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Jas Zentrum gegen ein Kabinett Luther

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zur zeit mit bnt ZentrumSabgeordne- t e n Fehrenback Slegerwald, Herold und Joos.

beschränkt. Ein Gewirr von Fragen, offenen und geheimen Slbmachungen, Abrechnungen und si-

noch etwa 120 Millionen Goldmark zu erhalten habe, weshalb Belgie.. noch zwei Fahre acht Prozent von den erwarteten deutschen Zahlungen erhalten soll.

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London, 12. Januar. (Privattelegramm.) Reuter meldet über die vereinbarte Finanz- Abma/ung, die Kosten für das amerikanische Herr wurden über einen Zeitraum von zwanzig Jahren verteilt, während die Bezahlung der Reparationsansprüche Amerikas in Gestalt eines festgesetzten Prozentsatzes sich erstrecke, beginnend mit dem Erlöschen der belgischen Priorität, ent­weder am 1. Oktober 1926 oder früher. Die ame- rikanische Ziffer von 350 Millionen Dollars Ge­samtbetrag der amerikanischen Reparationen tei von den Engländern nicht angenommen worden, und das Kompromißabkommen sehe einen jähr­lichen Prozentsatz vor, dessen Wert weniger be­tragen werde. Amerika erhalte keine Zinsen, ausgenommen für die Rückstände zwischen Mai 1923 und dem Beginn der Zahlungen an Amerika gemäß dem Dawesplan.

der infolge des Scheiterns des Reick Marx ausgebrochen ist, zunächst keine

Muffolini und Versailles.

Frankreich verhandelt nicht.

(Eigene Drahtmeldv ig.)

Zürich, 12. Januar.

würde, wovon Frankreich 52 Prozent oder

_____2 Milliarden Papierfranken

lichen Wertes erhalten würde. Belgiens

Priorität werde so errechnet, daß Belgien

Noch nicht am Siel!

Dr. Luther im Wirbel der Parteien.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 12. Januar.

Seit heute vormittag 10 Uhr werden die Ver­handlungen über die Regierungsbildung fort­gesetzt. Die Führer deS Zentrum- sind noch einmal für heute früh zu Dr. Luther geladen worden. Dr. Luther hat im Lause des gestrigen TageS Verhandlungen mit den Deutschnattonalen gepflogen. Dem so­zialdemokratische« Parteiorgan zusolge hat der Vorstand erneut beim Zentrum angefragt, ob letzteres bereit sei, sich

unter sozialdemokratischer Führung an der Koalition von Weimar zu beteiligen.

Die Antwort der Zentrumsfraktion habe ab­lehnend gelautet. Die Plenarsitzung des Reichstages ist auf Mittwoch nackMit- tag 4 Uhr berufen worden. Der Reichssi- nanzminister Dr. Luther verhandelt

Milliarden Dollar. Englands Schuldbetrag be­lief sich auf 3,696 Milliarden Dollar, der Frank­reichs auf 1970 Milliarden Dollar, der .<$ t a- liens auf 1031 Milliarden Dollar. Hinzu kamen die verschiedenen kleineren Verbündeten. Bei Kriegsende war die vom Kongreß nehmigte Kreditsumme von zehn Milliai Dollar noch nicht erreicht. An Waren wurden den Alliierten bis zum Waffenstillstand 187 730 000 Dollar kreditiert.

AuS Rom wird gemeldet: Ministerpräsident Muffolini hat gestern den deutschen Botschafter empfangen und ihm das größte Interesse Italiens nach der Innehaltung des Versail­ler Vertrages hinsichtlich der RSumungsfri- ft e n ausgesprochen. Wie HavaS meldet, sieht die französische Regierung in der deutschen Pro­testnote gegen die Nichträumung der ersten Zvnc keine Grundlage zu nachträglichen B> Handlungen und Besprechungen. (!)

Das Statt soll stev wenden.

London, 12 Januar. »Eigener Drahtbericht.) Dix Londoner Presse bezeichnet den Rücktritt Hughes und die Ernennung Kelloggs zu seinem Nachfolger als ein Ereignis von Weltbedeutung. Ein Rewporker Bericht- erstatter schreibt, daß sehr wichtige Aenderungen in der amerikanischen Außenpolitik in Aussicht ständen. Der Berichterstatter ver­zeichnet Gegensätze zwischen H«ghes und Se­nator Borah in Fragen wie Rußland und die internationale Wirtschaftskonferenz. Mit Borah suche Coolidge die freundschaftlichsten Beziehungen herzustellen. Senator Borah sei bestimmt, in der Gesetzgebung während dieser Regierung eine führende Rolle zu spielen.

Tanz der Millionen.

Heimliches Hauptproblem der Pariser Konferenz.

Das Problem aller Probleme, der internatio­nale Finanz- und Wirtschaftsausgleich, dessen Lösung bisher immer wieder durch politische und stlmmungsmätzige Hemmungen gescheitert ist, wird zurzeit in Paris, zum Leidwesen einiger der Beteiligten nur imAusschnttt , behan- belt. Amerika hat gefordert und bei der ihm zur Verfügung stehenden Menge der Druckmit­tel auch erreicht, daß die Finanzkonferenz sich wenigstens m ihrem äußeren Programm auf die mit Deutschland zusammenhängenden Fragen

Sie sind sich einig.

Ueberraschende Lösungen in Paris.

(Privat-Telegramm.)

Genf, 12. Januar.

Rach Meldungen aus Pa-1S wurde auf der interalliierten Finanzminister/onferenz vollkom­mene Uebereinftimmung in den wesent­lichsten Punkten erzielt. Die amerikani­schen Rheinbesatzungskosten von 240 Millionen Dollar werden statt auf zwölf

auf vierundzwanzig Jahre »erteilt.

Die von Amerika reklamierten Kriegsschul­den, die eine Summe von 350 Millionen Dollar darstellen, werden durch einen geringen Anteil aus den von Deutschland zu leisten­den Zahlungen beglichen und sollen bis zum Jahre 1937 abgetragen werden. Einem Havasberichl zufolge sei Vie R u h r l i q u i d a - ti o n so geregelt, daß die BesetzungS- und Ber- waltungskosten von den Gesamteinnahmen ab­gezogen und der Nettoertrag im ganzen etwa eine Milliarde Goldmark unter tcn alliierten Mächten verteilt würde. Die Besetzungskosten sollen in Zukunft nur 160 Millionen Goldmark betragen sodaß nach Abzug der Kosten für alle Organismen der

Dawesplan ungefähr vierunddreitzig Milli­arden Goldmark ergeben

Haltung des Zentrums n i ch i m ö g l i ch ist. In­folgedessen wird die neue Regierung ebenfalls einen überparteilichen Charakter tragen müffen, zumal Dr. Luther als unpoiliti- sche Persönlichkeit wenig Neigung besitzt, in den Streit der Parteien hlneingezogen zu werden. Auf der anderen Seite würde der Außenminister Stresemann auf jeden Fall der neuen Re­gierung einen ausgesprochenen politischen Cha­rakter geben, da er jetzt sowohl im In- als au.g im Auslande als der Exponnent der Rechtspar­teien angesehen wird.

In den parlamentttischen Kreisen verlautet, daß der ernste Konflikt zwischen dem Zen­trum und der Deutschen Volkspartei,

tenvertreter aus. England ist nun von vorn, herein mit der Absicht nach Paris gegangen, selbst in dem Falle, daß eine offiziöse Ausrollung des Schuldenproblems unmöglich ist, doch von Amerika finanzielle Konzessionen zu erreichen. Frankreich hat sich bereits mit den amerikanischen Ansprüchen auf den großen Re- parationswps einverstanden erklärt. Und auch Amerikas Reparationsansprüchen ist nun ja Genüge geschehen. Die, wie bereits erwähnt, in Parts nicht unmittelbar zur Besprechung oder gar Regelung gelangende Schuldensrage bildet also trotzdem den bedeutsamsten Hinter­grund der augenblicklichen finanziellen Abma­chungen, ebenso wie bereits in London das Schuldenproblem unsichtbar hinter den Verhand­lungen stand.

Die gegenseitige Verschuldung der ehemali- gen Kriegsverbündeten hat sich in drei Haupt- stufen entwickelt. Die erste Spanne reicht bis zum 7. April 1917, also bis zum Eintritt der Vereinigten Staaten in den Weltkrieg. In bte- ser Kriegsperiode hat England vorwiegend den K r i e g s i n a n z i e r t und zwar zunächst seine Dominions, dann Frankreich. In der Finanzierung Rußlands und später Italiens taten sich England und Frankreich zusammen. Insgesamt wurden an Anleihen über acht Mil- liarden Dollar aufgebracht. Die Versorgung der Entente mit Waffen und Kriegskonterbande erfolgte damals im wesentlichen nur gegen Be­zahlung bezw. Aktien und Anleihestücken neutra­ler Staaten. Vom Kriegseintritt Amerikas bis zum Kriegsende übernahmen in der Hauptsache die Vereinigten Staaten die Krieasfinanzierung. Di« interalliierten Anleihen wuchsen aus 21599

In der dritten Zeitspanne wurde mit Rück­sicht aus amerikanische Industrie und Landwirt­schaft die Kreditgewährung fortgesetzt, um Ab- satzstockungen zu vermeiden. Es erhielten u. a. Anleihen England, Frankreich, Italien, Belgien und die Tschechoslowakei. Der Zinssatz ging von drei v. H. über 3% bis 3-/- Prozent, für be­stimmte Obligationen auf 4% Prozent. Außer England dachte keiner der Schuldner an äin» senbegleichung, sodaß das Schuldkapit^ beträchtlich anwuchs. Auch weiterhin hat »ich das amerikanische Kapital an Anleihen, oei- spielsweise für Japan, für die Schwerz, für Armenien beteiligt. Die Hauptschuldner- staaten verteilten ihr Geld Mieter an dre kler- neren Staaten. Ein wichtiger, Abschnitt in der Entwickluna des Schuldenproblems ist das Ab­kommen zwischen England und Amerika vom 23 Juli 1923, das sogenannte Baldwin-Ab­kommen, nach welchem die britische Regre- rung Bons für eine »aurtsumme von 4,6 Mil­liarden Dollars ausgab. Diese Bons laufen am 15. Dezember 1984 ab. Zinsen sind halb,ahrl!ck zahlbar mit wachsender Tendenz in den Raten. Gegenwärtig spielt di- Krage der schuldenrege- lung mit Frankreich eine wichtige Rolle. Eng­land sträubt sich dagegen, daß Frankreich günstigere Bedingungen erhält, ehe es zu gle,- chen Bedingungen seine Verpflichtungen an England abdeckt. Tie in Amerika bestehenden Bestrebungen auf Herabsetzung oder Sireickung der Schulden haben wenig Aussicht aus Ver­wirklichung, zumal Frankreich für ausgesprochene Rüsttingszwecke an neugegründete Staaten be­trächtliche Summen weitervergeben hat.

xußer im Rtciiecunasnebei

Berlin, 12. Januar (Privattelegramm.) Die Sondierungen des FinanzminisierS Dr. Lü­th e r haben bis jetzt ergeben, daß eine parla­mentarische Mehrheit für ernt ausge­sprochene Rechtsregierung mit Rücksicht auf die

Haus und Familie.

Aufgaben für Mütter, Väter und Kinder^-..

Di« leibcn;d aftlieben Debatten i bet Wert und Unwett Cer Familie lucht eine unserer M.tar. Leiterinnen »>>tklugem,klarem, gütigemFrau n- sinn zu schlichten, indem sie die Erziehung zur Per,öniichleit wie er al« Ideal ausstellt, ule allein die Wier und Sld-en der Gegenwart zu meistern au«, f r erhin m an de »st.

Immer wird die Familienerziehung das na- .urhaft gegebene bleiben, das, was am meisten Aussicht hat, aus jedem Menschen alle Möglich­keiten herauszuholen, alle Fähigkeiten zu wecken, die er hat. Denn nie wird bei einer allge­meinen Erziehung die Sorgfalt aus jeden einzelnen verwendet werden können, jenes Er- sorschen seiner ganz besonderen Fähigkeiten, das Grundlage einer Erziehung sein muß, die wirk­lich gute Früchte bringt. Gerade dieses Hin­einlauschen in den einzelnen Menschen, dies oft rein gefühlsmäßige Ertasten seiner Fähigkei­ten ist zwischen Menschen ausgeschlossen, die nur berufsmäßig, nur als staatlich angestellte Perso­nen, nichts von den heimlichen

Stimmen und Strömen des Blutes wiffen können, die zwischen Eltern und Kindern eine starke und deutliche Sprache sprechen sollte«. Nur die Familie ist imstande, jedem ihrer Heran­wachsenden Glieder bis in die letzten Fragen, bis in die letzten Möglichkeiten der jungen See-e nachzugehen. Rur die Familie hat die Zeit und die Geduld, die^nste Erfordernisse dazu sind.«, Masfrnerzieyung kann leicht über die eigenen Fähigkeiten täuschen, dnrch bewußte oder unbewußte Beeinfluffung kann leicht der Glaube an Fähigkeiten und Neigungen erweckt werden, die in Wirklichkeit nur schivach oder vielleicht auch garnicht vorhanden sind. Der Erzieher muß die Möglichkeit haben, hier ratend und helfend einzugreifen, wenn er das Kind überhaupt so­weit kennen sollte, um es einigermaßen richtig führen zu können. Rein, innerhalb der Familie muß der werdende Mensch aufwachsen, getragen von einer Gemeinschaft, mit der ihn enge Bande des Blutes verbinden. Er muß das Gefühl Ha­den, inmitten einer Gemeinschaft zu stehen, die ihn deckt, in der einer für den anderen steht, und Verstehen und Achtung für ihn und seine Eigenart hat. Dann wird ihm mehr und mehr bewußt werden, daß er ein

Glied ist in einer langen, langen Kette, die aus Urväterzeiten herüberreicht bis in seine Tage. Dann wird sein Gefühl fein und hellhö­rig werden für die Stimmen, die aus der Ver­gangenheit und Zukunft zu ihm sprechen und er wird ganz allmählich erkennen, daß die goldenen Fäden, die ihn mit Geschlecht um Geschlecht ver­binden, hinüberreichen, Weit über ihn hinaus tn die fernste Zukunft. Er wird sich bewußt wer­den, daß er eine Verantwortung trägt ge­gen alle die, die noch ungeboren in weiter Zukunft schlafen, daß er Pflichten hat gegen Körper und Seele um Ihret­willen. Leider verfallen immer noch viele, viele Eltern der Versuchung, daß auch sie nicht horchen, was die Seele ihres Kindes spricht, daß sie in ihren Kindern ihre Geschöpfe sehen, die sie for­men können, nach ihrem Willen. Wie viele El­tern bedenken nicht, daß sie in ihren Kindern ei­ne gewaltige Verantwortung freiwil­lig auf sich genommen haben, und daß sie diese Kinder, die sie ins Leben liefen, ohne zu wiffen, was sie an Schicksalen auf eben diese neuen Menschen legten, nicht in Wege zwingen dürfen, die ihnen vielleicht als Ideal vorschweben, die aber für ihre Kinder schwerste innere Not bedeu­ten können. Sie bedenken nicht, daß vielleicht ein Mensch vor ihnen steht, aus dem uralte Eigen schäften der Familie, die viel­leicht seit Generationen geschlummert, auss neue erstanden sind, Eigenschaften, die ihn aus Wege zwingen, die seltsam und ungewöhnlich fein- gen, die aber

für gerade diesen Menschen ein inneres Muß bedeuten. Die Familie, wie sie sein soll, ist eine Einheit, ein starker Baum mit vielen jungen Schößlingen, die Licht und Sonne haben müssen, um selbst Baurn zu werden. Es ist falsch, Kinder als Zweige zu bezeichnen. Zweige können nie etwas Selbständiges werden und Kinder sollen einst selbst neue junge Bäume erwachsen lassen. Ein wertvolles Mittel zur Pflege des Familien­sinnes ist die Forschung in der Familienge­schichte. Da erkennt man all jene geheime Bande, die sich um alle, die einen Nomen trä­nen, schlingen. Da wacht der Stolz auf, einer solchen Familie anzuaehören, da Wacht der Wil­le auf, derAhnenwertzuWerden. Dann Wird ganz langsam in den jungen Seelen der Gedanke Wach, daß es Verpflichtungen gegen einen Namen gibt, den Geschlecht um Ge­schleckt mit Ehren getragen. Dann Wächst die Familie von selbst zusammen, zu einer festen, unzertrennlichen Einheit. Dann ist jeder frei m

mentarifdjen Abstimmungen auf allzu großes Wohlwollen des Zentrums zu rechnen. Dte D e- mokraten verhalten sich zunächst abwartend. Für sie kommt es hauptsächlich auf die Zusam mensetzung der neuen Regierung an, von deren Innenpolitik eS abhängen werde, ob sich dte Demokratische Reichstagsfraktion auf die Seite der Linksopposition schlagen wird. Infolge der Haltung StresemannS wurde man einem Kabi­nett Luther mit schärfstem Mißtrauen aeaenüfir- treten. Reichewehrministre Dr. Ge ßl e r

dem neuen Kabinett alS Fachminifter angel S^r und hat nicht die Zustimmung der bemotrttu« scheu Reichstagsfraktion, wenn er trotzdem wei­terhin in feinem Amte bleibt

Staatssekretär Hughes geht.

Politische Schikanen oder amtsmüdek (Eigene Drahtmeldung.)

Washington, 12. Januar.

Ein Kommuniqus des toeifjen Hauses teilt die Demission deS Unterstuatssetretars Hughes mit In seinem Demissionsschreiben äußert Hughes den Wunsch, nach zwanzigjähriger Tä­tigte, t sich ins Privatleben zurückzuziehen. Prä­sident Coolidge hat den Londoner Botschafter Kellogg der zur Zeit noch an der Pariser Finanzminifterkonferenz teilnimmt, zum Nach­folger Hughes bestimmt. Kellogg tritt bekannt­lich für den Eintritt der Bereinigten Staaten in den Völkerbund ein. Man erwartet allgemein, daß Kellogg sich sofort ins Einvernehmen setzt mit Churchill, Herriot und Clsmentel, um die Frage der interalliierten Kriegsschulden zu be­handeln. Eine Reutermeldung au8 Washington hebt hervor, daß seit einigen Monaten die Geg­ner der Politik des Staatssekretärs Hughes für diesen eine Quelle zunehmenden Aergers zu fern schienen und daß er mit Senator Borah in eini­gen sehr wichtigen und entscheidenden Fragen der Außenpolitik, nicht übereinstimmte.

Wer wird s in Nachfolger t

London, 12. Januar. (Privattelegramm.) Reuter meldet aus Washington, der Berliner Botschafter H a u g h t o n scheine d-r am meisten begünstigte Kandidat für den Botschafterposten in London zu sein. Ein Berichterstatter erwägt, ob vielleicht Senator Mc. Cormick von Illinois Botschafter in Berlin Werden Würde Dem Berichterstatter zusolge ist unoffiziell Wohl bekannt, daß die Freunde des zurücktretenden Staatssekretärs Hughes ihm zum Präsident­schaftskandidaten im Jahre 1928 aufstellen wol­len. Hughes fei namentlich inbezug auf den Weltgerichtshof für eine mutigere und geeignetere Führung durch die Vereinigten Staaten eingetreten, als die Mehrheit seiner Kabinettsmitglieder.

nanziellen Meinungsverschiedenheiten breitet sich kungen auf die politische Loge haben wird. Das in Paris vor den Augen der beteiligten Staa-'Zentrum würde auch ohnehin einer Lösung, wie sie jetzt durch den Kanzlerkandidaten Dr. Luther in Aussicht genomen wirb, mit größter Zurück­haltung gegenüber gestanden haben. Aller­dings besteht für Dr. Luther kaum eine aus

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Dienstag, 13. Januar 1925.

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