Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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?^UMMer 54 ffinselnummer 10 '-BL Sonntags 15 Pf
Freitag, 5. März 1926
Einzelnummer 10 Pf.. Sonntag« 18 Pf. • 16. IahkgaNg
Lhamberlain will heule seine plane enthüllen.
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lPrivat-Telegramm,
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reund auszuspielen, oder aber er war van
wird alS Bereitschaft Deutschlands anoefi 'tiefe Frage unvoreingenommen zu erwäget
neu Kollegen dahin geeinigt, daß die Erweite-
Nichts gegen Deutschland.
Chamberlain wird sich in Genf frei entscheiden
!der Völkerbund in dem Augenblick zu- rücktreten, wo sich erweist, daß man Deutschland um die Vorteile bringen will, die lein Ein-
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 4. März.
Man erwartet, daß Chamberlains heutige Erklärung im Unterhaus derart fei, daß sogar die Kritiker des Kabinetts von einer Erörterung absehen werden. DaS Kabinett habe gestern beschlossen, paß die Forderungen anderer Ratio-
(Eigen« Drah.'mettung.i
Brüssel, 4. März.
Grenzziehuna der deutschem« Kultur in fast allen Grenzländern. in allen deutfchen Sied- lungSaebi ren Gewalt angetan wird. Wer Europa wieder wirtschaftlich und kulturell stark und führend machen will, mufc denz deutschen Volk alS einer der wichtiasten Faktoren europäischen KulturfchafsenS die Stellung zuweisen die ihm dic Möalichkeit ungebindeNen Mitar- beitenS an weiteren Kulturtalen gibt Man müßte aber an der Ehrlichkeit und der Uneigennützigkeit gewisier ®rof‘»3taaten zweifeln, wenn sie sich dazu benutzen ließen, se nen neuen Staaten bi? der Versailler Macht spruch in Verkennung der kulturellen Aufgaben Europas aus einfeitig egoistisch politischen Gründen ins Sehen rief, die fl ickten Rechte der! alten europäischen Knlturvölker einzuräumen Der Kanzler Hai in fcambiro die Möali^ test anaedeutet .daß die aroßen Ergebnisse der Po litik des letzten Fabres zerstört und die Aus. sicht n. die die Mit-"'b-'st Deutsch'-»nds im Völ- ferbun^e eröffnet noch im letzten Augenblick vernichtet werden.' Das heißt also. Deutschlands müßte von seinem Antrag aus Ausnahme In
schlagenen europäischen Wirtschaft ist nach Dr Luthers Ausfastuna nur denkbar, .wenn die großen nationalen Kräfte der einzelnen Völker nicht im Gegensatz zu einander, sondern in gleichberechtigter Zusammenarbett ent-
Alles oder nichts
Luthers Katechismus für Genf.
die ehrlich Mitarbeiten wollen, daß Deutschland dem Frieden, dem Aufbau Europas, dem kulturellen Fortschritt der Menschheit dienen will.
Deutschland hat Hne Veranlassung, feine kulturellen und wirtschaftlichen Schöpfungen zum Besten der Menschheit gering einzuschätzen. Deutschland darf mit innerer Genugtuung, gesundem Stolz aus diese seine Kulturtaten verweisen Es darf darauf verweisen, daß hinter diesen Werken ein Hundert Millionen- Bolk steht, dem die Grenzen durch einen Diktatfrieden rechtswidrig verengt sind und daß in Auswirkung dieser willkürlichen
($« nett nns
Paris verweigert die drückenden Steuern.
,mon<» n"»>de nm, her Bolizei aufaeis?- runp des Völkerbundsrates durch Gewähr.,in der Vrovi-. haben verschi-dentti' von Sitzen an Polen und andere Mächte zu ähnliche Protestkundgebungen stattgefunden.
! einem späteren Zeitpunkt behandelt werden müsse. Chamberlain habe, wie verlautet, eilte „freie Hand' für seine Entschlüsse gefordert.
(Sintraoen oder nicht?
Die Demokraten schwanken in der Fürstenfrage (Prtvat-Telegramm.)
Berlin, 4. März.
Je weiter die Veröffentlichung der Denk- wttrdigkeilen des Oberst House, des einstigen Beraters Wilsons, fortschreiten, desto klarer wird es für Wilson daß der Krieg eine einzig dastehende Gelegenheit zu fein schien, eine Rolle >u spielen, die ihn in die Weltgeschichte bringen sollte Entweder sollte ihm der Weltkrieg dazu dienen sich alS großen FriedenS-
Alles mit Maßen.
Auch Belgien gegen neue RatSfitze.
Anjana an entschlossen, in den Weltkrieg -; n j u t r e t e n. cVn dem Augenblick, wo *lar wurde, daß durch die Schuld Greys und 6er übrigen englischen Staatsmänner eine amerikanische Friedensvermittlung nicht Platz greife, oachtcn Wilson, und House daran, aktiv in den Krieg etnotaretjen. Klar wird ferner, daß die Torpedierung der .Susitania' ein böswillig aufgebauschter Vorwand war, um gegen Dentichfand vorzuaeh-n. Selbstverständlich wußte Wilson, daß das Schiss Munition transportiere und torpediert werden konnte. Im Grunde regte man sich in Washing- ton über die ganze Sache nicht auf: aber man wollte Deutschland um reden Preis verhii.dern, sich seiner Hnterfeeboot« zu bedienen.
Am 5. Sunt 1915 schiffte ich House auS Europa wieder nach Amerika ein 9t o* wSH- 'cnd seiner lleberfahrt beantwortete Wilson die deutsche Note in der Lusitania-Frage und Jtrcate franvi die heitiaste Unzufriedenheit oeS Staatsiekretärs SP nan T nn dieser war entschlossen. die Note Wilsens dadurch zu des vou- ieren. doß er der deutschen Regierung einen
Schach dem Kaiser!
England hat den Krieg verlängert.
Die zurzeit in Paris erscheinenden Memoiren des Obersten Hanse geben auf die amerikanischen vrieLenssühler im Jahre 1914 ein. Sie enthüllen unmiderleglich den Ver»'ckj»ngsroill«u nutetet Gegner nnd leinen, rote Wilson und Oberst Honie das amerik. Volk in« Kriege probten. Am 5. September übermittelte House dem deutschen Unterstaatssekretär Zimmermann folgendes Schreiben:
.Jetzt, nachdem Ew. Majestät die Macht Ihrer Armeen bewiesen haben, greife ich Ihren Ihr ganzes Leben hindurch geäußerten Wunsch, den Frieden zu wahren, aus und möchte Ihnen dieses Schreiben unterbreiten, das sich aus eine Anbahnung von Friedens- verhandlungen bezieht."
Am 18. September unternahm Oberst House eine neue Initiative. Er wandte sich damals an den Botschafter Großbritanniens, Sir Cecil Spring R i c e, gleichzeitig an den deutschen Botschafter Gras Bern störss. Der Versuch, die beiden Botschafter zusammenzubringen, scheiterte daran, daß sich der
englische Botschafter weigerte, an der gemeinsamen Unterredung teilzunehmen.
Er berief sich auf die gemeinsamen Abmachungen der Alliierten, keinen Separatfrieden zu schließen. Trotzdem richtete et, um Oberst House entgegenzukommen, ein Telegramm an Lord Grey, in dem er über den FrtedenS- versuch des Obersten House berichtete. In dem Telegramm heißt es:
.Wenn Bet Krieg fortgesetzt wird, so nimmt man in Amerika an, daß entweder Deutschland oder Rußland die Oberhand haben werden. Beide Möglichkeiten wären für das Gleichgewicht Europas verhängnisvoll. Infolgedessen wird der gegenwärtige Augenblick alS geeignet betrachtet, zu einem Abkommen zu kommen, das den Grundsatz des Gleichgewichtes atsrechterhätt. Die Basis wären die beiden Prinzipien, dir etwa Grey formulierte, Ende des Militarismus und allgemeiner Friede und zweiten- eine Entschädigung für Belgien." Inzwischen kamen Berichte des amerikÄnischen Botschafters in London nach Washington, die dem Präsidenten Wilson andere Vorschläge gaben. Nachdem der amerikanische Botschafter Page von den Versuchen des Präsidenten Wilson Kenntnis erhalten hatte, 'chrieb et am 15. September 1914 aus London:
„Täuschen Sie sich nicht Die Alliierten werden Deutschland zu Boden schmettern, und ste werden nicht zulasscn, in Maßnahmen einzuwilligen, die Ne an diesem Bor- Haben hindern könnten. Wenn die deutsche Flotte nicht herauSkommt und sich nicht zertrümmern läßt, so wird der Krieg länger dauern, als die meisten Leute glauben, und Sie können mir glauben, der Krieg wird 6 i 8 zum Ende durchoeführt werden ttm Himmels willen lassen Sie sich nicht durch die alten Pazifistenweibe« bereden, daß wir die Feindseligkeiten einstellen können, bevor der Kaiser schachmatt gefetzt ist.
Wir müssen dic Zivilisation retten. ES gibt keine andere Möglichkeit, als daß man den deutschen Militarismus unterfocht."
ber Völler feine führende Rolle tn wirt-1 I gn.n mnM ,
schaftlicher wie kultureller Bedeutung nur wie- EftamverlninS Vertraute fflr Senf . m- ,1?
der erringen und behaupten kann, wenn allen London, 4. März. (Eigener Drahtberichti -s-s.. .7®^-. <®nr<b Funkspruch.)
kulturfördernden Staaten in ihm die »i. btetito, Delation "tederland.sche Regierung hat in Genf
Stellung einnehmen, die für die Entfaltung ®5 Delegat,on sür den Völkerbunds hrer Verwunderung und dem Bedenken dar-
ihrer inneren kulturellen und wirtschaftlichen te" toirb °ußer Chamberlain und BtS- '-ber Ausdruck gegeben, daß auf der bevorstehen- Kräste ermöglicht. Der Kanzler hat in Hamburg count Cecil noch acht Mitglieder umfassen..^" Tagung zwischen der Sitzung deS Völker- blefen Eelementargrundsatz auf die Formel ge- Sie wird am Sonnabend morgen abreifen. *12*52,7; unb b" Sitzung der Völkerbunds- brachtt.Ein wirkltcher Frieden ist nur möglich, Versammlung nur eine sehr kurze Zeit-
Wenn Deutschland seiner Größe und seiner inne- II, n« < "^stehe, sodaß für die ten
ren Bedeutung entsprechend wieder als hnn fern imfi nnfk .ine Gelegenheit bestehe, um die vom Rat ge-
Großma ckt in den Kreis der Völker eintritt/ J »Uy- faßten und später der Berfammlnng vorzulegcn-
Die Wiederaufrichtung der durch den Krieg zer- Der Genfer Aufmarsch hat begonnen. den Beschlüsse gründlich zu erwägen.
Genf, 4. März. I| Dm"anu muk we?^en.
ssaÄ«ttM^ £*****'' Wahlrecht,
wickelt werden.- AuS allen Worten des «anz-I^uie treffen bereits die Del-gienen B r a N. 'Eigene Drahtmewnng.,
lerS, aus allen Maßnahmen der deutschen Re» ^r"^ ""b K rsik S. morgen die Spa- ¥ari«, 4. Marz,
fltentnfl f- it Socarno, aus ber ßanien @>nft?nuna® S ^Dte ein Blatt aus Bukarest erfahrt, rechnet
der deutschen Außcnpoltik ergibt sisich für alle "fl„cr hE f $ 2 - fx st r «n . * f, * I i“" ‘ Demission des Kabinetts Bra.
- ' - - ' ! - —- 'wo die Engländer. Franzosen nnd tiunu zu Beginn nächste, Woche Dic Bil-
Polen zu gleicher Zeit und die Übngen Delc. düng eines KoalitionSkabinetts unter Mionen nacheinander eintreffen. Gens trägt dem Vorsitz des Siebet,f>ür«er Führer« Mansu schon,2"te reichen Fahnenschmuck. Der Bahnhof werde erwartet Der Sturz des Kabinetts werde I? Ä Erü"und Flaggm auSgeftmtet durch den W a h l r e f 0 r m e n t w u r f der Re- N*»*5-*"^^*^«,'?r°m-«°den am gierung beschleunigt, der durchtränkt von Musso. See prangen im Flaqgenfckmnck. lmtschem Geiste genannt wird. Der Entwurf
sehe die Berteilung der Mandate im ganzen Lande durch Ausschüsse vor, zusammengesetzt auS Richtern und Beamten untei Ausschluß ber Vertreter der Wähler Derfenigen Partei, die die relative Mehrheit im ganzen Lande erhalte, würden sünfuvvs-ck-zig Prozent der Man- !date zngeteilt: wenn fix weniger als ein Drittel der sämtlichen Stimmen erhalte dagegen R5 Prozent, wenn sie über 60 Prozent der Stimmen und 90 Prozent, wenn sie Zweidrittel erziele
.tritt in den Völkerbund erwarten ließen. Die
Wenn man die Wegstrecke überblickt, die seit IZurückziehung seines Ausnahmegesuches, Locarno gegangen worden ist, so muß mit Äe-Idie erfolgen müßte, wenn man dem polnischen dauern festgestellt werden, daß nicht alle Staa-1 Emporkömmling obne kulturelle Vergangenheit ten den geraden, allerdings steilen Weg zum I und ohne Voraussetzung für eine Wirtschaftsunverrückbar feststehenden Ziele gegangen sind I förderung Europas nicht nur Gleichberechtigung Es sind manche von diesem Wege abgewichen, Iim Völkerbundsrat zubilligt, sondern ihm die, .. m
haben Seitenwege und Hoblgafl.n benutzt, um Rolle eines Kompensators des deutschen Gin« <li#. hEuttgen Beginn der AuÄegung der den anderen Vertragspartnern zum Schaden ftnsseS zuweist, würde, das ist in den Locarno- -Emlragung für das Vottsvegehren
des allgemeinen Zieles einen Vorteil abzuge- Abmachungen niedergelegt, bewirken, daß dieser n^e,gnung nehmen
wtnnen. Vielfach drängt sich sogar die Ueber- Verttag nicht in Kraft gefetzt toirb. i Fahne zum Anlap Wt Gin=
®ie Mächte Europas, die in Verblendung ei- ei£raS f?m
tuna^^a?be?ttnbfl fomi? ba8aeftetfte^id^^?u fne,« aan!,»MiÄ crf witte^" Waffensieges tn Ver- Reichstag versucht man eine GrundlaA für Sie hewitrfen6 wnnr nnJv hn, firhtettfinrnr»« fai!IeS fllaubten Europa neuorganisieren zu zweite Lesung des KompLomitzantrages zu tze^anSaette^'können, stehen heute vor dem Ba nker011 die- finden. Hinsichtlich der Zusarnmensetzuiig des Ausgestellt, daß Kraf e am WerkAwaren und f„ Vo(tlit Sie müssen aus ber Versailler Be- ReichdsondergerichteÄ ist vom Zentrum >md fb‘e V'1 ^?uu^^in e'tei^n Wteg^nosscn fangenheit heraus und sich dem Locarno-Geist von den Demokraten der Vorschlag gemacht §,"-ine .n de Weg zu sch^eben versuchen. rf|ne Hintergedanken und ohne geheimpolitisch worden, von den neun Richterstelen des Ton- ÄÄ JnÄX®iefS unfaire 3,eIe unterwerfen, wollen sie nicht mit Eu- de.rgerichies vier mit Laien besetzen zu lassen. ^Thntt-n^ A kopa zugrunde gerichtet werden. Die Berliner Demokraten erklärten den Kom-
Verhalten einiger Vertragspartner ist jedoch I premirentraa in feiner vorlieaenden (Meftaü
vorzeitig erkannt worden, so baß im Kreise aller ---------- für unan ne hm bar Sollte 8 «w 6« m,
Wegg.nossen dieses Verhalten zum Gegenstand I iCln fxiete-ar Ofwfal sprüngliche demokratische Antrag n'cht durck-
Aus^dtesen ffSrnnaen gÄ ™ »OUrPF Ap^kl. febenjaffen bann ist die dum", VolksenftchZ
v«.k«^^--^?ungen hat sich die be- DaS Unterhaus ttitt Chauberlain entgegen, geforderte sogenannte entsck»ädigungslofe Ent-
Hintergedanken für eine Befriedung Europas, I London, 4. März. I fl« n 5 PI 1)
für Gleichberichtigung und Versöhnung der Lloyd George und einige Liberale haben zur Völker einzutteten. Deutschland gegenüber ein heutigen Bölkerbunddebatte folgenden unehrliches Spiel trieben. Reichskanzler Antrag angemeldet: Nach Ansicht des Unterband Dr. Luther hat in Hamburg in vornehmer ses sollte bet deutsche Eintritt in den Völker-1 Weise, aber mit ebenso bestimmter Klarheit, bund nicht dazu benutzt werden irgendwelche ans diese Vorgänge bingetoiesen und den deut- Ivorqeschlagenen Acnderungcn m’ der Znsam- ---
scheu Standpunkt sestumrissen dargelegt. Er mensetzung oder der Verfassung des Völker- Fn der Kammer erklärte g-ftern Antzenmini- sagte zu biefer Frage wörtlich: .Wer aus Grund bundSrates zu bewirken ohne Rücksicht auf das ster Bandervelde zur Frage der Erweite- beftimmter Abreden feine Ausnahme in eine Or- Für und Wider solcher Aenderungen. Ramfay rung des Völkerbnndsrates, daß es zu bcöau rn ganisation beantragt, darf erwarten, diese Orga- Macdonald unb andere Führer der Oppo- wäre, wenn der Völkerbundsrat zu stark aus- nisation bei seinem Eintritt in unveränder- sition haben bereits früher einen ähnlichen An- gedehnt würde. Die belgische Delegation fordere 1 er Gestalt vorzufinden.' trag angemeldet. Der Antrag der Arbeiterpar-1stets freie Hand, wenn sie nach Gens gehe Sie
Die europäischen Machte, soweit sie ein höhe-Itei hat formell den Vottritt; aber es ist möglich, werde Immer die Lösung befürworten die im res Ziel alS das der Vertretung augenblicklicher daß die Opposition sich ans Einbringung des Interesse der Wiederversöhnuna und nationaler Vorteile verfolgen, sind rückhaltsloS liberalen Antrags einigen wird. per guten internationalen Vcrstündiauna fei
überzeugt, daß Europa in dem Wettstreit . x ’
nen in dem Völkerbund erörtert werden sollen Die Politik deS Kabinetts sei, Paß nichts im regenwärtigen Augenblick getan werden solle, was «"trttt J« b« S8Iferbunb be i lEigener Drabtder.ckn,
einträchtigen oder gefährden könnte. Vorbe- hattlich dieser Bedingung sei Chamberlain in ”an6- 4 Marz,
der Frage, ob es ratsam fei ober nicht, daß der! Während deS gestrigen Steucrstreiks der Pa Rat in Zukunft erweitert wird, freie Handteifer Kaufleute wurden stürmifche Versammlun- gelassen worden. Die Lutherrede in ©ambu-« ptn abgehalten, bei denen aenen die nnaee-chte leb'" Verteilung der Steuerlasten gegen gewisse Be- 'N. Istimmung"« des Mieterg-se'tes und oegen den * Grundsatz, Steuern nnt rückwirkender Kraft zu
beschließe,, protestiert wurde. Die Gekäste Dir ®enfer stloalen muffen sich oeouloen waren meist geschlossen Die Forderungen raut- London, 4. März (Eigener Drahcherich den dem Präsidcntcn bet Kammer übermittelt
’a -tt Pressenotiz bat sich Chamberlain mit fei-l®" 3*8 »er protesti-eenden .»• ."l ändler, ne sich nach der Kammer nnd d-w ^-nat ben1-'