferer Wäh­rung Dis Banken tragen an dieser Aerrüttuna ebenso wenig Schuld wie irgend eine andere Klaffe unserer Bevölkerung, aber alle Maßntch-» men der Banken sind die zwangsläufige Folget enes Marksturzes und der Verschiebung der Werte, die er verursacht bat. Um ein Beispiel anzuführen, das besonders oft als Beweis für die ungerechtfertigte Höhe b<* Bankspefen angeführt wird, feien Effektenberechnungen ge­nommen. Wenn jemand heute beispielsweise drei Herkules-Drauerei-Wien verkauft, deren Kurs mit 3 Billionen Prozent angenommen sei, o haben die Aktien einen Wert von 90 Billionen

^nommeu. «qfc8 uns Rebaitton: Lchtachthofftraß.- 28/30 Fernsprecher Slnnnner 951 und 932. «u. imoerlang: eiagesandte Settrage Jaan ote RedaMoa ein.- fcerant. roortimg oiet GewLhr in feinem iWle übernehmstt. Rück^thlung bei Sesaoeiaetheä ober Änsprüch« wegen etwaiger nicht »rdnungsin ifttger Sleferang ift ausgeschlossen.

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Kasseler Neueste Nachrichtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

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Trügt der Schein?

Die wirtschaftliche Besserung.

Trügt der Schein, nämlich der Geldschein? Das heißt, ist die Erleichterung und Besserung im Zahlungsverkehr, die sich feit der allmählich erfolgenden Sättigung des Ver­kehrs mit wertbeständigem Geld in ti'=j freulicher Weise bemerkbar macht, nur eine .Scheinblüte" oder befinden wir «uz wirklich auf dem Wege zu einer Ssnirrung, die aller­dings zunächst günfsigsten Falls nur eine be­dingte WLHrungsfanierung oder genau genom ! Die Finanzlage des Reiches ist derart ernst, wen nur eine Zcchlungsmitdelsanierung wäre, I ^ß' wenn nicht noch in letzter Stunde ein Aus­während es allgemach zum Gememplatz gewor- wird der Zusamemnbruch erfsla-u

den ist, daß eine Dauer verheißende Gesundung De steuer« ng

unserer Währung nur auf dem Wege e.ner,Sa- des Volk/vermöge ns!'g"mmL^ mftd^ nieruna unserer Finanzen und unserer Wirftchaft versucht die Reichsr-gierung eine aus län' erfolgen kann. Jedenfalls hat die EinführungIdische Anleihe zustande zu bringen. Der der Rentenmark sich glatter und reibungs- d«itsche Botschafter in London soll bereits loser vollzogen, als man zu hassen gewagt hatte. vorMster« dem Premierminister Baldwin ein " ausführliches Memorandum der Reichsregieruum

! übergeben haben, das de« dringende« Hilferuf Deutschland scnthalte «ach einem interna­tionalen Kredit zwecks Tanternng der deutschen Finanzen. G-rücktwmse verl«rtet, dass England Berblmdlungen über einen 100 Millionen Schil­ling-Kredit einleiten wolle, wenigstens behauptet dieses die konservativeMorningpoft". Der Versuch, im Amerika eine Anleihe $tt er bÄten, hat zu Verhandlungen geführt. D a g e - ebenso wie die Goldanleihe und die Dollarschatz-IL^^ndet sich "ber sch-m wieder?-rankreich. be-E^imd'üe'a^t^ickss^ nanznMister dein deutsch-n Okfkchäftstr^r?r-

bLzahlt, und sie galt gleichsam als Ede»salu1a.Ifiärt, daß Frankreich niemals einer Äulheb- Drese .SertenheitSprLmie' ist ade: fßnell abge- ung der Prioritätsrechte für Gewährung einer baut worden, als der Verkehr sich mit Renten-^ amerikanischen Anleihe an Dentschlam, zustim. mark Wllte und infolge des Stillegens der No lwen könne, da Frankreich vorgehe.

tcmwrsse die UeberschWemmung mit Papiermarr * * *

nachließ. Ja, wir erlebten die merkwürdige tim dir Keltische Wirtschaft.

Wandlung, daß die Papirrmark wieder zu Berlin, 14. Dezember. (PridattÄegmwm.) Ehren kam, daß sie begehrt, teilweise sogar der Privatwirtschaft ist miserkenubar eine Aufgeld bezaUt wurde, Was ailerdtno' als sinn- ^scrimg ei«sxt«ten, aber es ist noch die Frage, widrig zu bezeichnen ift sie auch bleiben wird. Nach Acußerimgcu

-vmui-rfno, Srikw fik . des Währungskommissars Dr. Schacht hat das

ssatke Begehr nach fremden Zahlungsmiitteln bem'»TrU uf"von

ha ausgehört hat, und daß sogar die Dollarschatz. ^en Devise^ un^^ist^

enS zu unserer Zahlungsbesserur -'S. Ergab Sl Prokwk-

iich doch sogar die merTWärctge Erscheinung, daß xz nneonfb d,

der .schwarze Dollar" der tm besetzten Gebt« ®eI* n,$t.der

genannte Kurs, der sich längere Zeit auf das ent*in£fcn rt6f \n einmidelrchalb und noch mehrfache des amtlichen Slefe

Dollars gestellt hatte.^itweife unterdie deuUe ^ldkavitalien

Dollarparität hinuuftr ging. WoM freilich zu sZ,aff>,mr neu« Mtte? ,« 5 h ? e bemerken ist, daß dieser .wilden" Dollarnoiie- U4?rt^.ns®a^lLetoa

runfl keine fonderlicke Redenturi^, I da n k, di. entscheidrnvx Frage der nächste« Wo-

ift da dL L iL AUZL sA? ägrSiiH*- ^rauSsetznna sei eine gründliche Reform.

eniwever garntcht oder doch in so geringen Men-1

pen .pjeftii;* gehandelt Wurde, daß von einer UNÜ

am«tchen Kursbtldung nicht mehr di« Rede war.7* ,*7 J5! U,, r,VV*

Das Gleiche gilt für die Bewertung der Ren- Um Rheinland und Ruhrgebiet.

tenmark im Ausland, in das sie ja legalerI (Eigene Drahtmeldung.)

Weife überhaupt nicht, also in Wirt<"'*eft nur in! Berlin 14 Derember

&ä *1*4Br®IFsSZ«

die Bewertung der Rentenmark Rheinlauve zum Reich nicht angegriffen Ä .bemerken, daß ste «ne «»erden dürfe. Weiter seien die M i c u m - Ber. SleA, wteviel träge keine Grundlage für die Verhandlungen.

^rI2?fur Dar he-m, Sie seien nur provikorisch abgeschlossen wordku.

wenn etwa, wir manche vermuten, über kurz oder «uv zwar bis zum 15. April, um die Betriebe laitfl weniger Paptermark als eine Billion fürIwieder in Gang fetz-n sui können. Die eine R-nteEark bezahlt würde, fr würde das last«« t«?ndustrU to fiÄ »irf

Rentenmark, zu hoch Mau Ee Fnmkr^ch ?ie ^ vor- sondern vielmehr eine KurSßeigeruna der Po- leqen, waS Rranfreich im ShibrnrftiFt ßtWWffW ffry a Go/tan | .. .. _ zu deiner

®nnn>c für rme sokche Wendung liegen adrrlRegelrr»g her Gesamtfraneu bes me- »KaTAH a »y. £<« A<fL|,.9 . .. i t. .« y lems kommen. Dazu^werde!

aULbK OTon a6er wohl erst nach dem 10. J<ME getan«

Papiergeldes sich «ge&enhe Bat; beim vorher fei eS nicht anzimehmen daß Entfthuldung etn günstiges Moment für bt£ Ifie anderen Mächte dazu Stelluna nähmen' Cb SSfiSJ» L- »«Äw trat Dnw'chkra?

Renten- schließlich ablehnen wolle, das müsse ebenso fest-

r 5L ~ gestellt werden, wir die unbekan-rten besonderen

Dre für die Rentenmark geschaffenen St « Siete Frankreichs im Nirkraeviet ch-rheiten, die eLenso in chrer Deckung wie ö Rnhrgevrel.

in der begrenzten Ausgabe liegen, können Lis

auf Weiteres als eine Garantie der Wertbestän-- -WIkNssF rillt JSHllullQ.

s chr Goldnotenbank, gegen die ja auch (Privat-^elegrmmn.)

das Reichskabinett fiarfe Bedenken erhoben Hal, I Berlin, 14. Dezember,

verhindert wird und wenn zweitens die jetzige Die in Paris zusamme«tretenden NuterauS- Atempauie wirklich zu einer Seretnigun gl schlisse, die sich mit der Leistungsfähigkeit d es Etats verwendet Wtro, wofür bisher erst Deutschlands, sowie mit der Kapital- lchwache Antatze, aber immerhin Ansätze vor- flucht befassen sollen, mögen den Franzosen env- lregen. Rur die Desritrgung des Retchsdeftzits lich die Augen öffnen über Deutschlands Nst- Dermaa einer neuen Inflation vorzubeugen, und läge. Das Zustandekommen deS UntetfudcumS nur auf diesem Wege, verbunden mtt einer aus- ausschuffes über die deutsche LeistungSfähigstrit Endlichen Anleihe, und mit einer endgtlttgen, ist durch den erfreulichen Beschloß Amerikas, snr DeutsFland tragbaren Regelung des aus seiner Reserve hcrauAzutreten, ermöglicht .-edaratt onsproblems. wofür sich jalwordeu. Tie Auffassung, daß große Kapital«