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Hessische Abendzeitung

Ti-v

Konflikte und Rettungsversuche in London

1,60 Mark, in

eine nicht unerhebliche

Der Sol-vnkel aus Amerika reift wieder "V.

Berlin. 25. Juli. (Privattelegramm) Die amerikantschsn Bankiers haben nach achttägigem Aufenthalt gestern Berlin ver­lassen. Offizielle Besprechungen haben M't der ReichSregiernnq nicht stattgefundcn. da die Entscheidung über die Begebung der Anleihe filr Deutschland in London liegt, dagegeii fan­den mehrtägige Verhandlungen mit den B er l i u er G r o ß b an k en statt, über dre Be­teiligung der deutschen Banken an der Unter­bringung eines Teils der A n l e i h e in Deutsch­land selbst. Hie Verhandlungen sollen m Lon­don nach der Beendigung der dortigen Kon­ferenz ihre Fortsetzung finden

Dor Deutschland« Auftreten

Ohne London kein ReichStags-Gcsetz.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 25 Juli.

Konferenz vor Erledigung der Repa- rationSfrage nicht auseimindergehen wird. Obwohl die Meinungsdisferenzen noch ortdauern, find infolge dieses Beschluffes die Gerüchte von einem vorzeitigen Abbruch der Konferenz vorläüsig verstummt. Die Ausschüs- c treten heute wieder zusammen und es i wahrscheinNch, daß eine Vollsitzung in der näch­sten Woche stattfinden wird. Am Sonnabend werden die Delegierten an der großen Flotten- rcvue teilnehmen.

Um jeden Preis.

Zwischen Festen und Konferenzproblemen. , - (Eigener Drahtbericht.)

London,'25. Juli. Zu dem gestern nachmittag im Buckingham Palace zu Ehren der amerikani­schen Anwaltsvereinigung veranstalteten Gaxten- fcst waren auch die Konferenz-Delegierten vom König geladen worden. Der König unterhielt sich mit den DelegatioUsfLchrern. Nach dem Gar­tenfest wurde die morgens wieder begonnene Ausschußarbeit wieder ausgenommen. Es ist bisher noch nicht mglich, festzustellen, daß die Verhandlungen fortgeschritten waren. Es läßt sich nur sagen, daß die Konferenzkreise fortgesetzt der Zuversicht sind, daß eine Einigung zu­stande kommen dürfte, die eine genügende Unterstützung für das Zustande'ommen der 800 Millioncn-Goldmarkanleihe gewährleistet. Ge­stern wurde ein Beschluß der all'irrten Premier­minister bekannt gegeben, wonach die

'werden die Mar'eien borareifen?

Berlin, 25. Juli. (Privattelegramm.) Im «aufe des gestrigen Nachmittags hat im Reichs- taa eine Ministerbesprechung stattgesund-n, d,e ich mit der politischen Lage befaßte, und wobei »escmder? die Stellung der Regierung zur Etat- Debatte erörtert wurde. Im Reichstag mehren sich die Widerstände gegen eine außen­politische Aussprache vor Beendigung der Londoner Konferenz. Es ist deshalb sthr fraglich, ob morgen die wichtige Aussprache über den Rot-Etat im Reichstag beginnt, bei wel­cher Gelegenheit der Außenminister über die Londoner Konferenz interpelliert werden sollte.

Ehyllock Frankreich.

Herriot darf nichts preisgeben. (Eigener Drahtverickn >

Paris, 25. Juli.

Der Statin meldet: Die Parteien des früheren nationalen Blocks haben eine Entschlie­ßung gefaßt, die die S t e l l u n g H e r r i o t s in London stützen soll. Str lehnen darin jede fernere Unterstützung des Kabinetts ab, wenn in London von den früheren Grundsätzen, be­sonders hinsichtlich des Fest halten s an der Ruhr Politik seine« Vorgängers, abgewtchen wird. Wie ein namhafter franzönscher Jour­nalist schreibt wird die ganze französische öffent­liche Meinung die Weigerung Herriots, btt Re- varationSkommission von der Finanzwelt bei­seite schieben zu lasten, unterstützen. Es muß unseren englischen Freunden offen gesagt wer­den, daß. wenn Herriot sich nicht mit ihnen ver­ständigen kann, dies auch keinem anderen französischen Staatsmann gelingen wird Der Mißerfolg wird ein ernster fein, aber für England ebenso wie für uns Wenn man einen Vertrag unterzeichnet, so beachtet man chn.

werden können. - Das Reichskabinett wird am Sonnabend in einer abschließenden Sitzung alle Vorbereitungen beenden, die deutscherseits zur Londoner Konferenz zu tref­fen sind Man hat in Berlin den Eindruck, daß die Berhandlungsfreiheit der deutschen Delegation nicht eingeschränkt werden wird wenn mich der Versailler Bertrag als solcher nicht durch die Konferenzergebnisse an­getastet werden dürfe. Der amtliche

Antrag Deutschlands, vor alli- irrten Beschlüsten über das Dawes-Gut­achten gehört zu werden, andererseits der RcichSregiening die varlamen- tarische Verabschiedung der Gesetze nK möglich fei ist übrigens in der letzten Vollsitzung den Konferenzteilnehmern bekannt aegeben worden, wmauf dann die Rrchtskommisfion mtt entern Gutachten über die Einladung betraut wurde.

ist z B. Hammelfleisch, das gegenwärtig 70 Pfo bis 1 Mk. pro Pfund kostet, noch sehr viel teurer als im Frieden, da es etwa 65 Pfennig kostete. Rindfleisch ist mit 70 Pfennig bis 1 Mark das Pfund etwa 50 Pro­zent teurer als vor dem Kriege. Kalbfleisch auch fast 100 Prozent, indem es jetzt 75 Pfennig bis 1 Mark gegenüber 65 Pfennig vor dem Kriege kostet Das Schweinefleisch war ehemals für 75 Pfennig das Pfund zu haben, während man jetzt dafür 80 Pfennig bis 1 Mark anlegen muß. Auch Eier sind im Preise bis vor kurzem ständig gestiegen, zeigen neuerdings aber erfreulicherweise wieder -al- lende Tendenz Sie sind wieder auf 11 bis 16 Pfennig zurückgcgangen, was auf eine gestei­gerte Eimfuhr aus Rußland und Po­len zurückzusühren ist.

Eine große Sorge bereitet gegenwärtig im siusammenhanq mit der Schuhzollvorlage der Brotpreis, nachdem die Getreideprei- s e infolge der Rusmhrfreigabe angezogeu ha­ben. Fr?ilich bat dieses Anziehen nur einen Ausgleich zwischen dem Weltmarkpreise und dem Jnlandpreise, der vordem etwa dreißig Prozent unter dein Weltmarktpreis lag. herbei­ge führt. ein Zustand der angesichts der Krcbit- not der Landwirtschaft bekanntlich bewußt her- beigesührt wurde Ein gewister Ausgleich ist ja dadurch geschaffen, daß das Gemüse billiger geworden ist. Auch die in Rußland bevorstehende Mißernte wirkt sich bereits preistreibend an den Börsen ausrder Brotpreis dürste jedoch davon kaum berührt werden. Vor allem aber haben wir aller Voraussicht nach niedrige Preise für Kartoffeln zu erwarten, da die Kartoffelernte gute Erträge zu bringen ver­spricht Zurzeft haben allerdings die Kartof­felpreise an den in- und rusländsicken Markten, infolge der allgemeinen Weltmarkthanfse, wieder angezogen.

CRWanfr ^renn^r.

Drohende Sprache in London.

Ein Moskauer Blatt veröffentlicht den Beschluß der dritten Internationale, »zur AuSe

doch in der allgemeinen Weltmarktlage ü r Butter. Die Butter ist an stch auf dem Weltmarkt teuerer geworden, besonders in Lon­don Diese Verteuerung ist darauf zurückznfuh- ten. daß in der lebten Zeit auch Amerika als Butteraujkäufer in größtem Um­fange ausgetreten ist. Diese Tatsache ist auch die Ursache dafür, daß die Vutterausfuhr aus Dänemark nach Deutschland so gut wie auf gehört hat, da die dänische Butter nach England und Amerika fast ausschließlich 'etzt ansresührt wird. Aus demselben Grunde kommt auch die holländische Butter spät- kicher als soust auf den deutschen Martt. AlS weiteres verteuerndes Moment kommt noch der Umstand hinzu, daß der Butterkonsum aufdem Lande während der Erntezeit grö­ßer ist als sonst, so daß die Ausfuhr nach den Städten geringer wird Die starke Nachfrage der Bäder Und Sommerfrischen nach Butter wirkt gleichfalls vettsuernd auf den

Butterpreis.

Auch die Fleischpreise haben ein we- nig cwgezogen. Diese Steigerung wird von maßgebenden Stellen damit begründet, daß die H ä u t e p r e r s e in der letzten Zeit stark zurück- geganaen sind. Wenn aber die Häutepreise sin­ken, so sucht der Produzent die Differenz durch Steigerung der Preise für Fleisch wieder wett zu machen. In der neuesten Zeit sind die Häutepreise wieder etwas tn die Höhe gegan­gen, so daß mit einer gewissen Stabilität der Fleischpreise wieder zu rechnen, d. h. eine weitere Steigerung voraussichtlich nicht zu befürchten ist. Gegenüber dem Borkriegspreise sind die jetzigen Fleischpreise noch sehr hoch. So

fiebern» sehr langwierige Auseinandersetzungen unter Än Verbündeten selbst zur Folge haben. Der juristischen Kommission für die Einladung sind Richtlinien dahingehend gegeben worden, > bei der Einladung Deutschlands daraus hinaewiesen werden soll, die deutschen Vertreter ollen lediglich zu einem Diktat nach London 'ommen All« diesbezüglichen deutschen Befürch­tungen seien vollständig gegenstandslos

Das Ultimatum der Bankiers.

London, 25. Juli. (Eigene Trahtmeldung Die Reuter-Agentur meldet: Die Bankiers haben am Mittwoch Abend der Konferenz e n Memorandum überreichen lassen, in dem die gestellten Bedingungen für die deut- ch e Anleihe als Mindestbedingungen erklärt «erden, wenn die Anleihe internationn' gegeben werden soll. Reuter fügt- hinzu: Diese Erklärung der Bankiers schließt eine weitere Ber- Handlung der Aki irrten über diese Frage aus. Es könnte sich nur noch um Zustimmung oder Ablehnung handeln.

lungen bildet, das umso schw-rwiegender sich auswirkt, als die angelsächsisch-m Fmanzieut' nicht beschwert sind mit diesen politischen Rück­sichten. Für sie ist die Befriedung Europas ein reines Geldgeschäft, bet dem Mr Sicherheit des angelegten Kapitals die grogtr Rolle spielt Die Vereinigten Staaten befinden sich zudem in einer Zwangslage; sie müssen ihr (Selb unterbringen und sie müssen stch Auslandsmärkte erschließen; mit anderen Motten und auf eine andere Formel gebracht: Amerika das den Ausschlag gab bei der mtlv Mischen Entscheidung des Krieges muß jetzt trachten, den Frieden zu gewinnen. Die Flnauz- leu+e sind aber nickt Männer des Kompromisses und so mußte es logischer- und lonfeauenter» weise zu einem Stocken der Verhandlungen kom­men. -Die Wahrscheinlichkeit ist durchaus 1W von der Hand zu weisen, daß Amerika diesen gordischen Knoten mit einem ultimativen diplomatischen Schritt löst und mit der Abberufung feiner Vertreter droht, wenn es nick, gelingt, den Geldgebern die gewünschten Sicherheiten zu bieten, welche in Amerika allem nahezu zwei Drttel der 800 Millioncn-Aulcihc ! ausbringen wollen. _ i

Das erschwert natürlich die Lage der Poli­tiker, vor allem jene Herriots i« der Frage der Einladung DeuisMauds, die lnDrutschlaiid selbst von Anfang an zu optimistisch beurtcllr wurde Herriot will sich mm hinter iw» G u t- achieu der Juristen des Versailler Ver­trags verschanzen. Wenn-, nicht alle Anzeichen trügen, wird ober die Verhandluugstaiigkelt de: deutschen Vertretung keine unbegrenzte sein; man wird dm Deutschen die Beweis- und Perhandlungsthemata vorher genau mittezleu. Diese Lösung wäre aber nichts anderes als ein Kompromiß zwischen Diktat und Verhandlung, das umso bedenklicher itim« men müßte, wenn deutsche Lebensfragen, tou die militärische Besatzung der Ruhr, W Deutschland von der Diskussion ausgeschlossen wären. Denn gerade die Lösung dieser Fragen sind für Deutschland Selbstverständlichkeiten, weil sie die Voraussetzung für die Erfüllung bilden. Das ist die Klippe des Gutach­tens, welche die Gutachten selbst nur dadurch umschiffen konnten, daß sie sich aus wittschafi- liche Fragen beschränkten und bie VoliKschcn und militärischen Fragen ansschalirten. .. on kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß eine gewisse Konferenzmudigkeit Platz gegriffen hat. da man noch in keiner der grunv- legenden Fragen zu einer Einigung kommen konnte Das Mtt zu einer Mftatonfcten Be­handlung, die vom deutschen Standpunkte aus ebenso bedanerlick ist wie vom gesamteuropai- schen Standpuntte aus Bei diesen ewigen Kompromissen, bei diesem fortgesetzten Denn und Aber wird viele kostbare Zeit bergen^t. Denn die Voraussetzungen für die Durchführung deS Gutachtens sind Wirklich eindeutig genug um auch Mißtrauen da verschwinden zu lauen. Wo es vorhanden ist. Ebenso einbenttg wäre ein psychologisches Gutachten, das zu der Vor- misfttzung kommen müßre, daß erst eine wirklich friedliche Umstellung der Geister Platz greifen mußte, von der man links des Rheins trotz des Wahlausfalls doch noch recht weitent- fernt ist Richt als ob Herriots guter Dille angezweifelt werden sollte, aber die Jnponde- rabiNen. mit denen er rechnen nmß find zu schwerwiegend und gerade diese Tattacke bar »an bei der Beurteilung der weiteren Entwick­lung nicht auS dem Auge lassen. Jnzwiichm schaukeln auch die Pariser Zeitungen ihre Leser zwischen Ungewißheiten hkn und her. Die Kom- Mv'-ißlösung, die Herriot aus London mit- britrgen wird, kann und das ist auch stir Deutschland wichtig - in Frankreich nickt « « Pattüwerk bez sicknet werden, sondern muß al? eine vvm französischen Volk gewollte Lösung gel- ten Daß diese Lösung die Hoffnungen Deutschlands, die man zuerst auf die rad>- kaffoziaNstifchr Bolitik in Frankreich gesetzt hat. nickt befriedigen wird, kann man be­reits heute Voraussagen. Aber eS war auch "in unberechtigter Optimismus, fick von London etwas mehr zu versprechen als eben ein Kompromiß. Die wirfficke Besserung kann nur allmählich dadurch kommen, daß die Liuks- tegienmq in Frankreich sich »"festigt. Es ist vor- läusig schon viel erreicht, wenn Herriot auch nach der Rückkehr au8 London am Ruder bleibt Nicht das Londoner Kompromitz wild

Auf dem toten Dünkt

Herriots Dchwierigieiten drinnen und draußen.

Immer wieder heißt es, sich mit Geduld wappnen. Herriot und Macdonald konn­ten sich leichter einigen es waren nur Zwei Köpfe, und diese zwei hatten andere Ruckp-checu zu nehmen als die in London versammelten Staatsmänner. Mehr und mehr zeigt sich, daß die schwache Position der nächstintcrefsietten Ministerpräsidenten Englands und Frankreichs in ihren eigenen Ländern ein grobes Hindernis für den Fortgang der Verband- lunacn bildet, das umj» schwerwiegender sich

tinfrr täglich Brot.

Die Teuerung geht wieder durchs Land.

3m G-c-nfatz »u anderen WirYchaftS-Kebieten martt steh neuerdings auf dem Levensmittrl- markl eine, wenn auch nur geringe, Preis,eue- rung bemerkbar, die geeignet ist Beunruhigung mi schaffen, sodas, die folgenden B-irachtun-en manchen« Leser al» Richtschnur dienen kiinren. Wie Uns von fachmännischer Seite zu dieser Lebensnttttelteuettlng erklärt wnd, hangt oicse Erscheinung mit einer augenblicklich den ganzen Weltmarkt beherrschenden Hausse zusammen, me nur von vorübergehender Dauer sein durfte, da namentlich das im Ueberfluß erstickende Arne- rifa von seinen hohen' Goldpreisen herunter muß. um Absatz zu finden. Zunächst ist emo I steigende Tendenz der Butterpreise ZU beobach­ten. Rein äußerlich betrachtet, ergibt sich das !Anziehen der Preise für Bartter. die gegenwar-

die Stellung des Kabinetts bedrohen: bte ge- fährfichen Winde blasen aus anderen Ecken. Es handelt sich dabei um zwei Fragen, die dicht zusammen hängen: die Frage der Botschaft beim Vatikan und die Vor künftigen Stel­lung Elsaß-L othringenS innerhalb deS französischen Staat?oryanismus. Der ftanzosi- fche Sozialismus ist hesiig antiklerikal. Zur Plattform des Kabinetts Herriot gehören also die schlofft oder wenigstens schrofsklingeade Absage alter Verbindungen mit Rom. Der Klerris ist in diesem Lande immer französisch gesinnt gewesen so lange die fran­zösische Remerung klerikal gesinnt war ' Wenn . man an die Rückkehr zu , Frankreich dachte, f» meinte man natürlich das Frankreich, das man verlassen hatte, und auch Frankreich gedachte wohl immer, dasselbe Elsaß-Lokhrkngen wieder- «uerbalten, das »S einmal verloren hatte. Der elsässisch-lothringische KlepuS will sich nicht in die unsichere Stellung hinabdtücken lassen, in ber sich ber französische gegenwärtig befindet. Es beat auch Befürchtungen religiöser Statur ttnb protestiert aus? entschiedenste gegen iebe Aendernng des staatskirchlichen Verhältnisses.

Einzelnummer 10 Pf.. Sonntags 15 Pf. 14. IahkaaNZ

9htmmer 174. Einzelnummer 10 Pf . Sonntags 15 Pf. Sonnabend, 26. Juli 1824.

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Dir englischen yilfrvSiker greifen ein.

Zürkch, 25. Juli. (Privattelegramm.) Ein Londoner Telegramm meldet: Das Eingreifen der SBertieter der Dominions auf der Lon­doner Konferenz hat bie einet Verständigung mit DeutMand zugene-qte enalisch-itali- enische Tendenz verstärkt. Der Vertre­ter Kanadas erklärte fick mit Lebhaftigkeit für den Fortfall der SanktionSk'ansel nnd für das Stimmrecht des amerikanischen De­legierten bei ber Feststellung deutscher Verseh lungen in der Reparationskommission.

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jgie lange wird et noch bauern ?

London, 25 Juli- (Eigene Drahtmeldung) In dem Presse-Oraan Macdonalds wird bte .shoffnung auf eine baldige Einigung, die an­fangs so optimisiisck von der RegierungSpresse vertreten wurde, endgülttg begraben Man rech­net damit, daß die Konferenz biS in den nächsten Monat hinein, vorausncktnck nocy mehrere Wochen, anbattem kann Die deutsche Regierung wirb im Falle einer Einladung auch darauf bestehen, taffächlich in die Verhandlun­gen einzugreifen imb dieses Eingreifen wirb

<SeschSftS-An»et«en Seile 1b Pfennig, Kamilien-Anzeigm Seile ,, efnietaen dasWort2y-Pfennig, Reklamen die Seile bvItenrng.

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^al?öQiagen ,u bezahlen. Mabseüenb ist der Kurs des Savlungs-

Wie Mr ans unterrichteten außenpolitifch-n steigende^.Tenbenz der Butttrprette zu veooaw- «reifen erfahren, bürste die Tetlnahme ien. Rein äußerlich betrachtet, ergibt sich vas Deutschlands auf der Londoner Konftrel,z!An,ichen der Preise für Butter, die ^nwar- eine nicht unerhebliche Wendung hcrbeisühre.i. tig in ber Provinz windesiens 1,60 _ d^ark. lN Die Bemühungen Frankreichs unb Belgiens, in Berlin z Zt. bis zu 2,20 Mark wster, als eme ben Ausschüssen bereits vollstänbige Beschlüsse zu in vielen Gegenden ausg.-treten» ^olge bet^Sit fassen ^ Deutschland möglichst vor vollen- teuerung des Milckpreises. die m iedem Jahre, dete'T atf achen zu stellen, werdenlaum einen ivnn die sogenannteMilchschw emme . d.