Mckr Neueste Nachmhtm
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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Mittwoch, 26. März 1924.
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Verzögemvg der SachverstSlldigeu-Vmchte
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«orvevingnnqen filr ei« gutes Geschäft
Zwecklose Arbeit?
Geschütze, die zu Zerstörungsfeuer bei wachsen-
Srankreichs „GitherheN".
Das deutsche Problem.
Um die englisch-französische Zusammenkunft.
der unter sranzSsischem Einfluss stehenden Reparationskommission zu
liegen also in grosser Zahl vor. Warumwer- den diese Geschäfte nicht abgefchlos- e n? Neber derartige Abkommen, womit den Interessen aster Länder Rechnung getragen werden mutz, werden die Alliierten sich wieder ver-
Während die Fertigindustrie sich zum Teil mit einer Verlängerung würde abfinden können.
*
Wo« Frankreich versäumt.
der deutsche Mensch
in der Mitte der deutschen Schule aufg«. iellt? Der Mensch, von dessen Innigkeit und Tiefe, von dessen schöpferischer Kraft oder dank» barer Andacht der Geistesadel jener fünf Gc-
Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 14. ZahrglMg
Pari», 25 Mär,. (Etgenyr Drahtbertcht.) Prrtinax nimmt den bevorstehenden Ablauf der Micumverträge zum Anlatz, um das Verhältnis der «uhrindustrie zur französischen Industrie von praktischem Gesichtspunkt zu erörtern. ßr erklärt, es wäre glücklicher gewesen, wenn man die Micumverträge, die einen mehr oder weniger stark ausgeprägten ZwangS- charaktrr hätten mit wirtschaftlichen Abkommen verknüpft hätte. Zu derartigen Abkommen sei reichlich Material vorhanden gewesen und zwar erstens in bezng auf Eisenerze Pertinar führt ans, datz nach Angliederung Lothringens an Frankreich dieses über 45 Millionen Tonnen verfüge, van denen die französische« Hochöfen höchstens 25 viS 30 verarbeiten können. Warum, so fragt er in dem Artikel, wollen w«r uns nicht durch Austausch des Erzes die 15 Millionen Tonnen Ruhrkoks verschaffen, damit die lothringischen und saarländischen Hütten mit Koks versorgt werden können und die »ns der FriedenSverirag nur für kurze Zeit z,t- sichert. Zweitens in Bezng auf die Halbfabrikate der lothringischen Industrie fragt er, warum diese nicht in Westfalen von den Fabriken der metott- und mechanischen Gewerbe benutzt werden, da Frankreichs eigene Industrien nicht genügen, «m sie zu verarbeiten. Deutschland habe ferner zuviel Stickstoff- Produkte. Auch hier ergänzen sich die Erzeugnisquellen der beide« Länder. Warum keinen Ausgleich vornehme«? Frankreich bedarf der Halbfabrikate für seine chemische Jndu- irte. Die
m'/nfenrei? Sfe*rtd,t*n "((fieinen rondientlt* n-chin ttaa« D«r Lbon»,
Ä‘Ä, tfÄ- "ie,a w» unvalanot ~ S«cnsprech«r Nummer 96® und »6? 5®
“ 2 9e*trä9e kann Die jtbattion eine xierantroortung ober (Bewähr
in lerne in «vaUe übernehmen. — Huckzshluna des Be»uaeaeldeS Ah»* ar*»« -J?r meflen etroatger nicht orbnung«miiBt«er Li-'eruna ist aulgef^tofTen. 6- «oftschÄ' tonte Frankfurt a ffl. Nummer 63S0. von|ä>«f-
wird mitgeteilt datz innerhalb der Industrie delt n^rdeDer!KoEwntter
etl gegen die Verlängerung, I gewvrgenen Punkte darznlegen.
ÄE, Ramilten-atinetgen Zeile 15 Pfennig
o .L.£'2rt ? '* Reklamen die Zeile 50 Pfennig, Dflcrtnebühr
fünften ?* *'«nnt8), RcchnungSleträge sind innerhalb
f»4r de-lrhlen. — Maßgebend ist der Kurs de« Zahlung;tageS. ftür die Ntrvtia-
lann itfciit öflrflttttert Wnioirtl für sttufnälimebaten und Plätze
Vro.en£^u$f*to\tt »rorfwrf-. mit besonders schwierigem Satz hundert
Prozent Ausschlag Truckeret , SchIachchoglr-ße 28/30. (Geschäftsstelle Kölnische Straße 6, gegenüber der Srohrftraße. Fernsprecher Nr. 951 und 952.
_____________ Die Franzosen behar- »ein Erfolg der Sachverständigen Ausschüsse.
«n Knackig auf allen ihren unmöglichen (Privai-Telegramm.)
Fdeen, unmöglichen Sachleistungen!
während des Moratoriums, unmöglichen inter Berlin. 25. Mir;.
»«Mm nÄLÄ. f£ft an3 Ör Das Misstrauen, mit dem man in Berlin seit s 1.na,« bohen Zah - einigen Tagen die Beratungen der Sachverstän-
fff? verfolgt, scheint sich immer mehr
Nummer 73. Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.
das arte Wort „Patriot«".
- das zunächst nur Landsmann bedeutete. ’ RetwluttonSzeit den neuen Inhalt des f VaterlandsfreundeS und »Verteidigers : Nun erst um die Wende des achtzehmen und neunzehnten Iahrhllnderts entwickelt sich der französische Pa triottsmus, der ofccr mH den weltbüvgerlichen Ideen der AufklärungS« zeit mchts zu tun hat, sondern ganz egoistisch nur die Franzosen umfaßt und stets, wenn eS blc irgend wie erlaubten, kriegerisch und ananffslustig war. Noch später alS das Wort tne. erscheint in Frankreich das Wort .Na- k t o " ! es lasst sich zum eriienmal 1723 in der Rechts- und (Staatssprache Nachweisen, und seit 175o wird das französische Volk als hie .Norton souveratne" bezeichtlet. Der eigentliche N a- sna l is m u s, der weniger auf die Bande des Blutes und der Raffe, als auf die der (9e- tnnunfl unb Denkart innerhalb der BeEkerung zurückgeht, hat sich in Frankreich erst in unserem Lfahrhundert m seiner ganzen Schärf« gezeigt. "^W?r aber, zu allen Zeiten und bei jedem e>ttscheidenven Kampf,- sagt Wcchßler, .hat sich Staatsemhett drüben ans Geisteseinheit. die ->acht aitf den Gedanken fest gegründet und daraus Kraft zum Widerstand und zur Eroste- rung gezogen. Denn die Idee mir lebt: Ideen Eel" find siegreich. Nur aus der Idee nährt sich der Wille und die Tat'. Patriotismus und Nationalismus, wie sie der Franzose in seiner Sprache ausgeprägt hat, sind uns so fremd, daß wir für diese Worte in unserer Slrachc feine eiitspreckeiideii Bezeichnungen gefunden haben. Gut deutsch ist das Heimatgefühl, das zu« ’n. der Zeit der Zersplitterung des Deutschen Reiches in so viele Vaterländer nur auf d^ begrenzte Heimat des Einzelnen Anwendung
Der Begriff der Vaterlandsliebe
Mt für das deutsche Volk der neueren Zett erst allmählich aus den Kriegen Friedrichs des Großen geboren worden, in denen zum erstenmal wteder ein Gefühl des Zusammenhanges in den deutschen Landen hervortrat. Damals ,in dieser größten Zeit des deutschen Geistes, würden die ^deen geschaffen, ans denen noch heute unser Staatsgefühl Nahrung schöpfen muß. In dem Jahrhundert von 1732—1332 vollzog sich die ungeheure Kraftanstrengung des Geistesadels, die zur Selbstbesinnung und Selbstdarstellung des deutschen Geistes« führte und die französisch« Geistigkeit überwand. Den Höhepuntt stellt die Generation der Befreiungskriege bat, in bkk Fichte dem Franzosen, dem .neulateini, lchen Menschen", das Ideal des deutschen Men. jchen gegenüberstellte. Dies Ideal hatte nichts mit einem verwaschenen Weltbürgettum zu tun, andern es war .der von Rousseau geträumte und geforderte ursprüngliche Mensch, erkannt, entdeckt, geoffenbart im schöpferischen Deutschen unerer Heldenzett, des achtzehnten Jahrhun.
Diese Auffassung, die mit dem französischen Patriotismus und Rationalismus nichts zu tun hat. mutz in unserem Volksgeist feste Wu«. ieln fassen. „Wir haben heute das Lebenswerk ener fünf heldischen Altersgemeinschaften von Koni, Friedrich und Winckelmann bis Hegel, Beethoven und Kleist," sagt Wcchßler. .Haben te nur darum ihr Leden bingegeben, nm der Gegenstand gelehrter Facharbeit zu werden und zu bletden? Wann endlich wird
Das Volksgestidl.
Patriotismus und Vaterlandsliebe.
•rt1*?!?»atriotiemue ve itfrtzen Baterland-tiebe beliebt, ivtnb tut naitzfteh nde » Aufsatz beantwortet f Jazwischen deut chen und iranzo ifchem Wesen treten grade jetzt wieder besonders schroff hervor, imd diese Verschie- b»rrAuffassung der wichtigsten Be- ' ic tragt viel dazu bet, daß die beiden Nachbarvölker sich so wenig verstehen, daß wir be- sonders die gegenwättige Haltung der F«mzo- sen nicht begreifen können. Die Stellung des «es zum Vaterlande, dieses Grundgefühl, das alle Auswirkungen des Staatslebens bestimmt vatstch hei uns ganz anders ausgebildet wie in Frankreich. Dies betont der Romanist der Berliner Universität, Professor Eduard Wechsler, in emem Aufsatz .Patriotismus urvd Rationalis- wus in Frankreich und bet uns", den er in den ^Preussischen Jahrbüchern" veröffentlicht. Der »«^^«^aat hat sich sehr viel einheitlicher üE^ssener entwickelt als der deutsche und deshckkb auch sehr viel früher einen feften Searif? des Valetlandes herausgebildet. Die Wort .P a- ttte, das das Heiligste des Franzoentums bezeichnet, lasst sich zum erstenmal 1539 nachwei- en «nb fandet sich dann im sechjehnten Johrhun- dert bereits sehr hüufig. Im Zuisammenhang Mit dem Auflommen diees Wortes erhielt
|nn französischer Seite zu rechnen ist, wie Polen
I |lUlH/iy84liy e lund die Tschecho-Slowakei, durch Einvernehmen Frankreichs «riegSrüstung als Antwort Frankreich mit einer Artillerie dieser Art Das deutsche Problem macht den 3taat5mänJyerf^cn werden, so werden sich alle Jndustrie- nem der Entente viel Kovfzerbrechen. Wie in gebiete, Sachsen und Schlesien, gleichfalls unseren Telegrammen gestern mitgeteilt wurde, unter dem Gesch'ützfeuer txr Alliierten werden Maedonalds Versuche, eine Zusam- befinden.
wenkunft mit Poinears zu vereinbaren, jetzt Dieser Bericht zeigt, tote haltlosder Bor- ewer diplomatischen Erwägung unterzogen. Der wand der Franzosen ist, daß sie besonderer Ga- Zweck der Zusammenkunft geht aus der Frie- rantien für ihre Sicherheit bedürften. Wenn sie denSrede hervor, die Maedonald im Unierhauslbie deutschen Industriegebiete in die- bfi r*r Zurückziehung des SingaPor-Flotten-iser Weise mit den weittragenden Geschützen voll- planes hielt. Er sagte unter anderem: .Europa kommen lahmlegen können, so fallen die in-!'.llr wenige Fahre mit absoluter Zuversicht Forderungen nach Neutralisierung oder danern- aus Sicherheit vor neuen Krisen rechnen. Eng- der Besetzung de» Rheinlandel in sich zusammen, land könnte diese Zeit dazu benützen, seinen Was sagt nun der englische Ministerpräsibent R ustung-app ara t zu verstärken, aber Macbouavd zu diesen französischen Plänen? Sie das hieße, bte anderen Völker auf dasselbe Mit-Isind wie eine Verhöhnung seiner Frie- wl,tur Erreichung ihrer politischen Ziele ver- den'sWorte. Daher darf man, selbst wenn weisen Damit käme man zn demselben Zustand, die geplante Zusammenkunft Macdonalds mit der zwischen 1906 und 1914 in Europa geherrscht Poinears zustande konmtt, nichts von diesen hat und dann wäre ein Krieg tn naher Verständigungs-Versuchen erhoffen.
Zukunft unvermeidlich. Aber die eng- ____
lische Regierung kann noch einen anderen Weg Sehen, indem England zwei Fahre lang eine kon- seguente Friedenspolitik verfolgt, die darauf ab- zielt, mit der ganzen Welt den Frieden durch,
Verträge', Abmachungen und Ver-i (Privat-Telegramm.)
standigung zu sichern, während es zum Be- London, 25. März.
seinen eigenen Ver- Der britische drahtlose Dienst meldet: Der iechnM^ ^öüe^tebend/n b e k rh r's'n o $rcPticrr“ini”cr empfing gestern den smnzSstschen
Botschafter Graf Saint «tilaire. Die llnterre- I dung^Serührte u. a. die gegenwärtige Lage in z, die zu erwartenden Berichte der ständigen, die, wie man glaubt,
ftften FriedenSplänen einverstanden sind. Da
kann man aber wenig Hoffnung hegen, den,, -oeianung oer MMGaft. Frankreich setzt ferne wahnsinnigen Kriegs. Die untragbaren Mieumverträae Tfifiungen unvermindert fort. Ein neuer Be- nntT Sprengung.
W der Heereskommission der französischen 45 6 London, 25. März. (Eigene Drcchtmel-
Kammer Mer den B-m von Eisenbahnen, diel _. _ , , »ent«, 25. ckcarz. [bung.) Der Aufenthalt der englischen Mitglie-
die Schießplätze der weittragenden Sr-L,..*'*® Besprechung der Reichsregierung der der SachverstSudigen-Kommission in London tiller'ie bedienen sollen, erwähnt zum Btt- der rhemifch-westfäliftlien ist auf direkte Berufung durch Macdonalv zurück-
spiel, dass man nach den vorgenmnmenen Stu- ?„?“?r‘txUber.„bie1. Bcrkängenlng der Mi- ziiführen. Ihre Ursache ist die in den letzten dien den m»,, Verträge werden heute beginnen. Die Togen gesteigerte Gefahr einer Spren.
wettef*"ben voraussichtlich unter dem gung der Beratungen durch die fr'anzösi-
Lr°f, y**1 «inehmen Borsitz beä Reichskanzlers statt. Die Reichs- scheu Gegenanträge, die erst kurz vor
durse. Abgesehen von dieser Artillerie von sehr regierung die in den letzten Tagen wiederholt Schluss der Beratungen gestellt wurden. ,,Dailv großer Tragweite gestatten, wie der Bericht Wei- mit dtt Frage der Verlängerung der Mirum- Chronicle" schreibt, daß eine Erschwerung der ter sagt, die Geschütze, die wä-hrend der Tchla-HtI Brrirage sich beschäftigt hat, wird zunächst die Pariser Beratungen auch auf die fortgesetzten Sperrfeuer zu legen haben, sowie diejenigen ver Industriellen abwarten. Sie ist, Eingriffe Dr. Schachts znrückzuführen fei, (?)
Geschütze, die zu Zerstörungsfeuer bei wachstn- ftc mehrfach erklärt hak, nicht in der der von seiner „Ideologie ver Eoldzwischen- ben Distanzen geeignet sind, die ganze Skala berhn"PJL &te Tr“9unü bcr Lasten der Mirum- bank- unter keinen Bedingungen abgehen wolle, dazwischen liegenden Tragweiten zu erreichen. !^n ^w "eaen ^ bV"SU° Wenn Frankreich und Belgien nach der Rän- ausserstande erNärt die^L allen ® ,
nmn« des Rheinlandes in ihre Grenzen zurück übernehmen Da nbe/'durch eine Berlänattuna L , Ai- März (Eigene Drahtmeldung.) gekehrt fein werden, so wird bei Feindseligkeiten der Micumverträge eine ansierordentlich fdtoett ^b°«CUr„bC,r ^ntnr Havas
diese Artillerie nicht allein die ganze Rhein- BelasMng der wirtschuftlichm Lage in'bcfo"-1iflÄ” u,'‘errf?W"0« Vvi Provinz und die großen Städte des bere des Arbeitsmarktes eintreten »würbe, so sind cAster^A L»nd^ bnT Rheins, sondern auch die ungefähre Gesamt- »nnerhalb der Regierung verschiedene Aenderun- F?age der Sicherbe^t at§ ctorä heit bcr Gebiete, die gegenwärtig von den Fran- Z5" kr»v"gen worden, die eine Verlängenmg der legenden Elemente eines' allgemein™t«Mom” äofen und Belgiern in Westfalen uns an ber a£eijnn,r^rtten; unterrutteten »reifen menä zwifck^n Frankreich und England be<"m Ruhr besetzt sind, von der französischen unM,ö,rb m,fncfcitt dass innerhalb her Tr„h„ftri,Ik-o engmnd veban-
belgiichen Grenze aus unter Feuer halten IönJ!11L _
nen. (?!> Wenn ferner Völker, fo heißt es in de»n Verträge erfolgt ii Seritot weiter, auf deren Eintritt tn den KampsIeinem grosse« Te
England diese moralische Stosskraft ber praktisch t>er f o I
betätigte« Friedensliebe als seine Polittk setzt, Sachverno,ne« we man niauor Vörnnntt ^e Mittel der p„ld in bcr Hand der ' Reparationskommiffion
ft* tiner schchen fein werden, die Rückwirkung dieser Berichte auf
N ur aitt iS bnS allgemeine Problem der Reparationen
^.ur ans dieiem Wege kann die Welt vor ber 1|t.h s-n«- her traniöftt* - Aetheit
letzten erofeen
bewahrt bleiben. Wunsch nach Zusammenarbeit-wischen Grossbri-
No*, Niem«« im ganzen Lauf der sogenann- tannien und Frankreich zu erkennen war, ist keine ten Weltgeschichte bat ein Staatsmann, wie Mae« weitere Information zu erhalten. Die allgemeine donakd eS in dieser Rede getan hat, das Be- Ansfassung ist indeffen, dass ein derartiger Mei- «n.^nis angelegt, datz der tansendjähnge Ge- nungsaustausch im Augenblick nur den «harak- ....... vlc ltm roie„r
meinvlatz: Si vie paeem, para bellum — heute ter vorläufiger Lanierungen haben nno ständigen können So hätte da« besetzte Gebiet
rüstungen so tote bisher fortgesetzt, so ist die * * * I ^.«-«""wärtS zu kommen und
rÄÄÄ , »'""“«»'-'»< »<■""-««• I"*»«* ÄSÄÄäSaS
die Friedensjabre, gerade weil die Zeit kurz ist, London, 2S. März (Eigene Drahtmeldun« ) zur Basis machen, von der aus der Frieden ge- F'^F?ennt man, dass die Sachverständigen- sichert werben kann - nicht durch Rüstungen, nun, wo sie d.e zurückgestellten strit-
fondern durch Beschränkung der Rüstungen und "»5" Punkte entscheiden sollen, nicht vor-!
vor allem durch Einsetzen einer positiven Ver- "^^8 lomraen. * * * ” *■-*—
stäudigung,Politik. Maedonalds Var-'"" tetfreun* und Ministerkollege Arthur Henderson Hai in seiner bekannten Wahlrede in Burnlep erklärt, dass die Regierung für eine Revision be« Versailler Vertrages eintrete. Maedonald, darüber in der Kammer interpelliert, hat eine) —n'.rw J"*uv“ *'■ ’’“•>» uviiuim, ,u>cinr nm inmicr meur
"u«weichende Antwo'rt aegeben. Er ist!^r „We-kminster Gazette" achtI«l rechtfertigen. Es kommt die Befürchtung ,um vorsicksiig und schont die Empsindlichlkit und ?!^^^l>rnden ernsten Mrinungsversifte- Ausdruck, dass sich die Tendenz der Sachverstän- die Angst Frankreichs. Er Weitz, dass feder K>ieg.! ,bJlF| ll " >?.'•„d-aedonald hält M an ber An- digeuberatungen mehr und mehr der A uff a der zur Herbeiführung btefer Revision itnt-r | „^onberverhandlungen nnt Poinears vor sun g der nnter franz S fische m Einslu
nommen würde, einen noch fürchterlicheren Zu- ^^""^iL^rlchte abzulehnen. Der Leit- stehenden Reparationskommission zu
stand al« Versailles herbeiMbren müsste. Er ?Ä!Ä.^^-''^^nster Gazette" weist aufden nähern beginnt, und dass die endgültige Entschci- meint. dass das einzige Mittel, um tatsächliche ^^chten Eindruck hm, den Maedonalds völlige düng der Reparationslommission ans Drängen Verbesserungen herbei zu führen, die Verstäudi n^nva auf ber Schaffung einer gün- Frankreichs möglichst hinausqezögert werden aung ist. und datz die Verständiguna nur alln:äh- " ^IGrofphäre in Paris auf vaS deutsche Volk könnte, damit England und den übrige» Alliier-
lich, Schritt für Schritt, erreicht Werden kann !machen müsste und fragt, ob die Arbettcrreg,erung!ten die Notwendigkeit ber französischen
Run ist aber immer noch die grotze Fr.tge. Ettmwnd"nitor606 Wn neuem vor Augen ge-
ob die gewalttätigen Franzosen mit den enali- ^nd nicht völlig vergessen habe. Met wett«» soll Auch die Dchachtsche neue Pa-
- - - 1 ------ 'nscr Reise hat nicht uermockst. eine Wendung
zugunsten Xtutfi^anb» herbeizuführen.