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Kasseler Abendzeitung

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Nummer 155.

Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf.

Freitag, 4. Juli 1924.

Einzelnummer 10 Pf , Sonntags 15 Pf.

14. Jahraang

JIMWIMMEL' HjaffliFSxiK»«

Die feindliche Besetzung bleibt.

rung ist.

m.

't

t e n durch den R e i ch S a r

Minister,

tuaftnatznahmen für eine Zwangssenkfug

Ministerpräsidenten die Wisdermifnaks^e be' Kontrolle angenommen, formell wnss'

Verständigung leiten lätzt, der der Leitgedanke der Außenpolitik der deutschen Rrichsregie-

Das Rüstungs-Problem.

Sann das Wettrüsten vermiede« werden?

Dominions und er hoffe, in wenigen Wochen eine Erklärung abgeben zu können.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 3. Juli.

Im Unterhaus kündigte Minister Ponsouby die weitere Veröffentlichung britischer Borkriegs- dokumcnte an. Ferner erklärte er auf eine An-

Ketne Räumung Oer Ruhr.

Weitere wirtschaftliche Ausbeutung.

(Eigener Drahtbcricht.)

Parts, 3. Juli.

DasJournal" meldet: Im Anschluß an HerriotS außenpolitische Rede in der Senatskom- Mission für Auswärtiges und Finanzangclegrn- heiten gab der Finanzminister ausführlche Dar­legungen über die Ruhrauöbeute. Er erklärte dabei, daß die Ausbeute so günstig sei, patz Frank­reich und Belgien eine Ausgabe der Ruhr­bewirtschaftung ablehnen, so lange nicht andere gleichwertige Einnahmeficherungen für Frankreich geschaffen seien. Die Frage, ob die Ruhrbewirtschaftung neben dem Dawesplan fortgesetzt werden könne, unterliege zurzeit der Prüfung der französischen und der belgischen In- dustrie Der Finanzminister bemerkte dazu, daß er diese Frage bejahen möchte. (!)

2Iutv dir Truppen Melden.

Koblenz, 3. Juli (Prrvattelegramm.) Aus Paris wird gemeldet: Der alliierte Militär, rat hat sich aus Gründen der allgemeinen Sicherheit der ÄesatzungSaimee" aeae« eine rische Räumung dcS RuhrgebieteS ausgesprochen. Auf die deutsche Antwort zur alliierten EntwafsnungSnote ist eine a b l c h. nende Antwort in Borbereitmtg.

Frankreich verstärkt seine Verteidigung i

I Paris, 3. Juli. (Telegraphische Meldung.) In der Ka,nmer ist ein Sonderausschuß gcbtldet worden, der dem Obersten Rat der n a - tionalen Berteidung Vorschläge zu un­terbreiten hat und sich aus den Generalchefs der Armee und Marine und den Direktoren und Ab­teilungsleitern der an der nationalen Verteidi­gung beteiligten Ministerien zusammenseüt. Die Kommission hat insbesondere die Aufgabe, die industrielle Riobilmachung und die Zusammenarbeit der einzelnen Dienststellen vor­zubereiten, sowie die Regierungen zum Völker- bund auf Grund des llnterstützungspaktes fest- zulegen. Durch Regiernngsdekret ist der soziali­stische Abgeordnete Paul Bonrourt zunr Vor- sttzenden dieser Kommission ernannt worden. (Das Auffallende an dieser französischen Tätig­keit ist, daß noch immer vertuscht wird, gegen wen sich Frankreich verteidigen will.)

Allgemeine vrelsfenkung?

Die Folge der Kohlenpreis-Ermäßigung.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 3. Juli.

Keine stberststrzte TtßtfkBr.

Berlin, 3. Juli. (Privattelegramm.) Der Reichstagsausfchutz für die besetzten Gebiete hat gestern eine Entschließung angenommen, in der er die Ausgewiesenen begrüßt, denen endlich die Rückkehr erinöglicht wirb. Der Reichstagßans- schuß gibt der bestimmten Erwartung Ausdruck, daß alsbald allen Ausgewiesene» und Gesauge- nen Heimat und Freiheit und die Rückkehr in die frühere Berufstätigkeit wiedergegeben werden. Ferner erneuerte der Reichstagsausschutz die For­derung, daß die Besatzungsbehörden dieses Werk der Meuschlichkeit und Verständigung der Völker fördern mögen. Alle AuSgewiefenen werden je­doch gebeten, nicht überstürzt, ohne daft die vorbereiteten Hilfsmaßnahmen sich auswirken können, in die Heimat zurückzukehrcn, da die Rot dadurch nur noch größer würde.

Unter untragbarem Druck.

Notlage durch die Micumlasten.

(Privat-Telegramm.s

Essen, 3. Juli.

. Wie von zuständiger Stelle erklärt wird, ist mit der Tatsache, daß die neuen Micumverträge schon am 20. Juli mit Wirkung vom 1. August ab gekündigt werden, bestimmt zu rechnen. An- gesickts der Tatsache, daß das Reich am 1. Okto­ber in feinem Haushalt einen Fehlbetrag von 140 Millionen Mark aufweist, für den eine Deckung noch nicht gesunden ist, wird es dem Reiche wahrscheinlich unmöglich sein, die finan­ziellen Lasten der Mieumvotträge auch nur zur Hälfte auf sich zu nehmen. Es ist schon gesagt wor­den, daß der Sechserwmmission vom Reiche mit- getielt worden ist, daß das Reich die Hälfte der Lasten, die sich auf den Mirumverträgen nur für Monat Juli auf sich nehmen kann. Bon diesem Gesichtspunkte aus betrachtet, wird es nichts unternehmen, wenn die Kommission ihrer­seits von der Möglichkeit Gebrauch macht, die für die deutsche Industrie untragbaren Verein­barungen zum L AuMst zu kündigen.

frage, daß die Regierung ihren Einfluß gebrau­chen werde, um zu verhindern, daß private An­leihen, die auswärtige Regierungen in England aufbringen, zu RüstungSzwecken verwandt wer­den. Im wetteren Verlauf der Sitzung wurde der Premierminister gefragt, ob nicht zum Zweck der V e rme id u ng des W et trü ste n s irgend rin Schritt in der Art eines Vertrages betref­fend die gegenseitige Unterstützung notwendig rei. Maedonald erwiderte, er brauche sichere In­formationen, bevor er sich über diese Fragen äußern könne. Er sei aber vorläufig nicht sicher, ob die Wirkung eines solchen Verfahrens nicht gerade im Gegenteil eine Steigerung der Rüstun­gen sein werde. Auf jeden Fall bezweifelt er, daß dies die beste Methode fei, die man diesem Problem gegenüber anwenden könne. Die bri- .... _ _

fische Regierung stelle in Verbindung mit den der Preise in aller Kürze herbeifüh-en würde.

Erwerb des Bürgerrechtes geknüpft ist und dem Neueingewanderten obendrein aus Mangel an Mitteln gewöhnlich nicht zugänglich ist. Viel schwerer aber noch wird es dem jungen lauf» männischen Angestellten oder sonst

irgend einem Weitzkragenmann eine Arbeit zu finden, die ihn auch nur notdürst tig ernährt. Der ungelernte Handarbeiter kann als Anfangslohn etwa 6 Dollar täglich er» hoffen, was für den Lebensunterhalt eines En. zelnen völlig ausre'icht und ihm noch ein gute? Sparen ermöglicht, der gelernte verdient sehr viel mehr es hat Zetten gegeben, wo bei Bauarbeiter über 20 Dollar am Tagmachte", Dagegen muß der junge Kaufmann, wenn ei überhaupt etwas findet, mit 15 bis 25 Dollar ii der Woche vorlieb nehmen, und er darf erst nach vielen Monaten, vielleicht Jahren, eine Älufbessa rung dieses kaum zur Deckung des notdürftig sten Unterhalts ausreichenden Lohnes erwarten Der eingewanderte Handarbeiter wird vor seinen Prinzipalen und Kollegen bald als voll wertig und gleichberechtigt angesehen, wenn e( sich in der Arbeit bewährt, der junge Kau f mann wird sehr viel länger das Stigma do? Neulings zu tragen haben, man wird ihn jahre­lang als einen Fremden ansehen, der mist Sprache und Landesverhältnissen nicht ganz ver­traut ist, und deshalb na* amerikanischer Auf­fassung nicht verdient, hinsichtlich der Lohnskala und des Vorwärtskommens ebenso wie die Ein­heimischen behandelt zu werden. Das einge­wanderte Element wird von der anglo-ame- rikanischen Handelswelt absichtlich nach Möa, lichkeit unter drückt und niederge hat­ten. selbist da, wo man seine Dienste braucht. Hier spielen sich große und kleine Tragödien ab, von denen leider nur allzuselten weitere Kreise ein Sterbenswörtchen vernehmen. Allen jun­gen Leuten, die sich ausschließlich in kaufmänni­schen oder sogen. gebildeten Berufen betätigen wollen, kann von der Auswanderung nach deck Vereinigten Staaten nur dringend abger a-

,Affidavit" ausgestellt hat, für Dich sorgen Solche Hoffnung könnte sich als sehr trügerisch

der der Forderung der Gewerkschaften nach end­lichen Dtaßnahmen des Reiches für beit Preis­abbau galt, wies der Minister auf die neue Koh- lenpreisermätzigung von 20 Prozent hin. Sie werde eine Herabsetzung aller Preise schon beim E^euger auswirken müssen, um endlich wieder zn Friedenspreisen zu kommen. Der Mi­nister erklärte, daß das Kabinett energische Even-

Eibkszwang für die 3urfl<He6ren6en.

London, 3. Juli. (Telegraphische Mel­dung.)Westminster Gazette" schreibt, die aus dem Ruhrgebiet und Rheinland A u s g e w i e - fetten, denen von den Franzosen gestattet wird, nach Hause zurückzukehren, würden auf­gefordert werden, e i n e n E i d zu unterzeichnen, daß sie in Zukunft allen Verfügungen und B e fehlen der alliierten Rheinlandkommis- fion ge h o r ch c u werden. DieS sei eine Verlet­zung des Rheinlandabkommens, welches die sou­veränen Reckte Deutschlands in den besetzten Ge- bieten verbürge.

Ätt zuständiger Stelle wird erflärt, daß die sir Ruhrkohle am 1. Juli eingetretene Preis­ermäßigung von 20 Prozent auch auf die übri­gen Kohlenbezirke des Reiches ausgedehnt wird, um auf diesem Wege eine allgemeine Sen­kung der Preise im Reiche herbeizusühren. Ent­sprechende Verhandlungen im Reichsarbeitsmi­nisterium sind bereits aufgenommeu worden. Bei dem gestrigen Emdfang der Gew e r k s ch a s-

Die Auswanderung.

Beschränkte Einwanderung in Amerika.

Wie kürzlich berichtet, find di« nach einem Mo­dus berechneten ZnlaffungSziffern in Amerika für ast alle Lander vermindert worden. Da- &.r wird nns das Nachfolgende geschrieben r Unter der verminderten Zulassung von Ein­wanderern, in Amerika leiden besonders Italien Rußland, Polen und Rumänien, aber auch das aus Auswanderung angewiesene verkleinerte Deutschland. Iw, an, dessen Söhne und Töchter künftig ganz von der Zulassung ausgeschlossen sind, protestiert vorerst noch, droht mit Gegen­maßnahmen und fuchtelt mit dem Säbel, Deutschland wird die Beschränkung um etwas mehr als zwanzig Prozent ruhig hinnehmen müssen, mag ste auch als unbequem und bedau­erlich empfunden werden. Was soll nun aus den etwa 50000 Deutschen werden, die vom 1. Juli 1924 bis 1. Juli 1925 als Einwanderer das Land der Sterne und Streifen betreten dür­fen? Was werden sie beginnen?

Wie stellen sich ihre Aussichten?

Da !ft zunächst einmal eine grundsätzlich: Zwei­teilung vorzunehmen: der gewerbliche Ar­beiter, der Tagelöhner, derjenige, der sich vor einer dienenden Stellung, vor grobem Arbeits­kittel und Schwielen nicht furchte, der braucht, wenn er wirklich ernsten Arbeitswillen mit­bringt nicht zu sorgen, daß er auf der Straße bleibt; der sogenannteWoißkragonm-ann" Hage- gen, der G e i st e s a rb e i te r oder der, der e'ne saubere Büro- oder Geschäftstätigkeit sucht, hat wenig Aussichten, wenn ihm nicht besondere Verhinderung zu Hilfe kommen. Die Masse der Handarbeiter ist so stark mit ausländischen Ele­menten durchsetzt, daß in '-M Ausländer- eist-MchE- tim Hinderns fwt das von Arbeitsgelegenheit bildet; allerdings wird viel­fach Zugehörigkeit zu einer Arbeitergewerkschaft eine Trabe Union, verlangt, die meist in den

« « w« !ten, die ste bisher in dieser Frage vertreten hat.

lilinFf nUfrnP^ ®ie Reichsregierung muß dann aber auch erwar-

»llllMl »Vtlll Vitt« uen- gerade in den großen Ehrenfragen der Antwort oder Anfrage. j Nation die Gegenseite sich von dem Geiste der

Die Antwort der alliierten und assoziierten Mächte auf die Gegenvorschläge der deutschen Regierung zu den Friedensbedingungen von Versailles hatte alle deutschen Einwände hin­sichtlich der Bewachungsfragen beiseite geschoben mit dem Hinweis, daß die Bedingungen von Versailles nicht nur den Zweck verfolgten, eine einseitige Entwaffnung DeutcklandS durchzusüh- ten, sondern daß sie einen Anfang d.nrstellen soll­ten für die allgemeine RüstungsSeoixonzung. die herbei zukühren die erste Pflicht des Völkerbun­des fein soll. Tie Vergangenheit der letzten fünf Jahre mit dem kläglichen Scheitern wich nur der leisesten Versuche irgendwelcher WrüstungSkon- ferenzen, und daS immer gewaltigere Anwach­sen der technischen Rüstungen in den Hee­ren der Alliierten sprechen eine zu deut­liche Sprache, als daß das deutsche Volk auf Treu und Glauben Versprechungen hinnehmen könnte, die irgend ein Ministerprästdent von heut» machen zu können glaubt.

Deutschland ist entwaffnet, entwaff­net wie nicht einmal der kleinste Staat, der im Völkerbund Sitz und Stimme hat. Ans dem Versailler Vertrag war kein Recht zu einer Ver­ewigung der Militärkontrolle h-rzuleften. Dar­um bat sich Deutschland gegen diesen Eingriff in seine Staatshoheit gewehrt. Tie Alliierte» halst n es aber für notwendig, ans reinen Pre­stigegründen die unterbundene Kontrolle wieder aufzunehmen und haben deshalb die Wiederwttnchme zu einer Vorfrage jeder Fue- densiegelung. vor allem auch der wirtschaftlichen Regelung der Mederberstellunasleistunnen »?- .macht. Hehl in einer Zwangs-

Age M,d -s dürfte keinem MMÄppMker »er* Hochgen bleiben, daß nichts auf den deutschen Willen zur Friedensbereit­

ste zwar den in früheren Noten begründeten Rechtsttandpimkt in Wirkli*keit erkennt sie aber das Recht der Alliierten kraft ibver faktischen Muht an. Die deutsche Note stützt sich auf Vor­aussetzungen, die in feiner Weise recilpol'ttisch aus den Aeußerungen der Gegenseite heraus interpretiert werden können. Sie gebt »or all-m davon aus, daß die Generasinsnektion ein Schlu ßakt der interalliierten Militärkontrolle sein soll, spielt aber gleich-zeitig mit den alliier­ten And-utunaen über einebrffbiae Zurück- ziehnng der Kontrollkommission". Mit anderen .Worten die deussck« Note fragt an, ob die interalliierte Militärkontrolle endgültig be­endet werden soll oder rb a"ck die Entwaff- mmaskraae einem äbnfi*en Schicksal »erW-n kost wie die Enrmtt'"^sterunq des R"brgb-e- teS: stifselweife Erleoiguna und HinanS- fdjiebuna bis in unabsehbare Zeiten. Und nur für den einen Waff. daß bie General- insnektion wirklich einen Sckkußaft b"beuten soll, schlägt die Regierung einen Schlußtermin vor: den 30. September. Denn dieser Termin stimmt mit den Informationen deS Matin überein, der von einer vttrtel'ährlickrn Kontrolle mit je 80 Rontroffgängen in jedem Be-si-k rechnet, also mit te einem Kontrollgana täglich.

Eine wichtige Frage Kt auck> die ..militäri­sch« Er-kebuna der Jugend". Die Reicksr--te- runa ist der Auffasiüna. daß spo^tli-^e Be­rt eisteruna der Jugend mit militärischer Er- üefntnrt nichts tun hat. betrachtet es aber gleichwohl als ihre Aumabe, die Entwaffnung gewisser v-fftiscker Verbände, die mit Turnver­einen ni*t§ zu tun bpssen,<f,W3Tr-8 d"rch"N- fübren. Von einer ent Waffen kann a*er mich hier nicht nefbro.+en werden. Tie .'-ubt« bewo^'unua dieser Befände beffebf in Fatzn'n md A^resch-n. Tie Refoksrea«ev'ma siebt in bnen a*»* fein e ernste Gefahr G" di- nnc-e Ordnung, solana- m-n die vostttuchen Orrmnisationen '«nanaetaftet^t. w(e d-ufs^e Re-reri'r'c, rtk^nbt s^tfetzsich. dass die Uef°-maf>- n.e d-r Kaffen wie sie fi* aus emm --r-nörtt-en "Ufr.'-rvn« nur **ann-ft-d frt fn atn

sie p-er^sr-t iss vo" t-on O?rai*fntfren d-s rtter>rc»rie"s her V-re.-*- sn,>?(f,,iTeateriinrt siofft Paß. Menn mnn «ine VerN^1,fc>na M'fl. man auch eine V-rss-ndkcr>ma über die .^a"d- '"flbnnrt der K-atrrU» bni-on will. Sn den^-- "*en drei ßis vier W-ch-», r-irb nnensTt* viel sabon ofchänaen. ob Getzt p-x V e c si 8 nbi- r u n a st-ot. o'nea <* man w»fter P-Ancht. bnrch sine i'^erreaer'e Macht die Gewaltvollf'k 'ort«"k»ürn. A"ch aeaensisier no-r- fp starken M- «rftänb-n in Deiftschlanp die sich geaen das ^achnersiänbiaert-Gufachfen richten, will die -tf't-e Regierung tbrerf'itS mtt a"en tz»a^>t- .nitteln für die Grundlinien der Politik eintre* i

Ausführung der Gutachten

Bearbeitung ber deutschen Gesetze.

(Eigene Drahrmeldung.)

Berlin, 3. Juli.

Es verlautet, baß ber englisch Botschafter in Berlin morgen ober am Sonnabenb einen Schritt beim Auswärtigen Amte unternehmen will, um eine Beschleunigung bei Ausführungs­gesetze für bie Snchverstänbigengutachten herbei­zuführen. Man glaubt in Lonbon, baß, falls Leutschlanb seine bisherigen Zusage« bis zur Londoner Konferenz nicht erfülle, die Konferenz «fcwebex. cryMftslM ousgehe« oder werden müßte. tote die Times aus Lonbon meldet, erklärte Macbonatb auf eine Anfrage im Nnterhause, baß nach Mitteilung bes beur- schen Außenministers bie Gefetzentwürfe zur Durchführung ber Gutach^n noch vor bet Lon­doner Konfernz im brutschen Reichstage verab­schiedet werben können, anbernfalls mache sich eine Bcrschiebung ber Unterhanblungcn nötig.

ten werden, es sei denn, daß ste ganz sicher sind, etwa durch nahe Verwandte oder güte Be­kannte Unterkommen. Beköstigung und geschäft­liche Anstellung zu finden. Hier sei ein häufi­ger, an das sogen.Affidavit" anknüpfendw Irrtum befnftigt. ES ift wohl ziemlich überall bekannt, daß es sich für den Auswanderer empfiehlt.

eine Art Berpflichttmgsschein

tu besitzen, in dem -in Bürger der Vereinigteck Staaten die Gewähr übernimmt, für den Zii- gewanderrcn eintnstehen, falls dieser, nickt in ber Lage sein follt-, sich s-lbsf zu unterhalten. Durch Vorzeick'ng biesesAffibabits" wirb die Erteilung de? Paßsichfvermerks seitens des ame­rikanischen Konsuls erleichtert. Ganz verfehlt märe es aber, wenn ber mit solchem Sch''m Ausgestattete nun darauf bauen und sage'.' wollte: Dir kann nichts geschehen, schlimmsten­falls muß der Verwandte oder Freund, der daS

schakt w'rken konnte als dieser brutale 3 to ft n g, ai's einer Notlage berauS den Presti- aeaelüsteu alliierter Militärpolitik Genüge zu leisten.

Tie deutsche Regierung bat in ihrer Antwort­note auf ba« Mahnungsschreiben" ber alliierten