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Der heutige deutsche Gedenk- und Ehrentag

| Ausgehungert!

Strom des Leibs

Blockhaus- und Schützengrabenkrieg in Marokko.

Die Franzosen haben vor Jahren, als sie

räumen, bis Deutschlands Entwaffnung bis auf den letzten Hufnagel und den letzten Gum­miknüppel durchgedrückt ist. Die Fronvögte dürfen also lustig weiter schnüffeln, dürfen wei­ter alte Konservenbüchsen... Doch genug, die Komödie ist zu bitter» als daß man darüber

Berlin, 16. Mai.

Der Herr Reichspräsident hat an den Ober­bürgermeister der Stadt Köln folg. Telegramm gerichtet: Der Stadt Köln wie dem gesamten Rheinland entbiete ich zur heutigen Eröffnung der Jahrtausendausstellung meine herzlichsten Grütze und meine besten Wünsche. Diese Ans­tellung soll zeigen, wie die Lande am Rhein durch gemeinsame Sprache, Geschichte, Kultur und Wirtschaft mit dem großen deutschen Va­terland unlösbar verbunden sind. Mit welcher Treue auch in der Gegenwart die Be­wohner dieses Landes zur Heimat und zum Reich stehen, haben die Ercigniffe der letzten Jahre der ganzen Welt mit aller Deutlichkeit gezeigt. Tatz die Gebiete am Rhein bald wie­der in voller Freiheit mit uns, mit dem gesamten Vaterland verein t sein mögen, ist unser aller sehnlichster Wunsch und unermüd­leches Streben, von Hindenburg.

Schatten der Sufunft.

Getreidrzölle und Gütertarife.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 16. Mai.

Ein Berliner Blatt erfährt, datz die Zolloor- lage der Regierung sich noch im Stadium der Reserentrnbesprrchungen befindet und datz ins­besondere über die Höhe der Zollsätze für Getreide noch nichts brschlosien sei. Ein Be­schluß dürfte jcbod) in kurzer Zeit zustande kommen In einem Gespräch hat ein Mitglied des Verwaltungsrates der deutschen Reichsbahn die E r h ö h u ng auch der Güter­tarife als unabweisbare Maßnahme zur Ge­sundung der Reichsbahnfinanzen bezeichnet.

Nnruhe unter Den Eisenbahnern.

Breslau, 16. Mai. (Privattelegramm.) In drei erregten Eisenbahnerversammlungen wur­de gestern beschlossen, im Reichstag und Landtag Resolutionen einzubringen, in denen um Hilfe kür das durch den Abbau bedrohte Per- sonal der Reichsbahn ersucht wird. Vor den Gewerkschaften erklärte Staatssekretär Stie­le r in Berlin, daß von dem Abbau von dreißig- laufend Beamten und Arbeitern nicht abgewichen werden könne.

Ein trvstiichrr LichtMS.

Athen, 16. Mat. (Eigene Drahtmeldung.) Wie ein griechisches Depeschenbüro meldet, wur­de gestern das ergänzende provisorische Handels­abkommen zwischen Griechenland und Deutschland angenommen.

Habt Erbarmen!

Deutschland unter dem Dawessoch.

(Eigener Drahtbericht.)

Philadelphia, 16. Mai.

In einer akademischen Tagung wurde hier mehrfach betont, datz der Dawesplan nur ein Notbehelf sei. Professor Kemmrrer be­fürwortete eine sofortige Herabsetzung der deutschen -fteparationsre-sinnng um z w e i u n d- achtzig Milliarden Goidmark- Di- jetzige Summe von 132 Milliarden fei unfin­nig. Das deutsche Volk würde sofort Mut fas- fen und mit der systematischen Abarbeitung der verbleibenden fünfzig Milliarden beginnen. Zum Kriegsschuldenproblem erklärte der frühere HilfsschatzamtSfekretär Oskar CroSby, er befürchte, datz die deutschen Zah­lungen infolge Deutschlands Armut und seiner ungünstigen Handelsbilanz den französi­schen Erwartungen nicht entsprechen würden. Er trat für ein mehrjähriges Moratorium für Frankreich und die anderen Schuldner ein, bis die weitere Auswirkung des Dawesplanes im allgemeinen zu übersehen sei.

Im Sturm genommen.

Frankreichs SiegesScrichte aus Marokko.

(Amtliche Drahtmeldung.)

Paris, 16. Mai.

Zu dem letzten Vorstoß der französischen Truppen gegen das Gebirge von Bibane wird gemeldet: Der Feind war 3500 Mann stark. Seine Verluste waren erheblich. Wieder wurde ein französischer Posten befreit. Die an der Mit- lelfront operierende Abteilung nahm nach sehr Kfiigem Kampf die Schützengräben des stark verschanzten Feindes ein. Auch hier hatte der Feind sehr hohe Verluste zu verzeichnen.

Menuug der Welt in ihrem Sinne bearbeiten] wollen. Jedenfalls wird auch der deutsche Reichstag noch am Montag im Dunkeln tappen, wenn die große poltttiche Aussprache mit einer hochpolitischen Programmrede Dtre- semanns beginnen soll. Und dem deutschen Volk bleibt nichts als sich weiter in Geduld und mit scharfen Protesten in das Verhängnis zu fugen, das der höchste Gerichtshof der Welt über ein schuldloses Geschlecht aufzurichten willens ist. Im heiligen Köln aber werden Retchslan z- ier und Minister ihre Stimme vor aller Welt negen ein neues Versailles und neue Rechts - örüche erheben, dem auch die Besetzungsmächte sich nicht werden verschließen bürfeiu F. H.

An den Rhein, an den Rhein)

Regierungshäupter bei der Jahrtausendfeier.

(Eigene Drahtmeldung.)

Berlin, 16. Mai.

Reichskanzler Dr. Luther, Reichsautzen­minister Dr. Stresemann sowie Retchchu- tizminister Dr. Frenken find gestern abend 0 Uhr nach Köln abgereist. Von der P r e u tz r - chen Regierung nehmen an der Tausend- ahrfeier im Rheinland teil: Ministerpräsident Braun sowie die Minister S e v e r i n g, ©irtfiefer, Staatssekretär Dr. Reismann, stinü.-'rivi > ' "ktor v Trend e.lenbttrg sowie drei höhere Ministerialbeamte.

Wir oeiifeß Gml..

Ein Reichsgrutz zum Jubeltag am Rhein. (Privat-Telegramm.)

ihre Truppen von Fes und Taza ausgehend nach dem Norden vorgeschoben haben, ntcht ein« mal den Versuch gemacht, eine zusammenhan- gende, lückenlose Verteidigungslinie herzustel­len. Sie bauten an jeder dominierenden stelle Blockhäuser, die befestigt wurden und eine nicht allzustarke Besatzung erhielten. Diese mi­litärischen Posten statteten sie mit modernen Mitteln der Meldet«hnik au8 und verließen sich vollends darauf, daß im Falle eines gelegent­lichen Angrisses gegen diese Posten die Ver­stärkungen rechtzeitig zur Stelle sein wer- den. Die Riflabylen hatten aber in ihrem Kampfe gegen die Spanier reichlich Gelegenheit gehabt, ein Angriffssystem gegen die Blockhäu­ser auszufinden. Sie suchten durch .Spione auSzukundschasten, wie man die Verbindung zwischen den einzelnen Posten abschnetden kann

Chamberlain, als er so hoffnungsvoll auf das deutsche Angebot Bezug nahm, es im deut­schen und nicht im französischen Slime aufge­faßt habe. ES würde mit dem deutschen Ange­bot nicht vereinbar sein, datz Rheinland zu einem neutralen Gebiet zu machen, das weder von französischen noch von deutschen Truppen besetzt werden dürfe; aber zu sagen, datz eine deutsche Provinz von deutschen Truppen nich.t besitzt werden dürfe, datz jedoch französisch'e Truppen unter dem geringsten Vorwand in sie einbringen dürften, würde den Wahnsinn von Versailles noch weiter treiben.

Von Eugen Szatmari.

fabele» folgende anschauliche Schilderung.

Fes, (Frz. Marokko), 7. Mai (Flugpost.)

Was Frankreich aufbringen mutz,

London, 16. Mai. (Eigener Trahtbericht.) Nach einer Reuterdepesche aus Washington soll Amerika von Frankreich bei der Bezahlung der Schulden keine höhere Amortisationsrate als einhalb Prozent erwarten. Nach diesem Til­gungssatz würde Frankreich an die Vereinigten Staaten nebst den Zinsen ungefähr zweiund- zwanzig Millionen Dollar jährlich bezahlen.

<8s soll nicht wahr sein.

Chamberlains Rücktritt. Moskauer Bormarsch.

(Eigene Drahtweldung.)

London, 16. Mai.

In unterrichteten Kreisen wird die Blätter- melbung über bie Möglichkeit eines Rück­tritts Chamberlains als vollkommen u n b e - grünbet bezeichnet. Innenminister Ioyn- o n Hicks erklärte in einer Rede in Queens­hall: Wir sind gezwungen, bi^ von Moskau kontrollierte kommunistische Bewegung in Rech­nung zu ziehen und werden uns mit Befugnissen ür ihre wirksame Behandlung ausrüsten. Wrr wollen das Land nicht in eine kommunistische Republik ausarten lasten. Wir wüsten die not­wendigen Schritte unternehmen, um dieser gro­ßen Drohung vom Osten zu begegnen.

Gewalt geht vor Recht!

Eine warnende Stimme zu Briands Roten.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 16. Mai.

Ein Londoner Blatt rügt, datz iber vier Mo­nate vergangen seien, seit die Alliierten Tentsch- land die Rlchiräumung Kölns mitteilten, ohne alle Gründe dafür anzugeben. Reichskanzler Dr. Luther fei im Recht, wenn er erkläre, datz es nicht zu verteidigen fei, ein Lanp Vergel­tungsmaßnahmen für angebliche Ver­tragsbrüche zu unterwerfen und zugleich diesem Lande die Möglichkeit zu nehmen, sich gegen die Beschuldigungen zu verteidigen. Du ver­geudete Zeit werde es Deutschland u n w ö g l t ch machen, bie Forderungen der Alliierten sobald, wie gehofft worden fei, zu erfüllen. Das Blatt hebt hervor, daß nach vem Vertrag die Be- fetzung deutscher Gebiete mit der französischen Sicherheit nichts zu tun habe unb datz bie brutsche Regierung aus sich heraus angeboten habe, die ftanzösische Sicherheit durch andere Mittel zu garantieren. Aber während Deutsch­land freiwillig die wichtigiten Teile deS Versailler Vertrags anerkenne, fei für Frankreich

isolierten und belagerten bann ftetS eines der Blockhäuser, ftxrrten die Besatzung von jeder Zufuhr an Lebensrnitteln, Wasser, Waffe« und Mtrnitton wenn

erst die moralische Kraft der Verteidiget vs.« lends gebrochen war, schritten sie zum Angriff. Diese Methode hat sie im Laufe der Zeit zur Eroberung von mehr als hundert militärischer Posten der Spanier verhalfen und habet fiel ihnen so viel Deute an Kriegsmaterial in die Hände, daß sie sich stets neu bewaffnen konnten. Mer nicht nur, daß sie Kriegsmaterial erbeu­teten: der Krieg gegen die spanischen Blockhäu­ser brachte auch viel Geld in die Kasse Abd cl Krims. Denn er schritt zur einfachen und einträglichen Methode, die gefangenen spani­schen Offiziere gegen ein entsprechendes Löse­geld freizugeben und die spanische Regierung oll im Laufe von zwei Jahren an solchen Löse- geldern etliche Millionen ausgezahlt haben, wodurch Abd el Krim stets wieder in die Lage kam, feine fremden Waffenlieferartten zu bezahlen. Es steht auch fest, daß sich unter den Führern und Unterführern der Kabylen eine ganze Anzahl Araber befinden, die den Weltkrieg in irgendeinem stanzöfischen Kolo­nialregiment mitgemacht haben, und die also von den Franzosen jene moderne Krieg­führung erlernten mit der sie jetzt den sran- -öfischen Offizieren so schöne Ueberraischungen bescheren. Die Militärposten der Franzosen sind weitaus zum größten Teil auf den domi- nierenben Höhen angelegt

wo es kein Wasser gibt.

Die Kabylen haben nun bei ihren Angriffen zuerst darauf abgesehen, die Verbindungen der Besatzungen zu den Tälern und den Wasser­quellen abzuschneiden. Die Priviantko- l o n n e n der Franzosen stießen überall auf den Feind und mußten umkehren. Vergebens versuchten bie Franzosen, die belagerten Posten dadurch mit Wasser zu versehen, daß sie aus Flugzeugen Eisblöcke herunterwarfen die Flieger konnten, von den Rifleuten stark beschossen, fast nirgends weit genug herunter­gehen, um die Eisblöcke und Proviantsäcke her- ünterwerfen zu können. An den meisten Stel­len gelang es nun dem angreifenben Marschall Stanley die Posten zu befreien, aber es kostete harten Kamps und schwere Verluste, weil die Kabylen sich überall verschanzt hatten. Einige Posten gingen verloren, und wo auch die Befreiung der Posten gelang, stießen die Ver­stärkungstruppen unmittelbar vor den Block­häusern auf befestigte Stellungen der Kabylen, die sie nun ihrerseits angreifen mußten. Die Leute Abd el Krims haben sich überall, wo sie Halbwegs festen Fuß fassen konnten, ganz

nach den Regeln des modernen Stellungs­krieges verschanzt.

Die Franzosen haben starke Kräfte herangezo- gen. Von den Bataillonen der Fremdenlegion abgesehen, sieht man afrikanische Jäger, Sene- galesen und SDtabagaffen unter ihren Truppen. Marschall Stauten, der ein hervorragender Sol­dat und ein ausgezeichneter Kenner Marokkos ist, hat vor allem eine Verstärkung seines Flie­gerparks und die Endsendung schwerer Artil­lerie verlangt, in vollem Bewußtsein dessen, daß er mit den leichten Feld- ober gar Gebirgsge- schützen gegen die befestigten Stellungen der Kabylen, gegen ihre Höhlen unb Felsenstellun« gen nichts ausrichten kann. Er hat Bomben- werferflugzeuze verlangt, um die Trup. penanfammlungeu und Lagerplätze der Kaby-

le« wirksam angreifea M können. Er hat 8 aS-

Tausenb Jahre an den User« des Rheins. Just zur rechten Stunde werden sich heute in Köln mit her Eröffnung der Jahrtausenbaus- : stellung die Tore zum Schatz der Nibelungen auftün, wird der Berg Lesam des rheiniiwen , Genius sich öffnen und kurz nach der Em- Weihung des Münchener Tempels deutscher Ar­beit Kunde geben von einem Vermächtnis deut­scher Seele, einer tausendjährigen Kultur des deutschen Geistes, wie sie geschlossener, blut- editer, phantasiemächtiger kein Volk der Erde aufzuweisen hat. In dem habgierigen Geier- blick Frankreichs, in dem herzlos-stumpfen, ge- schästskühlen Krämerauge John BullS und den staunend sich weitenden Pupillen aller an deut­schem Mark sich mästenden kleinen und großen Vampire wird jäh die Erkenntnis aufgltmmen-, datz dieser Mutterboden deutschen Volkstums und seine zwölf Millionen deutscher Zungen sich nicht tote tote, abgegriffene Silberlinge ver­schachern, diese Schmerzens- unb LiebltngSktn- der her trauerumflorten Mutter Ger» mania in alle Ewigkeit sich nicht werden von ihrem Herzen reißen lassen. In diesen sonnen-, wein -und liedermnsponnenen rheini- schen Gauen und Bergen, tot Geistesleben ihrer leichtblütigeren, von galliich-römischer Kultur befruchteten, begnadeten Söhne und Enkel sprang jene Maienwunderblüte malender, bi°onerischer Großtaten «nd nationalen Helden- auf, vor denen toir uns heute wieder in fiämmer Ehrfurcht neigen.

Seit mehr als tausend Jahren aber fit Frankreich gegen dieses rheinische Bollwerk Sturm gelaufen und hat, wie die niedergeseng­ten verfallenen Burgen und,Schlösser rheinauf, rheinab es düster klagen, sein Mütchen oft an ihnen gekühlt, wie es jetzt wieder seine Raub- tierkrallen um sie gespannt hat. Zwar ist der von Poincars inszenierte Karnevalsspuk der »Rheinischen Republik" jämmerlich zerstoben. Aber fett vier Monaten weigert der gal­lische Hahn die Räumung des heiligen Köln, ohne in diesen vier Monaten zu einer Begrün­dung dieses ruchlosen Völkerrechtsbruchs Zett gefunden und ohne das seit Monaten vorlie­gende deutsche Dicherheitsangebot einer greif» baren Lösung näher geführt zu haben.. Zwar bat nun Briand endlich nach schweißsauren Wochen bie beiden Antwortnoten nach London auf den Weg gebracht. Aber schon in der Ent- wafsnungsfrage sind die Geist« hart aufeinandergeprallt und so hat denn die gestrige Botschafterkonserenz als letzte und höchste In­stanz die endgültige Fassung der Note au, Mittwoch vertagen muffen, um vieler Schwie­rigkeiten Herr zu werden. Und schon jetzt wird es offenbar, datz sich England dem imfamen von Briand ausgeklügelten, für Deutsch­land völlig unannehmbaren An­sinnen gebeugt hat, Köln itocht eher zu

lächeln könnte.

Doch Briand war noch fleissiger. Er hat den deutschen Sicherheitspakt aufgetrennt u. neu zu- sammengeflickt. Dabei ist dem schlauen Fuchs natürlich vor allem daran gelegen, vor aller Welt Frankreichs guten Willen zu bezeugen und bie Verantwortung auf Deutschland ab» zuwälzen. Dieser Briand-Entwurf ist ein köstlich Ding. Er lautet etwa: Ad. 1) Am Ver­sailler Vertrag darf nicht gerüttelt werden. Man darf über einige Artikel verhandeln, aber nur, um sie noch schärfer zu präzisieren. So z. B. müssen die Rheinlande entmiütariflert d. h. als Pfründe für Frankreichs Schergen ge­opfert werden. Ad. 2) Polen und die Tsck> echo- f o w a k e i dürfen an ihrer Beute nicht ge­schmälert werden. Und die Hauptsache: Hinein in den Völkerbund, um den Ententeheeren freien Durchmarsch nach dem Osten zu schaffen, um Polen in dem bewaffneten Konflikt gegen Rutzland beizuspringen, der früher oder später einmal kommen muß.

Tatz Chamberlain dieses mit allen Gauklerkünsten gallischen Pharisäertums um» schleierte Diktat nicht mitmachen will, zumal er die Revisionsbedürftigkeit der Ostgrenzen zu- gestanden hat. wird nicht Wunder nehmen. Wird dieser gewissenhafte, weitblickende, doch durchaus frankophil gefärbte Staatsmann einem noch krümmeren Franzosenbuckel Platz machen müssen? Zwar werden heute die Gerüchte über seinen drohenden Rücktritt als völlig unbe­gründet bezeichnet. Aber wo es raucht, da pflegt ein Feuerchen zu brennen und die logische Folgeruna aus dem Widerstreit der englisch- fran-ösischen Al'rüfttmas- und 3iiferbeit§inter- essen hat zw'ftllos di- Rücktrfttsgerüchte ent stehen lassen. Vielleicht handelt es sich hier wie-

Kasseler 9ltuefle Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

Sonntag, 17. Mai 1925.

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