Einzelbild herunterladen
 

Das Locarnopsand noch nicht eingelöst

sam gewesen ist, wie nach der Beendigung des Weltkrieges bei den »Liierten Staatsmännern

Italien

Paris, 12. November.

Die gestern vom Botschafter v. Hoesch über­reichte Note in der Entwaffnungsfrage soll laut Pressenotiz gestern nachmittag eingehend ge­prüft und später einzeln den Botschaftern über­mittelt worden sein. Das Blatt will wissen, dass die in der Note enthaltenen Vorschläge über die Befugnisse des Generals v. Seeckt und die Ef­fektivbestände der Schutzpolizei noch einige E i n- wände Hervorrufen würden. Die deutsche Ant­wort zeige aber das ernste Bestreben, die letzten Hindernisse zu beseitigen. Ein Blatt versichert, dass die Antwort es nunmehr gestatte, schon am 1. Dezember die ersten Räumungsmaßnahmen in der Kölner Zone vorzunehmen.

Locarno den Weg fort von Versailles und zu­rück zur europäischen Vernunft bezeichnen. Welkt Versailles, so können auch seine Früchte nicht gedeihen.

nicht endenwollenden Hochrufen zog sich der Rr-ärSprästdent ins Sckivtz zurück.

*

Unter Ministern und dem Do».

Stuttgart, 12. November.

Boi einer Abendveranstaltung im Schloss überreichte ein« Gruppe von Mädchen in schwä- bischer Tracht dem Reichspräsidenten einen Strauss Chrysanthemen. SickMch erfreut dankte der hohe Gast. Der Reichspräsident trat dann aus den Balkon und dankte der noch war tenden Menschenmenge für die Ovationen. Später wurde eine grosse Zahl von Gästen vorgestellt. Er ver weilte bis gegen 11 Ubr in anregender Unterhal­tung in dem großen Kreise der Gäste.

Endlich zuMedm?

Ab« nochEinwände" für die Entwaffnung. (Eigene

Nach Karlsruhe abgereift.

Stuttgart, 12. November. (Privattelegramm.) Der Reichspräsident ist heute vormittag nach Karlsruhe abgeriest. Zur Verabschiedung hatten sich der Staatspräsident und die übrigen Mini­ster eingcfunden. Dem Reichspräsidenten wur­den begeisterte Ovationen zuteil.

.Minifterrar erfolgen. Die Sammer lehnte als- "»na nncit tozialremokratischeii Antrag mit Rücksicht auf die Kabinettskrise, die Beratungen vorläufig auszusetzen, mit 25 gegen 12 Stimmen ab, nachdem der Justizminister die Unterbrechung für verfrüht erklärt hatte.

Wenn alles gut acht...

Man vertröstet uns von einem Tag zum andern. (Eigener Drahtbertcht)

London, 12. November.

Reuter erfährt, dass gewisse Erleichterungen des Rheinlandrrgimes vereinbart worden sind und dass deren baldige Bekanntgabe in Berlin oder Paris erwartet wird. Deutschland dürfte vermutlich informiert werde«, daß bezüglich sei­ner Zusicherungen über die noch zu erledigenden Fragen Befriedigung herrscht. Wenn alles gut geht, kann der Beginn der Räumung Kölns im Laufe des Dezembers erwartet werden.

Warum sie zögern.

EntwaffnungS- und Räumungsnote nicht fertig (Prtvat-Telegramm.)

Berlin, 12. November.

Tschechen. Unter ihnen gibt es noch viel unga­rische Sympathien aber abgesehen davon sind sie unzufrieden, daß sie wie eine An Kolo­nie von Prag aus regiert und dadurch land- fremde tschechische Beamte verwaltet werden, anstatt, daß die von den tschechischen Delegi:r- ten zugcsaate Autonomie gewährt wird.

Die Tschechoslowakei ist in Wirklichkeit rben- solck ein Nationalitätenstaat, wie das alte

berauben Dasselbe ist es mit Polen uno ois zu einem gewissen Grade mit Rumänien Auch dessen Lage ist krisenhaft, weil die bessrra- bische Frage und die Frage der ungarischen Minderheit (einst auch der deutscbeul eine dau­ernde außenpolitische Beunruhigung hervor rufen am meisten bei den Rumänen selbst In Amerika und England, wo man das kühlste Urteil hat, wird überbaupt keiner von den neuen Staaten mit der Marke .Versailles" ass normal konsolidierter politischer Faktor cingc- schätzt ES sind alle? Krisengebiete, offen oder latent, und sie werden es praktisch um so mehr sein, je mehr Etappen nach der Art von

Oesterreich und das alte Ungarn waren, und weil die Tschechen das nicht anerkennen, son- jdern in .ihrem" Staat allein die .Herren" sein

Zur verschobenen Bekanntgabe derRück­wirkungen" bemerkt Stresemanns Organ, dass man die Beschlüsse gleichzeitig mit der endgültigen Entscheidung über die Räumung der ersten Rheinlandzvne bekanntgeben will. Die Ent- wafffnungsfrage liesse auf einen ziemlich rei­bungslosen Ausgleich schließen. Die Entschei­dung werde von der Botschafterkonferenz in der nächsten Sitzung getroffen werden, wobei auch der Termin festgesetzt werden wird. Eine Note wird die deutsche Regierung in Kenntnis setzen. Am Montag, vielleicht schon früher, werde dann auch die Bekanntgabe der Rückwirkungen erfolgen.

Sln kritischer Montag.

Paris, 12. November. (Eigener Drahtbericht.) Botschafter v. H o e s ch hat du deutsche Antwort auf die letzte Note der Botschafterkonferenz über­reicht. Diese wird am kommenden Montag zur abermaligen Prüfung zusammentreten.

Auf dem Schloßbalkon.

Ein unvergeßlicher Abend in Stuttgart.

(Eigener Drahtbertcht.)

Stuttgart, 12. November.

Beim Zapfenstreich für den Reichspräsiden­ten war die Studentenschaft stark vertreten und viele Tausende füllten den riesigen Schlossplatz. Um 7,45 Uhr zogen die vereinigten Musiklavellen vor das Schloß, wo sich aus dem Balkon der Reichspräsident neben dem Staatspräsidenten Bazille sowie anderen Würdenträgern, von der Menge begeistert begrüßt, zeigten. Beim Ab­marsch der Truppen sang die Menge entblößten Hauptes das Deutschlandlied. Nach einem ju­belnd aufgenommenen Hoch auf den Reichsprä­sidenten erwiderte dieser: Ich werde den heuti­gen Tag nicht vergessen, und ich bitte, mir auch ferner ein gutes Gedenken bewahren zu wollen. Was uns not tut, damit wir wieder zu Ehren kommen, das ist die Einigkeit. Ich bitte Sie, in diesem Sinne zu wirken. Bekräftigen Sie mit mir das Gelöbnis zur Einigkeit mit dem Rufe; Unter teures Vaterland, hurra! Unter

Scftleicftkndes Gift.

Südeuropa: ein Krisenherd.

Von Dr. Paul Rqhrbach.

Prag, 10. November.

Die Weltgeschichte wird einmal feststellen, daß niemals so viel Verblendung und Kurzsich­tigkeit aus einem Haufen bei einander und wirk-

vor militärischen Uebergrifsen. England und Italien müssen demjenigen Lande, das ent­gegen dem Verbot solcher Gewaltakte angegrif­fen wird, mit ihren Machtmitteln zu Hilfe kom­men. Auch der mächtigste Staat wird sich künftig nicht leichthin über feierliche Vertragspfllchten hinwegsetzen. Was den O st e n betrifft, so ent­spricht es dem oft bekannten Grundsatz unserer Politik, daß für uns im Osten eine gleichartige, auf die Grenzen abgestellte Regelung nicht möglich war. Aber auch für den Osten ist eine wertvolle Grundlage für eine gedeihliche Gestaltung der Verhältnisse geschaffen Wird somit die Gesamtlage Deutschlands gesichert und acbessert. so wird damit zugleich eine festere Grundlage für Deutschlands Betätigung im Völkerbund geschaffen. Daß die Zeit reif ist, dafür spricht stark der Umstand, daß die europäischen Außenminister sich für diese Gem-in- schaftsarbeit ausgesprochen und dabei die Zu­stimmung ihrer Länder gefunden haben. AlS

Was Luther vecheißt.

Eine Mahnung an das Volk und ... die ander«.

Klarheit in den nächsten Tage». Das Rdein- la»d als Zeuge. 3m Osten nicht gebunden. Friedensoptio» im Westen. Abrüstung für alle.

Berlin, 12 November.

Der Reichskanzler hielt gestern abend im Ver­ein deutscher Kaufleute und Industrieller eine Ansprache, in der er u. a. ausführte: Ich erwarte daß wir in wenigen Tagen klarer sehen werden über die sogenannten Rückwirkungen. Ich kann nur wiederholen, daß eine endgültige Stellungnahme dem Vertragswerk von Locarno gegenüber erst angesichts des Gesamttatbe­standes möglich ist. Erst dann wird man auch die innerpolitischen Entschließun­gen fassen können. Nachdem in London, vom Dawesplan ausgehend, eine Regelung gefunden war, die den Ausgangspunkt für eine wirtschaft­liche Neuentwicklung bildet, mußte auch in poli­tischer Beziehung die Grundlage für den Wiederaufbau geschaffen werden. Daß Deutschland hierzu von sich aus die Anregung gegeben hat und daß die anderen Staaten ihr gefolgt sind, ist für mich ein Zeichen der erstar« kendenpolitischenKraft unserer Vater­landes. Es ist aber ganz unzweifelhaft, daß wir auch nach Unterzerchnung des Vertrags von Locarno von dem

Ziel noch weit entfernt

sind, daß das deutsche Volk den ihm nach seinen Leistungen und Fähigkeiten gebührenden Platz in der Gemeinschaft der Völker wieder einnimmt. Gleichwohl kann das deutsche Volk zu einer Zu­stimmung zum Vertragswerk von Locarno sicher­lich nur gebracht werden, wenn es die Aus­wirkungen in unmitelbarer Anschauung a m Rheinland erlebt. Andernfalls wird der tiefe Argwohn nicht überwunden werden können, der seine Wurzel aus den Erfahrungen mit dem Vertrage von Versailles und der Auslegung dieses Vertrages durch einige der Siegerstaaten des Weltkrieges gezogen hat. Las­sen Sie mich heute nur drei Leitgedanken aus­sprechen. Der Vertrag von Locarno stellt kei­nerlei Option zwischen dem Westen und dem Osten dar. Eine solche Option wäre in Deutschlands Lage nicht nur ein Verbrechen, sondern schlimmer als das, eine Dummheit. Es ist

feine Option gegen den Osten, wenn wir für die Herstellung eines wirklichen Friedensznstandes im Westen sorgen, wohl aver, und das ist der zweite Leitgedanke, enthält der Vertrag von Locarno eine Option des deutschen Volkes für b f n Frieden. Dabei verstehe ich unter Frieden nicht nur den Verzicht aus den Krieg, sondern den festen Entschluß, die deutsche Kultur und die deutsche Volks- kraft aus den Wegen des Friedens mit allem Nachdruck zur Geltung zu bringen. Weiter be- deuter es den festen Entschluß, mit aller Kraft für die allgemeine Abrüstung einzutre- tcn, die, und zwar im Einklang mit dem Ver­trag von Versailles als unerläßliche Er­gänzung der deutschen Abrüstung anzusehen ist. Der dritte Leitgedanke ist der, daß der Ver­trag von Locarno eine Option zu Gunsten po­sitiven Handelns in den großen inter­nationalen Fragen enthält. Das deutsche Volk fühlt sich innerlich gesund und stark genug, um das volle Schwergewicht seiner geistigen Arbeits­kraft für die zukünftige Gestaltung der Welt ein­zusetzen und sich selbst darin den ihm gebüh­renden Platz zu sichern. Woraus es an- kommt, ist die Frage, ob diese Leitgedanken in dem Vertragswerk von Locarno Körper ge­winnen. Indem unsere Westgrenzen befriedigt werden,

schützen wir unsere offene Wesiflanke

Laut Pressenotiz sind gestern in London ernste Berichte vom Balkan eingetroffen. Kommu­nisten und Agrarier konzentrierten sich nicht weit von Sofia und der serbischen Grenze Man befürchtet einen neuen Angriff gegen die bulgarische Monarchie. Auch habe Südslavieu die Garnisonen der Grenze verstärkt.

rend der letzten Wochen auf italienischem Ge­biet, in Ungarn, In Oesterreich und der Tschechei aufgehalten. In allen diesen Ländern ist die Signatur der Zeit, offen oder verdeckt, dieselbe: Krisis und überall haben die Wurzeln der Zustände ihren Ursprung in dem überhitzten, gährenden, moralisch fauligen Erdreich von Ver­sailles, Trtanon ober Reuilly. Die dort Gewalt geübt haben, fangen an, ihre böse Frucht zu ernten, bie aber Gewalt erlitten haben, zucken unter ihren Folgen, unb ihre Zuckungen rauben den Siegern die Ruhe.

Italien ist auch im Weltkrieg auS eigener Kraft nichts geglückt; fein bißchen Zuwachs er­hielt eS burch Drängen unb Bitten Orlandos bei Wilson, und der hat später selbst gesagt, er bedauere es sehr, daß er sich habe bewegen lassen, Orlando daS deutsche Südtirol auszulie- fern. Was Italien wirklich braucht, ist ein freier Raum, um seinen wachsenden Ueberschutz an Be­völkerung dorthin abzuleiten. Weder Südtirol, noch das kahle Istrien, noch das ebenso kahle an­nektierte Stück vom slowenischen Krain können ihm dazu dienen. Das zweite Italien jenseits des Meere? ist allein Tunis, und der große italienische Staatsmann wäre der gewesen, der im Weltkrieg seine Nation auf die Seite ge- Srt hätte, wo der Erwerb dieses fruchtbaren ltnflsreichen, schwach besiedelten Landes, der alten Kornkammer Roms, gewintt hätte. Der Faschismus beweist nichts anderes, als daß sieben Jahre nach Versailles dassiegreiche" ita­lienische Volk sich durch ein Gewaltsystem regie­ren lassen muß, bei dem es keine Preß- und Ver- sammlungsfteiheit, keine unabhängigen Gerichte, keine Sicherheit für Leben und Eigentum An­dersdenkender giht unb bie Helben, die dies Regiment ausüben, können nach ihrem Charak­ter am besten daran erkannt werden, daß sie sechsjährige Tiroler Kinder, die in der Schule ein Wort Deutsch miteinander ge­sprochen haben, zur Strafe in den Abort sper­ren ober von ben Reliefs auf beutschtiroler Kriegergräbern bie Nasen abschlagen.

Unb wie steht es mit Frankreich, bem Haupturheber bes Versailler Gewaltfriebens? Der französische Frank ist in biesen Tagen glücklich bis auf ben Wert ber ttaliyiifdjen Lira gesunken. Für hunbert Lire gibt es 134 Tsche­chenkronen unb für 100 Franken 136! Marokko und Syrien fressen Menschen, fressen sranzöfl- sches Geld und französisches Ansehen, und wenn die Franzosen sich damit trösten wollen, baß, wenn auch ihre Finanzen in ber Krisis stnb, ihre Wirtschaft boch blüht, so werben sie sich wundern, 1 tote es bieserblühenben" Wirtschaft ergehen totrb, wenn der Frank stabilisiert ist und damit die Valutaprämie für den französischen industri­ellen Export aufhört. Auch Deutschland hat er- 1 fahren und erfährt noch, was noch dieser Seite i hin bie Stabilisierung für Wirkungen hat. Der Kampf um die ftanzösischen Finanzen ist ja in i Wahrheit ein Kampf um den französischen Militarismus, oder mit anderen Worten um das System von Versailles. Briand hat mit geschickten Wendungen in Locarno da­von gesprochen, wie ernst es ihm damit sei, daß fortan einwirklicher" Friede beginne. Er meinte damit nicht nur ben deutsch-französischen, fdnbern auch ben allgemeinen europäischen Frie- . ben, aber kann denn von einem solchen Frieden , die Rede sein, wenn die natürlichen Grenzen in Europa und die lebendigen Leiber so vieler , Völker zerstückelt sind und die Teile zuckend zueinander verlangen? Gibt es einen einzigen < Ungarn, gibt es einen Deutschen, ber nicht ein < Ge,. ^l dafür hätte, wieviele seiner Volksgenos- , fen unter fremder Zwangswirtschaft stehen? Es handelt sich aber in ber tschechoslowakischen Rc- i publik gar nicht allein um bie deutsche und die | ungarische Minderheit, die zusammen über vier Millionen unter einer Gescnntbevölkerung von i nrch nicht dreizehn Millionen ausmachen, ion- ' dem es handelt sich auch um die Opposition des i slowakischen El-ments gegen die bestehende i Staats!orm. Die Slowaken zählen etwa, Zweieinhalb Millionen gegen sechs M.lliouen !

Sin gesprengtes Kabinett.

Hollands erste Regierungskrise.

Haag, 12. November.-

In ber heutigen Kammersitzung wurde ein Antrag, ber sich gegen bie Beibehaltung ber niederländlschen Gesandtschaft beim Vatikan anöspricht, angenommen. Daraufhin haben vier Minister ihre Demifsio n eingereicht. Es fanden sofort verschiedene Frak- tionSberatungcn über die neu entstandene Lage statt. Eine Klärung wird vielleicht im heutigen

und Diplomaten. Warum? Weil sich schon heute, wollen, so schaffen sie damit eine Sage, in der übersehen läßt, daß alles waS damals geschaf-isie sich selbst der von ihnen erstrebten Sicherheit fen und bestimmt wurde, g e g e» die Natur, g e- ' ------ -

gen die geschichtlichen und geographischen Wirk­lichkeiten unb gegen bie tatsächlichen Bedürf­nisse der Völker geschah. Ich habe mich wäh-

Srpreßte Millionen.

Die Leistungen eines DaweSjahreS.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 12. November.

Ans dem Reparationsbericht ist zu entneh­men, daß bie Einnahmen im zweiten Jnnu- ftätsjahr, daS bis zum 31. Oktober 1925 läuft, sich auf 154 630 331,48 Mark unb dass bie Zah­lungen im gleichen Zeitraum sich auf 177 515884^9 Mark belaufen.

Keiner will Weichen.

Rabiate Quartiermacher im Rheinland.

(Eigener Jnformattonsdien,^)

Köln, 12. November.

Wie wir erfahren, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Reibereien zwischen englischen Quar­tiermachern und franzöflscher Besatzung wegen dex künftigen Unterbringung ftattfinben. So konnte z. B. in Wiesbaden ein Streit zwi- fchen mehreren Unteroffizieren der beiden Be­satzungsmächte beretts nur durch energisches Einschreit a eines englischen Offiziers beendet werden. Die Beschaffung von Offiziersguartie- ren stösst auf fast unüberwindliche Schwierigkei­ten. DaS Verhalten der deutschen Behörden und Einwohner ist durchweg entgegenkommend. Aber die Offiziere find nicht geneütt. sich einzu- schränkcn. Der Zustand der wenigen freige­machten Franzoseuguartiere ist unbeschreiblich

Dor neuen Balkanwirren.

Ein Marsch auf Sofia? (Eigener Drabtbericdt.l

Paris, 12. November.

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Freitag, 13. November W5

Einzelnummer 10 Ps Sonntags 15 Pf. 15. Jahrgang

266. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf,

Die Manett* Sieaeftei! diacbrttbten reiche men wöchentlich fed>6mai natbmiüoa» Der «bonnemeusore,» beträgt für »en Mona- Mk. bet tretet duiteHüne, *e <i)äf:b!ielieabqebol| tLNMk. DurchdttPoll monatlich Itti$it. aueldilieMt» 8ufteL»ngSgebtldr. Verlaa uns bttbartfon Schiachtt-olktratze MM. Aernieretbet Ml unb »52. t>fir uneerlanttf efnc>efanhte Beiträge kann öie Ne- VerankwotMua ober (»ernähr in feinem ftalle üherztet.men.Kürf. v"' «nfprttdie menen etwaiger nicht orbnunaSrnfiMget .telernna attFaef*lofien. i oftfrberffontn ftrankkur- a. Matt- fiiimmt W

Ättaetaeuoreife:Stnbetmildie($efd)äft4anttei8en detienoMftu auswärtige Geschäfts- an,eigen Zeile 20 Pfg.. rfamtltenanttiflen Set le 20 Üi»_ Kleine Anzeigen oas Gort 1 «ig. Reklamen btt Seile 76 Ittg. Dffettgebübr 20fffg. (bei dufenba. her Offerten 3OfaJ Rechnungsbeträge sind innerhalb 6 Tagen tu bezahlen. tVftr die Richtig, feit aller burch Fernsprecher autaegebene n Anzeigen, sowie für Aufnadmebaken ttnb Plätze kann nicht aarantiert werben ftiir Anzeigen mit besonderem schwie­rigem Satz IM tzro,ent Aufschlag. Druckerei: Schlachibofstrake 20/80. Geschäfts­stelle SStntkche Strafte 5. oeaeiflber ber ®oo|*rrfrafte SHemft>re<6er «51 nnd A5?.