Kasseler Neueste Nachrichten
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Kasseler Abendzeitung z, Hessische Abendzeitung
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i 4. UleKemtn »te Seile 75 4. Cffcrtge6il6r 2« 4 ifcei «ulend«na I 80 4i. NechnunH»betr2,e N«b »nnerbclb 5 jagen *n bezahlen, tzür lett aller durch Kernivrecker mifeeaebeneu Äneetyn. foroie für Aul und Platze kann nicht garantier« werden, stllr «meläen mit Beton te r.?.,W s
V>e »«fiele «euellen «achrtch!en erscheinen wöchentlich iechsmal aachminag». if. ffi, SÖffü auesLlietzick Sullellunsdgedubr, öertag und Redalüan Schk-chtboiltr-i;- 2W8O. fternlvrecker 051 und 6.53. ftai unverlangt etnaetonbt« Beiträge kann die Re. dak ivn eine Berantwortun, oder Gewähr in keinem Kalle übernehmen. Rück, eabiang de» Be»u,rgeche» oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnnn«»mähiger liefern ne iB «urgeichlollen. Pokrscheettouio Kranktori am Main Bummer 63b0.
Plttttttttet 72 Einzelnummer 10 Pf^ Senntoe# IS Bi
Freitag, 26. MSrz 1926
Einzelnummer 1« Pf„ Sonntag« 15 Pf 16. Zabrsavg
Europas Sold strömt nach Amerika.
L-nbon, 25. März.
einer solchen sehen. Der
nicht mit
an del», als die
Sbamvrriaia« Herzrnsrrgasse.
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vom bri.
Rechts oder links?
Luthers Kabinett in schwieriger Lage.
Der irMiche i. Mai.
Wenn der Streik in England ausbricht.
kEigene Drahtmeldung.)
London, 25. MSrz.
Dor Bersardeiter.Telretär Look sagt« hr- uglich eines Streikausbruches am L ÜDhti. die Bergarbeiter hätten Vorkehrungen getroffen, daß nicht eine einzige Tonne Sohle in England ^fördert würde, sofern nicht dir Entscheidung der Regierung für die Bergleute zufriedenste! lend sei, und da» keine Sohle aus Amr- rika oder Deutschland eingesLhrt werden könne. Die Bergleute wollten lieber Hunger leiden als Lohnherabsetzimgen amnehmen.
Amerika saugt alles auf.
Wird Rußland hie Schulden bezahlen? (ttieene Drat/tn-eioung.)
Wie wird ter ©teuerirfeg enden?
Berlin. 25. Mär,. , Unter den RegierungSvartoirn haben bereits gestern abend Verhandlungen über eit« Mehr-
Edinas Fluch.
Kriegswahnsinn treibt daS Land in den Abgrund Bon
Profeiwr Wüh. Schtier.
Siu dunkler Herbst.
Unser BSlkerbundschichsal noch sehr usgewltz- fStgener Draht bericht.!
Loudon. ZS. März.
heitSbildung auf der Grundlage der neuen sozialdemokratischen Bedingungen stattg7sunden, die heute abgeschlossen werden. Bisher hält man eine Brr ständig un, bei gewiffeu AbS«. vrrunge« nicht für auOgeschloflen. Da» Programm der Sszialdemokrati« perlaugi: Allgemeine Verlängerung der BezugSvauer dm Erwerb-losen Unterstützung vy» 26 auf 30 Wochen und Berechtigung der Länder, fakultativ in der Unterstützung darüber hinauszugehen, Medereiugliederung der AuSge- steuerten tu die Erwerbslosenunterstützung, leine allgemeine Senkung der BermögenSsteu' er. Beschränkung der Meten aus die Hsthg per FriedenSmiot«« M nun L April ISN. Aufrechterhaltung der Scftstouer, Ermätzigung der Zuckerfteuer und Beseitigung der Salz- und der übrigen kleinen Verbrauchssteuern.
Tsingtau, Anfang MLrz-
Es ist sattsam bekannt, in welch zerrissener politischer Lage sich China zur Zeit befindet und wie in den einzelnen Landeriellen die Soldaten,
USt CT-niwuuut, I.uufptm er oeii liXSiiner 5»n«petz als Ber-ckeich für die G-Heimnl«- k r ä merci in Genf herangezogen hatte, er schloß« stch keiner Beschuldigung oder In finyienntfl an, die gegen dir Ehre Chamberlain cücr seinen Wunsch, die Wirksamkeit de« Böl kerbundeS selbst zu fördern, gerichtet sei. Lord Orford fragte die Regierung nun, ob die bedingungslose Aufnahme Deutschlands die erfch und dringlichste Frage sei, ob sie i» jeder Weite bedingungslos fei. Man könne in einem Telle Europas ein wachsendes Bestreben fetz, stelleii, zum Kriege führende Gruppierungen und Bündnisse wiederherzustellen. goto So. i 16 6 u r t), der für die Regierung antwortete,
Der Zeppelin ifi uns sicher Mit dem Gerippe in Friedrichshafen begonnen (Stqen»r Trctnb.rtdn )
Friedrichshafen, 25. März.
Der Luftschiffbau Zeppelin hat bisher auS der Ickener-Spende eine erste Rate von fünf.
der stur,chm>, da ft im September Deutschland nicht in den Völkerbund aufgenommen werden würde. Die Locarnoverträge würden dann in Kraft treten. Die Regierung stehe Wetter ;u der Regel, daß Ratsbeschlüffe einstimmig wm müssen. Die Kommission werde aus den tohn Mitgliedern des Rates und Vertretern Argentiniens, Deutschlands, Chinas, Po. !«ns und der Schweiz bestellen. Die ständigen Sitze seien auf die Großmächte zu beschränken. Ob Deutschland Mein im September ausgenommen werden, wird, sei Sache der Kommission, aber der britische Vertreter werde für nichts stimmen, was Deutschland hindern würde, in den Rat zu kommen. Auch die Haltung gegen, über Spanien falle unter die Obliegenheiten der Kommission und man müsse dem britischen Vertreter in der Kommission vertrauen.
London N MSrz. (Eigener Drahtbericht.) DaS Jnduftrirschu-ko-nitee wird Churchill ersuchen lebe neu« Jndustrieschutzeinfvhrabgabe "ach ihrer Annahme so'prt in Kraft ,u setzen.
hunderttausend Mark überwiesen erhalten. Das große nationale Werk Zeppelins ist also durch den Bau de» neuen Lustkreuzers für längere Dauer in feinem Bestände schon jetzt gesichert. A-cgen der Abmcs>ngen muß man erst den Ausgang der Pariser LuftfahrtSlonfercnz abwarten. Zurzeit werden ang,fertigt Laufsteg, Maschinrngonheln und andere Teile des Gcrip- pe-. Auch der Anlauf der bewährten Maybach- Mptpren ist in die Wege geleitet. Sehr wichtig ist auch, daß man da« geschulte g ahrpersonal der
3m Unterhause erklärte Churchill: Rußland schulde England achthundert Millionen Pfund und habe die Zurückzahlutig verweigert; aber oicllricht fei bieS nicht das letzte Wort Rußlands. Tie Bedeutung der Weltlredite für Rußland dämmere den Führern Ruß land« aus. England verzichtet nicht auf seine Ansprüche, werde aber Rußland weniger Rücksichtbeh anderen Schuldner. Der Betrag, den Amerika von Europa empfange, entspreche ungefähr dem Gesamtbetrag der Reparationen, den Deutschland zu zahlen habe. Die« ersch.ine als eine außerordentliche Lage. Der Druck der Schuldelntret'öee
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interessanter uinenvvlitischer Erörterungen ae- tvorden Im Einzelnen wie im Ganzen hat Dr. HaSlinde einen Srandpmckt eingenommen, der auf den Bänlcn der Deutschnationalen wieder- holt überrafchte und laute Zustimmung weckt«. Hatte eben noch der volk-parteiliche Reichswirt- schaft-minister gesagt, daß die deutsche Landwirt, schäft In absehbarer Zeit nicht dahin kommen Werpe daS deutsche Volk auS eigener Scholle zu ernähren, so versichert, Dr. HaSlinde das genaue Gegenteil. Er deutete ferner an, daß die Land- Wirtschaft gegenüber der Industrie vernachlässtgt worden fei, daß bte Landwirtschaft bei den Han. delsveriragSverhandlungen nicht genügend berücksichtigt worden wäre und drittens, daß bi# Landwirtschaft infolge ihrer schweren Verschuldung höhere Preise brauche. Auch sonst nahm Dr HaSlinde verschieben« Forderungen auf, die in der deutschnationalen und agrarischen Presse in der letzten Zeit erhoben worden sind.
Alles in Allem hatte man stch von dem bekanntlich vom Zentrum bestellten neuen Minister einer solchen Haltung eigentlich nirgends versehen. Der freudigen Ueberraschung recht- entsprach eine ganz und gar nicht freundliche Neberraschung links. Und soweit die 7 ttschnationalen in Frage kommen ist unbedingt festzustellen, daß die Stellung des Kabinetts Luther durch diese Rede unbedingt gebessert worden ist. Es kommt aber auch noch anderes hinzu. Im Steueraus- schuß des Reichstags, wo man über das neu# Kompromiß verhandelt, hat Dr. Hergt gegenüber dem demokratischen Reichsfinanzmimster Dr. Reinhold mehrmals mit Nachdruck betont, daß feine Partei eine Verständigung wünsche. Sie will sie allerdings in der Richtung, daß die Deutschnationalen für die fofortige Er- lebigunn der Lurussteuer, der Weinsteuer und der FusionSsteuer stimmen (die beiden ersten sollen bekanntlich vollständig beseitigt werden), daß sie aber für eine Hinausschiebung der Entscheidung der Umsatzsteuer eintreten. Auf der Linken erblickt man darin dos verhüllte Bestreben, die Durchlöcherung* deS FinanzproqrammS der Regierung, die man ganz rechts schon bei ber Bekanntgabe bei Kompromisses proklamiert hat, endgültig zu machen, unb darum setzt man bei den Demokraten und Wehl auch beim Zentrum einiges Mißtrauen in den Berständigungs- willen SercftS. Und noch weitergehend, stellt man links fest, daß die Frag«' einer Mehrheit für das Steuerkompromiß immer fraglicher und damit die Stellung des Kabinetts Luther von dieser Seite her beeinträchtigt werde
ES ergibt sich demnach folgendes: 3« einem Teil ber rechtsgerichteten Presse wirb gesagt, Dr. Luther müsse unb werbe einseben. baß bie nächste Innenpolitik unb Wirtschaftspolitik nur mit einer RechtSmehrheit zu machen sei, in ber Presse ber Linken bagegen ermahnt man Dr. Lulder. sich nicht auf Irrwege zu begeben. DaS Bilb. von rechts her gesehen, wäre aber nicht vollstänbig. wollte man nicht noch erwähnen. baß ein RechtSbkatt soeben einen persönlich zugespitzten Anäriff auf Dr. Lutber ricktrt. unb baß ein halbvölkisches Organ einen Regierungswechsel mit Dr Geßler als Nachfolger LutberS an bie Wanb matt. Unb Dr. Luther selbst? Er hat im Reichstag, unb Zwar sicherlich in ganz bestimmter Absicht. auS» etnanbergesetzt, er habe nie einen politischen Stanbpunkt vertreten. Er meinte natürlich einen parteipolitischen. Aber ganz Har unb eindeutig hat er damit doch wohl anbeu» ten wollen, baß er sich weder nach rechts, noch nach links hin zu binden aedenkt. Es fragt sich nur. ob dieser Marsch Mn nnoebunbener Freiheit auf die Dauer durchführbar ist. Es fragt sich oNerbrnos auch, ob bie Deutschnationalen wirklich ernsthaft bamit umgehen, wieder in die Regierung hinein,ugeben. denn bekanntlich ist der Eintritt in den Völkerbund, her für sic als Reoierungsnariei nickt tragbar sein würde, noch nicht volkioaen Aber auch abgesehen davon, wird Dr Luther nicht darum herumkommen. sich sehr bald klar zu entscheiden
wissen thn schon gefügig zu machen. Natürlich verkümmert der Handel d-r Provinz unter fofr iem Gewaltregtment. Berge von Erdnüssen, ein Hauplartikcl der Provinz, liegen zur Ausfuhr bereit aber die Güterwagen, die sie nach Tfing« lau «halfen sollen, sind ja alle militärisch 6e« icblagnabmi; nur durch Bestcchungsgel«
?on tttoa dreihundert Dollars gelingt eS vicllelckt, einen Wagen zu bekommen. Immer neue Soldaten werden angeworben bezw. auch erpreßt. Eine Zeitlang waaten auch die Dienstboten der Ausländer in Tsingtau sich nichi auf die (strafte, aus -kurcki gedockt zu werden. — Da# 'st em trnbeS Bild ckinsiscker Zustände' Mögen bie Selben ber Nilitärherrschatt In Gckan- tung zur Zeit befonberS empfinblich fein, so sind
Churchill führte im Unterhaus weiter au«: Die Schuldenzahlunaen Englands an die Vereinigten Staaten sollten ausgeglichen wer- den durch Zahlungen der alliierten Länder an Großbritannien und durch die deutschen Repa- rationen. ChurchM gab dann der Erwartung luSdruck, daß Frankreich 12,5 Millionen Pfund Sterling zahle, Italien vier und die anderen Alliierten zwei Millionen. Wenn Deutfchland zwei Drittel seiner Verpflichtungen aus dem Tawesplan erfülle, werde eS ährsich fünfzehn Millionen zah- e n. Das wären insgesamt 33,5 Millionen ge- enüber den gegenwärtigen Zahlungen an die Vereinigten Staaten von rund 33 Millionen Pfund Sterling. Die später entstehend« Lücke würde vielleichtvon Rußland aedeckt werden.
nacht« auL dem Bett« holen und erschießen «eß. Für Tsingtau hat er im übrigen eine be« andere Liebe, weil stch dort immer etwas holen fällt Da sind z. B. die zwanzig Prozent See- zolleinnahme» für daS S i a u t f ch o u g e b i e t zur Erhaltung all ber von beutfcher Seite ge- chaffenen Anlagen (Straßen, Hafen etc.) Aber toer barf wagen, zu widersprechen, wenn ber Tu- ,att sie für feine Kriegführung verlangt! Da ist ftrner ber schöne, in ganz Ostasien berühmt« ^.a«?r?e,?.onb '50n Tsingtau, aus bem ust Gelb schlagen läßt. Auch bie prachtvolle alte Allee, bie von ber Hauptstabt Tsinansu aus zum gelben Fluß (nach Lokou) führt, bat Tschana M-fe kahl abrasieren lassen. DteGrunb- steuern flnb in ber Provinz bereits für 1928 eingezogen. Eine Menge von anberen Steuern stud mu aeschaffen, fo bie bisher ganz ungewöhnliche Gebaubesteuer. Die Kreisbeamten werben immer wieder gedrängt, baß sie Geld be- schassen sollen, unb verzweifelt hat fchon mehr ÄS einer, bet dem Verlangen nicht zu entfpre- cken vermag, fluchtartig feinen Posten Verlüffen. Aber schließlich gibt es für einen un-> umfchranktcn Herrscher noch einfachere Metho- den, zu Geld zu kommen, als durch mühfeliae Steuererbebung. So bat Tfchang vor Iun:m Militärnoten im Werte von neun Mil- •Ionen Dollar ausgegeben. Jedermann weiß, daß die Noten in kurzer Zeit völlig wertlos fein »erben. Der Händler sträubt stch, sie anzuneb- men, aber bie 4
Fäuste bet Soldaten
nach ihrer Annahme fo'prt in Kraft tu f, um tu verhindern, daß In der Zwischenzeit Auslande zu große Warenmassen auf den Htten Markt geworfen werden.
berlatn werde nächsten Dienstag vor der Böl, kerbundliga eine Rede halten.
*
Dir sich England absperrt.
Unmitielbar nach dem Abschluß der großen anß'cnvolitischen Aussprache Hai sich der neue Rtich-etnährungSminister Dr. HaSlinde bem hohen Haufe vorgefteüt unb (eine Rebe hat bie Rechtspresse zunächst zu vsr Feststellung veranlag. baß nach dem Aufwallen ber politischen Leidenschaften nunmehr die nüchtern« Winlich. keil wieder ihr Recht fordere, zum zweiten ober ist dieser Minister rede ein Ausgi iffanter üinenvolitischer Er
werde die Reparationen durch diese verschirdenen Sanäle auS Den verwüstet, n und vom Krieg: hcimgesuchten Ländern Europas z ehen, und sie werden in einem ununterbrochenen Strom üher den Atlarttil zu jener reichen wohlfahrenden Ration Nordamerikas ühergehen.
Wird Amerika mu Jtußlanv Vandrin r
Washington, 25. Marz. (Funkdienst.) Dak Sonareßmitglieb Fish hat bie Einsetzung einer Jnbustriekommtsfion zur Wieberan- knttpfung bet fett lange abgerissenen HonbelSde ziehungen mit Rußland gefordert.
(Sine felne Rechnung.
England läßt sich feine Schulden bezahlen.
(Eigener Drahtberickn.»
London, 25. März.
Do» unb Fürsten.
Heber zwölselnhalb Millionen für Enteignung. (Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 25. März.
Amtlich wird die Gefamtzahl aus der ab» »lmmung für das Volksbegehren au 12512140 Stimmen angegeben. Für die letzten R.ichSlagSwahlen vom 7. Dezember 1924 betrug die entfprechende Sttmmcnzahl 10688117. Ein Rrchisblatt schreibt zu dem Ergebnis: Zweifel, kos cm Erfolg, der nicht roeggekugnet werden kann, wenn auch die Mehrtabl des deutschen Volkes dem Volksbegehren ferngeblieben ist, so muß doch angesichts d-r hohen Zahl der Eintragungen die ernste Mahnung an alle bürgerlichen Kreise gerichtet werden, Abwrhrenergie auf die Vorgänge zu konzentrieren, von denen der Enteignungskampf gegen die Fürsten nur ein Borpostcngesecht ist. Das Bolksparteiblatt ist der Ansicht, daß der Ausfall des BplkSbegeh- rens den Mißerfolg des BolkSent- fdieidS in sichere Aussicht stellt. Ein demokra- tifchrS Blatt steht in der dreifachen Ueöer- schreitung der erforderlichen Stimmenzahl einen Beweis für dir große Erregung, d!« infolge der maßlosen Ansprüche ber Fürsten alle Volkskreise erfaßt habe. Der „Vorwärts" nennt da« Ergebnis des Volksbegehrens eine weltgeschichtliche moralisch« Verurteilung der beut, scheu Fürstenhäuser überhaupt.
peeleitet von ihren Schatta». den Räubern, da» Regiment fuhren. .China, eine Republik, Ebitta mit einer Verfassung, ist daS nicht ein Witz!'; fo fagte schon vor Monaten, noch vor Ausbruch d-r neuen Kämpfe ein in Deutschland gebildeter chinesischer Jurist mit Bitterkeit zu mir. Ein an- derer Jurist drückte stch sogar so auS: Aber ich bifte Sie, tote kann man von Militarismus in China sprechen? Die deutschen Militaristen, die wollten doch etwas mit dem Kopf, bie hatten eine Idee, aber bie Generale bei uns, die arbeiten doch nur mit der Faust, die flnb doch nichts 2^"Uber.' Gewiß nicht über jeden militärischen »ührer wird man fo hart urteilen bür. len, doch gerade auf bem «oben, auf bem bie# anSgeiprochen wurde, nämlich dem ber " bin.» Schantung, ist es in boppeltei
~.r i! naft im _Ph.en...er Tieiitfrfifenh Hnb vor Jahren war er zudem ein regelrechter Räuber, ber mit feiner Danbe in der Nähe des chernaligen deutschen Schutzgebietes vom Lau- schon auS sein Wesen trieb und einmal sogar die Stadt Tsimo anzugreifen wagte, die ihm aber mit Erfolg die Tore sperrte. Später nahmen ihn die Japanerr bei Tsingtau gefangen, ließen ihn aber aus Grund irgend welcher Bermitt- lung wieder laufen. Er ging dann in die Mandschurei, trat als Soldat bei Tfchang Tfo- l i n ein, der ja eine ähnliche dunkle Verrgan- dinter sich hat, und stieg unter ihm bi# zur Machtstellung des Tupan von Schantuna. Ein brntal-r Eewaltsmensch, dessen Wille und Laune Befehl ist unb der jeden Widerspruch für- terönnb niederschlägt. ES ist nichts Unqetoöbn. licheS, wenn er vor einiger Zeit den Redak- ieur einer Tsingtauer Zeitung, bie ihn zu krl- tlsteren wagte, kurzer Hand