Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Sonntag. 6. Dezember 1925
Einzelnummer 10 $L Sonntags 15 Pf.
15. Zabramrg
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Kammer 285. Einzelnummer lO Pf, Sonntags 15 Pf.
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pcrcrlur ist während des ganzen gestrigen TageL
Ein saurer Apfel
schmale dunkle Treppen,
----« -»wr » . * | -L m > l -H » vvtl, UU| Ult ■ VvQlI Ul* ficöffit* Verzicht leistend. Paris ist die Stadt
Der Völkerbund al« Luftpolizist. (Eigener Dradtderlchr.)
Mlnimaltarif einrämnt. Die Schwierig, reiten mit Polen beruhe» auf ähnlichen Gründen. In Spanien ist cs gelungen, durch ein Provisorium eine ähnliche Gefahr zu beseitigen. Reue und schwierige Probleme find für ganz Europa durch Englands neues Schutzzollsystem aufgeworfen, das für den deut- scheu Außenhandel die ernstesten Nachteile mit sich bringt Der Handelsvertrag mit Rußland versucht die völlige Verschiedenheit des europäischen und des russischen Außcnhandelssystems so weit wie möglich zu überbrüllen.
Berlin. 5. Dezember. (Privattelegramm.) Die Kältegrade in Deutschland nähern sich bereits denen, di- 1907 aeiressen wurden, einem der härtesten Winker dieses Jahrhunderts. Zahlreiche Todesfälle durch Erfrieren werden gemeldet. Aus der Unterelbe und der der Unterweser nimmt die Ve r e i s u n g schnell zu.
tut?» und pfeifen und zischen uns Tausende von Autohupen
Berlin, 5. Dezember.
, DaS Rücktrittsgesuch dcS ReichskabinettS wird laut Pressenotiz heute nachmittag über- reicht werden. Voraussichtlich werde der Reichspräsident erst in der nächsten Woche die Berufung zur Neubildung des Kabinetts ergehen lassen und zwar wird er sich, wie von dem Blatt jetzt als bestimmt angenommen wird, an den bisherigen Reichskanzler Dr. Luther wenden. Als einzig mögliche und deshalb wohl auch wahrfäseinliche Lösung bezeichnet das Blatt die K o a»i t i o n der bür- gerlichrn Parteien mit Ausnahme der Dcutfchnationalen, die sich von der Regierungs- tcilnahme selbst ausgeschlossen hätten.
Reger wahren will. Wir aber werden das unsere zur Verständigung und Gesundung des welschen Nachbarn beitragen, indem wir ihm -äglich und stündlich das Abrüstungsevangelium predigen, das jetzt auch der Völkerbund ver wirklichen will. F. R.
Lieber öreißjg Grad Kalte.
Ein Alpenrekord. Eingefrorene D-Zugbremscn. (Eigener Drablbertchr.,
Bern, 5. Dezember.
Heute herrschte im Schweizer Jura tim Kälte von dreißig Grad CelsiuS. Die Dem
RatfekeSe 6er Rovtit
Luther in der Großen Koalition? (Eigene Drahkmrldung.,
Zwischen Chamberlain und Tschitscherin.
(Eigene Draoimeibuiig.»
Serlto, 5. Dezember
Em Blatt meldet, daß Briand als ver- söhnender Vermittler zwischen England und Rußland auftreten wolle. Unter der Voraussetzung eines günstigen Verlaufs seiner Be- mühungrn sei eine Zusammenkunft Chambcr- lains-Tschitfcherins für die Woche nwh Weihnachten in Bendig zur Aussprache vorgesehen.
Amerika stützt De g eas Wsttzrung.
Rrwyork, 5. Dezember. (Funktelegramm.) Das BanrhauS Morgan teilt mit, daß man sich von nmcrikanisücr Sette an der (wn^n-nn eines neuen Kredits beteiligen werde, der zur Besserung der brtgiichen Wahrung in die geleitet worden ist.
Weiße Rätsel.
Guckkasten-Bilder der Tagespolitik.
Run haben uns die ,^neidenden Nordostwinde Land, Be.g, Wald uno Wege mit Sch nee- dauncn verschüttet und den klirrenden Frost aus den sibirischen und Nordpolsteppen in Stadt und Dors gefegt, Fluß und See vereist, daß selbst die breitesten Wasscrrücken zu Tod. erstarrten, Bergdörfer durch meterhohe Schnec- und EiSwüsten von einander abgeschnitten wur- den und Mensch wie Kreatur sich fröstelnd in den warmen Schutz des Herdes kauerten. Wenn aber unter der fahlen Dezembersonne phosphoreszierende Lichtbäche über der weißen Mäc- chenpracht aufschäumen, oder der Abend seine rötlichen Fackeln über den blauschwarzcn Linnen der westlichen Bergeswälder entzündet, wenn die Rodel mit flatternden Röcken und heilem Gesauchz bergab durch den Schnee stieben, die Skier pfeilschnell hangwärts zu Tal sausen und unter dem fcharsen Stahl die gläsernen Eisspiegel tönen... dann ist selbst den
Was uns näher brinqt.
। . Trendelenburg über neue Wirtschaftsziele. (Pilvai-Teiegramitt.»
Hamburg, 5. Dezember.
1 , Ä« einem Vortrag über dir deutsche Außen- Handelspolitik führte Staatssekretär Dr. T r e n - d e l e n b u r g u. a. aus: Europa ist früher der Geldgeber und Gläubiger der außereuropäischen Well gewesen. ES ist in jetzt stärkerem Matze ihr Schuldner geworden und eö muh weiter- hm zur Fortführung seiner Wirtschaft Kredite von denen in Anspruch nehmen, die früher bei ihm ihre Anleihen begaben. Diese Verschiebung der Sapitalmacht kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. ES ist jedoch ganz unverkennbar, naß Europa nunmehr beginnt, sich aus seine gemeinsamen Interessen zu brsinnern Der privatwirtschaftlichr Weg wird die psychologischen Hemmungen der Nachkriegszeit am leickstrsten überwinden. Ich erinnere z. B. an daS deutsch-französische Kaliabkommen, durch das ein völlig sinnloser Koukur- renzkampf beendet wurde. Auch in der »rage des europäischen Kohlenbergbaus drängt sich daS Problem der innrreuropäischen Absatzverständigung auf. Diese Konsolidierung wird nicht an den politischen Grenzen der Länder Halt machen dürf . Hier handelt cS sich darum, den
wirtschaftlichen Nationalismus der Nachkriegszeit zu überwinden.
/rankreich hat ein doppelte» Tarifs»- stem, da es für bestimmte Warengruppen den
mürrifchin Alten der Prinz aus Nordland inchi zu früh -ingezogen. Ein Wiederschein von Jugendglück hellt die verdrosjenen, kummervollen Stirnfalten aus und für Minuten zaubert das Wunder allen Lebens auch auf die blinden Fenster ihrer Herzen die Eisblumen wunsch- loser Harmonien.
Sie schmelzen freilich, ach nur zu früh, beim ersten Morgenstrahl des grausam entzauberten Alltags. D-enn wer mit beiden Füßen im Strom des Alltags steht, wo die Trümmer und Wracks gescheiterter Hoffnungen und Existenzen vorbeitreiben, wo der Ruf Zehntausender nach Arbeit und Brot die Lust erschüttert, wo trotz aller Locarnogcbeie noch immer fein frischer Wind die Wirtschaftssogel bläy».». den könnte wahrhaftig ein Grauen beschleichen vor allen düsteren Winterrätseln ringsum. Heute tritt auch das vielgeprüfte Lutherkabinett ab (um schon in-der nächsten Woche wieder aus der Bersenckung auszutauchen) das zwar das vielversprechende Locarnoerbe, sonst aber leere Keller und Kammern und... eine stark enttäuschte und ernüchterte Gemeinde zurückläßt. Der Makel des nicht eingelösten Prei sabban- versprechens haftet namentlich dem Kabi- nettshaupt sell-st an, gegen dessen Wiederkehr sich denn auch die Linksparteien fest verschworen haben, ohne daß freilich auch sie bisher den Stein der Weisen für das Wirtschaftselend schon entdeckt hätten. Da nun auch die Volksvarteiler wenig Lust verspüren, sich bei der rchweren Krisenzeit auf sozialistische Ideen em- znlassen, scheint dann noch in der letzten Wcih- nachlswoche ein lustiges Schneeballen im Reichstagsviertel um die Ministersitze anheben zu wollen, bei dem allerdings das Volk als Zuschauer der Prügelknabe fein dürfte. Denn wir haben weiß Gott, besseres zu tun, als in der Adventszeit um Partei - Felle zu schachern, wo atieS nach höheren Löhnen oder Preisabau schreit und die Wirtschaft unter Geldnot und Steuerdruck seufzt. Die erregte Hohenzollerndebatte hat die Parteileidenschaften aufs neue aufgestachelt und vielleicht manche Brücken abgerissen, über di? ein arbeitsfähiges Kabinett in eine bessere Zukunft hätte schreiten können...
'er Eintracht Lhne die Mitarbeit be7g"es"m"en meistens keine Treppeubcleuch-
öffentlichen Meinung würden die Finanzierunnsf infr Wohnung sind klein, shr -iinc uuiruchtdar bleiben Aus das Vertiaucn A<^Lma-n Wohnzimmer ganz ohne Fenster,
*>eS Landes könne man nicht verzichten Artikel 4! •s\u;f>enraume sind winzig, Badezimmer gibt
über die Inflation wird darauf mit 196 gegen 59 Es Unbequem und unbehaglich ist auch Stimmen angenommen Das gesan le Finanz durchschnittlichen bürgerli-
»csetz Loucheurs wurde mit 205 « gen 26 Stirn- jncn^inr-tn^ ümmV8 finbet man
men vom Parlament angen o m m - rn tön wird der sehr in Ehren gehal-
_____ stcn wird. Alle Energie wird auf Dekoration . . ----- °er Wohnung verwendet, gar keine auf ihre Be-
ft eaen rafft fönriä H?'PWett.SBte wird aber in Frankreich die
|tU*U *3Ul 18. jBcdienten-Arbett verrichtet? Und woher soll
man zum Beispiel ein Mädchen nehmen, das auch in einem Haus- dienen mag, wo Kinder vorhanden sind? Man läßt sich Mädchen aus Polen oder Creolinnen kommen und
digkeit in den Dir schauer Bahnhof einlief, nicht 'en erfüllt Etwas enttäuscht sind unsere Gäste hst'ten können, weil die Bremsen eingefrorer 'war darob, aber sie freuen sich, nun in ein lo.eren. Der Fahrdienstleiter hatte noch bicM.u t o m o b i 1 z n ft e i g e n und durch Pa-- MSsifchk-'".-»*•* Zug auf ein freies Gleis zull ' <u fahren Der Chauffeur lächelt
keilen, wo er r-.ÄLHlich zum Stillstand tarn. - »Ä ■einf ^eihc kommt auch noch, urb da F» Särna (Schweden) wurde die höchste Dem-! >nnt.
peratur dieses Jahres mit vierunddreißiglr-r, ober die Fremden c,nf”
®rab gemledt. In viel n Häfen Schwedens ie 'Stunde, kenn-n sich nicht ä!s ^ Fü?'^efe .st die S ch i f f a h r l e i n g e st e l l t. Fremden, für das reisende Publikum überhaupt
* steben am Bahnhof nur die s ch l e ch t e st e n A u-
Der kälteste W n'er telt ionf t Itowagen bereit, solche, die längst ihre Zeit „ - — , . ' I abgedient haben, solche, die unbarmberra schsit-
Serltn. 5. Dezember tVrwattelearamm z 1 fein. Beauem sind sie nicht, aber d^für fahren sie auch langsam. Ach, überhaupt das Autowescn von Paris! Unaufhörlich, unabwendbar
Jedenfalls müssen nervige Arme, Stirnen von Granit und hellseherische Hirne sich dem andringenden Massenelend im Innern entge- a.’ntoerfen und die in London leergelaufenen Locarnoräder _ wieder in Schwung bringen, toenn wir .glücklich durch den Winter kommen" wollm. Denn der aalglatte Briand ist den deutschen Griffen mit dem Vorschützen wichtiger Regierungsgeschäfte entschlüpft und Chamberlain wiederrmt.. verschanzte sick hinter den französischen Widerständen. So sind denn alle brennenden TageSsragen der Völkerbundpythia überlassen, der wir Ende Mär- unfere Sorgen anvertrauen wollen, wobei uns schon jetzt der süße Trost verblieb, daß man auch der Verkürzung der Besatzungssrjinm, der Regelung der Saarfrage, der Luftfreibeit und der AbrüftungSpslicht grundsätzlicr- zuftimmle. Aber wie gesagt: Wiedervorlag- Ende März. Und ob dann noch der vielgewandte Briand im Ministersattel sitzt? Seine knappe Mehrheit beträgt sechs, sechs ganze Stimmen! Und wenn Loucheurs Gewaltkur mit Inflation und Steuerpreffe nicht schnell und gründlich zur Gefunduna führt, ist es auch um diese Vertranensmänner bald geschehen und dann dürften die Sozialisten oder /.. Poin- care ihre Künste zeigen.
Mait sieht daß auch der Franzmann sich placken must, wenn er am Ruin vorbei will (seinem edlen Polenfreund gebt es noch schlecker). Und Syrien und Marokko werden auch , der Militärkamarilla an der Seine die Lehre «inbläuen, daß man Deutschland gegenüber ein Loch und auch m-br zu.-sickstecken must, wenn man m Europa und... Amerika Freunde wer. 1 ven und fein Prestige auch ohne Tanks und
Locarno ole Evangelium.
Paris, 5. Dezember. (Eigene Drahtmeldung.) Die Liga für Menschenrechte brachte gestern in ’incr sehr stark besuchten Versammlung die Be 'riedigung über den Abschluß der Locarnc Ao- kommen in einmütiger Weise zum Ausdruck.
Vbrüfiunq für Alle.
Auch Amerika-Moskau eingeladen.
(Eigene Drohimeleung.»
Paris, 5. Dezember.
in die Obren; hundert Mal am Tag laufen wir Äefahr. unter die Räder der L?agen zu geraten, so und so oft werden wir in der gröbsten Weise ang schrieen. Wenn wir ein Auto brauchen in „. „ . .den Verkehrsstunden, ist sicher keines zu baden
Wie Briand-Millerand die Inflation verteidigen. I wenn wir es nicht brauch n. fahren die Ehauf-
(Eigene Drahtmeldung.) I j;uJe titia langsam durch die Straße, den
«Baris Uebergana versperrend zur Strafe dafür, daß
Taris, 5. Dezember, man ihrer nicht bedarf; aber am schlimmsten
3n der Senats-Diskussion über die Finanz- H es, wenn man sich unglücklicherweise in der gefeite hob Briand hervor, wenn er heute eine Rächt in »inem entlegenen Viertel be» ilcue Inflation uno schwere St.uern fordere, so >nd t. Unter dem Vorwand, bereits nach Haufe geschehe das, weit e.u anderes Verfahre« nicht '-u fahren, dürfen nämlich die Chauffeure dimöglich fei. Er sei der a b g c s ch w o r e n c ^ahrt verweigern, sie verweigern sie jedoch nicht e i n d der Konsolidierung und der Inflation, ändern nützen unsere hilflose Lage aus indem Letztere sei ober im Augenblick unver meid-sie ganz unmögliche Preise verlangen, lich. Was man jetzt nötig Hobe, sei der Geist I^anze Stadwiertel sind daher in der Rach, völ- nationaler Solidarität. Was vertangt daS Land lig verschlossen, d-nn d'e andren VerkehrSmtt- oom Parlament? Der Mittelstand verlange nur !el stellen ihren Betrüb sehr früh, geaen Mit- einen gesunden Finanz»crungsplan, sow.e, daß ternacht ein. Die Pariser wobn-n ober' auch im öie Steuern nicht eine Masse gegen den Bürger großen und ganzen mis rabel. Gewiß gibt es würd.n. — D-r ehemalige Präsident Mille- neuerdings ganz komfortable Häuser mtt mober- ronö billigte die Inflation, wenn sie das Ende nen Vorrichtungen: die Mehrzahl der Läufer ist der Parlsiherrschaft bedeute. Wenn man ein an« I ber alt, sehr hoch, hat scres System suche, müsse man zurückkehren zur ToUl,k republikan.scher Einfachheit und nationo
o . - _ .. -arts' L. Dezember, ivaien over Kreolinnen kommen und
Laut Pressenotiz verhandelt man seit zwe. I otzten End's verrichtet die Hausfrau auch selbst ~c«jen in Parts über das gegenseitige Ueber idie ganze Wirtfckaftsarbeit. auf die .Heau-m- fl‘-efiCn Rhelnla-idgebL'te. Man hofft tnj üchkeit' Verzicht leistend. Paris ist die Stadt Kurze einen Flugdienst Paris-Berlin innthtenher Kunst und des geistigen L b-ns Gewiß' -U können. An zweiter Stelle soll .ne Lvnse Aber e« ist nicht sehr leicht die Kunstschö'ye von ren, über die allgemeine Ur berflie-I Paris ober sein ae'st'ges Leben zu aeni-ßen 8?"J De 11tfchlondS vereinbart weroen Rur ein Beispiel Welcher Pariser'könnte uns QS sei srmhrsa-einllch, daß die X- utic^f*err.*gMr I -gen um totl*e Stunde das Grabmal r n n u^r dre Luftschiffahrt rev.-i-rt würden und R ad vleo n zu b-sicht?a-n fei? Ober bi“ -St l" /?f“«nrfLÖIr VStterbund die Kontrolle t -Eb-w-ll-? Es gibt Tage an d-nen Ü- köma über daS deutsche Flugwesen Übernehmen wird.!geschlossen sind Tage, an denen sie nm^^ gek
Siebt und Schatten.
Plauderei aus dem Pariser Mtagsleben. Von Sop' ie Kramsfy'j.
Es wird paradox klingen, wenn man nun dle B.hauptung ausstellt, die Franzosen, die «Pariser, leben noch immer .unbequem“. Diese Tatsache fällt aber schon am Bahnhof auf. Man ommt hier an und wird am Bahnsteig nicht erwartet, denn die Atzholenden dürfen nicht heraus.
*!Le8 wenigstens auf dem Rordbahnhof. Auf ! -em Westbahnhof darf man zwar auf den Bahn- lteig herausgehen, aber man muß eine Bahnsteigkarte aus einem Automat, n entnehmen, in öen man zu diesem Zweck drei Zehncentimesstucke blneintoerfcu muß! bat man sie nicht zu- sallig bei sich sc ist absolut keine Möglichekit vorhanden, sie irgendwo zu bekommen, denn keine Kasse und kein Beamter kann und will w ch.eln. Ist man aber so weit, so sun.'tionierit n neun Fällen von zehn der Automat nickt und nur mit dem größten Kräfteaufwand kann man ietne Bahnsteigkarte endlich in der Hand halten
Znnäckst wartet man nun eine kleine Weile, 259rfoft«un<i Ben-dio? I h.Vfrii in b,« wie der Zollrevision seine Pslick-
Zu dem VöllerbundsratSbeschluß einen vorbc- reltenoeii AussOjUg für b.e Ai>r^,.u.tgs.oii,e- rcnz zu bilden, glaubt ein HavaSbertchterstattL mitteilen zu können, daß man folgenden Staaten einen Sitz anbieten werde: D«utschlans, Rußland. Vereinigt' ©toat’-n, Po'--«,, slavien, Rumänien, Finnland und Holland. — Amerika halt mit einer Erklärung zu diesem Vorschlag zurück. Rach einer späteren Meldung aus Washington wird Coolidge die Erwä-
Ewladung zum Abrüstungsausschuß! Bu,.ävu «-..irrnen iance
aufschieben, biSdcrWortlauides Vorschlags folgt, «ichz über minus dreiundzwanzig Grad gestir-