Kasseler Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
üiweigenoreHe.ihubetmtfdietSeitbältsaiuetgen 6etleAj»tg. auswärtige esetchatle- anwiaen delle 20 Ufg., «»amiueuau.eiuen detle-20 big, tf lerne dmeiuen aas tior 5,2!a* Aeklamen hie »Seite 75 Pig. CfTcrtgebühr SO 5tg. ‘bet dufenba. her Cfrenen SObtg « Rechnungsbeträge find innerhalb 5 Ta ten tu befahlen, flfitr die Richtig. '<«• aller ourch «Verntnretber aii'aeaebenen «, «ergen >owie für tÄufnahmebaten und matze kann nich .arantter werben Kirr Änteigen mit bekonberem ichwle» rtgem Satz iw tzro em -'lukkchlag. Druckerei 5*!a»rboiffrahe «W. «»eschäfts- neue ffolntfee re"atze ' feeendber 'er Zoo^rst atze i^er «frecher Ml nd ;>5‘
Freitag, 18. Dezember 1925
Einzelnummer 10 Pf.. Sonn,aas 15 Pf 15. 3«
295. Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf
Koch gibt den Auftrag zurück.
Ä »SSL I MBk-mlenwinelt unter Luther? ÄS
ff hör SILH* AZio Xnv ... I XiA a«« a f /it ff, - . f e« _ / e <e
Koch
Warum die Sozialdemokraten die Große Koalition ablehnen
Eudgürtig gescheitert!
, 'rx ;D. ......... <. jv...... . ‘'»»“'»»uhjujc« Huci o c n fveiertaaen warten m-cde ’VZiti i*1 ^vuerro^rur-tDic weroen in bent
m,n»r^ShrOn3ehsrt; tociI,~ Hnem 6“t, bie Sozialdemokratie in Rücksicht auf die bevorstehende Vertagung genannten 3 a 6 re mit 178 Millionen Mark an»
anae toabren unb dann weil sie ^F^tofne em rntscheiL-enden Augenblick nicht den Mur Reichstags dürfte mit den Neuarbeiten"zur Bit- soeben. Die Kotten der K r a n k e n v e r s i ch e. Einen wunderbaren prächtigen Stoff.!Stunden habe, über Parte,bedenken und Miß-jdung einer Regierung erst nach Weihnachten pung für die Erwerbslosen betrugen 186 t’llm» man wiC-' h n *u tun• loac Ei" Gebot der Rotwielleicht erst nach Neujahr begonnen werden, 'lionen Mark. An Zuschlägen für Rot.
' itntnet ettt)Qg äußerst Gediegenes zu- ---------- tta n d s a r b e i t e n wurden 17.6 Millionen
" '"r ®,r nächsten Minuten die nächste sie dahin wandeln, zu rwe-en -» dr-r-», *" - IMark ausgegeben. Diese letzte Milkia„en'ikk-r
Hnb morden, arfi rnnrnen in »u srÄ$. öi«—l " ?u bweien. zu dreien, IN crari. Nicht tu lau. allen bekömmiiw ün k,«-.21... V.c,..X. 2nu.ioiien.ltf. r
Verschwörung zur Ermordung des Reichs« aunenministcrs
Berlin, 17. Dezember.
9iadj dem Scheitern der Großen Koalition
s . , .- -- Ab. Koch stellte daraufhin fest, daß feine Bemühungen um dir Errichtung einer großen Koalition gescheitert feien Er weiche seinen Auftrag alsbald dem Reichspräsidenten wieder zurückgeben.
Sm gewagtes Spfel Parteiurieile und Rrchtfertigung (Privat-Telegramm.)
----------- V** o wvts.«, JM Vielt-H, in »lumpen, im pas de deur den langen eleganten proletarischen Vorkämpfer Br eit scheid und * 1 ktn. die jetzt gar nicht so grimmig dreinschaut, Herrn Scheidemann, die Faust m der Hosentasche. Erkelenz' Volkstribunen- haupt neigt sich verbindlich, Hergt hastet zum Plenarsaal eine Schelle gellt durch das Haus, aus dem Restaurationssaal quillt es in Tropfen. Und daun sieht man Herrn Koch. Und
Aus Mißtrauen gegen die Volkspartei. — Rechtfertigung und Anklage. — Bus sorge vor dem schweren Winter. — Koch stellt die Versuche nun ein.
Wendigkeit und der sta atsp olitischc n Klugheit wäre Der „Vorwärts", der die paltung der Sozialdemolratir damit zu rechifer- tigen sucht, daß die sozialdemokratischen Richi- linien nicht angenommen worden seien, teilt mit, daß es das Mißtrauen gegen die rechte Flügelpartef gewesen sei, das zu d7yi Beschluß der fozialdemokraiischen Fraktion geführt habe. Tas ehrliche Bemühen des Porte, führers Koch, ein brauchbares Regierungsprogramm zu sinden, habe Anerkennung gefunden
Ein bübisches Komplott.
jliegen zwischen 42 und 54 Pfennig, die höchsten Zuschläge für Kinder zwischen 29 und 38 Pfennig täglich. Die höchste Unterstützung, die ein Erwerbsloser überhaupt bekommen kann, liegt un Osten zwischen 225 und 285 Pfennig, int Wirtschaftsgebiet Mitte zwischen 265 und 325 Pfennig und im Wirtschaftsgebiet Westen zwi- scheu 285 und 360 Pfennig, lieber diese Summe
aari. niebt iu Iou, allen bekömmlich. Un. I braE aber "nicht zu Vrn so^o7e/'L "tten'^'-r^ burch bergende Wände siebt man kostende (3rur „et zu werden »urck> t
'en ernsthafte Kritler, Feinschmecker. .Rochst, die Ewerbsloseliw *“/*
brßchen Paprika gefällig?« Bitte schön ha für n * fU Ö 1€’fo
Rin in die Soulette. Etwas Salz? kann ß hte damr aufgewandten
ruch nicht schaden. Jetzt mundgerecht? — Kosten nicht als verloren
Man kann darin berumschneidern wie man will, es kommt immer etwas äußerst Gediegenes zustande — für die nächsten Minuten die nächste Ausgabe. Und morgen, ach morgen, ist die Toilette unmodern geworden. Da kann man bann abermals die Schere ansetzen wie man will Es kommt immer ein reizendes Gebilde hervor Ach ja, schneidern, schneidern ist des Journalisten Lust Da^ibt es in bet Wandelhalle einen wundervollen Sessel So einen weichen unvergleichlich tiefen, mit weit ausholenden Schenkeln und einem würdig breftgefeffenen Untersitz. Ein Sessel der Intelligenz und arundschürsen- ber politischer Erwägungen ganz großen For- tnats. umwittert vom Atem der Prominentesten des b-'ben Hauses In diesem welthistorischen Sell-l sitzt man — so er frei ist - und es ist tote in der Loge, erster Rang Bühnenseite; man sieht
Ja die Suppe, toirb sie bald gar? Cbet "erf*ne< werden können und auch bie Arbeils- roirb ein neuer Koch gesucht? Oder kommi '^n der Erwerbslosen der Volkswinschoft dien- etwas ganz anderes, etwas Ungeahntes? fln lick geworden ist. Die erdrückende Mehrzahl der der Halle flüstern die Wandelhälleobren Es Erwerbslosen ruft deshalb noch Notstands- -Mvirrt, es raunt, es kursiert, es rätselt. es arg. arbeiten. Man darf sich diese Leute nicht kelt, Informationen purzeln, Vermutungen wie das wohl manchmal geschieht, als ber»itwil- werden leuchtende Offenbarungen: .Wissen Sie ftige Unterttützunasenivfänger vorstellen Ent- schon?»--Und am Abend ist es wie es am lohnte Arbeit ist ihnen unbedingt lieber
Morgen war. Man könnte sich in die eigemIDie neue Reichsreaiernng wird deshalb in aanr Feder stürzen. kurzer Zeit bereits über Notstandsarbeiten grüß-
Dreihundert Millionen für Erwerbslose.—Was der Eiurelue erhält. — Wie mau die Koste» deckt. Der Rus »ach Notstandsarbeite». — Lieber Arbeit als Almosen
Die sozialen Lasten betrugen 1913 rund 1,4 Milliarden Mark. Im Jahre 1925 sind die sozialen Lasten mit 2,6 Milliarden eher zu niedrig als zu hoch eingeschätzt. Rund dreihundert Millionen Mark dieser gewaltigen Summe entfallen auf die Erwerbslose nfürsor- gc. Die Erwerbslosigkeit hat bekanntlich in den letzten Wochen wieder ganz außerordentlich zu- Igenommen und erreicht wohl in diesem Augenblicke schon die höchste Ziffer des letzten Winters. Tie Gesamtzisfer der Unterstützten betrug am 1. Juli, dem günstigsten Tage der Erwerbs- losenzisser überhaupt, immer noch vierhunderttausend. Jetzt ist diese Gesamtzisfer bereits auf über eine Million
wispernde Minen, bedeutunasvolles Äugen- itoinkern, erhellte Gesichter. Achselzucken Und es düstet aus den verfchlosienen Fraktionszimmern von einer lieblichen S"vve. bie k'"-sta» recht gekocht ist. Nahrhaft, von allem ein bißchen, mit sorgsam abgewogenem Gewürz, nicht zu
hingewiksen ivorden Das Blatt fragt schließlich nach den intellektuellen Urhebern der fvstemati- ,chen Mordhetze. Bei den bisherigen Vernäh-, .. - ------
munaen ist ein Zusammenhang mit politischen kür die Unterstützung, die ein Erwerbsloser er- Parteien nicht festgestellt worden. hält, wird in keinem Fall hinausgegaagen ein-
---- Ischließlich aller Familienzuschläge, bie er be=
3lirfirf 111 lanspruchen kann. Diese Sätze sind im Verlauf
<OUrMT AU «Ulyo . der letzten Woche durch Beschluß des Reichstags Tur Beamtenkabinett. — Erst nach Weihnachten um 20 Prozent hinaufgefetzt
(Eigener Drabtbericht.) worden. Die Belastung, die das Reich durch
Berlin, 17. Dezember, diesen Beschluß erfahren Hai, liegt in der Nähe Nach dem gestrigen ablehnenden Beschluß der fünfzig Millionen Mark, lieber die Ein- Sozialdenrokratie ist man in führenden pöliti- ""bmen und Ausgaben bei der Erwerbs- chen Kreisen der Meinung, daß dem Reichsprä- iosenfurforge liegt dem Reichsarbeitsininiste- sidenten nunmehr nichts anderes übrig bleibt, L"? gesichtetes Material für die Zeit vom 1. als Dr. Luther mit der Bildung eines Be-1924 bis zum 30. Juni 1925 vor. Danach amtenkabinetts zu beauftragen ES unterliegt, ^tragen die Einnahmen 246 Millionen Mark, wie wir erfahren, keinem Zweifel, daß Dr. Lu- bie 'Ausgaben 249,8 Millionen Mark. Die Ein- ther diesen Auftrag annehmen toirb und !^?bmen setzten stch zusammen aus 205 Millionen zwar wird er bestrebt fein, ein reines 23 e > ;.rf Beiträgen, die bekannlich von den Ar- amtenkabinett zustande zu bringen, das Zeitgebern_unb den Arbeitnehmern aufgebracht ich alsdann mit einer kurzen Billigungs- -^zu kommen Gemcindeleistungen mit
ormel begnügen könnte. Soweit wir festste!- , ™ t0lten Mark. An Einnahmen und Dar-
len konnten, hat der Reichspräsident zur Stunde sehcnszuwendungen bat das Reichsarbeitsmini- noch nicht darüber enfchieden, ob er schon unmit-l!^^?w dann noch 7.9 Millionen Mark erhalten, telbar nach der Rückgabe des Auftrags durch Dr. f,c" 91 ? b e n betragen die Kosten der
Koch, dem bisherigen Kanzler den Auftrag zur n Arbeitsnachweise und der Regierungsbildung geben oder ob et damit bisr,r”eJ28amteT. runb dreißig Millionen Mark. Un- nach den Feiertagen warten werde. Mit 'erstutzung für Vollerwerbslose werden in dem
z u r ü ck g e b e. Der Reichspräsident dankte dem 2lbg. Koch für seine mühevolle Arbeit, die wesentlich zur Klärung beigetragen habe.
* * * Don llnfe avget hn?.
Berlin, 17. Dezember. (Privattelegramm.) xte sozialdemokratische ReichstagSfraktlon hat in spater Stunde gestern abend einen Beschluß gefaxt, wonach sie in dem Ergebnis der geführten Verhandlungen keine geeignete Grundlage einige t>arlainentaritoe'fftci'fe‘'bie"$emü6 >naeit I fine5 «rD^cn Koalition erblickt.
Dr. Kochs verfolgten, fei nicht nur verstirbt defchlnß wird heute vormittag den Betei- sondern sogar in gewifler Hinsicht gefährlick^ligten überreicht werden.
gewesen. Selbst wenn nach allen Anstrengnn- ------
A?" ^e" Tage wirklich ein Kabinett der tiriliRfefiltin f
Groben Koalition im letzi-n Augenblick noch z"- toirvyllHly gkslykll?!» !
stände gekommen wäre, wäre damit noch keine Sozialifien gegen Volkspartei Koch gibt auf endgültige. Klärung geschafen, da die (Eigener Dradtberi-W'
Dauerhaftigkeit einer solchen Mehcheitsbans 6 ™
ziveifellos tn Frage gestellt wäre. Die große Berlin, 17. D-zember.
Koalition habe noch nicht die Feuerprobe be- Roch der heutigen kurzen Patteiführer-Be
standen, sodaß ihre Anhänger erst einmal den fbrechung unter Vorsitz des Abg. Koch wurde Nachweis dafür erbringen müßten, ob sie im fDlflenbeS Äommuntque asugegeben: M ül- Relchstag überhaupt auf einer tragbaren Grund- ler-Franken (Soz) gab folgende Erklärung ab: läge stehen wurde. Tie fozialdemokratische Reichstagsfraktion muß
* * ♦ trotz der eifrigen Bemühungen des Abg. Koch
Die Krisenstimmung im Reichstag selbst be- keststellen, daß durch das
leuchtete unser Mitarbeiter durch folaeiides inte ^nigegenkommen der Deutschen
restante Stiinmungsbild: Wa ndelhallor en? ^«spar e., be onders in den sozialpoliti- Em merkwürdiges Wort. Wer es aebräat? s- -n ün.< l/hastlrchen Maßnahmen,
Irgend ein Spötter, ein Journalist ein’ frecher ^lc-.ni ®lt,e!1’ ®ßi”ter überaus dringend sind, kleiner Attache So im Bor^igehe'n.so leichE^ F°mühi.ngen kein Er so lg beschieden hin mit einem liebenswürdigen Lächeln Aber ^Cln Programm des Abg. Koch
es bleibt hasten. Klebt im Obr. ^rmgt toie ucn^cn ^rStellungnahme ein Kinderball über die gicken großen «äufer Si? 7k ,yr,a,;‘8n ,dnMe 'n der Formu- der Wandelhalle. Ja, die Wanbelhalloren das ,f,r °us (vrimd der Besprechungen
sind bie Ernsten, bU^Sürbigen^ bie 2 eianeteTe u
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»ä-ä las •zarss E baS sind die Stimmungsatörnchen, die Kombina- R i ch t l i n i e n stellen könnte Dieselbe (frftü wnchen d.e Gerüchte, die Anekdoten, - kurz um n.n« toie das Zentrum gab die dem!kra i reitgemaß em Wo« zu gebrauchen, das ist der sche Partei ab " - - demokrat.-
Geist — der W a ii d e l h a 1 l e d e s d e u t s ch e n ' Reichstags zu Berlin am Königsplatz.
was aus der Naturgeschichte der Wandelhallo- ren: Wenn es kriselt, wem« eine Regierung Ha-! raltri macht, wenn eine neue geboren wird, toenn ein nettes Sensatiönchen in der Luit hängt oder das pausbäckige friedliche Ge- Ncht des Herrn Luther des Herrn Stresemann oder jetzt des Herrn Koch über dem Rednerpult erstrahlt, wenn Fäuste drohen. Tintenfäster bedrohlich wackeln, Zwicker- und Hornbrillengläser grimmig funkeln Sprechchöre würdiger Männer „M,. »u^ucln ocr «ronen «oaitt.no
sich steigern, liebliches kommunisti- bezeichnet ein Rechtsblati als nächstes ^dah"der sckes Jazzband-Pultgeraffel zum Tanze häm- Reichspräsident nunmehr Dr Luther mii der Et - bann ja dann ist die Stunde der Neubildung der Regierung Aufträgen
« elhalloren gekommen. Dann sind sie werde. Das ZentrumSorgan erklärt der W'der- ba Aus der Erde gestampft. Eine Armee. Eine stand der Sozialdemokraten gegen die eineia Gardearmee, die nie stirbt und immer siegt. All- mögliche Regierungsbildung sei ein Schlaa btetoeil sie schon im Voraus alles gewußt hat. «egen die Republik unv das parlamen. Parlamentarische R e g i e t u n g s k r i s e n z e i - tarische System. Auch ein demokratisches ten sind herrliche Zeiten. V-"-- -« -----— ’- -
erstens lange währen und dann weil sie — bieten, r ' ' ----
Mit der Absage der Sozialdemokraten an cen Abg. Koch ist tatsächlich, wie uns der Draht eb n aus Berlin meldet, das Schicksal der großen Koalition besiegelt. Man gla.;bt nicht, baß sich die starken Gegensätze zwischen der Volkspartei und der Sozmldemokratie noch ,,.x
überwinden lasten, sodaß sich Koch genötigt sah, Berlin, 17. Dezember. (Eigener Drahtberrcht.) im Laufe des heutigen Tages feine Bemühun- Reichsminister a T. Dr. Koch berichtete heute gen ein z u stellen. Die v Sozialdemokra- vormittag dem Reichspräsidenten, daß die gro- ten sollen Dr. Koch ziemlich nackdrücklich a isge L. «onIHinn
forbe« haben, detaillierte Angaben überPc Koalition Zurzeit Nicht möglich die sozialpolitische Einstellung seines Pro, 'st u. daß er dem Reichspräsidenten den ihm er- gramms zu machen, sodaß man sich jetzt in erste- teilten Auftrag zur Kabinettsbildung wieder Linie mit einem Arbeitsprogramm für die Er-' * «.»uuoung rote^er
werbslosen und K urz'arbeiter-Für- sorge befähigt hat. Dabei war alle-dings an eine volle Berückstchtiguno der fotialdemo kratischen Forderungen nicht zu denken Die Parlamentarier betonen, man habe von vornherein wissen können, wie aus sicht los alle Versuche des demokratischen Parteiführers Dr Koch lein mußten, und es wäre bester gewesen, toenn Reichskanzler Dr. Luther bereits am Montag die Kabinettsbildung in die Hand ge. nommen hätte. Der Oplimismus, mit dem!
-*>,c tüan stresemann nach dem Leben trachtet Iangewachsen. Von der ungeheuren Ausdehnung (Eigener Drabtbericht.) der Erwerbslosigkeit bekommt man aber erst beit
Berlin, 17 Dezember rechten Begriff, toenn man berücksichtigt, daß nur
Laut Pressenotiz wurden im Zusammenhang ei" Teil der deutschen Arbeitnehmerfchaft un- mit Attematsplänen gegen Stresema n n "r die Erwerbsloienfursorge zalli. Der Per so- zwei junge Leute aus rechtsgerichteten Kreisen!''""reis, der von der Erwerbslosenfürsorge er- namens Kaltdorff, Sohn eines höheren Be- ?irb' ??dt »ngesahr mit dem für Bie amten, vorbestraft und zur Zeit Arbeiter, und Krankenversicherung. Kranke aber, die über die ein Bürogehilse Lorenz, Sohn eines Ober- Verstcherungspslichtzeit hinaus der Krankenver- studienrats, schon einige Male Jnsaffe eines stcherung zur Last gefallen sind, werden bei der Irrenhauses, verhaftet. Wie die Blätter noch Erwerbslosenfürforge nicht mehr berücksichtigt. Mitteilen, waren die beiden Verhafteten in Ben ~'e wirkliche Zahl Ber Erwerbslosen toirb also Siemens werfen tätig. Kalldorfs bezeich gerade durch die am meisten Bedürftigen um ttete sich bei der Vernehmung als deutschvölkisch, !"$$ sehr viele Tausende vermehrt. Die LvHenz als deutschnationah Aiifaedecki wurd. lEriverbslosenunterstiitzung ist den BrrtschrfkL der Plan dadurch, daß ein Münchener gebieten des Reiches angepaßt. Es gibt da Rechtsanwalt, an den sich die Beiden drei Wirtschaftsgebiete: Osten, Mitte unter Mitteilung des Attentatsplanes mit der und Westen, die wieder in fünf Ortsklassen ein» Bitte um Geld gewandt hatten, der Polizei geteilt sind. Im Wirtschaftsgebiet Mitte lie- A »zeige erstattete. Es soll sich um geistig gen die Sätze höher als im Osten. Personen ?^'^?^rwertige handeln. Die „Tägliche über einundzwanzig Jahre können 108 bis 135 arundschau^ bemerkt, daß dieser Plan nicht der Pfennig bekommen Die höchsten Ertoerbs- rste sei. Am Todestage Rathenaii s losenunterstützungen Werben im Gebiet Westen eien im Garten bes Außenministeriums in der gezahlt. Sie liegen zwischen 115 und 145 Pfen- Dunkelhett von Unbekannten Schüsse abge- nig für Personen über 21 Jahren. Die höchsten 6c6e” tootben. «tirfi ift kurz vor ber Abreise F a m i l i e » z u schlä g e für den Ehegatten der deutschen Delegation nach Loearno von meh-''-----■" • -• • ■ ■ -
reren amtlichen und privaten Stellen auf das Bestehen einer