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16 Vfennta (Vatniü«n«Än;etjen Serie 1, irenntg, Äcllamen dir 3etle 6» Pienuig slegr >er Offerten 20 'Ufennta). NechnungS- Masgebend ift der Kurs des Sablunas- ifvrecher aufgegebenen Anzeigen, sowie

gttmmet 274. Einzelnummer 10 Pf.. Sonntag 15 Pf Freitag. 21. November 1924. Einzelnummer w Pf.. Sonnys 15 Pf 14. Fahrgang

Meier Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

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Der riboniiemeniövreis betragt tüt oen IRonat 2. Mk bei reter "tufteünno Geschätisstclle abaeholi l.W Mk. Durch die Post monatlich 2 00 M?.

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Seutschlan- schweigt;ur Kriegsschul-lSge.

3m Trommelfeuer der AtWungen Galerie der Könige

EtrefemannS St:,»e ist noch »ich«

Larum man in Berlin zöaort , DrutfcLland «um Sdr«asr'Snls.»a.d»na ncrüftet , Auw .»» .

lerin der

irhcii

iauds am Stiegt.

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weis auf die Dortmunder BestUüffe ab g lehnt. Die Völkischen haben in den l<

Material einer eingehenden Nachprüfung

«Sigener Drabtberichi.i

Wiesbaden, 20. November.

innerhalb der

der

ie Satan.

man au ojeiregie-

daß d>e sch me nur

Larum man in Berlin zögort / Deutschland zum Kviegsschul s.Fe.dzng gerüstet / Auch Frankreich soll fich besinnen / Rnsilands Geheimarchive werden die Schuldigen entlarven

ncn Notifizierung >ervorzutretcn, stellt [ci: auf den Stand-

Reichskanzler Marr hat an den Oberbür­germeister von Darmstadt folgendes Telegramm gerichtet:

der Krregsf ch ni

lang im Anschluss an die Veröffentlichung bei Dokumente des früheren französischen Botschaft tcrs in Petersburg - - -

Den Bewohnern des heute von fremder Besatzung befreiten Gebietes der Provinz Hessen-Nassau übermittele ich namens des Reiches herzliche Grüsse und die Versicherung dankbarer Anerkennung für ihr mannhaftes Ausharren in der schweren Zeit der Fremd­herrschaft. Ebert, Reichspräsident.

amerikanischen Ansprüche an Deutschland (rin« schliesslich Befatzungskofiens bilden einen Teck der Gesamtreparationsleistungen Deutschlands, über die fich Amerika mit den anderen Repara- tionsglänbigern verständigen muß. Man kann im Ganzen und kurz zusammenMend von der Art der Pc Handlung der Reparationsfrage zwi­schen Amerika und Deutschland sagen, daß sie ganz anders als die im höchsten Maße mit .Politik' verknüpfte Regelung zwischen Frank­reich und Deutschland fichreingeschästlich erledigt und hoffentlich auch rein geschäftlich zum Abschluß gebracht wetden wird.

Der Berwaltng und der Bevölkerung von Darmstadt spreche ich aus Anlass der jüngsten Räumung durch die Besatzungstruppen herz­lichsten Glückwunsch aus. Mögen die daraus erwachsenen Erleichterungen für Wirtschaft und Berkchr fich zum Vorteil aller VolkSkreisej auswirken."

bisher in Deutschland gefehlt, weil sich die deutsche Regierung als Nachfolgerin Revolutionsinämier von 1918 an die Wah . halten muss und diese ist die Schuld Deutsch

punkt, dass ein solche Schrat ovKsmm«.« o«»- srhlt wäre und für Deutschland mehr denn jc die Notwendigkeit besteht, eine abwartende Haltung einZirnehmen. In Deutschland könne man es nur begrüben, wenn jetzt auch in Frank- reich der ernste Wille zur Erforschung der Kriegsursache erwacht sei. Ein Eingreifen Deutschlands könnte nur zur Folge haben, dass diese Manner mundtot gemacht werden. Im übrigen verweist man auf die Tatsache, daß das veröffentlichte

Besonders weit scheinen Verhandlungen zur Gewährung von Anleihen an die beut« s ch c u Städte gediehen zu fein Sowohl au- ötefem Gebiet tote auch bezüglich langfristiger Anlagen in Wirtschaft und Industrie ist der amerikanische Grundsatz: Je breiter die Grundlage, desto besser! Außerdem will das

*on*$e ®eIb nicht nut die augen­blickliche Kapitalarmut in Deutschland beseitigen und wie man tu sagen pflegt,bte deutsche Wirt-

König DoNar.

AmerikasMedizin" für unsre kranke Wirtschaft.

L-strn bat» feine feffelnben unb raa>mannhdt)«tiußCtt, divlomaris.ii.rr Artikel »b« D°aar-e7V°'h.be7c.n te v. Rvetndab n, zeigt im ^oigenbcm, »ie »6*i««eteii teatfc» am tilg ifäien ^iWE^bez.eMtngen sick an« ein weite« 5e b auftuf, baswertvone Frkch'ezc tlgrn kann

An Wichtigkeit obenan steht wohl bte Frage, !5'?!bwelt amerikanisches Anlage suchendes Ka­pital sich der kapitalarmen deutschen Wirtschaft ÄS? Verfügung stellen wird. Schon vor meiner Abreise nach den Vereinigten Staaten wurde es mir klar, daß gerade auf diesem Gebier in Deutschland merkwürdige Illusionen entstanden waren. Allgemein erwartete nun einen schnel- en Zufluß amerikanischen Kapitals in die nach Annahme des Londoner Pakts doch angeblich ge­sicherte und gegenüber Amerika sehr viel höhere Stufen abwerfende deutsche Wirtschaft. In Ne toy c rk begegnet man in der Tat einer gro­ben Anzahl von Landsleuten, deren Schlachtruf das WortKredit- war. Sehr bald jedoch ergaben Informationen an zuständigen Stellen, daß E i n z e l a k t i o n e n von gewissen Aus­nahmen abgesehen so gut wie keinen E r- fv l g haben konnten, weil diejenigen, die sie be- .rieben, die Lage des amerikanischen Geldmark- tes und typisch amerikanische Gepflogenheiten sehr ost nicht kannten. Zusammenfasiend kann man sagen, daß gewisse amerikanischeÄapital- tnbeifterungen (Kredite" sind nach omerikani- i'tjer Ansicht ganz etwas anderes) in der Tar er­folgen werden.

nommen, aber innerlich ist die Freude, nun wieder von diesem Druck befreit zu sein, umso starker und grösser.

der anderen Seite steht die Forderung nach völliger Freigabe des deutschm Eigentums, dar im ganzen etwa auf 300 Millionen Goldmark Wen geschätzt wird. Hierzu kommen dann noch di? Ansprüche der Schiffahrtsgesellschaften mit etwa 100 Millionen Goldmark Die etwaigen

Ein anderes weniger erfreuliches Gebiet der beiderseitigen wirtschaftlichen Beziehungen ist die deutsche Ausfuhr nach Amerika. Es ist kein Wun­der. dc ß man nach Ueberzeichuung der deutschen Anleihe in Betrachtungen über btt künftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Amerika auch in Amerika immer wieder den Hinweis aus die Notwendigkeit der Abwehr deutscher Konkurrenz fand! Inwieweit die republikanische Regierung sich in Durchs uh. rung des abgeschlossenen, aber noch nicht rati­fizierten Handelsvertrages zu größerem Entgegenkommen bezüglich der deutschen Ein­fuhr bereit finden wird, ist heute noch nicht klar zu übersehen. Aber auch drüben wird man sich darüber klar sein müssen, daß die Ausführung der Londoner Reparationslösung nur dann überhaupt auf die Dauer möglich ist, wenn Deutschland nicht überall in de- Welt hohe Schutzzölle vorsindei und in der Lage ist, auch seinen Expott wieder in d'e he zu br - n- ßes! Die Bewegung deutscher und amerikani- sther Güter über den Ozean ist natürlich «ne Frage, welche die beiderseitigen S ch t s f a h r t s- Gesellschaften auf das höchste interessiert. Dadurch, daß Amerika bekanntlich die deutsche Einwanderung auf die Quote von etwa

Hauptstadt. Solange sie in der Stadt ist, fi I iietoie eine Dame", kaum ist sie aber auf I Landstraße, fährt sie wie der leibhaftige Sa

Sie besitzt vier amerikanische Limousinen. Troy ihrer 46 Jahre hat ihre blonde englische Schön- heit kaum gelitten. Sie wirkt elektrisierend. Na ja, einen König gibt es ja in Rumänien auch... Er ist der Gemahl der schönen Marie und heißt Ferdinand. Man kann Monate lang in Bukarest weilen, ohne ihn zu Gesicht zu bekom­men. Der König hatte Pech, als er eine so volkstümliche Gattin wählte. Weltberühmt ist übrigens ihre Tätigkeit als Heiratsver­mittlerin. Richt einmal die Kinderzimmer sind vor ihr sicher, eines schönen Tages könnte iie den Kops hineinstecken und einen kaum flügge gewordenen Backfisch herauszerren, um ihn noch am selben Nachmittag mit dem Sohn des Prä­sidenten von ID S. A. zu verheiraten.

König Alfonso von Spanien läßt, wie wir hören, sein Auto auf der Straße halten, um Keine schmutzige Kinder au zuheben und mitfahren zn lassen. Er wäscht an Feiertagen die Füße der Annen, er tanzt mtt dem Volke

50 000 pro Jahr beschränkt hat und bedanerltcherIsprünglichen Fo rderung betrugen wird, weise eine wettere Einschränkung auf etwa Auf der anderen -eite steht die Forderung nach bte Halste bteier Zahl vom Juli 1927 ab Plant, ist für die deutschen Schiffahrtsgesellschaf­ten insbesondere eine wenig erwünschte Lage entstanden. Die yortenttoiefiung und Zukunft der beiden großen deutschen Gesellschaften wird geradezu davon abhängen, inwieweit ein gestei­gerter Güterverkehr und eine hoffentlich zu er­reichende Abänderung der geplanten Einwande- i ungsbeschränkung ihnen gestatten wird, die Schiffahrt zwischen Hamburg und Bremen ebterfeitä, den Vereinigten ©taten andererseits wieder auf die Dauer lohnend zu gestalten.

Von dcn von Amerika erhobenen Ersntzan- iprüchen sind heut» in loyaler und verständmer Zusammenarbeit etwa die Hälfte bereits e t« ledig! und schon jetzt laßt sich voraussehen, eßlich von Amerika geforderte Suin- einen Bruchteil der ut>

und Wahlen, des Krieges, um ihre Abkunft von dcn .Hunn'eu- ~ k - ... ,, , zu verbergen, den Familiennamen Windsor zu-

Takttk der Teutschnationalen. gelegt, lieberEdward Windsor, Priit-

(ISigene L'ratwelö.mu zen von Wales" hören wir die üblichen Lo-

lcÄÄßÄÄ

Ucbermütluiifl einer Note an die Alliierten in Schalti obre nifn irr (stLe

bet Kriegsj chuldfrage und dcren Aufrott sich auä) fc^r häufig gegen die elterliche, insbe- heren sranzösftchen Böftchaf I!ehnthab/m" Etterliche Tyrannei ausge- , 2» Sou'.ä George, verlangt,i König Georg, so wird uns versichert ist

andetnfalls die Leutschnationale Votksvartei ein Mann von vortiefflichen Mgenschafttn 'der von sich aus nam dem Wahttamps neue Schritte aber leider stets tu sehr mit Familie gesegnet in Her Kriegsschuldfrage tun will. Die Regie- war. Es fehlen ihm zwar jeder Eharme unb

ausserordentlich umfangreiches Doknmenten- mnterial,

das zu gegebener Stunde verwendet werden soll. In den Kreisen um Minister Dr. Sttesemann ist man daher der Meinung, dass irgendwelche voreilige deutsche Erklärungen nicht zu dem er­strebten Ziele führen könnten.

Wir man in pari« die «rttasschu-d beweist

Paris, 20. November. (Privattelegramm.) Die Beröffünttichung über die Kriegsschuldfrage haben in Paris keineswegs das erwartete Aufsehen gefunden. Bon grosser Bedeutung für Deuffchland sind lediglich Auslassungen des halbamtlichen Journal, in dem es heisst: Jeden- falls haben die jetzigen deutschen Machthaber die Sozialisten um

Scheidemann unb Eisner im November 1918 ausdrücklich die Schuld Deutschlands am

Kriege anerkannt.

Der Versailler Vertrag ift von Deutsch- land unterschrieben, dass ihn damit gestten lassen mutz.. Wäre nicht Deutschland der Kriegsurheber o hätte seine Regierung längst einen ernsten Schritt unternommen um sich von einer so schwe­ren Schuld zu reinigen, aber dieser Mut hat

und wie man zu sagen pflegt, _

sDakt onturbeln", es will auch an der durch feine Unterstützung evtl, geschaffenen neuen Pro­sperität in spekulative^ Weife durch Heber, laffurg von Obligationen unb Aktien Anteil nehmen! Viele Fäden werden zur­zeit nach diesen Grundsätzen gesponnen und dazu dte Bankverbindungen zwischen deutschen uno amerikanischen Banken gerade gegenwärtig tatkräftig wieder ausgenommen. und erweitert. Cbcuan steht bei diesen Vorgängen die kom­mende Niederlassung a m e r i k n n i s ch e r Ba n- k,en in Berlin. Kurz gesagt: die nach An­nahme des Londoner Pakts gehegte Voraussicht größeren Interesses amerikaniichen Kapitals an der deutschen Wirtschaft ist tat- sachltch eingetreten; dieses Interesse hat sich jedoch sehr bald eigene und feste Formen gesucht, und allen möglichen privaten Aktionen toentg Spielraum gelassen. Einen rypi- scheu Ausspruch eines der maßgebendsten ame­rikanischen Bankiers darf ich wörtlich anführen: Rach Abschluß der schwebenden Kreditverhond- lungen erwartet man in .Wall fheet, daß Deutschland sich im großen und ganzen mit feiner eigenen Währung und neuen Bankorganisation weiterhilft! Hier­zu wäre von deutscher Seite unter anderem viel­leicht zu sagen, daß es schließlich ja nicht nur das amerikanische Geld ist, das jetzt in Deutsch­land Anlagemöalichkeiten findet. Natürlich muß jeder maßgebende Einfluß des Auslandes auf bte Führung und Leitung deuikcher Unterneh­mungen ausgeschlossen bleiben.

------ n>ei<6tt>8rt e>en »»«k J9* DoNar-P-a-okraten vor settonten

-Sauyte.n u«6 ihren Drang ach 3ntimi.ä<cu im? ®e*6oen Uver allen SofkiMfh,, uamcr.t. der holden Weiblichkeit ein Buch Lolltai« Mit dem T-te®iefes «SrilgsgeschSi!" entgegen, in de rr sich heit ttndDikh.aug ve fh.lugen Besonders gründlich und amüsant belaßt sich Ja. Collin mitDiesen Windsors", wie er die englische Königsfamilie nennt. Le. kanntlich haben sich die Hannoveraner während

_ .^'cvfin, 20. Nov. (Eigner Informationsdienst.) ~ »e Enthüllungen bet französischen LinkS- bie Äiolle, hie Poiitcare vor *bcm AnÄrruch des Weltkrieges gespielt hat, haben in »5"?brttner politischen Kreisen ungeheures Aussehen hervorgerufen, obwohl man mutzte, daß sich über die hervortagenbe Berantwortunq Pornearös für den Ausbruch des Krieges authentifches Doftmientenmaterial in den von der rnssischen Sowjetregiernng beschlagnahmten Geheimarchiven der früheren ruffischen

Zarenregterung befindet, ist man doch autzerorbentlich überrascht über bie Tatsache, dass nunmehr sogar in Frank­reich nut dem Belastungsmaterial gegen Poin- earö offen hervorgetreten wird. Nicht weniger interessant sind Dementi s, die von den An­hängern Poutearss erlassen werden, und die sich auf nebensächliche Dinge berufen Sie beweisen, dass die bisher in Frankreich vertretene Theke von der Al lein schuld Deutschlands am Kriege erheblich ins Wanken geraten ift Mit grosser Spannung erwartet man eine Stellung­nahme Herriots, die unausbleiblich fein dürfte. Obwohl namentlich die Rechtsparteien stürmifch. verlangen, daß sie nunmehr den Anlass benutze, nm mit der bisher unterbliebenen Notifizierung

bedarf. Da das Problem der Kriegsschuldfrage leidenfchafislos und ohne Geltendmachung po­litischer Prestigefragen zur Erörterung gelangen soll, wünsM bte Regierung keineswegs den Ein­druck hervorzurufen, als wünsche sie sich di-kes Materials der französischen Linkspresse zu be­dienen. In Deutschland Vers" Grund der Veröffentlichungen der rung über ein

von vortre

'to mi-t b®Qm®ie 9e^3net rung glaubt" jedoch n i"ch t an eine Vers ch t e - I Üendend^'M^ew" dafttt iibertrlfft er ?ie an- bixng nach rechts. Der Regierung nahe- deren Mitglieder der Familie in bezua auf stehende-Personen sind be- Auffassung, daß dnereine Verstandes-Eigenschaften«. Das Hin, M Demission des Kabinett erlaubt nicht not- Königs ist enzyklopädisch, es gleicht einem wendig sein wird, da seine parlamentarische Ba- ßen Zettelkasten, gefällt mit 3-Minuten-Abhanb- sis vermutlich noch verbreitert werden dürste, lungen über alle Fragen der Gegenwart und Die Teutschnattonalen haben im Hinblick aus Vergangenheit. Mit der Königin geht Mr Eo!- <i=" n sp ätere Machtergreifung der Deutsch e n lins weniger glimyffich um, unb seine Aeutz'erun- Bolkspartei einen Burgfrieden für gen über sie haben in England besonders stark das ganze Reich angeboten. Dieser Vorschlag verschnupft. Die Königin Mary ist leider wurde von der Deutschen Bolkspartei unter Hin- kein berückendes Weib. Es fehlt ihr sogar bte weis auf die Dortmunder Beschlüsse abge- Grazie ihrer Schwiegermutter, wie der Channe, lehnt. Die Völkischen haben in den letz- den thr Sohn ausströml. Sie ist nicht einmal so ten Tagen bedeutende Mittel flüssig machen kön- gewinnend, tote ihr Gemahl, was viel sagen nen und planen einen scharfen K a m p f g e g e n will. Dennoch genießt sie beim Volke große dieDeutschnationalen. I Achinttg.

----- I Ihre Tochter, Prinzessin Mary, gleicht Vom Fmnzofenjoch befreit. ihres Bruder-, des 'Prinzen von WrNe^'fttzlen *>* laÄÄ"S

i-hrer Verheiratung gtttg sie oft schon um sechs

Uhr mordens aus, nm Grundsteine zu legen, bet An den Oberpräsidenten von Hessen-1 ^hresfetern von Krankenhäusern den Vorsitz Nassau hat der Reichspräsident anlätzlich Perlöss führen, arme Kinder avzuküffen usw. Ihr Räumung der bisher besetzten FlaschenlMel Mann, der Viscount Lascelles, ist innerhalb der von Caub, Lorch und Limburg folgendes engltschen Aristokratie eine solch unbedeutende Telegramm gerichtet: Person, daß der Prinz von Wales ihn noch nicht

Ieinmal gesehen hat. (?) Die alte Königin» totttoe Alexandra ist immer noch äußerst populär, sie besitzt nämlich Eharme, im Gegen- latz zur Schwiegertochter, die sich mit der Achtung des Volkes begnügen muß. Die Popularität ihres verstorbenen Gemahls, Eduard VH kommt ihr gleichfalls zugut. Trotz ihrer nahezu achtzig Jahre ist Königin Alexandra, so versichert Mr. Collins, die schönste, schlanffte unb anmutigste unter den königlichen Damen. Wenn sie in ihrem toeiitfarbenen Luxuswagen Pall Mall hinunter- fährt, möchte man sie fast für die Maste halten.

Ein besonders langes Kapitel widmet Mr. Collins der schönen Königin von Rumä­nien, die eS ihm offenbar angetan hat. Er beehrt sie fogar mit der schmeichelhaften Bezeich- nung »Die weibliche Ausgabe von Karl dem Großen", was reichlich übertrieben ,ein, aber . auf bie Landsleute des Verfassers Eindruck

..* kiP8o^ sn e vorübergehend machen dürfte. Da sie Königin ist, unb noch

»uch die Lasten der Befatzung zu tragen hatten, dazu ein weiblicher Karl der Große steuert sie st."d mit dem unbesetzten Deutschland wieder ver- ihren Kraftwagen selbst durch die Straßen Bu- e'"t- Dle Bevölkerung hat diese Taffache auf be- karests. Sie ist eine der besten weiblichen fHirht,*» m*'Chauffeure Europas. Mit hoch erho­

benem Haupt, aus Angst ein Doppelkinn zu zei- gen, fährt sie durch die winkeligen Straßen ihrer Hauptstadt. Solange sie in der Stadt ist, fährt