Kasseler Neueste Nachrichten
Dir «alieter Äeueften Slotbiicbien ettdjeinen wöchenitl» techsmoi nachmiiiagS. D«r »Lonve«kntS»r«i, detrSgl f«r den Mona' L— Wit. bei freier tiufteUung tn9 *““*■ «n der (»CfMftBKefle abgelioli 1.») Mk. Dur» die Pott monaM» 2.1*i Wit. ouefcbliefilhb .-iutteUunssaebüdr Berlaa nnd Redaktion Schlachiboittratte 28/8(i. rternlpredjer 961 und 952. ftflr unnerlanai eingeiandie Beiträne kann die Sie« Aktion eine Berantworiiina oder (»ernähr tn keinem »alle übernehmen. Rück« tablnna deS BemaSaeldeS oder SIniorüLe menen etwaiaer nicht ordnunnsmättiaer x leferUnn f# andaekchlotten. Pottkchetkkonto »ronffur' a. Main Nummer 63n<i
Kasseler Abendzeitung
»n»etgenvreike:(riubeimi«chetSeichäiilan,eigen .•Seile2u <Ma- ouSmartige Geschäfts« atueigen etetle 2<l l‘fg., -iomtiteuaiueigeii Heile 20 t<ra., »kleine ülmeigeti da» LSori 4 Pfg. Reklamen bie .Seile 75 thg. Onerigebühr 30 vig. ibei .lufenbg. her Offenen »iPfg.i Rechnungsbeträge ttnd innerhalb s Togen tn besohlen, »ür bie Richtigkeit aller durch »ernforecher otOaeaebenen Arteigen. fowie für, Auinahmedaten unb Plätze kann nicht garantiert werden »üt Anzeigen mit befonderem schwierigem Satz loo Proteni i’luffrttlag. Druckerei i Schlachtkwsitrake 2S/8O. Gefchafts- ttelle- SSlnifche ©frohe 5,gegenüber der Seobrrtrahe »ernforecher «51 und »5..
Hessische Abendzeitung
Nummer 11. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.
Donnerstag, 14. Zanrrar 1926
Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf. 16. JaHkgaNg
Kabinett der Mitte unter Luther?
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Unter der Oberfläche. Luther soll die Wirren lösen
Umgruppierungen tm Scho« Der Parteien. i l
Snglanb« tote Industrie.
London, 13. Januar. (Funkdienst.) Der AuS- rß der Baumwollindustrie tn Lancashire be-
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die Politik
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meint, daß die
London, 13 Januar.
Einem Berich: zufvlg- ist der Plan des 2?eny von der Möglichkeit einer Vertagung in der arbeiierverbandeö fortipgeflollt. Es werde darin Frage der Abrüstung zur See, an der je- vorgeschlagen, daß die Industrie mit einem Plan doch Frankreich, Japan und Italien sesthalten.
Soeben vom Reichspräsidenten mit der Kabinettsbildung beauftragt.
Berlin, 13. Januar. (Durch Funkspruch> Wie ein Nachrichtenbüro auS parlamenlarischen Kreisen erfahrt, wurde nach dem Empfang der 'Abgeordneten Fehrenbach und Koch beim Reich Präsidenten, die diesem das Scheitern der großen Koalition mitteilten, der bisherige Reichskanzler Dr. Luther mit der Kabinettsbildung beauftragt.
Varts gegen London
Bor stürmischen Tagen in Gens. (Eigener Dr-rhlvericht)
ankündigt, von der schon früher die Rede war, durch die dan,. sreilich vermutlich die Loslösungslendenzen auf dem linken Flügel der Deutschnationalen, von denen man seit Locarno wissen wollte, beseitigt würden.
Tagesgespräch der Börse
Werden auch die andern Zinsen fasten?
(Eigene Drahtweloung.)
schloß, die Arbeitszeit um einen weiteren Arbeitstag pro Woche einzuichränken Damit wird die Arbeitswoche auf 27% Stunden beschränkt werden Davon würden in diesem Fall etwa 150000 Arbeiter betroffen werden.
Die tausenököpflge fiipra.
General Litschiglin wieder im Anmarsch.
(Durch Funkspruch)
Tientsin, 13. Januar.
General Litlchinglin. der vom General Feng geschlagene Anhänger Tschangtsolins, hat eine neue Armee von vierzigtausend Mann gebildet, mit bet er im Anmarsch auf die nur siebzig Meilen südlich von Tientsin gelegene Stadt Tschangtschau begriffen ist.
In Bölkerbundskreisen besteht die Auffas- uug, daß die engkisch-franzosischen Meinungen über die EutwaffnungSfrage weit auseinander gehen werden. Tie kommende Sitzung würde eine der st ü r m i s ch st e n werden, bte der Völkerbund je erledigt habe. Man spricht bereits
Was bleibt jetzt noch übrig ?
Sozialdemokratie gegen große Koalition.
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 13. Januar.
Die sozialdemokratische Fraktion gab gesten. abend nach einer Sitzung bekannt, d«tz Gründe für eine Aenderung ihrer Haltung bezüglich der großen Koalition Nichtvorliegen. Es begeht kein Anzeichen dafür, daß die Deutsche Volkspartei ihren bisherigen Rechtskurs auszugeben gewillt ist. Es war insbesondere die Deutsche Volkspartei, die der sozialdemokrati- [dien Forderung über den Achtstundentag die Zustimmung versagte, die sich gegen die sozialdemokratischen Anträge zur Erweroslosen- fSrsorge erklärte und bie in tct 5}r;v£? her jetzt zum öffentticlmt Skandal gewordenen Fürstenabfindung bie sozialdemoiratisci-en Forderungen Mrüüwies. Deshalb erklärt die sozialdemokratische Fraktion, daß für die Bildung einer Regierung der großen Koalition keine Grundlage besteht. Laut Pressenotiz wird h e ut e Dr. Luther mit der Regierungsbildung betraut
nung für die zielbewußte Haltung während der gegenwärtigen Regierungskrise aus und bedauert, das eine große Partei, die oon Locarno bishi. ' . “_________ ....
unterstützt hat, in schwerer Stunde die Mitarbeit am Werke der Rettung und des Wiederaufbaues des Daterlandes abgelehnt hat.
für elektrische Krafterzeugung und für vollständige Verwertung aller Nebenprodukte der Kohle verbunden werden könne. ES wird eine Kommission für elektrische Kraft und Transportwesen vorgeschlagen. Diese Kommission würde mit weitgehenden Machtbefugnissen ausgestattet werden, direkt von den Staatsbergwerren zu kaufen und so bie Preise festzufetzen. Der Plan vermeide ausdrücklich bie Anführung einer Entschädi- anngszahlung für vom Staate übertragene Z Eigentum, da Industrie und Arbeiter sich über diese Punkte nicht hätten einigen können.
die Ablehnung der großen KoÄition einen der bösesten Kehler, den d'e Sozialdi-mokrerie fett ihrem Bestehen gemacht habe. Der Vorwärts c-reibt: Man werde bie kommende Regierung nach ihren Taten beurteilen. Eine Minderheitsregierung bleibt im Amte solange sich keine Mehrheit findet, bie sie stürzt. Kann dann diese Mehrheit leine Regierung bilden, so bleibt der Ausweg des Appells an das Volk.
Von Zeit zu Zeit werden immer wieder einmal Vorstöße unternommen, um daS reichlich veraltete und überholte Parteischema, an dem Deutschland heute krankt, umzugeftelten. Man sucht Freunde im benachbarten Lager zu finden und man bemüht sich, mit diesen zu einer Einigung zu gelangen. Allen solchen Bemühungen, an denen es in den letzten Jahren nicht gefehlt hat, ist ein Erfolg fast ohne Ausnahme versagt g.blieben. Wenn jetzt gleichzeitig von verschiedenen Seiten wiederum derartige Bestrebungen einsetzen, so ist es begreiflich, wenn man l^ife Bemühungen mit einiger Skepsis betrachtet. Zunächst scheint es nötig, sich mit dem Vorstoß zu beschäftigen, den der Deutschnationale Hugcnberg gegen den Außenminister Dr. Stresemann unternahm, und der letzten Endes daraus hinausging, daß die Volkspartei sich unter Aufopferung ihres Führers Stresemann mit den Teutschnationalen zu einer nationalen Partei zusammenschließen solle. Es ist sehr fraglich, ob der Angriff gegen den Führer der Partei gerade das geeignete Mittel ist, um eine Partei für sich und seine Ideen zu gewinnen. Wenn Hugenberg den gegenwärtigen Außenminister als »das Unglück des deutschen Bürgertums* zu bezeichnen beliebt, wenn er meint, daß unter Stresemanns Führung eine günstige, außenpolitische Konjunktur für Deuschland verpatzt und in das Gegenteil verkehrt worden fei, so wird er wohl kaum annehmen können, im volksparteilichrn Lager mit einem solchen Urteil Anklang zu finden. Trotzdem sordert er Dr. Stresemann aus nicht nur dem Amt als Außenminister, sondern auch seiner Parteiführerschaft zu entsagen und seine Anhänger .sreizugeben". Aus den Deutschnationalen und der Bolkspartei soll bann eine große Nationalpartei entstehen, von der mau sich mancherlei verspricht.
Seltsam ist eS auch, wenn Hugenberg nun seine Offensive zur Verschmelzung der VoUspartei «nd der Deutschnationalen durch eine Artikelserie gegen den Dawesplan unterstützen läßt, obwohl bekanntlich seinerzeit fünfzig Prozent der Deutschnalionalen für den Dawesplan stimmten. Die Antwort, die von volksparteilicher Seit- erteilt wurde, wird niemand überraschen. Hatte der Vorstand der Volkspartei in Frankfurt bereits darauf verwiesen, daß eine Vereinigung der beiden Parteien infolge des Verhaltens und der Politik der Deutschnalionalen in innen- und außenpolitischen Fragen völlig undiskutabel sei, so wird diese Stellungnahme in der Nationalliberalen Korrespondenz, dem offiziellen Organ der Volkspaitei. noch von Dr. Sch ol z unterstrichen. Das Ansinnen an die Volkspartei, in der Deutschnationolen Partei aufzugehen, beantwortet Dr. Scholz mit dem Hinweis darauf, daß eine Vereinigung getragen fein müßte von dem großen Gedanken der Zusammen- saffung aller national und liberal eingestell- j len Kreise des deutschen Bürgertums, die beute noch in großer Zahl sowohl rechts wie links von der Bollspartei sitzen. Mit anderen Wor- , ten, der linke und besonnene Flügel der Deutsch- . nationalen müsse bie Trennungslinie gegen rechts ziehen.
Berlin, 13. Januar
Ein Börsenblatt teilt mit: Rach Ermäßigung des Reichsbankdiskonts werben auch Soll- zinsen, bie jeweils zwei Prozent über dem Reichsbankbiskont liegen, automatisch herabgesetzt. Bezüglich bei Habenzinsen wirb bie Stempelvereinigung sich heute vormittag barüber klar werben, ob der bisherige Satz für tägliches Geld eine Veränderung erfahren soll. Mit einer Herabsetzung der Golddiskontbankrate sei vorerst nicht zu rechnen. Der Derwaltungsrat der Deutschen Rentenbank wird am 21. Januar zur Frage der ZinSermäßigung Stellung nehmen, die ein Prozent betragen soll.
Verlorene Liebesmüh'.
Die Teutschmvlionalen und das Lutherlabinett. (Eigener Drahtbertcht)
Berlin, 13. Januar.
Gin neuer Industrierkefe
Vorschläge der englischen Bergarbeiter.
(Eigene Drahtmefvung.)
London, 13. Januar.
austragung des Reichskanzlers Dr. Luther mit bet Kabinettsbildung nichts mehr im Wege lehr. Heber die Haltung der Teutschruttiona- en einem Kabinett bet Mitte gegenüber, das mit wechselnden Minderheiten regieren müsse, chreibt ein Rechtsblatt: Beschreitet man den Weg bet sachlichen Arbeit zur Wahrnehmung des Volkswohls, bann hat bie Rechte keinen Anlaß zu grundsätzliicher Opposition. Das Volks- parteiblatl verwahrt sich gegen ben sozialdemo cnrtifdjcn Vorwurf, daß bte Volkspartei das Scheitern der großen Koalition verursacht habe. Im Zenttumsorgan heißt es, daß bie Sozialdemokratie in erster Linie für alle Folgen haftbar zu machen sei. Tie Rechte betrachte offenbar eine Mindetheitsregierung als Vorläuferin einer Rechtsregierung. Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß das Zentrum dafür der Wegbereiter sein könnte. Das demokrattsche Blatt . ' ■ '! sozialdemokratische Mehrheit das Stalttsintereffe dem ungeschmälerten Pattetbe- strnd geopfert habe. Ein anderes Blatt nennt
WiMerz«mh?r im GASen
Ganz Süditalien verschneit.
Rom, 13. Januar.
In Neapel ist ,o reichlicher Schneefall eingetreten, wie nicht mehr feit dem Jahre 1892. Der Befuv und alle Hügel der fiorentinischen Halbinsel sind mit Schnee bedeckt unb bieten bei bem gleichzeitigen vulkanischen Aschenregen einen bezaubernden Anblick. Im Süden schneit es bis nach Palermo und Ca- fantero hinunter. Das Thermometer steht unter bem Gefrierpunkt. In Apulien liegt ber Schnee schon einen Meter hoch.
Die Demokraten naey verlo.ener Schlacht
Berlin, 13. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Eine demokratische Entschließung spricht dem bewährten Führer Koch Dank und Anerken-
Es ist nun ein immerhin beachtenswertes Zusammentres en, daß gerade in bem Auaen- >lick. in dem Dr. Scholz den G danken der Zu- ammenfassung der liberalen Kreise des deut- chen Bürgertums in den Kreis seiner Erörterungen zieht, die Liberale Vereinigung, die ja einen solchen Zusammenschluß des liberalen deutschen Bürgertums erstrebt, freilick ohne Gründunq einer neuen Partei, einen sehr bedeutsamen Wechsel in ihrem Vorstand vorgenommen hat. Als Vorsitzender mit gleichen Rechten wurde nämlich der frühere Minist-r Fischbeck (Dem.) und ber frühere Minister Dr. o. Richter (Volksp.z gewählt. Damit -st die Führung der Vereinigung in die Hände aktiver Parlamentarier übergegangen, zugleich bedeutet das Znrücktreten Schiffers im Vorstände. der für die Mitarbeit ber Demokraten ein schweres Hindernis bildete, eine Erlei-ble- rung ber Lage, sodaß man nun vielleicht die Ho'snung hegen kann, daß bie Liberale Vereinigung, die bislang ein ziemlich stilles Dasein fesührt bat, Fortschritte auf bem Wege zur Zu- ammenfalsung bes liberalen deutschen Bürge- tums machen wirb.
Zugleich kommt auch die äutzerste Rechte wieder in Bewegung. Es wird ein Aufruf verbreitet, der von völkischen Persönlichkeiten unterzeichnet ist, unb der zur Bildung einer .Not aemeinsckait" auffordert. Man könnte oarans den Schluß ziehen, daß gewisse Kreise auf bem rechten Flügel ber Deutscknatiovnalen den An sckcknß bei den Völkischen suchen, und es ist möglich. daß sich hier eine Absplitterung nach rechts
Es ist daher -
unb Modemustern eingebürgert.
Zn erster Linie aber ist das Flugzeug als Schnellverkehrsmittel für die Per- sonalbeförderung bestimmt. Wenige Stunien Vorsprung können über den Abschluß einer Stellen Transaktion ober eines bebeuten« ieferverttages entscheiden.
erwunderlich, daß bte Geschwindigkeit des Schnellzuges ober Schnelldampsers nicht mehr ausreicht, und das schnellste Verkehrsmittel, das Flugzeug, zur Reise benutzt wird. Reichskanzler Dr. Luther benutzt fast regelmäßig das Fluz- zeug. Dr Stresemann ließ sich im Flugzeug von Swinemünde zu einer wichtigen Sitzung nach Berlin bringen. Mussolini ist ein begeisterter Freund des Fliegens. Pain- levs flog nach Marokko und Pirandello lehrte von feinem Gastspiel in Berlin mit bem Flugzeug zurück. Das Flugzeug ist daS Jüngste unter den Heufigen Verkehrsmitteln. Und doch wird beute schon ganz Europa von einem Retz von Luftverkehrslinien überzogen, das sich mit seinen Ausläufern bis ins nördliche Afrika nach England und Jnnerasien erstreckt. In wenigen Jahren wird der
Flüge um die Wett.
Wenn Deutschland erst fliegen darf... -1
Von
Dr. Orlorins
3m Hinblick auf bie «Srmltoe Entwicklung beS deutschen Luftverkehrs, bet schon i-tzt vom Ausland viel bemustert nutz ... bene bel wirb uud fetzt r« ber Pariser Lusikousereuz dir schwersten Fesiel« von sich ob flreife» will, schreibt unser
Es gibt laum noch eine größere Stadt Deutschlands, die nicht von einer Luftverkehrslinie berührt wird. Mit Opfermut und Weit- blick haben die deutschen Städte die „Bahnhöfe des Luftverkehrs", die Flughäfen, neu geschaffen oder ausgebaut . Man tann sich von der Ausdehnung des deutschen Luftverkehrs ein Bild machen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß allein aus den Aero-Llohdstrecken im Sommer 1925 täglich eine Entfernung von 16 957 Kilometer, d. h. etwa die Entfernung von Berlin nach Tokio und zurück, zurückgelegt wurde. 33 428 Personen und 144 229 Kilogramm Gepäck wurden befördert. Dazu kommen 109 Tonnen Güter, wobei es sich meist um hochwertige Güler (Chemikalien, Medikamente. Edelmetalle) oder leichwerderbltche Waren (Tafelobst, frische Schnittblumen aus Holland, Caviar vom Schwarzen Meer usw) handelt. Auf der Flugstrecke London—Paris hat sich z. B. schort ein lebhafter
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Erdball vom Luftverkehr umspannt sein. Die wichtigsten transkontinentalen und transozeanischen Luftlinien sind als Bindeglied des Weltluftverkehrs schon fetzt in Vorbereitung. Die Einschaltung von Nachtslugstrecken, wie sie zur Postbesörderuna zwischen Berlin—Hamburg, Berlin—Kopenhagen und Berlin—Stockholm in den letzten wahren regelmäßig durchgefühn wurden, gibt die Möglich- feit, in vier bis fünf Tagen von London noch Wladiwostock oder Peking zu gelangen, während man heute aus der transsibirischen Eisenbahn drei bisvter Wochen nach Ost- asien braucht. Auch bte Ueberbrückung des A t- lan tischen Ozeans durch dos Flug-eug ;ft nur ein- Frage der Zeit. Der Verwirklichung am nächsten ist vie Flugverbindung Europa— Südamerika. Mit dieser Fluglinie würde
Buenos Aires in etwa sechs Tagen von Europa aus erreicht werden können. Welch eine Zeitersparnis gegenüber der heutigen mehr- wöchentlichen Dampserreise! Ter Nordamerika- nische Kontinent wird schon jetzt an seiner breitesten Stelle von der Tag- und Rachtlustpost- strecke Newport—St. Franzisko in durchschnittlich dreiunddreißig Stunden durch- auert England wird im nächsten Jahre seinem Ziel, Indien auf dem Luftweoe mit dem Mutterlar.de zu verbinden, um einen bedeutenden Schritt näberkommen. Daß die schon jetzt bestehende Sune später nach Bombav Kalkutta-Australien verlängert wird und damit di- weit zerstroitten Glieder dos britischen Welt- reiches auf dem Luftwege zusammongoschlosi.n werden, ist sicher Um den Luftring um den Erdball zu schließen, wäre als letztes Teilstück des Weltluftverkehrs eine über den Sillen Dzean hinwegführondo Linie oinutschalton Der Luftverkehr ist, mehr als jeder andere Verkehr, international. Ter Luftverkehr, ber gewohnt ist, in Kontinenten zu denken, darf nicht durch b'e engen und eifersüchtig r,ernährten Grenon ber europäischen Stoaien und durch nie Versailler Knebel nefe^elt worden Ein Vorkohrsfingreiia von einer Tonne Rittzla» Mm» iünszigtausend Briese befördern. In England