Mittwoch, 28. Januar 1925.
Einzelnummer 10 Sonntags 15 Pf 15. ZaihrgaUg
Äii»ttueiu>reiic; ittnDeumtoe («»ttdidnSttiueioen äeiie tö t#to_ au »rod tilgt »tUDdita- anzetgen Zeile Ä> Pig, ,zamitiei>ai>»eiaei> Zeile 15 Hfg, Kleine fln«lgtn das Sun 2‘k t<rg. iHeflamen die Zeile 75 P>«. Offertgebübr l<> wo. (bei Znienda. der Offenen 2<i wo.1 lUeÄnunasheträae find innerhalb 5 £«. tu bezahlen. Maßgebend ift der Kurs des ZablunaSiaaes. Für die Richtiokeii aller durch kkernsvrecker auiaeaehenen fln» «tuen sowie ' Amnabmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden. Für Anzeigen mit b..ond. schwierigem Lag lOn Pro^Äufschlaa. Druckerei: Lchlachtbof- Itrabe •'H/81'. ®efthäfi8ltent .OTtn Sir.fi. ataenflb.her @t>ohrftr iternler »fit «. ftfii’
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9^Utni!»er 23. Ein^lnumme, m Pf. Sonntags I5 Pf
Meter Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Auch Herriot bleibt unversöhnlich.
(Privat-Telegramm.)
Loudon, 27. Januar.
-Denn die drtt,e Role kommt.
,Dein HauS und deine Ehe."
iett Lebens in einem Polle:
b r t r a n n I e n und Deutschland sein. D,e nommrn hat, hält rS für französische Regierung würde bei ihrer EMschei- titel 429 deS Berlailler düng, die Artikel 42 und 44 deS FriedenSvertra. von Deutschland in der präz
geplante Pakt würde ein Trei-Länder-Ab kommen zwischen Frankreich, Groß
Ai- Iktzler -Outtotfl eine Neuwahl?
Berlin, 27. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Man hält eS für durchaus möglich, daß die Lösung der preußischen Regierungskrise schließlich
Gtelne statt Brot.
Zweite Entrntenote und Sicherheitspav.
Wie wir in einem Porbericht bereits gestern mitteilen konnten, «st di, interalliierte Antwor, aus den deutschen Protest gegenüber der Richt.
r 2 u m u n g der nördlichen Rhetnlandzone gestern mittag vom BolschasterkorpS der feindlichen WelkriegSmächre dem Reichskanzler überreich, worden. Zwar wurde als spärlicher Trost von Englands Vertreter ver,-chett, daß eine dritte Rote ausführlichen Inhalt- fo-
Der letzte Dorirag über brennende sittliche prägen der Gegenwart behandelte den Quell-
«In zweiter Faustfchkag.
Alle BerhandlungSbrücken für «öl» abgeriffe«. tStgeuer Informationsdienst.)
keiner Zwangsherrschaft unterworfen. Sie solle kulturelle Freiheit genießen und nach ihrem eigenen Wunsch die deutsche Sprache und die deutsche Kultur bewahren. Dir neue Grenze sei eine Tatsache die respektiert werden müsse. ES sei zu wünschen, daß daS gute Einoerurhmeu ausgebaut werden.
Die Firma Herriot-Poincare.
«onirolle und Besetzung auf ewig.
(Privat-Telegramm.)
Zett für die Prüfung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Frieden».
Strefemann» Drrfovnungsvanb, '
Berlin, 27. Januar. (Eigene Information.) Große Beunruhigung herrscht in Regierungskrei- en, daß die interalliierte Militärkontrolle weitrrgeführi wird uni Me deutsche Regierung absolut, keine Aufklärung darüber erhalten hat, wielange die Kontrollorgane
liegt immer «och hei der ZentrnmSfrak- l i o u, di« erst am Donnerstag zusammen treten wird, aber bereits jetzt Verhandlungen mit RcchtS eingeleitet hat. Auch beim Zentrum wtrd der jetzige sozialdemokratische La n d t a g S- präsidrnt Bartel preisgegeben und eine Besetzung dieses Posten» durch den rechts gerichteten AbgeordnetenKrie» gefordert. Die Rechtsparteien wünschen eine Lösung dahin, daß als Ministerpräsident der blSherige preußische Finanzminister von R i ch t r r ge- wählt würde, das Innenministerium dem Zen» ttumsabgeordneten Hetz zusielc, während Hirt- flcfer das Wohlfahrtsminifterium behalten würde. Die Deutsche Volkspartet möchte in eine! K o a l i t i o n der bürgerlichen Parteien auch die Demokraten einbeziehen und ihnen daS Justizministerium ohne weitere» überlassen.
noch ihre Tätigkeit fortsetzen. Wir glauben zu wisien, daß die ReichSregierung auch die Frage der Militärkontrolle in der Antwortnote zur I r^agen oer Gegen Sprache bringen wird. Kommt eS jetzt zu Ber-1£un“ aKe» gefunbi Handlungen, so wtrd die Reichsregierung bei die- und Ebe. Hi
deutsch französischen Garantiepaktes । halte. Selbst Botschafter v. Hör bereit« In einer »er,raulieben Besprech,
Z7" Januar. (Privat-Telegramm.) Zach einer Londoner Zeitungsnotiz ist der . e "6 sauzta u sch zwischen den Alliter- ten über die d ritte Note an Deutschland bereit- abgeschlosien. ES ist jedoch in Aussicht genommen, eine vorläufige Antwort zu geben. Ein Pariser «lan schreibt: Die Ruhr würde n“r L"sum, werden, wenn Deutschland vorher alle Berpslichtungen erfüll, habe.
flrgcnroarng ,n Den Berliner Regie- runBMrei(cn kaum geneigt ist, die autzenpoliti- sche Situation etwas günstiger zu beurteilen. Minister Dr. Strefemann, der bereits ln einer Kabi n e 1 t S s itz u n g zu der neuen Mitteilung der alliierten Regierungen Stellung ae- iioinmcn hat, hält «S für notwendig, daß Ar- tlt e_} ^29 des Versailler Ser tröge» nochmals Don Deutschland in der präzisesten Form i n t e r- pretiert wird, denn e» handeU sich in erster t'inie darum daß der Beginn der Räu- mungSsrlpen von der Gegenseite prinzipiell """könnt wird. Alle vorläufig schroff abgelehnten Verhandlungen werden davon abhän- gen inwieweit eS den deutschen Unterhändlern gelingt, nachzuweisen, daß die Richträu- m u n g eine Verletzung deS Versailler Ber- '^s darstellt. In der deutschen Rote wurde ausdrücklich darum ersucht, jeden einzelnen Ver- sehlungSfall mit allen Details zur Kenntnis der deutschen Regier,ing zu bringen. Mit keinem Wort acht die Note auf diese Rückfrage der Deut- fdR« Regierung ein, sodaß jede BerhandlungS- basts ausgeschaltet ist, solonae die deutsche Regierung im Dunkeln tappt.
ges in Betrach, zu ziehen, bezüglich der Entmilitarisierung der Rheinlande, da keine von den deutschen Versprechungen alS so wertvoll angesehen werden könnte, wie die in den obigen Bestimmungen verkörperte Garantie.
Wie wir hören, ha, sich daS Reichspabinett entschlosien. die bereits durch Reichskanzler Dr L u t h er mündlich an die alliierten Botschafter gerichtete Forderung aus schleunigste Beendigung deS in der Räumungsfrage bestehenden Schwebezustände» zum Gegenstand einer diplomatischen Demarche zu machen Dieser Schritt soll biS spätestens am Donnerstag erfoli'cn. da die drinaende Notwendigkeit besteht, daß Deutschland endlich über die Absichten ber Alliierten Regierungen volle Klarheit erhält. F.R.
Ros entr ff ne SiNekwlg.
Kopenhagen, 27. Januar. (Privattelegramm.) Ministerpräsident Stauning wie? gestern in einer Versammlung de» Grenzvereins daraus I hin, daß in den an Dänemark gelangten Gebieten diedentscheMt«d«eeheitso groß sei, daß sie einen Vertret»* tot dm, dänischen Reichs
m ,, . , ™-.,.Winkler vom Bund für christlich-evangelische Er-
auf einen neuen Appell an die Wähler Ziehung in Schule und Haus und Dr. med. htnausläust. Wie wir von unterrichteter Seite Rohrbach, der bekannte Kaffeler Nervenarzt hören, haben sich Abgeordnete der RechtSpar- wahrhaft aufrüttelnde Worte an die Eltern.
leien in ihre Wahlkreise begeben, um für den Wir dürfen die Kinder nicht allein kaffen im Fall einer Neuwahl gerüstet zu fein. Auch!Sturm des Geschlechtstriebes Wir Eltern in den Erörterungen der Parteiführerbe- ^e "berall so auch hier die besten
. . . _ _ , , .. , , yetfer und Freunde sein. Mancher junge
sprechung deS Zentrums habe diese Möglichkeit I Mensch ist untergegangen, weil er in den Lockun- eine maßgebnde Rolle gespielt. |gen der Begierden keine
Berlin, 27. Januar.
Die gestern überreichte neue Ro,e der alliier- en Regierungen (Worttaut s. 2. 6.) stell, auch teh« noch nicht in Aussicht, bis zu welchem T e r- m,n die Räumung der nördlichen Rheinlandzone erfolgen wird, sondern soll lediglich die Handhabe zur Fortsetzung der Besetzung bieten. «uS dem ganzen Charakter sprich, eine fe
offenkundige Brüskierung Deutschlands,
„ leine helfende Hand und keinen einsichtNwtten Rat fand. Mehr wie in rr>„„ i früheren Tagen vielleicht umgeben diese Loü-.m-
x;?? L-ftttk IR» LiLNvk. üen den Jugendlichen au? Schritt und -
England »um deuisch-franzosisch-n Sicherheitspakt in s^nanntt "FufkL
(Privat-Telegramm.) rung8toortr5ge* richten viel Schaden an, die
London, 27. Januar. Wohnungsnot mit dem engen Zusammenleben o„ h . h «i P” Geschlechter unterhöhlt die Zucht, in Litera-
Zu dem geplanten deut.ch-franzosischrn S i > I ntr und Kunst macht sich das Erotische übennä- cherheitSpakt schreibt ein Londoner Blatt: ßig breit, alles dieses wirtt aufreizend auf ein Deutschland habe oft Andeutungen ergehen las- durch die Kriegsfahre schon nervös gewordenes fen, daß eS bereit wäre, einen Allgemeinen Pakt Geschlecht von sungen Menschen. Rach ärztlicher für die Sicherheit der Westgrenze zu erwägen, Statistik sind heute 80 bis 85 Prozent unserer aber nicht für die der Ostgrenz- de» Reiches. ^on ber Tünde der Unkeuschheit ersaßt. Auch der Plan de» deutschen Zentrumsblattes Deut-
... P,d,Te,t gefordert: Eltern habt ein wachsames erwähne wese Grenze nicht und eS sei^zlemUch Auge auf eure Kinder in der Zeit der erwachen- sicher, daß keine französische Regierung Vorschlä. den Reife. Die Kinder sehen und hören oft mehr ge erwägen würde, die nicht deutlich die als die Erwochfenen meinen. Darum schont k,, euerer Kinder Reinheit, kümmert euch darum,
Aufrechterhalttmg Friedensregelung welche Bücher die Kinder lesen, mit wem sie mit Polen I verkehre.-, spürt der Kinder Empfindungswelt
und anderen wiederhergestellten Oststaaten eben- ""ch mit aller Zartheit, immer bereit, als so wie am Rh-in vorsehen. Der Ernst, mit dem Freund einzuspnngen. Werbt immer wieder da» deichche Blatt auf einen Pakt jai^en t’CT8ctt "*$*’
T>M»HAinnh hin-nrift .L h.« ’9" 6te mächtigste Gegenwirkung gegen alles un»
? refne- unkeusche Wesen in einem lebendigen
Dazwischenkommen GrotzbrrtannlenS sei nicht da- christlichen Glauben liegt und daß nichts Eltern zu angetan, ihm in den Augen patriotischer und Kinder so zu einer Einheit zusammen- Franzosen »n empfehlen, vorläufig habe man schließt, als b-e Gemeinschaft im Höchsten und ~ — * Tiefsten, in dem ewiaen Gott und Heiland. Dann
wurde den jungen Mädchen und dann den Jungmannen fe an einem Abend ein aus beili- gern Ernste geborenes Wort gesagt über „Mädchenwürde nnd Frauenehre' sowie über „<tuug- mann, Keuschheit und Christus.' Mit laut- loser Stille nahm das junge Geschl-cht die Mahnung zur R-lnheit und zum Kamvf gegen alles Nnkeusche auf. y
Um unsere Äugend.
Ter gefühtltchste Feind unserer Kinser.
Der Evangelische Verein für innere Mission hatte in der vergangenen Woche eingeladen, eine brennende Frage zu besprechen. Es handelte sich darum, Eltern und Shtibern eine große Gefahr auszuzeigen: Unkeuschheit. Zuerst
wurde den Eltern ein erschütternd ernstes Bild entrollt von dem Denken und Empfinden ernes großen Teiles der heutigen Jugend. Zucht und Sitte sind weithin stark gelockert, ja vielfach in der Auflösung begriffen. Eine erschreckende ! Verwilderung aller sittlichen Begriffe ist eilige- treten. Gerade das Gebiet des erwachenden Tticblebens ist von großen Gefahren umlauert Weil über diesem Gebiet ein Schleier liegt und man für gewöhnlich vermeidet, darüber zu reden, muß meistens ber Heranwachsende Jugendliche allein auf sich gestellt, mit dem Ansturm der »lichen Triebe fertig werden. Heber die- unkt fanden die beiden Redner, Direktor
Handlungen, so wird die ReichSregierung bei bie» Sou5„u?b—£ier fft der entscheidende Punkt ser Gelegenheit zum ersten Male ihre w® alles Arbeitet, an einer sittlichen Gesundung " ,n / . ' _ . anfangen muß. Versagt unser Volk in diesem
Absicht verkünden, der französischen Regterung Punkte, dann wirb es auch auf allen anderen einen Sicherhettspakt anzubieten. Gebieten versagen Direktor Winkler ließ einen Eine Wiederholung de« deutschen Garanttevor-1 erschreckenden Blick tun in die Schäden, an dem schlageS würde zwe-felloS geeignet fein, den statt- Hausund ^amilie leidem Auf diesen dunklen zösischen Besorgnissen jede Grundlage zu entzie- hatten aber ließ er erstehen eine Ehe, wie sie hen, zumal ja ein solcher Garantiepakt als we- ^in soll, gegründet auf dem Fundament eckten senticher Teil eineS Kompromisses über die Rön- EhristenglaubenS Wenn die Ehe gewiß auch die mungSfrage zu gelten hätte. gesunde Regelung des Triebes fördert, wenn sie
. naturgemäß der Fortpflanzung aowidmet ist,
- ,, _ , so liegt ihre tiefste Bedeutung doch darin, daß
weder mit der Teuerung! Mann und Weib sich gegenseitig zum idealen
_ „. ... , Menschentum erziehen. Einer ist für den an-
Der Wirtschaftsmimster hält Rat. deren verantwortlich und soll ihm helfen, sich sel- lEtaene Drabtmelduna.z 311 s'uden durch gegenseitige unbeschränkte
Berlin 97 «tanimT Hingabe. E ne so aufgefaßte Ebe wird eine veriin, 27. Januar. I statte deS Segens, wo lebendiae Keime zum Der ReichSwirtschaftSminister rmp- Wiederaufbau emporwachsen Hier in der Fa- fing gestern Vertreter der deutschen Wirtschaft mLI,f ^^en dann die christlichen Tugenden zu- "6“' SÄ
ttn der Erörterung retchsgesetzlicher Matznah- gen Hier das Bild der Gemeinschaft gewonen, men gegen eine neue Teuerungswelle, wie sie sich bann in größerem Maßstabe in ber In Berlin haben feit L Januar die »leinhan- . "»d im Stat auswirken
dclspreise wieder mrneinaMt mth »»n«r mm So tft dieFamtlre die Urzelle, dir „CtO-
; „ wiener angezogen und zwar »nm Teil l nungszelle' des Staates. Rur von biet aus läßt k» 6 Prozeß. • -sich gesundet Aufbau betreiben. Zum Won be»
Dunkle Tage in Preußen.
Partrikämpfe um bie Ministersessel.
(Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 27. Januar.
lieber die Beilegung der Regierungskrise In Preußen hoben gestern unverbindliche Sorbe* sprechuugeu ßtattgestmdc». Di- Erttsch-iduu,
r.ne orine ä oie au«|ut)ritct)en Inhalts so- Bakel 27 Januar
bald als möglich der deutschen Regierung zuge- Heber die aeftriae kraniSIttci,-
fteOt »erben JoO, aber aus dem Umweg über wird gemeldet: ^iinifterpräsidentH e r^o" Piessenotizen wissen wir bereits, daß noch viele griss in die Fortsetzung der Debatte über das Wochen hingehen können, biS die Herren „Kon- auswärtige Budget ein und erklärte, daß er trolleure" ihr welterschÜuerndeS Material zu- Deutschland für die vielen Schwierigkeiten fammeugektatzt haben, um den deutschen Michel ( $ machen müsse, denen die
vor aller Welt alS heimlichen Kriegsverbrecher " ""sgesetzt sei Des-
anzupraugern. Der Reichskanzler hat denn auch| zone^v e r w e “?e r t Die
ben hohen Herren klar und unzweideutig zu ver- habe den Bewei »dafür erbracht, daß während stehen gegeben, daß Deutschland ein« andere der Ruhrbesetzung bei Krupp in Essen Antwort erwartet hätte, die nicht noch einmal »«,°"»ig tausend Gewehrläufe hcrgc- mit leeren Redensarten, sondern mit klarem Be- "ellt worden feien. Man müsse alle Energie dar- weiSmaterial die Begüründung deS Kölner Hand- on „
ktteichS ausgesprochen hätte die Kontrolle weiter auSzubilden
Damit sind natürlich sämtliche Fäden zer- - . . »nd fortzusetzen.
schnitten, die Außenminister Strefemann schon auf dcr Konferenz von Boulogne
für kommende Verhandlungen in der Rau- Aittschtand gestattet habe, seine Polizei um mungSsrage und weiter mit dem Angebot eines 'Unszigiausend Mann zu verstärken, sei zur
geknüps, Ku-"/ aller Schwierigkeiten geworden. Der s ch soll schloßdanul, daß me iii st ec..
________ ,.„.._ung we k/lrtzung Frankreichs Sicherheit dar- «en eine« soliden Garantiepakte« bei Herr io, «"d daß st, auf keinen Fall aufgehoben vorstellig geuworden sein. Man sieht also, daß 'iinne. — Der Abgeordnete Fabry man deutscherseits nicht« unterläßt, um dem ®,ej st e S z u st a u d, der äugen-
französischen Angstmeier le Sorgen für Selb ,7 2 Deutschland vorherrsche und der und geben in nehmen. Denn mit ber Behaup- beunruhige. Er erklärte, die Besetzung
tung vom Anwachsen be« deutschen Revanche da« einzige Mittel, daS Frank-
geiste« hält man auch im Lande be« großen -PI bleibe, um wenigstens ein« rela 1 l - ,Versöhners» Herriot die Nerven ber Steuerzah. " eStcherheitzu gewährleisten.
ler In Spannung und sucht mit diesen Lügen- mäuiellden die Blößen gallischer Gelüste auf das reut»«, schöne, urdeittscher Rheinland zu decken. Selbst französische Blätter erwägen diese« Si- cherheiiSnngebot ernsthaft und bringen eS in Verbindung mit einem bereits von Cuno 1922 an Poincare vorgeschlagenen, von diesem aber schroff abariebntrn Reutralitäispakt. Im Janu- ar 1922, fo lautet eine Pressenotiz, hat aus der Sonferen, von Sanne« Briand einen P"ki zwischen Dreien, zwischen Frankreich, Eng- lond und Deutschland vorgeschlagen. E« scheint Mn«, daß dieser Plan nicht wertlos war, et hatte b»u großen Vorteil, eine Verletzung der Eigen- lieb« England« zu verhindern, wa« sicherlich dann eintretrn würde, wenn der Versuch einer blrehen Verhandlung zwischen Frankreich und Deulfchtand Erfolg gehabt hätte. Tayllrrand hat Schiffbruch erlitten, weil fein Versuch, da« Sibickfal Preußen«. Englands, Frankreichs mit- einander zu verbinden, mißglückt ist. Versuchen wir aber doch fetzt auf alle Fälle, zwischen London, Pari« und Berlin ein europäischer Triumvirat zu gründen, da« zuerst die Ordnung auf dem FeNla-lde vorbeteiien rottibe, um schließlach einen mit Ehren und Gedeihen verbundenen Dauerhaften Frieden süherzuHellen. Luch ein andere« Pariser Blatt ist oer Ansicht, daß ein Schritt bei deutschen Regierung in dieser Richtuna bald erwartet werden könne. Der