Kasseler Nmeste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
16. Jahrgang
Donnerstag, 7. Januar 1926
Einzelnummer 10 $f„ SonitagS 15 Pf
9?nmmer 5. Einzelnummer 10 Pf„ Sonntags 15 Pf.
Als heute Nacht die Erde bebte.
Frankreich macht Ungarn für die Frankfälichungen haftbar.
Moderne Glücksritter.
Der Prinz als Notenfälfcher.
Während Ungarn nach dem großen Welten- barnde finanziell und wirtschaftlich sehr schnell wieder hochgekommen ist, hat sich die ungarische Regierung bis jetzt noch nicht entschließen können, die Staatsform des Landes endgültig zu bestimmen. Die Zeit hat auch für Ungarn günstig gewirkt und die Stimmungen der ihm ehemals gegnerischen Völker zu seinen Gunsten wesentlich gemildert. Andererseits gab aber diese Hinausschiebung den einzelnen Parteien, die in der Köniasfrage verschiedene Ziele vertreten, Gelegenheit, eine recht lebhafte Propaganda im Lande zu treiben, eine Propaganda, die schließlich wie die letzten Tage lehrten zu Auswüchsen geführt haben, die außerordentlich zu bedauern find. Unter den Parteien, die sich für die Lösung der Königsidce cinsetzen, ist es vor allen Dingen die legitimiistische Partei, die in der jetzigen Regierung nur ein Uebergangs- fystem sieht, das möglichst bald ,u beendigen sei. Als ihren zukünftigen König betrachten sie den ältesten Sohn des verstorbenen Kaiser Karls, Otto. In Budapest haben sich auch die Erzherzogin Isabella, die Gemahlin Erzherzogs Friedrich mit ihrem 29jährigen Sohne, dem Erzherzog Albrecht, niedergelasien. Zwischen dieser erzherzoglichen Familie und dem Hause des letzten österreichifchen Kaisers besteht seit längerer Zeit eine heftige Feindschaft. Die Erzherzogin Isabella, eine sehr ehrgeizige Frau, hatte die stille Hoffnung, daß einer ’5ret zahlreichen Töchter durch eine Ehe die Möglichkeit gegeben würde zur Herrscherin aaszusteigen. Die Wahl, die die thronberechtigten Erzherzöge aber trafen, ließen ihre Hoffnungen bald zufchanden werden. Durch den Sturz des Kaiserhauses glaubte nun die erzherzogliche Familie eine Wendung gekommen zu schen, die ihren Ansprüchen neue Nahrung geben könnte.
Es ist daher begreiflich, daß diese Kreise in der Wahl des zukünftigen Königs andere Woge gingen, wie die LegittmWen. Dieser Gedanke des'Wahlkönigstums mit der Kandidatur Albrechts im Hintergrund wurde nun von diesen Kreisen mit allen Mitteln betrieben. Ob diesen Bestrebungen aber ein Erfolg beschieden gewesen wäre, sei noch dahingestellt.
Prinz Windifchgraetz, der nun dieser Tage in der Angelegenheit der Frank-Fälschung verhaftet wurde, war einer der eifrigsten Befürworter des Wahlkönigsgedan- kens. In seinem Fanatismus seine Idee zu verwirklichen, scheint er schließlich den Maßstab für gut und unrecht verloren zu haben. Die bisher vorliegenden Meldungen lasten erkennen, daß er sich einem KreiS politischer Abenteurer angeschlosten hat, die hofften durch Verwertung falscher tschechischer und sranzösi- scher Banknoten sich in den Besitz bedeutender Geldmittel zu setzen, um mit diesem Geld evtl, einen Putsch in Szene zu setzen, obwohl der Prinz selbst bisher jede Aussage darüber verweigert hat. Es ist auch nicht anzunehmen, daß diese Fälschungen von dieser Abenteurergruppe lediglich aus politischen Gründen vorgenommen wurden, persönliche Vorteile für die Urheber sind aus diesem Manöver sicherlich auch berausgeholt worden. Damit dürfte die ganze Angelegenheit sckon mehr in das kriminalistische Milieu gerückt sein. Es wäre daher durchaus unrichtig das Verbrechen einiger der ganzen politischen Bewegung an die Rockschöße zu hängen. Daß selbstverständlick Frankre td> das größte Interesse daran hat, die bedauerliche Angelegenheit für ihre poNti- fchen Ziele auszuschlachten, ist verständlich. Erstens hätte es durch die Verbreittmg einiger Koffer voll gefälschter taufend Frank-Noten einen empfindlichen Scküiden an seinen Finanzen erlitten und zweitens ist ihm der Königs- gedanke überhaupt unspmpachisch. Londoner Blätter sprechen denn auch schon sogar von Millionenforderungen Frankreichs, mit dem Ungarn die verwegenen Streiche eines exaltierten Prinzen büßen soll.
* * *
Prinz Windischgrätz war, so meldet ein Berliner Blatt, vor dem Krieg kaum bekannt. In den vornehmen Klubs sprach man von ihm als von einem verwegenen Jäger mit etwas abenteuerlichem Einschlag. Er hatte den russisch-japanischen Kriea mitgemackn und jagte in Afrika auf Löwen. Er trat außer seinen Jagden eher durch Kartenpartien und Liebschaften als durch politische Taten hervor. Im zweiten Kriegsjahr begann dann WindischgrStz mehr hervorzutreten. Wiederholt ergriff er im Par- lament da» Wort und führt- gegen die Heeresleitung fckarfe Angriffe. Der junge Rittmeister erwarb sich durch feine sehr offenen Reden weitgehende Sympathien, die noch stärker wurden,
als er im Jahre 1916 bei der Kriegserklärung Rumäniens die sogenannte „Tigerbrigade" gründete, mit der er in der Verteidigung von Siebenbürgen eine Reihe von beispiellosen Heldentaten vollbrachte. Ihr Chef benutzte allerdings diese Heldentaten nur als eine Leiter zu dem bequemen Posten eines Ernährungsministers im Kabinett Wekerle. MS solcher reiste er wiederholt nach dem deutschen Hauptquartier und nach Berlin, bis eines schönen Tages der sogenannte „Kartosfelskandcü" losbrach, der von Schiebungen des Prinzen sprach. Er mußte abdanken, verschwand für einige Zeit, tauchte aber in den Tagen des Zusammenbruches wieder auf. Er folgte Kaiser Karl in die Schweiz und gehörte eine Zeitlang zu den intimsten Parteigängern des im Exil lebenden Königs. Als er aber sah, daß die Sache des Königs aussichtslos war, zog er sich von ihm zurück und spielte in den Wiener Spielklubs eine große Rolle, wobei er ungezählte Millionen verloren haben soll.
Ein Erdstoß am OWin.
Kleine und große Schrecken.
(Durch Funksprvch )
Krefeld, 6. Januar.
Heute früh ungefähr gegen ein Uhr wurde hier ein heftiger Erdstoß verspürt. Beamte des Telegraphenamtes teilten mit, daß die Beamten der rheinischen Telegraphenämter die- elbe Wahrnehmung gemacht hätten. Nach bisherigen privaten Mitteilungen sollen Stühle und andere Gegenstände umgefallen fein.
Nächtliches Grollen.
Ganz Westdeutschland hat die Stöße vernommen (Eigene Drahtmeldung.)
Elberfeld, 6. Januar.
Das in ganz Westdeutschland heute nacht verspürte Erdbeben bestand aus zwei Stößen, die sich von Osten nach Westen bewegten. Der zweite Stoß war heftiger und wurde besonders stark in Elberfeld, Barmen, Opladen Bolwinkel, Köln Aachen und Bonn wahrgenommen.
*
Sn voisbam nur schwach verspürt
Berlin, 6. Januar. (Privattelegramm.) Der Seismograph des Geodätischen Instituts in Potsdam hat nur sehr geringe Aufzeichnungen über das Erbeben in Westdeutschland vermerkt. Das Beben kann daher nur schwach gewesen sein.
LwanzigNNlllonen gefälscht.
Der Drucker Spanring verduftet. (Privat-Telegramm.)
Berlin, 6. Januar.
Ein Blatt meldet aus Budapest, daß ein Drucker namens S p a n r i n g die falschen Tau- sendfrankennoren hergestellt haben soll. Spanring sei seit einigen Tagen unauffindbar. Wie das gleiche Blatt aus Paris meldet, soll nach den Berichten der französischen Vertreter im Auslande bisher gefälschte Noten im Betrage von zwanzig Millionen Francs festgetzellt worden sein. (Siehe auch Depeschen 2. Seite.)
tingarn soll büßen.
Acht Millionen Pfund für Frankreich? (Eigene Drahttuelvung.)
London, 6. Januar.
Laut Pressenotiz soll die französische Regie- rnng von Ungarn als Entschädigung für die Frank-Fälschungen den Betrag von acht Millionen Pfund fordern. Auch die Tschechoslowakei soll eine diplomatische Aktion planen. Graf Albert A p p o n y erklärte in einem Telegramm an daS Blatt: Die Fälschungen ausländischer Banknoten haben nichts mit der Wiedereinsetzung des Königs Otto auf den Thron zu tun. Die ungarischen Monarchisten verwahren sich dagegen. (S. 2. S.)
Nr-ifful Öen Türken.
Griechenland und Italien im Hintergrund.
(Eigener Drahtbericht.)
London. 6. Januar.
lieber die gestrige Besprechung veS türkischen Botschafters mn Baldwin wurde bisher strengstes Stillschweigen beobachtet. Ein Blatt gibt heute bekannt, daß sich der englische Botschafter in der Türkei Sir Ronald Lindsay zu Be
sprechungen nach Angora begeben werde. Wie ein diplomatischer Berichterstatter mitteilt, sei die Türkei zwar bereit zu verhandeln, da Jic die Haltung Griechenlands und Italiens berücksichtigen müsse, sie sei aber nicht bereit, die Entscheidung des Völkerbundes anzunehmen sondern beanspruche die Stadt Mossul für sich
Mn Künstlerherz zerbrach.
Ein Künstler und Sammler als Selbstmörder.
(Privat-Tel eoremm.)
Berlin, 6. Januar.
Der Berliner Kunsthändler und Kunstsammler Paul Cassirer hat gestern versucht, durch Erschießen Selbstmord zu verüben. Er ist schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Seine Gattin, die Sck-auspielerin Tilla Durieux, weilt an seinem Lager, lieber die Gründe des Selbstmordversuches weiß ein Blatt mitzuteilen, daß Cassirer seit langem schwer herzleidend war und wahrscheinlich durch den kürzlich erfolgten Tod seines BruderS niedergebrochen war. Sein Befinden nach der Operation ist bedenklich.
* Weil man flkv trennen wollte.
Berlin. 6. Januar. (Funktelegramm.) Zu der Künstlertragödie wird weiter gemeldet: Cassirer hat den Selbstmordversuch in Gegenwart seiner Gattin im Büro des Rechtsanwalts verübt, der mit der Scheidung des feit zwanzig Jahren verheirateten Ehepaares betraut war. Ein Blatt glaubt, daß die bevorstehende Scheidung Cassirer stark angriss.
VoMik... und Liebe.
Prinz Karol und die Frauen. — Sein Freund.
(Eigene Drahtmeldung .)
Rom, 6. Januar.
Die Mailänder Blätter berichten, Prinzessin Elena von Rumänien werde sich direkt zu ihrer Mutter nach Florenz begeben und dann nach Palermo weiter reifen, um an der To- tengedenkfeier für König Konstantin teilzunehmen. Der ehemalige rumänifche Schatzminister erklärte in Mailand in einem Presseinterview, daß Prinz Karol mit General Avarescu, dem Führer der Opposition, sehr freundschaftliche Beziehungen unterhalte. Die Blätter verzeichnen das Gerücht, daß die Königin-Mutter von Rumänien selbst an den Trauerfeierlichkeiten für die verstorbene Königin-Mutter von Italien teilnehmen werde, wobei sie mit ihrem Sohne eine Begegnung haben werde.
Der Kronprinz im Exil.
Karols Verzicht. — Aus 10 Jahre verbannt.
(Durch Funkspruch.k
Bukarest, 6. Januär.
Die Thronverzichterklärung des Prinzen Karol lautet: „Hiermit erkläre ich unwiderruflich, aus die Rechte, Titel und Prärogative Verzicht zu leisten, die mir auf Grund der Verfassung alS dem rumänischen Kronprinzen zustanden. Gleichzeittg leiste ich auf die Rechte Verzicht, die mir auf meinen Sohn und sein Besitztum zukämen. Ich verzichte freiwillig und ans eigenem Antrieb und verpflichte mich, zum Besten der Allgemeinheit während eines Zeitraumes von zehn Jahren nicht nach Rumänien zurückzukehren und auch dann nur mit Genehmigung^ deS Herrschers."
Dulaarien wieder in festen Sünden
Sofia, 6. Januar. Nach Beendigung der Debatte über die Regierungserklärung deS neuen Kabinetts sprach die Sobranje der Regierung das Vertrauen aus. Daraus wurde der ehemalige Ministerpräsident Z a n k o s f zum Präsidenten und Minister a. D. Todoross zum Vizepräsidenten gewählt. Die Kammer vertagte sich daraus bis zum 26. Januar.
Auch Japan für Abrüstung.
Aber von Rußland und Amerika abhängig.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 6. Januar.
Die öftentliche Meinung in Japan ist nach einer Pressenotiz bereit, sich den Bemühungen des Völkerbundes in der Abrüstungsftage anzu- 'chließeu, obschon die Methoden, nach denen die ^eereS- und Flottenftärkeu fefkrtlsgt werden sollten, noch Schwierigkeiten bereiteten. Japan fei In seiner Abrüstung zur See von der Haltung Amerikas und in seiner Abrüstung zu Lande von der Haltung Rußlands abhängig.
Note Prinzen.
Außenseiter der Gesellschaft.
Der rote Hnsar von 70/71. - Leosolds rote Sahne. — Prinz SoachiinS dooveUe Büraerehe. Die Prlnreistn alS Preistänrerin. - Herzogin nnb Fürstin auf bet Parteilifte - Die «arier- rnkelin als Soilalbemotratenftan?
Prinz Heinrich von Schönaich-Caro- l a t h, der Jahrzehnte lang dem Reichstage als nationalliberaler Abgeordneter angehörte, war z. B. der erste, auf den dieser Name geprägt wurde. Zwar wurde auch der 1885 verstorbene berühmte Heersührer aus dem Kriege 1870—71 Prinz Friedrich Karl von Preußen „roter Prinz" genannt, doch gab man ihm diesen Namen lediglich deshalb, weil er als Chef der Rathenower Husaren den roten Dolman dieses Regiments zu tragen pflegte. Der eigentliche .rote Prinz" im Deutschen Reiche des Vornovembers war jedenfalls Prinz Heinrich von Schönaich-Carolath, der diesen Spitznamen getragen hat, weil er dem linken Flügel der Nattvnalliberalen angehörte. Freilich war ihm dieser Spitzname lieber als der andere, den man ihm gegeben hatte. Im Reichstage hieß er nänüich „Buttcrheinrich", weil es seine Gewohnheit war, in allen Zollfragen, die sich aus B u 1 t e r und M a r g a r i n e bezogen, mit eingehender Sachkenntnis zu lefeiicren. Wie Prinz Carolath, so hat auch Prinz Friedrich Leopold von Preußen, der nach der Revolution verschiedentlich als .roter Prinz" in den Zei- wngen bezeichnet wurde, weil er am 9. November 1918 die
rote Fahne ans Schloß Glienicke
bei Potsdam hatte hissen lassen, keinerlei Beziehungen zur Sozialdemokratie. Die ihm vielfach verdachte Geste geschah nur auf Verlangen des Arbeiter- und Soldatenrates, der aus diese Weise sein Eigentum vor dem plündernden Mob schützen wollte, der gerade damals auf der am Sckloß Glienicke vorveiführenden großen Straße Berlin—Potsdam hin- und Herzog. Viel (her könnte man ein anderes Mitglied des preußischen Königshaufes, nämlich den Prinzen Joachim Albrecht, als »roten Prinzen" bezeichnen. Wenn auch der Prinz streng monarchisch gesinnt ist, so hat er sich doch durch seine nach der Revolution geschlossenen H e i r a- t e n mit der früher in Berlin bekannten Schauspielerin Marie Sulzer, später als Witwer mit einer Oesterreicherin Lillv Stockhammer von den strengen Ehebesttmwungen deS Hohcnzollernhanses emanzipiert. Noch mehr freilich betont er fein Anßenseitertum durch die vorurteilslose Art, mit der er in weiten Kreisen der Berliner Gesellschaft verkehrt und sich an allen möglichen öffentlichen Veranstaltungen beteiligt. So hat der Prinz vor einigen Wochen an dem im Hotel Adlon veranstalteten Vortrag des berühmten ftanzösischen Theaterregisseurs Gemier tetlaenommen und bei dem darauffolgenden Essen mit dem Abgeordneten
Scheidemann an einem Tifch gesessen.
Ebenso pflegt die Prinzessin Joachim Albrecht von Preußen die alljährlich in Baden-Baden stattfindcuden öffentlichen Tanztulniere mitzu« machen und sich als Königliche Hoheit Preise zu erlanzen Dagegen verzeichnet die Chro- nt' zwe« rote Prinzessinnen aus regierenden Häusern, eingeschriebene Mitglieder der Sozialdemokratie mit geschlossenen Kronen. Das eine ist die vor einigen Jahren »er« srorbene Herzogin Pauline von Württemberg, das andere die Fürstin Elisabeth Windischgrätz, geborene Erzherzogin von Oesterreich, als einzige Tochter deS Kronprinzen Rudolf Enkelin des Kaisers Franz Joseph. Herzogin Pauline von Württemberg die am 1. Mai 1880 sechsundzwanzigjährig den Titel Herzogin niedergelegt und vom König von Württemberg den Namen „von Kirbach" erhalten hatte, war die Gattin des freisinnigen Breslauer Arztes SanitätratS Dr. Willim, den sie bald nach ihrem Austritt aus dem württember- gischen Königsbau? heiratete. AIS Witwe trat sie dann zur SPD. über, für di- sie eifrig in der schlesicken Landeshanvtsiftdt agitierte. Auch die Fürstin Elisabetb Windischgrätz. die im Sommer in dem Schlößchen Schönau bei Wien, im Winter in einer
kleinen Mietswohnung in Wien
selbst wohnt, betätigt sich eifrig in der Sozialdemokratischen Partei der Donaustadt. Sie läßt ihre Kinder sozialdemokratisch erziehen und h^t erst kürzlich ihre sechzehnjährige Tochter Stephanie in die sozialdemokratische Vereinigung der Mittelschulen cintreten lassen. Die ersten Beziehungen mit der genannten Partei knüpfte die