Kasseler Abendzeitung
14. Jahrgang
Einzelpreis 15 Pfennig.
Freitag, 11. Januar 1924,
Nummer 9
Einzelpreis 15 Pfennig.
«nutiütnptttfe SeschLftSanz-igrn geilt 15 ifenr.ia, in
ghKEiaen dl« Wort 2M- Pfsnnio, Kttlimtn die Zeile jprennw.
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Sie Rcifeler 9>eucilen Slcdirtrf'ter eiid,einen rjndientlto fecSSmo’ nad'.m ttag$. Der "banne» mmttorel* betragt Mr die Wache oom 7. 6;S 13. Januar 70 Pfennige i>c, ireier bustellunz mSSau< inder i^eschaftsueur abgebott 65 Pfe nig:. Leitellungenwerbenirder-ei: entaeoen. uns Redaition: Schlachtb-Mraß- 28/30 Fernsprecher Nummer 951 und «52. .Yur unoerlangc eingesandte Beitrage kann die Reda.Noa eure ^erant. roorumr over Eewäbr in teinem Falle üdernea nen. Nucfzahlung der BezugsgeldeS oder Ansprüche wegen "icht ordn inr» lißiger LiEung ist ausgeschwfsen.
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Meter Neueste Nachrichten
11 - ■ Hessische Abendzeitung
Gegen Frankreichs Ausbeulungsplane.
Die Kabinettsberatungen über die
tung einer Goldnotenbank mit ausländi-
durchaus einseitig gefärbtem Lichte darzusttllen.
urdd die öffentliche Meinung über die eigentliche
herausfordernd benommen Haben.
3. Daß die blaue und die grüne Polizei
um
reich« an Deutscksiand für die Kosten der Ruhrbesetzung Einwendungen geltend gemacht. Die Ansprüche an Deutschland für die Ruhrbefetzung beliefen sich bis Ende 1923 auf 8,6 Milliarden Franken
außen- und innenpolitische Lage, besonders um Rl)ein und Ruhr, sind Mittwoch früh wieder! ausgenommen. Solange nicht die französische und belgische Antwort vom Kabinett erledigt ist, werden in der Außenpolitik Entscheidungen
»ME «i»i -*■««*. «*J>* •V.'.*!I.,*ÄS.äta1».“
DeusichlauS als Opfer.
Beratungen um Rhein und Ruhr.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 10. Januar.
gelöst. Das Urteil stellt mit feiner Gesamtstrafe von einundachtzig Jahren Kerker, mit seiner Häuftmg von Zuchthaus-, Gefängnis- und Gekd-^
Das Urteil des französischen Kriegsgerichts gegen die sechsunddreißig deutschen Schutzpolizei- beamttn und gegen den Regierungsprändraten
ztonservative und Liberale gegen Dtacdonald? (Eigene Drahtmeldung.)
London, 10. Januar.
Es ist noch nicht sicher, ob Macdonald in der Lage sein wird, eine «rbeiterregicrung zu bilden. Zwar hat er in seiner vorgestrigen Programmrede für den Frieden gesprochen und mitgeteitt, daß die Arbeiterpartei versuchen wolle, die europäischen Schwierigkeiten zu beseitige«. Aber er hat auch die Anerkennung der russischen Sowjetregierung befürworte!. Daraus drehen ihm die Rechts- und Wit- telparteien einen Strick. Sowohl in Bersamm-
Weiterer Beamtenabbau
Beginn des zweiten Abschnittes im Mai.
ges Wirken wünschen.
Geheimnisvoller ist dagegen das Attentat au seinen Gegner Venizelos, den Krrter. Er ist der Mann gewesen, der nach dem Zusammenbruch der Türkei Griechenland zum Kamp, gegen die Türkei einfttzte. Er scheiterte dmmr ebenso, wie der 1920 im November zuruekgeru- fene König Konstantin scheiterte, da der grie- (Msche Imperialismus zu Überspannt war und der Griechentraum, Kleinasien zu erobern, aut den Schlachtfeldern verbrach. Die Absewrng Ko- nia Konstantins nach dem Verlust KleumsiwS hat Denizelos nicht wieder ans Rüder gebracht, aber er hat in Paris nachdrücklich iür Grie- chenland gewirkt, die griechische Polittk von England abgedrängt und drplornatt^" erreicht, daß die Franzosen dir Türken fallen lreßen imd sich die Griechen einsingen, wShrenv die Tür- k e n und Britensich wieder näherten, was für dir Weltpolitik wichtig ist, England von einer Sorge befreite und vor allem nicht gerade em diplomatiicher Erfolg der Politik Venizelos ist.
Die Liberalen in Griechenland haben V-m- zelos jetzt zurückgeholt, man glaubte, er werde Präsident einer griechischen Republik und so der Mann sein. Griechenland an die Kleine Entente anznhängen, also Frankreichs 25'™ '• den antt. deutschen und entienglischen Riegel von der Ostsee zum Gricchenmeer zu vollenden. Dir griechischen VerhAtnifle sind feft Wochen vollkon^ men unübersichtlich. Dem Anschein nach waren die Venizelisten und Republikaner am Ruder, aber schon, daß Venizelos sich nicht offen für die Republik aussprach und daß seine Landung unter der Dunkelheit der Nacht erfolgen mußte, zeigte, daß dir Französlinge doch nicht
Zwei Staatsmänner gegensätzlicher Nationen, i Mustapha Kemal Pascha, der Durkenheld, und Eleutherios Denizelos, der Mann des 1 liberalen und deutschfeiudltchen Griechenlands, sind fast zu gleicher Zeit von einem Mordversuch getroffen worden, die politische Hochipaü- nung im nakfen Diton wird dadurch greller ge- lrnnzeichnet als durch die wohlfrisierten Berichte, die unter dem Mangel eines deutschen Nachrichtendienstes von der Agence Havas over Reuter über jene Gegenden verbreitet werden, in denen die Entente erbittert um Einfluß ringt. Kemal Paschas Persönlichkeit ist die aus-, geprägter« und ehrlichere, während Venizelos kaum international- Sympathien genießen dürste. Der Anschlag auf den Befreier der Türkei traf seine Frau, eine moderne Türkin von außerordentlichen Geifttsgaben, deren Werk vor allem die Emanzipation der Türkin und die Aushebung des Harems ist. Auch als Dichtenn ist Kemals Gattin Hervorgetreten. Es ist durchaus möglich, daß der Täter ein Armenier gewesen ist. Diese Nation, deren Handelstüch- tigkeit im Gegensatz steht zu chren moralischen Eigenschaften, hat durch das BefreiungZwerk Kemals die Hoffnung verloren, den Plan eines vom Kaukasus bis nach Damaskus sich erstrek- lenden Groß-Armeniens zu verwirAichen. obgleich die Entente und vor allem England diese Pläne im Friedensvertrage von Sevvrs zu verwirklichen suchte. Während des Krieges standen die Armenier durchweg im Lager der Entente. Sie waren die erbittertsten Feinde d:r Türken, die in vorderasiatischer Weise gegen die Armenier vorgingen. Nach dem Zusammenbruch der Türkei haben die Armenier durchw.-g als ehemalige Verfolgte grausame Rache an den Türken genommen, bis durch Kemals Tat der
düng) „Daily Telegraph" meldet. MacKenna reist mit den übrigen eng-scheu Sachverständigen Samstag abend nach Paris ab. MacKenna hat sich zu Pressevertretern dahin geäußert, er habe
Spieß sich abermals wandte.
Der Ausrottungslamps hat natürlich „einen Haß erzeugt, dem in Berlin der Jungturken-- führer Talaat Pascha durch einen Armenier zum Opfer fiel. Bei dem Anschlag auf Kemal Pascha kommt schließlich noch als Täter ein Grieche in Betracht. Das wieder türkisierto Kleinai-.en hat heute einen ganz ausgesprochenen, Gegensatz zwischen den Türken, die sich modernisiert haben, also auch moderne Berufe ergriffen, und den Griechen oder Levantinern, die in diesem Gebiete von alters her das Privileg des Handls hatten und mit Konkurrenz bedroht werden. Der Rassengegensatz und religiös-polttrsche wird verschärft also durch den wirtschaftlichen. Kemai Pascha als Dittator hat vielleicht eine Sch« von Männern heran gezogen, die seine Politik bei seinem Tode fortzuführen vermöchte, yeut.' je- densalls ist sein Leben mit dem Gedeihen der neuen Türkei untrennbar verbunden, und besonders in Deutschland wird man aufrichtig sich darüber freuen, daß er unverletzt blieb. Di; dcplo- mattschen BeEichungen zwischen der Angora- Regieruna und Deutschland sind wu- der ausgenommen worden, und gerade, in Deutschland wird man dem Mutigen, der einen Schandvertrag beseitigte, wie wir den Vertrag von Versailles beseitigen müssen, noch ein lau-
unbestritten aebliebea waren und di« inneren klungen der Konseravttvcn als auch Liberalen ^cackr-verhältnisie in Grieienlano auch heut? wurde beschlossen, einem Arbeiterkabineti M a r- noch unklar sind. Wenn sich Venizelos, wie «5 bottal6, das die vorbehaltlose Anerkennung heißt, durch Gift eines Mischers einen Herz seh xawjetrußlands aussprechen sollte, keine p a r - lcr zuzog, der ihm Polittsche Betätigung vrrbie- ^^e„i„rische Unterstützung zu gc- t«, dann ist damit kerne Entfärbung -^riott^ pu der Rede schreiben die „Times", c§ föSb n&ÄkÄ? «SräuäSe I sei auffallend und beachtsam, daß Macdonald bei als Ballanmacht bringen können. Erwähnung der europäiscksen Staaten, mit <■ neu
5 ___________ England eine internationale Verständigung an
bahnen wolle, wohl die Tscheche-Slowakei, aber nicht Polen genannt habe. Bei der Ankün-
1. daß die Sonderbündler mit Gummiknüppeln und Armeerevükvern schwer be- .waffnet in Düsseldorf erschienen, daß sie also Stiener» <9eflan»nW. nicht «t einer friMichen Kundgebung, sondern
v-inria 10 Januar. (Privattelegramm.) zu einem Gewaltakt und außerdem zu einem imane.1 — >— *• «---------- Der sächsisch e Ministerpräsident a. D. Zeig- bochverGterischen Zweck, nÄmMch zur
Preise für dir notwendigen Lebensmittel umL hat sein bisheriges Leugnen aufgegeben, Msrufung^er Rheinischen Republik, gekommen Am DienS- Aeioner hat am Dienstaa ein vollsmudiges Ge-umv.
Rechtsübrrgriffe.
Feststellungen zum DLsseldorf-r SchandurteU grantret» ift da« £ nd der Sustizverbrecheri. »atze« ist «Saud» »en Bejatzun;i>truvpenerlaudt btt »ent d>e BevSiiernn« au? LrnUltztnr 3oben cemein ju Bebanbeut ernt» jedes Reichte« n de» tauben. DaA man enMtai auäj im Au« ande »eantcetd?« Dervrechen rieyttg iennzetchnet, au« ua^f-»!gend«-t 9»u«fu9runcen Siereot:
Flugfeuer im Osten
Griechen, Türken «ub Armenier.
Das Reichskabinett hat forumliette Beschlüsse ^»$^3 einseitig gefärbtem Lichte darzustellen, voraelegt, von deren Annahme die Regierung die I so der Wett Sand in die Augen zu streuen Streitfragen abhängig machen will. Die t.)lirtn-iun:ö bie öffenttirfre Meinung über die eigentliche ®nitfcö'an& soll den Fronten rdten. aischrn Minister haben sich ihre Erklärung vor-1 schuld der Besatzungsbehörden hinwegMtäu- Varis 10 Januar. (Privattelexramm.) behalten. Die Verhandlungen gehen mfolgedes- Gegenüber diesen Versuchen mögen hier Paris, esr«n?en sen noch weiter. — Außer dem Letter der thiirm- ^cm xjaren Verlauf des Prozesses ettiige
Der Mimsterrat hat zur D.cherung^s Franken- sen noq^^E^ Oberbstleutnant Muller- bcststelluugen gemacht werden, di« wen kurses beschlossen, ein eigenes Reparati-1Brandenburg, ist auch der Präsident der thünn- sind,"M ganzen Wett übermittelt zu werden: onsprogramm unverzüglich auszuarbeiten, Eck-en Staatsbank Löber auf d-r s0z'aidc-1 EZ ist sistgestellt^ das Deutschland die Ausnahme der Zah- mokratischen P-rfei aus getreten, lungen ab 1. AP-il ermöglichen soll, diejDie Gründe hierzu sind mcht bekannt.
Einstellung weiterer Kredite für den Wiederaufbau anzuordnen und eine Devifenzentralstelle zu schaffen. — In Paris sind feit 1. Januar alle
fctS 120 Prozent gestr g hle ftänbniS abgelegt Seine Vernehmung dau- 2. Daß die Sonderbündler die Schie-
tag hat in Paris die Dollarparität auf 20,60, diel -6cr öw} stunden. Neber die Einzelheiten ß erti eröffnet und daß sie sich unglaublich Psundparttät auf 88,50 angezogen, im Freiver- Geständnisses verlautet nur, daß Dr. Zeig- herausfordernd benommen haben.
kebr wurden aber Sätze zwischen 21 und 22ch0 «er nahezu alle Beschuldigungen der Annage 3 Daß die blaue und die grüne Polizei pro Dollar und 90 pro engl. Pfund genannt.
Gngiand» eFenungnaftmr. W Erpressern gewesen z« sein.
London, 10. Januar. (Eigene Drahtmel-
g«walt vorgegangen ist, daß sie sich also in berech- tigier Notwehr befunden und daß sie nur eingegriffen hat, um die öffentliche Ruhe und Erd-
ArdnWnvige Arbeitszeit. m mmm.
In städttschen und Privatbetrieben. aus Gesinde! und verbrecherischen Ele« (Privat-Telegramm.s menten übelster Art bestanden haben.
. Berlin, 10. Januar. 5. Daß die Besatzungstruppen die
auch nicht hinsichtlich der Finanzkontrolle die Mdtuchen Mag de-fesselten Wut der souderbündlerischen Verbrecher
über Deuscklaud, da das Aufgabe ves kommen-ixurger Metallindustrie wurden gestern bewahtt haben.
den enalischeu Kabinetts sei. Er sei aber per- sgnEiche Arbeiter wegen Streiks und poftiven Dos Urteil des französischen Kriegsgerichts-
-„HWitffeu ffir sie wwwendiakeit eines Widerstandes ans gesperrt. Man befürchtet stellt sich also nach diesen Feststellungen als ein sönlich entschlossen, für die Rotwendigket^«nes ’ LsKamPf-s auf ganz Mit- Justizverbrechen schlimmster Art
deutsche« Moratoriums und die Auf- rine - ^ach längeren Verhandlungen dar. Es ist angesichts dieser Tatsache augezeigt,
legung einer internationalen Reparationsan-1fiir b'en des Arbeitgeber-Verbandes die Ur'eile der ausländischen Presse, na-
trif» rm DentsMand einiuteeten, um den finan-Ider rheinisch-westsälischen Zement- menttich der englischen und der neutralen Presse leihe *T?.7! ™? ?enrb„r/ie cinArbeitSzeitabkommen vereinbart zu dem Spruch des Düssekdorser Kriegsgerichts
ziellen Zusammenbruch Deutschland -.^rven wonach in diesem Zweige der großenik-unen zu lernen und zu verbreiten. Eine Kerne und Frankreichs aufzuhalteu. «nMoftindustrie zur zehnstündigen Nor- Auslese solcher Aussprüche soll hier Platz finden:
- malarbeitszeit übergegangen wird. Die freien Von den englischen Blättern schreibt die
(»eßen die JrutzrbefedungSiasten. mewerrschastrn haben sich von den Verhandlun- „Times": „Das allgemeine Ergsbms des
Paris, 10. Januar. (Eigene Drahtmel- nen aus ^schlossen. — Fürbas r h e inis ch e Kriegsgerichtsverfahreus charaktoriuere das Ver-
. * S?iaun?n 6Ienreöiet ist ei« Schledsspruck, fahren als ein zyniiches Weißwaschen
dung.f Der englische Botschafter hat ,n freun - « « « roolöcn, bcr t,ie zehnstündige Ar der französischen Politik.das sogar vcn schaftticher Weise im Quai de Orfey gegen Mi^ .j c[nrßr)rt ES wird fünf Stunden vor- Krupp-Prozeß übertreffe. Die Erklärung des die Rücker st attiingsanfprüche Frank- mittags und fünf Stunden nachmittags gearbeitet, französischen Anklägers, daß es ^stchmcht um
einen politischen Fall handele, fei schwer mit den T.ttsachen zu versöhnen." — Wetter schreibt die „Daily News": .Frankreich habe, wäh- rend es die PoliM entwaffnet habe, die Bewcrff- i ming des verbrecherischen Gesindels gestatte:.
(Privat-Telegramm.) Kein Land könne derarttge Verbrechen in feinem
Berlin, 10. Januar. I Namen geschehen lassen, ohne daß es sich vor r. Das Reichskabinctt bat. wie wir erfahren, den!der Geschickte mit dauernder Schmach be- (SlIülQIlöd 5lfgftrunü8frif?. Degl°mi des Mttten Abschnitts des Beamtenab decke." — Der ..Star" schreibt: „Die franzosi.
’ 54 vauce auf den 1. Mai festgesetzt. Voraussicht- scheu Desatzungstruppen haben zvnisch bei-
lick werden -u diesem Termin wettere sieben!seite gestanden, als d'.e Aufruhrer entwafl- bis ackt Prozent der Beamten, Angestellten und nete Mitglieder der grünen Pottzei mit Eisen- Arbeiter des Reiches und der Einzelstaaten zur stangen totschluaen; und wtzt machten sie em Entlassung kommen. Hinsichtlich der Schl»«- Verttetern von Gesetz und Ordnung den Prozeß, ssuna und Aufhebung der »nprodnttiven Wob- erklärten sie fiir schuldig und verurteilten yc. WS sind die Verhandlungen zw-schcn Von den hollS«dischen Blättern bemerkt Reich und Einzelstaate« «och «icht abgeschlossen. „Allgemeen Handelsbttid zu dE Urttil. es HE ttm Rei ckseisenbahnbezir! Berlin sich httr um einen Politischen Prozeß ssnd am Montag weitere 1100 Beamten und 18091 hantelt, der mit Recht und Rechtbchkett mcht das Arbefttrn gekündigt worden. Die Ent?a'- Mindestt zu tun habe. - In der ^ckweizer sungen werden prozentual auck in den übr gen Presse bezeichnet der „$erner Sunb Urtctf .•p'lr-f 4: on§5e*irfen erkolgen. — De St dt Br in - als unsinnig und unglanblno, va.' „Berner hat^ "rMie Beamtenlündlgungen zum 1. Fe- Tageblatt" sogar als ^S»°"durt-,l. - tote, au^-sprochem !Hierzu halte man noch d.e Tatsache der neuer..
kiannli eines englischen Fried e ns patte s Grützner in DüsseldoLhat allenthawen in deut- digung c,ne; e”S„h fmfJ füir Minuten lan- schon Lauben ttefste Erbitterung und Zorn aus- mit Deutschland habe fünf Minuten i n -x^ iirtoif fteftf mit feiner Geiamtttratt
Iget Beifall den Redner unttrbroche«.
'Tkrt* Hß-eifft fil? strafen eine Ungeheuerlichkeit ersttn Ran-
ü!8V ves U einen völkerrechtlichen Skan-
Der Thüringer Ministerflandal. hal dar. Niemand in deutschen Landen zwei-
iVrivat-Telegramm.) fett daran, daß dieser Prozeß, dessen Jnszenie-
1 m„rIin in =ranuar. vung allen Begriffen von Moral und Recht au,s
Berlin, .0.^5« schaffte widerspricht, ans politischen Mo- Wie amtlich bekanntgegeben wttd, ist ««nmeyr, geboren und durchgeführt worden ist. Wir
ves Kabinetts «tcyt öcronenniaji, uua, iuujiiuffentliche Klage gegen *c «„„i wissen heute, daß es sich bei diesem Prozeß um Errick Hermann und den Regierungsaffeffor Kunt-! P^ftigestase für Frankreich imd die Bvsat- hinsichtlich des Schachtslyen Projektes der Er , I etf)Dben linb die Voruntersuchung e'ngel-itet I ^ngsvehöroeii gehandelt hat. Denn der Vertuns einer Goldnotenbank mit auslandi- Seitens des Untersuchungsrichters Prozesses hat auf die angeschuldigten
sckiem Kapital. Weiter wird gemeldet: Die Ber-tom Landgericht Weimar sind dw Hastbe - l ize i be amte n auch nicht einen handlunoen des ReichSk-ckinetts mit den führen, fehle gegen beide Personen best“ “B. ' Schalteu von Schuld geworfen NM die
' „ rheinitor Gold- den, und zwar wegen schwerer UrkundenM. > ^^^p^zeibeamten, londern bte Sonder,
den Persönlichkeiten über die rl emische G d I Paragraphen 348 und 349 des Reichs- bündler Mit ihrem Anhang und ihren Schutz,
nottnbank sind gestern zum Aoschluß gekommen.;stnftgesctzbuches. — Die thüruigischen .7,"ni - ripatTonen gehörten auf die Anklage- Näheres ist darüber nicht W erfahren. Man darf gestern wiederholt mit der Relchsregie- h^nk. Von französischer Seite versucht man die tkdock annebmen daß die Reichsregierung von »img über ihre Beschwerden per Han veir. damaligen Borgänge und die Zeugenaussagen rn hrem ablehnenden Standpunv nicht abgeht. 1^» w wrnmlrerte Beschlüsse »ukeiii» m>käickt-m Lickt- damufttllen.