Sonntag, 4. Januar 1925.
Eine Regierung ohne Mehrheit
üiggemiebenen
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D'e ver^a^e!kn Sfreftoren.
Strudel des Barmat-Krachs.
Berlin. 3. Januar. (Privattelegramm ) Jn-
großstädtifck-e Berkebr und die Cin- richtunq der städtischen Werke
für Walser und Gas. vor allen Dingen aber für (JIcftriMtöl Auf dem Verkebrsgebist ist uns London. Poris und vollends eine Reibe amerikanischer Großstädte weit voraus. Dort bat man stch bereits an die Lösung von Problemen beranaemacht, die erst jetzt, wo der Verkebr aud' bei uns -inen ungeheuren Aufschwung genommen hat und noch weiter >>eb- men wird, in unseren Ge'iduskreis treten. Es ist selbstverständlich, daß wir nickst aus eiaene staust erverimentieren dürfen, wo wir wissen. I daß wir vom Auslande erfahren können, wie
fe des Tages folgen.
Das Kölner Sorgenkind.
Sie werden mit der Rote nicht fertig.
(Eigene Drahtmeldung.)
London. S. Januar.
folge des B a r m at h - Skandal?, und -er Schließung der von der Staatsanwaltschaft tou- trollierten Banken stnd eine Anzahl Berliner
stimmend für die Mahnung des Reichspräsidenten an die Fraktionen aus, eine Nachprüfung ihrer Beschlüsse herbeizuführen, wegen des Ernstes der politischen Lage und zur Vermeidung einer überparteilichen Regierung. Reichskanzler Marx hat sich soeben zwecks Verhandlungen über die Regierungsbildung an dre Führer der deutschen Bolkspartei gewandt, um von ihnen Vorschläge entgegen zu nehmen .
Der deutschnationale Fraktrons- vorsitzende Schiele wird heute Mlttag vom Reichskanzler Marx zur Fühlungnahme mit der Regierungsbildung empfangen werden. Diesem Empfang dürften weitere Besprechungen
etreftmann soll sich wehren
Berlin, 3. Januar. (Privattelegiamm.) Ter ReichsaussLuß für auswärtige Angelegenheiten wird heute einen Bericht des Neichsaußenminr- sters über die politische Lage entgegennehmen besonders über die Richiraumung Kölns. Man erwartet heftige Angrisse aus die Politik Stresemanns.
Der heutige Tag der Entscheidungen.
(Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 3. Janum.
Der Reichskanzler wird heute Vormittag 11 Uhr die Führer der bisherigen Regierungsparteien, nachmittags VA Uhr die Führer der Deutschnationalen und Sozialdemokraten empfangen. Heute Mittag treten die Parteivor- stände in Berlin zusammen. Die offiziellen Fraktionsflstungen flnd für Montag emberuscn. Die Mehrzahl der Morgcnblätter spricht sich zu-
Firmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Auch mehrere Großfirmen sind dabei tu Mitleidenschaft gezogen Der Finauzmi- nistcr hat inzwischen Anweisung grgebe i. daß sämtliche Bücher und Geschäfte der Staatsbank bis 1919 zurückreichend durch eine isonvcrc Ministeiialkommiflion nachyeprüft werden.
Zentrum, Deutsche Bolkspartei und D e m o k ra t en bei ihren bisherigen Beschlüssen beharren. Die Möglichkeit einer Regierungsbildung auf tragfähigcr parlamentarischer Mehr-
Nack den Besprechungen, die Reichskanzler Dr. Marx mit dem Reichspräsidenten über die Frage der Regierungsbildung hatte, besteht dir Aussicht, daß die
Regie rungskrise bereits in wenigen Tagen gelöst
sein wird. Da man auf rein parlamentarischer Grundlage zur Zeit nicht zur Bildung einet Regierung gelangen kann, steht schon
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S;.Ä» sä»®« fe» Äg® iflftion eine Verantwortung oder Seroahr in keinem stalle übernedmen. Rück- >adluna des VeuigSseldcs oder Anlvrüche weaen etwaiger nicht ordnungsmäßiger '."ekeruno ist anSoetchlolien Postscheckkonio strankkur' a. Main Nummer 63M
heute längst nicht mehr auf den Gebieten des Wissens und der Technik an der Spitze steyen- null leider vielen deutschen Zeitgenossen nicht oufgehen. Sie glauben an alte, heute nicht mehr zutreffende Schlagworte, wie „Deutschland tn der Welt voran" und dergleichen. Aber wer unsere Zustände durch eine rosige Brille betrachtet, der vergißt, daß die Knlturwelt im letzten Jahrzehnt nickt sieben geblieben ist und unter viel günstigeren Umständen weiter arbeiten konnte, als es bei uns möglich war. So gibt es beute zahlreiche Lücken der Forschung und der t e ch n i s ch e n P r a r i s. die so icknell als möglich wieder ausgefüllt werden müssen, I wenn wir nickst dauernd im Rückstand gegenüber anderen Völkern bleiben wollen. An dieser lallgemeinen Tat.acke ändert es nickt viel, daß
wir beispielsweise mit dem Bau des Z R. 3 einen technischen Triumph erfochten haben, der in der ganzen Welt gewürdigt worden ist und daß auch das R o t o r s ck t f f besonders im meerbeberrsckenden England einer außerordentlichen Aufmerksamkeit begegnet Soweit die Gemeinden in Frage kommen, sind cs besonders zwei Gebiete, auf denen wir vom Auslande lernen können u. lernen müssen, das ist der
Nummer 3. Einzelnummer 10 Pf Sonntag« 15 Pf.
heil ist damit en t f ch w u n d r n.
Der Weg MS Freie.
Ein überparteiliches Kabinett.
(Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 3. Januar.
«nseiaenoretfe:EinbeimstSe GelLäsisanzeigen Seile 16 tifiu auswärtige GefchäftS- anzeigen Sette 20 Pf«, .vamiiienametuen Seile 15 Pfg.. Kleine Änzetgen das Wort
Reklamen Oie Seile 75 Pt«. Löertgebllvr W Pfg. 'bei ckusendg. der Offerten LN Pig.t Rechnungsbeträge sind innerhalb 5 Tg. m bezahlen. Maßgebend ist der Kurs deS SablungsiageS. stür die Nichtigkeit aller durch Sernforetier aufgegebenen A»' zeigen sowie für Äuinabmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden, stur «»»eigen mit beton», schwierigem Satz 100 Proz.ÄmsÄag Druckerei: edilawbof straße R/8i>. Geichästsstelle Köln.Str.5. aegenüb.der svobrstr. sternkvr 0a1 u. 85..
Wo es uns fehlt.
Auch die Gemeinden müssen nachlernen.
Wir »tiefen nicht vergeße», daß fchon von 1914 ab unb auch nach dem Versaitier Diktat eine scharfe Sperre gegen das deutsche Reich besteht die so wert ging, »atz während und nach dem Krieg das de isichfeindtiche Ausland geradezu einen Boykott auch aus w ssen. chaf-iich -kunst- leriichem Gebiete «egen uns zu errichten bemüht war, der uns» wie ein Mitarbeiter ichreibt, die neu-nLuellen des Geistes u. der Technik bericht otz
mIIYa deutschen Wirtschaftsleben (auch die Steuer- und 3jiP Postermäßigungen vom 1. Januar ab und selbst
AL/VX VllUJUUl * r kct vollprozentige Biergehalt gehören hierher)
Alte Wunden bluten wieder. ' kehl dieses schweren Belastungsproben entgegen. Rack der Neujahr-Woche, die wie im Familien- Den die erst fetzt sich auswirkende Dawesbel^ leben so auch im Völkersam"ienidyll mehr der stung der Industrie und die überall namentlich Bilanz des alten Jahres wie kühnen Vorstößen m den Kohlengebieten aufbrandenden - oh ins unbetretene Neuland der Zukunft galt, Hai wellen und Kündigungen l ss s nun der Werktag wie im Privat- so im politi- Erschütterungen des abgezehrten deutschen Wir»- schen Daseinskampf Wieder dos Wort und auch schaftskörpers bef^^len .Inzwischen hat man die Staatsgewaltigen Europas sind aufihre m Berlm 'Ui Zustandebrmg.n ber neuen Feldherrnposten aus der Winterfrische zuruckge-R eflterun gunler ^mTruckderKölner .io kehrt. Nickt nur über Land und Meer fegen die em etwas rafcheres Tempo angesihlagen u d Wetterstürme dieser ersten Reujahrstage mit un- sich scheinbar dem emztg übrigge-stlevenen erhörter Wucht daher, wühlen die Meerestiefen Lchlupiloch uberparts lichen Kabine ts d^r biS zum Grund auf. Schiss und Mann der-1 Kopf- und Fachmmtster zugewanvr. Bie >e
könnten.
Auf diese Druckmittel allein scheint man in Frankreich noch zu reagieren. Denn die zugleich mit der Kölnbesetzung am 10. Januar ablau senden uns aufiktroierienWirtschaftszwangsklauseln kann man natürlich nicht durch ein neues Dikta, ausrech, erhalten. Wieviel mehr Frankreich an einem Wirtschaftsabkommen auf neuer Basis gelegen sein muß als uns, zeigt ein soeben ferttg- aestellter statistischer Handelsbericht, demzufolge die französische Ausfuhr nach Deutschland etwa 3,8 Milliarden Goldmark betragen Hait,. Regierung gelangen tonn, n«i w«
während Deutschland nach Frankreich nur MI. of)ne weiteres fest. Die üöfumt sieht man 1,8 Milliarden einaeführt hat. Daß trotz des £ bcI Errichtung einer überparteilichen jenseits des Meins mit Recht 6efurd)ieten <3d>et. U e «i e r u n 0, die von dem bisherigen Re,chs- tcrns der Verhandlungen, trotz des an uns ver- fnr(er Marx geleitet werden soll u.id die übten Kölnverbreckens, trotz der empörenden I $ äer deutschnationalen Partei sreistellt, einige Tatsache, daß man drüben die Wahrheitsbeweise ibr nahestehende Persönlichkeiten in diese üb:r- des deutschen Reichswehrministers schnöde tgno- ^^^e Regierung zu entsenden. Wre wir riert, trotz der nickt nur von der neutralen Außenminister Dr. Stre s r m a n n
Welt verdammten Illoyalität Herrt Dt‘-kereit, dem neuen Kabinett als Aupcnmr- in der Räumung?- und Entwaffnungsfrage, un- Zister anzugchören. Es wird sich cuzentltch fere Delegationen nach Paris und Romzuruck- nut um Eine Ergänzung des Reichskabinetts gekehrt sind. .. Welcke der Verbandsmächle hm- handeln, weil Dr. Jarres als Oberburger te in gleicher Lage ähnli» gehandelt? Jeder Eister nach Duisburg zurückgeht, und Dr^ Zweifel an Deutschlands ehrlichem Der- Ha mm in die Privatwlrtscklist nbettritt. Um ständigungswillen ist damit entkräftet, h^ser überparteilichen Regierung von vornherein Wie sehr jedoch das deutsche Volk durch die Ber. sichere parlamentarische Mehrheit zu schaf-
söhnunasschalmeien der Herriot-Macdonaldsch n werden die Verhandlungen mit den
Friedensallianz aetäusckt worden ist, hat lurzlick Reichstaqsfraktioncn s o rt g es ü h rt Die Außenminister S1 resemann Pre jeverlretern deutsche Bolkspartei zeigt schon letzt die mieden Worten bezeugt: „Ich habe ost den Vor- Ej ^haltlose Bereitschaft, eine überparteiliche Wurf der Opposition zurückaewtes^. alS ob vi- Regierung zu unterstützen,
Alliierten nickt an eine loyale Erfüllung . M bcm 3cntrum „ud bei den Demo-
Verpflichtungen denken würden He e bah traten findet dieser Gedanke ohne weiteres An muß ich zu meinem Bedauern aesteben. B f((mq ^isch£ibend ist allein die Haltung der wir vielleicht mit Unrecht für das ~of, kcutf ua 11Dna (en Parte», da t»e Sozmi- Wesgesetz gesttmml haben m de .-Lea,otratjC .ur Opposition übergehen dürfte, mit nung, daß mit ibm endlich die Sankt tu - &etn git|C( bie große Koalition im Reiche wieder politikzuEndesei." in den Vordergrund zu drängen. Für die neue
ES läßt fick zum mindesten der Reicksregierung ^^^^g würde das Primat oei Außettpo- ber Vorwurf nicht ersparen, daß sie mit ihrer l(üif ohne weiteres bestehen bleiben, und bte unzweideutiaen Ablehnung einer Besatzungsver- ^„enpolilik vor der Kölner Frage zurucktreten längerung viel zu lange gewartet hat, zumal e8|mü(frn Man hofft, daß es spätestens bis zum auck den Einfältigen seit Monaten klar sein Mittwoch zu einer völligen Klarnng kommt, mußte daß man die Rnhrarmee nickt m ^Lie man im Auswärtigen Amt erklärt, dürfe der Luft bänaen lassen würde Man dat ti”'krt gegenwärtige Zustand der ungelösten Krcke säumt, auf inoffiziellem Wege d-e deutsche S»Houf Ieincn ^«ll länger als bis Mittwoch andau- iasiung wie einen Scklaflbaum aufzurickten und bn sonst die außenpolitische Lage i« aeaen den Herriot-Cdamberlainscken »ud- außerordentlich gesährdet werde.
handel angeaanaen, als es zu spät Mar In I --
Frankreichs uVfeine militärische S '»e r!- nMeichSkanzler und Parteien. |
aUICf)t »es kleinen französischen Mannes vor dem deutschen 'Krieasaespenst erfiieät sich nicht etwa dlos aus die nächsten 1». 15 Jahre, sondern mmfc te für zehn weitere Geschleckter Vorsorge tres en.
Wieviel nüchterner und harmloser der »e-\ schäMMbUge Amerikaner diese vallunziimti-n-^ französischer Schwäche betrachtet wat bte Neberreicknung bet Krupv-Anlelve, die eine stark, Kundaebung für unsere Jndustne bedeutet. Trotz solcher vereinzelter Lichtblicke tm
Auf lange Eicht.
Sine Weltwirtfchaftskonferenz in Washington. I (Durch Funkspruch.)
Washington, 3. Januar.
Die Anregung des Senators Borah, eine internationale Wirtschaftstonferem nach Washington einzuberufen, ist säst durchweg beifauig ausgenommen worden. Borah will, wie er Pressevertretern erklärte, einen Antrag tm heirat einbringen, in dem die Einberufung einer internationalen Wirtschafts- und Abrüstungskonferenz nach Washington im Lause dieses Jahres vorgeschlagen wird. Borah wird verlangen, daß Deulschlano und Rußland zu dieser Konferenz ofsizieü eingeladen werden.
Von normalen Zuständen aus dem Gebiet des internationalen Gedankenaus- iem umwiutiB »»*!«•• ,1aUsches, so läßt sich unser Mitarbeiter ver-
mit den Führern der anderen Parteien im Lau- nehmen, sind wir auch heute noch we,t entkernt.
- - - - 1 Roch immer sind auf der gegnerischen Seite bte
antideutschen Strömungen mächtig, noch immer leiden wir unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die uns aus allen Gebieten, leider auch au, |betn weiten Felde der Wissenschaft und Technik, zur strengsten Sparsamkeit zwingen. Aber trotz aller auch heute noch bestehenden , .. Hemmnngen wird man sich der Notwendigkeit
Die Absendung der Note der Alliierten an (ä verschließen können, sich wieder em-
Deutschland hat sich verzögert Sie durfte> Endlich im Au s l and e umzu f eh en.
nicht ttot Ansang Hamster Woche erfot- Forderung ist nicht im touristischen Sinne gen. Der Text-Entwurs werde gegenwärtig noch k^int Wir könnten es schon noch einige einer Prüfung unterzogen und dürfte seitens kflf)re aushalten, ohne in die Schweiz und nach der fünf beteiligten Regierungen evtl, noch mn evta(icn ,u reisen, obwohl auch von solchen Ver- Zusätzen versehen werden Diese fünf Re-1anüqunasreisen immer eine gewisse BercAc- gierungen haben außerdem jeder $ erb al • t bes Gesichtskreises zu erwarten ist: Was Maßnahme zuzustimmen, bie vom Botschafter abeiB bor aI$cm nottut. das ist ein korgsäl ti- in Berlin unternommen wird, wenn Ne bte I. e § Studium aus allen Gebieten, auf denen Note im Auswärtigen Amt überreichen. - . Jahren rückständia
Einem Brüsseler Telegramm zufolge werden die wrr »n den tetzien jeun '
alliicrten Regierungen der deutschen Regierung geworden Dw Emsicht davon, ^6 -
bei Ueberreichung der Kolinwte gleichzerftg zu r.Btffli’i fixten, daß, sie spätcx, das heißt M'.ck Eingaffg der ä 11 g ein ei n c n 8 e r t dl 11 9« Kontrollkommission, eine zweite Note über die Entwaffungsfragc überreichen werden.
Einzelnummer 10 Pf Sonntags 15 Pf 15.
Ein wichtiger Beratungsgegeustand soll die Fest setznng der Endsumme der deutschen Rapara- tionsverpflichtungen bilden. Auch sei eine Ab rüftung von der vorherigen Regelung der dringendsten wirtschaftlichen Weltprobleme abhängig. Weiterhin tritt Borah entschieden dasür ein, daß die normalen Beziehungen zu Rußland wie-
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sonders aus dem Gebiet der Wärmewirischast
Deutschland a?6 melkendeKuy ist uns Amerika weit überlegen.
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(Privat-Telegramm.) können, daß die großen deutschen Gemeinden
Paris, 3. Januar, keim Auslände wied-r in bte Schu-
Der Morgenpresse zufolge soll Finanzmini- le geben müllen. Ist erst diese Einsicht vor- ster Clementes Vorschläge zur Tilgung der fran- banden, dann ist zu erwarten, daß der regsame höfischen Schulden bei den Bereinigten Staaten Deutsche sehr bald wieder sich in die erste Reihe ausgearbeitet haben, die Herriol bereits dem hinausarbeiten wird, amerikanischen Botschafter übermittelt habe. Die' "
Vorschläge lauten- 1. Frankreich wird für eine Periode von zehn Jahren ein M ora- totiutn bewilligt während dessen die aurck den Dawesplan vorgesehenen deutschen Zahlungen sich verstärken und die stostrn, die Frankreich für Pensionen und für ! :n Wiederaufbau anszugeben hat sich verrui- gern 2. Rach 1935 will Frankreich seine Schulden bei Amerika im Verlause eines Z e i t r a u - des von achtzig Jahren, und zwar eingeteilt in vier Etappen von zwanzig Jahr-n in sich von Etappe zu Etappe steigende i Zahlungen, abtragen Als Zinsfuß schlägt sie französische Regierung % Prozent vor
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Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzettung
erhörter Wucht Dauer, nm tuen Die ^ceereöneKn LJ V.HHnbt Die Ge-
biS tum Grund auf. Schiff und Mann der- Kopf- und Fachminister rugewanot Lite e schlingend, lassen die Flüsse beängstigend steigen, duld des durch die^endlose ^se^reichttch nerv s sodaß selbst Londons Vororte und Dutzende gewordenen Volkes> w rd nun bis> »um nachiten von Themsed ör sern, sowie Frankreichs Mittwoch hossentltch zum letzten Mal auf 6 undSvanienS Küsten- und Hafenstädte unter Probe gestellt.__r '
Wasser setzten. Auch über Eeurapas Völkerhim-
mcl spannt sich gespenstisch-drohend die Sturm- Olhemiüld GCfdiCltm! welke neuer Konflikte, wie sie die in Berlin un. XWU IIIUIV * *
geduldig erwartete Botsckafternote über Die Kanzlerversuche gescheitert,
die Nichträumung der Kölner Zone (Eigene Drabtmeldung.)
zum 10. Januar aus den sattsam bekannten Berlin, 3. Januar.
SSSSäf ÄSÄ D,° m>, >« w«.n wy: ausbesckworen hat. Inzwischen scheint Frank neu bis heute Mittag gepflogenen Besprechun reich nach den von der Reichsregierung bei allen -£n be§ Reichskanzlers Dr. Marx ergaben, dap Vertragsmächten sofort unternommenen verzweifelten Protestschritten doch sich ?u Verhandlungen bequemen zu wcüen, zumal auch Amerika und Italien haben durckblicken lassen, welch katastrophale Folgen diese Rückkehr zur Saktionspolitik seligen An- gedenkens und der nicht zu verschleiernde Frie- densvertragsbruch für das Londoner DaweS- a V k o m m e n einerseits und für die neu ange- bahnten Airtschaftsanträge andererseits haben